Die EU und der Euro

Moderator: Moderatoren Forum 3

Paul W.

Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Paul W. » Do 13. Jun 2013, 21:50

frems » Mi 12. Jun 2013, 19:08 hat geschrieben:
Deine Quelle.

Völkerrecht geht vor Bundesrecht. Das habe ich sogar oben zitiert (§25) und außerdem wären die Vereinigten Staaten von Europa ja keine 'zwischenstaatliche Einrichtung' mehr, sondern ein richtiger Staat. Wenn sich unser Parteienstaat dazu entschliessen sollte das Völkerrecht zu brechen und diese USE anzustreben und damit die Rechte des indigenen deutschen Volkes zu untergraben, müsste man gemäß Artikel 146 GG das Volk darüber entscheiden lassen und nicht die Regierung.

Wie kommst Du eigentlich darauf, daß Sprache oder Kultur verschwinden, wenn die europäische Integration voranschreitet? Gerade in Europa waren die größten Gegner von Minderheiten stets zentralistische Nationalstaaten, die ein möglichst homogenes Volk anstrebten. Gerade durch europäische Institutionen wurde der Schutz der Eigenarten gestärkt und geschützt: http://de.wikipedia.org/wiki/Minderheit ... nderheiten
Keine Ahnung, wie Du aus administrativen Ebenen plötzlich darauf kommst, jemand wolle Völker "abschaffen". Man kann sich ja mal den Hintergrund solcher UNO-Vereinbarungen bzw. -Erklärungen anschauen.

Interessant dass du die deutsche Kultur schon als Minderheit klassifizierst, die des Schutzes der EU bedarf. Beeindruckend wie du die Faktenlage in zwei Zeilen einfach mal um 180° drehst. Mir liegt mehr die Einigkeit als der Minderheitenschutz am Herzen. Denn nur ein einiges Volk kann sich im Notfall gegen staatliche Willkür oder eine zentralistische Bürokratendiktatur wehren ohne dass danach ein Bürgerkrieg oder hässliche Verteilungskämpfe ausbrechen. Eine heterogene 'Bevölkerung' kann das nicht mehr. Das ist ja auch einer der wenigen Punkte wo ich denke, dass die sogenannten Verschwörungstheoretiker Recht haben. Die Theorie ist, dass die EU die Nationalstaaten ent-homogenisieren will, da sie es so leichter hätte mit den sich zankenden verschiedenen Gemeinschaften fertig zu werden und die totale Kontrolle übernehmen kann.

Es entscheiden auch nicht "irgendwelche Ausländer" über "deutsche Schicksalsfragen", sondern Europäer über europäische Angelegenheiten. Und an Europa kann man auf etlichen Weisen mitwirken. Ob die EP-Wahlen, Europäische Bürgerinitiativen, über den Einfluß nationaler Regierungen, ob aktive Teilnahme an europäischen Institutionen und und und. Genau so kannst Du argumentieren, "irgendwelche Nicht-Bremer" entscheiden über "bremische Schicksalsfragen", wenn der Bund Dinge beschließt, die Auswirkungen auf alle Länder haben.

Oder sagen wir doch einfach es entscheiden Menschen über menschliche Schicksale? Wir könnten auch sagen es entscheiden irgendwelche Bewohner der Milchstrasse über Schicksale von Milchstrassenbewohnern? Ich werde nie verstehen, was Menschen an dieser OneWorldRomantik finden.
Zu all dem kann man auch noch etwas sehr, sehr Profanes hinzufügen. Um es mal runter zu brechen: Ich werde niemals ein Staatsoberhaupt als das meine akzeptieren, welches nicht meine Muttersprache spricht. Jetzt multipliziere diesen Satz mit 100 und du hast den durchschnittlichen Franzosen.
Benutzeravatar
frems
Beiträge: 43741
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Die EU und der Euro

Beitragvon frems » Do 13. Jun 2013, 22:46

Paul W. » Do 13. Jun 2013, 22:50 hat geschrieben:Völkerrecht geht vor Bundesrecht. Das habe ich sogar oben zitiert (§25) und außerdem wären die Vereinigten Staaten von Europa ja keine 'zwischenstaatliche Einrichtung' mehr, sondern ein richtiger Staat.

Die EU ist eine Reihe an multinationalen Institutionen.

Interessant dass du die deutsche Kultur schon als Minderheit klassifizierst, die des Schutzes der EU bedarf.

Nee, ich habe nur Deine Lüge widerlegt, irgendwer wolle die Völker Europas abschaffen -- während es die europäischen Institutionen sind, die kulturelle Eigenheiten mehr fördern als nationale Sonderwege.

Oder sagen wir doch einfach es entscheiden Menschen über menschliche Schicksale?

Das ist der Fall. Lies einfach meinen Beitrag.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
frems
Beiträge: 43741
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Die EU und der Euro

Beitragvon frems » Do 13. Jun 2013, 22:50

Paul W. » Do 13. Jun 2013, 22:50 hat geschrieben:Wenn sich unser Parteienstaat dazu entschliessen sollte das Völkerrecht zu brechen und diese USE anzustreben und damit die Rechte des indigenen deutschen Volkes zu untergraben, müsste man gemäß Artikel 146 GG das Volk darüber entscheiden lassen und nicht die Regierung.

Nee, lies den Artikel einfach mal bevor Du Dich darauf berufst.

Eine heterogene 'Bevölkerung' kann das nicht mehr. Das ist ja auch einer der wenigen Punkte wo ich denke, dass die sogenannten Verschwörungstheoretiker Recht haben. Die Theorie ist, dass die EU die Nationalstaaten ent-homogenisieren will, da sie es so leichter hätte mit den sich zankenden verschiedenen Gemeinschaften fertig zu werden und die totale Kontrolle übernehmen kann.

Für eine Theorie, auch eine Verschwörungstheorie, benötigt man irgendwelche Anhaltspunkte. Die hast Du nicht. Dir gefällt nur nach Bauchgefühl das Ergebnis. Sonst nichts.

Ich werde niemals ein Staatsoberhaupt als das meine akzeptieren, welches nicht meine Muttersprache spricht. Jetzt multipliziere diesen Satz mit 100 und du hast den durchschnittlichen Franzosen.

Das kannst Du gerne so handhaben. Andere würden zigmal eher einen englischsprachigen Hanseaten akzeptieren als einen Hetzer wie Dich, egal welche vermeintliche Muttersprache er besitzt. ;)
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Paul W.

Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Paul W. » Do 13. Jun 2013, 23:59

frems » Do 13. Jun 2013, 23:46 hat geschrieben:Die EU ist eine Reihe an multinationalen Institutionen.

United States of America ist ein Land. United States of Europe à la von der Leyen wäre genau das gleiche und damit keine 'zwischenstaatliche Einrichtung'. Ist ja schlimm wie du dir das Recht in deine Ideologie biegen willst.

Nee, ich habe nur Deine Lüge widerlegt, irgendwer wolle die Völker Europas abschaffen -- während es die europäischen Institutionen sind, die kulturelle Eigenheiten mehr fördern als nationale Sonderwege.

Du begreifst nicht. Wir brauchen den Schutz gar nicht, wenn wir die Nationalstaaten behalten. Wenn wir einen Superstaat haben, dann erst sind die europäischen Völker alle zu Minderheiten in einem Superstaat degradiert. Das grenzt an Schwachsinn.

Das ist der Fall. Lies einfach meinen Beitrag.

Ich hatte vergessen anzumerken, dass ich da sarkastisch war. Sry :)

frems » Do 13. Jun 2013, 23:50 hat geschrieben:Nee, lies den Artikel einfach mal bevor Du Dich darauf berufst.

Nee, lies du ihn mal im Zusammenhang mit den anderen genannten.

Für eine Theorie, auch eine Verschwörungstheorie, benötigt man irgendwelche Anhaltspunkte. Die hast Du nicht. Dir gefällt nur nach Bauchgefühl das Ergebnis. Sonst nichts.
In die Richtung getrieben werden sie in jedem Fall. http://www.bbc.co.uk/news/uk-politics-18519395 Sehr sympathischer Goldman Sachs Mensch mal wieder. Aus der Investment Bank raus in die internationale Politik rein.

Das kannst Du gerne so handhaben. Andere würden zigmal eher einen englischsprachigen Hanseaten akzeptieren als einen Hetzer wie Dich, egal welche vermeintliche Muttersprache er besitzt. ;)
Ich möchte dass so ein Amt nie existiert, geschweige denn es einnehmen. Aber du und alle anderen deutschen Linken sehen das sicher so.
Benutzeravatar
frems
Beiträge: 43741
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Die EU und der Euro

Beitragvon frems » Fr 14. Jun 2013, 00:23

Paul W. hat geschrieben:United States of America ist ein Land. United States of Europe à la von der Leyen wäre genau das gleiche und damit keine 'zwischenstaatliche Einrichtung'. Ist ja schlimm wie du dir das Recht in deine Ideologie biegen willst.

Mit von der Leyen habe ich nichts am Hut. Probier's zum Anfang doch hiermit: http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Union


Du begreifst nicht. Wir brauchen den Schutz gar nicht, wenn wir die Nationalstaaten behalten. Wenn wir einen Superstaat haben, dann erst sind die europäischen Völker alle zu Minderheiten in einem Superstaat degradiert. Das grenzt an Schwachsinn.

Gerade durch die Nationalstaaten benötigen wir solche Institutionen. Lies nochmal. Bei Bedarf erklär ich's Dir Wort für Wort.

Ich hatte vergessen anzumerken, dass ich da sarkastisch war. Sry :)

Natürlich.

Nee, lies du ihn mal im Zusammenhang mit den anderen genannten.

Schon getan. Kompetenzen können übertragen werden. Mit 146 hat das nichts zu tun. Dieser Artikel regelt etwas anderes.

In die Richtung getrieben werden sie in jedem Fall. http://www.bbc.co.uk/news/uk-politics-18519395 Sehr sympathischer Goldman Sachs Mensch mal wieder. Aus der Investment Bank raus in die internationale Politik rein.

Wie gesagt, Verschwörungstheorien interessieren mich nicht, ganz egal, welchen Schluß sie ziehen. Das scheint bei Dir wohl anders zu sein.

Ich möchte dass so ein Amt nie existiert, geschweige denn es einnehmen. Aber du und alle anderen deutschen Linken sehen das sicher so.

Ach, nun bin ich auf einmal links? So einfach ist das. :D

(Wenn man nicht mehr weiter weiß, tut's ad hominem halt auch irgendwie.)
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
Sole.survivor@web.de
Beiträge: 6226
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:37
Benutzertitel: Change Agent

Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mi 2. Mai 2018, 15:26

Neues vom Euro: Der Bulgare will ihn. Und Schengen will er auch haben, was auch immer das ist.

https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-04/ ... -bulgarien
Striving for Excellence, Demonstrating Integrity, Activating Leadership, Acting Sustainably, Enjoying Participation, Living Diversity.
Benutzeravatar
Orbiter1
Beiträge: 1723
Registriert: Fr 23. Feb 2018, 13:25

Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Orbiter1 » Mi 2. Mai 2018, 15:41

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(02 May 2018, 16:26)

Neues vom Euro: Der Bulgare will ihn.
Verständlich, das würde das Geldwäschegeschäft in Osteuropa deutlich erleichtern.
Benutzeravatar
Sole.survivor@web.de
Beiträge: 6226
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:37
Benutzertitel: Change Agent

Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mi 2. Mai 2018, 15:46

Orbiter1 hat geschrieben:(02 May 2018, 16:41)

Verständlich, das würde das Geldwäschegeschäft in Osteuropa deutlich erleichtern.

Man muss auch sagen, dass Bulgarien gute Zahlen vorlegt. Die Währung ist brauchbar stabil, der Schuldenstand niedrig.
Striving for Excellence, Demonstrating Integrity, Activating Leadership, Acting Sustainably, Enjoying Participation, Living Diversity.
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 18669
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: Die EU und der Euro

Beitragvon H2O » Mi 2. Mai 2018, 15:58

Orbiter1 hat geschrieben:(02 May 2018, 16:41)

Verständlich, das würde das Geldwäschegeschäft in Osteuropa deutlich erleichtern.


Das Land liegt bei transparency international auf Platz 71 im Korruptionsindex. Noch hinter der Slowakei (51), Kroatien (52), Rumänien (59), Ungarn (66). Merkt das in Brüssel niemand?

Die Slowakei hatte gerade einen Mafiamord an neugierigen Journalisten, die der Regierung Fico auf die Nerven gingen. Malta auch (Platz 46).
Benutzeravatar
Orbiter1
Beiträge: 1723
Registriert: Fr 23. Feb 2018, 13:25

Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Orbiter1 » Mi 2. Mai 2018, 16:16

H2O hat geschrieben:(02 May 2018, 16:58)

Das Land liegt bei transparency international auf Platz 71 im Korruptionsindex. Noch hinter der Slowakei (51), Kroatien (52), Rumänien (59), Ungarn (66). Merkt das in Brüssel niemand?

Die Slowakei hatte gerade einen Mafiamord an neugierigen Journalisten, die der Regierung Fico auf die Nerven gingen. Malta auch (Platz 46).
In Sachen Pressefreiheit liegt Bulgarien bei Reporter ohne Grenzen auf Rang 111 von 180 Nationen, d. h. sie sind Schlußlicht in der EU. Die Medien sind alle in der Hand von Oligarchen und die berichten auch brav In rosaroten Farbtönen über Bulgarien.
Benutzeravatar
Eiskalt
Beiträge: 1871
Registriert: Mi 2. Dez 2009, 11:05
Benutzertitel: Der Staat bin ich

Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Eiskalt » Mi 2. Mai 2018, 16:31

H2O hat geschrieben:(02 May 2018, 16:58)

Das Land liegt bei transparency international auf Platz 71 im Korruptionsindex. Noch hinter der Slowakei (51), Kroatien (52), Rumänien (59), Ungarn (66). Merkt das in Brüssel niemand?

Die Slowakei hatte gerade einen Mafiamord an neugierigen Journalisten, die der Regierung Fico auf die Nerven gingen. Malta auch (Platz 46).



Seit wann merkt einer denn schon was in Brüssel?
Memento mori
-Römisches Sprichwort
Benutzeravatar
Sole.survivor@web.de
Beiträge: 6226
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:37
Benutzertitel: Change Agent

Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 3. Mai 2018, 08:59

H2O hat geschrieben:(02 May 2018, 16:58)

Das Land liegt bei transparency international auf Platz 71 im Korruptionsindex. Noch hinter der Slowakei (51), Kroatien (52), Rumänien (59), Ungarn (66). Merkt das in Brüssel niemand?

Die Slowakei hatte gerade einen Mafiamord an neugierigen Journalisten, die der Regierung Fico auf die Nerven gingen. Malta auch (Platz 46).

Bulgarische Mafiaserien schaue ich sehr gern im TV an. Bulgarien ist aber ein ausgezeichneter Eurokandidat.
Striving for Excellence, Demonstrating Integrity, Activating Leadership, Acting Sustainably, Enjoying Participation, Living Diversity.
Benutzeravatar
Orbiter1
Beiträge: 1723
Registriert: Fr 23. Feb 2018, 13:25

Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Orbiter1 » Do 3. Mai 2018, 09:14

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(03 May 2018, 09:59)

Bulgarische Mafiaserien schaue ich sehr gern im TV an. Bulgarien ist aber ein ausgezeichneter Eurokandidat.
Griechenland war auch mal ein ausgezeichneter Eurokandidat.
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 18669
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: Die EU und der Euro

Beitragvon H2O » Do 3. Mai 2018, 09:16

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(03 May 2018, 09:59)

Bulgarische Mafiaserien schaue ich sehr gern im TV an. Bulgarien ist aber ein ausgezeichneter Eurokandidat.


Aus meiner Sicht ist aber transparency international in der Hinsicht erfahrener. Ich würde deren Meßlatte eher gelten lassen!
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 51138
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: Die EU und der Euro

Beitragvon zollagent » Do 3. Mai 2018, 09:17

Orbiter1 hat geschrieben:(03 May 2018, 10:14)

Griechenland war auch mal ein ausgezeichneter Eurokandidat.

Wann?
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
Benutzeravatar
Orbiter1
Beiträge: 1723
Registriert: Fr 23. Feb 2018, 13:25

Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Orbiter1 » Do 3. Mai 2018, 09:35

zollagent hat geschrieben:(03 May 2018, 10:17)

Wann?
Im Jahr 2000, als es darum ging Griechenland in die Euro-Zone aufzunehmen. Damals hatte man auf Basis der eingereichten Unterlagen auch alle erforderlichen Kriterien erfüllt.
Benutzeravatar
Sole.survivor@web.de
Beiträge: 6226
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:37
Benutzertitel: Change Agent

Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 3. Mai 2018, 09:37

H2O hat geschrieben:(03 May 2018, 10:16)

Aus meiner Sicht ist aber transparency international in der Hinsicht erfahrener. Ich würde deren Meßlatte eher gelten lassen!

Du kannst einem EU-Land, das alle Eurokriterien erfüllt, den Beitritt nicht verweigern, weil dir irgendein Verein wichtig ist.
Striving for Excellence, Demonstrating Integrity, Activating Leadership, Acting Sustainably, Enjoying Participation, Living Diversity.
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 18669
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: Die EU und der Euro

Beitragvon H2O » Do 3. Mai 2018, 10:12

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(03 May 2018, 10:37)

Du kannst einem EU-Land, das alle Eurokriterien erfüllt, den Beitritt nicht verweigern, weil dir irgendein Verein wichtig ist.


Doch, Korruption im beobachteten Ausmaß läßt Schlimmstes befürchten, was Gute Regierungsführung betrifft. Der "Verein" ist politisch neutral(er) als die EU-Kommission oder die Euro-Gruppe. Ein sinnvoller Maßstab, meine ich.
Benutzeravatar
Sole.survivor@web.de
Beiträge: 6226
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:37
Benutzertitel: Change Agent

Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 3. Mai 2018, 10:27

H2O hat geschrieben:(03 May 2018, 11:12)

Doch, Korruption im beobachteten Ausmaß läßt Schlimmstes befürchten, was Gute Regierungsführung betrifft.

Die Notenbank ist weitgehend unabhängig von der Regierung.
Striving for Excellence, Demonstrating Integrity, Activating Leadership, Acting Sustainably, Enjoying Participation, Living Diversity.
Benutzeravatar
Orbiter1
Beiträge: 1723
Registriert: Fr 23. Feb 2018, 13:25

Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Orbiter1 » Do 3. Mai 2018, 10:30

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(03 May 2018, 11:27)

Die Notenbank ist weitgehend unabhängig von der Regierung.
Hat man ja in Griechenland gesehen welche Unterlagen und welches Statistiken die Notenbank damals vorgelegt hat. Und man hat hinterher auch gesehen wie massiv damals die Zahlen gefälscht wurden um die Kriterien erfüllen zu können.

Zurück zu „31. EU - EFTA“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast