Taxiverkehr und seine Konkurrenz

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Liegestuhl
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Re: Taxifahren wird noch teurer

Beitragvon Liegestuhl » Mo 17. Nov 2014, 11:51

Excellero » Mo 17. Nov 2014, 00:57 hat geschrieben:Wisst ihr warum Taxifahren teuer ist? Weil da 100 andere mit verdienen an so einem Taxi. Das fängt bei der Kommune an mit der Taxikonzession. Dann gehts weiter mit dem Personenbeförderungsschein. Der Tüv muss Taxis natürlich auch öfter checken als normale Autos. Dann kommen Genossenschaften die für ihre "Dienste" ordentlich zulangen. Die Eichämter, Versicherungen... und dann will auch noch der Fahrer sein Geld.


Das sind Nebenkosten und wirkliche "Peanuts".

Die 4 großen Brocken sind die Kosten für das Auto (Abschreibung, Wartung, Pflege), Gemeinkosten für die Verwaltung des Taxibetriebes, Benzin und die Personalkosten. Die Personalkosten wären auch erträglich, wenn der Fahrer nicht die Hälfte seiner Zeit am Taxistand Löcher in die Luft starren würde. Diese Leerzeiten werden ja letztendlich auch mitbezahlt.
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denkmal
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Re: Taxifahren wird noch teurer

Beitragvon denkmal » Mo 17. Nov 2014, 13:20

Liegestuhl » Mo 17. Nov 2014, 12:51 hat geschrieben:
Das sind Nebenkosten und wirkliche "Peanuts".

Die 4 großen Brocken sind die Kosten für das Auto (Abschreibung, Wartung, Pflege), Gemeinkosten für die Verwaltung des Taxibetriebes, Benzin und die Personalkosten. Die Personalkosten wären auch erträglich, wenn der Fahrer nicht die Hälfte seiner Zeit am Taxistand Löcher in die Luft starren würde. Diese Leerzeiten werden ja letztendlich auch mitbezahlt.


Eher waren die Personalkosten bisher erträglich, denn ein typisches Entlohnungsmodell ist x % vom Tagesumsatz, meist 45 bis 50 % - da schaut der Fahrer, dass er nicht lange steht.

Jetzt soll das Warten aber mit in die Bezahlung einfliessen, denn der umsatzrechnerische Stundenlohn beträgt nur 6,50 € zur Zeit, um den (fiktiven) Mindestlohn zu erreichen, werden die Taxiunternehmen dazu übergehen (müssen), Stundenlöhne zu bezahlen. Damit bezahlen sie die "nicht so geschickten" Fahrer - vulgo die, die öfter herumstehen, überproportional im Verhältnis zum erzielten Umsatz.
Es wird also ein Mehr an Personakosten sein - oder ein Weniger an Personal...
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/mindestlohn-fuer-taxifahrer-ueberleben-am-steuer-1.1869740
Im Laufe ihres steinernen Daseins nehmen sogar manche Denkmäler menschliche Züge an.
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Re: Taxiverkehr und seine Konkurrenz

Beitragvon frems » So 3. Mai 2015, 11:57

Es war eine spektakuläre Aktion: Die Taxivermittlungs-App „MyTaxi“ ließ ihre Kunden im Dezember 2014 zum halben Preis fahren. Nach MOPO-Informationen geht das Hamburger Start-up nun sogar noch einen Schritt weiter: Ab morgen gibt’s zwei Wochen lang wieder 50 Prozent Rabatt – allerdings nicht nur bei uns in Hamburg, sondern weltweit. Die nächste Runde im Taxi-Krieg ist damit eröffnet.

Denn die Konkurrenz hält von der Aktion so gar nichts. „Rechtlich zweifelhaft“ nennt es Michael Müller, der Vorsitzende des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands „BZP“. Er urteilt: „Dies ist eine Verdrängung der klassischen Zentralen mit finanziellen Mitteln, die diese nicht haben... Das ist eine klare Dumping-Attacke gegen bewährte Strukturen!“

Auch Clemens Grün, der zweite Vorsitzende des Hamburger Taxenverbands, ist wenig begeistert: „Das ist unfair und gefährlich. ‚MyTaxi‘ hat nichts zu verschenken!“ Er glaubt, dass die Taxifahrer am Ende die sein werden, die zur Kasse gebeten werden. Etwa über eine Umlegung der Kosten auf die Vermittlungspreise für Touren.

http://www.mopo.de/nachrichten/naechste ... 79552.html

Es ist doch immer wieder schön, wenn man um die Wirtschaftlichkeit der Konkurrenz besorgt ist.
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Re: Taxiverkehr und seine Konkurrenz

Beitragvon John Galt » Fr 26. Jun 2015, 06:52

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen bei Protesten gegen Uber in Frankreich hat sich Präsident François Hollande für ein Verbot des umstrittenen Fahrdienstanbieters ausgesprochen. "UberPop sollte aufgelöst und für illegal erklärt werden", sagte Hollande am Freitagmorgen am Rande eines EU-Gipfels in Brüssel. Zugleich verurteilte er die Ausschreitungen als "in einer Demokratie nicht zu akzeptierende Gewalt".

Proteste von Taxifahrern gegen Uber waren am Donnerstag in Frankreich in Gewalt umgeschlagen. In Paris setzten Taxifahrer zwei Fahrzeuge von Fahrdiensten in Brand, an den beiden Hauptstadtflughäfen durchbrachen Autos Barrieren und verletzten dabei Demonstranten. Landesweit beteiligten sich nach Polizeiangaben fast 3000 Taxifahrer an den Protesten, blockierten Flughäfen und Bahnhöfe und sorgten so für erhebliche Verkehrsbehinderungen.

Der Protest der Taxifahrer richtete sich gegen das Angebot UberPop, das Fahrgäste per Smartphone-App an private Fahrer vermittelt. UberPop-Fahrer verlangen in der Regel deutlich weniger Geld als Taxis, zahlen aber auch keine Steuern und Sozialabgaben und haben nicht die für Taxifahrer verpflichtende 250-stündige Ausbildung absolviert. Taxifahrer sehen in ihnen daher eine unlautere Konkurrenz. In zahlreichen Ländern gehen Behörden und Justiz gegen UberPop vor, auch in Deutschland.


Leute für Geld durch die Gegend fahren ist natürlich illegal!
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Re: Taxiverkehr und seine Konkurrenz

Beitragvon frems » Fr 26. Jun 2015, 16:56

Dazu auch:

Nach einem Tag, der von der Gewalt mancher Demonstranten—umgeworfene Autos, entzündete Reifen—gezeichnet war, hat das Polizeipräsidium Paris eine Verordnung erlassen, die den Dienst UberPop (sowie die Dienste Heech und Djump) verbietet, da dieser sich durch den Einsatz nichtprofessioneller FahrerInnen von anderen Diensten unterscheidet. [...]

Auf Anfrage von VICE News am Donnerstagnachmittag erklärte der ehemalige Präsident der Fédération Nationale de Taxis Indépendants (FNTI), Jean-Claude Françon, im Namen der FNTI: „Die Regierung ist für die heutigen Ausschreitungen verantwortlich. Sie hat nichts getan, dabei hätte sie schon längst etwas unternehmen sollen. In gewisser Weise unterstützt die Regierung also Schwarzarbeit." Françon bezeichnet damit UberPop als Schwarzarbeit. Tatsächlich kritisieren Taxifahrer besonders die steuerliche Ungleichheit zwischen ihnen und UberPop-Fahrern.

Die Ausschreitungen von heute Morgen bringen zweifellos das Anliegen der Taxifahrer voran", sagte Françon. „Genau wie Taxifahrer, die nicht aussteigen, um ihren Kunden die Tür zu öffnen", kommentierte ein Taxifahrer mit 45 Jahren Berufserfahrung. [...]

In Frankreich hat es mehrere Zwischenfälle zwischen Uber- und Taxifahrern gegeben. In den vergangenen Wochen kam es zu mehreren Übergriffen auf Uber- bzw. UberPop-Fahrer, zum Beispiel in Straßburg.

In Marseille und Nizza haben Taxifahrer Fallen gestellt, indem sie sich als Kunden ausgegeben haben, um Uber-Fahrer in deren Fahrzeugen anzugreifen. Auch brachen mehrere Taxifahrer einem Mann Nase und Kiefer, als er davon sprach, ein Uber zu bestellen.

http://www.vice.com/alps/read/taxis-vs- ... verbot-331

Gewalt gegen Menschen ist offenbar ein legitimes Mittel, um sein eigenes Gewinnstreben durchzusetzen und Politik sowie Polizei einknicken zu lassen.
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Re: Taxiverkehr und seine Konkurrenz

Beitragvon John Galt » Fr 26. Jun 2015, 17:26

frems » Fr 26. Jun 2015, 16:56 hat geschrieben:Dazu auch:


http://www.vice.com/alps/read/taxis-vs- ... verbot-331

Gewalt gegen Menschen ist offenbar ein legitimes Mittel, um sein eigenes Gewinnstreben durchzusetzen und Politik sowie Polizei einknicken zu lassen.



Dazu auch:
https://www.youtube.com/watch?v=L1C4fgY ... pp=desktop

Eigentlich ein Fall für den Knast.
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Re: Taxiverkehr und seine Konkurrenz

Beitragvon Dr. Nötigenfalls » So 12. Jul 2015, 21:57

Uber verstösst gegen geltenden Recht.
Nichts anderes.
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Re: Taxiverkehr und seine Konkurrenz

Beitragvon frems » Mo 17. Aug 2015, 20:22

The French government informed the European Commission on August 5 that it will collect information about the location of available taxis and allow potential customers to order them, creating a government-made, Uber-esque app for the taxi industry.

In explaining why it’s planning to do this, the government wrote: “The purpose of implementing the taxi availability register is to modernise the taxi driver profession and optimise the monopoly over cruising, extended to electronic cruising, in order to improve the meeting of supply and demand for taxis.” [...]

“Outdated regulations are being used to protect a few established players from competition,” MacGann said. “As the European Commission has said, member states must ensure fairness, proportionality and non-discrimination for services like Uber.”

http://www.politico.eu/article/uber-com ... e-sharing/

Da ist wohl eher das Uber-Verbot rechtswidrig. Man kann sich dem Fortschritt halt nicht ewig verweigern. Ob so eine Staatslösung aber das Gelbe vom Ei ist, ... :|
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Re: Taxiverkehr und seine Konkurrenz

Beitragvon frems » Di 17. Apr 2018, 11:56

Die Taxifahrer sehen sich durch die MOIA-Sammeltaxis in ihrer Existenz gefährdet, wie Clemens Grün, Vorsitzender des Hamburger Taxenverbands und Mitorganisator des Protestes, sagte. Bereits im März hatte es eine Protestaktion am Flughafen gegeben.

Die VW-Tochter MOIA will noch in diesem Jahr die ersten elektrisch betriebene Sammeltaxis testweise in der Stadt einsetzen. Ab Anfang 2019 sollen rund 100 Fahrzeuge unterwegs sein. Die Flotte könnte später schrittweise sogar auf bis zu 1.000 Fahrzeuge ausgebaut werden. Die Idee dahinter: Mehrere Fahrgäste teilen sich ein Taxi und sparen dadurch Kosten. Die Hamburger Hochbahn will diesen Fahrdienst in sein "Switchh"-System einbinden, also an Knotenpunkten, an denen Fahrgäste von Bussen und Bahnen auf andere Verkehrsmittel umsteigen können.

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/ ... ik114.html

Mal sehen, wie die Kunden das Angebot annehmen. Wenn ich's recht verstand, ist es keine Tür-zu-Tür-Lösung, sondern hat eine feste Anzahl an Haltestellen, bei denen dann aus- und eingestiegen werden kann. Das macht die Bündelung bekanntlich einfacher, aber den Weg (je nach Distanz) für den Fahrgast komplizierter. Ebenso würden mich dann gängige Wartezeiten bis es gebuchtes Sammeltaxi genug Kunden hat interessieren. Da bräuchte man wohl schon ziemlich viele Kunden, um ein gutes Netz anzubieten. Da die Taxifahrer nun wieder protestieren und innovative Konkurrenz verbieten wollen, ist wiederum absehbar gewesen.
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Re: Taxiverkehr und seine Konkurrenz

Beitragvon Positiv Denkender » Do 19. Apr 2018, 21:19

frems hat geschrieben:(17 Apr 2018, 12:56)

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/ ... ik114.html

Mal sehen, wie die Kunden das Angebot annehmen. Wenn ich's recht verstand, ist es keine Tür-zu-Tür-Lösung, sondern hat eine feste Anzahl an Haltestellen, bei denen dann aus- und eingestiegen werden kann. Das macht die Bündelung bekanntlich einfacher, aber den Weg (je nach Distanz) für den Fahrgast komplizierter. Ebenso würden mich dann gängige Wartezeiten bis es gebuchtes Sammeltaxi genug Kunden hat interessieren. Da bräuchte man wohl schon ziemlich viele Kunden, um ein gutes Netz anzubieten. Da die Taxifahrer nun wieder protestieren und innovative Konkurrenz verbieten wollen, ist wiederum absehbar gewesen.

Zu Recht . Ich bin schon jetzt gespannt wie Sammeltaxis Patienten aus der 3.Etage abholen ,Rollstuhl oder Rollator verfrachten
die Menschen bis in die Arztpraxen begleitet usw. usw. Persönlich kann ich gut darauf verzichten mich mit völlig unbekannten
Menschen ins Taxi zu setzen um durch die halbe Stadt kutschiert zu werden . Solche Sammeltarnsporte bieten Reiseveranstalter schon lange
an aber eben durch ordnungsgemäß lizensierte Taxiunternehmer . Ich habe darauf verzichtet weil ich nicht für einen Weg von wenigen km
mich durch die halbe Stadt kutschieren zu lassen nur um 5 € zu sparen . Für eine Reise die einige 100 € koste muss man scher nicht bei den geringsten Kosten für eine Taxifahrt sparen .
Kriminell strukturierte Unternehmen wie Uber braucht niemand .
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Re: Taxiverkehr und seine Konkurrenz

Beitragvon frems » Fr 20. Apr 2018, 10:30

Positiv Denkender hat geschrieben:(19 Apr 2018, 22:19)

Zu Recht . Ich bin schon jetzt gespannt wie Sammeltaxis Patienten aus der 3.Etage abholen ,Rollstuhl oder Rollator verfrachten
die Menschen bis in die Arztpraxen begleitet usw. usw. Persönlich kann ich gut darauf verzichten mich mit völlig unbekannten
Menschen ins Taxi zu setzen um durch die halbe Stadt kutschiert zu werden . Solche Sammeltarnsporte bieten Reiseveranstalter schon lange
an aber eben durch ordnungsgemäß lizensierte Taxiunternehmer . Ich habe darauf verzichtet weil ich nicht für einen Weg von wenigen km
mich durch die halbe Stadt kutschieren zu lassen nur um 5 € zu sparen . Für eine Reise die einige 100 € koste muss man scher nicht bei den geringsten Kosten für eine Taxifahrt sparen .
Kriminell strukturierte Unternehmen wie Uber braucht niemand .

VW mag sicherlich kriminell sein, wenn man an die Dieselproduktion denkt, aber gegen MOIA gibt's bisher keine rechtlichen Bedenken.
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Re: Taxiverkehr und seine Konkurrenz

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 20. Apr 2018, 14:52

frems hat geschrieben:(20 Apr 2018, 11:30)

VW mag sicherlich kriminell sein, wenn man an die Dieselproduktion denkt, aber gegen MOIA gibt's bisher keine rechtlichen Bedenken.

Bedenken muss man schon haben wenn einerseits Taxifahrer einen Personenbeförderungsschein erwerben müssen und wilde
Unternehmen nicht .Bleibt noch anzumerken ,Taxitarife werden vom zuständigen Amt festgelegt nicht vom Taxi Unternehmen .
MOIA hält sich aber nicht an Tarife .Würden sie könnten sie nicht preiswerter fahren .
Falls es sich doch durchsetzt sollen diejenigen es nutzen die es wollen . Wegen 3-4 € € Ersparnis stundenlang auf ein Taxi warten müssen
bzw. durch die halbe Stadt kutschiert zu werden mag derjenige nutzen der mag . Bevor das Sammeltaxi am Ziel ist kann man
schneller mit Bahn und Bus fahren oder gar laufen . Vor allem für Krankenfahrten sind die Sammeltaxis nicht geeignet .
Es gibt rechtliche Bedenken weil die Fahrer für MOJA 1 . Scheinselbstständige sind 2. Keine Personenbeförderungslizenzen haben
genau wie bei Uber. Dort sind Insolvenzen und hohe Verschuldungen der Fahrer vorprogrammiert .
Übrigens wer will kann schon heute privat sein Sammeltaxi zusammenstellen .Das machen wir schon seit zig Jahren so wenn wir
von Veranstaltungen oder Feiern kommen und ca den gleichen Weg haben .
Dazu bedarf es keinen zusätzlichen Vermittler . Reiseveranstalter verfahren schon seit Jahren so organisieren Sammeltaxen zu
den Abfahrtspunkten egal ob Bahnhof ,Flughafen ,Busbahnhof oder Kreuzfahrtterminal . Nur das läuft alles gesetzeskonform
über lizenzierte Taxenbetriebe . MOIA oder Uber fördern Schwarzarbeit. Taxitarife werden von der Innenbehörde festgelegt .
Wer meint preiswerter fahren zu können kann das nur über Schwarzarbeit . Auch MOIA und Uber müssen sich an festgelegte Tarife halten .
Wenn nicht handeln sie gesetzeswidrig .Wenn sie sich an die festgelegten Tarife halten, können sie nicht preiswerter fahren als
lizensierte Taxenbetriebe . Wenn heute 4 Personen oder in Großraumtaxen 8 Personen mitfahren werden die Personen sich sicherlich
das Fahrgeld teilen .Dazu bedarf es keine Sammeltaxen die mit den Fahrgästen durch die halbe Stadt fahren .
Das kann man schon heute selbst organisieren .
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Re: Taxiverkehr und seine Konkurrenz

Beitragvon Raskolnikof » So 22. Apr 2018, 18:55

Juristisch gesehen sind Taxiunternehmen Teil des Öffentlichen Personennahverkehrs. Sie haben die Pflicht zur Beförderung und auch eine s.g. Betriebspflicht und weitere Auflagen. Das macht Taxifahren teuer. Von daher kann ich verstehen, wenn das klassische Taxi mehr und mehr an Bedeutung verliert und stattdessen die Taxiunternehmen sich zunehmend die Kunden mit den Mietwagenunternehmen teilen müssen. die müssen längst nicht alle Auflagen wie z.B. die Beförderungspflicht erfüllen. An die örtlichen Taxi-Beförderungstarife sind sie ebenfalls nicht gebunden. Deshalb sind sie auch preiswerter. Ein Nachteil ist vielleicht, dass Mietwagen nicht überall und schnell verfügbar sind, da sie auch die offiziellen Taxistände nicht nutzen dürfen (z.B. am Bahnhof).
Wenn ich aber eine Taxifahrt planen kann rufe ich grundsätzlich einen Mietwagen. ich habe nichts zu verschenken.
Ja, dann wären da noch die Sammeltaxis, die immer häufiger ihre Dienste anbieten (Theatertaxi, Flughafentaxi, Hochzeitstaxi, Veranstaltungstaxi...) Da sind fast ausnahmslos Mietwagenunternehmen tätig und fahren die Gäste, die früher das normale Taxi nutzten. Und dann sind da ja noch die Bürgerbusse, häufig organisiert von den Ortsvereinen. Die Fahrer sind da zumeist ehrenamtlich unterwegs oder erhalten lediglich ein Erfrischungsgeld. Über diese konkurrenz sind die Taxiunternehmen besonders sauer, weil die ihre Fahrgäste geradezu für einen Schmunzelpreis befördern.
Ja es stimmt schon, für Taxiunternehmer wird die Luft dünner.

Was den Personenbeförderungsschein betrifft: Ich habe den selbst während meines Studiums erworben um mit Taxifahrten meinen Lebensunterhalt etwas aufzubessern. Um ihn nicht verfallen zu lassen (man weiß ja nie) habe ich den regelmäßig verlängern lassen. Ja, was muss der Taxifahrer für diesen Schein tun? Zunächst einmal gehts zu einem Arbeitsmediziner oder auch zur amtsärztlichen Untersuchung. Blutdruckmessung, Hör- und Sehtest, Frage nach "besonderen" Krankheiten und Operationen. Eigentlich sollte auch ein s.g. Stresstest, ein Reaktionstest und ein Wahnehmungstest erfolgen. Ich brauchte die seinerzeit aber nicht machen. Bei der Führerscheinstelle der Stadt erfolgt dann noch der Nachweis über die Ortskenntnis. Zwei oder drei Fragen dergestalt: "Sie sind in der Strasse xy und sollen ihren Fahrgast schnellstens in das Klinikum fahren. Beschreiben sie die Fahrtroute". Ach ja, ein Führungszeugnis und ein Auszug aus dem Verkehrszentralregister müssen auch noch her.
Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
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Re: Taxiverkehr und seine Konkurrenz

Beitragvon Teeernte » Mo 23. Apr 2018, 00:43

frems hat geschrieben:(17 Apr 2018, 12:56)

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/ ... ik114.html

Mal sehen, wie die Kunden das Angebot annehmen. Wenn ich's recht verstand, ist es keine Tür-zu-Tür-Lösung, sondern hat eine feste Anzahl an Haltestellen, bei denen dann aus- und eingestiegen werden kann. Das macht die Bündelung bekanntlich einfacher, aber den Weg (je nach Distanz) für den Fahrgast komplizierter. Ebenso würden mich dann gängige Wartezeiten bis es gebuchtes Sammeltaxi genug Kunden hat interessieren. Da bräuchte man wohl schon ziemlich viele Kunden, um ein gutes Netz anzubieten. Da die Taxifahrer nun wieder protestieren und innovative Konkurrenz verbieten wollen, ist wiederum absehbar gewesen.


Wie die Kleinbusse in der Türkei.....

.....und Schwarztaxi ist auch viel billiger.
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Re: Taxiverkehr und seine Konkurrenz

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 23. Apr 2018, 10:11

Positiv Denkender hat geschrieben:(20 Apr 2018, 15:52)

Bedenken muss man schon haben wenn einerseits Taxifahrer einen Personenbeförderungsschein erwerben müssen und wilde
Unternehmen nicht .

Als ob die Fahrer der Sammeltaxen keinen Personenbeförderungsschein haben müssten...
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Taxiverkehr und seine Konkurrenz

Beitragvon Positiv Denkender » Di 24. Apr 2018, 16:03

Tom Bombadil hat geschrieben:(23 Apr 2018, 11:11)

Als ob die Fahrer der Sammeltaxen keinen Personenbeförderungsschein haben müssten...

Müssen sie ? Warum denn zusätzlich organisierte Sammeltaxen ? Die kann schon jeder heute bei den Taxenzentralen
selbst organisieren . Reiseunternehmer ,Reha Zentren , Schulbehörde , Firmen usw. nutzen schon heute diese Möglichkeiten .
Deshalb muss man keine zusätzlichen Taxenunternehmen installieren .Der einzige Grund für diese angebliche Neugründungen
ist doch die geltenden Tarife für Taxifahrten zu unterlaufen Dann wird wieder gejammert die Fahrer werden ausgebeutet . Sammeltaxen bieten die Taxenzentralen seit Jahren an .
Daran ist nichts neu . Oder fährst du immer allein ? Nie etwas von Großraumtaxen gehört ?
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Re: Taxiverkehr und seine Konkurrenz

Beitragvon Positiv Denkender » Do 26. Apr 2018, 16:43

Raskolnikof hat geschrieben:(22 Apr 2018, 19:55)

Juristisch gesehen sind Taxiunternehmen Teil des Öffentlichen Personennahverkehrs. Sie haben die Pflicht zur Beförderung und auch eine s.g. Betriebspflicht und weitere Auflagen. Das macht Taxifahren teuer. Von daher kann ich verstehen, wenn das klassische Taxi mehr und mehr an Bedeutung verliert und stattdessen die Taxiunternehmen sich zunehmend die Kunden mit den Mietwagenunternehmen teilen müssen. die müssen längst nicht alle Auflagen wie z.B. die Beförderungspflicht erfüllen. An die örtlichen Taxi-Beförderungstarife sind sie ebenfalls nicht gebunden. Deshalb sind sie auch preiswerter. Ein Nachteil ist vielleicht, dass Mietwagen nicht überall und schnell verfügbar sind, da sie auch die offiziellen Taxistände nicht nutzen dürfen (z.B. am Bahnhof).
Wenn ich aber eine Taxifahrt planen kann rufe ich grundsätzlich einen Mietwagen. ich habe nichts zu verschenken.
Ja, dann wären da noch die Sammeltaxis, die immer häufiger ihre Dienste anbieten (Theatertaxi, Flughafentaxi, Hochzeitstaxi, Veranstaltungstaxi...) Da sind fast ausnahmslos Mietwagenunternehmen tätig und fahren die Gäste, die früher das normale Taxi nutzten. Und dann sind da ja noch die Bürgerbusse, häufig organisiert von den Ortsvereinen. Die Fahrer sind da zumeist ehrenamtlich unterwegs oder erhalten lediglich ein Erfrischungsgeld. Über diese konkurrenz sind die Taxiunternehmen besonders sauer, weil die ihre Fahrgäste geradezu für einen Schmunzelpreis befördern.
Ja es stimmt schon, für Taxiunternehmer wird die Luft dünner.

Was den Personenbeförderungsschein betrifft: Ich habe den selbst während meines Studiums erworben um mit Taxifahrten meinen Lebensunterhalt etwas aufzubessern. Um ihn nicht verfallen zu lassen (man weiß ja nie) habe ich den regelmäßig verlängern lassen. Ja, was muss der Taxifahrer für diesen Schein tun? Zunächst einmal gehts zu einem Arbeitsmediziner oder auch zur amtsärztlichen Untersuchung. Blutdruckmessung, Hör- und Sehtest, Frage nach "besonderen" Krankheiten und Operationen. Eigentlich sollte auch ein s.g. Stresstest, ein Reaktionstest und ein Wahnehmungstest erfolgen. Ich brauchte die seinerzeit aber nicht machen. Bei der Führerscheinstelle der Stadt erfolgt dann noch der Nachweis über die Ortskenntnis. Zwei oder drei Fragen dergestalt: "Sie sind in der Strasse xy und sollen ihren Fahrgast schnellstens in das Klinikum fahren. Beschreiben sie die Fahrtroute". Ach ja, ein Führungszeugnis und ein Auszug aus dem Verkehrszentralregister müssen auch noch her.

Nun hast du ja reichlich Neues von dir gegeben . 1 bei den Nachuntersuchungen werden Reaktionstests gemacht( am PC ). 2. Die Ortskundeprüfung
wird nur Anfängern abverlangt . 3. Sammeltaxen gibt es seit Jahrzehnten .Die werden nach Bedarf vom Taxi Ruf ,(z.B . Frauennachttaxen )
oder eben von Reiseveranstaltern , Hotels ,Kliniken , Tages Reha Stationen von Firmen usw. usw. zusammengestellt .
Daran ist nichts Neues . Taxen haben den vorgeschriebenen Tarif einzuhalten . Für Krankenfahrten bestehen Sondertarife
die mit den KK ausgehandelt worden sind .In diesem Vereinbarungen sind Tarife von Sammeltransporten und Einzeltransporte aufgeführt.
Privat stellen Kunden seit eh und je ihre Sammelfahrten selbst zusammen .Es sei denn jemand würde behaupten in jedem Taxi sitzt nur eine Person .
Einziges Ziel der Unternehmen, die Sammeltaxen als Neuheit verkaufen wollen, ist doch
Tarife zu unterlaufen
Deren Fahrer werden als Scheinselbständige weder KV noch sozialversichert .Diese Unternehmen haben am Markt nur eine Chance
wenn sie die Tarife unterlaufen, weil sie weder Personalkosten haben , noch eigene Autos unterhalten und anschaffen müssen . Jede Taxizentrale organisiert schon seit ewigen Zeiten Sammeltaxen .Das muss man nicht neu erfinden .
Übrigens das Führungszeugnis halte ich schon für wichtig . Fakt ist Sammeltaxen kann man schon solange zusammenstellen lassen wie es
Taxen gibt . Übrigens in unser Stadt gibt es keine Mietwagenunternehmen .Lediglich Unternehmen
die sich auf Krankentransporte spezialisiert haben . Nur die gehören nicht, wie Taxen ,zum öffentlichen Personenverkehr .
Sie sind auch teurer weil jedes Fahrzeug mit 2 Personen besetzt werden muss .
Mietwagen dürfen sich nicht an Taxenplätzen bereithalten ,dürfen nur auf Anforderung fahren .
Deswegen lohnen sich Mietwagenunternehmen selten, höchstens in ländlichen Regionen .
Auch dort kann man seit eh und je Sammeltarnsporte zusammenstellen . Davon leben die Mietwagen auf dem Lande.
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Re: Taxiverkehr und seine Konkurrenz

Beitragvon Tom Bombadil » Do 26. Apr 2018, 18:51

Positiv Denkender hat geschrieben:(24 Apr 2018, 17:03)

Müssen sie ?

Die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung (kurz FzF) und der dazugehörige „Führerschein zur Fahrgastbeförderung“ (auch „Personenbeförderungsschein“, kurz „P-Schein“) für Mietwagen mit Fahrer, Taxis, Pkw im Linienverkehr oder Pkw im gewerblichen Ausflugsverkehr/Ferienzielverkehr werden benötigt, wenn man gewerblich bis zu acht Personen befördern möchte.
https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChr ... %B6rderung

Ab 8 Personen muss es dann wohl der Busführerschein sein.
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Re: Taxiverkehr und seine Konkurrenz

Beitragvon Raskolnikof » Do 26. Apr 2018, 19:13

Frage an PD: Was sollte jetzt die Papageienhafte Wiederholung meines Beitrags?
Aber egal. Allerdings muss ich folgendes ergänzen bzw. richtig stellen: Es stimmt schon, dass es Mietwagen schon immer gab, zumindest bereits zu Zeiten, als ich begann, mir als Student mit Taxifahrten ein Zubrot zu verdienen. Und das ist 40 Jahre her. Allerdings hat sich seitdem einiges verändert. Das Angebot der Mietwagenunternehmen hat sich seitdem wesentlich vergrößert. Was den Taxiunternehmen zu schaffen macht ist die Tatsache, dass die Mietwagenunternehmen ihnen die Dauerkunden abwerben, die täglich auf einen Individualtransport angewiesen sind. Das sind z.B. Förderschulen für Schüler mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen. Da werden Tag für Tag Schüler mit dem Sammeltaxi (zwei bis drei) morgens zur Schule und nachmittags wieder nachhause gefahren. Auch s.g. Inklusionsschüler, denen es nicht zuzumuten ist eigenständig den Schulweg z.B. mit dem ÖPNV zu meistern, werden mit dem Taxi gefahren. Und dann wären da noch die von mir genannten Sammelfahrten. Das waren früher alles Domänen der Taxiunternehmen. Heute aber sind es immer häufiger Mietwagenunternehmen. Und dann gibt es noch Arbeitnehmer ohne eigenen PKW oder solche, die einfach keine Lust haben mit ihrem PKW zur Arbeit zu fahren. Auch die bevorzugen häufig "ihr" Mietwagenunternehmen.
Der Begriff "Mietwagen" ist eigentlich out. Sie nennen sich heute z.B. "Transportdienstleister" oder haben andere Phantasiebezeichnungen. Wohnst du PD nicht in Bremen? Da fällt mir zunächst Sixt "Mydriver" ein, ein klassisches Mietwagenunternehmen. Auch ist es nicht richtig, dass sich Mietwagen nur in ländlichen Regionen für Unternehmen und Kunden lohnen. Klar, wenn ich vom Flughafen oder Bahnhof schnell an mein Ziel gebracht werden möchte ist das Taxi klar im Vorteil. Aber immer dann, wenn ich einen Taxitransport planen kann (abends ins Theater, zu einer bestimmten Zeit zum Bahnhof etc. ist der Mietwagen die preisgünstigere Alternative. Und wenn sich dieses Geschäft für den Unternehmer nicht lohnen würde wäre Mietwagen auch kein Thema mehr.

Wo du nun aber noch die Personalpolitik der Mietwagenunternehmen ansprichst: Da hoffe ich dann doch sehr, dass du nicht bei Lidl und Konsorten deine Lebensmitteleinkäufe tätigst. ;)
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Re: Taxiverkehr und seine Konkurrenz

Beitragvon Raskolnikof » Do 26. Apr 2018, 21:53

Tom Bombadil hat geschrieben:(26 Apr 2018, 19:51)

Ab 8 Personen muss es dann wohl der Busführerschein sein.

Bis zu acht Fahrgästen reicht der PKW-Führerschein Kl. B (früher III).
Was den Personenbeförderungsschein (Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung) betrifft: Speziell für den Bürgerbus ist da für die Busbetreiber und die Fahrer eine Sonderregelung getroffen worden. So ist ausser dem Führerschein Kl. B lediglich ein Gesundheitscheck und ein Führungszeugnis erforderlich. Dieser ist längst nicht so umfassend wie der, der für die Erlangung des Personenbeförderungsscheins erforderlich ist. Die Untersuchung erfolgt in der Regel beim Amtsarzt.
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