Umgang mit psychischen Erkrankungen.

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Re: Umgang mit psychischen Erkrankungen.

Beitragvon yogi61 » Mo 16. Apr 2018, 11:37

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(16 Apr 2018, 12:36)

ok, man weiß also noch nicht um was es geht.


Doch.
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Re: Umgang mit psychischen Erkrankungen.

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 16. Apr 2018, 11:40

yogi61 hat geschrieben:(16 Apr 2018, 12:37)

Doch.


also ich versteh richtig. Deiner Meinung nach gibt es also noch keinen Gesetzestext, aber du weißt dennoch worum es es geht :rolleyes:
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Re: Umgang mit psychischen Erkrankungen.

Beitragvon Marmelada » Mo 16. Apr 2018, 11:44

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(16 Apr 2018, 12:40)

also ich versteh richtig. Deiner Meinung nach gibt es also noch keinen Gesetzestext, aber du weißt dennoch worum es es geht :rolleyes:
Es liegt ein Entwurf vor:

http://www.nordbayern.de/region/nuernbe ... -7.3548531
Das lässt schon ein oberflächlicher Blick erkennen: Von den 40 Artikeln behandeln ganze vier Fragen der Hilfe und Versorgung – und sie sind obendrein ziemlich vage gehalten. In den anderen 36 Artikeln ist dagegen bis in die letzte Kleinigkeit die (Zwangs-) Unterbringung geregelt.
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Re: Umgang mit psychischen Erkrankungen.

Beitragvon yogi61 » Mo 16. Apr 2018, 12:04

Marmelada hat geschrieben:(16 Apr 2018, 12:44)

Es liegt ein Entwurf vor:

http://www.nordbayern.de/region/nuernbe ... -7.3548531


Schlimm genug, oder. Politiker die solche Fascho-Überlegungen einbringen,müssten normalerweise sofort gefeuert werden. Ich würde mich freuen,wenn das Gesetz nicht kommt, aber ich bin überzeugt, dass man dem gemeinen CSU-Bierzelt-Dödel die Sache unter dem Sicherheitsaspekt schon verkaufen wird. Man könnte es auch während der Fußball-WM verabschieden, macht sich auch immer gut. Der Gesetzentwurf ist eigentlich so ungeheuerlich,dass einem die Spucke wegbleibt und man die Grenzen wer da eigentlich psychische Probleme hat irgendwie verschwimmen. Soziopathische Anwandlungen kann man durchaus in die bipolaren Störungen einordnen, aber vielleicht knasten sich die Urheber ja gleich mit ein, dann will ich nichts gesagt haben.
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Re: Umgang mit psychischen Erkrankungen.

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 16. Apr 2018, 12:24

Marmelada hat geschrieben:(16 Apr 2018, 12:44)

Es liegt ein Entwurf vor:

http://www.nordbayern.de/region/nuernbe ... -7.3548531


das ist nur ein Kommentar und dort steht auch

"Allerdings ist in dem Entwurf nicht alles schlecht", hob Ernstberger auch hervor. So sollen endlich flächendeckend rund um die Uhr erreichbare Krisendienst in allen Bezirken des Freistaats geschaffen werden – eine alte Forderung der Fachverbände. Bisher gibt es solche Anlaufstellen nur in Mittelfranken und Oberbayern. „Die Krisendienste müssen dann allerdings auch vor jeder Unterbringung eingeschaltet werden“, verlangen Richter und Ernstberger.


Das Menschen, die unter Depressionen leiden nun plötzlich so einfach weggesperrt werden können, kann ich diesem Artikel nicht entnehmen.
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Re: Umgang mit psychischen Erkrankungen.

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 16. Apr 2018, 12:28

yogi61 hat geschrieben:(16 Apr 2018, 13:04)

Ich würde mich freuen,wenn das Gesetz nicht kommt,.


Du freust dich für etwas, worum du nicht mal weißt um was es geht? Das ist wohl der von immer gern beanstandeten Entpolitisierung der Gesellschaft zuzuschreiben. Der du dich wohl selbst hingibst. Hauptsache dagegen sein, um was es im Detail geht ist irrelevant.
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Re: Umgang mit psychischen Erkrankungen

Beitragvon Boraiel » Mo 16. Apr 2018, 12:35

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(16 Apr 2018, 13:24)

das ist nur ein Kommentar und dort steht auch



Das Menschen, die unter Depressionen leiden nun plötzlich so einfach weggesperrt werden können, kann ich diesem Artikel nicht entnehmen.

Heute in der SZ, an der Handhabung des zitierten Falles kann ich nichts verkehrtes entdecken, wie man da nachher auf den Vergleich mit Moskau oder die Schlussfolgerung „Rechtsstaats sieht anders aus“ kommen kann, kann ich nicht ansatzweise nachvollziehen. Aber die Süddeutsche ist ja seit langem als Schluder-Blatt bekannt.
Kallert beschreibt, wie es nach neuem Recht weitergehen kann: Bei einem Besuch wird der Vater der jungen Frau verdächtigt, psychosefördernde Drogen mitgebracht zu haben. Die Frau wird durchsucht, weitere Besuche werden videoüberwacht. Der Vater ist empört, aber machtlos. Nach fünf Wochen hat sich die Situation entspannt, Symptome sind behandelt, Entlassung ist befürwortet, Weiterbehandlung geklärt. Aber: Die Klinik ist verpflichtet, die Entlassung der Polizei zu melden. Die Daten, inklusive Diagnose und Befund, werden an eine Zentralstelle weitergeben, fünf Jahre gespeichert, stehen dem Zugriff staatlicher Organe zur Verfügung. Alles rechtens? Nach dem neuen Gesetz ja.

Und wo entsteht dieses Gesetz? Nicht in Moskau, sondern in München. Ein Rechtsstaat sieht anders aus.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/umstrittener-gesetzentwurf-bayern-will-psychisch-kranke-wie-straftaeter-behandeln-1.3944987
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Lesen und verstehen: http://www.feynmanlectures.caltech.edu/I_01.html
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Re: Umgang mit psychischen Erkrankungen

Beitragvon Alexyessin » Mo 16. Apr 2018, 12:44

Boraiel hat geschrieben:(16 Apr 2018, 13:35)

Heute in der SZ, an der Handhabung des zitierten Falles kann ich nichts verkehrtes entdecken, wie man da nachher auf den Vergleich mit Moskau oder die Schlussfolgerung „Rechtsstaats sieht anders aus“ kommen kann, kann ich nicht ansatzweise nachvollziehen. Aber die Süddeutsche ist ja seit langem als Schluder-Blatt bekannt.


Deine persönliche Meinung zur Süddeutschen Zeitung interessiert niemanden.
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Re: Umgang mit psychischen Erkrankungen.

Beitragvon Marmelada » Mo 16. Apr 2018, 12:51

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(16 Apr 2018, 13:24)

das ist nur ein Kommentar und dort steht auch
Es liegt ein Gesetzesentwurf vor, zu dem in diesem Bericht Leute vom Fach Stellung nehmen und ihn für schlecht befinden. Diese Leute vom Fach haben den Gesetzesentwurf nicht halluziniert, er liegt tatsächlich vor und trägt den Namen Gesetzentwurf (Stand: 15.01.2018) der Bayerischen Staatsregierung - Bayerisches Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (BayPsychKHG).
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Re: Umgang mit psychischen Erkrankungen.

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 16. Apr 2018, 12:58

Marmelada hat geschrieben:(16 Apr 2018, 13:51)

Es liegt ein Gesetzesentwurf vor, zu dem in diesem Bericht Leute vom Fach Stellung nehmen und ihn für schlecht befinden. Diese Leute vom Fach haben den Gesetzesentwurf nicht halluziniert, er liegt tatsächlich vor und trägt den Namen Gesetzentwurf (Stand: 15.01.2018) der Bayerischen Staatsregierung - Bayerisches Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (BayPsychKHG).


Nun ich kann aus diesem Gesetzesentwurf nicht erkennen, dass depressive Menschen in Zukunft einfach so wie Straftäter weggesperrt werden können, so wie es der von mir beanstandete Artikel der SZ ja vordergründig behauptet.
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Re: Umgang mit psychischen Erkrankungen

Beitragvon Marmelada » Mo 16. Apr 2018, 13:01

Boraiel hat geschrieben:(16 Apr 2018, 13:35)

Heute in der SZ, an der Handhabung des zitierten Falles kann ich nichts verkehrtes entdecken, wie man da nachher auf den Vergleich mit Moskau oder die Schlussfolgerung „Rechtsstaats sieht anders aus“ kommen kann, kann ich nicht ansatzweise nachvollziehen. ...
Das glaube ich gerne, in einem Rechtsstaat allerdings werden Krankendaten nicht pauschal verpflichtend an Polizeibehörden gemeldet und von diesen gespeichert. Dann ist es nämlich ein Polizeistaat.
Zuletzt geändert von Marmelada am Mo 16. Apr 2018, 14:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Umgang mit psychischen Erkrankungen.

Beitragvon Marmelada » Mo 16. Apr 2018, 13:03

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(16 Apr 2018, 13:58)

Nun ich kann aus diesem Gesetzesentwurf nicht erkennen, dass depressive Menschen in Zukunft einfach so wie Straftäter weggesperrt werden können, so wie es der von mir beanstandete Artikel der SZ ja vordergründig behauptet.
Ich bezweifle, dass du ihn innerhalb von einer Minute gelesen hast. Es ist davon auszugehen, dass die Leute vom Fach sich die Zeit dafür genommen haben.
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Re: Umgang mit psychischen Erkrankungen.

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 16. Apr 2018, 13:10

Marmelada hat geschrieben:(16 Apr 2018, 14:03)

Ich bezweifle, dass du ihn innerhalb von einer Minute gelesen hast. Es ist davon auszugehen, dass die Leute vom Fach sich die Zeit dafür genommen haben.


ich kann Querlesen und hab alle Paragrafen überflogen. Vielleicht hab ich ja was übersehen. Gerne lass ich mich eines Besseren belehren.
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Re: Umgang mit psychischen Erkrankungen.

Beitragvon Alexyessin » Mo 16. Apr 2018, 13:25

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(16 Apr 2018, 14:10)

ich kann Querlesen und hab alle Paragrafen überflogen. Vielleicht hab ich ja was übersehen. Gerne lass ich mich eines Besseren belehren.


Lies mal Art. 9 genauer.
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Re: Umgang mit psychischen Erkrankungen.

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 16. Apr 2018, 13:52

Alexyessin hat geschrieben:(16 Apr 2018, 14:25)

Lies mal Art. 9 genauer.


Auch hier kann ich keinen Hinweis erkennen, dass depressive so einfach wie Straftäter weggesperrt werden können ... sorry.
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Re: Umgang mit psychischen Erkrankungen.

Beitragvon Alexyessin » Mo 16. Apr 2018, 13:57

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(16 Apr 2018, 14:52)

Auch hier kann ich keinen Hinweis erkennen, dass depressive so einfach wie Straftäter weggesperrt werden können ... sorry.


Doch, steht da eindeutig drin. Mit Querverweis auf andere Gesetze natürlich. Dazu das mit dem Briefgeheimnis........
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Re: Umgang mit psychischen Erkrankungen.

Beitragvon yogi61 » Mo 16. Apr 2018, 14:00

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(16 Apr 2018, 13:28)

Du freust dich für etwas, worum du nicht mal weißt um was es geht? Das ist wohl der von immer gern beanstandeten Entpolitisierung der Gesellschaft zuzuschreiben. Der du dich wohl selbst hingibst. Hauptsache dagegen sein, um was es im Detail geht ist irrelevant.


Ich kann ja nichts dafür, dass Du A. offenbar von der Materie keine Ahnung hast und B die eventuellen Ausmasse nicht einschätzen kannst. Was A betrifft, da kann man sich einlesen, bei B ist das schon schwieriger.
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Re: Umgang mit psychischen Erkrankungen.

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 16. Apr 2018, 14:27

Alexyessin hat geschrieben:(16 Apr 2018, 14:57)

Doch, steht da eindeutig drin. Mit Querverweis auf andere Gesetze natürlich. Dazu das mit dem Briefgeheimnis........


in Artikel 9 geht es über die Befugnisse der fachlichen Leitung, aber nicht darum dass Depressive weggesperrt werden können wie Straftäter. Für die Unterbringung braucht es ja einen gerichtlichen Beschluss. Der ist in Artikel 9 nicht geregelt.
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Re: Umgang mit psychischen Erkrankungen.

Beitragvon Alexyessin » Mo 16. Apr 2018, 14:28

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(16 Apr 2018, 15:27)

in Artikel 9 geht es über die Befugnisse der fachlichen Leitung, aber nicht darum dass Depressive weggesperrt werden können wie Straftäter. Für die Unterbringung braucht es ja einen gerichtlichen Beschluss. Der ist in Artikel 9 nicht geregelt.


Mal das mit dem Wegsperren außen vor. Was hälst du von der Besuchsrechtseinschränkung oder der verletzung des Briefgeheimnisses?
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Re: Umgang mit psychischen Erkrankungen.

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 16. Apr 2018, 14:29

yogi61 hat geschrieben:(16 Apr 2018, 15:00)

Ich kann ja nichts dafür, dass Du A. offenbar von der Materie keine Ahnung hast


Leider doch, aufgrund persönlicher Erfahrungen.
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