Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

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firlefanz11
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Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon firlefanz11 » Do 5. Apr 2018, 14:19

Jüngst wurde eine Statistik zum Thema Messerattacken in Deutschland veröffentlicht.
Die Zahl der Übergriffe mit Stichwaffen nimmt statistisch gesehen in mehreren Bundesländern zu - besonders in Berlin und Hessen.
Seit 2014 sind bei tätlichen Angriffen in Deutschland immer häufiger Messer eingesetzt worden. Das berichtet der Sender RBB. Demnach hätten Messerdelikte in den neun Bundesländern, die Daten zur Verfügung gestellt hatten, zugenommen.
Laut Berliner Kriminalstatistik gab es bei Auseinandersetzungen und Taten, bei denen Messer eingesetzt wurden, einen Anstieg um 13 Prozent, in Hessen stieg die Zahl sogar um 29 Prozent. ... "Messer sind leicht verfügbar, schnell zu besorgen und leicht zu transportieren ...", erklärte die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) die Vorliebe der Täter für Stichwaffen. ... Im Rahmen der ansteigenden Zahl von Messerdelikten forderte die DPolG bereits eine härtere Bestrafung. Gezielte Stiche gegen andere Menschen sollten als versuchtes Tötungsdelikt und nicht nur als gefährliche Körperverletzung eingestuft werden. Aus Sicht der Gewerkschaft sollten Attacken mit Messern und ähnlichen Gegenständen ein Verbrechenstatbestand mit mindestens einem Jahr Freiheitsstrafe sein. Für Attacken mit Messern ohne Todesfolge gebe es zwar eine Höchststrafe, aber keine Mindeststrafe.

https://www.n-tv.de/politik/Messerattac ... 68590.html

Hier stellt sich nun bezüglich der gefetten Passage die Frage:
Reicht es die Mindeststrafen nur für tatsächlich ausgeführte Angriffe einzuführen oder sollte auch das führen von Messern bei Personenkontrollen schon entsprechend bestraft werden?
Denn seien wir mal ehrlich. Wer führt den ein Messer, sei es mit stehender oder springender Klinge, mit sich ohne davon auch Gebrauch machen zu wollen? Und das führen von Schusswaffen ist ja auch strafbar...

Nur vier Bundesländer lieferten laut dem Bericht Zahlen zur Nationalität der Beteiligten. Dort waren häufiger Nicht-Deutsche oder Flüchtlinge unter den Tatverdächtigen. Die Polizeigewerkschaft sprach ebenfalls davon, dass die Zahl junger männlicher Migranten unter den Messerangreifern "auffallend" sei.
Nach Angaben der Leipziger Polizei würden sich eine Vielzahl dieser Delikte in Gemeinschaftsunterkünften, im häuslichen Umfeld von und unter Asylbewerbern abspielen. Opfer von Messerdelikten seien daher überproportional auch häufig nicht-deutscher Herkunft.

Diesen Teil habe ich bewusst ausgegliedert weil die obige Frage sich allein auf den Tatbestand beziehen soll, und nicht auf die Täterherkunft. Allerdings soll es nicht unerwähnt bleiben da es Spezis gibt, die der Meinung sind es gäbe keinen Beweis dafür, dass die Migrationspolitik für den Anstieg dieser Delikte verantwortlich sei...
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon Provokateur » Do 5. Apr 2018, 15:17

Das Führen von Messern wurde in England verboten. Folge: Sprunghafter Anstieg der Messerangriffe.

Ein umfassendes Verbot kann also nicht die Folge sein, denn so bewaffnen wir Angreifer. Selbst verbotene Messer wie Butterflys oder Springmesser sind ja auf den Polenmärkten oder unter der Hand relativ leicht zu bekommen.

Ich habe wirklich keine einfache Lösung. Mal ganz davon ab, dass ich auch seit längerem immer ein Messer dabei habe - ein so genanntes Card Knife. Passt in meine Geldbörse und ist zum Angriff nahezu ungeeignet, aber um einen Apfel zu entkernen oder schnell mal was zu schneiden bestens geeignet.
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon firlefanz11 » Do 5. Apr 2018, 16:56

Provokateur hat geschrieben:(05 Apr 2018, 16:17)

Das Führen von Messern wurde in England verboten. Folge: Sprunghafter Anstieg der Messerangriffe.

Interessant. Nicht dass ich das bezweifle aber gibts dazu ne Quelle?
Und ansonsten müsste man dann die Strafen (auch die Mindeststrafe) für den Gebrauch drastisch anheben was dann aber gleich wieder einen #Aufschrei der Moralisten auslösen wird so von wegen Unverhältnismäßigkeit - insbesondere wenn es dann jugendliche Perps sind, die zustechen... :rolleyes:

Ein umfassendes Verbot kann also nicht die Folge sein, denn so bewaffnen wir Angreifer. Selbst verbotene Messer wie Butterflys oder Springmesser sind ja auf den Polenmärkten oder unter der Hand relativ leicht zu bekommen.

Mit dem Argument müsstest Du aber das führen von Schusswaffen auch legalisieren... Denn aktuell haben ja auch nur die Bösewichter Knarren...
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 5. Apr 2018, 17:20

Sicher müsste der Angriff mit einem Messer im Kittchen enden. Problem: wir haben nicht genug Platz in den Knästen und Neubauten kommen ja anscheinend nicht in Frage, wahrscheinlich hat Deutschland dafür kein Geld.
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon H2O » Do 5. Apr 2018, 17:24

Tom Bombadil hat geschrieben:(05 Apr 2018, 18:20)

Sicher müsste der Angriff mit einem Messer im Kittchen enden. Problem: wir haben nicht genug Platz in den Knästen und Neubauten kommen ja anscheinend nicht in Frage, wahrscheibnlich hat Deutschland dafür kein Geld.


Vielleicht helfen aber Ausweisungen in den Fällen, in denen das staatsrechtlich möglich ist. Aber wahrscheinlich fällt unseren Innenministern dazu nichts ein.
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon zollagent » Do 5. Apr 2018, 17:28

H2O hat geschrieben:(05 Apr 2018, 18:24)

Vielleicht helfen aber Ausweisungen in den Fällen, in denen das staatsrechtlich möglich ist. Aber wahrscheinlich fällt unseren Innenministern dazu nichts ein.

Und was macht man mit den inländischen Messerstechern?
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon H2O » Do 5. Apr 2018, 17:30

Provokateur hat geschrieben:(05 Apr 2018, 16:17)

Das Führen von Messern wurde in England verboten. Folge: Sprunghafter Anstieg der Messerangriffe.
Schwer vorstellbar; zumindest nicht in dieser Reihenfolge: Erst das Verbot, Messer mit zu führen, und danach dann vermehrt Straftaten mit Messern? Welchen Grund gab es denn dann für ein Verbot? Meine Vermutung: Eine Art Mode, nach der Gewalttaten verübt werden. So wie die, einem am Boden liegenden Opfer noch mit Anlauf gegen den Kopf zu treten.
...
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon H2O » Do 5. Apr 2018, 17:32

zollagent hat geschrieben:(05 Apr 2018, 18:28)

Und was macht man mit den inländischen Messerstechern?


Moment, darüber muß ich jetzt erst einmal nachdenken.... Na, vielleicht reichen die Plätze im Knast für diese Leute ja gerade noch?
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon jack000 » Do 5. Apr 2018, 18:48

Tom Bombadil hat geschrieben:(05 Apr 2018, 18:20)

Sicher müsste der Angriff mit einem Messer im Kittchen enden. Problem: wir haben nicht genug Platz in den Knästen und Neubauten kommen ja anscheinend nicht in Frage, wahrscheinlich hat Deutschland dafür kein Geld.

Das ist das Problem in Deutschland:
- Wenn es zu wenig Kindergärtenplätze gibt, gibt es die Forderung nach mehr Kindergärtenplätzen, ebenso die politische Lobby dahinter
- Wenn es zu wenig Arbeitsplätze gibt, gibt es die Forderung nach mehr Arbeitsplätzen , ebenso die politische Lobby dahinter
- Wenn es zu wenig Studienplätze gibt, gibt es die Forderung nach mehr Studienplätze, ebenso die politische Lobby dahinter
=> Wenn es aber zu wenig Gefängnisplätze gibt, dann heißt es:"Es ist zu teuer" ...Dabei spricht nichts dagegen Gefängnisse für den Anteil zu bauen der kriminell ist!
=> Auch wenn dann 1-2% Der Bevölkerung im Knast sitzen! (=Die Belange der nicht-kriminellen Bevölkerung liegen höher als die der kriminellen Bevölkerungsschichten!)
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon jack000 » Do 5. Apr 2018, 18:49

zollagent hat geschrieben:(05 Apr 2018, 18:28)

Und was macht man mit den inländischen Messerstechern?

Alle Messerstecher müssen weggesperrt werden, ... oder hast du da was dagegen?
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon firlefanz11 » Fr 6. Apr 2018, 09:16

jack000 hat geschrieben:(05 Apr 2018, 19:48)
...Dabei spricht nichts dagegen Gefängnisse für den Anteil zu bauen der kriminell ist!

Dann braucht man aber auch das Personal... Und da unsere JVA Beamten sich schon in Höschen machen-, u. 6 Monate Zwangsurlaub wegen Nervenzusammenbruch machen müssen wenn sie bespuckt o. mit Scheiße beworfen werden, wäre das nicht sehr einfach...

Die Belange der nicht-kriminellen Bevölkerung liegen höher als die der kriminellen Bevölkerungsschichten!)

Solange wir linksgrüne u./o. moralapostolische Kuschelrichter auf den Stühlen sitzen haben wird sich diese Selbstverständlichkeit aber nicht durchsetzen. Da wiegt die angeblich positive Sozialprognose schwerer als das Leid der Opfer... :rolleyes:
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon Orbiter1 » Fr 6. Apr 2018, 10:50

H2O hat geschrieben:(05 Apr 2018, 18:30)

Schwer vorstellbar; zumindest nicht in dieser Reihenfolge: Erst das Verbot, Messer mit zu führen, und danach dann vermehrt Straftaten mit Messern? Welchen Grund gab es denn dann für ein Verbot? Meine Vermutung: Eine Art Mode, nach der Gewalttaten verübt werden. So wie die, einem am Boden liegenden Opfer noch mit Anlauf gegen den Kopf zu treten.

Ja, Messerstechereien kommen in UK stark in Mode. Wie das Komasaufen vor ein paar Jahren. Nur in London gab es über 37.000 registrierte Messerangriffe in 1 Jahr.

"It’s no surprise to learn that knife crime has risen across the capital. According to the Office for National Statistics data released in January 2018, knife crime increased by 21% to 37,443 incidents in the 12 months to September 2017."

London hatte dieses Jahr bereits 55 Morde, davon 35 mit einem Messer als Tatwaffe. London ist in den letzten 2 Monaten bei der Anzahl der Morde an New York vorbeigezogen.

"Scotland Yard has said it is conducting a total of 55 investigations into murders so far this year. At least 35 of those killed were stabbed. On Thursday, Dick, announced a new 120-strong taskforce to tackle organised crime, apparently in addition to the 80-member Operation Sceptre anti-knife unit launched last May."

Dieser Trend wird wie das Komasaufen seinerzeit sicher weiter nach Deutschland überschwappen.
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon sunny.crockett » Fr 6. Apr 2018, 12:45

Auch in Österreich haben sich die letzten Jahre die Messerangriffe extrem erhöht. Dort möchte man über eine Studie klären, warum das so ist.

So schreibt man in der österreichischen Presse:
Denn auch die Kriminalstatistik 2017 belegt nun klar: Gewalttäter greifen immer öfter zu Messern und dergleichen, so gab es allein im Vorjahr mehr als 1000 Angriffe. Betrachtet man die Entwicklung im vergangenen Jahrzehnt, bedeutet das einen Anstieg von unglaublichen 290 Prozent.

Bei den Tätern handle es sich „verstärkt um fremde Tatverdächtige“, die zu Hieb- und Stichwaffen greifen, heißt es dazu seitens des Innenministeriums. Waren es 2008 noch 109 Angriffe mit Messern und ähnlichen Gegenständen, wurden im Vorjahr 635 Delikte mit dieser Art Waffe verübt. Bei 143 Taten griffen etwa afghanische Tatverdächtige zum Messer, dahinter folgen türkische Staatsbürger (66), Iraker (31), Rumänen (31) und Serben (25).


Vielleicht mal gleich ein kleiner Tipp für die Studie: 2017 waren ALLEINE Afghanen an mehr Messerangriffen beteiligt, als noch 2008 durch die KOMPLETTE österreichische Bevölkerung verübt wurden.
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon Dark Angel » Fr 6. Apr 2018, 12:55

firlefanz11 hat geschrieben:(05 Apr 2018, 15:19)

Jüngst wurde eine Statistik zum Thema Messerattacken in Deutschland veröffentlicht.

https://www.n-tv.de/politik/Messerattac ... 68590.html

Hier stellt sich nun bezüglich der gefetten Passage die Frage:
Reicht es die Mindeststrafen nur für tatsächlich ausgeführte Angriffe einzuführen oder sollte auch das führen von Messern bei Personenkontrollen schon entsprechend bestraft werden?

Das Führen von messern in der Öffentlichkeit IST bereits heute gem. Waffengesetz strafbar.

firlefanz11 hat geschrieben:(05 Apr 2018, 15:19)Denn seien wir mal ehrlich. Wer führt den ein Messer, sei es mit stehender oder springender Klinge, mit sich ohne davon auch Gebrauch machen zu wollen? Und das führen von Schusswaffen ist ja auch strafbar...

Gem. Waffengesetz §42 Anlage 2 ist bereits der Besitz von Springmessern, Butterflymessern strafbar ==> verbotene Waffen.

Geltendes Recht müsste viel rigeroser durchgesetzt werden und in solchen Fällen die Höchtstrafe verhängt werden und nicht nur dududu
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon Provokateur » Fr 6. Apr 2018, 16:20

Dark Angel hat geschrieben:(06 Apr 2018, 13:55)
Das Führen von messern in der Öffentlichkeit IST bereits heute gem. Waffengesetz strafbar.


Nicht von allen Messern. Es ist aber richtig, dass viele Messerangriffe entweder mit verbotenen Messern oder eben solchen, die mit einem Führungsverbot belegt sind, begangen werden. Ein ganz normales Taschenmesser, welches du nicht mit einer Hand öffnen kannst, darfst du dabei haben.
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon Bielefeld09 » Fr 6. Apr 2018, 16:47

firlefanz11 hat geschrieben:(06 Apr 2018, 10:16)

Dann braucht man aber auch das Personal... Und da unsere JVA Beamten sich schon in Höschen machen-, u. 6 Monate Zwangsurlaub wegen Nervenzusammenbruch machen müssen wenn sie bespuckt o. mit Scheiße beworfen werden, wäre das nicht sehr einfach...


Solange wir linksgrüne u./o. moralapostolische Kuschelrichter auf den Stühlen sitzen haben wird sich diese Selbstverständlichkeit aber nicht durchsetzen. Da wiegt die angeblich positive Sozialprognose schwerer als das Leid der Opfer... :rolleyes:

Schon bezeichnend, wie hier Stammtischparolen ohne Gegenrede gepostet werden.
Ich vermute mal, der Urheber der zitierten Zeilen kennt weder Richter, noch Justizmitarbeiter.
Noch weniger kann er belegen, das härtere Strafen zu weniger Straftaten führen.
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon jack000 » Fr 6. Apr 2018, 16:58

Bielefeld09 hat geschrieben:(06 Apr 2018, 17:47)Noch weniger kann er belegen, das härtere Strafen zu weniger Straftaten führen.

Kannst du belegen, dass weichere Strafen zu weniger Straftaten führen?
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon Bielefeld09 » Fr 6. Apr 2018, 17:22

jack000 hat geschrieben:(06 Apr 2018, 17:58)

Kannst du belegen, dass weichere Strafen zu weniger Straftaten führen?

Warum sollte ich belegen, das geltendes Recht ausreichend ist?
Ich hege ja auch nicht ständige Zweifel an unserer Rechtsordnung oder
beleidige Richter, Justiz und Polizeibeamte.
Und das Strafrecht eröffnet Richtern angemessen auf das begangene Unrecht zu reagieren.
Was soll da geändert werden?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon jack000 » Fr 6. Apr 2018, 17:29

Bielefeld09 hat geschrieben:(06 Apr 2018, 18:22)
Warum sollte ich belegen, das geltendes Recht ausreichend ist?

Weil du das Gegenteil behauptest ... , bzw. der Meinung bist das das geltende Recht ausreichend ist.

Ich hege ja auch nicht ständige Zweifel an unserer Rechtsordnung oder
beleidige Richter, Justiz und Polizeibeamte.

Es steht dir frei das zu tun oder sein zu lassen, ... nennt sich Meinungsfreiheit!

Und das Strafrecht eröffnet Richtern angemessen auf das begangene Unrecht zu reagieren.
Was soll da geändert werden?

Der Strang hier ist dir bekannt?
viewtopic.php?f=34&t=20935
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon Bielefeld09 » Fr 6. Apr 2018, 17:53

jack000 hat geschrieben:(06 Apr 2018, 18:29)

Weil du das Gegenteil behauptest ... , bzw. der Meinung bist das das geltende Recht ausreichend ist.


Es steht dir frei das zu tun oder sein zu lassen, ... nennt sich Meinungsfreiheit!


Der Strang hier ist dir bekannt?
viewtopic.php?f=34&t=20935

Nee, nicht ich bin hier in der Beweispflicht,
sondern die Rufer nach härteren Gesetzen und neuen Knästen.
Und ja, dieser Strang ist mir und dir gut bekannt.
Und ich meide ihn mittlerweile,
weil ich dieses endlose Empörungsgeseiere über zu milde Urteile satt habe.
Und zu dem Threadthema:
Wie wäre es mal mit Präventivprogrammen an Schulen und in Diskotheken?
Wie wäre es mal wieder mit dem Thema : gegenseitiger Respekt.
Möglicherweise auch du auch mal konstruktive Beispiele wie Gewalt zu verhindern ist.
Härtere Strafen helfen den Opfern wenig bis gar nicht!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p

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