Putin's "Wahlsieg"

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Dieter Winter
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Re: Putin's "Wahlsieg"

Beitragvon Dieter Winter » Mi 21. Mär 2018, 13:12

Alexyessin hat geschrieben:(21 Mar 2018, 13:07)

Gut, 1917 kann keiner mehr einschätzen und Wild Ost Jelzin wird halt leider mit Demokratie verbunden ( übrigens auch ein Problem der nichtvorhandenen Willensbildung )


Der Wille ist schon da, nur neigt er sich halt mehrheitlich nicht dem westlichen Vorbild zu. Viele Russen sind's ganz zufrieden einen "Leitwolf" zu haben. Die sehen unsere Debatten im BT eher mit einer Mischung aus Verachtung und Unverständnis.
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Re: Putin's "Wahlsieg"

Beitragvon Dieter Winter » Mi 21. Mär 2018, 13:16

Flaschengeist hat geschrieben:(21 Mar 2018, 13:03)

In Moskau rennen keine Polizisten mit Maschinenpistole auf dem Flughafen rum, wie in Frankfurt.



In St. Petersburg schon. Als ich mal etwas spät dran war, (der Flug hatte erst Verspätung, die Zollkontrolle hatte ich schon hinter mir) bin ich etwas forsch durch's Gate und blickte in die Mündung eine AK47, verbunden mit der "freundlichen" Auffordeung "Stoj!" - der ich dann mal lieber nachkam.
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Re: Putin's "Wahlsieg"

Beitragvon Flaschengeist » Mi 21. Mär 2018, 13:20

Dieter Winter hat geschrieben:(21 Mar 2018, 13:16)

In St. Petersburg schon. Als ich mal etwas spät dran war, (der Flug hatte erst Verspätung, die Zollkontrolle hatte ich schon hinter mir) bin ich etwas forsch durch's Gate und blickte in die Mündung eine AK47, verbunden mit der "freundlichen" Auffordeung "Stoj!" - der ich dann mal lieber nachkam.



Die AK 47 wird in Russland schon lange nicht mehr verwendet.

Wann soll das gewesen sein? 1970?

In den USA scheint die Lage teilw. so instabil zu sein, daß sich sogar "Normalbürger" nur noch bewaffnet auf die Staße trauen.
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Re: Putin's "Wahlsieg"

Beitragvon Alexyessin » Mi 21. Mär 2018, 13:22

Dieter Winter hat geschrieben:(21 Mar 2018, 13:12)

Der Wille ist schon da, nur neigt er sich halt mehrheitlich nicht dem westlichen Vorbild zu.


Da gibt es kein "westliches" Vorbild sondern nur Bildung überhaupt. Aber das wird hier eine Metadiskussion, die ich aus diesem Jauchethread gerne raushalten möchte.
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Re: Putin's "Wahlsieg"

Beitragvon Dieter Winter » Mi 21. Mär 2018, 13:24

Flaschengeist hat geschrieben:(21 Mar 2018, 13:20)

Die AK 47 wird in Russland schon lange nicht mehr verwendet.



Kann auch eine andere Maschinenpistole gewesen sein. So fit bin ich da nicht, zudem habe ich mich auf das Loch im Lauf konzentriert. Ist ein blödes Gefühl, mit einem Abstand von max 20 cm da rein zu glotzen.
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Re: Putin's "Wahlsieg"

Beitragvon Flaschengeist » Mi 21. Mär 2018, 13:25

Alexyessin hat geschrieben:(21 Mar 2018, 13:07)

Gut, 1917 kann keiner mehr einschätzen und Wild Ost Jelzin wird halt leider mit Demokratie verbunden ( übrigens auch ein Problem der nichtvorhandenen Willensbildung )



Die allermeisten Menschen wollen im relativen Wohlstand leben. Und für Wohlstand braucht es keine Demokratie.

Vermutlich der überwiegende Teil der Menschheit kommt ohne Demokratie aus. Mal mehr oder weniger gut.

Das Problem des Westens ist doch nicht, ob in Russland Demokratie herrscht. Sondern das Problem des Westens ist, daß Russland einen eigenen Willen gegenüber dem Westen formuliert. Das sind wir einfach nicht mehr gewöhnt, daß andere Länder auch Interessen haben.
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Re: Putin's "Wahlsieg"

Beitragvon Dieter Winter » Mi 21. Mär 2018, 13:38

Alexyessin hat geschrieben:(21 Mar 2018, 13:22)

Da gibt es kein "westliches" Vorbild sondern nur Bildung überhaupt. Aber das wird hier eine Metadiskussion, die ich aus diesem Jauchethread gerne raushalten möchte.



OK.

Man kann aber festhalten, dass auch unter den bei uns üblichen Standards die Mehrheit so oder so ein Stinkstiefel bekommen hätte - vermutlich eben auch wieder Putin. Einzig ernsthafte Gegner wären der Stalinist Grudinin oder der rassistische Sausack Nawalny gewesen.
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Re: Putin's "Wahlsieg"

Beitragvon Dieter Winter » Mi 21. Mär 2018, 13:39

Flaschengeist hat geschrieben:(21 Mar 2018, 13:25)



Das Problem des Westens ist doch nicht, ob in Russland Demokratie herrscht. Sondern das Problem des Westens ist, daß Russland einen eigenen Willen gegenüber dem Westen formuliert. Das sind wir einfach nicht mehr gewöhnt, daß andere Länder auch Interessen haben.


Zumal überschneiden sich halt auch territoriale Interessen.
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Re: Putin's "Wahlsieg"

Beitragvon Der General » Mi 21. Mär 2018, 13:49

zollagent hat geschrieben:(21 Mar 2018, 11:10)

Z.B. die, die Linke hier in Deutschland öfter mal gefährdet sieht. Da sind z.B. freie Meinungsäußerung, freie politische Betätigung, auch eine unbeeinflußte Justiz, die derzeit in Russland nicht gegeben ist. Die Liste wäre lang und man könnte sie bei der Linken durchaus abschreiben. ;)


Könnte man, braucht man aber gar nicht.

Es gab erst kürzlich wieder eine Umfrage vom Lewada Zentrum, also das einzige Unabhängige Umfrage-Institut in Russland (habe ich mir sagen lassen). Dort gaben ganze 4% an, dass für Sie Bürgerrechte Wichtig sind.

Du schreibst hier über Dinge, die eine Mehrheit der Russen gar nicht will und das schlimmste ist, dass Du es nicht akzeptieren kannst.

Um die Information zu vervollständigen, denn auch das gehört zur Wahrheit:

61% sind wegen den Hohen Preise (Lebensunterhalt) beunruhigt.
25% fürchtet sich vor Arbeitslosigkeit und Korruption.

Ausgenommen von Korruption sind die Sorgen und Ängste somit fast die selben wie in Spanien,Griechenland oder Italien.

ABER Zolli, die Russen wollen keine Demokratie nach Westlichem Vorbild und der Wunsch nach Bürgerrechten und Pluralismus ist verschwindend gering.
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Re: Putin's "Wahlsieg"

Beitragvon Dieter Winter » Mi 21. Mär 2018, 15:07

Der General hat geschrieben:(21 Mar 2018, 13:49)



Du schreibst hier über Dinge, die eine Mehrheit der Russen gar nicht will und das schlimmste ist, dass Du es nicht akzeptieren kannst.



Hier liegt der Hund eigentlich begraben. Die westliche Arroganz, mit der dieses Gesellschaftmodell überall hin exportiert werden soll - ob die das jetzt wollen, oder nicht.
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Re: Putin's "Wahlsieg"

Beitragvon zollagent » Mi 21. Mär 2018, 15:09

Der General hat geschrieben:(21 Mar 2018, 13:49)

Könnte man, braucht man aber gar nicht.

Es gab erst kürzlich wieder eine Umfrage vom Lewada Zentrum, also das einzige Unabhängige Umfrage-Institut in Russland (habe ich mir sagen lassen). Dort gaben ganze 4% an, dass für Sie Bürgerrechte Wichtig sind.

Du schreibst hier über Dinge, die eine Mehrheit der Russen gar nicht will und das schlimmste ist, dass Du es nicht akzeptieren kannst.

Um die Information zu vervollständigen, denn auch das gehört zur Wahrheit:

61% sind wegen den Hohen Preise (Lebensunterhalt) beunruhigt.
25% fürchtet sich vor Arbeitslosigkeit und Korruption.

Ausgenommen von Korruption sind die Sorgen und Ängste somit fast die selben wie in Spanien,Griechenland oder Italien.

ABER Zolli, die Russen wollen keine Demokratie nach Westlichem Vorbild und der Wunsch nach Bürgerrechten und Pluralismus ist verschwindend gering.

Erinnert mich ein bißchen an Pferde, die auch wieder in den brennenden Stall zurücklaufen. Was man nicht kennt, und was einem Zeitlebens als "Unsicherheit" verkauft wurde, das mag durchaus sein, daß es einem nicht wichtig ist. Die Demokratie ist ein süßes Gift. Man muß es kosten, dann kommt man auf den Geschmack.
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Re: Putin's "Wahlsieg"

Beitragvon zollagent » Mi 21. Mär 2018, 15:10

Dieter Winter hat geschrieben:(21 Mar 2018, 15:07)

Hier liegt der Hund eigentlich begraben. Die westliche Arroganz, mit der dieses Gesellschaftmodell überall hin exportiert werden soll - ob die das jetzt wollen, oder nicht.

Man kann erst dann etwas wirklich wollen, wenn man es kennt.
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Re: Putin's "Wahlsieg"

Beitragvon Dieter Winter » Mi 21. Mär 2018, 15:11

zollagent hat geschrieben:(21 Mar 2018, 15:10)

Man kann erst dann etwas wirklich wollen, wenn man es kennt.


Was die Russen davon kennen lernen durften, hat ihnen nicht gefallen. Ein voller Magen ist interessanter, als lauthals politische Meinungen herumzuposaunen, meinen sie.

Selbstverständlich gilt auch bei dieser Pauschalisierung, dass sie nicht generell zu verstehen ist, sondern nur das aufzeigt, was die Mehrheit will.
Zuletzt geändert von Dieter Winter am Mi 21. Mär 2018, 15:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Putin's "Wahlsieg"

Beitragvon Flaschengeist » Mi 21. Mär 2018, 15:13

Dieter Winter hat geschrieben:(21 Mar 2018, 15:07)

Hier liegt der Hund eigentlich begraben. Die westliche Arroganz, mit der dieses Gesellschaftmodell überall hin exportiert werden soll - ob die das jetzt wollen, oder nicht.



Der Unterschied ist das Russland nicht versucht sein Gesellschaftsmodell nach Deutschland zu exportieren. Das Gleiche gilt übrigens für China.
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Re: Putin's "Wahlsieg"

Beitragvon zollagent » Mi 21. Mär 2018, 15:13

Dieter Winter hat geschrieben:(21 Mar 2018, 13:02)

Und die wenigen Erfahrungen damit, waren jetzt nicht so prickelnd, dass sie ihr hinterherweinen.

Auch in Deutschland hat es bis 1968 gedauert, bis sich wirklich auf Demokratie und vor allem auf die Rechte der Menschen besonnen wurde. Was erwartest du da von einem Volk, das ein Leben lang uninformiert gehalten wurde? Und auch heute wieder genau so behandelt wird?
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Re: Putin's "Wahlsieg"

Beitragvon zollagent » Mi 21. Mär 2018, 15:16

Dieter Winter hat geschrieben:(21 Mar 2018, 15:11)

Was die Russen davon kennen lernen durften, hat ihnen nicht gefallen. Ein voller Magen ist interessanter, als lauthals politische Meinungen herumzuposaunen, meinen sie.

So, so, Putin beschert ihnen einen "vollen Magen"? Das klingt anders. Er gibt ihnen das Gefühl, daß Russland wieder bestimmend wäre. Aber das mit dem vollen Magen, angesichts seiner Wirtschaftspolitik? Das können nur Schönredner behaupten. So ein bißchen klingen du und deine Mitstreiter wie ein Herr Carl Peters, der mal sagte "Der Neger an sich ist unfähig, einen richtigen Staat zu unterhalten. Er braucht die Führung des weißen Mannes.". Ersetze Neger mit Russe und weißer Mann mit Putin und du hast die gleiche Aussage. Wobei ich mal zu behaupten wage, daß du und auch deine Mitstreiter auf die Barrikkaden gingen, wenn man Euch zumuten würde, unter den wirtschaftlichen Verhältnissen der Russen zu leben.
Zuletzt geändert von zollagent am Mi 21. Mär 2018, 15:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Putin's "Wahlsieg"

Beitragvon Dieter Winter » Mi 21. Mär 2018, 15:16

Flaschengeist hat geschrieben:(21 Mar 2018, 15:13)

Der Unterschied ist das Russland nicht versucht sein Gesellschaftsmodell nach Deutschland zu exportieren. Das Gleiche gilt übrigens für China.


Ich stelle mir hier einfach mal die Frage: Was würde ich davon halten, wenn Berber kämen und mir sagen würden, ich hätte fürderhin im Zelt zu leben und Kamele durch die Wüste zu treiben? Meine Begeisterung hielte sich in überschaubarem Rahmen, vermute ich doch mal stark.
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Re: Putin's "Wahlsieg"

Beitragvon Dieter Winter » Mi 21. Mär 2018, 15:18

zollagent hat geschrieben:(21 Mar 2018, 15:13)

Auch in Deutschland hat es bis 1968 gedauert, bis sich wirklich auf Demokratie und vor allem auf die Rechte der Menschen besonnen wurde. Was erwartest du da von einem Volk, das ein Leben lang uninformiert gehalten wurde? Und auch heute wieder genau so behandelt wird?


Sie müssen da ihren eigenen Weg finden. Du hast Recht: Ohne Mithilfe der Westalliierten wären wir heute noch eine Autokratie. Aber man kann dieses Model halt nicht überall wiederholen - unsere Niederlage war eine totale.
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Re: Putin's "Wahlsieg"

Beitragvon Dieter Winter » Mi 21. Mär 2018, 15:21

zollagent hat geschrieben:(21 Mar 2018, 15:16)

So, so, Putin beschert ihnen einen "vollen Magen"?


Ja. Unter dem Demokraten Jelzin wären sie fast verhungert.
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Re: Putin's "Wahlsieg"

Beitragvon zollagent » Mi 21. Mär 2018, 15:26

Dieter Winter hat geschrieben:(21 Mar 2018, 15:21)

Ja. Unter dem Demokraten Jelzin wären sie fast verhungert.

Wie lange war Jelzin am Ruder? Und wie lange ist es jetzt Putin? So wirklich besser ist die Sache nicht geworden, wenn ich mir den Lebensstandard so ansehe. Eine Weltmacht, deren Bürger ihren Lebensstandard mit Entwicklungsländern vergleichen müssen, wollen sie mal ein positives Ergebnis sehen. :rolleyes:

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