Die Zukunft der CDU

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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Alexyessin » Mo 12. Mär 2018, 16:53

rain353 hat geschrieben:(12 Mar 2018, 16:47)

Lol, nachdem ich über ein sozialistisches Ziel AKKs geschrieben habe, habe ich dein Beitrag gesehen und du triffst dabei den Nagel auf dem Kopf...
Sie ist eine Herz-Jesu Sozialistin, die auch nur wegen dem Herz-Jesu Sozialist(Der Soziale Marktwirtschaft als Gegenmodell zum Kapitalismus sieht, damit hat er indirekt (finde ich) Erhard als Arschloch bezeichnet. Muss man leider in aller Härte so sagen.
Denn er sah seine freie Marktwirtschaft als Gegenmodell zum Sozialismus!!


Herz-Jesu-Sozialisten sehen die Soziale Marktwirtschaft als Gegenmodell zum Kapitalismus? Das wäre mir neu, kannst du dies ein wenig begründen?
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon rain353 » Mo 12. Mär 2018, 17:19

Alexyessin hat geschrieben:(12 Mar 2018, 16:53)

Herz-Jesu-Sozialisten sehen die Soziale Marktwirtschaft als Gegenmodell zum Kapitalismus? Das wäre mir neu, kannst du dies ein wenig begründen?


Also, es ist natürlich kein Gegenmodell zum Kapitalismus, aber nach dem Ahlener Programm wollte der linke Flügel nach der Hinwendung zur liberalien Wirtschaftsform, nicht den Eindruck machen 180 Grad Wende zu machen...
Also haben die das gleichgesetzt mit christlichen Sozialismus(der linke Flügel)...

Und in einem Video hat Geißler die gegenübergestellt (Soziale Marktwirtschaft und Kapitalismus) und er hat Merkel verteidigt , dass sie die CDU modernisiert hat..
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon rain353 » Di 13. Mär 2018, 00:56

Charles hat geschrieben:(11 Feb 2018, 19:44)

Roland Koch hat Merkel aufgefordert ihre Nachfolge zu regeln. Wenn sie das nicht von selbst macht, werde die innerparteiliche Opposition dafür sorgen.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 43510.html

Vielleicht erleben wir es doch noch, dass Merz und Koch zurückkehren, Merkel stürzen und die Partei zurück auf einen sozialkonservativ-wirtschaftsliberalen Kurs führen.


Lol, du benutzt das Wort "sozialkonservativ"... Als ich gefragt habe, wieso die CDU sozialkonservativ ist/war, hat fast jeder das verneint, inbesondere Rote_Galaxie.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon rain353 » Di 13. Mär 2018, 03:14

Denkt ihr, dass AKK Nachfolgerin wird oder bzw. statt AKK und Spahn Klöckner als lachende dritte hervorgeht, die anders als AKK keine zweite Merkel ist und anders als Spahn nicht zu konservativ.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon unity in diversity » Di 13. Mär 2018, 03:37

rain353 hat geschrieben:(13 Mar 2018, 03:14)

Denkt ihr, dass AKK Nachfolgerin wird oder bzw. statt AKK und Spahn Klöckner als lachende dritte hervorgeht, die anders als AKK keine zweite Merkel ist und anders als Spahn nicht zu konservativ.

Neutralisation durch Einbindung ist Merkels Konzept. Es ändert sich also nichts weiter.
Oder anders gesagt, früher war alles leichter, sogar Merkel.
Heute ist sie so schwer geworden, daß sie bis 2021 jede Konkurrenz mit ihrem Phlegma breitgesessen hat.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Alexyessin » Di 13. Mär 2018, 10:45

sünnerklaas hat geschrieben:(13 Mar 2018, 10:09)

Der CDU/CSU geht es um den Erhalt des status quo. Die Partei ist strategisch defensiv ausgerichtet. Genau das macht es ihr aber so unendlich schwer, sich von Langzeitparteivorsitzenden zu trennen. Die Rückzüge von Adenauer und Kohl wurden von außen erzwungen. Kohl wurde abgewählt, Adenauers Rückzug vom Koalitionspartner FDP erzwungen.


Ich hab den mal herüber gezogen.

Ja, das stimmt schon. Sie ( die CDU ) ist primär ein Kanzlerwahlverein und auf Machterhalt ausgerichtet. Daraus ergeben sich natürlich die von dir genannten Problematiken.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Alexyessin » Di 13. Mär 2018, 10:45

rain353 hat geschrieben:(13 Mar 2018, 03:14)

Denkt ihr, dass AKK Nachfolgerin wird oder bzw. statt AKK und Spahn Klöckner als lachende dritte hervorgeht, die anders als AKK keine zweite Merkel ist und anders als Spahn nicht zu konservativ.


VdL nicht vergessen.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon sünnerklaas » Di 13. Mär 2018, 10:57

Alexyessin hat geschrieben:(13 Mar 2018, 10:45)

VdL nicht vergessen.


Ich mag mich ja täuschen - ich glaube allerdings, dass UvdL keine Ambitionen aufs Kanzleramt hat. Spahn muss erst einmal als Gesundheitsminister zeigen, dass er politisch mehr drauf hat, als AfD-Wählerstimmen einzusammeln und die AfD als oppositionsführende Fraktion im Bundestag lahm zu legen.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Alexyessin » Di 13. Mär 2018, 13:21

sünnerklaas hat geschrieben:(13 Mar 2018, 10:57)

Ich mag mich ja täuschen - ich glaube allerdings, dass UvdL keine Ambitionen aufs Kanzleramt hat. Spahn muss erst einmal als Gesundheitsminister zeigen, dass er politisch mehr drauf hat, als AfD-Wählerstimmen einzusammeln und die AfD als oppositionsführende Fraktion im Bundestag lahm zu legen.


Die Frage ist, ob sich die CDU mal trauen würde Kanzlerschaft und Parteivorsitz zu trennen. Da könnte dann nämlich vdL als Übergangsvorsitzende gut passen.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon JJazzGold » Di 13. Mär 2018, 13:32

Alexyessin hat geschrieben:(13 Mar 2018, 10:45)

Ich hab den mal herüber gezogen.

Ja, das stimmt schon. Sie ( die CDU ) ist primär ein Kanzlerwahlverein und auf Machterhalt ausgerichtet. Daraus ergeben sich natürlich die von dir genannten Problematiken.


Wurden nicht Schmidt und Schröder ebenfalls abgewählt und stolperte Brandt über Guillaume? Fragt sich, ob einer der drei im Laufe der Jahre irgendwann freiwillig abgegeben hätte.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Alexyessin » Di 13. Mär 2018, 13:36

JJazzGold hat geschrieben:(13 Mar 2018, 13:32)

Wurden nicht Schmidt und Schröder ebenfalls abgewählt und stolperte Brandt über Guillaume? Fragt sich, ob einer der drei im Laufe der Jahre irgendwann freiwillig abgegeben hätte.


Grade Schmidt ist ein gutes Beispiel der ja an seiner eigenen Partei - eben den programmatischen Kurs - gescheitert ist, bzw. spätestens bei der 84er Wahl gescheitert wäre, hätte die FDP ihn dem Gefallen nicht vorher getan von der Stange zu gehen.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon sünnerklaas » Di 13. Mär 2018, 14:03

JJazzGold hat geschrieben:(13 Mar 2018, 13:32)

Wurden nicht Schmidt und Schröder ebenfalls abgewählt und stolperte Brandt über Guillaume? Fragt sich, ob einer der drei im Laufe der Jahre irgendwann freiwillig abgegeben hätte.


Schmidt war nie Parteivorsitzender. Aus heutiger Sicht macht genau das die Stärke seiner Kanzlerschaft aus. Er hat mit der Partei gefremdelt - und sie mit ihm. Folglich musste Schmidt den beschwerlichen und sehr anstrengenden Weg gehen und immer wieder überzeugen. Und Schmidt hat ja keinen Hehl daraus gemacht, dass 1984 eigentlich Schluss für ihn sein sollte.

Brandt hätte übrigens wegen Guillaume nicht zurücktreten brauchen. Fällig wäre eigentlich sein Innenminister Genscher von der FDP gewesen. Aber Brandt war ja sichtbar amtsmüde. Und das, was er alles zu Beginn seiner Kanzlerschaft vor hatte, hatte er ja umgesetzt: Ostverträge, Grundlagenvertrag mit der DDR, dazu gab's flankierend das Viermächteabkommen bezüglich Berlins. Auch wenn die beiden deutschen Staaten da nicht mit am Verhandlungstisch saßen, hatte Brandt dann doch da seine Finger mit im Spiel. Und das Viermächteabkommen hat ja in Sachen Berlin-Verkehr deutliche Erleichterungen gebracht, die alle positiv zu spüren bekommen haben.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon frems » Di 13. Mär 2018, 15:44

sünnerklaas hat geschrieben:(13 Mar 2018, 10:57)

Ich mag mich ja täuschen - ich glaube allerdings, dass UvdL keine Ambitionen aufs Kanzleramt hat. Spahn muss erst einmal als Gesundheitsminister zeigen, dass er politisch mehr drauf hat, als AfD-Wählerstimmen einzusammeln und die AfD als oppositionsführende Fraktion im Bundestag lahm zu legen.

Er hat jedenfalls die Wahlkampfstrategie der AfD gut drauf. Erst vulgär herumpöbeln, Aufmerksamkeit auf sich ziehen und einen Tag später war das wieder alles anders gemeint und es tue einem ja zumindest indirekt leid: https://www.welt.de/vermischtes/article ... ehern.html
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Alexyessin » Di 13. Mär 2018, 16:42

frems hat geschrieben:(13 Mar 2018, 15:44)

Er hat jedenfalls die Wahlkampfstrategie der AfD gut drauf. Erst vulgär herumpöbeln, Aufmerksamkeit auf sich ziehen und einen Tag später war das wieder alles anders gemeint und es tue einem ja zumindest indirekt leid: https://www.welt.de/vermischtes/article ... ehern.html


Auch diese Generation scheint mit der Maus nicht solch guten Erfahrungen zu haben.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon frems » Di 13. Mär 2018, 16:45

Alexyessin hat geschrieben:(13 Mar 2018, 16:42)

Auch diese Generation scheint mit der Maus nicht solch guten Erfahrungen zu haben.

Ja, das klingt alles nach ü50, aber so alt ist der Sack ja noch nicht. Sein Weltschmerz durch englischsprechende Kellner hat mich auch überrascht. Andererseits kommt er aus Ottenstein. Wer es nicht kennt: es gehört zu Ahaus.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Alexyessin » Di 13. Mär 2018, 16:52

frems hat geschrieben:(13 Mar 2018, 16:45)

Ja, das klingt alles nach ü50, aber so alt ist der Sack ja noch nicht. Sein Weltschmerz durch englischsprechende Kellner hat mich auch überrascht. Andererseits kommt er aus Ottenstein. Wer es nicht kennt: es gehört zu Ahaus.


Tiefste Niedersächsische Provinz oder schon Saterland?
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon yogi61 » Di 13. Mär 2018, 16:56

Alexyessin hat geschrieben:(13 Mar 2018, 16:52)

Tiefste Niedersächsische Provinz oder schon Saterland?


Schlimmer, Münsterland. :|
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon JJazzGold » Di 13. Mär 2018, 16:57

Alexyessin hat geschrieben:(13 Mar 2018, 13:36)

Grade Schmidt ist ein gutes Beispiel der ja an seiner eigenen Partei - eben den programmatischen Kurs - gescheitert ist, bzw. spätestens bei der 84er Wahl gescheitert wäre, hätte die FDP ihn dem Gefallen nicht vorher getan von der Stange zu gehen.


Aber doch letztendlich von aussen erzwungen und nicht auf eigenen Wunsch, mit geregelter Nachfolge.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Selina » Di 13. Mär 2018, 17:12

frems hat geschrieben:(13 Mar 2018, 15:44)

Er hat jedenfalls die Wahlkampfstrategie der AfD gut drauf. Erst vulgär herumpöbeln, Aufmerksamkeit auf sich ziehen und einen Tag später war das wieder alles anders gemeint und es tue einem ja zumindest indirekt leid: https://www.welt.de/vermischtes/article ... ehern.html


Genau. Armutsbagatellisierer Spahn und Heimat-Horst sind deutliche Zeichen für die Rechts-Orientierung der neuen Regierung. Auch wenn das so natürlich keiner sagt. Scholz stammt ja vermutlich auch aus dem rechten SPD-Flügel.
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon yogi61 » Di 13. Mär 2018, 17:22

Selina hat geschrieben:(13 Mar 2018, 17:12)

Genau. Armutsbagatellisierer Spahn und Heimat-Horst sind deutliche Zeichen für die Rechts-Orientierung der neuen Regierung. Auch wenn das so natürlich keiner sagt. Scholz stammt ja vermutlich auch aus dem rechten SPD-Flügel. Und Nahles (auch wenn sie nicht direkt in der neuen Regierung hockt) hat ihr linkes Plätzchen ebenfalls schon lange verlassen.


Nun, Herr Spahn ist ja noch relativ jung und unerfahren und seien wir doch mal ehrlich, wem ist so ein lockerer Spruch über Arme nicht selbst schon mal in der Sushi Bar, oder auf dem Golfplatz rausgerutscht? :?:
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