Wie sehr darf eine Nation "an sich" denken? Wo beginnt Nationalismus bzw. ab wo wirds eklig?

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Dark Angel
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Re: Wie sehr darf eine Nation "an sich" denken? Wo beginnt Nationalismus bzw. ab wo wirds eklig?

Beitragvon Dark Angel » Do 15. Feb 2018, 10:12

Stefan1985 hat geschrieben:(14 Feb 2018, 19:53)

Ich hatte dich vorhin schon gefragt, welche Regionen Du unter Armutszuwanderung verstehst?

Ich hatte geschrieben Wirtschaft-/Armutsmigranten - das sind diejenigen, die sich hier ein besseres Leben erhoffen, die in ihren Herkunftsländern zur sozialen Unterschicht gehören.
Dazu zählen Regionen in Zentralafrika, Südosteuropa (Albanien) und Teile Asiens

Stefan1985 hat geschrieben:(14 Feb 2018, 19:53)
Ich finde z.B., dass nach Afghanistan nicht abgeschoben werden dürfte. Was meinst Du?

Ich bin der Meinung, Straftäter sollten in jedem Fall abgeschoben werden - egal wohin.
Recht auf Asyl gem. Art.16a GG haben politisch Verfolgte, Personen die unter Genfer Konvention fallen und Kriegs-/Bürgerkriegsflüchtlinge - so lange der Asylgrund vorhanden/gegeben ist. Fallen diese Gründe weg, endet das Asylrecht.
So ist die Rechtslage und die ist einzuhalten bzw durchzusetzen. Da gibt es kein "ich finde ..."

Stefan1985 hat geschrieben:(14 Feb 2018, 19:53) In Bezug auf das Thema, sollten wir dabei mehr an unsere Nation denken, dann könnte man aufgrund der fehlenden Bildung zu dem Schluss kommen? Oder sollten humanitäre Gründe überwiegen, die wir als Nation ja auch stets vertreten?

An unsere Nation denken, bedeutet in erster Linie Erhaltung des Wirtschaftsstandortes Deutschland, bedeutet Verbesserung und Ausbau der Infrastruktur und Verbesserung bzw Modernisierung des Bildungssystems.
Eine moderne Industrienation benötigt qualifizierte Arbeitskräfte und keine Analphabeten.
Wenn sich Deutschland als modernes Einwanderungsland versteht, dann braucht Deutschland ein Einwanderungsgesetz.

"Dauerhafte Einwanderer wollen wir uns wie jedes andere Einwanderungsland selbst aussuchen. Deutschland ist auf die Einwanderung von qualifizierten und fleißigen Menschen angewiesen, wenn wir unseren Wohlstand auch zukünftig erhalten wollen. Dazu wollen wir die Blue Card reformieren, sodass Arbeitskräfte zu uns kommen können, die aufgrund eines mit einem
in Deutschland ansässigen Arbeitgeber abgeschlossenen Arbeitsvertrags ihren Lebensunterhalt dauerhaft bestreiten können." [...]
"Dabei ist auch Flüchtlingen, die sich entsprechend integriert haben, ein Rechtskreiswechsel und damit eine Einwanderungschance zu ermöglichen.
Natürlich nur, wenn sie dieselben Kriterien erfüllen wie Fachkräfte aus dem Ausland.
Zu einem geordneten Einwanderungsrecht gehören auch funktionierende Rückführungsregelungen. Wer kein Bleiberecht hat, muss konsequent abgeschoben werden."
Quelle


Damit ist eigentlich alles gesagt!
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Re: Wie sehr darf eine Nation "an sich" denken? Wo beginnt Nationalismus bzw. ab wo wirds eklig?

Beitragvon Dark Angel » Do 15. Feb 2018, 10:29

H2O hat geschrieben:(14 Feb 2018, 21:19)

Prima, alles in Butter, oder wie?

In Butter wäre alles, wenn geltendes Recht - wenn die vorhandenen Gesetze - konsequent durchgesetzt werden würden.
ABER: Der Vorsitzende des deutschen Richterbundes Jens Gnisa weist in einem Interview mit "die Welt" darauf hin, dass der deutsche Rechtsstaat ernsthaft in Gefahr ist und die Gründe dafür liegen in der Überlastung der Justiz.
Hier ist also die Politik gefragt, endlich zu handeln.

H2O hat geschrieben:(14 Feb 2018, 21:19)]Trotzdem leben diese Menschen und sie dürften in der Mehrheit auch formbar sein. Klar müssen wir dort investieren... von nix kommt nix; oder doch: Ziemlicher Ärger.

Nein - nicht "trotzdem"!
Da sind wir wieder bei der Durchsetzung geltenden Rechts! Eben sicht nach dem Motto "na wenn die nun einmal da sind ...", sondern, wer Bleiberecht hat - entsprechend der Rechtslage - der bleibt und wer nicht, der hat das Land zu verlassen.

H2O hat geschrieben:(14 Feb 2018, 21:19)Ja, die gebratenen Tauben fliegen uns nur im Schlaraffenland in den Mund. Wenn wir die Sache schluren lassen, dann haben wir eine festgefahrene Unterschicht. Ich gehe davon aus, daß ein großer Teil davon formbar ist. Mal eben so... das wird nichts.

Wovon du ausgehst, ist irrrelevant. Es gibt Gesetze und die sind einzuhalten und durchzusetzen.

H2O hat geschrieben:(14 Feb 2018, 21:19)Ja, möchte ich auch so sehen können; aber daran brechen unsere Ämter zusammen. Und das... siehe oben... bei perfekt passenden Gesetzen. Nicht zu fassen. Oder ist das dann doch nicht so?

Nein nicht daran brechen die Ämter zusammen, sondern der Flüchtlingspolitik, an den - demokratisch nicht legitimierten - Entscheidungen von Frau Merkel, die zu einem Kontrollverlust geführt haben.
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Re: Wie sehr darf eine Nation "an sich" denken? Wo beginnt Nationalismus bzw. ab wo wirds eklig?

Beitragvon zollagent » Do 15. Feb 2018, 10:32

Wieder mal der Glaube an Gesetze, mit denen man alles und jedes regeln könne. Wie viele solcher Versuche braucht Deutschland noch, um zu erkennen, daß nicht das Gesetz, sondern der Mensch im Mittelpunkt stehen muß und Gesetze nur Hilfsmittel dazu sein können. Bei solcher Argumentation fällt mir immer wieder als plakatives Beispiel der Hauptmann von Köpenick ein, der genau diesen Glauben gründlich lächerlich gemacht hat.
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Re: Wie sehr darf eine Nation "an sich" denken? Wo beginnt Nationalismus bzw. ab wo wirds eklig?

Beitragvon Keoma » Do 15. Feb 2018, 10:35

zollagent hat geschrieben:(15 Feb 2018, 10:32)

Wieder mal der Glaube an Gesetze, mit denen man alles und jedes regeln könne. Wie viele solcher Versuche braucht Deutschland noch, um zu erkennen, daß nicht das Gesetz, sondern der Mensch im Mittelpunkt stehen muß und Gesetze nur Hilfsmittel dazu sein können. Bei solcher Argumentation fällt mir immer wieder als plakatives Beispiel der Hauptmann von Köpenick ein, der genau diesen Glauben gründlich lächerlich gemacht hat.


Der Mensch steht im Mittelpunkt - und sobald zwei davon beisammen sind, braucht es Regeln.
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Re: Wie sehr darf eine Nation "an sich" denken? Wo beginnt Nationalismus bzw. ab wo wirds eklig?

Beitragvon zollagent » Do 15. Feb 2018, 10:37

Keoma hat geschrieben:(15 Feb 2018, 10:35)

Der Mensch steht im Mittelpunkt - und sobald zwei davon beisammen sind, braucht es Regeln.

Durchaus. Wenn aber die Regeln anfangen, Menschen zu verdrängen, dann stimmt was nicht mit ihnen.
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Re: Wie sehr darf eine Nation "an sich" denken? Wo beginnt Nationalismus bzw. ab wo wirds eklig?

Beitragvon Keoma » Do 15. Feb 2018, 10:39

zollagent hat geschrieben:(15 Feb 2018, 10:37)

Durchaus. Wenn aber die Regeln anfangen, Menschen zu verdrängen, dann stimmt was nicht mit ihnen.


Wie verdrängen Regeln Menschen?
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Re: Wie sehr darf eine Nation "an sich" denken? Wo beginnt Nationalismus bzw. ab wo wirds eklig?

Beitragvon schokoschendrezki » Do 15. Feb 2018, 11:39

Dark Angel hat geschrieben:(14 Feb 2018, 14:40)
Deine Behauptung, es handele sich bei kultureller Identität um rechtes/neurechtes Gedankengut, habe ich anhand der Habilitationsschrift von (Prof) Arnd Uhle (Richter am Verfassungsgericht des Freistaates Sachsen) widerlegt!

Mit dieser Schrift kannst Du maximal veranschauilichen, dass Du mit dieser deiner Sicht auf "kulturelle Identität" nicht allein dastehst und dass Teile einer bestimmten akademischen Schule darin mit dir übereinstimmen. "Widerlegen" in einem unanfechtbaren Sinne lässt sich damit gar nix.

Und das, was ich an Besprechungen zu Uhle gelesen habe, fällt überwiegend negativ bis ablehnend aus. Von daher ist zu vermuten, dass die Ansichten Uhles eher die einer Minderheit sind.

Zudem irritiert von Beginn an, dass die Begriffsbestimmung von kultureller Identität („Gesamtheit der kulturell geprägten Werte samt der daraus resultierenden Weltsichten und Denkweisen“) nicht nur sehr vage ausfällt, sondern von ihr auch immer nur im Singular die Rede ist. Den komplexen sozialen, politischen, ökonomischen, vielleicht auch ethischen und psychologischen Elementen und Voraussetzungen gelingender Identitätsbildung spürt das Buch nicht näher nach; an Soziologie oder Kulturwissenschaft zeigt sich es sich bemerkenswert desinteressiert.
...
Diese dezidiert konservative und in vielem an das frühe 19. Jahrhundert erinnernde Sichtweise verkennt, dass der moderne Verfassungsstaat mit seiner Zentrierung auf das Individuum und der Idee angeborener, vorstaatlicher Rechte im Bruch mit älteren Ordnungsvorstellungen entstanden ist, nicht als deren Fortsetzung. Auch die hervorstechenden Merkmale der Weimarer Republik wie die Abschaffung der Monarchie(n) sowie der in Teilen vorbildlose Grundrechtskatalog auf Reichsebene, das Frauenwahlrecht und die Einführung direktdemokratischer Elemente widerlegen die erstaunlich ahistorische These von der Verfassunggebung als einer bloßen Verfassungsweitergabe. Man muss erkennen, dass mit dem modernen Verfassungsstaat eine Legitimitätskette abreißt, nicht lediglich fortgesetzt wird. Sonst geht man in die Irre.


https://www.jura.uni-wuerzburg.de/fileadmin/02160100/Elektronische_Texte/kultur.pdf
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Re: Wie sehr darf eine Nation "an sich" denken? Wo beginnt Nationalismus bzw. ab wo wirds eklig?

Beitragvon H2O » Do 15. Feb 2018, 12:00

Dark Angel hat geschrieben:(15 Feb 2018, 10:29)

In Butter wäre alles, wenn geltendes Recht - wenn die vorhandenen Gesetze - konsequent durchgesetzt werden würden.
ABER: Der Vorsitzende des deutschen Richterbundes Jens Gnisa weist in einem Interview mit "die Welt" darauf hin, dass der deutsche Rechtsstaat ernsthaft in Gefahr ist und die Gründe dafür liegen in der Überlastung der Justiz.
Hier ist also die Politik gefragt, endlich zu handeln.

Oder die Justiz vereinfacht ihre Abläufe und verlegt sich auf Mediatoren. Mehr Geld und mehr Mitarbeiter, das alte Geheimrezept der Staatsdiener. Das Geld dafür bringt der Weihnachtsmann.
Nein - nicht "trotzdem"!
Da sind wir wieder bei der Durchsetzung geltenden Rechts! Eben sicht nach dem Motto "na wenn die nun einmal da sind ...", sondern, wer Bleiberecht hat - entsprechend der Rechtslage - der bleibt und wer nicht, der hat das Land zu verlassen.

Gute Idee, sagen Sie das den Leuten einmal. Die spielen Katze und Maus im Versteck, befassen die Gerichte mit ihrer Not, kommen aus unsicheren Staaten. Aber unsere Gesetze mitsamt der Rechtslage, die passen dazu? Dann brauchen wir nur mehr Geld und mehr Mitarbeiter...
Wovon du ausgehst, ist irrrelevant. Es gibt Gesetze und die sind einzuhalten und durchzusetzen.

Erneut: Ganz wunderbar; sofort in den Staatsdienst eintreten und machen, besonders das Durchsetzen.
Nein nicht daran brechen die Ämter zusammen, sondern der Flüchtlingspolitik, an den - demokratisch nicht legitimierten - Entscheidungen von Frau Merkel, die zu einem Kontrollverlust geführt haben.

Aha, wenigstens haben wir eine Schuldige gefunden. Das ist immer wichtig. Als ich noch in Verantwortung stand, wollte ich nie lange nachforschen, wer schuld war; aber an Lösungen war mir sehr gelegen. Das wär's doch, zum Beispiel!
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Re: Wie sehr darf eine Nation "an sich" denken? Wo beginnt Nationalismus bzw. ab wo wirds eklig?

Beitragvon Wutbürger » Do 15. Feb 2018, 12:31

Woppadaq hat geschrieben:(14 Feb 2018, 00:15)

Sie reden von müsssen, ich von können. Warum ist es für sie ein Problem, dass Menschen andren Menschen helfen, wo es geht?



Natürlich können. Aber es läuft moralisch auf ein müssen hinaus.
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Re: Wie sehr darf eine Nation "an sich" denken? Wo beginnt Nationalismus bzw. ab wo wirds eklig?

Beitragvon Wutbürger » Do 15. Feb 2018, 12:40

Hyde hat geschrieben:(14 Feb 2018, 00:44)

Woher ist diese Zahl? In den letzten Jahren sah die Flüchtlingszuwanderung folgendermaßen aus:

2015: 890.000
2016: 280.000
2017: 190.000
Januar 2018: 12.000 (aufs Jahr hochgerechnet wären das also knapp 150.000)

Man sieht also, dass es bei der Flüchtlingszuwanderung eine sinkende Tendenz gibt. Ich denke aber, dass Deutschland anstreben sollte, die Flüchtlingszahlen langfristig auf unter 100.000 pro Jahr zu senken, damit es für die Aufnahmegesellschaft verkraftbar bleibt. Man kann auch ein paar Jahre lang mal mehr Flüchtlinge aufnehmen, aber dauerhaft gesehen sehe ich eine Zahl von über 100.000 pro Jahr als problematisch an.


Mit einem gerechteren Verteilungsschlüssel in Europa (bedenke: Deutschland hat in der Krise mehr aufgenommen, als alle anderen EU Partner zusammen) wäre schon ein Anfang gemacht.
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Re: Wie sehr darf eine Nation "an sich" denken? Wo beginnt Nationalismus bzw. ab wo wirds eklig?

Beitragvon Wutbürger » Do 15. Feb 2018, 12:41

Woppadaq hat geschrieben:(14 Feb 2018, 00:15)

Sie reden von müsssen, ich von können. Warum ist es für sie ein Problem, dass Menschen andren Menschen helfen, wo es geht?


Bitte die Posts genau durchlesen, danke.
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Re: Wie sehr darf eine Nation "an sich" denken? Wo beginnt Nationalismus bzw. ab wo wirds eklig?

Beitragvon Dark Angel » Do 15. Feb 2018, 13:26

H2O hat geschrieben:(15 Feb 2018, 12:00)

Oder die Justiz vereinfacht ihre Abläufe und verlegt sich auf Mediatoren. Mehr Geld und mehr Mitarbeiter, das alte Geheimrezept der Staatsdiener. Das Geld dafür bringt der Weihnachtsmann.

Sorry, du scheinst wirklich in einem Fantasialand zu leben.
Es geht um Straftaten wie Landfriedensbruch, Mord, Sexualverbrechen, Verstöße gegen das Waffengesetz und innere Sicherheit, die nicht mehr gewährleistet werden kann etc.
Und du faselst was von Mediatoren?
Es IST vorrangige Aufgabe und Pflicht des Staates (der Politik), für die innere Sicherheit, für die Sicherheit seiner Staatsbürger zu sorgen, diese zu gewährleisten. Dazu eine funktionierende Justiz und Polizei unumgänglich und hier muss - wobei wir beim Thema des Threads wären - "Deutschland first" gelten.

H2O hat geschrieben:(15 Feb 2018, 12:00)Gute Idee, sagen Sie das den Leuten einmal. Die spielen Katze und Maus im Versteck, befassen die Gerichte mit ihrer Not, kommen aus unsicheren Staaten. Aber unsere Gesetze mitsamt der Rechtslage, die passen dazu? Dann brauchen wir nur mehr Geld und mehr Mitarbeiter...

Ja - unsere Gesetze samt Rechtslage passen dazu, sie müssten nur durchgesetzt werden. Aber genau das ist das Problem, genau hier liegt Politikversagen vor.
Ja - die Justiz und Polizei brauchen mehr Mitarbeiter, WEIL jahrelang gerade in Bereichen, die die innere Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit zu gewährleisten haben, Personal abgebaut wurde, keine Gelder zur Verfügung gestellt wurden.

H2O hat geschrieben:(15 Feb 2018, 12:00)Aha, wenigstens haben wir eine Schuldige gefunden. Das ist immer wichtig. Als ich noch in Verantwortung stand, wollte ich nie lange nachforschen, wer schuld war; aber an Lösungen war mir sehr gelegen. Das wär's doch, zum Beispiel!

Tatsache ist Merkel trägt die Verantwortung, weil sie ihre Entscheidung(en) ohne parlamentarische (demokratische) Legitimation getroffen hat.
Zu diesem Schluss kommt auch ein Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages.
Die Juristen verweisen auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur "Wesentlichkeitslehre" und des "Demokratie- und Rechtsstaatsprinzips", in dem es heißt:

„… obliegt es der Entscheidung der Legislative … ob und bei welchem Anteil Nichtdeutscher an der Gesamtbevölkerung die Zuwanderung von Ausländern ins Bundesgebiet begrenzt wird“.
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Re: Wie sehr darf eine Nation "an sich" denken? Wo beginnt Nationalismus bzw. ab wo wirds eklig?

Beitragvon Dark Angel » Do 15. Feb 2018, 13:29

zollagent hat geschrieben:(15 Feb 2018, 10:32)

Wieder mal der Glaube an Gesetze, mit denen man alles und jedes regeln könne. Wie viele solcher Versuche braucht Deutschland noch, um zu erkennen, daß nicht das Gesetz, sondern der Mensch im Mittelpunkt stehen muß und Gesetze nur Hilfsmittel dazu sein können. Bei solcher Argumentation fällt mir immer wieder als plakatives Beispiel der Hauptmann von Köpenick ein, der genau diesen Glauben gründlich lächerlich gemacht hat.

Menschen haben sich an Gesetze, an geltendes Recht zu halten, ansonsten herrscht Anarchie bzw "das Recht des Stärkeren".
Mittels geltendem Recht wird das Zusammenleben von großen Menschengruppen geregelt. Das hat nichts mit "Glaube an Gesetze" zu tun.
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Re: Wie sehr darf eine Nation "an sich" denken? Wo beginnt Nationalismus bzw. ab wo wirds eklig?

Beitragvon H2O » Do 15. Feb 2018, 13:59

Dark Angel hat geschrieben:(15 Feb 2018, 13:26)

Sorry, du scheinst wirklich in einem Fantasialand zu leben.
Es geht um Straftaten wie Landfriedensbruch, Mord, Sexualverbrechen, Verstöße gegen das Waffengesetz und innere Sicherheit, die nicht mehr gewährleistet werden kann etc.
Und du faselst was von Mediatoren?

Ja ich fasele von Dingen, die ich selbst beobachte. Die Justiz befaßt sich mit viel zu vielen Dingen. Das sollte rationalisiert werden, notfalls durch ein Gesetz.

Es IST vorrangige Aufgabe und Pflicht des Staates (der Politik), für die innere Sicherheit, für die Sicherheit seiner Staatsbürger zu sorgen, diese zu gewährleisten. Dazu eine funktionierende Justiz und Polizei unumgänglich und hier muss - wobei wir beim Thema des Threads wären - "Deutschland first" gelten.

Sie meinen also, daß man die Art und Weise, wie das geschieht, nicht mehr bewerten darf?
Ja - unsere Gesetze samt Rechtslage passen dazu, sie müssten nur durchgesetzt werden. Aber genau das ist das Problem, genau hier liegt Politikversagen vor.
Ja - die Justiz und Polizei brauchen mehr Mitarbeiter, WEIL jahrelang gerade in Bereichen, die die innere Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit zu gewährleisten haben, Personal abgebaut wurde, keine Gelder zur Verfügung gestellt wurden.

Also doch mehr Personal und mehr Geld... in der Pflege, in den Krankenhäusern, für die Bundeswehr, für die Schulen, für Forschung und Lehre, für die Pflege des ländlichen Raums... traumhaft!
Tatsache ist Merkel trägt die Verantwortung, weil sie ihre Entscheidung(en) ohne parlamentarische (demokratische) Legitimation getroffen hat.

Und das Parlament, nahezu geschlossen, hat dem ganzen unter stehendem Beifall zugestimmt. So viel Fairness sollte schon noch sein.
Zu diesem Schluss kommt auch ein Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages.
Die Juristen verweisen auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur "Wesentlichkeitslehre" und des "Demokratie- und Rechtsstaatsprinzips", in dem es heißt:

„… obliegt es der Entscheidung der Legislative … ob und bei welchem Anteil Nichtdeutscher an der Gesamtbevölkerung die Zuwanderung von Ausländern ins Bundesgebiet begrenzt wird“.

Dieser schöpferische und findige Geist könnte aber auch genutzt werden, die Abläufe in den Behörden so zu gestalten, daß sie ihre Aufgaben erfüllen.
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Re: Wie sehr darf eine Nation "an sich" denken? Wo beginnt Nationalismus bzw. ab wo wirds eklig?

Beitragvon Dark Angel » Do 15. Feb 2018, 14:02

schokoschendrezki hat geschrieben:(15 Feb 2018, 11:39)

Mit dieser Schrift kannst Du maximal veranschauilichen, dass Du mit dieser deiner Sicht auf "kulturelle Identität" nicht allein dastehst und dass Teile einer bestimmten akademischen Schule darin mit dir übereinstimmen. "Widerlegen" in einem unanfechtbaren Sinne lässt sich damit gar nix.

Und das, was ich an Besprechungen zu Uhle gelesen habe, fällt überwiegend negativ bis ablehnend aus. Von daher ist zu vermuten, dass die Ansichten Uhles eher die einer Minderheit sind.



https://www.jura.uni-wuerzburg.de/fileadmin/02160100/Elektronische_Texte/kultur.pdf

Dass du selektiv vorgehst und dir nur das zusammenklaubst, was dir gerade in den Kram passt, war ja klar.
Eigentlich hätte dir die Überschrift zu denken geben sollen, die da lautet "Wie christlich ist das Grundgesetz?".
In der "Buchkritik" (veröffentlicht in der Süddeutschen Zeitung) geht es nämlich NICHT um kulturelle Identität, sondern um den Verfassungsstaat. Du vermanscht mal wieder Äppel mit Birnen zu einem (ungenießbaren) Obstsalat!

"Kulturelle Identität in diesem westlichen Sinne ist jedoch nicht von ausschließlicher Qualität. Kulturelle Identitäten sind, weltweit, in unterschiedlichster Form gegeben und führen damit auch zu unterschiedlichen Ergebnissen. In der prinzipiellen Begriffsprägung gilt jedoch überall das Gleiche. Kulturelle Identität erwächst auf der Grundlage einer gemeinsamen Geschichte, gemeinsamer geistiger Werte, gemeinsamer Traditionen und auch gemeinsamer Religion. Die westliche kulturelle Identität gründet sich folgerichtig vor allem auf die christlich-abendländischen Traditionen und Grundwerte, auf die Aufklärung sowie auf die geistesgeschichtlichen Traditionen, die bis in die Antike zurückweisen."
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Re: Wie sehr darf eine Nation "an sich" denken? Wo beginnt Nationalismus bzw. ab wo wirds eklig?

Beitragvon zollagent » Do 15. Feb 2018, 14:05

Dark Angel hat geschrieben:(15 Feb 2018, 13:29)

Menschen haben sich an Gesetze, an geltendes Recht zu halten, ansonsten herrscht Anarchie bzw "das Recht des Stärkeren".
Mittels geltendem Recht wird das Zusammenleben von großen Menschengruppen geregelt. Das hat nichts mit "Glaube an Gesetze" zu tun.

Aber mit dem (irrigen) Glauben, alle Probleme durch Gesetze lösen zu können.
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Re: Wie sehr darf eine Nation "an sich" denken? Wo beginnt Nationalismus bzw. ab wo wirds eklig?

Beitragvon Dark Angel » Do 15. Feb 2018, 14:57

H2O hat geschrieben:(15 Feb 2018, 13:59)

Ja ich fasele von Dingen, die ich selbst beobachte. Die Justiz befaßt sich mit viel zu vielen Dingen. Das sollte rationalisiert werden, notfalls durch ein Gesetz.

Die Justiz befasst sich gerade nicht mit zu vielen Dingen, sondern genau mit denen, für die sie zuständig ist.
Da gibt es nix zu rationalisieren!

H2O hat geschrieben:(15 Feb 2018, 13:59)
Sie meinen also, daß man die Art und Weise, wie das geschieht, nicht mehr bewerten darf?

Innere Sicherheit bewerten? Entweder die innere Sicherheit IST gewährleistet oder sie ist es NICHT und gegenwärtig haben wir das Problem, dass innere Sicherheit, die Sicherheit der Bürger NICHT gewährleistet werden kann - wie die PKS zeigt, wie so genannte "Sicherheitszonen für Frauen", wie hohes Polizeiaufgebot bei Volksfesten und Angriffe auf Sicherheits- und Rettungskräfte beweisen.

H2O hat geschrieben:(15 Feb 2018, 13:59)]Also doch mehr Personal und mehr Geld... in der Pflege, in den Krankenhäusern, für die Bundeswehr, für die Schulen, für Forschung und Lehre, für die Pflege des ländlichen Raums... traumhaft!

Nun - aufgrund der erwirtschafteten Steuerüberschüsse und der (noch) anhaltenden Konjuktur sollte es möglich sein, in Infrastruktur, Bildung, Gesundheitswesen und innere Sicherheit zu investieren.
Zumindest schwört der/die Bundeskanzler/in in seinem/ihrem Amtseid:

"Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, ..."


H2O hat geschrieben:(15 Feb 2018, 13:59)Und das Parlament, nahezu geschlossen, hat dem ganzen unter stehendem Beifall zugestimmt. So viel Fairness sollte schon noch sein.

Wann soll denn eine Abstimmung im Parlament stattgefunden haben, wenn die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages in ihrem Gutachten feststellen, dass eine Parlamentsentscheidung NICHT stattgefunden hat, dass die Rechtsgrundlage für die Grenzöffnung (immer noch) ungeklärt ist, weil die Bundesregierung keine Angaben über die rechtliche Grundlage ihrer Entscheidungen gemacht hat.

H2O hat geschrieben:(15 Feb 2018, 13:59)Dieser schöpferische und findige Geist könnte aber auch genutzt werden, die Abläufe in den Behörden so zu gestalten, daß sie ihre Aufgaben erfüllen.

Es geht um Durchsetzung von Rechtssaatlichkeit und diese wird (vorsätzlich) von so genannten Hilfsorganisationen/NGs untergraben, indem sie ausreisepflichtigen Zuwanderern raten unterzutauchen und sich so einer Abschiebung entziehen.
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Re: Wie sehr darf eine Nation "an sich" denken? Wo beginnt Nationalismus bzw. ab wo wirds eklig?

Beitragvon Dark Angel » Do 15. Feb 2018, 15:00

zollagent hat geschrieben:(15 Feb 2018, 14:05)

Aber mit dem (irrigen) Glauben, alle Probleme durch Gesetze lösen zu können.

Auf welcher Grundlage, wenn nicht auf geltendem Recht, sollten Probleme denn sonst gelöst werden?
Nochmal: Wenn jeder macht was er will, was ihm gerade einfällt, dann herrscht Anarchie bzw das Recht des Stärkeren.
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Re: Wie sehr darf eine Nation "an sich" denken? Wo beginnt Nationalismus bzw. ab wo wirds eklig?

Beitragvon schokoschendrezki » Do 15. Feb 2018, 15:05

Dark Angel hat geschrieben:(15 Feb 2018, 14:02)

Dass du selektiv vorgehst und dir nur das zusammenklaubst, was dir gerade in den Kram passt, war ja klar.
Eigentlich hätte dir die Überschrift zu denken geben sollen, die da lautet "Wie christlich ist das Grundgesetz?".
In der "Buchkritik" (veröffentlicht in der Süddeutschen Zeitung) geht es nämlich NICHT um kulturelle Identität, sondern um den Verfassungsstaat. Du vermanscht mal wieder Äppel mit Birnen zu einem (ungenießbaren) Obstsalat!

Ich vermansche garnix. Es geht um genau jenes Buch (steht rechts unten im SZ-Artikel): Arnd Uhle: "Freiheitlicher Verfassungsstaat und kulturelle Identität." , welches beide fraglichen Begriffe im Titel hat.

Der Autor (dieses Artikels), Horst Dreier ist übrigens ebenso wie Uhle Jura-Professor mit allen möglichen akademischen Zusatzwürden. Nur ist er eben SPD-Mitglied während Uhle ganz offensichtlich den C-Parteien nahesteht.

Und was er kritisiert ist eigentlich ganz einfach und sogar mir als juristischem Laien klar: Dass der Verfassungsstaat nicht einfach die bruchlose Fortsetzung einer christlich abendländischen Tradition ist. Aufklärung, Humanismus, Menschenrechte etc. sind in harten Auseinandersetzungen mit Vergangenem entstanden.

In einem Gastbeitrag in der FAZ wird Uhle in diesem Punkt noch deutlicher. Titel: "Ursprung und Zukunft des freiheitlichen Verfassungsstaates und der westlichen Moderne: Das Christentum". (http://www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/gastbeitrag-verfassungsstaat-unser-lebenselixier-13982653.html). Aus der Position sind auch seine Vorbehalte gegen gleichgeschlechtliche Ehe. Gut. Das ist eine Position. Aber glaubst Du im Ernst, dass diese von einer deutlichen Mehrheit geteilt wird?
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Selina
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Re: Wie sehr darf eine Nation "an sich" denken? Wo beginnt Nationalismus bzw. ab wo wirds eklig?

Beitragvon Selina » Do 15. Feb 2018, 16:24

schokoschendrezki hat geschrieben:(15 Feb 2018, 15:05)

Ich vermansche garnix. Es geht um genau jenes Buch (steht rechts unten im SZ-Artikel): Arnd Uhle: "Freiheitlicher Verfassungsstaat und kulturelle Identität." , welches beide fraglichen Begriffe im Titel hat.

Der Autor (dieses Artikels), Horst Dreier ist übrigens ebenso wie Uhle Jura-Professor mit allen möglichen akademischen Zusatzwürden. Nur ist er eben SPD-Mitglied während Uhle ganz offensichtlich den C-Parteien nahesteht.

Und was er kritisiert ist eigentlich ganz einfach und sogar mir als juristischem Laien klar: Dass der Verfassungsstaat nicht einfach die bruchlose Fortsetzung einer christlich abendländischen Tradition ist. Aufklärung, Humanismus, Menschenrechte etc. sind in harten Auseinandersetzungen mit Vergangenem entstanden.

In einem Gastbeitrag in der FAZ wird Uhle in diesem Punkt noch deutlicher. Titel: "Ursprung und Zukunft des freiheitlichen Verfassungsstaates und der westlichen Moderne: Das Christentum". (http://www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/gastbeitrag-verfassungsstaat-unser-lebenselixier-13982653.html). Aus der Position sind auch seine Vorbehalte gegen gleichgeschlechtliche Ehe. Gut. Das ist eine Position. Aber glaubst Du im Ernst, dass diese von einer deutlichen Mehrheit geteilt wird?


Sehr interessant, schokoschendrezki. Ich frag mich nur, wo bei diesen ganzen Abhandlungen die Trennung von Staat und Kirche bleibt. Was ist mit dem Drittel der Bevölkerung, das konfessionslos lebt und keinem Glauben anhängt?
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz

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