GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

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jorikke
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon jorikke » Di 13. Feb 2018, 14:28

JJazzGold hat geschrieben:(13 Feb 2018, 08:26)

Es ist illusorisch zu glauben, die FDP würde zurzeit selbst zuzüglich eines intelligenten Anteils an Protestwählern Zahlen einfahren, die eine schwarz-gelbe Regierung ermöglichen würden.


Intelligente Protestwähler !?!?
Der war gut.
Wenn es die gibt, wird die FDP nach ihrer Flucht aus der Verantwortung, es heftig spüren.
Ich sehe da eine Parallele zwischen der sofortigen Nachwahlentscheidung der SPD - in die Opposition zu gehen - und der FDP Entscheidung Jamaika aufzukündigen.
Beide haben nicht geahnt was sie für ein Chaos anrichten.
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JJazzGold
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon JJazzGold » Di 13. Feb 2018, 14:46

jorikke hat geschrieben:(13 Feb 2018, 14:28)

Intelligente Protestwähler !?!?
Der war gut.
Wenn es die gibt, wird die FDP nach ihrer Flucht aus der Verantwortung, es heftig spüren.
Ich sehe da eine Parallele zwischen der sofortigen Nachwahlentscheidung der SPD - in die Opposition zu gehen - und der FDP Entscheidung Jamaika aufzukündigen.
Beide haben nicht geahnt was sie für ein Chaos anrichten.


Der intelligente Protestwähler wählt FDP, der, ähm, weniger intelligente Protestwähler AfD.
Das Chaos haben sowohl CDU, als auch SPD eigenverantwortlich verursacht. Erstere durch Unterschätzung, letztere durch Überschätzung.

Ich halte es nach wie vor für richtig, seitens der FDP diese Jamaika Misere rechtzeitig aufgekündigt zu haben. Man sieht am Koalitionsvertrag mit der SPD, dass die FDP von der CDU nur als kostengünstiger Steigbügelhalter gedacht war, um das geplante schwarz-grüne Desaster doch noch etablieren zu können.
Um es drastisch zu formulieren, die FDP ist nicht die Hure der CDU und regierungsgeiler Grünen.

Sobald in beiden o.g. Parteien eine Runderneuerung stattgefunden hat, ist sowohl schwarz-gelb, als auch rot-gelb, ggfls sogar Jamaika, gesetzt den Fall die Grünen runderneuern sich eines Tages auch, möglich.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon Skull » Di 13. Feb 2018, 15:09

JJazzGold hat geschrieben:(13 Feb 2018, 14:46)

Der intelligente Protestwähler wählt FDP, der, ähm, weniger intelligente Protestwähler AfD.

mhmmm....

Ich wähle nicht die FDP. Noch weniger die AfD. Was bin ich nun ? :D

Protest zu wählen...ist übrigens...aus meiner Sicht...grundsätzlich nicht intelligent.
Man wählt EINE Partei, man sollte also DAS wählen, was einem am meisten nahe kommt.

NIemand wählt eine Koalition. Und niemand weiss, was aus ... Protest wählen...entsteht.
Manchmal das Gegenteil von dem, was man WILL. ;)
Was daran intelligent sein soll, erschliesst sich mir nicht.

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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon Mega Maddin » Di 13. Feb 2018, 15:15

jorikke hat geschrieben:(13 Feb 2018, 14:28)

Intelligente Protestwähler !?!?
Der war gut.
Wenn es die gibt, wird die FDP nach ihrer Flucht aus der Verantwortung, es heftig spüren.
Ich sehe da eine Parallele zwischen der sofortigen Nachwahlentscheidung der SPD - in die Opposition zu gehen - und der FDP Entscheidung Jamaika aufzukündigen.
Beide haben nicht geahnt was sie für ein Chaos anrichten.


Mir als teilweise Protestwähler/teilweise Überzeugungstäter ist das Chaos nur recht, keine Regierung ist besser als eine schlechte Regierung, Belgien hatte mal 2 Jahre keine Regierung, ohne bleibende Schäden. Unabhängig davon ist mir die GroKo lieber als eine Regierung mit den Grünen im Boot, hätte ich FDP gewählt und dann Jamaika bekommen wäre ich ziemlich sauer gewesen, so ging es wohl vielen FDP-Wählern, ich denke das wusste auch Lindner.

Die GroKo wurde für Merkels Flüchtlingspolitik abgestraft, die SPD will diese Politik fortführen, die FDP nicht, also ist eine neuerliche GroKo die logische Konsequenz. Die FDP hat alles richtig gemacht.
Zuletzt geändert von Mega Maddin am Di 13. Feb 2018, 15:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon becksham » Di 13. Feb 2018, 15:16

Skull hat geschrieben:(13 Feb 2018, 15:09)
...
NIemand wählt eine Koalition. Und niemand weiss, was aus ... Protest wählen...entsteht.
Manchmal das Gegenteil von dem, was man WILL. ;)
...

Das stimmt. Die ganzen "Protest"-AfD-Wähler wollten bestimmt keine große Koalition. :D
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon Skull » Di 13. Feb 2018, 15:18

Mega Maddin hat geschrieben:(13 Feb 2018, 15:15)

Die FDP hat alles richtig gemacht.

Auch hier ein .... mhmmm.

Die FDP ist weder an der Regierung, noch hat sie derzeit mitzubestimmen.
So wie DU es formulierst, wird eine Politik "fortgesetzt", die die FDP nicht will.

Was ist jetzt daran für die FDP nun toll und richtig ? :D

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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon Mega Maddin » Di 13. Feb 2018, 15:19

becksham hat geschrieben:(13 Feb 2018, 15:16)

Das stimmt. Die ganzen "Protest"-AfD-Wähler wollten bestimmt keine große Koalition. :D


Wer statt AfD FDP wählte ging damit das Risiko ein, den Grünen zur Macht zur verhelfen, ansonsten siehe meinen Post von gerade eben.

Skull hat geschrieben:(13 Feb 2018, 15:18)

Auch hier ein .... mhmmm.

Die FDP ist weder an der Regierung, noch hat sie derzeit mitzubestimmen.
So wie DU es formulierst, wird eine Politik "fortgesetzt", die die FDP nicht will.

Was ist jetzt daran für die FDP nun toll und richtig ? :D

mfg


Die FDP wird das jetzige Chaos unbeschadet überstehen (Grüne und Linke zwar auch, aber ich sehe nirgendwo eine linke Mehrheit) und geht goldenen Zeiten nach der Ära Merkel entgegen, noch steht es 50:50 für Neuwahlen. Diese langfristige Perspektive ist wertvoller als es jeder Hurenlohn, Merkel eine weitere Amtszeit zu bescheren, hätte sein können. Aber Geduld ist nicht jedermanns Sache.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon JJazzGold » Di 13. Feb 2018, 15:30

Skull hat geschrieben:(13 Feb 2018, 15:09)

mhmmm....

Ich wähle nicht die FDP. Noch weniger die AfD. Was bin ich nun ? :D

Protest zu wählen...ist übrigens...aus meiner Sicht...grundsätzlich nicht intelligent.
Man wählt EINE Partei, man sollte also DAS wählen, was einem am meisten nahe kommt.

NIemand wählt eine Koalition. Und niemand weiss, was aus Protest wählen...entsteht.
Manchmal das Gegenteil von dem, was man WILL. ;)
Was daran intelligent sein soll, erschliesst sich mir nicht.

mfg


Ich wähle auch nicht aus Protest, sondern aus inhaltlicher Überzeugung.
Das macht uns zu ganz normalen Wählern, die Grundlage jeder Partei.

Nichts desto trotz existiert der Protestwähler, in zwei Formen. Der eine will kein "weiter so", sondern eine seiner Meinung nach sinnvolle Veränderung, er will anstoßen. Erinnere dich an die Zweitstimmenbilanz und Wählerwanderung zugunsten der SPD 1998. Das waren mitnichten alles Wähler, die plötzlich von den Inhalten der SPD überzeugt waren.

Der andere will ausschließlich durch Protestwahl schädigen, alles und jeden, wohin auch ihn letztendlich dieser Weg führt, politisch, wie gesellschaftlich, ist ihm dabei völlig egal.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon DarkLightbringer » Di 13. Feb 2018, 15:59

Skull hat geschrieben:(13 Feb 2018, 12:07)

Ich finde die Fragen dagegen eher uninteressant.

Bei solchen Fragestellungen könnte die SPD (aber auch andere Parteien)
gar keine Koalitionen - mit niemandem - mehr eingehen. :D

Bei mir übrigens: 5/22 gegen und 5/22 für die Groko.
Obwohl ich eindeutig FÜR eine schwarz-rote Regierung bin. :)

mfg

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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon sünnerklaas » Di 13. Feb 2018, 17:46

JJazzGold hat geschrieben:(12 Feb 2018, 12:38)

Die Fähigsten im Bezug auf eine überfällige Steuerreform ist man in der Tat schnell losgeworden.
Momentan spielt das Thema keine Rolle mehr. Warten wir die next Generation ab, dann wird es wieder eine Rolle spielen.


Nein, auch dann wird da von CDU und CSU und FDP nichts kommen. Diejenigen, die sehr gut von dem Steuerwirrwarr leben, die Steuerberater, Steuerfachanwälte und Wirtschaftsprüfer werden sich mit ziemlicher Sicherheit nicht ihre Geschäftsgrundlage kaputt machen lassen. Da geht's um berufliche und wirtschaftliche Existenzen - und zwar von Wählern von CDU/CSU und FDP.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon JJazzGold » Di 13. Feb 2018, 18:11

sünnerklaas hat geschrieben:(13 Feb 2018, 17:46)

Nein, auch dann wird da von CDU und CSU und FDP nichts kommen. Diejenigen, die sehr gut von dem Steuerwirrwarr leben, die Steuerberater, Steuerfachanwälte und Wirtschaftsprüfer werden sich mit ziemlicher Sicherheit nicht ihre Geschäftsgrundlage kaputt machen lassen. Da geht's um berufliche und wirtschaftliche Existenzen - und zwar von Wählern von CDU/CSU und FDP.


Wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, kam explizit in Punkto Steuerreform von der FDP schon reichlich. Das war das Thema in Wahlkampf und Wahlprogramm der FDP zur BT Wahl 2003 und trug seinen Anteil zu den erreichten 14,6% bei. So abgeneigt scheint der FDP Wähler ergo nicht zu sein.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon sünnerklaas » Di 13. Feb 2018, 18:19

DarkLightbringer hat geschrieben:(13 Feb 2018, 15:59)

Wer selbstständig zu einem Meinungsbild gelangen kann, wird einen Grokomaten wohl nicht benötigen.


Ehrlich gesagt: ich favorisiere Jamaica. Und zwar mit neuem Personal in der CDU und der CSU. Es wäre wünschenswert, wenn das in den nächsten Jahren zumindest von Leuten in der zweiten Reihe vorangetrieben würde. Wir brauchen hier ganz einfach neue und frische Ideen im Land. Ich schaue nach Schleswig-Holstein und bekomme leuchtende Augen. Wir brauchen Leute, die Aufbruchsstimmung erzeugen - und zwar im positiven Sinne. Und ehrlich gesagt setze ich für mein Teil meine Hoffnungen da auf Armin Laschet in der CDU. Ich halte Laschet für jemanden, der in der Lage ist, so eine Koalition als Kanzler zu führen. Laschet ist integer und seriös - gleichzeitig hat er gezeigt, wie man mit der AfD umgehen muss. Laschet fährt da klare Kante.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon sünnerklaas » Di 13. Feb 2018, 18:21

JJazzGold hat geschrieben:(13 Feb 2018, 18:11)

Wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, kam explizit in Punkto Steuerreform von der FDP schon reichlich. Das war das Thema in Wahlkampf und Wahlprogramm der FDP zur BT Wahl 2003 und trug seinen Anteil zu den erreichten 14,6% bei. So abgeneigt scheint der FDP Wähler ergo nicht zu sein.


Die FDP hat Hermann Otto Solms nach der Bundestagswahl 2009 pronto entsorgt. Er bekam seinen Posten als Bundestagsvize wieder - und gut war's. An einer Steuerreform bestand auch da seinerzeit kein Interesse.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon Wähler » Di 13. Feb 2018, 18:26

sünnerklaas hat geschrieben:(13 Feb 2018, 18:19)
Ehrlich gesagt: ich favorisiere Jamaica. Und zwar mit neuem Personal in der CDU und der CSU. Es wäre wünschenswert, wenn das in den nächsten Jahren zumindest von Leuten in der zweiten Reihe vorangetrieben würde.

Wenn die SPD so weiter macht und die Merkel zu viel Angst vor einer Minderheitsregierung hat, können wir das nach Neuwahlen bekommen. Für das EU-Mitglied Deutschland dürfte das aber einen Machtverlust bedeuten. Dann müssen wohl die anderen EU-Mitglieder verstärkt ran. ;) Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was noch alles dieses Jahr passieren wird.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon sünnerklaas » Di 13. Feb 2018, 18:50

Wähler hat geschrieben:(13 Feb 2018, 18:26)

Wenn die SPD so weiter macht und die Merkel zu viel Angst vor einer Minderheitsregierung hat, können wir das nach Neuwahlen bekommen. Für das EU-Mitglied Deutschland dürfte das aber einen Machtverlust bedeuten. Dann müssen wohl die anderen EU-Mitglieder verstärkt ran. ;) Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was noch alles dieses Jahr passieren wird.


Ich habe mich mit Armin Laschet und anderen in der Partei länger beschäftigt Ich bin dabei zu dem Schluss gekommen, dass er der einzige in CDU/CSU und SPD ist, der in der Lage ist, als Kanzler völlig neue Wege zu beschreiten und eine positive Aufbruchsstimmung zu erzeugen. Scholz ist viel zu sehr Frog. Und das ist sein Problem. Scholz würde zwar auch Kanzler können, dass er was kann, hat er als erster Bürgermeister in HH unter Beweis gestellt - er ist aber viel zu sehr im Alten verhaftet. Ich halte Armin Laschet für sehr viel mutiger, als Scholz.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon Misterfritz » Di 13. Feb 2018, 18:55

sünnerklaas hat geschrieben:(13 Feb 2018, 18:50)

Ich habe mich mit Armin Laschet und anderen in der Partei länger beschäftigt Ich bin dabei zu dem Schluss gekommen, dass er der einzige in CDU/CSU und SPD ist, der in der Lage ist, als Kanzler völlig neue Wege zu beschreiten und eine positive Aufbruchsstimmung zu erzeugen. Scholz ist viel zu sehr Frog. Und das ist sein Problem. Scholz würde zwar auch Kanzler können, dass er was kann, hat er als erster Bürgermeister in HH unter Beweis gestellt - er ist aber viel zu sehr im Alten verhaftet. Ich halte Armin Laschet für sehr viel mutiger, als Scholz.
Aber Laschet hat ein grosses Problem in der CDU: Er ist vielen viel zu links, zu sozialdemokratisch :p
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon sünnerklaas » Di 13. Feb 2018, 19:22

Misterfritz hat geschrieben:(13 Feb 2018, 18:55)

Aber Laschet hat ein grosses Problem in der CDU: Er ist vielen viel zu links, zu sozialdemokratisch :p

Ich weiß. Aber er ist der einzige, der in der CDU/CSU und in der SPD für einen Aufbruch stehen kann. Der könnte einen richtigen Push rein bringen. Aber ich fürchte, bei einer Kanzlerkandidatur Laschets würde der "Friend of Gerd" Olaf Scholz. dieser stockkonservative Hanseat - haushoch gewinnen. Zwei Dinge muss man ja Scholz lassen:

1. er versteht es, zu regieren. Hamburg bekommt dank ihm eine Elbvertiefung, die die Hansestadt nicht verdient hat
2. er kann mit Geld umgehen - Hamburg ist neben Bayern, Baden-Württemberg und Hessen Einzahler in den Länderfinanzausgleich. Und dass, obwohl es sich um einen Stadtstaat handelt.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon Misterfritz » Di 13. Feb 2018, 20:47

sünnerklaas hat geschrieben:(13 Feb 2018, 19:22)

Ich weiß. Aber er ist der einzige, der in der CDU/CSU und in der SPD für einen Aufbruch stehen kann. Der könnte einen richtigen Push rein bringen.
Nein, könnte er nicht, er hat keinen Rückhalt in der CDU, obwohl er aus dem grössten Landesverband kommt. Aber der NRW-Landesverband musste im ehemaligen SPD-Land schon immer weiter links sein, als die CDU im Rest der Republik.
Davon ganz ab, gegen Laschet ist ja sogar Merkel dynamisch :p
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Di 13. Feb 2018, 20:50

wars das jetzt schon mit bundesmutti im kanzlerinamt? wieso eigentlich? was hat sie falsch gemacht?
IT'S A LONG WAY TO THE TOP (IF YOU WANNA ROCK 'N' ROLL) - AC DC!!
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon Misterfritz » Di 13. Feb 2018, 21:06

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(13 Feb 2018, 20:50)

wars das jetzt schon mit bundesmutti im kanzlerinamt? wieso eigentlich? was hat sie falsch gemacht?
Bisher ist die Abstimmung der SPD nicht durch, die fangen ja wohl erst ab 4. März mit Auszählung an.

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