Jerusalem

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Wie soll mit Jerusalem verfahren werden?

Die Stadt muß zwischen Israelis und Palästinenser geteilt werden!
47
23%
Jerusalem gehört den Israelis!
72
36%
Jerusalem gehört den Palästinensern!
18
9%
Jerusalem sollte eine Stadt unter UN-Verwaltung werden!
45
22%
Keine Ahnung!
19
9%
 
Abstimmungen insgesamt: 201
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Re: Jerusalem

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 8. Feb 2018, 15:24

Dark Angel hat geschrieben:(08 Feb 2018, 15:07)

Aber das Jerusalem auch die Hauptstadt des Königreichs Judäa ist bzw war, die schon 1000 Jahre existierte bevor der erste Araber einwanderte und dort siedelte, das vergisst Abbas zu sagen.

Ja der Streit wer zuerst da war. Da hat sich keiner was vorzuwerfen. Es ist letztlich eine Diskussion die immer schwachsinnig ist aber immer wieder von Nationalisten losgetreten wird. Keiner Derjenigen die heute behaupten aus "historischen Gründen" Besitzer eines Stückchens Land zu sein hat wirkliche Ansprüche. Die Vergangenheit ist tot. Was zählt ist wie mit den heutigen Besitzern eines Hauses oder eines Stückchen Landes umgegangen wird. Und egal was man Abbas vorwerfen kann.Denn es gibt keine Baugenehmigungen für Palästinenser. Keinen Rechtsschutz für Eigentum. Israel betreibt da eine schleichende Vertreibung.

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Re: Jerusalem

Beitragvon Dark Angel » Do 8. Feb 2018, 15:52

Alter Stubentiger hat geschrieben:(08 Feb 2018, 15:24)

Ja der Streit wer zuerst da war. Da hat sich keiner was vorzuwerfen. Es ist letztlich eine Diskussion die immer schwachsinnig ist aber immer wieder von Nationalisten losgetreten wird. Keiner Derjenigen die heute behaupten aus "historischen Gründen" Besitzer eines Stückchens Land zu sein hat wirkliche Ansprüche. Die Vergangenheit ist tot. Was zählt ist wie mit den heutigen Besitzern eines Hauses oder eines Stückchen Landes umgegangen wird. Und egal was man Abbas vorwerfen kann. Bei dem Umgang mit dem Besitz der heute existierenden Bevölkerung ist der Staat Israel der Aggressor. Denn es gibt keine Baugenehmigungen für Palästinenser. Keinen Rechtsschutz für Eigentum. Israel betreibt da eine schleichende Vertreibung.

Vermutlich bin ich jetzt auch wieder Antisemit. Wer Israel kritisiert ist ja jetzt Antisemit wie ich gehört habe.

Im Gebiet von Judäa - so der originäre Name der Region - (das erst von Kaiser Hadrian und später von den Briten als Palästina bezeichnet wurde und insbesondere in Jerusalem haben seit seiner Gründung bis heute immer Juden gelebt!
Es hat seit dem 1. Jahrtausend bc nicht einen einzigen Zeitraum gegeben, in dem keine Juden dort gelebt hätten!

Israel ist NICHT der Aggressor, sondern Abbas und seine Hamas- und Fatah-"Freunde", genauso wie unter Arrafat die PLO Aggressor, genauso wie die Araber seit 1948, seit Israel infolge einer UN-Resulution gegründet wurde.
Diejenigen die ihr Land verteidigen sind niemals Aggressoren und Israel ist seit dem Tag seiner Gründung in der Potition des Verteidigers.
Und sehr seltsam, dass 77% der, in Israel lebenden, Palästinenser gar nicht wo anders leben sollen - wo sie doch angeblich so gar keine Rechte haben.

JA - Du BIST Antisemit - nicht weil du Israel kritisierst - das tust du nämlich nicht, sondern weil die Tatsachen verdrehst, weil du dir die widerliche palästinensischen/islamische Propaganda zu eigen machst!

Mal ganz nebenbei: von welchem Besitz faselst du eigentlich?
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Jerusalem

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 8. Feb 2018, 18:18

Dark Angel hat geschrieben:(08 Feb 2018, 15:52)

Im Gebiet von Judäa - so der originäre Name der Region - (das erst von Kaiser Hadrian und später von den Briten als Palästina bezeichnet wurde und insbesondere in Jerusalem haben seit seiner Gründung bis heute immer Juden gelebt!
Es hat seit dem 1. Jahrtausend bc nicht einen einzigen Zeitraum gegeben, in dem keine Juden dort gelebt hätten!

Israel ist NICHT der Aggressor, sondern Abbas und seine Hamas- und Fatah-"Freunde", genauso wie unter Arrafat die PLO Aggressor, genauso wie die Araber seit 1948, seit Israel infolge einer UN-Resulution gegründet wurde.
Diejenigen die ihr Land verteidigen sind niemals Aggressoren und Israel ist seit dem Tag seiner Gründung in der Potition des Verteidigers.
Und sehr seltsam, dass 77% der, in Israel lebenden, Palästinenser gar nicht wo anders leben sollen - wo sie doch angeblich so gar keine Rechte haben.

JA - Du BIST Antisemit - nicht weil du Israel kritisierst - das tust du nämlich nicht, sondern weil die Tatsachen verdrehst, weil du dir die widerliche palästinensischen/islamische Propaganda zu eigen machst!

Mal ganz nebenbei: von welchem Besitz faselst du eigentlich?


1. Besitzen tut der der ein Grundstück im Grundbuch eingetraagen hat oder?
2. Schlesien war auch mal deutsch heute leben dort Polen. Manchmal ändern sich die Dinge eben. Wenn Deutsche dort unter Militärschutz illegal Siedlungen bauen würden wäre dies akzeptabel? Und ist es akzeptabel wenn de Staat Israel dies tut?
3. Wenn Israel also auf alte Zeiten pocht ist es da legitim wenn andere dies auch tun? So wie Putin auf de Krim? Oder damals Milosevic im Kosovo? Man muß da schon mit demselben Maß messen.
4. Die Hamas ist ein Aggressor. Die PLO ist ein Agressor. Aber warum konnte früher die PLO die Leute für die Intifada begeistern? Es lief vor gar nicht solanger Zeit eine Doku auf ARTE wo mehrere ehemalige Inlandsgeheimdienstchefs diese Frage beantwortet haben. Diese kamen alle im Rückblick zum Schluß dass Israel entscheidende Fehler gemacht.
5. Ich mache mir keinerlei Propaganda zu eigen und der Terror der Hamas wird durch mich niemals rechtfertigt. Ebenso wenig wie Arafats Terror mit seiner PLO. Aber du könntest ruhig mal zur Kenntnis nehmen dass Arafat und Abbas auf ihre alten Tage ihre Politik geändert haben. Immerhin reden führende westliche Politiker mit Abbas. Bestimmt alles Antisemiten. Ebenso wie Martin Schulz de es ja ebenfalls gewagt hat Israel zu kritisieren. Was von der Opposition in Israel übrigens ganz anderes bewertet wurde als vom national-religiösen Block um Netanjahu.

6. Ich verdrehe keine Wahrheiten. Und der Vorwurf des Antisemitismus ist eine Frechheit sondergleichen. Wir leben hier nicht in einer Meinungsdiktatur. Nimm es zur Kenntnis.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 8. Feb 2018, 18:31

Man wirft mir tatsächlich Terrorpropaganda vor. Unfassbar. Die selbe Methode die Erdogan bei seinen politischen Feinden verwendet.
Traurig, traurig, traurig......
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Re: Jerusalem

Beitragvon Vongole » Do 8. Feb 2018, 18:38

Alter Stubentiger hat geschrieben:(08 Feb 2018, 18:31)

Man wirft mir tatsächlich Terrorpropaganda vor. Unfassbar. Die selbe Methode die Erdogan bei seinen politischen Feinden verwendet.
Traurig, traurig, traurig......


Was man dir noch vorwerfen könnte, lässt die Netiquette dieses Forums leider nicht zu. :rolleyes:
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Re: Jerusalem

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 8. Feb 2018, 18:42

Vongole hat geschrieben:(08 Feb 2018, 18:38)

Was man dir noch vorwerfen könnte, lässt die Netiquette dieses Forums leider nicht zu. :rolleyes:

Klar. Im HPF war ich der böse Antifaschist. Und hier bin ich der böse Antisemit. Nur weil ich Dinge klar anspreche.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Tom Bombadil » Do 8. Feb 2018, 19:38

Alter Stubentiger hat geschrieben:(08 Feb 2018, 18:18)

1. Besitzen tut der der ein Grundstück im Grundbuch eingetraagen hat oder?

Nein, das ist der Eigentümer.

2. Schlesien war auch mal deutsch heute leben dort Polen.

Die Polen waren Opfer der deutschen Aggression in WK II und weil Deutschland den Krieg verloren hat, musste Deutschland Landverluste hinnehmen.
Die Israelis waren Opfer der arabischen Aggression in mehreren Kriegen und weil die Araber diese Kriege verloren haben, müssen sie Landverluste hinnehmen. Manchmal ändern sich die Dinge eben.

Man muß da schon mit demselben Maß messen.

Beide, Araber und Juden haben ein Recht darauf, in dem Landstrich leben zu dürfen. Diesem Recht wollte die UN mit dem Teilungsplan Tribut zollen. Der Rest der Geschichte ist bekannt, hoffe ich.

Diese kamen alle im Rückblick zum Schluß dass Israel entscheidende Fehler gemacht.

Selbstverständlich macht Israel bzw. die Menschen, die Israel regieren, Fehler, das ist nur allzu menschlich. Allerdings macht das die Fehler der pal. Führer seit fast 70 Jahren nicht wett.

Aber du könntest ruhig mal zur Kenntnis nehmen dass Arafat und Abbas auf ihre alten Tage ihre Politik geändert haben.

Inwiefern hat Abbas seine Politik geändert? Indem er fordert, dass ganz Jerusalem die Hauptstadt des Staates Palästina sein soll? Oder indem er vor dem EU-Parlament das antisemitische Märchen vom jüdischen Brunnenvergifter erzählt?
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Re: Jerusalem

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 8. Feb 2018, 21:26

Tom Bombadil hat geschrieben:(08 Feb 2018, 19:38)

Nein, das ist der Eigentümer.


Die Polen waren Opfer der deutschen Aggression in WK II und weil Deutschland den Krieg verloren hat, musste Deutschland Landverluste hinnehmen.
Die Israelis waren Opfer der arabischen Aggression in mehreren Kriegen und weil die Araber diese Kriege verloren haben, müssen sie Landverluste hinnehmen. Manchmal ändern sich die Dinge eben.

Die Frage ist ob man die heute in den besetzten Gebieten lebenden Palästinenser so zu behandeln darf wie man es eben tut. Wieviele der Bewohner haben wohl an den Kriegen der Araber Anteil? Keiner unter 50 würde ich sagen.
Beide, Araber und Juden haben ein Recht darauf, in dem Landstrich leben zu dürfen. Diesem Recht wollte die UN mit dem Teilungsplan Tribut zollen. Der Rest der Geschichte ist bekannt, hoffe ich.
Selbstverständlich macht Israel bzw. die Menschen, die Israel regieren, Fehler, das ist nur allzu menschlich. Allerdings macht das die Fehler der pal. Führer seit fast 70 Jahren nicht wett.

Eben weil die paästinensischen Führer nichts taugen rege ich mich darüber auf wie ein Netanjahu agiert. So wie er handelt ist er für mich ein schlechter Mensch. Zu der Einschätzung kamen auch Sarkozy und Obama auf einem etwas längerem zurückliegenden G20 Gipfel. Schulz, Obama, Sarkozy und viele andere haben also eine sehr distanzierte Haltung zur Politik Israels. Ich kann mir auch nicht vorstellen dass alle Menschen in Israel die Politik in den besetzten Gebieten gut heißen. Warum also soll ich mir vorwerfen lassen Antisemit zu sein? Dann müßt ihr auch so konsequent sein und Obama oder Schulz zu Antisemiten zu erklären. Da fühle ich mich zutiefst gekränkt wenn ich bedenke wie hart ich in anderen Foren gegen die Lügen der Holocaustleugner vorgegangen bin. Ehrliche Kritik muß erlaubt sein. Zumal ich ja immer offenlege wie ich zu meinen Einschätzungen komme. Auf Behauptungen aus Kreisen der Hamas oder der PLO habe ich mich übrigens noch nie berufen. Da frage ich mich schon wie ihr das behaupten könnt ich würde deren Propaganda verbreiten.
Inwiefern hat Abbas seine Politik geändert? Indem er fordert, dass ganz Jerusalem die Hauptstadt des Staates Palästina sein soll? Oder indem er vor dem EU-Parlament das antisemitische Märchen vom jüdischen Brunnenvergifter erzählt?

Was hat er denn genau gesagt? Warum zitierst du nicht aus der Rede? Wäre ja möglich oder? Stattdessen nur ein Schlagwort um zu diskreditieren. Und fordern tun beide Seiten. Ich halte es für eine politische Dämlichkeit von Trump einer Seite nachzugeben. Deine Darstellung ist also einseitig. Und Abbas ist ohnehin ein König ohne Land.Er hat doch gar keine Macht irgendetwas zu tun außer ein bißchen zu verwalten und auf internationaler Bühne zu glänzen. Ändern kann nur Israel etwas. Aber nach dem Tod Rabins ist in dieser Hinsicht nichts Positives mehr geschehen.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Liegestuhl » Do 8. Feb 2018, 21:37

Alter Stubentiger hat geschrieben:(08 Feb 2018, 21:26)

Die Frage ist ob man die heute in den besetzten Gebieten lebenden Palästinenser so zu behandeln darf wie man es eben tut.


Ist das nicht ein selbstgemachtes Schicksal?
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Dark Angel » Do 8. Feb 2018, 21:38

Alter Stubentiger hat geschrieben:(08 Feb 2018, 18:18)

1. Besitzen tut der der ein Grundstück im Grundbuch eingetraagen hat oder?

Wo es keine staatlichen Verwaltungsstrukturen gibt, gibt es auch keine Grundbücher. Es gibt keinen palästinensischen Staat und damit auch nix worauf Palästinenser Besitzansprüche erheben könnten.

Alter Stubentiger hat geschrieben:(08 Feb 2018, 18:18)
2. Schlesien war auch mal deutsch heute leben dort Polen. Manchmal ändern sich die Dinge eben. Wenn Deutsche dort unter Militärschutz illegal Siedlungen bauen würden wäre dies akzeptabel? Und ist es akzeptabel wenn de Staat Israel dies tut?

Israel baut aber KEINE illegalen Siedlungen! Das Gebiet in dem Siedlungen entstehen gehört zu keinem Staat.
Und Militärschutz ist angesichts der permanenten Terroranschläge der Hamas und Fatah überlebensnotwendig.

Nicht alles was hinkt, ist auch ein Vergleich!


Alter Stubentiger hat geschrieben:(08 Feb 2018, 18:18)
]3. Wenn Israel also auf alte Zeiten pocht ist es da legitim wenn andere dies auch tun? So wie Putin auf de Krim? Oder damals Milosevic im Kosovo? Man muß da schon mit demselben Maß messen.

Israel pocht NICHT auf alte Zeiten, sondern ist entsprechend einer UN-Resulution - welche die Gründung zweier Staaten im ehemaligen britischen Mandatsgebiet vorsieht - gegründet worden. "Rein zufällig" handelte es sich beim britischen Mandatsgebiet um die historische Heimat der Juden. Die Juden sind nach Hause zurück gekehrt - so einfach ist das!

Alter Stubentiger hat geschrieben:(08 Feb 2018, 18:18)
4. Die Hamas ist ein Aggressor. Die PLO ist ein Agressor. Aber warum konnte früher die PLO die Leute für die Intifada begeistern? Es lief vor gar nicht solanger Zeit eine Doku auf ARTE wo mehrere ehemalige Inlandsgeheimdienstchefs diese Frage beantwortet haben. Diese kamen alle im Rückblick zum Schluß dass Israel entscheidende Fehler gemacht.

Natürlich waren die arabischen Staaten von Anfang an der Aggressor. Palästinenser gibt es erst seit Gründung der PLO 1964. Vorher waren das schlicht Araber die im britischen Mandatsgebiet lebten, wie Juden auch.
Und ganz nebenbei waren die Araber seit Entstehen des Islam im 7.Jh nichts anderes als Aggressoren und Unterdrücker.


Alter Stubentiger hat geschrieben:(08 Feb 2018, 18:18)
5. Ich mache mir keinerlei Propaganda zu eigen und der Terror der Hamas wird durch mich niemals rechtfertigt. Ebenso wenig wie Arafats Terror mit seiner PLO. Aber du könntest ruhig mal zur Kenntnis nehmen dass Arafat und Abbas auf ihre alten Tage ihre Politik geändert haben. Immerhin reden führende westliche Politiker mit Abbas. Bestimmt alles Antisemiten. Ebenso wie Martin Schulz de es ja ebenfalls gewagt hat Israel zu kritisieren. Was von der Opposition in Israel übrigens ganz anderes bewertet wurde als vom national-religiösen Block um Netanjahu.

Natürlich tust du das und natürlich äußerst du dich antisemitisch.
Und JA auch bei unseren führenden Politikern - Steinmeier, der als Bundespräsident die Einweihung einer Al Quds-Schule beiwohnt (hoffentlich ist das richtig gschrieben), genauso wie der Ex-Außenminister Gabriel, der mit Genuss in jedes antisemitische Fettnäppchen springt und genauso wie Maddin Schulz, der Abbas seinen lieben Freund nennt.
Naja - bekanntlich fängt der Fisch am Kopf zu stinken an und in Deutschland stinkt der bereits fürchterlich.
Ein Zeichen dafür ist u.a. dass das Verbrennen der israelischen Flagge nicht als Straftat gem. §130 StGB gewertet wird.
Unseren Politikern sollte mal jemand sagen, dass die Staatsflagge das Symbol eines Staates ist und dass das Verbrennen dieser Flagge der symbolische Akt der Vernichtung dieses Staates und der Auslöschung seiner Bevölkerung ist.
Aber Antisemitismus gibs ja nur rääächts, der importierte Antisemitismus wird relativiert und marginalisiert.

Alter Stubentiger hat geschrieben:(08 Feb 2018, 18:18)6. Ich verdrehe keine Wahrheiten. Und der Vorwurf des Antisemitismus ist eine Frechheit sondergleichen. Wir leben hier nicht in einer Meinungsdiktatur. Nimm es zur Kenntnis.

Doch genau DAS tust du, indem du einen Staat der sich gegen Terror verteidigt, als Aggressor bezeichnest. So what!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Jerusalem

Beitragvon bennyh » Do 8. Feb 2018, 22:09

Dark Angel hat geschrieben:(08 Feb 2018, 21:38)
Israel pocht NICHT auf alte Zeiten, sondern ist entsprechend einer UN-Resulution - welche die Gründung zweier Staaten im ehemaligen britischen Mandatsgebiet vorsieht - gegründet worden.

Dieselbe UN sagt aber nun seit Ewigkeiten, dass die Siedlungen völkerrechtswidrig sind.
Insofern scheint mir Ihr Standpunkt bzw Ihre Argumentation etwas inkonsistent.
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Re: Jerusalem

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Do 8. Feb 2018, 22:53

bennyh hat geschrieben:(08 Feb 2018, 22:09)

Dieselbe UN sagt aber nun seit Ewigkeiten, dass die Siedlungen völkerrechtswidrig sind.
Insofern scheint mir Ihr Standpunkt bzw Ihre Argumentation etwas inkonsistent.

die situation ist völlig absurd, paradox und grotesk. niemand will die grenzen israels beschneiden, aber man sollte auch nicht die grenzen eines möglichen palästinensischen staates beschneiden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Israelisc ... ,_Anklagen

Für die Enteignung von palästinensischem Land wird von der israelischen Zivilverwaltung auch ein osmanisches Gesetz von 1858 angewandt. Damit kann Land vom Staat enteignet werden, wenn es längere Zeit nicht mehr bebaut wird. Die Eigentümer werden aber durch Zutrittsverbote am Kultivieren ihres Bodens gehindert.[31]

im gegensatz dazu haben die israelis ihr land jahrtausende nicht bebaut.
Angeblich legale Landkäufe wurden in diesen Fällen als Fälschungen entlarvt: Der Stadtteil Ulpana in Bet El musste im Sommer 2012 geräumt werden. Die Siedlung Migron östlich von Al-Bireh ist ebenfalls zu räumen, noch wehren sich die Bewohner dagegen.[32] Die Urkunden von Landkäufen tragen oft Unterschriften von nicht mehr im Land lebenden oder bereits verstorbenen Palästinensern.[33]

würde ist kein konjunktiv! dieses verhalten ist für israelis unwürdig.

es wäre ehrlicher von den israelis zu den palästinensern zu sagen: ok, ihr habt hoch gepokert und euch verzockt! the winner takes it all. bedankt euch bei den staaten der arabischen liga und deren anführer dafür, dass sie euch falsche hoffnungen gemacht haben!

ein weiteres problem der 2-staaten lösung ist, dass es die palästinenser nie geschafft haben einen anständigen anführer zu finden mit dem man verhandeln könnte.
arafat war ein arsch, der seine existenzberechtigung aus dem konflikt zog und sich bei jeder gelegenheit selbst bereichert hat. die anderen waren auch nicht besser.
das staatswesen der palästinenser befindet sich im tiefsten mittelalter.
:rolleyes:

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Re: Jerusalem

Beitragvon Tom Bombadil » Do 8. Feb 2018, 23:18

Alter Stubentiger hat geschrieben:(08 Feb 2018, 21:26)

Die Frage ist ob man die heute in den besetzten Gebieten lebenden Palästinenser so zu behandeln darf wie man es eben tut.

Wären die Israelis so konsequent gewesen wie die Alliierten im 2. Weltkrieg, dann gäbe es in den umstrittenen Gebieten gar keine Palästinenser mehr.

Wieviele der Bewohner haben wohl an den Kriegen der Araber Anteil? Keiner unter 50 würde ich sagen.

Wie viele Deutsche haben denn noch am 2. Weltkrieg Anteil? Welche Relevanz soll das haben?

Zu der Einschätzung kamen auch Sarkozy und Obama auf einem etwas längerem zurückliegenden G20 Gipfel.

Quelle?

Schulz, Obama, Sarkozy und viele andere haben also eine sehr distanzierte Haltung zur Politik Israels.

Schulz nannte die Rede seines des promovierten Holocaustleugners und Antisemiten Abbas vor dem EU-Parlament "inspirierend", der soll man rein gar nichts über Israel sagen. Welche Rolle sollen denn Obama und Sarkozy spielen? Die sind beide Geschichte.

Dann müßt ihr...

Wer ist "ihr"?

Was hat er denn genau gesagt? Warum zitierst du nicht aus der Rede?

Ach? Das kanntest du nicht? Dem kann leicht abgeholfen werden, da ist nichts mit Diskreditierung.
Zu Jerusalem: viewtopic.php?p=4124255#p4124255
Vor dem EU-Parlament:
EU-Rede von Palästinenserpräsident Abbas : Applaus für Antisemitismus - Politik - Tagesspiegel
Abbas sagte am Rednerpult: „Erst vor einer Woche haben israelische Rabbiner eine deutliche Erklärung abgegeben: Sie verlangten von ihrer Regierung, das Wasser zu vergiften um Palästinenser zu töten.“ Da war sie wieder: Die Ritualmordlegende vom Juden, der Brunnen vergiftet.

http://www.tagesspiegel.de/politik/eu-r ... 40376.html

Deine Darstellung ist also einseitig.

Was soll daran einseitig sein? Das sind Abbas' Aussagen.

Ändern kann nur Israel etwas.

DAS ist einseitig. Solange die Palästinenser keinen Friedenswillen erkennen lassen, wird sich nichts ändern, sie haben ihr Schicksal selber in der Hand. Wenn sich Israel trotz Friedfertigkeit der Palis nicht bewegen würde, dann können wir weiter diskutieren.
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Re: Jerusalem

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Fr 9. Feb 2018, 00:24

Tom Bombadil hat geschrieben:(08 Feb 2018, 23:18)
....
DAS ist einseitig. Solange die Palästinenser keinen Friedenswillen erkennen lassen, wird sich nichts ändern, sie haben ihr Schicksal selber in der Hand. Wenn sich Israel trotz Friedfertigkeit der Palis nicht bewegen würde, dann können wir weiter diskutieren.

sehe ich ned unähnlich. die palästinenser scheinen sich mit der opferrolle und der internationalen unterstützung arrangiert zu haben.
ich glaube, sie fürchten den status quo zu zementieren und hängen immer noch der hoffnung nach einen besseren deal rausschlagen zu können... das is natürlich ein trugschluss...- :|
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Re: Jerusalem

Beitragvon Troh.Klaus » Fr 9. Feb 2018, 01:45

Wenn sie Deals wollen, sollten sie sich an Trump ran schleimen. Der ist doch der große Deal-Maker.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 9. Feb 2018, 14:10

Dark Angel hat geschrieben:(08 Feb 2018, 15:52)

Im Gebiet von Judäa - so der originäre Name der Region - (das erst von Kaiser Hadrian und später von den Briten als Palästina bezeichnet wurde und insbesondere in Jerusalem haben seit seiner Gründung bis heute immer Juden gelebt!
Es hat seit dem 1. Jahrtausend bc nicht einen einzigen Zeitraum gegeben, in dem keine Juden dort gelebt hätten!

laut AT kam abram aus ur, ein stadtstaat in mesopotamien. und war palästina schon bewohnt durch mehrere »völker«.

wenn du es wissenschaftlich betrachtest (ausdehnung der menscheit) war palästina schon bewohnt bevor irak.
wie denn auch, deine these daß dort immer juden gelebt haben ist nicht wahr.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 9. Feb 2018, 14:26

Dark Angel hat geschrieben:(08 Feb 2018, 21:38)

Wo es keine staatlichen Verwaltungsstrukturen gibt, gibt es auch keine Grundbücher. Es gibt keinen palästinensischen Staat und damit auch nix worauf Palästinenser Besitzansprüche erheben könnten.


Israel baut aber KEINE illegalen Siedlungen! Das Gebiet in dem Siedlungen entstehen gehört zu keinem Staat.
Und Militärschutz ist angesichts der permanenten Terroranschläge der Hamas und Fatah überlebensnotwendig.

Nicht alles was hinkt, ist auch ein Vergleich!

Da bringst du wieder mal eine Halbwahrheit. Es gibt illegalen Siedlungsbau. Und Israel tut nichts dagegen und sorgt sogar noch für Militärschutz und eine passable Strom und Wasserversorgung. Erst vor kurzem wurden mehrere 1000 illegale Bauten der Siedler im Nachhinein legalisiert. Dein Verweis darauf daß der Staat Israel die Siedlungen ja nicht selber baut ist an Bigotterie kaum noch zu überbieten.

Israel pocht NICHT auf alte Zeiten, sondern ist entsprechend einer UN-Resulution - welche die Gründung zweier Staaten im ehemaligen britischen Mandatsgebiet vorsieht - gegründet worden. "Rein zufällig" handelte es sich beim britischen Mandatsgebiet um die historische Heimat der Juden. Die Juden sind nach Hause zurück gekehrt - so einfach ist das!

Natürlich waren die arabischen Staaten von Anfang an der Aggressor. Palästinenser gibt es erst seit Gründung der PLO 1964. Vorher waren das schlicht Araber die im britischen Mandatsgebiet lebten, wie Juden auch.
Und ganz nebenbei waren die Araber seit Entstehen des Islam im 7.Jh nichts anderes als Aggressoren und Unterdrücker.

Der UN Plan von 1947 ist natürlich die Basis für den Konflikt. Der konnte keinen befriedigen. Für mich ist freilich absurd mit der Verweis auf uralte Zeiten die ansässige Bevölkerung zu diskreditieren. Die meisten Leute dort waren und sind arme Leute die nie eine andere Heimat hatten. Schon Herzl stand vor dem Problem das das Land nicht leer war. Eine Lösung dieses Problem ist in der Tat schwierig. Aber Ultrannationalismus wie du ihn in meinen Augen predigst ist meiner Meinung nach der falsche Weg. Es geht nur über einen Ausgleich in der Region. Ich halt übrigens jeden Nationalismus für eine gefährliche Sache die nur in Elend und Krieg führt. Auch den von Erdogan, Putin, der polnischen PISS oder der AfD. Ich werfe der israelischen Regierung nichts vor was ich nicht auch bei anderen kritisiere.

Natürlich tust du das und natürlich äußerst du dich antisemitisch.
Und JA auch bei unseren führenden Politikern - Steinmeier, der als Bundespräsident die Einweihung einer Al Quds-Schule beiwohnt (hoffentlich ist das richtig gschrieben), genauso wie der Ex-Außenminister Gabriel, der mit Genuss in jedes antisemitische Fettnäppchen springt und genauso wie Maddin Schulz, der Abbas seinen lieben Freund nennt.
Naja - bekanntlich fängt der Fisch am Kopf zu stinken an und in Deutschland stinkt der bereits fürchterlich.
Ein Zeichen dafür ist u.a. dass das Verbrennen der israelischen Flagge nicht als Straftat gem. §130 StGB gewertet wird.
Unseren Politikern sollte mal jemand sagen, dass die Staatsflagge das Symbol eines Staates ist und dass das Verbrennen dieser Flagge der symbolische Akt der Vernichtung dieses Staates und der Auslöschung seiner Bevölkerung ist.
Aber Antisemitismus gibs ja nur rääächts, der importierte Antisemitismus wird relativiert und marginalisiert.

Doch genau DAS tust du, indem du einen Staat der sich gegen Terror verteidigt, als Aggressor bezeichnest. So what!

So wüten Ultranationalsten. Immer schön jeden der nicht deiner Meinung ist zu Antisemiten stempeln. Gute Besserung und Shalom. Es gibt ja zum Glück noch vernünftige Israelis.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 9. Feb 2018, 14:50

Nomen Nescio hat geschrieben:(09 Feb 2018, 14:10)

laut AT kam abram aus ur, ein stadtstaat in mesopotamien. und war palästina schon bewohnt durch mehrere »völker«.

wenn du es wissenschaftlich betrachtest (ausdehnung der menscheit) war palästina schon bewohnt bevor irak.
wie denn auch, deine these daß dort immer juden gelebt haben ist nicht wahr.


Es gibt immer welche die vor einem da waren. Die Menschheit ist seit Urzeiten auf der Wanderschaft.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Antonius
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Re: Jerusalem

Beitragvon Antonius » Fr 9. Feb 2018, 15:22

Alter Stubentiger hat geschrieben:(09 Feb 2018, 14:50)
Es gibt immer welche die vor einem da waren. Die Menschheit ist seit Urzeiten auf der Wanderschaft.
Das mag schon sein,
aber vor etwa 3000 Jahren zog der Sohn des Isai aus dem Stamme Juda, David, nach He­bron und ließ sich dort von "den Män­nern Judas",
also den Äl­tes­ten der Um­ge­bung, zum König sal­ben (2. Sa­mu­el 2, 4).
Das Ge­biet im Nor­den des Lan­des un­ter­stand noch nicht sei­ner Herr­schaft; wei­te­re kämp­fe­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zun­gen en­de­ten mit einem Frie­dens­schluss
und der Sal­bung Da­vids zum König auch durch die Stäm­me des Nor­dens (2. Sa­mu­el 5, 3).
1004 v. Chr. war David König von Juda, um 997 von ganz Is­ra­el.
Er er­ober­te kurz nach 997 v. Chr. Je­ru­sa­lem und schlug die Phi­lis­ter (2. Sa­mu­el 5).
David wähl­te Je­ru­sa­lem zum Re­gie­rungs­sitz und ließ die Stadt durch Über­füh­rung der Bun­des­la­de auf den Berg Zion (2. Sa­mu­el 6) zum re­li­giö­sen Mit­tel­punkt wer­den.
Die Bun­des­la­de re­prä­sen­tier­te seit der Zeit der Wüs­ten­wan­de­rung Got­tes Ge­gen­wart.

In Da­vids Re­gie­rungs­zeit wurde das Land nach sieg­rei­chen Kämp­fen gegen Moa­bi­ter, Am­mo­ni­ter, Edo­mi­ter und Ara­mä­er bis über Da­mas­kus hin­aus
und bis nach Eilat ver­grö­ßert und erlebte große wirt­schaft­li­che Blüte.
In­nen­po­li­tisch schuf er eine ge­ord­ne­te Ver­wal­tung auf der Basis einer Volks­zäh­lung (2. Sa­mu­el 24).
Im Kon­flikt ver­schie­de­ner Söhne um die Nach­fol­ge be­stimm­te er sei­nen Sohn Sa­lo­mo, den Sohn der Bath­se­ba, zum Thron­er­ben (1. Kö­ni­ge 1).

https://www.heiligenlexikon.de/BiographienD/David.htm

Also, vor etwa 3000 Jahren wurde das Gebiet von Judäa, Samaria und Galiläa zum Stammland von Israel und Jerusalem seine Hauptstadt.
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Alter Stubentiger
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Re: Jerusalem

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 9. Feb 2018, 16:56

Antonius hat geschrieben:(09 Feb 2018, 15:22)

Das mag schon sein,
aber vor etwa 3000 Jahren zog der Sohn des Isai aus dem Stamme Juda, David, nach He­bron und ließ sich dort von "den Män­nern Judas",
also den Äl­tes­ten der Um­ge­bung, zum König sal­ben (2. Sa­mu­el 2, 4).
Das Ge­biet im Nor­den des Lan­des un­ter­stand noch nicht sei­ner Herr­schaft; wei­te­re kämp­fe­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zun­gen en­de­ten mit einem Frie­dens­schluss
und der Sal­bung Da­vids zum König auch durch die Stäm­me des Nor­dens (2. Sa­mu­el 5, 3).
1004 v. Chr. war David König von Juda, um 997 von ganz Is­ra­el.
Er er­ober­te kurz nach 997 v. Chr. Je­ru­sa­lem und schlug die Phi­lis­ter (2. Sa­mu­el 5).
David wähl­te Je­ru­sa­lem zum Re­gie­rungs­sitz und ließ die Stadt durch Über­füh­rung der Bun­des­la­de auf den Berg Zion (2. Sa­mu­el 6) zum re­li­giö­sen Mit­tel­punkt wer­den.
Die Bun­des­la­de re­prä­sen­tier­te seit der Zeit der Wüs­ten­wan­de­rung Got­tes Ge­gen­wart.

In Da­vids Re­gie­rungs­zeit wurde das Land nach sieg­rei­chen Kämp­fen gegen Moa­bi­ter, Am­mo­ni­ter, Edo­mi­ter und Ara­mä­er bis über Da­mas­kus hin­aus
und bis nach Eilat ver­grö­ßert und erlebte große wirt­schaft­li­che Blüte.
In­nen­po­li­tisch schuf er eine ge­ord­ne­te Ver­wal­tung auf der Basis einer Volks­zäh­lung (2. Sa­mu­el 24).
Im Kon­flikt ver­schie­de­ner Söhne um die Nach­fol­ge be­stimm­te er sei­nen Sohn Sa­lo­mo, den Sohn der Bath­se­ba, zum Thron­er­ben (1. Kö­ni­ge 1).

https://www.heiligenlexikon.de/BiographienD/David.htm

Also, vor etwa 3000 Jahren wurde das Gebiet von Judäa, Samaria und Galiläa zum Stammland von Israel und Jerusalem seine Hauptstadt.


Und? Für mich ändert dies nichts. Es gibt keinen Besitzanspruch aus historischen Gründen. Die Vergangenheit ist vergangen. Heute gibt es den Staat Israel und es gibt ein besetztes Gebiet wo bereits Menschen wohnen. Alle die heute da wohnen haben ein Existenzrecht. In Israel und im Westjordenland. Juden, Palästinenser, Christen und Drusen. Man muß also versuchen einen Ausgleich zu erreichen sonst geht es immer so weiter im heiligen Land. Der Letzte der dies ernsthaft versucht hat war Rabin. Und der wurde dann gleich von Ultranationalisten umgebracht. Denkst du wirklich es sollte so weitergehen wie bisher?
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)

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