Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

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Dieter Winter
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Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Dieter Winter » Fr 9. Feb 2018, 16:04

think twice hat geschrieben:(09 Feb 2018, 16:02)

Und du meinst, dass können die Frauen, die sich bei #metoo outen, nicht?


Es entsteht halt der Eindruck, dass in einigen Fällen da schon übertrieben wird.
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Dark Angel
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Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Dark Angel » Fr 9. Feb 2018, 16:05

think twice hat geschrieben:(09 Feb 2018, 15:54)

Naja, wenn es keine sexuelle Belästigung war, müsstest du nicht so reagieren, wie es dir vorschwebt.

Nö ist keine sexuelle Belästigung, nur nervig.
Zwischen sexueller Belästigung und "nerven" besteht ein himmelweiter Unterschied.
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Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon think twice » Fr 9. Feb 2018, 16:05

Dark Angel hat geschrieben:(09 Feb 2018, 16:02)

Wie ich in einem vorangegangenen Beitrag bereits schrieb: ich habe im Bergbau gearbeitet und wer da irgendeinem dummen Spruch nicht mit einem noch dümmeren Spruch kontern kann, der geht unter.
Bergleute sind alles mögliche, aber ganz bestimmt nicht "fein" und "Sensibelchen" haben da einen sehr schweren Stand.

Achja - gucken ist erlaubt, anfassen nicht. :p

Naja, Frauen im Bergbau stell ich mir nun nicht so sexy vor, dass es man(n) nach glotzen geluestet.
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Dieter Winter
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Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Dieter Winter » Fr 9. Feb 2018, 16:07

Dark Angel hat geschrieben:(09 Feb 2018, 16:05)

Nö ist keine sexuelle Belästigung, nur nervig.


In der Schule haben wir das auch mit Jungs gemacht. Einfach angestarrt, bis sie richtig genervt waren.
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Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Dark Angel » Fr 9. Feb 2018, 16:07

Dieter Winter hat geschrieben:(09 Feb 2018, 16:02)

Er könnte auch schwul sein. :)

Nunja - trifft zumindest auf die Mehrheit zu.
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Dieter Winter
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Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Dieter Winter » Fr 9. Feb 2018, 16:08

think twice hat geschrieben:(09 Feb 2018, 16:05)

Naja, Frauen im Bergbau stell ich mir nun nicht so sexy vor, dass es man(n) nach glotzen geluestet.


Da kennst Du manche Männer aber schlecht....
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Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon think twice » Fr 9. Feb 2018, 16:08

Dieter Winter hat geschrieben:(09 Feb 2018, 16:04)

Es entsteht halt der Eindruck, dass in einigen Fällen da schon übertrieben wird.

Na klar....wuerde ich an eurer Stelle auch sagen. Aber dass Frauen hier so tun, als sich ein paar dumme Tussen nur wichtig machen wollen, vorzugsweise die, die in jedem Moslem einen potentiellen Vergewaltiger sehen, ist echt ein Witz.
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Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Dieter Winter » Fr 9. Feb 2018, 16:09

Dark Angel hat geschrieben:(09 Feb 2018, 16:07)

Nunja - trifft zumindest auf die Mehrheit zu.


Dass sie schwul sind??? :?:
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Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon PeterK » Fr 9. Feb 2018, 16:09

think twice hat geschrieben:(09 Feb 2018, 15:44)
Bist du eigentlich noch ganz dicht, Bleibtreu? Gestern erzaehlst du mir, ich wäre unfähig zu lieben, heute nennst du mich einen erbärmlichen Feigling? Pack dich an deine eigene Nase und lass mich in Ruhe, du blöde Kuh.

Was ich an Frauen schon immer bewundert habe ist, dass sie Konflikte deutlich empathischer, sozial kompetenter und kooperativer austragen als wir Jungs :thumbup: .
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Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon think twice » Fr 9. Feb 2018, 16:10

Dieter Winter hat geschrieben:(09 Feb 2018, 16:08)

Da kennst Du manche Männer aber schlecht....

Kennste einen, kennste alle. Sage ich seit vielen Jahren. :cool:
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Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Dieter Winter » Fr 9. Feb 2018, 16:10

think twice hat geschrieben:(09 Feb 2018, 16:08)

Na klar....wuerde ich an eurer Stelle auch sagen.


Ich meine da so was wie die Nummer mit Brüderle. Das "Kompliment" war wohl verunglückt, aber eher nicht böse gemeint.
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Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Keoma » Fr 9. Feb 2018, 16:11

Na ja, wenn ich für jeden lüsternen Blick meinerseits einen Euro bekommen hätte, wäre ich Eigentümer einer karibischen Insel.
Moralische Entrüstung ist Eifersucht mit einem Heiligenschein.
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Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Dieter Winter » Fr 9. Feb 2018, 16:11

think twice hat geschrieben:(09 Feb 2018, 16:10)

Kennste einen, kennste alle. Sage ich seit vielen Jahren. :cool:


Mag sein, dass Du es sagst.... :)

Kommt auch etwas auf den Hormonspiegel an. Oder auf den Alkohollevel....
Zuletzt geändert von Dieter Winter am Fr 9. Feb 2018, 16:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Dark Angel » Fr 9. Feb 2018, 16:12

think twice hat geschrieben:(09 Feb 2018, 16:02)

Und du meinst, dass können die Frauen, die sich bei #metoo outen, nicht?

Die Frauen, die sich bei #meToo outen?
Wieviele outen sich denn tatsächlich und wieviele wollen sich nur wichtig machen und wieviele übetreiben maßlos?
Weißt du das? Ich weiß es nicht und darum bin ich da auch mehr als skeptisch, wenn da Jahrzehnte olle Kammellen ausgegraben werden und jede ungeschickte Anmache, jeder frivole Spruch gleich zur sexuellen Belästigung hochstilisiert wird.
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Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Bleibtreu » Fr 9. Feb 2018, 16:13

Dieter Winter hat geschrieben:(09 Feb 2018, 16:04)

Es entsteht halt der Eindruck, dass in einigen Fällen da schon übertrieben wird.

Und das gilt mE fuer beide Seiten: Fuer die Metoo Befuerwoerter genauso, wie fuer die AntiMetooHysteriker, die das Ende des Flirtens sehen. :D

Bleibtreu hat geschrieben:(14 Jan 2018, 16:48)

Ein guter Kommentar aus dem Spiegel zum Thema, von gestern Mittag:

#MeToo-Debatte -Sag's noch mal, Catherine Deneuve
Catherine Deneuve und 99 weitere Frauen sorgen sich in einem offenen Brief um das Flirten. Gut so! Denn nur, wenn wir immer weiter debattieren, wird sich etwas ändern.

[...] Weiter debattieren, weiter nachdenken - Also vielen Dank an Deneuve und die anderen Unterzeichnerinnen. Denn es hilft, Ansichten zu diesem ungeheuer wichtigen Thema immer wieder zu äußern. Auch jene, die uns nicht gefallen. Denn so lange wir über #MeToo debattieren, denken wir darüber nach. Und je öfter wir Argumente und Gegenargumente austauschen, desto selbstverständlicher werden sie Teil unseres Blicks auf die Welt - und desto mehr verändern sie unser Handeln.

Einige sagen, es hat sich noch nicht genug verändert. Und andere, dass sich grad viel zu viel verändert. Dass sich in den letzten Monaten etwas verändert hat, wird niemand bestreiten können.

Auch nicht jene, die sich noch immer lautstark ums Flirten sorgen. Selbst den Renitentesten dürfte mittlerweile klar sein, dass nicht alle dieselbe Vorstellung von einer angemessenen Annäherung haben - und haben müssen.


Und nur wenn wir darueber diskutieren, koennen wir die Grenzen abstecken. Die Grenzen einer Pro wie auch einer AntiMeTooHysterie und ihre moeglichen Folgen. :)
•Wer fuer alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein. // Moderatorin im Forum 2
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Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon think twice » Fr 9. Feb 2018, 16:13

Dieter Winter hat geschrieben:(09 Feb 2018, 16:11)

Mag sein, dass Du es sagst.... :)

Kommt auch etwas auf den Hormonspiegel an.

Und auf den Alkoholpegel. :rolleyes:
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Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon aleph » Fr 9. Feb 2018, 16:15

Hier sollte mann sich wirklich nicht allzulange aufhalten.
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein. Walter Jens
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Dieter Winter
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Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Dieter Winter » Fr 9. Feb 2018, 16:15

think twice hat geschrieben:(09 Feb 2018, 16:13)

Und auf den Alkoholpegel. :rolleyes:


Ich hab's bereits selber ergänzt. ;)

Hielt ich damals in der Disco so: Den hässlichsten Besen ausgesucht. Sobald sie anfing, mir zu gefallen, war es genug Bier bzw. Jack Daniels.
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Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon think twice » Fr 9. Feb 2018, 16:18

Dark Angel hat geschrieben:(09 Feb 2018, 16:12)

Die Frauen, die sich bei #meToo outen?
Wieviele outen sich denn tatsächlich und wieviele wollen sich nur wichtig machen und wieviele übetreiben maßlos?
Weißt du das? Ich weiß es nicht und darum bin ich da auch mehr als skeptisch, wenn da Jahrzehnte olle Kammellen ausgegraben werden und jede ungeschickte Anmache, jeder frivole Spruch gleich zur sexuellen Belästigung hochstilisiert wird.
Bestes Beispiel Dustin Hofmann

"Am 15. Oktober 2017, als Milano den ersten Tweet mit dem Hashtag #MeToo absetzte, wurde dieses mehr als 200.000 mal auf Twitter verwendet[17]; am Folgetag waren es bereits über eine halbe Millionen Tweets.[18] Auf Facebook verwendeten innerhalb der ersten 24 Stunden 4,7 Millionen Benutzer in über zwölf Millionen Postings dieses Hashtag."

Millionen Frauen, die sich über ungeschickte Anmache empören und sich lediglich wichtig machen wollen.
Die drei Forenexpertinnen haben sie allerdings durchschaut. :)
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Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Dieter Winter » Fr 9. Feb 2018, 16:20

think twice hat geschrieben:(09 Feb 2018, 16:18)


Millionen Frauen, die sich über ungeschickte Anmache empören und sich lediglich wichtig machen wollen.


Wie viele haben bei der völlig blödsinnigen Ice bucket challenge mitgemacht?

Von daher ist die Möglichkeit also nicht wirklich auszuschließen, dass ein schöner Teil hier einen auf Wichtig machen wollte.
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