Wahlumfragen

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KarlRanseier
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon KarlRanseier » Mi 10. Jan 2018, 22:46

CaptainJack hat geschrieben:(10 Jan 2018, 08:57)

Wenn man auf Teufel komm raus die letzte Chance auf Macht, Dienstwagen und noch besserer Altersversorgung ergreifen will, ist man noch lange nicht regierungsfähig. Pluspunkte hat mMn die einseitige Beurteilung der Presse gebracht. Da könntest du, was Pluspunkte anbelangt, Recht haben.
Potentielle Regierungsfähigkeit hat da die FDP bewiesen, die sich nicht hat reinlegen und verbiegen lassen und die sagt: "Lieber nicht regieren, als falsch regieren"



Der Lindner ist nicht bescheuert. Die Dekadenten haben sich gerade wieder erholt, weil sie nicht an ihren Taten gemessen werden konnten, da sie ja nicht im Parlament saßen. Im Wahlkrampf logen sie, wie alle Parteien, dass sich die Balken bogen. Angeblich lagen ihnen, wie immer im Wahlkampf, Familien, Kinder und Bildung ganz besonders am Herzen. :D :D :D
In den Sondierungsgesprächen allerdings ging es ihnen nur um Steuern. :rolleyes:
Wenn sie jetzt noch mit regieren und wieder ihr wahres Gesicht öffentlich zeigen würden, wäre das u.U. ihr Ende, zumal Merkel dafür bekannt ist, dass ihr jeweiliger Koalitionspartner bei nachfolgenden Wahlen generell abschmiert.
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon CaptainJack » Mi 10. Jan 2018, 22:50

KarlRanseier hat geschrieben:(10 Jan 2018, 22:46)

Der Lindner ist nicht bescheuert. Die Dekadenten haben sich gerade wieder erholt, weil sie nicht an ihren Taten gemessen werden konnten, da sie ja nicht im Parlament saßen. Im Wahlkrampf logen sie, wie alle Parteien, dass sich die Balken bogen. Angeblich lagen ihnen, wie immer im Wahlkampf, Familien, Kinder und Bildung ganz besonders am Herzen. :D :D :D
In den Sondierungsgesprächen allerdings ging es ihnen nur um Steuern. :rolleyes:
Wenn sie jetzt noch mit regieren und wieder ihr wahres Gesicht öffentlich zeigen würden, wäre das u.U. ihr Ende, zumal Merkel dafür bekannt ist, dass ihr jeweiliger Koalitionspartner bei nachfolgenden Wahlen generell abschmiert.
Red nicht! Hauptpunkt war die Flüchtlingspolitik.
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon KarlRanseier » Mi 10. Jan 2018, 23:18

CaptainJack hat geschrieben:(10 Jan 2018, 22:50)

Red nicht! Hauptpunkt war die Flüchtlingspolitik.



Ist wohl nicht Dein Ernst, oder?
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon CaptainJack » Mi 10. Jan 2018, 23:30

KarlRanseier hat geschrieben:(10 Jan 2018, 23:18)

Ist wohl nicht Dein Ernst, oder?
Doch!
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 10. Jan 2018, 23:35

Wenn zwei Spaßvögel sich gegenseitig potenzieren, wird es richtig ernst.
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon Europa2050 » Do 11. Jan 2018, 08:52

DarkLightbringer hat geschrieben:(10 Jan 2018, 23:35)

Wenn zwei Spaßvögel sich gegenseitig potenzieren, wird es richtig ernst.


Ich erwarte mir von einem Sozialisten und einem Nationalisten jetzt relativ wenig Kompetenz zu liberalen Grundthemen.

Zumal die beiden Richtungen - bei aller Unterschiedlichkeit - die individuellen Rechte des Menschen nicht so wirklich im Focus haben.
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon Dampflok94 » Do 11. Jan 2018, 10:41

Alpha Centauri hat geschrieben:(10 Jan 2018, 22:34)

Ist richtig. Am.besten man geht gar nicht mehr wählen,wen denn auch? Die AFD,eine Alternative die nur die Alternativlosigkeit ihres kulturell- völkischen Einheitsbrei kennt? ( Stichwort Eine Kultur = Eine Nation= Eine Partei??? Klingt natürlich demokratisch :cool: )

Eine CDU die schon ihren essenziellen Widerspruch im Namen trägt,.( christlich und demokratisch also Christentum und Demokratie in einem Parteinamen vereint,HALLO???.Wie logisch und glaubwürdig ist dass denn bitte??.

Ich glaube die Armada der Nichtwähler wird anwachsen

Armada der Nichtwähler? Also bisher gab es die nicht. Mit über 76% war es bei der letzten Wahl doch ganz gut.

Aber ich nehme auch an, daß die sinken würde. Denn einige Wähler hätten bestimmt das Gefühl, daß das ganze wenig bringt. Auch wenn es nicht stimmt.

Deine Aussagen zu Christentum und Demokratie halte ich für völlig falsch. Aber das wäre hier OT und einen eigenen Strang wert.
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon KarlRanseier » Do 11. Jan 2018, 18:05

Europa2050 hat geschrieben:(11 Jan 2018, 08:52)

Ich erwarte mir von einem Sozialisten und einem Nationalisten jetzt relativ wenig Kompetenz zu liberalen Grundthemen.

Zumal die beiden Richtungen - bei aller Unterschiedlichkeit - die individuellen Rechte des Menschen nicht so wirklich im Focus haben.



Die Dekadenten haben seit Jahrzehnten nur ein Grundthema, und das sind "Steuersenkungen". Das hat mit "liberal" herzlich wenig zu tun.

Macht aber nichts, die Sozen nennen sich ja auch "sozialdemokratisch", obwohl Gerhard der Ungetönte die mit Abstand asozialste Politik aller Kanzler der BRD betrieb, von der sich auch die jetzigen SPD-Bonzen nicht distanzieren.

Die CDU nennt sich "christlich". Anfangs war sie tatsächlich eine christlich-sozialistische Partei, aber das ist sehr lange her.

Es scheint den Parteien also zu nützen, wenn sie sich völlig unzutreffende Attribute um den Hals hängen.
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon JJazzGold » Do 11. Jan 2018, 18:30

KarlRanseier hat geschrieben:(11 Jan 2018, 18:05)

Die Dekadenten haben seit Jahrzehnten nur ein Grundthema, und das sind "Steuersenkungen". Das hat mit "liberal" herzlich wenig zu tun.

Macht aber nichts, die Sozen nennen sich ja auch "sozialdemokratisch", obwohl Gerhard der Ungetönte die mit Abstand asozialste Politik aller Kanzler der BRD betrieb, von der sich auch die jetzigen SPD-Bonzen nicht distanzieren.

Die CDU nennt sich "christlich". Anfangs war sie tatsächlich eine christlich-sozialistische Partei, aber das ist sehr lange her.

Es scheint den Parteien also zu nützen, wenn sie sich völlig unzutreffende Attribute um den Hals hängen.


FDP 1970


Der Parteitag fasste Beschlüsse zum Artikel 10 des Grundgesetzes (Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis), zur Presse- und Informationsfreiheit, zur Volljährigkeit, zur Ehescheidung, zum Familienrecht, zum Sexualstrafrecht, zum Ausländergesetz, zum Computermissbrauch, zum Umweltschutz, zur Agrarpolitik, zur Forschungs- und Entwicklungsförderung, zum Bildungsurlaub, zur Studiengebührenfreiheit, zur Weiterbildung und zur Deutschland- und Außenpolitik.[3]

FDP 1080

Der Parteitag verabschiedete Papiere bzw. fasste Beschlüsse zu den Themen „Bundeswehr und Gesellschaft“, Friedens- und Entspannungspolitik, Arbeit der Eurobeauftragten, politische Entwicklung in Südkorea, Energiepolitik, Reform der Kraftfahrzeugsteuer, Aufhebung des § 175 Strafgesetzbuch, Wiedergutmachung von NS-Unrecht, Antidiskriminierungsgesetz und Katastrophenschutz.[2]

FDP 1990

Auf dem Parteitag wurde eine Koalitionsaussage zugunsten der Unionsparteien CDU/CSU getroffen und das Programm zur Bundestagswahl am 2. Dezember 1990 verabschiedet.[1] Außerdem beschloss man eine Fristenregelung bei Schwangerschaftsabbruch, einen Rechtsanspruch auf Kindergartenplätze und die ersatzlose Streichung des § 175 (Homosexualität) aus dem Strafgesetzbuch.


FDP 2000

Unter dem Titel „Mehr Demokratie wagen - Vom Parteienstaat zur Bürgerdemokratie“ wurde ein Beschluss zur Stärkung der Bürgerrechte gefasst: Es wurden mehr Elemente direkter Demokratie, die Direktwahl des Bundespräsidenten und die Möglichkeit zu mehr Volksentscheiden gefordert.[3] Es wurden Papiere zur liberalen Sozialpolitik, zur Reform des Parteiengesetzes, zur Unternehmenssteuerreform, eine Forderung an den sogenannten Rentengipfel sowie die Gründung einer Bundesvereinigung „Liberale Senioren“ beschlossen.

FDP 2010

Der Parteitag fand vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai 2010 statt. Er stand unter dem Motto „Arbeit muss sich lohnen“. Er beschloss ein Steuerkonzept, das eine Steuerentlastung in Höhe von 16 Milliarden Euro pro Jahr vorsah. Außerdem wurde ein Antrag zur Bürgerrechtspolitik verabschiedet, in dem die Vorratsdatenspeicherung, der Elektronische Entgeltnachweis (ELENA) und das SWIFT-Bankdatenabkommen kritisiert wurden.[1]

FDP Wahlprogramm 2016

https://www.fdp.de/denkenwirneu

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Re: Wahlumfragen

Beitragvon KarlRanseier » Do 11. Jan 2018, 19:00

JJazzGold hat geschrieben:(11 Jan 2018, 18:30)

FDP 1970


Der Parteitag fasste Beschlüsse zum Artikel 10 des Grundgesetzes (Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis), zur Presse- und Informationsfreiheit, zur Volljährigkeit, zur Ehescheidung, zum Familienrecht, zum Sexualstrafrecht, zum Ausländergesetz, zum Computermissbrauch, zum Umweltschutz, zur Agrarpolitik, zur Forschungs- und Entwicklungsförderung, zum Bildungsurlaub, zur Studiengebührenfreiheit, zur Weiterbildung und zur Deutschland- und Außenpolitik.[3]

FDP 1080

Der Parteitag verabschiedete Papiere bzw. fasste Beschlüsse zu den Themen „Bundeswehr und Gesellschaft“, Friedens- und Entspannungspolitik, Arbeit der Eurobeauftragten, politische Entwicklung in Südkorea, Energiepolitik, Reform der Kraftfahrzeugsteuer, Aufhebung des § 175 Strafgesetzbuch, Wiedergutmachung von NS-Unrecht, Antidiskriminierungsgesetz und Katastrophenschutz.[2]

FDP 1990

Auf dem Parteitag wurde eine Koalitionsaussage zugunsten der Unionsparteien CDU/CSU getroffen und das Programm zur Bundestagswahl am 2. Dezember 1990 verabschiedet.[1] Außerdem beschloss man eine Fristenregelung bei Schwangerschaftsabbruch, einen Rechtsanspruch auf Kindergartenplätze und die ersatzlose Streichung des § 175 (Homosexualität) aus dem Strafgesetzbuch.


FDP 2000

Unter dem Titel „Mehr Demokratie wagen - Vom Parteienstaat zur Bürgerdemokratie“ wurde ein Beschluss zur Stärkung der Bürgerrechte gefasst: Es wurden mehr Elemente direkter Demokratie, die Direktwahl des Bundespräsidenten und die Möglichkeit zu mehr Volksentscheiden gefordert.[3] Es wurden Papiere zur liberalen Sozialpolitik, zur Reform des Parteiengesetzes, zur Unternehmenssteuerreform, eine Forderung an den sogenannten Rentengipfel sowie die Gründung einer Bundesvereinigung „Liberale Senioren“ beschlossen.

FDP 2010

Der Parteitag fand vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai 2010 statt. Er stand unter dem Motto „Arbeit muss sich lohnen“. Er beschloss ein Steuerkonzept, das eine Steuerentlastung in Höhe von 16 Milliarden Euro pro Jahr vorsah. Außerdem wurde ein Antrag zur Bürgerrechtspolitik verabschiedet, in dem die Vorratsdatenspeicherung, der Elektronische Entgeltnachweis (ELENA) und das SWIFT-Bankdatenabkommen kritisiert wurden.[1]

FDP Wahlprogramm 2016

https://www.fdp.de/denkenwirneu

Noch Fragen?



"Arbeit muss sich lohnen"? Ja sicher doch, die Frage ist allerdings, für wen. Der FDP liegen traditionell nur die Arbeitgeber am Herzen, weniger die Leistungsträger. Und wenn sich Arbeit für Arbeitnehmer nicht lohnt, dann liegt das nicht an den Steuern, sondern an dem im Vergleich zu entwickelten Ländern sehr niedrigen Lohnniveau hierzulande. Die FDP geht auf Dummenfang.

Bei all dem Steuersenkungsgesülze der FDP hört man übrigens sehr selten, wo sie denn sparen wollen. Sicher ist Freibier für Alle keine schlechte Idee, aber irgendjemand muss es eben leider doch bezahlen. Und Leuten, die schon jetzt nichts haben, kann man auch schlecht etwas wegnehmen.

Das Andere scheint vorgeschoben. Was für die AfD "Ausländer raus" ist, ist für die FDP "Steuersenkungen". Vielleicht täuscht das ja, aber wenn ich Lindner sehe, sehe ich eine Steuersenkung, allerdings leider nicht für mich, da ich weder Rechtsanwalt, noch Apotheker, Steuerberater, Hotelier oder superreicher Gammler bin. :(
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FDP kaufen?

Beitragvon KarlRanseier » Do 11. Jan 2018, 19:09

Wenn ich Mittelständler wäre und mir das Geld aus den Ohren wachsen würde, würde ich vielleicht auch in die FDP investieren (pol. korrekt: "der FDP eine kleine Spende zukommen lassen").

Ich meine, die Hoteliers überwiesen eine lächerliche Million und bekamen eine Steuersenkung in Höhe von einer Milliarde Euro/Jahr. Natürlich ist das reiner Zufall und hat selbstverständlich nichts miteinander zu tun. Aber wenn man der FDP etwas Geld rüberwachsen lässt, so kann sich das manchmal rein zufällig sehr schnell rentieren. Allerdings kann das nur funktionieren, wenn die Dekadenten an der Regierung sind, ansonsten sind ihnen größere Griffe in die Staatskasse nicht möglich...
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon Europa2050 » Do 11. Jan 2018, 19:13

KarlRanseier hat geschrieben:(11 Jan 2018, 18:05)

Die Dekadenten haben seit Jahrzehnten nur ein Grundthema, und das sind "Steuersenkungen". Das hat mit "liberal" herzlich wenig zu tun.

...

Es scheint den Parteien also zu nützen, wenn sie sich völlig unzutreffende Attribute um den Hals hängen.


Natürlich ist die FDP mehr als alle anderen die „Bürgerrechtspartei“. Beispiele von Homosexualität bis Datenschutz hat ja @JJ aufgelistet.

Natürlich ist die FDP die „weniger Staat“-Partei - genau das ist ja die Bedeutung von Liberal.

Natürlich zeigt sich das im wirtschaftlichen Bereich beimEigentumsschutz.

Und natürlich ist auch bei der FDP nicht alles Gold, was glänzt, aber die Deckungvon „Liberal“ und“FDP“ ist aktuell und seit Jahrzehnten die größte im Parteienspektrum.
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Re: FDP kaufen?

Beitragvon Teeernte » Do 11. Jan 2018, 19:24

KarlRanseier hat geschrieben:(11 Jan 2018, 19:09)

Wenn ich Mittelständler wäre ...


Du kannst natürlich auch ROT-Grüne "Agenda" wählen.....Mehr Eigenverantwortung......(Private Versicherung)....weniger Staat (...weniger Rente.)

Alle Gleich.....Arm. (Ausser der "ELITE" - Schröder, MAsche, Riester)
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon think twice » Do 11. Jan 2018, 19:27

Europa2050 hat geschrieben:(11 Jan 2018, 19:13)

Natürlich ist die FDP mehr als alle anderen die „Bürgerrechtspartei“. Beispiele von Homosexualität bis Datenschutz hat ja @JJ aufgelistet.

Natürlich ist die FDP die „weniger Staat“-Partei - genau das ist ja die Bedeutung von Liberal.

Natürlich zeigt sich das im wirtschaftlichen Bereich beimEigentumsschutz.

Und natürlich ist auch bei der FDP nicht alles Gold, was glänzt, aber die Deckungvon „Liberal“ und“FDP“ ist aktuell und seit Jahrzehnten die größte im Parteienspektrum.

"Weniger Staat" ist ja ne schöne Parole, aber was soll es konkret bedeuten?
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Re: FDP kaufen?

Beitragvon KarlRanseier » Do 11. Jan 2018, 19:47

Teeernte hat geschrieben:(11 Jan 2018, 19:24)

Du kannst natürlich auch ROT-Grüne "Agenda" wählen.....Mehr Eigenverantwortung......(Private Versicherung)....weniger Staat (...weniger Rente.)

Alle Gleich.....Arm. (Ausser der "ELITE" - Schröder, MAsche, Riester)



Mein Reden. Wirtschaftspolitisch sind CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne eine Einheitspartei. Sie alle sind ausnahmslos der Meinung, dass es dem arbeitenden Pöbel viel zu gut geht und die Reichen noch mehr entlastet werden müssen. Auf wessen Kosten diese Entlastung geht, sagt die Einheitspartei nicht, aber das kann sich jeder selbst denken.

Die Attribute, die sie sich umhängen ("sozialdemokratisch", "christlich" oder "liberal") passen überhaupt nicht, einzig und allein die Grünen sind tatsächlich noch etwas "grün".

Witzig ist, dass sie im Wahlkampf immer die Probleme ansprechen, wie die marode Infrastruktur, die Probleme im Bildungssystem und das marode Gesundheitswesen. Sind sie an der Regierung, interessiert sie das alles nicht mehr. Erstaunlich ist, dass es Leute gibt, die teilweise seit Jahrzehnten auf den immer gleichen Käse hereinfallen und die Parteien wählen, die nachweislich ihre Interessen nicht vertreten.
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon KarlRanseier » Do 11. Jan 2018, 19:49

think twice hat geschrieben:(11 Jan 2018, 19:27)

"Weniger Staat" ist ja ne schöne Parole, aber was soll es konkret bedeuten?



Das bedeutet Steuersenkungen, Zerfall der Infrastruktur und des Gesundheitswesens, massenhaft Ausfälle von Unterrichtsstunden und Sozialabbau. Was denn sonst?
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon JJazzGold » Do 11. Jan 2018, 19:55

KarlRanseier hat geschrieben:(11 Jan 2018, 19:00)

"Arbeit muss sich lohnen"? Ja sicher doch, die Frage ist allerdings, für wen. Der FDP liegen traditionell nur die Arbeitgeber am Herzen, weniger die Leistungsträger. Und wenn sich Arbeit für Arbeitnehmer nicht lohnt, dann liegt das nicht an den Steuern, sondern an dem im Vergleich zu entwickelten Ländern sehr niedrigen Lohnniveau hierzulande. Die FDP geht auf Dummenfang.

Bei all dem Steuersenkungsgesülze der FDP hört man übrigens sehr selten, wo sie denn sparen wollen. Sicher ist Freibier für Alle keine schlechte Idee, aber irgendjemand muss es eben leider doch bezahlen. Und Leuten, die schon jetzt nichts haben, kann man auch schlecht etwas wegnehmen.

Das Andere scheint vorgeschoben. Was für die AfD "Ausländer raus" ist, ist für die FDP "Steuersenkungen". Vielleicht täuscht das ja, aber wenn ich Lindner sehe, sehe ich eine Steuersenkung, allerdings leider nicht für mich, da ich weder Rechtsanwalt, noch Apotheker, Steuerberater, Hotelier oder superreicher Gammler bin. :(


Deutschland hat im Vergleich ein niedriges Lohnniveau?
Wer hat Ihnen denn den Käse erzählt.
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Re: FDP kaufen?

Beitragvon Teeernte » Do 11. Jan 2018, 20:17

KarlRanseier hat geschrieben:(11 Jan 2018, 19:47)

Mein Reden. Wirtschaftspolitisch sind CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne eine Einheitspartei. Sie alle sind ausnahmslos der Meinung, dass es dem arbeitenden Pöbel viel zu gut geht und die Reichen noch mehr entlastet werden müssen. Auf wessen Kosten diese Entlastung geht, sagt die Einheitspartei nicht, aber das kann sich jeder selbst denken.

Die Attribute, die sie sich umhängen ("sozialdemokratisch", "christlich" oder "liberal") passen überhaupt nicht, einzig und allein die Grünen sind tatsächlich noch etwas "grün".

Witzig ist, dass sie im Wahlkampf immer die Probleme ansprechen, wie die marode Infrastruktur, die Probleme im Bildungssystem und das marode Gesundheitswesen. Sind sie an der Regierung, interessiert sie das alles nicht mehr. Erstaunlich ist, dass es Leute gibt, die teilweise seit Jahrzehnten auf den immer gleichen Käse hereinfallen und die Parteien wählen, die nachweislich ihre Interessen nicht vertreten.


„Ich würde heute nicht mehr in die SPD eintreten“ ...Wolfgang Clement

Quelle: https://www.mainpost.de/ueberregional/p ... 98,9860699
© Main-Post 2018


Also - was hast Du für eine ....Variante ? (um nicht Alternative zu schreiben)
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Re: FDP kaufen?

Beitragvon KarlRanseier » Do 11. Jan 2018, 20:31

Teeernte hat geschrieben:(11 Jan 2018, 20:17)

Also - was hast Du für eine ....Variante ? (um nicht Alternative zu schreiben)



Vielleicht ist es an der Zeit für eine "linke" Partei. Wie wäre es, wenn man verkündet, dass die Reichen NICHT entlastet werden müssen? Wie wäre es denn, wenn man stattdessen diejenigen entlastet, die nichts oder sehr wenig haben? Die Steuern sind überhaupt nicht das Problem, denn sie belasten diejenigen am meisten, denen es wenig ausmacht. Aber was ist z.B. mit Kleinunternehmern, die die vollen Beiträge an Sozialabgaben abzuführen haben, und zwar ab dem ersten Euro, den sie verdienen?

Damit würde man sich schon von allen anderen nennenswerten Parteien unterscheiden. Und wenn man dann noch gänzlich auf Hetze gegen Arbeitslose, sozial Schwache, Zuwanderer, Muslime und Schwarze verzichtet, unterscheidet man sich nochmal von fast allen anderen Parteien, wobei man zugeben muss, dass die FDP tatsächlich auch auf Hetze verzichtet.
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Re: FDP kaufen?

Beitragvon Teeernte » Do 11. Jan 2018, 20:46

KarlRanseier hat geschrieben:(11 Jan 2018, 20:31)

Vielleicht ist es an der Zeit für eine "linke" Partei.

... Arbeitslose, sozial Schwache, Zuwanderer, Muslime und Schwarze verzichtet, unterscheidet man sich nochmal von fast allen anderen Parteien, wobei man zugeben muss, dass die FDP tatsächlich auch auf Hetze verzichtet.


Meinst Du - das bekommst Du mit einer "MITTE-rechten" Partei nicht durch ?

Ähmmm hilft mir irgendein Arbeitsloser die Mülltonne rauszustellen wenn ich auf Montage bin ? ...sozial Schwache kaufen für meine Frau ein - wenn die Krank ist ?

...mäht den Rasen ?

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