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shanti
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Re: Der Sozialismus im 21. Jahrhundert oder die neue partizipatorische Ökonomie

Beitragvon shanti » Sa 16. Dez 2017, 23:38

Rote_Galaxie hat geschrieben:(16 Dec 2017, 23:32)

Die Lösung ist nicht ein entweder-oder sondern ein sowohl-als-auch.

Ja, und das haben wir ja. was soll da dein "Sozialismus"?
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Rote_Galaxie
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Rote_Galaxie » Sa 16. Dez 2017, 23:39

rain353 hat geschrieben:(16 Dec 2017, 23:35)

Eine ernst gemeinte Frage, bitte nicht persönlich nehmen: Hattest du in der Schule Wirtschaft? Und , wenn ja auch andere Wirtschaftstheorien neben Marx und Engels?
Was hat dich dann, wenn es andere gab daran überzeugt, dass deren Theorien, die sind die letztendlich die richtigen sind?


Die Realität dieses Planeten hat mich davon überzeugt dass die Marktwirtschaft alles zerstört.
Und wer kontrolliert die Kontrolle?
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Rote_Galaxie
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Re: Der Sozialismus im 21. Jahrhundert oder die neue partizipatorische Ökonomie

Beitragvon Rote_Galaxie » Sa 16. Dez 2017, 23:40

shanti hat geschrieben:(16 Dec 2017, 23:38)

Ja, und das haben wir ja. was soll da dein "Sozialismus"?


Wir haben kein Sowohl-Als-Auch sondern nur ein jetzt ICH!
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Re: Der Sozialismus im 21. Jahrhundert oder die neue partizipatorische Ökonomie

Beitragvon rain353 » Sa 16. Dez 2017, 23:45

Rote_Galaxie hat geschrieben:(16 Dec 2017, 23:35)

Ist das die sogenannte Tröpfchen-Theorie, je mehr die Reichen haben desto mehr Abfall fällt nach unten? :D


Sollen die Reichen ärmer und die Armen noch ärmer werden??? Das wird nämlich passieren....

Seit der Steinzeit funktioniert alles mit Tausch.. Jeder arbeitet das , was er am besten kann , erarbeitet das und tauschte es... Dadurch ensteht ein Mehrwert und je
mehr es sich zum Beispiel für die Unternehmen lohnt zu investieren je mehr profitieren die anderen, anderen falls Arbeitslosigkeit, -> massiv weniger Steuern -> höhere Steuern-> Steuerflucht -> Unternehmen investieren in anderen Ländern-> Kreislauf setzt sich fort , bloß die Armen sind dann am meisten die Opfer davon, da sie durch Arbeitslosigkeit immer unter schlechteren Verhältnissen leben müssen...

Sozialismus beruht darauf Menschen gleichzumachen...
Zuletzt geändert von rain353 am Sa 16. Dez 2017, 23:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Sozialismus im 21. Jahrhundert oder die neue partizipatorische Ökonomie

Beitragvon Rote_Galaxie » Sa 16. Dez 2017, 23:47

rain353 hat geschrieben:(16 Dec 2017, 23:45)

Sollen die Reichen ärmer und die Armen noch ärmer werden??? Das wird nämlich passieren....

Seit der Steinzeit funktioniert alles mit Tausch.. Jeder arbeitet das , was er am besten kann , erarbeitet das und tauschte es... Dadurch ensteht ein Mehrwert und je
mehr es sich zum Beispiel für die Unternehmen lohnt zu investieren je mehr profitieren die anderen, anderen falls Arbeitslosigkeit, -> massiv weniger Steuern -> höhere Steuern-> Steuerflucht -> Unternehmen investieren in anderen Ländern-> Kreislauf setzt sich fort , bloß die Armen sind dann am meisten die Opfer davon, da sie durch Arbeitslosigkeit immer unter schlechteren Verhältnissen leben müssen...

Sozialismus beruht darauf Menschen gleichzumachen...


Ich sehe dass du keine Ahnung hast wie Mehrwert entsteht. Lese mal das Buch "Das Kapital" Band 1.
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Re: Der Sozialismus im 21. Jahrhundert oder die neue partizipatorische Ökonomie

Beitragvon shanti » Sa 16. Dez 2017, 23:56

Rote_Galaxie hat geschrieben:(16 Dec 2017, 23:40)

Wir haben kein Sowohl-Als-Auch sondern nur ein jetzt ICH!

was soll das denn für eine krude Phrase sein?
Der Sozialismus als ultimativer uneingeschränkter Egoismus, oder was?

wenn Du nicht irgendwann (bald) aufhörst, statt Argumenten lediglich wirre Kalendersprüche zu servieren, wird dir hier niemand mehr zuhören.
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Re: Der Sozialismus im 21. Jahrhundert oder die neue partizipatorische Ökonomie

Beitragvon Rote_Galaxie » Sa 16. Dez 2017, 23:59

shanti hat geschrieben:(16 Dec 2017, 23:56)

was soll das denn für eine krude Phrase sein?
Der Sozialismus als ultimativer uneingeschränkter Egoismus, oder was?

wenn Du nicht irgendwann (bald) aufhörst, statt Argumenten lediglich wirre Kalendersprüche zu servieren, wird dir hier niemand mehr zuhören.


Vielleicht ist der Grund dass niemand versteht was ich sage.
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Re: Der Sozialismus im 21. Jahrhundert oder die neue partizipatorische Ökonomie

Beitragvon Troh.Klaus » So 17. Dez 2017, 00:01

Was ist denn nun neu an diesem neuen Kommunismus?
Und welche Fehler der Vergangenheit werden damit vermieden?

Die drei Kernthesen sind ja wohl alt-bekannt.
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Re: Der Sozialismus im 21. Jahrhundert oder die neue partizipatorische Ökonomie

Beitragvon shanti » So 17. Dez 2017, 00:03

Rote_Galaxie hat geschrieben:(16 Dec 2017, 23:59)

Vielleicht ist der Grund dass niemand versteht was ich sage.

Ja, das ist der Grund.
sag einfach Dinge, über die du vorher nachgedacht hast und begründe sie.
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Re: Der Sozialismus im 21. Jahrhundert oder die neue partizipatorische Ökonomie

Beitragvon Rote_Galaxie » So 17. Dez 2017, 00:09

Troh.Klaus hat geschrieben:(17 Dec 2017, 00:01)

Was ist denn nun neu an diesem neuen Kommunismus?
Und welche Fehler der Vergangenheit werden damit vermieden?

Die drei Kernthesen sind ja wohl alt-bekannt.


Es ist neu dass eine revolutionäre Partei, eine "Elite" nicht die Macht übernimmt.
Stattdessen soll die Macht beim Volk sein.
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Re: Der Sozialismus im 21. Jahrhundert oder die neue partizipatorische Ökonomie

Beitragvon rain353 » So 17. Dez 2017, 00:16

shanti hat geschrieben:(16 Dec 2017, 23:38)

Ja, und das haben wir ja. was soll da dein "Sozialismus"?



Zur Zeiten Ludwig Erhards waren wir eigentlich noch eine freie Marktwirtschaft(anders als heute)
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Re: Der Sozialismus im 21. Jahrhundert oder die neue partizipatorische Ökonomie

Beitragvon shanti » So 17. Dez 2017, 00:21

rain353 hat geschrieben:(17 Dec 2017, 00:16)

Zur Zeiten Ludwig Erhards waren wir eigentlich noch eine freie Marktwirtschaft(anders als heute)


Spitzfindigkeiten dieser Art sind bei der Schlichtheit des Diskussionsverlaufs doch völlig unangebracht. :-)
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Re: Der Sozialismus im 21. Jahrhundert oder die neue partizipatorische Ökonomie

Beitragvon Rote_Galaxie » So 17. Dez 2017, 00:22

rain353 hat geschrieben:(17 Dec 2017, 00:16)

Zur Zeiten Ludwig Erhards waren wir eigentlich noch eine freie Marktwirtschaft(anders als heute)


War Ludwig Erhards Ziel nicht eine "soziale" Marktwirtschaft?
Und wer kontrolliert die Kontrolle?
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Re: Der Sozialismus im 21. Jahrhundert oder die neue partizipatorische Ökonomie

Beitragvon shanti » So 17. Dez 2017, 00:30

Rote_Galaxie hat geschrieben:(17 Dec 2017, 00:22)

War Ludwig Erhards Ziel nicht eine "soziale" Marktwirtschaft?

das ist der erste eindeutige Punkt für dich.
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Re: Der Sozialismus im 21. Jahrhundert oder die neue partizipatorische Ökonomie

Beitragvon rain353 » So 17. Dez 2017, 00:49

Rote_Galaxie hat geschrieben:(17 Dec 2017, 00:22)

War Ludwig Erhards Ziel nicht eine "soziale" Marktwirtschaft?



Auf jedenfall nicht der Wohlfahrtstaat über den er sich immer wieder ausgelassen hat....

Er setzte auf die Eigenverantwortung jedes einzelnen ohne das der Staat sich in die Wirtschaft einmischt..... (in gewissen Bereichen schon, aber NICHT in die Wirtschaft, er war Gegner von Subventionen!!!!)

Das soziale war ja die Marktwirtschaft selbst...... Das wurde halt von Adenauers aktive Politik umgedeutet in( ist Rentenversicherung, in der jeder einzahlen muss(Erhard war dagegen); IST Ausbau der Arbeitslosenleistungen(glaub da war er auch dagegen)

Für Erhard war Planwirtschaft und der Wohlfahrtstaat das asozialste, was es überhaupt gibt und für ihn war nur die Marktwirtschaft sozial.... (deswegen ja : soziale Marktwirtschaft) FÜR ihn garantierte das nur die Marktwirtschaft.....
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Re: Der Sozialismus im 21. Jahrhundert oder die neue partizipatorische Ökonomie

Beitragvon rain353 » So 17. Dez 2017, 00:50

"Bemühen wir uns darum auch, jedwede Forderung an den Staat nicht vorschnell mit dem Wort 'sozial' oder 'gerecht' zu versehen, wenn es in Wahrheit nur zu oft um partikuläre Wünsche geht."
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Re: Der Sozialismus im 21. Jahrhundert oder die neue partizipatorische Ökonomie

Beitragvon Odin1506 » So 17. Dez 2017, 00:59

rain353 hat geschrieben:(17 Dec 2017, 00:49)

Auf jedenfall nicht der Wohlfahrtstaat über den er sich immer wieder ausgelassen hat....

Er setzte auf die Eigenverantwortung jedes einzelnen ohne das der Staat sich in die Wirtschaft einmischt..... (in gewissen Bereichen schon, aber NICHT in die Wirtschaft, er war Gegner von Subventionen!!!!)

Das soziale war ja die Marktwirtschaft selbst...... Das wurde halt von Adenauers aktive Politik umgedeutet in( ist Rentenversicherung, in der jeder einzahlen muss(Erhard war dagegen); IST Ausbau der Arbeitslosenleistungen(glaub da war er auch dagegen)

Für Erhard war Planwirtschaft und der Wohlfahrtstaat das asozialste, was es überhaupt gibt und für ihn war nur die Marktwirtschaft sozial.... (deswegen ja : soziale Marktwirtschaft) FÜR ihn garantierte das nur die Marktwirtschaft.....


Bist du Realist2014 2.0 oder Boracay 2.0? Dieser Liberalismus ist das asozialste was es gibt.
Ich bin keine Signatur, ich putze hier nur!!! :p
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Re: Der Sozialismus im 21. Jahrhundert oder die neue partizipatorische Ökonomie

Beitragvon rain353 » So 17. Dez 2017, 01:02

Odin1506 hat geschrieben:(17 Dec 2017, 00:59)

Bist du Realist2014 2.0 oder Boracay 2.0? Dieser Liberalismus ist das asozialste was es gibt.


Bin ich nicht lol.... Aber wir leben im Neo-Feudalismus , nicht im Liberalismus....

Schon lange nicht mehr ...
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Re: Der Sozialismus im 21. Jahrhundert oder die neue partizipatorische Ökonomie

Beitragvon rain353 » So 17. Dez 2017, 01:09

"Ich bin erschrocken, wie übermächtig der Ruf nach kollektiver Sicherheit im sozialen Bereich erschallte. Falls diese Sucht weiter um sich greift, schlittern wir in eine gesellschaftliche Ordnung, in der jeder die Hand in der Tasche des anderen hat. Das Prinzip heißt dann: Ich sorge für die anderen und die anderen sorgen für mich. Das mir vorschwebende Ideal beruht auf der Stärke, dass der Einzelne sagen kann: Ich will mich aus eigener Kraft bewähren, ich will das Risiko des Lebens selbst tragen, will für mein Schicksal selbst verantwortlich sein." (1958); Erhard
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Re: Der Sozialismus im 21. Jahrhundert oder die neue partizipatorische Ökonomie

Beitragvon shanti » So 17. Dez 2017, 01:13

rain353 hat geschrieben:(17 Dec 2017, 01:09)

"Ich bin erschrocken, wie übermächtig der Ruf nach kollektiver Sicherheit im sozialen Bereich erschallte. Falls diese Sucht weiter um sich greift, schlittern wir in eine gesellschaftliche Ordnung, in der jeder die Hand in der Tasche des anderen hat. Das Prinzip heißt dann: Ich sorge für die anderen und die anderen sorgen für mich. Das mir vorschwebende Ideal beruht auf der Stärke, dass der Einzelne sagen kann: Ich will mich aus eigener Kraft bewähren, ich will das Risiko des Lebens selbst tragen, will für mein Schicksal selbst verantwortlich sein." (1958); Erhard

Rote_Galaxie hat geschrieben:(16 Dec 2017, 23:40)

Wir haben kein Sowohl-Als-Auch sondern nur ein jetzt ICH!

Ohne Aussage und nur mit Taschenspielertricks gelingt keine Debatte.

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