Jerusalem

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Wie soll mit Jerusalem verfahren werden?

Die Stadt muß zwischen Israelis und Palästinenser geteilt werden!
41
23%
Jerusalem gehört den Israelis!
68
37%
Jerusalem gehört den Palästinensern!
16
9%
Jerusalem sollte eine Stadt unter UN-Verwaltung werden!
41
23%
Keine Ahnung!
16
9%
 
Abstimmungen insgesamt: 182
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Alexyessin
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Re: Jerusalem

Beitragvon Alexyessin » Do 7. Dez 2017, 13:32

JJazzGold hat geschrieben:(07 Dec 2017, 13:13)


Weshalb findest du es nicht gut?


Weil für mich persönlich die Stadt Jerusalem mehr ist als nur eine Hauptstadt. Jerusalem ist das Zentrum der monotheistischen Welt, sowohl Juden wie Christen und Moslems ein heiliger Ort.
Das birgt für meine Einschätzung zu viel Brennstoff in einem Konflikt, der von Brennstoffherden nur so wimmelt.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Vongole
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Re: Jerusalem

Beitragvon Vongole » Do 7. Dez 2017, 13:46

Alexyessin hat geschrieben:(07 Dec 2017, 13:32)

Weil für mich persönlich die Stadt Jerusalem mehr ist als nur eine Hauptstadt. Jerusalem ist das Zentrum der monotheistischen Welt, sowohl Juden wie Christen und Moslems ein heiliger Ort.
Das birgt für meine Einschätzung zu viel Brennstoff in einem Konflikt, der von Brennstoffherden nur so wimmelt.


Warum sollte sie dieses Zentrum nicht bleiben als isr. Hauptstadt?
Eine bessere Garantie für die Fortdauer kann es gar nicht geben.
Außerdem frag ich mich, warum eigentlich immer eine Entscheidung zugunsten Israels als Brennstoff angesehen wird, aber seltenst eine zugunsten der Palästinenser?
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Chajm
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Re: Jerusalem

Beitragvon Chajm » Do 7. Dez 2017, 13:47

Alexyessin hat geschrieben:(07 Dec 2017, 13:32)

Weil für mich persönlich die Stadt Jerusalem mehr ist als nur eine Hauptstadt. Jerusalem ist das Zentrum der monotheistischen Welt, sowohl Juden wie Christen und Moslems ein heiliger Ort.
Das birgt für meine Einschätzung zu viel Brennstoff in einem Konflikt, der von Brennstoffherden nur so wimmelt.


Genau das hat Mr. Trump auch gesagt und gefordert, dass dies so bleiben muss:
"Jerusalem is today, and must remain, a place where Jews pray at the Western Wall, where Christians walk the Stations of the Cross, and where Muslims worship at Al-Aqsa Mosque."
https://www.whitehouse.gov/the-press-of ... -jerusalem
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JJazzGold
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Re: Jerusalem

Beitragvon JJazzGold » Do 7. Dez 2017, 13:47

Alexyessin hat geschrieben:(07 Dec 2017, 13:32)

Weil für mich persönlich die Stadt Jerusalem mehr ist als nur eine Hauptstadt. Jerusalem ist das Zentrum der monotheistischen Welt, sowohl Juden wie Christen und Moslems ein heiliger Ort.
Das birgt für meine Einschätzung zu viel Brennstoff in einem Konflikt, der von Brennstoffherden nur so wimmelt.


Durch die Brille reiner Logik betrachtet, würde sich am o.g. Status nichts ändern, nur weil Trump beabsichtigt irgendwann einmal die US Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, was eine Anerkennung Jerusalems, zumindest anteilig, als Hauptstadt Israels bedeutet Aber ich verstehe, was du meinst. Von dem herrschenden Konflikt ist Emotionalität nicht mehr zu trennen, was Auswirkungen auf Jerusalem bedeuten könnte oder wird. Ich tendiere zu letzterem. Das würde alle monotheistischen Religionen in Mitleidenschaft ziehen.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Nero » Do 7. Dez 2017, 13:52

Wir kriegen furchtbare Anschläge zu sehen. Aber ich muss auch sagen, dass Jerusalem (bzw. ein Teil) für die Palästinenser langfristig eh kaum zu halten gewesen wäre. Nun ist es halt passiert. Der jüdische Staat sollte jetzt aber zufrieden sein und zusehen, den Konflikt jetzt zu lösen. Sie haben viel bekommen.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Quatschki » Do 7. Dez 2017, 13:53

Es gibt auch noch mehrere Adelshäuser, die als Thronprälaten den Titel "König von Jerusalem" im Namen führen
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Vongole
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Re: Jerusalem

Beitragvon Vongole » Do 7. Dez 2017, 13:55

Kritikaster hat geschrieben:(07 Dec 2017, 04:51)

Wenn die Frage, wer von uns worüber mitzubestimmen hat, ein Kriterium wäre, zu welchem Thema man seine Meinung äußern darf, würden Foren wie dieses nicht existieren.

Was die Verbundenheit mit Israel betrifft, sehe ich das entschieden anders als Du: Freundschaft bedeutet nicht, zu allen Vorstellungen und Entscheidungen des Freundes Ja und Amen zu sagen! Wenn sie ernst und stark genug ist, verträgt sie nicht nur gegenseitige Kritik, sondern sie bedarf ihrer sogar.

Wie unschwer zu erkennen ist, schreit nicht nur die arabische Welt "Unrecht" zu Trumps Entscheidung. Beispielsweise hat nicht ein europäischer Staat gegen die weiter oben zitierte Resolution gestimmt, und Du wirst daraus doch wohl hoffentlich nicht ableiten, dass diese Israel Übel wollend gegenüber stehen.


Ich rede nicht von Meinungsäußerung, sondern von Mitbestimmung, und dieses Recht nehmen sich die europäischen Staaten doch.
Sie versuchen seit Jahrzehnten, Israel zu diktieren, wie es sich in der Region zu verhalten hat, und diese paternalistische Haltung geht mir übelst gegen den Strich.

Natürlich kann man Kritik üben, keine Frage, aber zwischen Kritik und Bevormundung liegt bei diesem Thema nur ein winziger Schritt.
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Alexyessin
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Re: Jerusalem

Beitragvon Alexyessin » Do 7. Dez 2017, 13:59

Vongole hat geschrieben:(07 Dec 2017, 13:46)

Warum sollte sie dieses Zentrum nicht bleiben als isr. Hauptstadt?
Eine bessere Garantie für die Fortdauer kann es gar nicht geben.
Außerdem frag ich mich, warum eigentlich immer eine Entscheidung zugunsten Israels als Brennstoff angesehen wird, aber seltenst eine zugunsten der Palästinenser?


Ich habe mich bzgl. der Palästinenser gar nicht geäußert ;)
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Re: Jerusalem

Beitragvon schokoschendrezki » Do 7. Dez 2017, 14:03

Dark Angel hat geschrieben:(07 Dec 2017, 13:28)

Genau das ist das Problem, welches gewisse "Gut- und Bessermenschen" nicht sehen wollen - die schleichende Islamisierung Europas - die von eben jenen "Gut- und Bessermenschen" als irrational abgetan und nicht vorhanden geleugnet wird.
Dabei vergessen sie, dass der Islam (in welcher Ausrichtung auch immer) seit seinem Bestehen nach Macht und Weltherrschaft strebt, dass sich an diesem Bestreben, die Weltherrschaft zu erobern nichts geändert hat, außer den Methoden mit denen das zu geschehen hat.
Beschäftigt man sich mit dem Koran, mit historischen Hintergründen etc, wird schnell klar, dass es sich beim Islam eben nicht nur um eine Religion handelt, sondern um ein Herrschaftssystem mit Absolutheitsanspruch.

"IV. Grundlegende Faktoren des Islamisierungsprozesses
Folgende grundlegenden Faktoren bestimmen den konkreten Islamisierungsprozess, der sich als multidimensionales Eindringen islamischer Herrschaftskultur in ein westlich-säkulares Gesellschaftssystem abspielt.

1. Masseneinwanderung orthodox-islamisch geprägter und sozialisierender Muslime
Von entscheidender Bedeutung ist hier zunächst der Import orthodox- und radikalislamischer Mentalitäten, Einstellungen und Praxen im Zuge der unregulierten Masseneinwanderung muslimischer Migranten nach Mittel- und Westeuropa. „Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebten etwa 800.000 Muslime in Westeuropa, zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind es bereits weit mehr als 15 Millionen. Schätzungen zufolge wird sich die Zahl der Muslime in Westeuropa bis zur Mitte des neuen Jahrhunderts verdreifachen“ (Tibi 2002, S. 193)."
Quelle


Die Zeit arbeitet ganz eindeutig für den Islam/die Moslems und seine/ihre zutiefst antisemitistische und antizionistische Haltung und sie werden noch durch den voraus eilenden Gehorsam europäischer Regierungen unterstützt, die a) die Zunahme des Antisemitismus nicht sehen wollen und b) nicht wahrhaben wollen, das Islam mit unserer an individuellen Freiheiten und Grundrechten orientierten demokratischen Gesellschaft/Kultur nicht vereinbar ist.

Nun besteht aber das Ziel aller möglichen Bemühungen im Nahen Osten nicht darin, uns Europäer froh und glücklich zu machen.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt
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Re: Jerusalem

Beitragvon schokoschendrezki » Do 7. Dez 2017, 14:12

Nero hat geschrieben:(07 Dec 2017, 13:52)

Wir kriegen furchtbare Anschläge zu sehen. Aber ich muss auch sagen, dass Jerusalem (bzw. ein Teil) für die Palästinenser langfristig eh kaum zu halten gewesen wäre. Nun ist es halt passiert. Der jüdische Staat sollte jetzt aber zufrieden sein und zusehen, den Konflikt jetzt zu lösen. Sie haben viel bekommen.

"Passiert" ist es in den USA ja eigentlich schon 1995 mit dem Jerusalem Embassy Act. Man hat nur immer wieder darauf "verzichtet", das Gesetz umzusetzen. Aber gerade wegen der dadurch inzwischen zustande gekommenen Gewohnheiten, kann man sich natürlich fragen: Warum gerade jetzt? Wenn es nur darum ginge, ganz allgemein der arabischen Welt/den Muslimen die Schranken zu weisen, bräuchte man von Seiten der USA nur und ohne Gesetzesänderungen die Milliardendeals mit Militärtechnik nach Saudi Arabien oder Kuweit aufkündigen. Die 10000 Soldaten allein in Kuweit abziehen. Wer nicht sieht, dass hier einfach politisch und über Bande gepokert wird, ist einfach naiv.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Selina » Do 7. Dez 2017, 14:18

Vor allem hat da der Herr Trump wieder ein neues großes Pulverfass aufgemacht. Diesmal ganz in unserer Nähe geografisch. Hochgefährlich das Ganze. Ist der eigentlich so naiv? Oder entspricht das seinen eigenen nationalistischen Bestrebungen, anderen ebenfalls solche "Lehren" zu vermitteln, dass es angeblich auf der Welt nicht miteinander, sondern immer nur gegeneinander und getrennt und lediglich nach den engen eigenen Interessen ablaufen kann?
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
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Re: Jerusalem

Beitragvon ThorsHamar » Do 7. Dez 2017, 14:31

JJazzGold hat geschrieben:(07 Dec 2017, 07:16)

Es wäre in der Tat wünschenswert gewesen, der Akt der Anerkennung wäre mit Würde vollzogen worden.


Na, Dem ist nun wirklich nichts hinzuzufügen ...in jedem Fall richtig!
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
Voltaire,
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Re: Jerusalem

Beitragvon Quatschki » Do 7. Dez 2017, 14:48

schokoschendrezki hat geschrieben:(07 Dec 2017, 13:23)

Für Trump ist die Jerusalem-Entscheidung - wie es sich jedenfalls in vielen aktuellen Kommentaren darstellt - vor allem die Einlösung eines Wahlversprechens an evangelikale Christen.

Die evangelikalen Christen sind eigentlich keine Fans des Staates Israel.
Für sie ist Jerusalem die Hauptstadt ihres heiligen Königreiches Zion, also eines nur virtuell/spirituell existierenden christlichen Gottesstaates
Nur deshalb wollen sie eine US-Präsenz in dieser Stadt
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Re: Jerusalem

Beitragvon Dark Angel » Do 7. Dez 2017, 15:25

schokoschendrezki hat geschrieben:(07 Dec 2017, 14:03)

Nun besteht aber das Ziel aller möglichen Bemühungen im Nahen Osten nicht darin, uns Europäer froh und glücklich zu machen.

Nun - wenn für dich Demokratie, Grund- und Menschenrechte, individuelle Freiheiten nur unter "uns Europäer froh und glücklich zu machen" firmieren, bist mit mehr Blindheit geschlagen, als ich befürchtet habe. Aber die Werte einer Kultur, Werte die diese Kultur erst hervor gebracht hat, die willst du zwar in deiner Inidividualitätsbesoffenheit voll auskosten, aber verteidigen willst du sie nicht.
Was bleibt denn von Europa noch übrig, wenn sich der Islam erst durchgesetzt hat? Von welchen bemühungen phantasierst du eigentlich? Bisher waren es doch immer Araber, die sich als "Palästinenser" bezeichnen, die diese Bemühungen torpediert haben und weiter torpedieren. Aber Europa - europäische Regierungen - befinden sich weiter im Winterschlaf oder sollte ich besser sagen sie schlafen den Schlaf ihrer Selbstgerechtigkeit.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Jerusalem

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 7. Dez 2017, 15:30

Liegestuhl hat geschrieben:(06 Dec 2017, 17:55)

Wem schadet es wirklich?

Was geht es überhaupt arabische Despoten an, wenn zwei souveräne Staaten etwas miteinander vereinbaren?


Wem es wirklich schadet. Vielleicht den Opfern der neuen Intifada die die Hamas ausgerufen hat?
Eine dumme Entscheidung eines sehr dummen amerikanischen Präsidenten hat hunderte von Menschen zum Tode verurteilt.

Donald und Bibi haben allen Grund stolz auf ihre Glanzleistung zu sein. Und die Hamas ist auch glücklich. Endlich wieder Märtyrer.
Feierst du mit oder kommst du vielleicht doch mal ins grübeln ob das wirklich der Weg zum Frieden ist. Donald behauptet es. Er hat einen "Plan". Ich könnte kotzen.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Jerusalem

Beitragvon Keoma » Do 7. Dez 2017, 15:48

Alter Stubentiger hat geschrieben:(07 Dec 2017, 15:30)

Wem es wirklich schadet. Vielleicht den Opfern der neuen Intifada die die Hamas ausgerufen hat?
Eine dumme Entscheidung eines sehr dummen amerikanischen Präsidenten hat hunderte von Menschen zum Tode verurteilt.

Donald und Bibi haben allen Grund stolz auf ihre Glanzleistung zu sein. Und die Hamas ist auch glücklich. Endlich wieder Märtyrer.
Feierst du mit oder kommst du vielleicht doch mal ins grübeln ob das wirklich der Weg zum Frieden ist. Donald behauptet es. Er hat einen "Plan". Ich könnte kotzen.


Ist die Hamas unbedingt dazu gezwungen, eine neue Intifada auszurufen und Märtyrer zu produzieren?
Allerdings wohl das einzige, was sie produzieren können.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Dark Angel » Do 7. Dez 2017, 15:58

schokoschendrezki hat geschrieben:(07 Dec 2017, 14:03)

Nun besteht aber das Ziel aller möglichen Bemühungen im Nahen Osten nicht darin, uns Europäer froh und glücklich zu machen.

Achja - irgendwo hatte Userin Bleibtreu mal was von wehrhafter Demokratie geschrieben - Israel ist so eine.
Europa ist ein zahnloser Tiger geworden, das seine Demokratie und seine Werte nicht mehr zu verteidigen weiß, weil so Typen wie du, die zwar von die Globalisierung "anbeten", sich Kosmopoliten schimpfen, in Wirklichkeit aber nur um ihen eigenen Nabel kreisen, dieses Europa, diese Demokratien verteidigen müssten. Um sie aber verteidigen zu können, müsste man sich ja zu diesem Europa, zu seiner Kultur, seinen (noch) existierenden Nationalstaaten bekennen, müsste sich ihnen zugehörig fühlen.
Verteidigen werden dieses Europa, seine Kultur und seine Demokratien, die viel geschmähten "Zurück Gebliebenen", die "Abgehängten", die so genannten Räääächten (die gar keine sind).
Naja was so genannte Europäer, so genannte Kosmopoliten von Demokratie halten, hat ja das Maddin auf dem SPD-Parteitag gerade erst verkündet.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Alexyessin » Do 7. Dez 2017, 16:13

Anbetracht dessen ich nicht weiß, wann meine Kollegen da sind und sich die Sache eh etwas abkühlen sollte ist der Thread von Vorstandsseite erst mal zu
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Jerusalem

Beitragvon Moses » Do 7. Dez 2017, 21:44

Alexyessin hat geschrieben:(07 Dec 2017, 16:13)

Anbetracht dessen ich nicht weiß, wann meine Kollegen da sind und sich die Sache eh etwas abkühlen sollte ist der Thread von Vorstandsseite erst mal zu


Es war zu erwarten, dass die Ankündigung Trumps hier Wellen schlägt, das diese Wellen durch die üblichen verdächtigen zur Verbreitung von antisemitischer Hetzte, zu Spam und Strangschredderei genutzt wird war auch zu erwarten, wird aber nicht geduldet.

Der Strang ist wieder offen - und steht unter Beobachtung.


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Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht hinnehmen kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Liegestuhl » Do 7. Dez 2017, 21:51

Alter Stubentiger hat geschrieben:(07 Dec 2017, 15:30)

Wem es wirklich schadet. Vielleicht den Opfern der neuen Intifada die die Hamas ausgerufen hat?
Eine dumme Entscheidung eines sehr dummen amerikanischen Präsidenten hat hunderte von Menschen zum Tode verurteilt.


Sind nicht diejenigen, die diese Jerusalem-Intifada ausrufen, auch dafür verantwortlich?
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.

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