Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Moderator: Moderatoren Forum 4

Benutzeravatar
immernoch_ratlos
Beiträge: 1286
Registriert: So 10. Apr 2016, 16:59

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 7. Dez 2017, 12:25

H2O hat geschrieben:Wäre das nicht ein lohnendes Feld für mittelständische Betriebe in Zusammenarbeit mit technischen Hochschulen? Ich wäre bereit, für meinen 16 Jahre alten VW Lupo 3L noch 2.000 € zu investieren. Der läuft noch wenigstens 10 Jahre rost- und korrosionsfrei! Billiger geht's nimmer!
Ganz klar es gibt diese Möglichkeit durchaus. Der Vorteil neben dem persönlich privaten den jeder selbst erkennen muss, wäre der deutlich längere Erhalt "schwarzer Energie" die ja in der gesamten Konstruktion steckt und beim Bau eines jeden Neuwagens erneut anfällt. Die heute aufgewandte Energie ist zwar inzwischen bereits ein Mix, aber aus diesem Blickwinkel ist einer Verlängerung der Nutzungsdauer etwas sehr positives.

Zumal es bereits Anbieter für solche Umrüstungen gibt : BNOx SYSTEM | INNOVATIVE SCR SYSTEME DER Baumot GROUP Dieser Artikel : Quelle : Auto Zeitung (30.08.2017) "Euro 6 nachrüsten bei Dieselmotoren (SCR): So geht's! So erhält der Diesel die blaue Plakette" geht auf den unvermeidlichen Knackpunkt ein :
Um den drohenden Diesel-Fahrverboten in deutschen Großstädten zu entgehen, können Diesel-Pkw auf Euro-6-Norm umgerüstet werden. Neben der von der Autoindustrie bevorzugten Software-Lösung gibt es mittlerweile auch technische Möglichkeiten zur Umrüstung: So hat Katalysator-Hersteller Twintec ein Euro-6-Nachrüstsystem (BNOx-SCR-System) für Neu- und Gebrauchtwagen entwickelt, das den Ausstoß von Stickoxiden (NOx) deutlich senkt. Insgesamt kann das BNOx-SCR-System von Twintec die Stickoxide um 99 Prozent auf dem Prüfstand und um 94 Prozent unter realen Bedingungen auf der Straße reduzieren. So wäre auch nachträglich eine Euro-6-Einstufung möglich – die Grenzwerte für Euro 6 werden durch Twintec teils deutlich unterschritten. Warum "wäre"? Ganz einfach: Noch wird das System nicht angeboten. Es müssen entsprechende gesetzliche Rahmen geschafft werden, etwa durch eine blaue Plakette. Für diesen Fall plant Twintec, das BNOx-SCR-System für alle relevanten Fahrzeugtypen anzubieten. Das wäre besonders für Fahrer von Autos mit Euro-5-Einstufung interessant, die von einer möglichen Einführung der blauen Plakette und den damit verbundenen Fahrverboten betroffen wären.

Wie teuer wäre die Euro-6-Nachrüstung?
Entgegen vieler Befürchtungen soll die Nachrüstung laut Twintec nicht nur mit überschaubarem Aufwand, sondern auch mit vertretbaren Kosten zu bewältigen sein. 1500 bis 2000 Euro stehen für solch eine Umrüstung im Raum, die laut Hersteller etwa einen halben Tag in einer AU-berechtigten Fachwerkstatt benötigt. Allerdings müsste der Umbau durch den Gesetzgeber auch anerkannt werden. Zur Zeit ist eine Zulassung der Euro-6-Nachrüstung - wenn überhaupt - nur in einem teuren und komplizierten Einzelverfahren möglich, so Baumot-Geschäftsführer Henning Middelmann. Ob die Kfz-Steuer, die sich unter anderem auch an dem Schadstoffausstoß der Autos bemisst, durch die Umrüstung sinkt, lässt sich zum aktuellen Stand ebenfalls nicht sagen. Derweil präferieren die Autohersteller die Lösung eines Software-Updates: So haben sich die teilnehmenden Autobauer beim Diesel-Gipfel am 2. August 2017 dazu bereit erklärt, insgesamt 5,3 Millionen Diesel-Fahrzeuge umzurüsten. Komplexere Nachrüstlösungen werden abgelehnt, sodass die Kosten einer aufwändigeren Abgasnachbehandlung – etwa die von Twintec – wohl beim Verbraucher hängen bleiben.
Statt also sich sinnlos über etwas aufregen, was ohnedies nicht zu ändern ist, wäre es sicher vernünftiger sich in dieser Richtung durchaus auch politisch zu bewegen.

Das blödsinnige "schwarz-weiß- Denken" statt möglicher Kompromisse ist so was von idiotisch. Tatsächlich gibt es mehrere mögliche Lösungen um die Transition vom der unsinnigen total überzogenen Scheinmobilität über Massen von "Stehzeugen" zu Lösungen die nicht - und keinesfalls den totalen Crash herbeiführen. Nur, bislang wurde diese Diskussion leider nur in eine Richtung geführt...
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
Benutzeravatar
H2O
Beiträge: 13460
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon H2O » Do 7. Dez 2017, 15:13

immernoch_ratlos hat geschrieben:(07 Dec 2017, 12:25)

Ganz klar es gibt diese Möglichkeit durchaus. Der Vorteil neben dem persönlich privaten den jeder selbst erkennen muss, wäre der deutlich längere Erhalt "schwarzer Energie" die ja in der gesamten Konstruktion steckt und beim Bau eines jeden Neuwagens erneut anfällt. Die heute aufgewandte Energie ist zwar inzwischen bereits ein Mix, aber aus diesem Blickwinkel ist einer Verlängerung der Nutzungsdauer etwas sehr positives.

Zumal es bereits Anbieter für solche Umrüstungen gibt : BNOx SYSTEM | INNOVATIVE SCR SYSTEME DER Baumot GROUP Dieser Artikel : Quelle : Auto Zeitung (30.08.2017) "Euro 6 nachrüsten bei Dieselmotoren (SCR): So geht's! So erhält der Diesel die blaue Plakette" geht auf den unvermeidlichen Knackpunkt ein :Statt also sich sinnlos über etwas aufregen, was ohnedies nicht zu ändern ist, wäre es sicher vernünftiger sich in dieser Richtung durchaus auch politisch zu bewegen.

Das blödsinnige "schwarz-weiß- Denken" statt möglicher Kompromisse ist so was von idiotisch. Tatsächlich gibt es mehrere mögliche Lösungen um die Transition vom der unsinnigen total überzogenen Scheinmobilität über Massen von "Stehzeugen" zu Lösungen die nicht - und keinesfalls den totalen Crash herbeiführen. Nur, bislang wurde diese Diskussion leider nur in eine Richtung geführt...


Ich würde sogar des guten Gewissens wegen diese Nachrüstung einbauen lassen, wenn die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug dadurch nicht erlischt. Man kann ja amtliche Prüfergebnisse
nachtragen, wenn die Verwaltung noch einige interne Runden drehen muß, bevor sie weniger giftige Abgase gut findet.

Aber ich meine, daß ich mich da auf dünnem Eis bewege. So weit ich weiß, ist so etwas wie ein Nachrüstsatz für den VW Passat mit Klasse 5 untersucht worden. So gesehen scheint es ein langer Weg zu sein, bis eine HW-Lösung greifbar und serienmäßig verfügbar ist.

Dabei kann mein guter alter Lupo gar nicht so besonders viel Abgas erzeugen, weil er nur 3 l Diesel/100 km verbraucht.
Positiv Denkender
Beiträge: 2643
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Do 7. Dez 2017, 15:59

immernoch_ratlos hat geschrieben:(07 Dec 2017, 08:48)

Wenn Du meinst : Um die geht es doch überhaupt nicht ! Die unterliegen doch bereits Fahrverboten, was beweist, es hat die Möglichkeit, das ein "in gutem Glauben" erworbener PKW, sehrwohl jeder Zeit mit Einschränkungen rechen muss, wenn sich dafür eine gesetzliche Notwendigkeit ergeben sollte. Meine Entscheidung Mitte 2011 einen neuen Diesel PKW zu erwerben, war genauso "falsch" wie das Jahre zuvor bei den damals neuen Diesel PKW, sich dies ebenfalls erst im nachhinein erweisen sollte :(

Es geht um die tatsächliche Schadstoffklasse 4 das sind immerhin 15.224.324 PKW um weitere 13.464.430 Schadstoffklasse 5, sowie 6.138.974 Schadstoffklasse 6 die alle (=34.827.728 : 76% der PKW) Stand 01.01.2017 "noch" die unbeschränkte Einfahrt in gekennzeichnete Umweltzonen haben, weil alle die Bedingungen der Schadstoffklasse 4 erfüllen. Der offizielle Name der grünen Umweltplakette lautet im Gesetzestext "Feinstaub-Plakette" womit klar ist, was da von den Umweltzonen ferngehalten werden soll. Inzwischen geht es längst nichtmehr "nur" um Feinstaub, sondern hauptsächlich um NO2 und sekundären Feinstaub aus dem NOx Bereich.

Es geht also um Fahrverbote für mindestens allen Diesel PKW welche derzeit lediglich auf Grund ihrer Zulassung zu der Gruppe Schadstoffklasse 4 zählen. Für diese Schadstoffklasse gibt es ganz sicher keine Möglichkeit über Softwareupdates auf den Stand der Schadstoffklasse 6d zu gelangen. Hardwareumrüstungen - soweit technisch überhaupt machbar - scheiden durch die hohen Aufwendungen die mindestens bei 2.000 € liegen sollen, ebenfalls aus. Die Autoindustrie weigert sich für diese Fahrzeuge überhaupt Lösungen anzubieten.

3,5 Millionen Diesel-Pkw mit Euro 4 waren laut Kraftfahrtbundesamt am 1. Januar 2017 in Deutschland zugelassen. Die sind in erster Linie betroffen und die haben sich (noch nicht !) " daran gewöhnt nicht in Umweltzonen einfahren zu können".

Daran "gewöhnt", das sie das nicht dürfen sind weitere rund 2,8 Millionen mit Euro 3 oder älter. Um die geht es in meinem Beitrag nur in sofern, diese (damals deutlich größere Gruppe) "ereilte das Schicksal", aus technischen Gründen mit eine Fahrverbot belegt zu werden, in gleicher Weise wie dies nun wieder eine recht großen Anzahl der Diesel PKW der Schadstoffklassen 4 und 5 droht. Die Schadstoffklasse 5 wurde erst 2009 eingeführt. Da der Durchschnitt aller zugelassen PKW bereits 9,5 Betriebsjahre aufweist, gehören selbst jene die gleich zu Anfang zugelassen wurden noch zu den über dem Durchschnitt liegenden jüngeren PKW. Das trifft noch stärker auf alle Fahrzeuge die bis zur Einführung der Schadstoffklasse 6 gekauft wurden.

Entscheidend ist, alles was lediglich die Grenzwerte der Schadstoffklasse 4 erfüllt, genügt den aktuellen Anforderungen nichtmehr. Das ist auch logisch, wenn auch alle Diesel PKW der Schadstoffklasse 5 und (noch strittig) teilweise bereits die Werte der Schadstoffklasse 6 den jüngsten Anforderungen nicht mehr genügen.

Die mit der "Feinstaub-Plakette" (grün) ausgestatteten PKW erfüllen in ihrer Masse nichtmehr die veränderten Werte - gleichgültig wie das "gestern" noch gewesen sein mag. Es geht nun ausschließlich darum, wie man "drohende Fahrverbote" umsetzen kann, ohne maximalen wirtschaftlichen Schaden und ein verkehrstechnisches Chaos auszulösen. Da interessiert augenscheinlich niemanden was Du oder ich oder zigtausende der Betroffenen davon halten. Da die erforderlichen Reaktionen auf die eigenen Gesetze bzw. die Euronormen denen "Berlin" zugestimmt hat, nicht folgerichtig umgesetzt wurden. Werden nun gerichtliche Entscheidungen alle Beteiligten dazu zwingen.

Ich kann nicht dafür, wenn Du das nicht auseinanderhalten kannst oder willst.

Andere User hier können das sehr wohl und deren Einwände sind eine vernünftige Grundlage für Diskussionen - Deine teilweise völlig nebensächlichen Überlegungen sind es leider nicht. Der Beitrag von Misterfritz, schokoschendrezki u.a. befasst sich mit möglichen Lösungen. Ganz offensichtlich sind einige Städte und Institutionen längst dabei Lösungen für den "Tag danach" zu finden. Die "autogerechte Stadt" ist schlicht ein überholtes Konzept von Vorgestern. Etwas, was Du PD in Deiner Sturheit schlicht nicht begreifen willst....

Warum soll ich deine Ansichten teilen .Stuhr bist du in deinem Hass gegen Autos .Die autogerechte Stadt hat man schon vor über 40 Jahren abgeschafft ,denn
seit dem fahren dort keine Autos mehr ,nimmt man einmal die Anlieferzeiten aus. In und um der Innenstadt gibt es auch keine Staus und Abgasprobleme .
Abgas Werte werden dort überschritten wo der Durchgangs und Schwerverkehr konzentriert wurde. Dafür kann man nicht die Autofahrer verantwortlich machen. In den Zufahrten zur
City werden überhaupt keine Werte gemessen ,weil dort überhaupt keine Probleme auftreten .
Was du für nebensächlich hältst interessiert weder mich, noch Millionen Autofahrer .Lösungen wären grüne Wellen , den Verkehr fließen zu lassen .
Auf die Lösungsansätze der von dir genannten User kann ich verzichten . Fahrverbote verursachen wirtschaftlichen Schaden .Deshalb plädieren
ja auch alle Wirtschaftsverbände die Mehrheit der Politiker dafür, Fahrverbote zu vermeiden . . Ob die Gerichte Kommunen zwingen, lassen wir mal offen .
Ein Witz wäre es doch für die Zufahrt zur Innenstadt Fahrverbote auszusprechen obwohl dort die Abgaswerte nicht überschritten werden .
Würde man Fahrverbote für die Hauptverkehrstrassen aussprechen, würden zigtausende Menschen nicht mehr zu ihrem Arbeitsplatz kommen können
ohne dass sie riesige Umwege fahren müssten ..Dadurch würden sicher mehr Abgase produziert .Das würde bedeuten eine oder 2 Strecken würden
entlastet ,die zusätzlichen Abgase würden lediglich auf andere Strecken verteilt. Insgesamt würden Städte höher belastet . Da fordern Einige man sollte Park und Ride nutzen, nur wie sollen die Autofahrer bei Fahrverboten dort hinkommen ?
Der größte Park und Ride Parkplatz ist nur über die Umweltzone zu erreichen .Die wenigen P&R Plätze am Stadtrand sind eh überfüllt .
Erstaunlich wenn angebliche Fachleute wie du nicht begreifen, dass man erst einmal den ÖPNV so ausbauen müsste dass er für Autofahrer tatsächlich
als Alternative angesehen wird. Bis man soweit ist sind die heutigen Autofahrer nicht mehr auf diesen Planeten .
Davon hat heute niemand etwas .Die mit der grünen Plakette ausgestatteten Autos erfüllen die gesetzlichen Vorgaben .
Sonst hätte der Gesetzgeber es doch geändert . Oder machst du die Gesetze? Oder sprichst du hier im Auftrag des Abmahnvereins DUH ?
Diese Lobbytruppe hat zum Glück nchts zu sagen . Die braucht auch niemand .
Positiv Denkender
Beiträge: 2643
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Do 7. Dez 2017, 17:59

immernoch_ratlos hat geschrieben:(07 Dec 2017, 12:25)

Ganz klar es gibt diese Möglichkeit durchaus. Der Vorteil neben dem persönlich privaten den jeder selbst erkennen muss, wäre der deutlich längere Erhalt "schwarzer Energie" die ja in der gesamten Konstruktion steckt und beim Bau eines jeden Neuwagens erneut anfällt. Die heute aufgewandte Energie ist zwar inzwischen bereits ein Mix, aber aus diesem Blickwinkel ist einer Verlängerung der Nutzungsdauer etwas sehr positives.

Zumal es bereits Anbieter für solche Umrüstungen gibt : BNOx SYSTEM | INNOVATIVE SCR SYSTEME DER Baumot GROUP Dieser Artikel : Quelle : Auto Zeitung (30.08.2017) "Euro 6 nachrüsten bei Dieselmotoren (SCR): So geht's! So erhält der Diesel die blaue Plakette" geht auf den unvermeidlichen Knackpunkt ein :Statt also sich sinnlos über etwas aufregen, was ohnedies nicht zu ändern ist, wäre es sicher vernünftiger sich in dieser Richtung durchaus auch politisch zu bewegen.

Das blödsinnige "schwarz-weiß- Denken" statt möglicher Kompromisse ist so was von idiotisch. Tatsächlich gibt es mehrere mögliche Lösungen um die Transition vom der unsinnigen total überzogenen Scheinmobilität über Massen von "Stehzeugen" zu Lösungen die nicht - und keinesfalls den totalen Crash herbeiführen. Nur, bislang wurde diese Diskussion leider nur in eine Richtung geführt...

Zum Glück nicht in deine . Andere sind klüger .
Benutzeravatar
immernoch_ratlos
Beiträge: 1286
Registriert: So 10. Apr 2016, 16:59

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 8. Dez 2017, 15:22

Was sollen solche sinnlosen Beschuldigungen :
PD hat geschrieben:Stuhr bist du in deinem Hass gegen Autos
Was sollen solche hochintelligenten Feststellungen :
PD hat geschrieben:In und um der Innenstadt gibt es auch keine Staus und Abgasprobleme .
Abgas Werte werden dort überschritten wo der Durchgangs und Schwerverkehr konzentriert wurde. Dafür kann man nicht die Autofahrer verantwortlich machen. In den Zufahrten zur
City werden überhaupt keine Werte gemessen ,weil dort überhaupt keine Probleme auftreten .
Was du für nebensächlich hältst interessiert weder mich, noch Millionen Autofahrer .Lösungen wären grüne Wellen , den Verkehr fließen zu lassen .
Auf die Lösungsansätze der von dir genannten User kann ich verzichten . Fahrverbote verursachen wirtschaftlichen Schaden .Deshalb plädieren
ja auch alle Wirtschaftsverbände die Mehrheit der Politiker dafür, Fahrverbote zu vermeiden
Reichlich seltsam und für mich Nichtexperten auch reichlich verwirrend was Du da so alles ablässt. :?

Selbstverständlich stimmt das prinzipiell:
PD hat geschrieben:Die mit der grünen Plakette ausgestatteten Autos erfüllen die gesetzlichen Vorgaben .
Sonst hätte der Gesetzgeber es doch geändert .
Nur, woher nimmst Du die Zuversicht, dass dies nach einschlägigen Gerichtsurteilen auch so bleiben wird :?:

Auch nicht ganz unwichtig - warum bloß hat der Gesetzgeber die anderen danach festgelegten Schadstoffklassen 5 und 6 mit deutlich höhere Anforderungen was die Quantität der Emissionen angeht, erlassen :?:

Könnte es - das frage ich höchst vorsichtig - nicht sein, das der Gesetzgeber damit reagiert, weil seine zuvor festgelgten gesetzlichen Grenzwerte damit nichtmehr einzuhalten sind :?:

Oder machen die das einfach nur mal so, weil denen langweilig war oder, weil sie hier mitlesen und Dich mal ordentlich ärgern wollen :?:

Warum schreibst Du, wenn Dir keine vernünftigen Argumente mehr einfallen solchen Blödsinn :
PD hat geschrieben:Oder machst du die Gesetze? Oder sprichst du hier im Auftrag des Abmahnvereins DUH ?
In welchem Auftrag verfasst Du eigentlich Deine Pamphlete :?:

Bestimmst nun Du, welche Urteile dt. Gerichte für zu fällen haben :?:

Was man Deinen nun ja etwas chaotischen Einlassungen entnehmen kann, geht Dir das Recht auf körperliche Unversehrtheit (Artikel 2 (2) GG) bei Menschen die nachweislich durch giftige Abgase Schäden erleiden - (wie sonst könnten die beiden Verwaltungsgerichte dies in ihren Urteilen als Begründung verwenden) sichtlich am Allerwertesten vorbei.

Gäbe es solche Beeinträchtigungen nicht, warum sollte dann ein dt. Gericht dazu ein Urteil abgeben :?: Vermutlich wollen auch die Dich nur ärgern.

Es sicherlich eine sehr gute Idee, denen mal ordentlich Deine Meinung mitzuteilen. Von Deiner Expertise werden die ganz sicher begeistert sein :
PD hat geschrieben:Ein Witz wäre es doch für die Zufahrt zur Innenstadt Fahrverbote auszusprechen obwohl dort die Abgaswerte nicht überschritten werden .
Würde man Fahrverbote für die Hauptverkehrstrassen aussprechen, würden zigtausende Menschen nicht mehr zu ihrem Arbeitsplatz kommen können
ohne dass sie riesige Umwege fahren müssten ..Dadurch würden sicher mehr Abgase produziert .Das würde bedeuten eine oder 2 Strecken würden
entlastet ,die zusätzlichen Abgase würden lediglich auf andere Strecken verteilt. Insgesamt würden Städte höher belastet . Da fordern Einige man sollte Park und Ride nutzen, nur wie sollen die Autofahrer bei Fahrverboten dort hinkommen ?
Sind die in Deiner Stadt wirklich so beknackt , einfach P+R "hinter" eine Umweltzone zu legen :?: Lebst Du zufällig in Schilda :?: Die lassen Dich wohl auch selten raus in den Rest der Republik - eigentlich schade, sonst würdest Du sicher auch mal andere, weitaus klüger agierende Städte und Gemeinden kennenlernen.

Ja, zuletzt dann doch - erstaunlich, mit Deiner Bemerkung "Andere sind klüger" hast Du wirklich recht. Mit soviel Selbsterkenntnis hätte ich nun nach all den Vorwürfen mit denen Du freigiebig, jeden überhäufst, der es wagt Dir, dem meisterlichen Verkehrsexperten, einfach zu widersprechen, nun wirklich nicht gerechnet. :thumbup:
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
Positiv Denkender
Beiträge: 2643
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 8. Dez 2017, 23:57

immernoch_ratlos hat geschrieben:(08 Dec 2017, 15:22)

Was sollen solche sinnlosen Beschuldigungen :Was sollen solche hochintelligenten Feststellungen : Reichlich seltsam und für mich Nichtexperten auch reichlich verwirrend was Du da so alles ablässt. :?

Selbstverständlich stimmt das prinzipiell: Nur, woher nimmst Du die Zuversicht, dass dies nach einschlägigen Gerichtsurteilen auch so bleiben wird :?:

Auch nicht ganz unwichtig - warum bloß hat der Gesetzgeber die anderen danach festgelegten Schadstoffklassen 5 und 6 mit deutlich höhere Anforderungen was die Quantität der Emissionen angeht, erlassen :?:

Könnte es - das frage ich höchst vorsichtig - nicht sein, das der Gesetzgeber damit reagiert, weil seine zuvor festgelgten gesetzlichen Grenzwerte damit nichtmehr einzuhalten sind :?:

Oder machen die das einfach nur mal so, weil denen langweilig war oder, weil sie hier mitlesen und Dich mal ordentlich ärgern wollen :?:

Warum schreibst Du, wenn Dir keine vernünftigen Argumente mehr einfallen solchen Blödsinn : In welchem Auftrag verfasst Du eigentlich Deine Pamphlete :?:

Bestimmst nun Du, welche Urteile dt. Gerichte für zu fällen haben :?:

Was man Deinen nun ja etwas chaotischen Einlassungen entnehmen kann, geht Dir das Recht auf körperliche Unversehrtheit (Artikel 2 (2) GG) bei Menschen die nachweislich durch giftige Abgase Schäden erleiden - (wie sonst könnten die beiden Verwaltungsgerichte dies in ihren Urteilen als Begründung verwenden) sichtlich am Allerwertesten vorbei.

Gäbe es solche Beeinträchtigungen nicht, warum sollte dann ein dt. Gericht dazu ein Urteil abgeben :?: Vermutlich wollen auch die Dich nur ärgern.

Es sicherlich eine sehr gute Idee, denen mal ordentlich Deine Meinung mitzuteilen. Von Deiner Expertise werden die ganz sicher begeistert sein :Sind die in Deiner Stadt wirklich so beknackt , einfach P+R "hinter" eine Umweltzone zu legen :?: Lebst Du zufällig in Schilda :?: Die lassen Dich wohl auch selten raus in den Rest der Republik - eigentlich schade, sonst würdest Du sicher auch mal andere, weitaus klüger agierende Städte und Gemeinden kennenlernen.

Ja, zuletzt dann doch - erstaunlich, mit Deiner Bemerkung "Andere sind klüger" hast Du wirklich recht. Mit soviel Selbsterkenntnis hätte ich nun nach all den Vorwürfen mit denen Du freigiebig, jeden überhäufst, der es wagt Dir, dem meisterlichen Verkehrsexperten, einfach zu widersprechen, nun wirklich nicht gerechnet. :thumbup:

Sagte schon der größte Park und Ride Platz liegt hinterm HBF . Dort parken auch tausende Besucher der Messe und Veranstaltungshalle. In und um den HBF
befinden sich ca 20 Hotels ,2 neue sind m Bau .Alle diese Hotels verfügen über Parkgaragen .Bei Fahrverboten würde kein Autofahrer mehr diese Hotels
erreichen das würde der Tod dieser Betriebe bedeuten . Die größten Hotels liegen nun mal alle in der Nähe der City sprich in der Umweltzone .
Die Gäste fahren selten Autos die nicht die E 4 Norm erfüllen . Die Verantwortlichen für Verkehr werden auch deiner Expertise wenig abgewinnen .
Ich lebe nicht in Schilda sondern in einer, für mich, sehr schönen Stadt . Meine körperliche Unversehrtheit wie auch die von anderen ist durch Abgase in der Innenstadt nicht gefährdet ,jedenfalls nicht durch PKW ´s . Ich lebe an einer Straße wo einige 1000 Autos pro Tag fahren und erfreue mich
nach wie vor bester Gesundheit .
Benutzeravatar
immernoch_ratlos
Beiträge: 1286
Registriert: So 10. Apr 2016, 16:59

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 9. Dez 2017, 10:13

Ja so ist das eben, die Innenstädte jetzt noch mit der grünen Feinstaubplakette (Umweltplakette) für alle deren Schadstoffklasse 4 oder höher, frei befahrbar sind werden entweder selbst oder durch Gerichtsurteil eine Entscheidung treffen müssen, wer nach Ende Februar da einfahren darf.
Das hat weder mit "Autohass" den Du mir und auch anderen so gerne unterstellst zu tun. Was die Hotels angeht, das hat gerade Bremen auch für alle Fahrzeuge die ohne Plakette oder eben den niedrigeren Schadstoffklassen längst geregelt :
Bremen-Tourismus hat geschrieben:Generell freie Fahrt

Es gibt auch Kraftfahrzeuge, die generell von der Umweltzonen-Regelung ausgenommen sind. Diese Fahrzeuge benötigen keine Plakette und auch keine Ausnahmegenehmigung.

Dazu zählen zum Beispiel Motorräder und Oldtimer.

Hier im Überblick die wichtigsten generellen Ausnahmen:

• zwei- und dreirädrige Kraftfahrzeuge
• Oldtimer mit dem Zusatzkennzeichen „H“
• Kraftfahrzeuge, mit denen Personen fahren oder gefahren werden, die in ihrem Schwerbehindertenausweis die Merkzeichen „aG“, „H“ oder „Bl“ haben
• Fahrzeuge mit roten Kennzeichen
• Fahrzeuge mit Kurzzeitkennzeichen
Pkw von Besucherinnen und Besuchern, die ein Hotelzimmer in der Umweltzone gebucht haben, hier reicht der Buchungsbeleg als Nachweis
• Wohnmobile auf dem direkten Weg zum Stellplatz „Zum Kuhhirten“
Warum konnte das die Stadt Bremen tun ? Die Antwort ist einfach - weil es eine bundesweite Regelung gibt (die grüne Feinstaubplakette) und so alle davon betroffenen Kommunen diese Ausnahmeregelungen frei treffen konnten.

Das Selbe wäre möglich, wenn die von Dir so heftig abgelehnte "Blaue Plakette" bundesweit eingeführt werden würde. Dann läge es wieder bei den Kommunen für vernünftige Ausnahmereglungen zu sorgen. Das Problem, kommt diese Plakette nicht, müssen alle Bereich bei denen zu hohe Emissionswerte gemessen wurden, selektive Fahrverbote ergehen. Das bedeutet, keine Kommune kann diese Bereiche noch "freihändig" festlegen. Übrigens, es ist nicht wirklich einfach gutes Kartenmaterial für die bereits existierenden Umweltzonen zu bekommen.

Nun schreibe ich ja nicht nur um von Dir PD "gehört" zu werden - hier ein Beispiel einer genaueren Karte : Umweltzone Mannheim Stand 2017 Hier droht bei einem Einfahrverbot für die bisher erlaubten Schadstoffklassen 4 und 5 eine totale Sperre zwischen der kompletten Innenstadt und der rechts vom Neckar gelegenen Stadtteilen. Alle drei Neckar-Brücken im Stadtgebiet (mehr gibt es da nicht) liegen entweder voll in der Umweltzone oder eine, die Jungbuschbrücke endet in einer Art Sackgasse vor der Umweltzone Innenstadt.

Auch die Zufahrt zu den beiden innerstädtischen Rheinbrücken (zwischen MA & LU) ist so in beiden Richtungen versperrt. Das bedeutet für alle Pendler die aus Rheinlandpfalz nach BW und alle die aus BW kommend zur linksrheinischen BASF täglich pendeln, eine erheblich größere Anfahrt z.B. über die (nördliche) Autobahnbrücke (A6 die Querverbindung zwischen A61 und A67) oder die einzige südliche Neckarbrücke nahe an der Innenstadt gelegen. Zwei Strecken die auch jetzt bereits in den "Stoßzeiten" meist völlig ausgelastet sind.

Wer hier pendelt kommt sicher nicht aus dem Nahfeld beider Städte. Die Möglichkeiten auf öffentliche Verkehrsmittel "umzusteigen" wird bereits in erheblichem Maß genutzt doch die sich abzeichnende Situation im Bereich PKW-Nutzung :
Metropolregion Rhein-Neckar hat geschrieben:liegt im Schnittpunkt der Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz und erstreckt sich vom Pfälzerwald im Westen bis zum Odenwald und Kraichgau im Osten sowie von der französischen Grenze im Südwesten bis einschließlich des hessischen Rieds im Norden.

Mit sieben Landkreisen und acht kreisfreien Städten zählen insgesamt 290 Kommunen zur Region. Die größten Städte sind Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg. Neben diesen drei Oberzentren liegen über die Region verteilt 30 Mittelzentren. Auf einer Fläche von rund 5.600 Quadratkilometern leben ca. 2,4 Millionen Menschen. Im Odenwald und in der Pfalz gibt es ländliche Gebiete mit zum Teil weniger als 100 Einwohnern pro Quadratkilometer. Diese räumliche Ausgewogenheit ist in vielerlei Hinsicht eine Stärke der Region.

146.000 Unternehmen machen Rhein-Neckar zu einem der wirtschaftlichen Motoren Deutschlands. Zehn der 100 stärksten börsennotierten Unternehmen haben hier ihren Sitz. Neben Weltkonzernen wie BASF, SAP, Roche, Heidelberger Druckmaschinen, HeidelbergCement, KSB oder Fuchs Petrolub sind in der Region viele mittelständische Unternehmen, Hidden Champions und innovative Start-ups zuhause. Die Wirtschaft in Rhein-Neckar zeichnet sich durch einen gesunden zukunftsträchtigen Branchenmix aus. Schwerpunkte sind: Anlagen- und Maschinenbau, Automotive, Chemie, Informationstechnologie, Energie, Biotechnologie, Life-Sciences und Gesundheit. In allen Branchen nehmen Unternehmen aus Rhein-Neckar nationale oder internationale Spitzenpositionen ein.
wird erhebliche Auswirkungen haben.

Ich bin sicher, so oder ähnlich sind eine große Anzahl von Städten und Regionen betroffen. Wie viele das mit Sicherheit sind zeigt dieses PDF der UBA : UMWELTZONEN IN DEUTSCHLAND PDF-Download (startet automatisch) Soweit mir bekannt, kann eine automatisches Umfahren dieser Zonen nicht in den Navigationsgeräten eingestellt werden - analog zur Möglichkeit, BAB bei der Routenplanung auszuschließen. Das wäre für alle, die solche Gebiete umfahren wollen und müssen, eine gute Möglichkeit das sicher und stressfrei zu tun. Es soll ja "gelegentlich" noch immer Menschen geben, die per PKW entweder fahren müssen oder das z.B. im Urlaub auch tun wollen. Das bedeutet, niemand, da bin ich mir sehr sicher, weiß derzeit, wie er diese oder jene "fremde" Umweltzone umfahren könnte - selbst alle die derzeit noch "dürfen", werden Probleme haben dies selbst Zuhause genau zu wissen :dead:
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
Positiv Denkender
Beiträge: 2643
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 9. Dez 2017, 12:56

immernoch_ratlos hat geschrieben:(09 Dec 2017, 10:13)

Ja so ist das eben, die Innenstädte jetzt noch mit der grünen Feinstaubplakette (Umweltplakette) für alle deren Schadstoffklasse 4 oder höher, frei befahrbar sind werden entweder selbst oder durch Gerichtsurteil eine Entscheidung treffen müssen, wer nach Ende Februar da einfahren darf.
Das hat weder mit "Autohass" den Du mir und auch anderen so gerne unterstellst zu tun. Was die Hotels angeht, das hat gerade Bremen auch für alle Fahrzeuge die ohne Plakette oder eben den niedrigeren Schadstoffklassen längst geregelt : Warum konnte das die Stadt Bremen tun ? Die Antwort ist einfach - weil es eine bundesweite Regelung gibt (die grüne Feinstaubplakette) und so alle davon betroffenen Kommunen diese Ausnahmeregelungen frei treffen konnten.

Das Selbe wäre möglich, wenn die von Dir so heftig abgelehnte "Blaue Plakette" bundesweit eingeführt werden würde. Dann läge es wieder bei den Kommunen für vernünftige Ausnahmereglungen zu sorgen. Das Problem, kommt diese Plakette nicht, müssen alle Bereich bei denen zu hohe Emissionswerte gemessen wurden, selektive Fahrverbote ergehen. Das bedeutet, keine Kommune kann diese Bereiche noch "freihändig" festlegen. Übrigens, es ist nicht wirklich einfach gutes Kartenmaterial für die bereits existierenden Umweltzonen zu bekommen.

Nun schreibe ich ja nicht nur um von Dir PD "gehört" zu werden - hier ein Beispiel einer genaueren Karte : Umweltzone Mannheim Stand 2017 Hier droht bei einem Einfahrverbot für die bisher erlaubten Schadstoffklassen 4 und 5 eine totale Sperre zwischen der kompletten Innenstadt und der rechts vom Neckar gelegenen Stadtteilen. Alle drei Neckar-Brücken im Stadtgebiet (mehr gibt es da nicht) liegen entweder voll in der Umweltzone oder eine, die Jungbuschbrücke endet in einer Art Sackgasse vor der Umweltzone Innenstadt.

Auch die Zufahrt zu den beiden innerstädtischen Rheinbrücken (zwischen MA & LU) ist so in beiden Richtungen versperrt. Das bedeutet für alle Pendler die aus Rheinlandpfalz nach BW und alle die aus BW kommend zur linksrheinischen BASF täglich pendeln, eine erheblich größere Anfahrt z.B. über die (nördliche) Autobahnbrücke (A6 die Querverbindung zwischen A61 und A67) oder die einzige südliche Neckarbrücke nahe an der Innenstadt gelegen. Zwei Strecken die auch jetzt bereits in den "Stoßzeiten" meist völlig ausgelastet sind.

Wer hier pendelt kommt sicher nicht aus dem Nahfeld beider Städte. Die Möglichkeiten auf öffentliche Verkehrsmittel "umzusteigen" wird bereits in erheblichem Maß genutzt doch die sich abzeichnende Situation im Bereich PKW-Nutzung :wird erhebliche Auswirkungen haben.

Ich bin sicher, so oder ähnlich sind eine große Anzahl von Städten und Regionen betroffen. Wie viele das mit Sicherheit sind zeigt dieses PDF der UBA : UMWELTZONEN IN DEUTSCHLAND PDF-Download (startet automatisch) Soweit mir bekannt, kann eine automatisches Umfahren dieser Zonen nicht in den Navigationsgeräten eingestellt werden - analog zur Möglichkeit, BAB bei der Routenplanung auszuschließen. Das wäre für alle, die solche Gebiete umfahren wollen und müssen, eine gute Möglichkeit das sicher und stressfrei zu tun. Es soll ja "gelegentlich" noch immer Menschen geben, die per PKW entweder fahren müssen oder das z.B. im Urlaub auch tun wollen. Das bedeutet, niemand, da bin ich mir sehr sicher, weiß derzeit, wie er diese oder jene "fremde" Umweltzone umfahren könnte - selbst alle die derzeit noch "dürfen", werden Probleme haben dies selbst Zuhause genau zu wissen :dead:

Amüsant ,dass du mir nun Ausnahmegenehmigungen aufzeigst die allerdings niemand bestritten hat .
Ansonsten nichts Neues . Amüsant deine Erzählung was die Pendler anbetrifft .Was kann oder nicht kann ist für die Autofahrer belanglos .
Für die gilt was ist . Und momentan ist es wie es ist ,der Durchgangsverkehr wurde auf die Trassen konzentriert wo heute überhöhte Abgaswerte gemessen werden . Für die Zufahrten zur Innenstadt stellt sich das Problem nicht .Nochmals wäre die 281 fertiggestellt würden zumindest die
Trasse zu den Häfen dem GVZ und nach Südost NS entlastet .Dadurch würden zigtausende Autos aus dem Stadtgebiet ferngehalten .
Der ÖPNV ist ausgelastet zumindest in den Stoßzeiten . Das spitzt sich gerade bei diesem Wetter zu ,weil eben viele Radfahrer umsteigen .Zum Glück
auch aufs Auto.
Benutzeravatar
immernoch_ratlos
Beiträge: 1286
Registriert: So 10. Apr 2016, 16:59

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 9. Dez 2017, 23:50

PD hat geschrieben:Amüsant ,dass du mir nun Ausnahmegenehmigungen aufzeigst die allerdings niemand bestritten hat .
Warum wohl :?: habe ich Dich darauf hingewiesen :

Was die Hotels angeht, das hat gerade Bremen auch für alle Fahrzeuge die ohne Plakette oder eben den niedrigeren Schadstoffklassen angehören längst geregelt :
Bremen-Tourismus hat geschrieben:Generell freie Fahrt

Es gibt auch Kraftfahrzeuge, die generell von der Umweltzonen-Regelung ausgenommen sind. Diese Fahrzeuge benötigen keine Plakette und auch keine Ausnahmegenehmigung.

Dazu zählen zum Beispiel Motorräder und Oldtimer.

Hier im Überblick die wichtigsten generellen Ausnahmen:

• zwei- und dreirädrige Kraftfahrzeuge
• Oldtimer mit dem Zusatzkennzeichen „H“
• Kraftfahrzeuge, mit denen Personen fahren oder gefahren werden, die in ihrem Schwerbehindertenausweis die Merkzeichen „aG“, „H“ oder „Bl“ haben
• Fahrzeuge mit roten Kennzeichen
• Fahrzeuge mit Kurzzeitkennzeichen
Pkw von Besucherinnen und Besuchern, die ein Hotelzimmer in der Umweltzone gebucht haben, hier reicht der Buchungsbeleg als Nachweis
• Wohnmobile auf dem direkten Weg zum Stellplatz „Zum Kuhhirten“
Warum also :?: Weil Du wenigstens dreimal (schriftlich), zuletzt vor drei Tagen, große Sorgen geäußert hast wie wohl die Gäste die mit ihrem eigenen PKW anreisen zu den tollen Hotels gelangen, welche sehr häufig und nicht nur in Bremen in den Innenstädten liegen :
PD hat geschrieben:(09.04.2017) ...Ca 70 % eines in der Innenstadt liegenden Hotels reisen mit Autos an .Davon weil es sich um Vielfahrer handelt der größte Teil mit Dieselautos. Würden diese Gäste nicht mehr anreisen dürfen könnte das Hotel dicht machen...

(03.09.2017) ....Kein Hotel hätte sich in der Innenstadt angesiedelt, könnten die Gäste diese nicht mit Autos erreichen....

(06.12.2017)....Das Autohasser nicht begreifen wollen ,dass es nicht um die Einkaufszonen der Städte geht, sondern darum ,dass die Kundschaft bis an die Parkhäuser herankommen muss ,dass sie die dortigen Hotels....
Vollkommen unnütze Sorgen ganz offensichtlich, jedenfalls wenn man die Vorkehrungen in seiner Stadt tatsächlich kennt.

Das beweist entweder Du kennst die Lösung (wie Du ja behauptest) und Du bauscht Probleme auf, wo keine sind. Andere - wohl zum Ausgleich - leugnest Du in einer überhaupt nicht amüsanten Weise.

Oder Du gibst das einfach schnell mal vor. Natürlich konntest Du nicht bestreiten was Dir nicht bekannt war. Was also :?:

Der "Ist-Zustand" den Du für endgültig erklärst, dauert noch bis Ende Februar an. Danach wird sich wohl einiges ändern. Jeder der Betroffenen tut gut daran sich frühzeitig darauf einzustellen. Deine "Vogel Strauß Politik" ist auf eine sehr lächerliche Art amüsant...
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
Positiv Denkender
Beiträge: 2643
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 10. Dez 2017, 16:05

immernoch_ratlos hat geschrieben:(09 Dec 2017, 23:50)

Warum wohl :?: habe ich Dich darauf hingewiesen :

Was die Hotels angeht, das hat gerade Bremen auch für alle Fahrzeuge die ohne Plakette oder eben den niedrigeren Schadstoffklassen angehören längst geregelt : Warum also :?: Weil Du wenigstens dreimal (schriftlich), zuletzt vor drei Tagen, große Sorgen geäußert hast wie wohl die Gäste die mit ihrem eigenen PKW anreisen zu den tollen Hotels gelangen, welche sehr häufig und nicht nur in Bremen in den Innenstädten liegen :Vollkommen unnütze Sorgen ganz offensichtlich, jedenfalls wenn man die Vorkehrungen in seiner Stadt tatsächlich kennt.

Das beweist entweder Du kennst die Lösung (wie Du ja behauptest) und Du bauscht Probleme auf, wo keine sind. Andere - wohl zum Ausgleich - leugnest Du in einer überhaupt nicht amüsanten Weise.

Oder Du gibst das einfach schnell mal vor. Natürlich konntest Du nicht bestreiten was Dir nicht bekannt war. Was also :?:

Der "Ist-Zustand" den Du für endgültig erklärst, dauert noch bis Ende Februar an. Danach wird sich wohl einiges ändern. Jeder der Betroffenen tut gut daran sich frühzeitig darauf einzustellen. Deine "Vogel Strauß Politik" ist auf eine sehr lächerliche Art amüsant...

Deine Logik wird nicht einmal von Kitakindern unterschritten .Auch Fahrzeuge mit Sondergenehmigung verursachen Abgase . Nur wer kann kontrollieren ob jemand den Besuch eines Gastronomiebetriebes anstrebt oder nicht ? Deine ständigen Anspielungen auf Autos die die Norm für die Grüne Plakette nicht erfüllen
sind lachhaft . Kaum jemand der Hotel und Gaststättenbesucher die die Innenstadt besuchen fährt ein Auto ohne Grüne Plakette .Solche Oldtimer findest du dort nicht.
Es besteht eine Ausnahmeregelung ,nur die macht nicht einmal einen Prozentzahl hinter dem Komma aus . Bei einem Fahrverbot für Dieselfahrzeuge
würde das aber ca 35 % aller Autofahrer betreffen .Da es sich bei Hotelbesuchern zum größten Teil um Geschäftsreisende handelt wäre der Anteil eher noch größer.
Niemand kann kontrollieren ob jemand auf dem Weg in die Parkgarage ist oder einen gastronomischen Betrieb aufsuchen will . .
Sorgen habe ich im Gegensatz zu dir nicht ,denn warum sollte man Fahrverbote aussprechen obwohl in der Innenstadt die Abgaswerte nicht überschritten werden ?
Die ist eh Fußgängerzone
Im Gegensatz zu dir kenne ich meinen Wohnort .Abgaswerte werden auf Durchgangsstraßen wie der B 6 /B75 ,den Zufahrten zu Häfen und Industriegebieten
überschritten .Würde man dort Fahrverbote aussprechen würde man die dortigen Betriebe in den Ruin treiben .Ausweichstrecken gibt es dafür nicht . Deine Logik für die Zufahrten zur City
Fahrverbote auszusprechen obwohl dort Abgaswerte nicht annähernd überschritten werden klingt erheiternd .
Benutzeravatar
immernoch_ratlos
Beiträge: 1286
Registriert: So 10. Apr 2016, 16:59

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » So 10. Dez 2017, 17:35

Schade, bisher habe ich zumindest nicht an Deiner Auffassungsgabe gezweifelt - Lesen und den Text verstehen gehört sichtlich nicht zu Deinen hervorragenden Eigenschaften - da erübrigt sich jeder Form des weiteren Meinungsaustauschs.

Du kann einfach nicht lesen - wenn da geschrieben steht :

"Pkw von Besucherinnen und Besuchern, die ein Hotelzimmer in der Umweltzone gebucht haben, hier reicht der Buchungsbeleg als Nachweis"

ist zumindest für mich vollkommen klar, wenn jemand von oder zu seinem Hotel fährt, ist das im vornherein gestattet, weil es diese Ausnahmeregelung bereits gibt. Daran ändert sich auch nichts, wenn das Ornungsamt Kontrollen durchführt und jemand relativ einfach nachweisen kann, warum er / sie sich ohne gültige Feinstaubplakette mit einem dafür nicht zugelassenen PKW innerhalb der Umweltzone aufhält. Wohnort - KFZ-Kennzeichen usw. können hoffentlich auch die Beamten Bremens lesen - bei Dir wäre ich mir allerdings nicht ganz so sicher... :dead:

All die andern "Scheinargumente" kannst Du wegstecken - mich interessiert die Realität und nicht was Du da ständig auf´s neue zusammenfasselst. Wie jeder hier warte ich geduldig auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts das für Ende Februar in Aussicht gestellt wurde. :thumbup:
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)

Zurück zu „41. Verkehrswesen - Fahrzeuge - Logistik“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast