Jerusalem

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Wie soll mit Jerusalem verfahren werden?

Die Stadt muß zwischen Israelis und Palästinenser geteilt werden!
41
23%
Jerusalem gehört den Israelis!
68
37%
Jerusalem gehört den Palästinensern!
16
9%
Jerusalem sollte eine Stadt unter UN-Verwaltung werden!
41
23%
Keine Ahnung!
16
9%
 
Abstimmungen insgesamt: 182
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Liegestuhl
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Re: Jerusalem

Beitragvon Liegestuhl » Do 7. Dez 2017, 01:47

Kritikaster hat geschrieben:(06 Dec 2017, 23:49)

Schöne Worte, die aber am tatsächlichen Anspruch Israels auf Gesamt-Jerusalem gemessen leider gehaltlos sind.


Dieser Anspruch wurde aber von den USA gar nicht anerkannt.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Boraiel
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Re: Jerusalem

Beitragvon Boraiel » Do 7. Dez 2017, 02:29

Ich glaube das ist auch eine Entscheidung zwischen Religionen gewesen. Trump ist Christ, hat eine jüdische Tochter und eine jüdischen Schwiegersohn, als erfolgreicher New Yorker hat er sicherlich viele jüdische Freunde. Wenn man sich dann noch jüdisches Leben und muslimisches auf der ganzen Welt anschaut, dann wird man Unterschiede erkennen. Und was davon will man lieber verstärkt in der Zukunft? Ich denke, der US-Präsident hat hier ein Statement für Judentum vor dem Islam gesetzt.
Und wenn das nun mal die Schlussfolgerung logischer Überlegungen ist, dann sollte man das als Führer, insbesondere als Führer der freien Welt, auch so tun.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Kritikaster » Do 7. Dez 2017, 04:51

Vongole hat geschrieben:(07 Dec 2017, 00:18)

Mal abgesehen davon, dass weder du noch ich, noch sonst eine außenstehende Person oder Institution da mitzubestimmen haben:
Kannst du dir den Tempelberg in der Hand pal. Führer vorstellen?
Glaubst du ernsthaft, dass dann ein Jude oder Christ ihn jemals wieder betreten darf, wenn du dir die heutigen Restriktionen anschaust?

Es reicht nicht, schöne Worte zu finden, um die Verbundenheit mit Israel zu betonen, man muss auch dahinter stehen.
Und wenn die arab. Welt jetzt "Unrecht" schreit, nun, sie begehen seit Jahrzehnten ungestraft Unrecht an Israel, jetzt wurde ihnen eine Grenze aufgezeigt.

Jerusalem ist schon von der Geschichte her jüdisch und muss jüdisch bleiben, als Hauptstadt Israels.
Ich hätte nie gedacht, dass ausgerechnet Trump mich mal erfreuen könnte, heute hat er.

Wenn die Frage, wer von uns worüber mitzubestimmen hat, ein Kriterium wäre, zu welchem Thema man seine Meinung äußern darf, würden Foren wie dieses nicht existieren.

Was die Verbundenheit mit Israel betrifft, sehe ich das entschieden anders als Du: Freundschaft bedeutet nicht, zu allen Vorstellungen und Entscheidungen des Freundes Ja und Amen zu sagen! Wenn sie ernst und stark genug ist, verträgt sie nicht nur gegenseitige Kritik, sondern sie bedarf ihrer sogar.

Wie unschwer zu erkennen ist, schreit nicht nur die arabische Welt "Unrecht" zu Trumps Entscheidung. Beispielsweise hat nicht ein europäischer Staat gegen die weiter oben zitierte Resolution gestimmt, und Du wirst daraus doch wohl hoffentlich nicht ableiten, dass diese Israel Übel wollend gegenüber stehen.
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Re: Jerusalem

Beitragvon DarkLightbringer » Do 7. Dez 2017, 05:12

Wir wissen nicht, wer Trump ist, so lange die Ermittlungen in der Russland-Affäre nicht abgeschlossen sind.

Mit Symbolpolitik ist es im Nahen Osten nicht getan. Es werden jetzt zwar Unruhen erwartet und die israelische Regierung sieht sich bestätigt, aber was genau bringt das? Wichtiger wäre ein strategisches Bündnis gegen Teheran.
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Re: Jerusalem

Beitragvon JJazzGold » Do 7. Dez 2017, 07:16

DarkLightbringer hat geschrieben:(07 Dec 2017, 05:12)

Wir wissen nicht, wer Trump ist, so lange die Ermittlungen in der Russland-Affäre nicht abgeschlossen sind.

Mit Symbolpolitik ist es im Nahen Osten nicht getan. Es werden jetzt zwar Unruhen erwartet und die israelische Regierung sieht sich bestätigt, aber was genau bringt das? Wichtiger wäre ein strategisches Bündnis gegen Teheran.


Es wäre in der Tat wünschenswert gewesen, der Akt der Anerkennung wäre mit Würde vollzogen worden.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Keoma » Do 7. Dez 2017, 07:23

Kritikaster hat geschrieben:(07 Dec 2017, 04:51)

Wenn die Frage, wer von uns worüber mitzubestimmen hat, ein Kriterium wäre, zu welchem Thema man seine Meinung äußern darf, würden Foren wie dieses nicht existieren.

Was die Verbundenheit mit Israel betrifft, sehe ich das entschieden anders als Du: Freundschaft bedeutet nicht, zu allen Vorstellungen und Entscheidungen des Freundes Ja und Amen zu sagen! Wenn sie ernst und stark genug ist, verträgt sie nicht nur gegenseitige Kritik, sondern sie bedarf ihrer sogar.

Wie unschwer zu erkennen ist, schreit nicht nur die arabische Welt "Unrecht" zu Trumps Entscheidung. Beispielsweise hat nicht ein europäischer Staat gegen die weiter oben zitierte Resolution gestimmt, und Du wirst daraus doch wohl hoffentlich nicht ableiten, dass diese Israel Übel wollend gegenüber stehen.


Wenn sich Israel in seiner Geschichte auf den Beistand Europas verlassen hätte, wäre die Klagemauer längst abgerissen.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Jerusalem

Beitragvon H2O » Do 7. Dez 2017, 07:59

Keoma hat geschrieben:(07 Dec 2017, 07:23)

Wenn sich Israel in seiner Geschichte auf den Beistand Europas verlassen hätte, wäre die Klagemauer längst abgerissen.


Vielleicht stände sie als Kulturdenkmal dann im Pergamonmuseum nicht weit weg von der Prozessionsstraße von Babylon, ganz ohne Dauerstreit und Steinwürfe.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Quatschki » Do 7. Dez 2017, 08:07

H2O hat geschrieben:(07 Dec 2017, 07:59)

Vielleicht stände sie als Kulturdenkmal dann im Pergamonmuseum nicht weit weg von der Prozessionsstraße von Babylon, ganz ohne Dauerstreit und Steinwürfe.

Relocation wäre überhaupt eine Lösung!
Reich technisch wäre es doch möglich, den Felsendom ein paar hundert Meter nach der einen Richtung, die Klagemauer entsprechend in die andere Richtung zu versetzen und auf dem freigewordenden Gelände die neue US-Botschaft zu errichten?!
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Re: Jerusalem

Beitragvon H2O » Do 7. Dez 2017, 08:13

Quatschki hat geschrieben:(07 Dec 2017, 08:07)

Relocation wäre überhaupt eine Lösung!
Reich technisch wäre es doch möglich, den Felsendom ein paar hundert Meter nach der einen Richtung, die Klagemauer entsprechend in die andere Richtung zu versetzen und auf dem freigewordenden Gelände die neue US-Botschaft zu errichten?!


Kombiniere: Sie haben ein Tiefbauunternehmen in Israel! :)
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Re: Jerusalem

Beitragvon Quatschki » Do 7. Dez 2017, 08:35

H2O hat geschrieben:(07 Dec 2017, 08:13)

Kombiniere: Sie haben ein Tiefbauunternehmen in Israel! :)

Mit palästinensischen Arbeitern.
Bei mir gibt es nur Gewinner.
Wenn man einen gordischen Knoten nicht aufdröseln kann, muß man seine Herangehensweise ändern.

Es gibt nichts, was ein deutscher Ingenieur nicht kann.
(Jedenfalls solange er noch nicht in Rente und die Idiotengeneration nachgerückt ist)
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Re: Jerusalem

Beitragvon Bleibtreu » Do 7. Dez 2017, 08:51

H2O hat geschrieben:(07 Dec 2017, 07:59)

Vielleicht stände sie als Kulturdenkmal dann im Pergamonmuseum nicht weit weg von der Prozessionsstraße von Babylon, ganz ohne Dauerstreit und Steinwürfe.

Dass waere vergleichbar damit, dass du die Kaba in Mekka abreisst und im Pergamon ausstellst. Aber macht nichts, bei Juden ist man noch nie kleinlich gewesen + hat aus dem Vollen geschoepft. Viel wichtiger ist, dass Jerusalem nur die dritt heiligste Staette der Muslime ist, die als solche nicht mal im Koran erwaehnt wird. Da muss natuerlich wieder der Judd mit seiner stoerenden Klagemauer weichen, als Grund des Aergernisses, gelt? Juden ist auch von der muslimischen Verwaltung verboten auf dem Tempelberg zu beten. Allein bei dem Gedanken drehen die komplett durch. Wo bleibt da eigentlich die Empoerung? :|

Immer mehr Gruppen fordern, dass Juden auf dem Tempelberg beten dürfen [...] Der Status quo aber besagt, dass nur Muslime dort beten dürfen. Vertretern anderer Religionen ist es lediglich erlaubt, den Tempelberg zu besuchen. Jeder Nichtmuslim, der an diesem Ort betet, wird sofort festgenommen. [...]
• This right is the natural right of the Jewish people to be masters of their own fate, like all other nations, in their own sovereign State [Ben-Gurion]

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Re: Jerusalem

Beitragvon H2O » Do 7. Dez 2017, 09:02

Bleibtreu hat geschrieben:(07 Dec 2017, 08:51)

Dass waere vergleichbar damit, dass du die Kaba in Mekka abreisst und im Pergamon ausstellst. Aber macht nichts, bei Juden ist man noch nie kleinlich gewesen + hat aus dem Vollen geschoepft. Viel wichtiger ist, dass Jerusalem nur die dritt heiligste Staette der Muslime ist, die als solche nicht mal im Koran erwaehnt wird. Da muss natuerlich wieder der Judd mit seiner stoerenden Klagemauer weichen, als Grund des Aergernisses, gelt? Juden ist auch von der muslimischen Verwaltung verboten auf dem Tempelberg zu beten. Allein bei dem Gedanken drehen die komplett durch. Wo bleibt da eigentlich die Empoerung? :|

Immer mehr Gruppen fordern, dass Juden auf dem Tempelberg beten dürfen [...] Der Status quo aber besagt, dass nur Muslime dort beten dürfen. Vertretern anderer Religionen ist es lediglich erlaubt, den Tempelberg zu besuchen. Jeder Nichtmuslim, der an diesem Ort betet, wird sofort festgenommen. [...]


Die Kaba ist ja noch in Betrieb; das gäbe dann wohl doch einiges Gedränge im Pergamonmuseum! Eintritt 12 Euro... dann kann der Flughafen Berlin in den kommenden Jahrzehnten finanziert werden!

Nehmen Sie meine Anmerkungen bitte nicht so ernst; Überschrift: Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst!

Ist denn die Wüste nicht groß genug, daß dort alle Leute beten können, ohne sich in die Haare zu geraten?
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Re: Jerusalem

Beitragvon Keoma » Do 7. Dez 2017, 09:03

Bleibtreu hat geschrieben:(07 Dec 2017, 08:51)

Dass waere vergleichbar damit, dass du die Kaba in Mekka abreisst und im Pergamon ausstellst. Aber macht nichts, bei Juden ist man noch nie kleinlich gewesen + hat aus dem Vollen geschoepft. Viel wichtiger ist, dass Jerusalem nur die dritt heiligste Staette der Muslime ist, die als solche nicht mal im Koran erwaehnt wird. Da muss natuerlich wieder der Judd weichen, als Grund des Aergernisses, gelt? Juden ist auch von der muslimischen Verwaltung verboten auf dem Tempelberg zu beten. Allein bei dem Gedanken drehen die komplett durch. Wo bleibt da eigentlich die Empoerung? :|

Immer mehr Gruppen fordern, dass Juden auf dem Tempelberg beten dürfen [...] Der Status quo aber besagt, dass nur Muslime dort beten dürfen. Vertretern anderer Religionen ist es lediglich erlaubt, den Tempelberg zu besuchen. Jeder Nichtmuslim, der an diesem Ort betet, wird sofort festgenommen. [...]


Nun, der Islam - im Gegensatz zu Juden- und Christentum - ist wohl die einzige Religion, die für seine Mitglieder eine Exklusivrecht bei "heiligen" Stätten einfordert.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Jerusalem

Beitragvon H2O » Do 7. Dez 2017, 09:05

Quatschki hat geschrieben:(07 Dec 2017, 08:35)

...

Es gibt nichts, was ein deutscher Ingenieur nicht kann.

...

Danke; Ihr Vertrauen ehrt mich! Ihren nachfolgenden Satz lassen wir einmal weg!
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Re: Jerusalem

Beitragvon JJazzGold » Do 7. Dez 2017, 09:13

H2O hat geschrieben:(07 Dec 2017, 09:02)

Die Kaba ist ja noch in Betrieb; das gäbe dann wohl doch einiges Gedränge im Pergamonmuseum! Eintritt 12 Euro... dann kann der Flughafen Berlin in den kommenden Jahrzehnten finanziert werden!

Nehmen Sie meine Anmerkungen bitte nicht so ernst; Überschrift: Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst!

Ist denn die Wüste nicht groß genug, daß dort alle Leute beten können, ohne sich in die Haare zu geraten?



Ähm, nur mal so eingeworfen, die Klagemauer ist auch noch “in Betrieb“.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Bleibtreu » Do 7. Dez 2017, 09:17

JJazzGold hat geschrieben:(07 Dec 2017, 09:13)

Ähm, nur mal so eingeworfen, die Klagemauer ist auch noch “in Betrieb“.

Ich schrieb doch, dass man bei uns nicht kleinlich ist und gerne mit zweierlei Mass misst. Wenn der Muslim hysterisch aufschreit, hat der Judd und der Rest gefaelligst zu kuschen, weil es sonst wieder Attentate und Aufstaende regnet. Die muslimische Seele muss auch vorauseilend immer gestreichelt werden, wenn sie nicht Amok laufen soll. :|
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https://www.shabak.gov.il/english/Pages/index.html#=2
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Re: Jerusalem

Beitragvon Keoma » Do 7. Dez 2017, 09:22

Bleibtreu hat geschrieben:(07 Dec 2017, 09:17)

Ich schrieb doch, dass man bei uns nicht kleinlich ist und gerne mit zweierlei Mass misst. Wenn der Muslim hysterisch aufschreit, hat der Judd und der Rest gefaelligst zu kuschen, weil es sonst wieder Attentate und Aufstaende regnet. Die muslimische Seele muss auch vorauseilend immer gestreichelt werden, wenn sie nicht Amok laufen soll. :|


Typisch die Reaktion aus dem Libanon:

"Die libanesische Regierung fand am Mittwoch allerdings deutliche Worte: "Der Libanon lehnt die Entscheidung ab und verurteilt sie", twitterte Premier Saad al-Hariri und erklärte seine "Solidarität mit dem palästinensischen Volk und ihrem Recht, einen unabhängigen Staat mit Jerusalem als Hauptstadt zu etablieren".
- derstandard.at/2000069747043/Palaestinenser-im-Libanon-zu-Trumps-Plaenen-Es-ist-ein-Verbrechen

"Im Libanon sind ihre Rechte stark eingeschränkt, sie werden als Ausländer betrachtet, können keinen Antrag auf die libanesische Staatsbürgerschaft stellen und haben nur eingeschränkt Zugang zum Arbeitsmarkt, zu Gesundheitsversorgung und Unterkünften."

Soweit zur islamischen Glaubensgemeinschaft. Unterstützen tun sie ihre "Brüder" nicht, aber zusammen ausrasten, das ist kein Problem.
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Re: Jerusalem

Beitragvon JJazzGold » Do 7. Dez 2017, 09:32

Bleibtreu hat geschrieben:(07 Dec 2017, 09:17)

Ich schrieb doch, dass man bei uns nicht kleinlich ist und gerne mit zweierlei Mass misst. Wenn der Muslim hysterisch aufschreit, hat der Judd und der Rest gefaelligst zu kuschen, weil es sonst wieder Attentate und Aufstaende regnet. Die muslimische Seele muss auch vorauseilend immer gestreichelt werden, wenn sie nicht Amok laufen soll. :|


Dass die arabische Seele jetzt teilweise Amok läuft, auf den Freitag bin ich gespannt, zeigt meines Erachtens am deutlichsten, dass man, zumindest von Seiten der Palästinenser und Unterstützer, nur an unrealistischen Forderungen und nicht wirklich an Verhandlungen interessiert ist. Statt zu realisieren, dass es kein Zurück mehr gibt und die Aufnahme von Verhandlungen aufgrund der Trump'schen Aktion zu beschleunigen, wird wieder einmal mit Terror und Intifada gedroht. Wie will man mit solchen Leuten verhandeln, die sich für den internationalen Nabel der Welt halten, statt zu begreifen, dass angesichts Nordkoreas und der Saudi vs Iran Achsen die autonomen palästinensischen Gebiete allenfalls noch am Rande interessieren?

Dass der Schwebezustand Jerusalems Verhandlungen und Abschlüsse eher torpediert, denn fördert, scheinen nicht zuletzt EU Politiker nicht zu begreifen. Anders kann ich mir dieses Gestammel gestern nicht erklären.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Gutmensch1 » Do 7. Dez 2017, 09:40

Bleibtreu hat geschrieben:(07 Dec 2017, 09:17)

Ich schrieb doch, dass man bei uns nicht kleinlich ist und gerne mit zweierlei Mass misst. Wenn der Muslim hysterisch aufschreit, hat der Judd und der Rest gefaelligst zu kuschen, weil es sonst wieder Attentate und Aufstaende regnet. Die muslimische Seele muss auch vorauseilend immer gestreichelt werden, wenn sie nicht Amok laufen soll. :|


Das ist die Haltung Europas, sie ist falsch und sie führt zur Aufrechterhaltung des Nahostkonflikts. Europa sollte folgen und ebenso die Botschaften nach Jerusalem verlegen und die längst überfällige Anerkennung der israelischen Hauptstadt aussprechen.
Das Toben und Drohen der Muslime darf nicht Einfluss auf selbstverständliche Festlegungen souveräner Staaten haben.
Je mehr man auf arabisch/islamische Drohungen und Gewalt Rücksicht nimmt, umso grösser und absurder bleiben deren Forderungen in jeglichen Belangen, so auch im sogenannten "Friedensprozess". Bisher haben die Palästinenser noch nie einen einzigen Vorschlag zur friedlichen Koexistenz mit Israel gemacht. Man muss die Realitäten besiegeln, damit die Palästinenser erkennen lernen, dass Israel existiert und auch bleibt.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Gutmensch1 » Do 7. Dez 2017, 09:59

JJazzGold hat geschrieben:(07 Dec 2017, 09:32)

Dass die arabische Seele jetzt teilweise Amok läuft, auf den Freitag bin ich gespannt, zeigt meines Erachtens am deutlichsten, dass man, zumindest von Seiten der Palästinenser und Unterstützer, nur an unrealistischen Forderungen und nicht wirklich an Verhandlungen interessiert ist. Statt zu realisieren, dass es kein Zurück mehr gibt und die Aufnahme von Verhandlungen aufgrund der Trump'schen Aktion zu beschleunigen, wird wieder einmal mit Terror und Intifada gedroht. Wie will man mit solchen Leuten verhandeln, die sich für den internationalen Nabel der Welt halten, statt zu begreifen, dass angesichts Nordkoreas und der Saudi vs Iran Achsen die autonomen palästinensischen Gebiete allenfalls noch am Rande interessieren?

Dass der Schwebezustand Jerusalems Verhandlungen und Abschlüsse eher torpediert, denn fördert, scheinen nicht zuletzt EU Politiker nicht zu begreifen. Anders kann ich mir dieses Gestammel gestern nicht erklären.


EU-Politiker nutzen den Nahostkonflikt zur eigenen, innenpolitischen Profilierung, sie halten sich raus und appellieren achselzuckend mit nichtssagenden Sonntagsreden an beide Seiten. Kein EU-Politiker hat einen Ansatz zu einer Vision zum Frieden, sie fühlen sich als Unbeteiligte ohne jede Verantwortung und so agieren sie auch. Die EU-Politiker folgen nationalen Interessen.

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