Zukunft der CSU

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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Di 5. Dez 2017, 21:14

Dampflok94 hat geschrieben:(05 Dec 2017, 20:52)

Waigel/Stoiber hat gut funktioniert? Na dann hängt die Meßlatte allerdings sehr niedrig. ;)


Wieso? Alleine schon rein politisch gesehen. Die CSU hielt nach Streibl die absolute Mehrheit in Bayern und in der Bundesregierung war die CSU bis 1998 - übrigens hat damals die CSU vier oder fünf Direktkandiaten an die SPD verloren und damit einen höheren Verlust als Seehofer jetzt - und davor war Strauß. Und selbst der konnte seine Monarchie erst nach Goppels Ende antreten.

Wirtschaftlich hat gerade das sich politisch so liebende Duo Waigel und Stoiber vieles für ihre Wähler - Bayern - erreicht. Selbst sich reingewaschen von irgendwelchen Amigogeschichten haben sie aber das wirtschaftliche Erbe aus solchen Taten klug verwaltet.

Also so rein nüchtern betrachtet.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Charles » Di 5. Dez 2017, 21:15

Alexyessin hat geschrieben:(05 Dec 2017, 10:30)
Sicherlich kann Söder - was er auch wird - rechts blinken um die Landwähler wieder zu holen.


Blinken wird nicht mehr genügen. Die CSU hat in den letzten Jahren so oft rechts geblinkt und ist dann links gefahren, dass viele Wähler sie nicht mehr für voll nehmen. Wenn Seehofer nur die Hälfte von dem auch gemacht hätte, was er immer angekündigt hat, würde die CSU sicher besser dastehen.

Die Landespolitik der CSU in Bayern ist ja auch nach wie vor gut, aber im Bund hat sie sich als braves Schosshündchen von Merkel angedient. Ab und zu hat sie mal gekläfft, ist dann aber Frauchen doch immer willig gefolgt. Das hat die CSU in den Abgrund gerissen.

Was die CSU bräuchte, wäre klare konservative Kante. Und dann auch mal wirklich Rückgrat haben und das durchziehen, was man ankündigt.

Wenn ich Söder wäre, würde ich mit der SPD knallhart verhandeln, die Gespräche scheitern lassen und dann Neuwahlen anstreben, aber dann ohne Merkel, mit einem neuen gemeinsamen Kanzlerkandidaten der Union.

Aber da Seehofer als Merkelfreund immer noch das Sagen in der CSU-Parteizentrale hat, wird das auch nichts werden.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Uffzach » Mi 6. Dez 2017, 08:42

Charles hat geschrieben:(05 Dec 2017, 21:15)
Aber da Seehofer als Merkelfreund immer noch das Sagen in der CSU-Parteizentrale hat, wird das auch nichts werden.


Meine Rede. Den Schatten der Unglaubwürdigkeit wird die CSU durch den halben Wandel nicht los. Seehofer ist und bleibt eine Belastung. Aber vermutlich ist Söder einfach zu umstritten in der CSU als dass die Partei ihm beide Ämter anvertrauen wollte. Letztlich stellt sich Söder nur als Prügelknabe zur Verfügung, d.h. er nimmt die Schuld Seehofers auf sich, wenn die absolute Mehrheit verloren geht. Seehofer macht sich ja jetzt schon nen schlanken Fuß, indem er den CSU-Misserfolg ausschließich an Berlin adressiert und seine Hände in Unschuld wäscht.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon JJazzGold » Mi 6. Dez 2017, 08:46

Uffzach hat geschrieben:(06 Dec 2017, 08:42)

Meine Rede. Den Schatten der Unglaubwürdigkeit wird die CSU durch den halben Wandel nicht los. Seehofer ist und bleibt eine Belastung. Aber vermutlich ist Söder einfach zu umstritten in der CSU als dass die Partei ihm beide Ämter anvertrauen wollte. Letztlich stellt sich Söder nur als Prügelknabe zur Verfügung, d.h. er nimmt die Schuld Seehofers auf sich, wenn die absolute Mehrheit verloren geht. Seehofer macht sich ja jetzt schon nen schlanken Fuß, indem er den CSU-Misserfolg ausschließich an Berlin adressiert und seine Hände in Unschuld wäscht.


Söder als Prügelknabe Seehofers?
Selten um diese Uhrzeit schon so herzhaft gelacht.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Mi 6. Dez 2017, 08:52

Charles hat geschrieben:(05 Dec 2017, 21:15)


Was die CSU bräuchte, wäre klare konservative Kante.


Ich verrate dir was. Genau das hat die CSU. Aber konservativ beinhaltet eben nicht nur Rechts, sondern in der CSU eben auch das kirchlich-konservative. Dieser Flügel ist in der CSU groß, das solltest du nie vergessen.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Mi 6. Dez 2017, 08:56

Uffzach hat geschrieben:(06 Dec 2017, 08:42)

Meine Rede. Den Schatten der Unglaubwürdigkeit wird die CSU durch den halben Wandel nicht los. Seehofer ist und bleibt eine Belastung. Aber vermutlich ist Söder einfach zu umstritten in der CSU als dass die Partei ihm beide Ämter anvertrauen wollte. Letztlich stellt sich Söder nur als Prügelknabe zur Verfügung, d.h. er nimmt die Schuld Seehofers auf sich, wenn die absolute Mehrheit verloren geht. Seehofer macht sich ja jetzt schon nen schlanken Fuß, indem er den CSU-Misserfolg ausschließich an Berlin adressiert und seine Hände in Unschuld wäscht.


Selten so eine abgedrehte Interpretation gelesen.
Beide Ämter zu stemmen haben erfolgreich die Herren Strauß und Stoiber gepackt. Seehofer ist damit in der letzten Zeit nicht mehr gut gefahren. Ich denke Markus Söder ist sich bewusst, das das ganz große Stiefel wären, die er sich da anziehen müsste. Ob er mir persönlich sympathisch ist oder nicht - aber er kann politische Entscheidungen fällen, wie eben die Weisheit, das er beide Posten (noch) nicht stemmen kann.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Uffzach » Mi 6. Dez 2017, 08:57

Uffzach hat geschrieben:(06 Dec 2017, 08:42)

Meine Rede. Den Schatten der Unglaubwürdigkeit wird die CSU durch den halben Wandel nicht los. Seehofer ist und bleibt eine Belastung. Aber vermutlich ist Söder einfach zu umstritten in der CSU als dass die Partei ihm beide Ämter anvertrauen wollte. Letztlich stellt sich Söder nur als Prügelknabe zur Verfügung, d.h. er nimmt die Schuld Seehofers auf sich, wenn die absolute Mehrheit verloren geht. Seehofer macht sich ja jetzt schon nen schlanken Fuß, indem er den CSU-Misserfolg ausschließich an Berlin adressiert und seine Hände in Unschuld wäscht.


Auf der anderen Seite ist Söder sehr machtbewußt und geht sehr strategisch vor. Deshalb vermute ich, dass er erst mal abwartet bis er im 1. Q 2018 MP geworden ist und dann Seehofer intrigant ausbootet, ganz unabhängig davon, ob Seehofer ein Ministeramt in Berlin hat oder nicht.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Mi 6. Dez 2017, 12:54

Uffzach hat geschrieben:(06 Dec 2017, 08:57)

Auf der anderen Seite ist Söder sehr machtbewußt und geht sehr strategisch vor. Deshalb vermute ich, dass er erst mal abwartet bis er im 1. Q 2018 MP geworden ist und dann Seehofer intrigant ausbootet, ganz unabhängig davon, ob Seehofer ein Ministeramt in Berlin hat oder nicht.


Welchen Teil von - das hat er nicht im Kreuz - war für dich jetzt unverständlich?
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Dieter Winter » Mi 6. Dez 2017, 13:54

Charles hat geschrieben:(05 Dec 2017, 21:15)

Wenn ich Söder wäre, würde ich mit der SPD knallhart verhandeln, die Gespräche scheitern lassen und dann Neuwahlen anstreben, aber dann ohne Merkel, mit einem neuen gemeinsamen Kanzlerkandidaten der Union.

Aber da Seehofer als Merkelfreund immer noch das Sagen in der CSU-Parteizentrale hat, wird das auch nichts werden.


So lange Merkel von der CSU gestützt wird, ist die absolute Mehrheit in BY nicht mehr erreichbar. Und ohne eben diese hat Söder vermutlich ein Problem als MP.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Mi 6. Dez 2017, 14:08

Dieter Winter hat geschrieben:(06 Dec 2017, 13:54)

So lange Merkel von der CSU gestützt wird, ist die absolute Mehrheit in BY nicht mehr erreichbar. Und ohne eben diese hat Söder vermutlich ein Problem als MP.


Wobei die bayrischen Wähler sehr gut zwischen LTW und BTW unterscheiden können.
Nimm als Beispiel nur die LTW 1998 und die BTW 1998. 52,1 zu 47. ;)
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Charles » Mi 6. Dez 2017, 16:33

Alexyessin hat geschrieben:(06 Dec 2017, 08:52)
Ich verrate dir was. Genau das hat die CSU. Aber konservativ beinhaltet eben nicht nur Rechts, sondern in der CSU eben auch das kirchlich-konservative. Dieser Flügel ist in der CSU groß, das solltest du nie vergessen.


Ja genau davon rede ich doch. Christlicher Konservatismus.

Söder könnte als Ministerpräsident sofort Verfassungsklage gegen die Homo-Ehe einreichen. So wie Stoiber damals.

Die CSU könnte auch mehr für den christlichen Lebensschutz tun und wenigstens eine Verschärfung des Abtreibungsrechts ernsthaft anstreben.

Und man könnte wieder ganz das klassische, traditionelle christliche Familienbild in den Mittelpunkt stellen und diese Familien finanziell entlasten. Das Betreuungsgeld war schon eine gute Idee, sowas ähnliches in grundgesetzkonform könnte man nochmal vorantreiben.

Bei dem Thema "Zuwanderung" hat die CSU ja im letzten Jahr sehr viel gefordert. Und dann drohte sie immer und immer wieder mit Verfassungsklage gegen Merkels Politik, die sie als "Herrschaft des Unrechts" bezeichnete, stellte die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU in Frage und heizte Spekulationen um einen Koalitionsbruch an.

Und am Ende stellte sich alles nur als Sprücheklopferei heraus.. Man hat nichts von alldem durchgesetzt. Man hat sich Merkel richtig unterworfen und alles, was man vorher gefordert hat über Bord geworfen und nicht von dem, was man angekündigt hat auch durchgezogen. Man war sogar bereit mit den Grünen zu koalieren, obwohl man das immer ausgeschlossen hat.

Die CSU ist einfach nicht mehr glaubwürdig, das ist ihr Problem.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Dieter Winter » Mi 6. Dez 2017, 16:45

Alexyessin hat geschrieben:(06 Dec 2017, 14:08)

Wobei die bayrischen Wähler sehr gut zwischen LTW und BTW unterscheiden können.
Nimm als Beispiel nur die LTW 1998 und die BTW 1998. 52,1 zu 47. ;)


Naja, zur absoluten Mehrheit braucht er rd. 10 Punkte Zuwachs. Das wird eng, selbst ohne Merkel.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Dieter Winter » Mi 6. Dez 2017, 16:46

Charles hat geschrieben:(06 Dec 2017, 16:33)

Die CSU ist einfach nicht mehr glaubwürdig, das ist ihr Problem.


Söders Job als MP wird es sein, genau das zu ändern.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Mi 6. Dez 2017, 16:49

Charles hat geschrieben:(06 Dec 2017, 16:33)

Ja genau davon rede ich doch. Christlicher Konservatismus.

Söder könnte als Ministerpräsident sofort Verfassungsklage gegen die Homo-Ehe einreichen.


Bundesrecht bricht Landesrecht. Daran ändert auch keine noch so konservative CSU etwas. Wo ist denn dein Problem mit der Homo-Ehe?
Kann es sein, das du gar kein Christ bist?
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Mi 6. Dez 2017, 16:49

Dieter Winter hat geschrieben:(06 Dec 2017, 16:45)

Naja, zur absoluten Mehrheit braucht er rd. 10 Punkte Zuwachs. Das wird eng, selbst ohne Merkel.


Du darfst aber das bayrische Wahlsystem nicht aus den Augen lassen ;)
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Uffzach » Mi 6. Dez 2017, 17:09

Dieter Winter hat geschrieben:(06 Dec 2017, 16:46)

Söders Job als MP wird es sein, genau das zu ändern.

Deswegen muss er Seehofer rasch loswerden.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Dieter Winter » Mi 6. Dez 2017, 17:29

Alexyessin hat geschrieben:(06 Dec 2017, 16:49)

Du darfst aber das bayrische Wahlsystem nicht aus den Augen lassen ;)


Du meinst die Direktwahl über die Zweitstimmen? Ja, die wird sicher der CSU nicht wirklich schaden...
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Charles » Mi 6. Dez 2017, 18:25

Alexyessin hat geschrieben:(06 Dec 2017, 16:49)
Bundesrecht bricht Landesrecht. Daran ändert auch keine noch so konservative CSU etwas.


Die bayrische Landesregierung kann vor dem Bundesverfassungsgericht klagen und damit die Homo-"Ehe" kippen. Seehofer hat bereits angekündigt das prüfen zu wollen. Aber der CSU glaubt eben niemand mehr, weil ausser grossen Ankündigungen nie was gekommen ist. Söder hat die Chance das zu ändern und die CSU wieder glaubwürdig zu machen, indem er klare Kante zeigt und das auch durchzieht.

Alexyessin hat geschrieben:(06 Dec 2017, 16:49)
Wo ist denn dein Problem mit der Homo-Ehe? Kann es sein, das du gar kein Christ bist?


Ich bin Christ. Du auch?

Du hast doch selbst gefordert, die CSU sollte wieder christlich-konservativ werden. Was wäre denn aus deiner Sicht christlich-konservativ?
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Uffzach » Mi 6. Dez 2017, 19:52

Alexyessin hat geschrieben:(06 Dec 2017, 16:49)
Wo ist denn dein Problem mit der Homo-Ehe?
Kann es sein, das du gar kein Christ bist?


Hab ichs doch vermutet :D
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Do 7. Dez 2017, 11:55

Charles hat geschrieben:(06 Dec 2017, 18:25)

Die bayrische Landesregierung kann vor dem Bundesverfassungsgericht klagen und damit die Homo-"Ehe" kippen.


Nein, sie können klagen - aber nix kippen. Dafür sind die Länder nicht zuständig.

Charles hat geschrieben:(06 Dec 2017, 18:25)
Ich bin Christ. Du auch?


Klingt nicht so. Katholische Soziallehre scheint dir nicht bekannt zu sein. Also kein Christ.

Charles hat geschrieben:(06 Dec 2017, 18:25)
Du hast doch selbst gefordert, die CSU sollte wieder christlich-konservativ werden. Was wäre denn aus deiner Sicht christlich-konservativ?


Wie lautet denn eine der Grundsäulen des Christentums? Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. ;)
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