Rechtsextremistische Kriminalität

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CaptainJack
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon CaptainJack » Di 28. Nov 2017, 20:23

Schnitter hat geschrieben:[url=http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=4068426#p4068426] (28 Nov 2017, 19:58)[/url]

Wie meinen ?



http://www.spiegel.de/panorama/justiz/a ... 80711.html

Fakt ist: keine Verbindungen zu rechts, Mutmaßungen (Floskel; "gehen davon aus") sind was völlig anderes. Ich mutmaße, dass dieser betrunkene, psychisch Kranke, sich völlig benachteiligt fühlte und aufgrund seiner psychischen Erkrankung, gepaart mit seiner Trunkenheit, kein Unrechtsbewusstsein mehr hatte.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Alexyessin » Di 28. Nov 2017, 20:25

CaptainJack hat geschrieben:(28 Nov 2017, 20:23)

Fakt ist: keine Verbindungen zu rechts, Mutmaßungen (Floskel; "gehen davon aus") sind was völlig anderes. Ich mutmaße, dass dieser betrunkene, psychisch Kranke, sich völlig benachteiligt fühlte und aufgrund seiner psychischen Erkrankung, gepaart mit seiner Trunkenheit, kein Unrechtsbewusstsein mehr hatte.


Ein zufälliger Einzelfall mit AfD Nähe. Na Klar.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Schnitter » Di 28. Nov 2017, 20:30

CaptainJack hat geschrieben:(28 Nov 2017, 20:23)

Fakt ist: keine Verbindungen zu rechts, Mutmaßungen (Floskel; "gehen davon aus") sind was völlig anderes.


Das was du tust nennt sich "trollen".

Einige der Äußerungen des Täters sind bekannt, die Polizei geht von einem rechtsextremen Hintergrund aus. Das sind die Fakten.

Welche Partei ihn und die anderen irren aufgehtzt hat die Politikern Morddrohungen schicken ist ebenfalls bekannt.

Die Staatsanwaltschaft hat offensichtlich verstanden. Jetzt wird jeder einzelne "besorgte Bürger" der ihm eine straftrechtlich relevante Mail geschrieben hat eingesammelt ;)
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon CaptainJack » Di 28. Nov 2017, 20:44

Alexyessin hat geschrieben:(28 Nov 2017, 20:25)

Ein zufälliger Einzelfall mit AfD Nähe. Na Klar.
Wo steht das mit der "AFD-Nähe"? Und tatsächlich ... der Prototyp eines Einzelfalles. Außer der Kölner Tat vor ein paar Jahren, kenne ich da nichts Vergleichbares.
Und 1,2 Promille, bei einem Menschen, der psychologische Probleme hat, ... der Hammer. Die Tat war verwerflich, aber der Mann war nicht besonders zurechnungsfähig. Und selbst, wenn der Mann das nüchtern begangen hätte, es wäre leider nicht die letzte Tat in diesem Jahrhundert gewesen. Es hätte auch am Gesamtgeschehen nichts geändert.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Alexyessin » Di 28. Nov 2017, 21:00

CaptainJack hat geschrieben:(28 Nov 2017, 20:44)

Wo steht das mit der "AFD-Nähe"? Und tatsächlich ... der Prototyp eines Einzelfalles.


Muss ich raussuchen. Aber natürlich ist das kein Einzelfall eines labilen Menschen. Das ist die Stimmung im Land, der Ton, den die AfD und ihre Straßenkampfabteilung Pegida die letzten Jahre durch die Bevölkerung geblökt hat. Rechtsextremistische Kriminalität halt.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon CaptainJack » Di 28. Nov 2017, 21:12

Alexyessin hat geschrieben:(28 Nov 2017, 21:00)

Muss ich raussuchen. Aber natürlich ist das kein Einzelfall eines labilen Menschen. Das ist die Stimmung im Land, der Ton, den die AfD und ihre Straßenkampfabteilung Pegida die letzten Jahre durch die Bevölkerung geblökt hat. Rechtsextremistische Kriminalität halt.
Tja, unglaublich! Gesetzt der Fall, es wäre so, bist du von Ursache und Wirkung sehr weit weg.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Excellero » Di 28. Nov 2017, 21:27

Was soll denn dieses gezehtere... natürlich war das ein "Rechtsextremer Hintergrund" weil er nicht so viele Ausländer im Land haben will. Und wenn man das nicht will dann ist man ja automatisch "Rechtsextrem". Genauso logisch ist die "Nähe zur AfD" weil jemand der solche Ansichten hat, ist derzeit am ehesten von der AfD vertreten. Deswegen hat er sich auch genau diesen Bürgermeister ausgesucht, weil der bekannt ist für seine Vorliebe für unqualifizierte Armutszuwanderer. Klar kann man jetzt hergehen und die ganze Leier runterspielen von "Mehr Geld für Kampf gegen Rechts" und bla bla bla... man kann sich aber auch mal Gedanken machen wieso Argwohn gegen Zuwanderung in die Sozialsysteme plötzlich ein "Fehlverhalten" darstellt, und man deswegen öffentlich diskreditiert wird und sogar kriminalisiert. Selbstverständlich ist es inakzeptabel halb besoffen mit einem Messer auf jemanden los zu gehen. Aber das ganze drumherum? Das ist nichts anderes als Gesinnungsterror. Und nur weil der von der größeren Masse mitgetragen wird, macht ihn das nicht richtiger. Und die Leute die im Namen der Freiheit und Demokratie und weiteren inzwischen zu pharsen verkommenen Begriffen andere derartig bekämpfen, sollten sich mal ernsthaft fragen, ob sie nicht schon lange genau das sind, was sie vorgeben bekämpfen zu wollen. (passt auch zum Thema PC und Selbstzensur Alexyessin )
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Provokateur » Di 28. Nov 2017, 21:43

Excellero hat geschrieben:(28 Nov 2017, 21:27)

Was soll denn dieses gezehtere... natürlich war das ein "Rechtsextremer Hintergrund" weil er nicht so viele Ausländer im Land haben will.


Weil er "nicht so viele Ausländer haben will" und bereit ist, das mit einem Messer durchzusetzen.

Ansonsten wäre jemand, der mehr gesellschaftliche Solidarität wünscht und bereit ist, das durch Steinwürfe auf Polizisten durchzusetzen, auch nicht automatisch linksextrem. Das Loch in deiner Argumentation dürfte dir spätestens jetzt aufgefallen sein.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon odiug » Di 28. Nov 2017, 22:10

Excellero hat geschrieben:(28 Nov 2017, 21:27)

Was soll denn dieses gezehtere... natürlich war das ein "Rechtsextremer Hintergrund" weil er nicht so viele Ausländer im Land haben will. Und wenn man das nicht will dann ist man ja automatisch "Rechtsextrem". Genauso logisch ist die "Nähe zur AfD" weil jemand der solche Ansichten hat, ist derzeit am ehesten von der AfD vertreten. Deswegen hat er sich auch genau diesen Bürgermeister ausgesucht, weil der bekannt ist für seine Vorliebe für unqualifizierte Armutszuwanderer. Klar kann man jetzt hergehen und die ganze Leier runterspielen von "Mehr Geld für Kampf gegen Rechts" und bla bla bla... man kann sich aber auch mal Gedanken machen wieso Argwohn gegen Zuwanderung in die Sozialsysteme plötzlich ein "Fehlverhalten" darstellt, und man deswegen öffentlich diskreditiert wird und sogar kriminalisiert. Selbstverständlich ist es inakzeptabel halb besoffen mit einem Messer auf jemanden los zu gehen. Aber das ganze drumherum? Das ist nichts anderes als Gesinnungsterror. Und nur weil der von der größeren Masse mitgetragen wird, macht ihn das nicht richtiger. Und die Leute die im Namen der Freiheit und Demokratie und weiteren inzwischen zu pharsen verkommenen Begriffen andere derartig bekämpfen, sollten sich mal ernsthaft fragen, ob sie nicht schon lange genau das sind, was sie vorgeben bekämpfen zu wollen. (passt auch zum Thema PC und Selbstzensur Alexyessin )

Stimmt ... das ist Gesinnungsterror.
Hast du gut erkannt.
Genauso wie dieses Geschwätz von Armutszuwanderung, die und was wegnehmen, Ängste schürrt und dann genau zu der Art von Gesinnungsterror führt, wie man ihn in Altena zu sehen bekommt!
Gesinnungsterror, das ist genau der Begriff, der zu solchen Taten führt und auch du kannst dich dafür schämen, ein Teil davon zu sein :mad2:
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Julian » Di 28. Nov 2017, 22:12

Solche Taten sind selbstverständlich aufs Schärfste zu verurteilen und strafrechtlich zu ahnden. Eine Verbindung zur AfD, wie hier behauptet, sehe ich nicht.

Dennoch bin ich der Meinung, dass gerade Politiker der Parteien, die kritisch gegenüber Merkels Flüchtlingspolitik eingestellt sind, deutlich machen, dass sie solche oder ähnliche Gewalt ablehnen. In entsprechenden Veranstaltungen fehlt mir oft ein solcher Hinweis; allzu oft wird nur Stimmung gemacht und eingeheizt, ohne ein Gefühl dafür zu haben, dass die Botschaft falsch verstanden werden könnte.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Excellero » Di 28. Nov 2017, 22:12

Provokateur hat geschrieben:(28 Nov 2017, 21:43)

Weil er "nicht so viele Ausländer haben will" und bereit ist, das mit einem Messer durchzusetzen.

Ansonsten wäre jemand, der mehr gesellschaftliche Solidarität wünscht und bereit ist, das durch Steinwürfe auf Polizisten durchzusetzen, auch nicht automatisch linksextrem. Das Loch in deiner Argumentation dürfte dir spätestens jetzt aufgefallen sein.


äh äh äh.... du vermischt hier zwei seperate Dinge, ich hab diesen Menschen nirgendwo verteidigt für das was er tat.

Und zudem kann jemand "der mehr gesellschaftliche Solidarität wünscht und bereit ist, das durch Steinwürfe auf Polizisten durchzusetzen" auch einer anderen Gruppierung zugehörig sein als Linksextremen. ;)
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon odiug » Di 28. Nov 2017, 22:12

Excellero hat geschrieben:(28 Nov 2017, 21:27)

Was soll denn dieses gezehtere... natürlich war das ein "Rechtsextremer Hintergrund" weil er nicht so viele Ausländer im Land haben will. Und wenn man das nicht will dann ist man ja automatisch "Rechtsextrem". Genauso logisch ist die "Nähe zur AfD" weil jemand der solche Ansichten hat, ist derzeit am ehesten von der AfD vertreten. Deswegen hat er sich auch genau diesen Bürgermeister ausgesucht, weil der bekannt ist für seine Vorliebe für unqualifizierte Armutszuwanderer. Klar kann man jetzt hergehen und die ganze Leier runterspielen von "Mehr Geld für Kampf gegen Rechts" und bla bla bla... man kann sich aber auch mal Gedanken machen wieso Argwohn gegen Zuwanderung in die Sozialsysteme plötzlich ein "Fehlverhalten" darstellt, und man deswegen öffentlich diskreditiert wird und sogar kriminalisiert. Selbstverständlich ist es inakzeptabel halb besoffen mit einem Messer auf jemanden los zu gehen. Aber das ganze drumherum? Das ist nichts anderes als Gesinnungsterror. Und nur weil der von der größeren Masse mitgetragen wird, macht ihn das nicht richtiger. Und die Leute die im Namen der Freiheit und Demokratie und weiteren inzwischen zu pharsen verkommenen Begriffen andere derartig bekämpfen, sollten sich mal ernsthaft fragen, ob sie nicht schon lange genau das sind, was sie vorgeben bekämpfen zu wollen. (passt auch zum Thema PC und Selbstzensur Alexyessin )

Stimmt ... das ist Gesinnungsterror.
Hast du gut erkannt.
Genauso wie dieses Geschwätz von Armutszuwanderung, die uns was wegnehmen, Ängste schürrt und dann genau zu der Art von Gesinnungsterror führt, wie man ihn in Altena zu sehen bekommt!
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon odiug » Di 28. Nov 2017, 22:17

Julian hat geschrieben:(28 Nov 2017, 22:12)

Solche Taten sind selbstverständlich aufs Schärfste zu verurteilen und strafrechtlich zu ahnden. Eine Verbindung zur AfD, wie hier behauptet, sehe ich nicht.

Dennoch bin ich der Meinung, dass gerade Politiker der Parteien, die kritisch gegenüber Merkels Flüchtlingspolitik eingestellt sind, deutlich machen, dass sie solche oder ähnliche Gewalt ablehnen. In entsprechenden Veranstaltungen fehlt mir oft ein solcher Hinweis; allzu oft wird nur Stimmung gemacht und eingeheizt, ohne ein Gefühl dafür zu haben, dass die Botschaft falsch verstanden werden könnte.

Nicht :?:
Da wird gehetzt, gedroht, Ängste geschürt und der Untergang propagiert ... aber das hat alles nix mit dieser Tat zu tun :?:
Verbrecherische Worte führen zu verbrecherischen Taten und die AfD hat das Klima in Deutschland mit ihrem Gebrabbel vergiftet wie keine andere Partei.
Das ist das Resultat dieser Hetze.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Provokateur » Di 28. Nov 2017, 22:18

Excellero hat geschrieben:(28 Nov 2017, 22:12)

äh äh äh.... du vermischt hier zwei seperate Dinge, ich hab diesen Menschen nirgendwo verteidigt für das was er tat.

Und zudem kann jemand "der mehr gesellschaftliche Solidarität wünscht und bereit ist, das durch Steinwürfe auf Polizisten durchzusetzen" auch einer anderen Gruppierung zugehörig sein als Linksextremen. ;)


Ich habe ja nicht gesagt, dass du ihn verteidigt hast. Ich bin nur der Ansicht, dass der Extremist Gewalt als legitimes Mittel seiner Zielerreichung einschätzt.
Ich bin mit dieser Auffassung auch nicht alleine.
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gewalt-im-linksextremismus-rechtsextremismus-und-islamismus-15112108.html

Ein kleiner, aber höchst gefährlicher Teil der Gesellschaft ist mit Frieden überfordert. Er greift zu Gewalt, die oftmals von politischen Ideologien gedeckt wird. Es gibt auffällige Ähnlichkeiten zwischen den drei geballt auftretenden Formen des Extremismus.


Verfolgt der Extremist mit seiner Gewalt rechte Ziele ("weniger Ausländer"), dann ist er halt ein Rechtsextremist.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Excellero » Di 28. Nov 2017, 22:25

odiug hat geschrieben:(28 Nov 2017, 22:10)

Stimmt ... das ist Gesinnungsterror.
Hast du gut erkannt.
Genauso wie dieses Geschwätz von Armutszuwanderung, die und was wegnehmen, Ängste schürrt und dann genau zu der Art von Gesinnungsterror führt, wie man ihn in Altena zu sehen bekommt!
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"dieses Geschwätz von Armutszuwanderung" ist kein Geschwätz sondern Fakt. Ebenso die negativen Auswirkungen. Wenn man davor warnt, schürt man meinetwegen Ängste, aber wenn diese Ängste begründet sind, dann sind das gute Ängste. Angst verhindert in der Natur das man drauf geht. Oder glaubst du eine Antilope die keine Angst vor einem Löwen hat lebt länger als eine die flüchtet? Was heute zähneknischend berichtet wird, angefangen vom Anstieg der Kriminalität bis hin zum lebenslangen Sozialfall der sogenannten "Flüchtlinge" dafür wurde mir noch 2015 vorgeworfen als die "Flüchtlinge" noch als nächstes Wirtschaftswunder verkauft wurden, ich wäre Ausländerfeindlich und wesentlich schlimmeres. Damals habe ich Ängste geschürt, und genau die Angst war, wie man nun sieht völlig berechtigt.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Humelix33 » Di 28. Nov 2017, 22:26

Provokateur hat geschrieben:(28 Nov 2017, 22:18)
Verfolgt der Extremist mit seiner Gewalt rechte Ziele ("weniger Ausländer"), dann ist er halt ein Rechtsextremist.


Nein, dann würde er "gar keine Ausländer in Deutschland" fordern, kleiner aber feiner Unterschied ;)

"Weniger Ausländer" ist eine Auslegungssache, wo man Fakten, die aktuell da sind, und perspektivisch, sprechen lassen muss.

Aber natürlich nicht mit solchen Aktionen.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Julian » Di 28. Nov 2017, 22:26

odiug hat geschrieben:(28 Nov 2017, 22:17)

Nicht :?:
Da wird gehetzt, gedroht, Ängste geschürt und der Untergang propagiert ... aber das hat alles nix mit dieser Tat zu tun :?:
Verbrecherische Worte führen zu verbrecherischen Taten und die AfD hat das Klima in Deutschland mit ihrem Gebrabbel vergiftet wie keine andere Partei.
Das ist das Resultat dieser Hetze.


Hast du meinen Beitrag nicht gelesen? Ich habe doch darauf hingewiesen, dass Politiker entsprechender Parteien berücksichtigen sollten, dass ihre Worte falsch verstanden werden könnten. Es wäre wünschenswert, wenn sie ihrem Klientel, oder dem, was sich dafür hält, unmissverständlich klarmachten, dass Gewalt keine Lösung ist.

Dennoch bleibt es richtig, auf Missstände hinzuweisen. Der Hass, der sich in Gewalt manifestiert, resultiert ja häufig aus einem Gefühl der Ohnmacht heraus, etwa, wenn Politiker über die Köpfe der Menschen hinweg weitreichende Entscheidungen treffen, die negativen Konsequenzen weglügen wollen und dann auch noch die Kritiker einer solchen Politik, die unbequeme Wahrheiten aufdecken, als Rechtsradikale diffamieren.

Mit einer vernünftigen, maßvollen Politik würde es weniger Hetze und weniger Hass geben - auf allen Seiten.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Excellero » Di 28. Nov 2017, 22:35

Provokateur hat geschrieben:(28 Nov 2017, 22:18)

Ich habe ja nicht gesagt, dass du ihn verteidigt hast. Ich bin nur der Ansicht, dass der Extremist Gewalt als legitimes Mittel seiner Zielerreichung einschätzt.
Ich bin mit dieser Auffassung auch nicht alleine.
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gewalt-im-linksextremismus-rechtsextremismus-und-islamismus-15112108.html



Verfolgt der Extremist mit seiner Gewalt rechte Ziele ("weniger Ausländer"), dann ist er halt ein Rechtsextremist.



Das stimmt.
Aber von solchen Leuten habe ich nie gesprochen. Andererseits sieht man genau daran wie schädlich diese ganzen Ideologischen Denksperren sind, die überall aufgestellt werden. Würde man mal solche Menschen sprechen lassen, ohne sie sofort zu kriminalisieren, weil sie eine bestimmte Artikulierung vermissen lassen, die es ihnen gestattet ihre Sicht der Dinge gesetzeskonform zum Ausdruck zu bringen, dann hätte er villeicht das Messer daheim gelassen und villeicht auch das Bier im Kühlschrank... Dies war jetzt nicht speziell auf diesen Fall gemünzt, sondern ist metaphorisch zu verstehen.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Uffzach » Di 28. Nov 2017, 22:44

Provokateur hat geschrieben:(28 Nov 2017, 22:18)
Verfolgt der Extremist mit seiner Gewalt rechte Ziele ("weniger Ausländer"), dann ist er halt ein Rechtsextremist.


Diese Aussage impliziert Falsches, deshalb hier die Richtigstellung:
1. es ist falsch, dass 'rechte' Ziele die Ziele von Rechtsextremisten sind, weil 'rechte' Ziele einfach 'rechte' Ziele sind und zB konservative oder national-konservative Ziele einschließen, die nicht extremistisch sind
2. es ist falsch, dass ein Extremist grundsätzlich Gewalt anwendet. Es gibt genügend Linksextremisten und Rechtsextremisten, die selbst keine Gewalt anwenden.
Für die Freiheit des sprachlichen Ausdrucks !
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Provokateur » Di 28. Nov 2017, 22:55

Excellero hat geschrieben:(28 Nov 2017, 22:35)
Aber von solchen Leuten habe ich nie gesprochen. Andererseits sieht man genau daran wie schädlich diese ganzen Ideologischen Denksperren sind, die überall aufgestellt werden. Würde man mal solche Menschen sprechen lassen, ohne sie sofort zu kriminalisieren, weil sie eine bestimmte Artikulierung vermissen lassen, die es ihnen gestattet ihre Sicht der Dinge gesetzeskonform zum Ausdruck zu bringen, dann hätte er villeicht das Messer daheim gelassen und villeicht auch das Bier im Kühlschrank... Dies war jetzt nicht speziell auf diesen Fall gemünzt, sondern ist metaphorisch zu verstehen.


Das schöne ist: Er kann und darf! Er hat nur keinen Anspruch darauf, dass man seine Meinung teilt oder auch nur stillschweigend zur Kenntnis nimmt. Gewalt ist die Sprache derer, die keine Worte mehr haben, um sich zu rechtfertigen.

Uffzach hat geschrieben:
Diese Aussage impliziert Falsches, deshalb hier die Richtigstellung:
1. es ist falsch, dass 'rechte' Ziele die Ziele von Rechtsextremisten sind, weil 'rechte' Ziele einfach 'rechte' Ziele sind und zB konservative oder national-konservative Ziele einschließen, die nicht extremistisch sind


Aber diese mit Gewalt erreichen zu wollen ist ein Kennzeichen von Extremismus.

Uffzach hat geschrieben:2. es ist falsch, dass ein Extremist grundsätzlich Gewalt anwendet. Es gibt genügend Linksextremisten und Rechtsextremisten, die selbst keine Gewalt anwenden.


Es ist aber richtig, dass jeder, der Gewalt zur Erreichung und Durchsetzung seiner politischen Ziele einsetzt, ein Extremist ist.
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