Jamaika: Die neue Bundesregierung

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jorikke
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon jorikke » Fr 10. Nov 2017, 17:46

pikant hat geschrieben:(10 Nov 2017, 16:31)

das ist ja brutto und davon nimmt der Staat 13 331 Euro bei Ledigen und dann hast noch 36 669 dann kommt noch Soli von 733 Euro und Du hast im Jahr 35936 Euro
Monatsverdienst 2994 Euro
damit kommt man rum, kann aber wahrlich nicht auf grossem Fuss leben

733 Euro dann zu haben oder nicht ist schon einiges

bei 100 000 Euro krallt sich der Staat schon 35453 Euro bei Ledig ab plus Soli

die Steuerbelastung in Deutschland ist zu hoch :)


Ja, die Steuerbelastung.
Plädierst du für noch mehre Schlaglöcher?
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unity in diversity
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon unity in diversity » Fr 10. Nov 2017, 18:35

Wenn die Jamaika Bewerber ihre Statements abgeben, fehlt neuerdings die Plüschoma.
Weiß jemand, woran das liegen könnte?
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
(Aus den Divided States of America)
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Sebastian Spreng
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon Sebastian Spreng » Fr 10. Nov 2017, 18:58

Begehen diese Grünen jetzt nicht schon wieder verrat an deren Wähler?
Diese wollten doch laut Werbung ein sauberes/grüneres/gesünderes Deutschland.
Nur blöd dass vor einigen Tagen der Mosanto Deal um 5 Jahre verlängert wurde .....
Außerdem, welch überraschung sind deren Versprechungen nichts weiter als Lügen.
Dies konnte jeder ja klar und deutlich im Fernsehn erkennen, als dieser Vorstand vor Merkel kniete.
Jetzt die Frage: Wer ist Schlimmer die Grünen oder deren Wähler, welche ja vorsätzlich Deutschland in den Abgrund reißen.
AfD AfD AfD!
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon CaptainJack » Fr 10. Nov 2017, 21:07

frems hat geschrieben:(10 Nov 2017, 15:06)

Oha, vertrauen wir jetzt etwa Umfragen? Ich bin entzückt, Genosse, wirklich. Trotzdem dauert es noch eine Weile und es gibt wichtigere Bundesthemen als die Landtagswahl in Bayern. Hoffentlich fühlt man sich im Südosten nun nicht gekränkt durch diese Aussage.

Die CSU: ja

Für die CSU nicht
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon think twice » Fr 10. Nov 2017, 22:37

pikant hat geschrieben:(10 Nov 2017, 16:41)

klar, denn damit kann man seine Freundin einmal im Monat einladen essen zu gehen oder 4 Flaschen Champagner kaufen um sich zu Hause einen schoenen Abend machen usw.
ein bisschen Lebensqualitaet sollte uns der Staat doch lassen ;)

So zu tun, als ob ein Lediger mit 3000 Euro netto im Monat auf 60 Euro mehr angewiesen ist, um sich ein bischen Luxus zu leisten, ist fast schon zynisch, wenn man gleichzeitig für die Abschaffung des Mindestlohnes plädiert.
Sei nie zu den Bescheidenen überheblich und zu den Überheblichen bescheiden.
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon Olympus » Fr 10. Nov 2017, 22:49

Sebastian Spreng hat geschrieben:(10 Nov 2017, 18:58)

Begehen diese Grünen jetzt nicht schon wieder verrat an deren Wähler?
Diese wollten doch laut Werbung ein sauberes/grüneres/gesünderes Deutschland.
Nur blöd dass vor einigen Tagen der Mosanto Deal um 5 Jahre verlängert wurde .....
Außerdem, welch überraschung sind deren Versprechungen nichts weiter als Lügen.
Dies konnte jeder ja klar und deutlich im Fernsehn erkennen, als dieser Vorstand vor Merkel kniete.
Jetzt die Frage: Wer ist Schlimmer die Grünen oder deren Wähler, welche ja vorsätzlich Deutschland in den Abgrund reißen.

Aha, wegen Monsanto geht Deutschland unter. Auch die Panikpille gefrühstückt?
Eigentlich sollten es 10 Jahre sein. 5 sind wenigstens etwas. Zudem leben wir in einer Demokratie, nicht in einer Diktatur. Dies beinhaltet das es immer nur Kompromisse gibt.
Daher gibt es keine Versprechen, lediglich Richtungen für die sich eine Partei einsetzt.
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relativ
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon relativ » Sa 11. Nov 2017, 00:35

pikant hat geschrieben:(10 Nov 2017, 16:38)

das ist ja auch noch der Effekt, dass man selbst besser mit dem Geld umgehen kann, als der Staat.
beim Staat weiss ich nicht, wie er das Geld ausgibt, aber wenn ich diese 60 Euro behalten kann, dann weiss ich es.

der Staat nimmt dem Buerger viel zu viele Sachen ab, das faengt schon bei Hartz4 an und setzt sich weiter fort.
Eigenverantwortung sollte man recht hoch gewichten.

Stimmt warum zahlen wir überhaupt Steuern wenn doch eh nur Versager mit diesen Geld umgehen. :( :?:
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon Olympus » Sa 11. Nov 2017, 00:42

relativ hat geschrieben:(11 Nov 2017, 00:35)

Stimmt warum zahlen wir überhaupt Steuern wenn doch eh nur Versager mit diesen Geld umgehen. :( :?:

Richtig. Strassen, Krankenhäuser, Altenheime, Schulen, Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr, Flughäfen. Kann man alles sein lassen. Voll die Abzocke das man dafür zahlen muss. Braucht kein Mensch. Ohne den Steuern hätte ich das doppelte im Sack und Opa Fridolin haut mir dann den Knüppel übern Kopp und klaut mir den unglaublichen Reichtum.
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon relativ » Sa 11. Nov 2017, 00:51

Olympus hat geschrieben:(11 Nov 2017, 00:42)

Richtig. Strassen, Krankenhäuser, Altenheime, Schulen, Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr, Flughäfen. Kann man alles sein lassen. Voll die Abzocke das man dafür zahlen muss. Braucht kein Mensch. Ohne den Steuern hätte ich das doppelte im Sack und Opa Fridolin haut mir dann den Knüppel übern Kopp und klaut mir den unglaublichen Reichtum.

Man soll mich bitte nicht falsch verstehen, ich bin auch gegen pauschal immer weitere und höhere Steuern und eine temporär eingeführte sachbezogene Steuer sollte auch genau dies bleiben. Nur sehe ich bei der momentanen Auftragslage des Staates, auch vom Bürger, gar nicht die Möglichkeit weniger Steuereinnahmen für den Staat bereitzustellen, auch wenn zusätzliche Steuereinnahmen sprudeln. Klar brauchen jetzt keine zusätzlichen Steuern erhoben werden, aber die Augaben sind so mom. riesig und teilweise auch drängend, daß ich da keine Entlastungsmöglichkeit für die Mittelschicht und darüber sehe.
Was man natürlich immer tun sollte als Gesellschaft ist, die Ausgaben des Staates auch kritisch begleiten.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon Olympus » Sa 11. Nov 2017, 01:13

relativ hat geschrieben:(11 Nov 2017, 00:51)

Man soll mich bitte nicht falsch verstehen, ich bin auch gegen pauschal immer weitere und höhere Steuern und eine temporär eingeführte sachbezogene Steuer sollte auch genau dies bleiben. Nur sehe ich bei der momentanen Auftragslage des Staates, auch vom Bürger, gar nicht die Möglichkeit weniger Steuereinnahmen für den Staat bereitzustellen, auch wenn zusätzliche Steuereinnahmen sprudeln. Klar brauchen jetzt keine zusätzlichen Steuern erhoben werden, aber die Augaben sind so mom. riesig und teilweise auch drängend, daß ich da keine Entlastungsmöglichkeit für die Mittelschicht und darüber sehe.
Was man natürlich immer tun sollte als Gesellschaft ist, die Ausgaben des Staates auch kritisch begleiten.

Baugeschäfte die angefangen werden und erst mittendrin gefragt wird, wer das Ding überhaupt finanziert. Oder solche schwachsinnigen Brückenbauten für etliche Millionen, die nie fertig gebaut werden und am Ende dennoch saniert werden müssen.
Da hätte man vermutlich das Geld für den abschwellenden Flüchtlingsweltuntergang ;) längst wieder drin.
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon garfield336 » Sa 11. Nov 2017, 02:57

Wenn es Neuwahlen gibt ist Merkel weg.
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H2O
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon H2O » Sa 11. Nov 2017, 08:38

jorikke hat geschrieben:(10 Nov 2017, 17:14)

Nun, der Club of Rome hat vor nahezu 50 Jahren die Voraussage getroffen, "in 50 - 100 Jahren käme es zu einer dramatischen Ressourcenverknappung mit katastrophalen Folgen. Also, da leben wir jetzt und jedermann kann selbst sehen , was davon eintraf.
Heute werden die - vorsichtig ausgedrückt - unsinnigen Aussagen im seinerzeitigen Bestseller "die Grenzen des Wachstums" damit erklärt, es sei ja kein wissenschaftliches Werk gewesen, sondern lediglich der Versuch eines Weckrufs.
Von der Bevölkerung wurde es aber als wissenschaftliche Prognose verstanden.
Beim 2,5-fachen "Erdenverbrauch handelt es sich um nichts anderes.
So etwas ist schlicht nicht quantifizierbar.
Es ist Weltsicht nach der Methode Trump.


Was Sie fordern, das ist die hochgenaue Vermessung eines Vorgangs, der gottlob so noch nicht eingetroffen ist, der aber einzutreffen droht. Ich nehme doch an, daß Sie die Meldungen der Tagespresse bewerten, wenn von der Vergiftung unseres Trinkwassers, vom weiträumigen Verschwinden der Insekten ("Bienen") und von "Jahrhundertsommern", "Jahrhundertfluten", Jahrhunderstürmen" die Rede ist. Sicher ist die Entnahme von Energieträgern aus bekannten Lagerstätten vor dem Hintergrund von Millionen Jahren ihrer Entstehungsgeschichte "quantifizierbar". Die weltweiten Fluchtbewegungen durch Verwüstung sind ebenfalls leider eingetroffen.

Ich verstehe nicht, wie Sie es hinbekommen, gut beobachtbare Veränderungen der Bewohnbarkeit unserer Erde so zu verharmlosen.

Ich hoffe, daß eine künftige Bundesregierung durch Drängen der DIE GRÜNEN zumindest in ihrem Wirkungsbereich und vielleicht auch in Europa diesem verhängnisvollen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen entgegenwirken wird.
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relativ
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon relativ » Sa 11. Nov 2017, 10:04

Olympus hat geschrieben:(11 Nov 2017, 01:13)

Baugeschäfte die angefangen werden und erst mittendrin gefragt wird, wer das Ding überhaupt finanziert. Oder solche schwachsinnigen Brückenbauten für etliche Millionen, die nie fertig gebaut werden und am Ende dennoch saniert werden müssen.
Da hätte man vermutlich das Geld für den abschwellenden Flüchtlingsweltuntergang ;) längst wieder drin.

Naja sowas gab es immer und wird es wohl auch immer geben. Ich weiss auch nicht wie man solche negativen Beispiele ausschließen könnte.
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 11. Nov 2017, 11:44

Senexx hat geschrieben:(10 Nov 2017, 12:46)

Es geht nicht um Petitessen wie Dienstwagen für grüne Minister. Sondern um die Politik der Grünen, die das Leben vieler Menschen erschwert, unerträglich macht und immer mehr Freiheitsspielräume einschränkt. Derzeit ist ihr größtes Projekt neben der maßlosen Verteuerung von Energie, die massenhafte Zuwanderung zwecks Lohndrücken und Bildung neuer Unterschichten zwecks Wiederverfügbarmachung von Dienstbotenklassen.

Der Wähler befiehlt, die Politik folgt. Der karibische Kurs setzt gewiss einiges an Verwegenheit voraus, aber in jedem Wagnis steckt auch eine Chance. Admiralin Angela mahnt zur Eile und zur Staatsverantwortung.

Übrigens ist MP Kretschmann in weiten Teilen der Bevölkerung beliebt.
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 11. Nov 2017, 11:50

relativ hat geschrieben:(10 Nov 2017, 12:47)

Du gehts mir mit den Ausdruck "hinterm Mond" ein wenig zu sorglos um. Hoffentlich wird der dir nicht noch zu deinen Lebzeiten in deinem Halse stecken bleiben. ;)

Einen guten Wein sollte man nicht predigen, sondern trinken.

Ich glaube nicht, dass uns der Mond auf den Kopf fallen wird. Im Zuge der zunehmenden Ungeduld im Volke reißen sich die Unterhändler ansatzweise am Riemen:

Lindner bietet Kompromisse bei Soli und Euro-Politik an
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 77349.html
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 11. Nov 2017, 12:03

relativ hat geschrieben:(10 Nov 2017, 12:51)

Jo ich freue mich schon auf die ca. 28 Euro mehr im Monat, damit ich mir einen Kasten Bier mehr kaufen kann. :cool:
Die Scheiße meinetwegen unbenennen und das Geld dort einsetzen wo es besser aufgehoben ist als in meinen Magen. ;) Genügend staatliche Aufgaben gäbe es auf jedenfall.

Es geht ja nicht darum, ob jemand diese x Millionen als viel oder wenig betrachtet, sondern eher um den Seiteneffekt. Wer am Markt agiert, sei es durch den Erwerb von Erfrischungsgetränken, bringt auch Steuern ein und trägt zur Sicherung von Jobs bei.
Der Staat ist nicht dazu da, um Freibier auszugeben, er hat Kernaufgaben. Aber dazu braucht er den Steuerzahler als Partner.
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 11. Nov 2017, 12:42

H2O hat geschrieben:(10 Nov 2017, 14:54)

Genau da liegt unser aller Hund begraben: Von ~10 Mrd Menschen wird jeder sich sagen, daß es auf seine kleinen Sünden nicht ankommt. Sollen doch erst einmal die großen Sünder Maß halten. Leider sehe ich unser Volk unter den großen Sündern, was den Verbrauch von Lebensgrundlagen betrifft. Der ungebremste Flächenfraß ist ja auch nur eine Sünde davon, wenn auch eine besonders gefährliche.

Die Grünen verabschieden sich von Zeitgrenzen für Verbrennungsmaschinen und Kohlekraftwerken. Gute Maßnahme, denn dort ist der Haken schon eingeschlagen... selbst sehr große Wirtschaftsunternehmen quängeln inzwischen hinter diesen Sündenfällen her. Da kann man sich anderer Zukunftsfragen unserer Gesellschaft annehmen... etwa in Bereich Bildung, gesellschaftlicher Chancengleichheit und Pflege.

Was nun Dritte aus unseren Nöten zur Regierungsbildung machen: Geschenkt; daß es unseriöse Wochenblätter gibt, daran muß man sich gewöhnen. Einen Kaufzwang haben diese Leute noch nicht durchsetzen können.

Der Mensch braucht Fläche, das stimmt schon. Und wenn er sich von Fläche zu Fläche bewegen soll, wird es irgendeine Art von Mobilität geben müssen. Auf eine solche Grundlagen-Philosophie wird man sich evtl. einigen können. Theoretisch ist sogar das Rad schon erfunden worden.

Sind aber Politiker auch begnadete Techniker und Erfinder? Da tun sich Zweifel auf.
Nach dem Dieselskandal fordern Politiker den schnellen Umstieg auf Elektroautos. Doch die Modelle sind nicht alltagstauglich - und schon gar nicht umweltfreundlich.
http://www.spiegel.de/spiegel/elektroau ... 63493.html
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon Wähler » Sa 11. Nov 2017, 12:59

H2O hat geschrieben:(11 Nov 2017, 08:38)
Ich verstehe nicht, wie Sie es hinbekommen, gut beobachtbare Veränderungen der Bewohnbarkeit unserer Erde so zu verharmlosen.
Ich hoffe, daß eine künftige Bundesregierung durch Drängen der DIE GRÜNEN zumindest in ihrem Wirkungsbereich und vielleicht auch in Europa diesem verhängnisvollen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen entgegenwirken wird.

Die Grünen haben naturwissenschaftliche Erkenntnisse auf ihrer Seite auch beim Thema Agrarpolitik. Es ist klar, dass die Welt auf Dauer sich nicht Massentierhaltung für 8 bis 10 Milliarden Menschen leisten kann, die bekanntlich sieben Mal soviel Wasser, Energie und Nahrung aufbraucht, wie die Herstellung vegetarischer Lebensmittel. Das sinnvolle Maß des "ökologischen Fußabdruckes" haben viele offensichtlich nicht richtig verstanden und verinnerlicht. Es ist konsequent, wenn die Grünen auch das Landwirtschaftsministerium übernehmen wollen.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon H2O » Sa 11. Nov 2017, 13:19

DarkLightbringer hat geschrieben:(11 Nov 2017, 12:42)

Der Mensch braucht Fläche, das stimmt schon. Und wenn er sich von Fläche zu Fläche bewegen soll, wird es irgendeine Art von Mobilität geben müssen. Auf eine solche Grundlagen-Philosophie wird man sich evtl. einigen können. Theoretisch ist sogar das Rad schon erfunden worden.

Sind aber Politiker auch begnadete Techniker und Erfinder? Da tun sich Zweifel auf.
http://www.spiegel.de/spiegel/elektroau ... 63493.html


Ich beanstande ja gar nicht, daß Menschen Lebensgrundlagen benötigen. Meine Mühe richtete sich gegen die platte Vernichtung von Lebensgrundlagen für Lebewesen, Menschen inbegriffen. Durch gut überlegte Nutzungsplanung des Siedlungsraums lassen sich Transportbedarfe für Sachen und Menschen vermindern. Die Planung läßt sich modellieren und ihr Wirkungsgrad für viele Lebensbereiche ermitteln, bis hin zu den entstehenden Kosten. Da muß man aus meiner Sicht ansetzen und vor allem die betroffenen Menschen zur Mitwirkung überzeugen.

Ich meine auch, daß Politiker bitte die Finger von "Erfindungen" lassen sollten. Das überlasse man Leuten, die als Erfinder deutlich besser unterwegs sind. Aus der Notwendigkeit heraus ein Ergebnis anpeilen, das ist eine Aufgabe der Politik. Und dann muß die Politik mit Belohnung und Belastung den Wettbewerb um die beste Lösung auf dem Weg zum gewünschten Ergebnis entfachen. Wenn die Rahmenbedingungen klar sind, dann wird Otto Normalverbraucher sich für den aus seiner Sicht günstigsten Näherungsschritt entscheiden.
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon H2O » Sa 11. Nov 2017, 13:29

Wähler hat geschrieben:(11 Nov 2017, 12:59)

Die Grünen haben naturwissenschaftliche Erkenntnisse auf ihrer Seite auch beim Thema Agrarpolitik. Es ist klar, dass die Welt auf Dauer sich nicht Massentierhaltung für 8 bis 10 Milliarden Menschen leisten kann, die bekanntlich sieben Mal soviel Wasser, Energie und Nahrung aufbraucht, wie die Herstellung vegetarischer Lebensmittel. Das sinnvolle Maß des "ökologischen Fußabdruckes" haben viele offensichtlich nicht richtig verstanden und verinnerlicht. Es ist konsequent, wenn die Grünen auch das Landwirtschaftsministerium übernehmen wollen.


Die Massentierhaltung dient aber nicht 8 bis 10 Milliarden Menschen, sondern allein den Menschen in hochentwickelten Industriegesellschaften, die munter daran arbeiten, ihre Lebensgrundlagen zu vernichten. Umwelt kostet erst etwas, wenn sie lebensfeindlich geworden ist...

Im Grunde muß kein Grüner die Landwirtschaft unseres Gemeinwesens verantworten. Aus meiner Sicht genügt es, wenn dort Menschen entscheiden, die über ihren Tellerrand sehen können. Wenn nur Grüne dazu in der Lage sind, dann wird die Sache bedenklich... letzte Bundestagswahl 8,7 % Zustimmung!

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