Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon relativ » Di 17. Okt 2017, 07:59

Ebiker hat geschrieben:(17 Oct 2017, 04:16)

Eine Endlagerung ist doch gar nicht notwendig bzw. kontraproduktiv. Moderne AKW verarbeiten den "Müll" bisheriger Anlagen, zusätzliche Effekte lassen sich durch Transmutation erzeugen.

Du meinst dieses Verfahren?
http://www.deutschlandfunkkultur.de/tra ... _id=352541
Gott behüte uns davor, daß wir gefährliche Energieversorgung der Ungefählicheren vorziehen und vor Leuten die sowas auch noch befürworten. Amen. :x
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon ThorsHamar » Di 17. Okt 2017, 09:30

X3Q hat geschrieben:(17 Oct 2017, 00:24)

Da der Bericht sich auf Stromerzeugungskapazitäten beruft, war relativs Aussage schon korrekt; wenn auch falsch formuliert.

--X


Ja, deshalb war meine Aussage trotzdem richtig formuliert ...
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon relativ » Di 17. Okt 2017, 09:38

ThorsHamar hat geschrieben:(17 Oct 2017, 10:30)

Ja, deshalb war meine Aussage trotzdem richtig formuliert ...

...bestimmt nicht im Kontext meiner Aussage. Dazu gab es noch den Link , der evtl. auftretende Verständigungsprobleme durch Formulierungen hätte verhindern können, wenn man ihn denn gelesen hätte.
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 17. Okt 2017, 09:42

Es ist immer wieder dasselbe - Nachdenken :?: - sich die notwendigen Informationen verschaffen :?:

Stattdessen von längst ausführlich beschriebene Technologien träumen - ja träumen. Auf einmal gilt nicht mehr was bei jeder vergleichsweise harmlosen Entwicklung neuer Technologien heftig ins Feld geführt wird "Bisher funktioniert das nur im Labor". :rolleyes:

Keiner der heute verwendeten AKW-Typen eignet sich für diese physikalisch mögliche Technologie. Sobald in einem auch nur annähernd nützlichem Rahmen betrieben - bis dahin werden Jahrzehnte vergehen - Zeit in der wie, bislang weiter massive, geradezu gigantischen Mengen Energie alle "Sortierungen" benötigt werden. Praktisch alle derzeitigen AKW müssten durch "Schnelle Brüter" oder Teilchenbeschleuniger ersetzt werden. Wie realistisch ist das denn :?: Besonders, wenn man "ausgediente AKW" zunächst mit einem milliardenschweren Aufwand "beseitigen" müsste - wohin bis dahin mit den noch nicht "transmutierbaren" hochradioaktiven Brennelementen :?: Die "strahlenden" Komponenten des nach hunderte von Tonnen zählenden "Inventar" eines jeden AKW - wie soll z.B. im Betrieb radioaktiv gewordener Stahl - Beton jemals "transmutiert" werden :?:

In D wäre das auf eine vergleichsweise kleine Anzahl AKW beschränkt - ganz sicher - alle müssten an den selben Standorten unter aktuellen gesetzlichen Vorgaben zunächst genehmigt werden um dann (falls das der Bevölkerung besser gefallen würde, als eine "versiegelnde" WKA - was zu bezweifeln ist) in ~ 10 Jahren nach Baubeginn in den Probebetrieb zu gehen - bevor irgendwer so irre wäre, eine unerprobte Technologie, die gerade das Labor verlassen hat gleich ein Dutzend davon "gleichzeitig" zu bauen. Geschätzter Stückpreis 10 bis 20 Milliarden €uronen.

Da wäre noch etwas, was all die sonst so schlauen Gegner EE entweder nicht wissen oder schlicht verdrängen. Gleichgültig ob nun aus Kohle oder sonstigen fossilen Rohstoffen - oder eben AKW - es gibt eine physikalische "Obergrenze" bei allen Kraftwerkstypen, wo Wärme in Strom gewandelt wird. Jede "Wärmekraftmaschine" benötigt einen "Kondensator" genannten Abschnitt, der um eine möglichst hohe Effektivität zu erzielen (leider wie überall in der Physik bis zur jeweiligen "Obergrenze"). Dort muss der energiereiche Dampf gekühlt werden um die "innewohnende Energie" überhaupt nutzen zu können :? Das erfordert - wiedermal - "gigantischen" Wassermengen. Das diese "jahreszeitlichen Schwankungen" unterworfen sind, weiß jeder Gegner EE doch sonst so "nutzbringend "als Gegenargument anzuwenden.

Nur bei AKW - fossilen Kraftwerken jeglicher Art - scheint hier der Verstand auszusetzen. Jeder dieser Genies glaubt fest daran, man könne eine beliebige Zahl von derartigen "gigantischen" Wärmequellen in Serie in die vorhandenen Flüsse stellen und alles wird gut. Eigentlich müssten doch die Zahlen der weltweiten Nutzung von Atomkraft in Form von AKW Anlass zum Nachdenken über "das Warum". Leider weit gefehlt, wenn es um die "Versiegelung" der Landschaft geht ist das Geschrei groß. Wenn Vögel "geschreddert" werden ist das ein aus allen Dimensionen gerissenes "Verbrechen an der Natur".

Leider verlieren alle mir bekannten Flüsse so ab ~28°C Wassertemperatur, komplett alle natürlichen Funktionen, sowie die Möglichkeit Sauerstoff in ausreichender Menge zu speichern. Was für alle Wasserlebewesen in unseren Breiten schlicht tödlich ist. Fällt dieser Teil der Nahrungskette weg, wird es für all, die sich dort ihr Futter besorgen die Nahrung weg - was deren Überleben nicht nur gefährdet, sonder unmöglich macht. Diese Grenzen (Wassertemperatur am Einlauf - bzw. - die Rückspeisung) sind gesetzlich bis an die genannten Grenzen festgelegt. Neben der Kraftwerke, "entsorgen" die Anrainer ihre "Abfallwärme" in die Flüsse. Darüber gibt es jede Menge Datenmaterial. Nur sich zu informieren, würde höchst unerfreulich, ein Mindestmaß an Allgemeinwissen, plus einer minimalen Spezialisierung leider voraussetzen. Daran mangelt es den "Stammtischspezialisten" leider erheblich. Wie sonst könnten sie die einfach so "übersehen" :?:

Der folgende Link "erledigt" auch gleich eine ganze Reihe anderer Fragen an anderer Stelle "Warum in D (derzeit) so wenige ihre Hütten elektrisch beheizen" Quelle : HAZ (09.02.2012) "Stromengpass | Frankreich heizt sich arm"
Noch vor wenigen Tagen warnten Stromversorger vor dem Kollaps. Doch Deutschland produziert auch nach dem Atomausstieg mehr Strom, als es braucht und exportiert diesen nach Frankreich. Dort wird er dringend gebraucht.
Bei unseren Nachbarn hat der kalte Winter trotz der 55 Atomkraftwerke im Land Versorgungsengpässe hervorgerufen. Das liegt vor allem an den in Frankreich üblichen Elektroheizungen. Wenn die Franzosen in diesen Tagen von der Arbeit nach Hause kommen, klettert ihr Energieverbrauch auf Rekordwerte. Am Dienstagabend stieg er auf mehr als 100 Gigawatt – ein Wert, der der Leistung von 80 Atomkraftwerken entspricht.

Deutschland hingegen kommt bei 15 Millionen Einwohnern mehr mit der Hälfte aus. Statt mit Strom wird hierzulande vorwiegend mit Gas, Öl oder Wärme aus Blockheizkraftwerken geheizt.
Nun ja, für alle Freunde des gepflegten Atomstroms hier eine Zusammenfassung der Probleme bei unseren Nachbarn, die ja dem "hiesigen" Wünschen nach mehr AKW schon soweit gefolgt sind, um >75% ihres Strombedarfs "nuklear" zu decken. 58 Reaktoren in 19 AKW (19 "Atomparks") mit einer Bruttogesamtleistung von 66.130 Megawatt. Was ahnen lässt - kann auch berechnet werden - wie viel "Abwärme" da "entsorgt werden müssen... Atomenergie in Frankreich Welche Probleme das "Kühlen" in heißen Sommern und wasserarmen Sommer - aber auch wasserarmen Wintermonaten bereitet, streift dieser Artikel : Quelle : TELEPOLIS (31.05.2012) "Licht aus in Frankreich wegen AKW Problemen mit dem Kühlwasser"
Wenn die Loire zufriert, muss das AKW Saint Laurent abgeschaltet werden und von starkem Niedrigwasser im Sommer werden 44 der 58 Reaktoren betroffen. Die Kühlwassernutzung macht schon jetzt volumenmäßig 60% der gesamten Oberflächenwassernutzung in Frankreich aus. Ein Grund für die Drosselungen und Abschaltungen ist die Überwämung der Gewässer.


Irgendwie müssen EE Gegner das sein, was sie so gerne den vernünftig denkenden unter uns vorwerfen - Träumer - die gerne ihre Albträume an alle weiterreichen möchten.....
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon ThorsHamar » Di 17. Okt 2017, 09:54

relativ hat geschrieben:(17 Oct 2017, 10:38)

...bestimmt nicht im Kontext meiner Aussage. Dazu gab es noch den Link , der evtl. auftretende Verständigungsprobleme durch Formulierungen hätte verhindern können, wenn man ihn denn gelesen hätte.


..welch grauenhaftes Missverständnis ...
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon relativ » Di 17. Okt 2017, 10:07

ThorsHamar hat geschrieben:(17 Oct 2017, 10:54)

..welch grauenhaftes Missverständnis ...

Ich habe es nicht thematisiert. :cool:
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon ThorsHamar » Di 17. Okt 2017, 10:12

immernoch_ratlos hat geschrieben:(17 Oct 2017, 10:42)

Es ist immer wieder dasselbe - Nachdenken :?: - sich die notwendigen Informationen verschaffen :?: ....


Das ist doch mal 'ne Idee.
Darf man denn nach der Information eine eigene Meinung haben?
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon ThorsHamar » Di 17. Okt 2017, 10:13

relativ hat geschrieben:(17 Oct 2017, 11:07)

Ich habe es nicht thematisiert. :cool:

Ich auch nicht .... :cool:
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 17. Okt 2017, 10:44

ThorsHamar hat geschrieben:Das ist doch mal 'ne Idee.
Darf man denn nach der Information eine eigene Meinung haben?
Aber sicher, auch völlig abstruse Meinungen sind Meinungen. Bei Fakten allerdings, hilft auch eine noch so "andere Meinung" herzlich wenig.

Dazu bedarf es der neuerdings "alternativen Fakten" - damit kann jeder problemlos jeden Unsinn verbreiten - oder Tatsachen so verfälschen, das ein völlig überzogenes Bild entsteht. Das ist die Quintessenz aus vielen "Meinungen" zu den unterschiedlichsten Dingen - Ereignissen usw. dieser Welt im 21. Jahrhundert. Mit prominenten "Mitstreitern" die das in oberster Instanz zum "Normalität" machen.... :dead:
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Raskolnikof » Di 17. Okt 2017, 10:58

Diese Diskussion erinnert mich an die Zeit wo der PC zum Massen-Konsumartikel wurde. Das war so Anfang der 1980er Jahre mit dem Prozessor 8080, 80282, 80283... Da hörte man ständig die Frage? Soll ich mir jetzt einen PC kaufen oder auf den nächsten Prozessor warten? Der soll doch bald kommen... Meine Antwort war dann immer: "Wenn du einen PC haben willst kaufe dir einen. Wenn du immer darauf wartest, dass was besseres, leistungsfähigeres kommt wird nie etwas aus deinem Vorhaben."

So ist es auch bei der Stromerzeugung. Wenn wir immer nur darauf warten wollen, bis der ultimative Stromerzeuger erfunden wurde, den kein Lebewesen wahrnimmt und klimaneutral ist werden noch Generationen nach uns darauf warten und sich irgendwann wundern, warum der Toaster nicht mehr funktioniert und gute Atemluft verschreibungspflichtig wird. Kein Wunder. Das Kraftwerk kriegt keine Braunkohle mehr. Alle Vorkommen erschöpft...

Es reicht einfach nicht, schöne Phantasien zu entwickeln und sich den Spinat aus der Tasche wachsen zu lassen.
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Raskolnikof » Di 17. Okt 2017, 11:45

Da ja auch Hochspannungsmasten- und Leitungen bei einigen Menschen Augenkrebs zu verursachen scheint: Ich wohne im ländlichen Bereich und weiß auch etwas Positives zu diesen Gittermasten zu berichten. Durch unser schönes Ammerland verläuft eine Hochspannungsleitung. Zwangsläufig stehen da alle paar hundert Meter grosse Gittermasten in der Landschaft, zumeist auf den bewirtschafteten Äckern von Landwirten. Da diese Grünflächen intensiv genutzt werden (zwei bis dreimal jährliches mähen, düngen, Auftrag von Herbiziden, Maisbewirtschaftung…) und Wallhecken, die dem Wild Schutz bieten trotz Verbots im Laufe der Jahre zunehmend verschwinden müssen sich z.B. Rehe etwas einfallen lassen, wenn sie ihre Jungen halbwegs geschützt zur Welt bringen wollen.

Und so staunte ich im Juni vergangenen Jahres nicht schlecht, als ich beim Überschreiten eines kurzgeschorenen Ackers in dem für Landmaschinen unzugänglichen Quadrat zwischen den vier Betonsockeln eines Hochspannungs-Gittermastes ein Reh mit zwei Ricken entdeckte. Das hohe Gras und Gebüsch war auf 2-3qm flachgetrampelt bzw. gelegen. Ringsherum stand hohes Gras und bot den Tieren einen hervorragenden Sichtschutz. Offensichtlich hatte da ein Reh ihre Jungen zur Welt gebracht.
Ich verließ diesen Wohnort schnell und berichtete nur meiner Frau davon. Ansonsten wäre das wohl ein Wallfahrtsort für Neugierige geworden.

Ergo: Der Tierwelt scheinen derartige Masten nicht im Geringsten zu stören. Im Gegenteil!
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Hans Wurst » Di 17. Okt 2017, 11:54

Willst du etwa gerade behaupten, dass sich die Tierwelt an geänderte Umweltbedingungen anpassen kann?
Das ist doch Blasphemie :D
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon H2O » Di 17. Okt 2017, 12:06

Hans Wurst hat geschrieben:(17 Oct 2017, 12:54)

Willst du etwa gerade behaupten, dass sich die Tierwelt an geänderte Umweltbedingungen anpassen kann?
Das ist doch Blasphemie :D


Nicht "die Tierwelt", wenn es sich um ausgeprägte Nischenbewohner handelt. Diese Tierwelt geht unter, wenn ihre Nische zerstört wird. Auf der anderen Seite gibt es äußerst anpassungsfähige Tiere, die unsere Städte aufmischen: Wildschweine, Ratten, Tauben, Möwen, Füchse, Waschbären... Mit dem Urteil "Gotteslästerung" wäre ich in dem Falle etwas zurückhaltender.
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon ThorsHamar » Di 17. Okt 2017, 12:07

immernoch_ratlos hat geschrieben:(17 Oct 2017, 11:44)

Aber sicher, auch völlig abstruse Meinungen sind Meinungen. Bei Fakten allerdings, hilft auch eine noch so "andere Meinung" herzlich wenig. ...


Ja, das ist richtig. Letztlich entscheiden politische Interessen, welche Fakten die richtigen sind.
Ich bin nämlich alt genug, um selbst erlebt zu haben, wie die verschiedenen "abstrusen Meinungen" im Laufe der Jahre von non plus ultra zu no go erklärt wurden, wie auch umgekehrt, je nach Stärke der jeweiligen Lobby.
Und jeder Mensch, der auch nur zweifelte, wurde diffamiert .... :cool:
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon relativ » Di 17. Okt 2017, 12:13

ThorsHamar hat geschrieben:(17 Oct 2017, 13:07)

Ja, das ist richtig. Letztlich entscheiden politische Interessen, welche Fakten die richtigen sind.
Ich bin nämlich alt genug, um selbst erlebt zu haben, wie die verschiedenen "abstrusen Meinungen" im Laufe der Jahre von non plus ultra zu no go erklärt wurden, wie auch umgekehrt, je nach Stärke der jeweiligen Lobby.
Und jeder Mensch, der auch nur zweifelte, wurde diffamiert .... :cool:

Ja klar die Diffamierungsvorwürfe dürfen natürlich nie fehlen, sonst wird man ja nicht als Opfer wahrgenommen. :D
Ein Atom, Kohlelobby gab es natürlich nie, es gab immer nur die bösen Grünen mit ihrer EE-Lobby, die alles und jeden Diffamiert haben, der nicht ihren Standpunkt hatte. :D

Btw. Letztendlich endscheiden auch das Wählervotuum mit, welcher Weg eingeschlagen wird.
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon ThorsHamar » Di 17. Okt 2017, 12:15

relativ hat geschrieben:(17 Oct 2017, 13:13)

Ja klar die Diffamierungsvorwürfe dürfen natürlich nie fehlen, sonst wird man ja nicht als Opfer wahrgenommen. :D
Ein Atom, Kohlelobby gab es natürlich nie, es gab immer nur die bösen Grünen mit ihrer EE-Lobby, die alles und jeden Diffamiert haben, der nicht ihren Standpunkt hatte. :D


Du hast offensichtling den Inhalt meines Postings nicht verstanden ....
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon relativ » Di 17. Okt 2017, 12:18

ThorsHamar hat geschrieben:(17 Oct 2017, 13:15)

Du hast offensichtling den Inhalt meines Postings nicht verstanden ....

Doch, den Kontex der sonstigen Post habe ich natürlich nicht vergessen. :D
Ich habs nur nochmal zusammengefasst. ;)
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Raskolnikof » Di 17. Okt 2017, 12:23

Hans Wurst hat geschrieben:(17 Oct 2017, 12:54)

Willst du etwa gerade behaupten, dass sich die Tierwelt an geänderte Umweltbedingungen anpassen kann?

Ja, das kann sie, zumindest in bestimmten Grenzen. Und die Menschen können das auch. Wie bereits gesagt: Lieber eine Windkraftanlage nebenan und irgendwo in Hermann Löns Heide als ein AKW oder Braunkohlekraftwerk.
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon ThorsHamar » Di 17. Okt 2017, 12:31

relativ hat geschrieben:(17 Oct 2017, 13:18)

Doch, den Kontex der sonstigen Post habe ich natürlich nicht vergessen. :D
Ich habs nur nochmal zusammengefasst. ;)


Deine Zusammenfassung geht aber von einem gravierenden Irrtum aus ...
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon relativ » Di 17. Okt 2017, 12:33

ThorsHamar hat geschrieben:(17 Oct 2017, 13:31)

Deine Zusammenfassung geht aber von einem gravierenden Irrtum aus ...

Lass mich raten, es gibt keine Kohle und Atomlobby mehr und du hast nie auf die Grünen herrumgehackt. :)
Zuletzt geändert von relativ am Di 17. Okt 2017, 12:48, insgesamt 1-mal geändert.
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