Hat die Uni-Hürde für Mediziner ausgedient?

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Hat die Uni-Hürde für Mediziner ausgedient?

Beitragvon jack000 » Mi 4. Okt 2017, 18:55

Ist es verfassungswidrig, wie Abiturienten derzeit auf Studienplätze verteilt werden? Die Wartezeiten betragen für Medizin aufgrund der Bewerberflut im aktuellen Jahrgang sieben oder acht Jahre, also länger als das Studium selbst gedauert hätte. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen rief daher das Bundesverfassungsgericht an. Die Karlsruher Richter hakten nun nach: Am Mittwoch befragten sie Vertreter aus Politik, Verbänden, Hochschulen und der Studentenschaft. Der Erste Senat ließ dabei deutlich durchblicken, dass auch er – wie das vorlegende Gericht – die lange Wartezeit für verfassungsrechtlich problematisch hält. „Irgendwann kommen nur noch die Graubärte rein, irgendwann ist ja auch die Lebenszeit zu Ende“, sagte etwa der Vizepräsident, Ferdinand Kirchhof. Nach Ansicht von Beobachtern könnte Karlsruhe zumindest mehr Transparenz von den Hochschulen einfordern – was sich über den medizinischen Bereich hinaus auswirken dürfte.

Medizinstudienplätze werden in Deutschland auf vier Arten vergeben: Über eine Vorabquote können Bereiche besonderen Bedarfs abgedeckt werden, wenn sich die Kandidaten für den späteren Einsatz vorab verpflichten – etwa Truppenärzte. 20 Prozent der Plätze gehen an die Abiturbesten, 20 Prozent werden danach vergeben, wie lange das Abitur bereits zurückliegt – die „Wartezeitliste“. Die übrigen 60 Prozent vergeben die Hochschulen nach eigenen, allerdings teils recht unterschiedlichen Kriterien, wobei das Abitur eine prominente Rolle spielt – der „numerus clausus“.

Dieses System stößt an seine Grenzen: Im Jahr 1994 lag das Verhältnis noch bei etwa 2 zu 1, zwanzig Jahre später beträgt es fast 5 zu 1 (43.000 Bewerber auf 9.000 Plätze). Hinzu kommt die Noteninflation: Immer mehr Abiturienten schließen mit Spitzennoten ab, so dass die Hochschulen immer strenger aussortieren – in vielen Bundesländern muss es ein Schnitt von 1,0 sein. Das Verwaltungsgericht sieht dadurch den Gleichheitsgrundsatz und die Berufsfreiheit verletzt: Die Abiturnoten in den Ländern seien nicht vergleichbar. Zudem würden aufgrund von Bewerberflut und Noteninflation weite Teile der Bewerber faktisch ausgeschlossen.

Gerade in ländlichen Gebieten fehlen Ärzte

Zugleich fehlt es auf dem Land an Medizinern. Der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, forderte eine Erhöhung der Studienplätze für Medizin um 10 Prozent sowie bundesweite Assessmentcenter – auch, um mehr geeignete Kandidaten auch für ländliche Gebiete zu gewinnen. Ein zentraler Test solle menschliche, empathische und ärztliche Fähigkeiten prüfen. In diese Richtung weist auch der im Frühjahr beschlossene „Masterplan Medizinstudium 2020“ von Bund und Ländern.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/b ... 31211.html
Medizin ist das wichtigste Studium überhaupt, aber es gibt Hürden (NC, Anzahl Studienplätze) ein solches zu beginnen obwohl es sehr viele Interessenten gibt.

Sollten die Hürden für ein Medizinstudium (NC, fehlende Anzahl Studienplätze) nicht erheblich abgebaut werden? Natürlich soll nicht eine jede Bratpfanne Medizin studieren sollen, aber sind denn z.B. Abiturienten mit einem 2,x Abschluss denn per se ungeeignet Mediziner zu werden?
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Re: Hat die Uni-Hürde für Mediziner ausgedient?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 4. Okt 2017, 18:59

Die Hürden können nur dann abgebaut werden, wenn die Anzahl der Studienplätze erhöht wird.
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Re: Hat die Uni-Hürde für Mediziner ausgedient?

Beitragvon jack000 » Mi 4. Okt 2017, 19:56

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(04 Oct 2017, 19:59)

Die Hürden können nur dann abgebaut werden, wenn die Anzahl der Studienplätze erhöht wird.

Jein, auch fehlende Studienplätze sind eine Hürde. Natürlich kann man einen NC hochsetzen wenn es halt nicht genug Studienplätze gibt, aber das eine ist doch erst die Folge des anderen.
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Re: Hat die Uni-Hürde für Mediziner ausgedient?

Beitragvon Boraiel » Mi 4. Okt 2017, 19:59

jack000 hat geschrieben:(04 Oct 2017, 19:55)

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/b ... 31211.html
Medizin ist das wichtigste Studium überhaupt, aber es gibt Hürden (NC, Anzahl Studienplätze) ein solches zu beginnen obwohl es sehr viele Interessenten gibt.

Sollten die Hürden für ein Medizinstudium (NC, fehlende Anzahl Studienplätze) nicht erheblich abgebaut werden? Natürlich soll nicht eine jede Bratpfanne Medizin studieren sollen, aber sind denn z.B. Abiturienten mit einem 2,x Abschluss denn per se ungeeignet Mediziner zu werden?

Staatliche Universitäten reagieren offensichtlich unzureichend auf Angebot und Nachfrage, deshalb stellt sich mir die Frage, warum nicht private Hochschulen stärker diese Lücke füllen? Werden solchen Steine in den Weg gelegt?
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Re: Hat die Uni-Hürde für Mediziner ausgedient?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 4. Okt 2017, 20:03

jack000 hat geschrieben:(04 Oct 2017, 20:56)

Jein, auch fehlende Studienplätze sind eine Hürde. Natürlich kann man einen NC hochsetzen wenn es halt nicht genug Studienplätze gibt, aber das eine ist doch erst die Folge des anderen.


Wer sagt, dass Studienplätze fehlen? Es ist richtig, dass es pro Studienplatz etwa 4 bis 5 Bewerber gibt. Ein "Fehlen" von Studienplätzen würde ich daraus aber nicht ableiten. Aber selbst wenn man die Anzahl der Studienplätze um 10% erhöht, würde das die Situation nicht spürbar entlasten.
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Re: Hat die Uni-Hürde für Mediziner ausgedient?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 4. Okt 2017, 20:10

Boraiel hat geschrieben:(04 Oct 2017, 20:59)

Staatliche Universitäten reagieren offensichtlich unzureichend auf Angebot und Nachfrage,


vielleicht sollte man für Medizin einfach eine Studiengebühr von 10.000 € pro Semester einführen. Wäre interessant zu sehen, ob die Nachfrage dann immer noch so groß ist.
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Re: Hat die Uni-Hürde für Mediziner ausgedient?

Beitragvon Quatschki » Mi 4. Okt 2017, 20:31

Es gibt seit langem zu wenig Medizinstudienplätze, weil die teuer sind. Der Staat hat an der falschen Stelle gespart, nicht zuletzt auch aus ideologischen Gründen auf Studiengebühren verzichtet und lieber bewußt den Ärztemangel in Lauf genommen, obwohl das Menschenleben kostet.
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Re: Hat die Uni-Hürde für Mediziner ausgedient?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 4. Okt 2017, 20:35

Quatschki hat geschrieben:(04 Oct 2017, 21:31)

Es gibt seit langem zu wenig Medizinstudienplätze, weil die teuer sind. Der Staat hat an der falschen Stelle gespart, nicht zuletzt auch aus ideologischen Gründen auf Studiengebühren verzichtet und lieber bewußt den Ärztemangel in Lauf genommen, obwohl das Menschenleben kostet.


Gibt es überhaupt einen Ärztemangel?
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Re: Hat die Uni-Hürde für Mediziner ausgedient?

Beitragvon Quatschki » Mi 4. Okt 2017, 21:01

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(04 Oct 2017, 21:35)

Gibt es überhaupt einen Ärztemangel?

Wie würdest du es sonst nennen, wenn man beim Augenarzt sich Monate im Voraus einen Termin geben lassen muß, für eine Untersuchung von vielleicht 15 Minuten?
Augenarztpraxen könnte es locker doppelt so viele geben.
Da wird eine Gesundheitsdienstleistung bewußt knapp gehalten, um Kosten zu sparen!
Typisch für ein sozialistisches System.
Beim Optiker hingegen geht man rein und wird prompt bedient. Die machen sogar Werbung, um Kunden zu gewinnen. Und das ist auch keine triviale Ausbildung, aber freie Marktwirtschaft.
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Re: Hat die Uni-Hürde für Mediziner ausgedient?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 4. Okt 2017, 21:07

Quatschki hat geschrieben:(04 Oct 2017, 22:01)

Wie würdest du es sonst nennen, wenn man beim Augenarzt sich Monate im Voraus einen Termin geben lassen muß, für eine Untersuchung von vielleicht 15 Minuten?
Augenarztpraxen könnte es locker doppelt so viele geben.
Da wird eine Gesundheitsdienstleistung bewußt knapp gehalten, um Kosten zu sparen!
Typisch für ein sozialistisches System.
Beim Optiker hingegen geht man rein und wird prompt bedient. Die machen sogar Werbung, um Kunden zu gewinnen. Und das ist auch keine triviale Ausbildung, aber freie Marktwirtschaft.


Mehr Ärzte führen nicht zwangsläufig zu schnelleren Terminen.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/studi ... 87268.html
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Re: Hat die Uni-Hürde für Mediziner ausgedient?

Beitragvon jack000 » Mi 4. Okt 2017, 21:12

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(04 Oct 2017, 21:03)

Wer sagt, dass Studienplätze fehlen? Es ist richtig, dass es pro Studienplatz etwa 4 bis 5 Bewerber gibt. Ein "Fehlen" von Studienplätzen würde ich daraus aber nicht ableiten. Aber selbst wenn man die Anzahl der Studienplätze um 10% erhöht, würde das die Situation nicht spürbar entlasten.

Es ist richtig, das wohl mehr Bewerbungen auf Studienplätze entstehen als tatsächlich antreten würden. Bei mir (Ing.) waren es 70 Bewerber, 40 Plätze, 30 sind angetreten und 20 haben bestanden (davon alle 4 Frauen die angetreten sind).
=> Das ist dann eher übertrieben in die andere Richtung, aber wenn potentielle Medizinstudenten lange Wartezeiten haben halte ich das für eine Verschwendung von menschlichen Ressourcen. Auf Ings. kann man im Zweifelsfall verzichten, auf Ärzte hingegen nicht.
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Re: Hat die Uni-Hürde für Mediziner ausgedient?

Beitragvon jack000 » Mi 4. Okt 2017, 21:12

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(04 Oct 2017, 21:35)

Gibt es überhaupt einen Ärztemangel?

Wie definierst du Ärztemangel?
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

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Re: Hat die Uni-Hürde für Mediziner ausgedient?

Beitragvon Flaschengeist » Mi 4. Okt 2017, 21:14

jack000 hat geschrieben:(04 Oct 2017, 19:55)

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/b ... 31211.html
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Es gibt schon jetzt die Möglichkeit den NC zu umgehen. In dem man z.B. Krankenpfleger lernt und sich danach auf einer Uni um einen Studienplatz bewirbt.

Es gibt natürlich auch NC Flüchtlingen die dann den Österreichern den Studienplatz weg nehmen.
„Nur in Deutschland wird mir vorgeworfen, ich wäre deutschfreundlich“ :)

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Re: Hat die Uni-Hürde für Mediziner ausgedient?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 4. Okt 2017, 21:17

jack000 hat geschrieben:(04 Oct 2017, 22:12)

Wie definierst du Ärztemangel?


Ein Ärztemangel wäre es, wenn eine medizinische Unterversorgung der Bevölkerung geben ist. Die sehe ich nicht. Zudem steigt die Anzahl der Ärzte von Jahr zu Jahr. Seit 1990 hat die Anzahl der Ärzte um etwa 50% zugenommen.
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Re: Hat die Uni-Hürde für Mediziner ausgedient?

Beitragvon Ein Terraner » Mi 4. Okt 2017, 21:21

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(04 Oct 2017, 21:10)

vielleicht sollte man für Medizin einfach eine Studiengebühr von 10.000 € pro Semester einführen. Wäre interessant zu sehen, ob die Nachfrage dann immer noch so groß ist.

Studieren nur für Reiche. :thumbup:
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Re: Hat die Uni-Hürde für Mediziner ausgedient?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 4. Okt 2017, 21:30

Ein Terraner hat geschrieben:(04 Oct 2017, 22:21)

Studieren nur für Reiche. :thumbup:


In USA sind Studienplätze auch nicht kostenlos. Mir wäre neu, dass in USA nur "Reiche" studieren. Das Gegenteil ist wohl der Fall. Die Studierquote ist in USA deutlich höher als in Deutschland.
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Re: Hat die Uni-Hürde für Mediziner ausgedient?

Beitragvon Ein Terraner » Mi 4. Okt 2017, 21:34

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(04 Oct 2017, 22:30)

In USA sind Studienplätze auch nicht kostenlos. Mir wäre neu, dass in USA nur "Reiche" studieren. Das Gegenteil ist wohl der Fall. Die Studierquote ist in USA deutlich höher als in Deutschland.

Die kommen dann ja auch erstmal mit einem ordentlichen Berg an Schulden aus dem Studium. Wenn dir sowas gefällt musst du dich an die FDP halten.
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Re: Hat die Uni-Hürde für Mediziner ausgedient?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 4. Okt 2017, 21:38

Ein Terraner hat geschrieben:(04 Oct 2017, 22:34)

Die kommen dann ja auch erstmal mit einem ordentlichen Berg an Schulden aus dem Studium.


Das hält sie aber trotzdem nicht vom Studieren ab. Im Gegenteil.
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Re: Hat die Uni-Hürde für Mediziner ausgedient?

Beitragvon Ein Terraner » Mi 4. Okt 2017, 21:44

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(04 Oct 2017, 22:38)

Das hält sie aber trotzdem nicht vom Studieren ab. Im Gegenteil.

Wenn man an das Geld kommt oder über Stipendien gefördert wird. Aber es bleibt nunmal auch einem großen Teil versperrt.
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Re: Hat die Uni-Hürde für Mediziner ausgedient?

Beitragvon Flaschengeist » Mi 4. Okt 2017, 21:47

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(04 Oct 2017, 22:30)

In USA sind Studienplätze auch nicht kostenlos. Mir wäre neu, dass in USA nur "Reiche" studieren. Das Gegenteil ist wohl der Fall. Die Studierquote ist in USA deutlich höher als in Deutschland.



Geht es in diesem Strang um die USA? :?:
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