Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

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Re: Schmutzkampagne der "Etablierten" gegen die AfD geht in die finale Runde

Beitragvon Kritikaster » Mi 13. Sep 2017, 06:11

Anderus hat geschrieben:(13 Sep 2017, 07:05)

Was Du forderst, ist Konfrontation. Du möchtest mit der gleichen Münze zurückschlagen. Hast Du gute Erfahrungen damit gemacht?

Die deutsche Geschichte hat genügend schlechte Erfahrungen mit Toleranz gegenüber intoleranten Parteien gemacht! Das sollte jeder wissen, der solch weich gespülten Unsinn verbreitet.
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Re: Schmutzkampagne der "Etablierten" gegen die AfD geht in die finale Runde

Beitragvon Cobra9 » Mi 13. Sep 2017, 06:12

Anderus hat geschrieben:(12 Sep 2017, 15:02)

[MOD] - ad hominem Natürlich hat die AFD mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Das hatten alle Parteien, die nach 1980 zusätzlich in den Bundestag gekommen sind. Es ist eben nicht leicht, deutschlandweit eine neue Partei aufzubauen. Da kann man oft nicht überall sein, und jedem Parteimitglied auf den Mund sehen.

Fest steht, das in den Bundestag, keine radikalen Personen reinkommen. Und wenn sie rein kommen, werden sie schneller wieder rausgeschmissen, als sie sich das vorstellen können. Personen, die radikal sind, im Sinne von Gewalttätig, verschwinden schnell ins Gefängnis. Diejenigen, die Radikal sind im Sinne, von Hetzerei, werden im Bundestag, schnell an ihre Grenzen kommen, wenn sie sich mit dem Bundestagspräsidenten anlegen. Ich sehe also keinerlei Grund für Beunruhigung.

Wären also nur noch die Mitglieder und Sympathisanten. Welche Gefahr, sollte von denen ausgehen? Werden sie Radikal/Gewalttätig oder Kriminell, bekommen sie schnell Besuch von der Polizei, in Form von Hausdurchsuchungen und Razzien. Machen sie Demo-Stände oder Mahnwachen, bekommen sie schnell Ärger mit der Bevölkerung oder mit Gegendemonstranten. Die Gefahr, die von solchen Gruppen ausgeht, hält sich in Grenzen. Hier also jetzt, einen Popanz aufzubauen, "wie gefährlich die AFD sein sollte", halte ich für ein fragwürdiges Unterfangen. Ich würde mich an solche Aktionen nicht beteiligen.



Abschwächung erfolgreich ? Nö. Du scheinst nicht mitzubekommen das die AFD überdurchschnittlich viele Nazis, Rechte und Holocaust Leugner im Gefolge hat. Keine andere Partei hatte das nachweisbar so in der Anzahl. Aber stellen AFDler dar. Kontakte zu Rechts mal nicht gewertet
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Keine Literatur kann in puncto Zynismus das wirkliche Leben übertreffen.
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Re: Schmutzkampagne der "Etablierten" gegen die AfD geht in die finale Runde

Beitragvon schelm » Mi 13. Sep 2017, 06:14

Unité 1 hat geschrieben:(12 Sep 2017, 15:26)

Die haben wir nicht ins Land geholt, wir holen die Probleme in die Parlamente. Die waren auch schon immer hier, sind nur sichtbarer und dreister geworden. Diese Probleme haben viele Namen aber einen gemeinsamen Nenner: Menschenverachtung. Die sich vornehmlich auf Minderheiten entlädt. Weil der moderne Nazi das nicht so sagen möchte, dass er eigentlich Neger nicht mag und damals ja nicht alles gut war, verpackt er seine Botschaft und äußert Sorgen um unsere Frauen oder unsere 15jährigen Mädchen, die von Muselhorden vergewaltigt würden. Die blanke Hetze trägt er frohgemut vor, denn der moderne Nazi weiß, dass er das mittlerweile kann, ohne Repressionen befürchten zu müssen. Stattdessen kann er heulen und strampeln wie ein kleines Kind, und man ist geneigt, ihm zuzuhören in der Mitte. Denn zur politischen Auseinandersetzung, oh ach, gehört ja Offenheit und das Anhören von Argumenten, so heißt es. Dass widerlichem abgefucktem Rassismus, vorgetragen von sich mondän gebenden Rechtsextremen, nicht argumentativ begegnet werden kann, da er sich zwar manchmal mit Argumenten schmückt, darunter aber nur das dürre Leibchen der Irrationalität trägt, dass Rassismus so wenig diskussionswürdig ist wie die Erörterung einer Wiedereinführung der Hexenverbrennung, diese Einsicht verschwindet Stück für Stück.

Achso, sorry Julian. Du wolltest ja über Rapefugees reden. Hau rein, Kamerad. Hier darfste's ja.

Dieses links zwo drei vier Politschulungsgefasel karikiert sich selbst und verweigert sich dem Diskurs gegenüber realen Problemen. Die Folge dieser Verweigerungs - und Diffamierungsstrategie wird langfristig eure gesellschaftliche Dekonstruktion sein - und ich freue mich darauf ! :)
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Anderus » Mi 13. Sep 2017, 06:15

Senexx hat geschrieben:(13 Sep 2017, 06:25)
Politischen Gegnern muss niemand Liebe entgegen bringen.

Mir ist kein Schaden bekannt, der entstanden ist, wenn man Menschen Liebe entgegen bringt. Im Gegenteil, ich erfahre es jeden Tag, wie wohltuend es für den Liebenden und den Geliebten ist, wenn man mit Liebe arbeitet und lebt. Warum sollte man dem politischen Gegner keine Liebe entgegen bringen? Könnte das was mit Reife zu tun haben?

Wohl aber ist es immer und überall nötig, die Meinungsfreiheit zu verteidigen und sie auch politischen Gegnern zuzugestehen. Daran scheitern schon die meisten.

Muss ich Dir leider Recht geben. Die Meisten haben den ethischen Grundgedanken nicht verstanden, geschweige denn verinnerlicht. Ich fürchte, der demokratische Rechtsstaat hat noch sehr viel Überzeugungsarbeit zu leisten.
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Re: Schmutzkampagne der "Etablierten" gegen die AfD geht in die finale Runde

Beitragvon schelm » Mi 13. Sep 2017, 06:35

Cobra9 hat geschrieben:(13 Sep 2017, 06:27)

Na ja die Keule hast Du allein verdient. Warum ?

- ins Land geholt wurden die Flüchtlinge nicht. Kamen von allein


- in Syrien gab es bsp. TRENNUNG von Staat und Religion, sowie ein Rechtssystem. Verfälscht darstellen ist aber eben einfacher

Soll ich weitermachen warum sich der Eindruck Rassistisch verfängt ?

Mitte August 2015, also vor dem großen Ansturm des Sommer / Herbst 2015 nach Budapest, wurde durch das Innenministerium eine sich im Nachhinein als ziemlich präzise erwiesene Prognose über die Gesamtflüchtlingszahl für 2015 veröffentlicht. Dazu gab es sogar einen Thread hier, der übrigens seit Jahr und Tag geschlossen ist. ( Entspricht so eine Dauerschließung den Regeln ? )

Wie kann das eigentlich möglich sein, vor dem großen Ansturm, vor der Entscheidung zu Budapest, vor dem Entschluss nach Budapest die Grenzen offen zu lassen ? Kamen also überhaupt nicht völlig überraschend bis zu 10 000 Personen pro Tag ? Imho ein bemerkenswertes Detail, welches in der öffentlichen Wahrnehmung nicht existent scheint.

Wenn man also in alle Welt hinaus posaunt, man erwarte 800 000 Flüchtlinge innerhalb eines Jahres, dann verstehen das potentielle Flüchtlinge als eine Art Green Card, eben NICHT abgewiesen zu werden, sie ziehen daraus die Bereitschaft Deutschlands des Refugees Welcome.

Wenn ich im August äußern würde, für jeden bemerkbar den es interessiert, ich erwarte bis Jahresende ca. 10 Obdachlose, die in meinem offen stehenden Haus Schutz suchen werden, kann ich nicht zu Silvester behaupten, ich hätte niemanden eingeladen, sollten dann tatsächlich 10 Obdachlose sich einquartiert haben. :D
Zuletzt geändert von schelm am Mi 13. Sep 2017, 06:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schmutzkampagne der "Etablierten" gegen die AfD geht in die finale Runde

Beitragvon Anderus » Mi 13. Sep 2017, 06:39

Cobra9 hat geschrieben:(13 Sep 2017, 06:27)
Na ja die Keule hast Du allein verdient. Warum ?

Hier im Forum hat jemand die Keule verdient? Merkwürdige Vorstellung von einer Diskussion. Wie wäre es mit wohlwollenden Argumenten in denen man versucht zu überzeugen?

- ins Land geholt wurden die Flüchtlinge nicht. Kamen von allein

Hällst Du es denn für sinnvoll, darüber zu diskutieren ob sie geholt wurden oder ob sie von alleine kamen? Was könnte das an den Problemen ändern, wenn man diese Frage klärt? Reicht es nicht, wenn man feststellt, das die Flüchtlinge da sind?

- in Syrien gab es bsp. TRENNUNG von Staat und Religion, sowie ein Rechtssystem.

Mag sein, ich habe auch schon öfter darüber gelesen. Fest steht aber, das Syrien von einem absoluten Herrscher, dem Herrn Assad, regiert wird und wurde. Da ist es schwer vorstellbar, ob da rechtsstaatliche Grundsätze eingehalten werden und wurden.

Soll ich weitermachen warum sich der Eindruck Rassistisch verfängt ?

Ja, es stimmt, es gehört zum Thema. Man wirft der AFD Rassismus vor. Ich persönlich lasse mich von solchen Diskussionstotschlägen nur ungern leiten. Mir ist es lieber, man geht ins Detail, und diskutiert gezielt über einzelne Forderungen. Ich lege Menschen nicht gerne in Schubladen. Damit habe ich sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Ob es allerdings zum Thema gehören könnte, einzelnen Usern, den Rassismus nachzuweisen? Da hätte ich schon meine Bedenken.
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Re: Schmutzkampagne der "Etablierten" gegen die AfD geht in die finale Runde

Beitragvon Anderus » Mi 13. Sep 2017, 06:55

Kritikaster hat geschrieben:(13 Sep 2017, 07:11)

Die deutsche Geschichte hat genügend schlechte Erfahrungen mit Toleranz gegenüber intoleranten Parteien gemacht! Das sollte jeder wissen, der solch weich gespülten Unsinn verbreitet.


So, und welche Parteien sollen das sein? Ich kenne eigentlich nur die NSDAP und in Ansätzen die KPD. Alle anderen, haben, teils nach anfänglichen Schwierigkeiten, das Parlamentsleben gut verinnerlicht, und sind in der Lage, brauchbare Arbeit zu leisten. Wir demokratischen Rechtsstaatler können es ruhigen Gewissens verantworten, den Parteien in den deutschen Parlamenten, Toleranz entgegen zu bringen. Und, würden entschieden davon abraten, der AFD die Toleranz zu verweigern. Die AFD hat zwar eigenartige und teils verwerfliche Forderungen, aber sie hält sich im Großen und Ganzen an die Spielregeln des demokratischen Rechtsstaates. In einigen Parlamenten, ist sie schon seit Jahren vertreten, so das man ruhigen Gewissens, zu Verständnis und Toleranz anraten kann. Warum sollte die AFD, die Spielregeln der Demokratie nicht verinnerlichen können? Andere Parteien wie die GRÜNEN, haben es doch auch geschafft. Die Grünen werden sogar als möglichen Koalitionspartner der CDU genannt. Das wäre vor 30 Jahren, undenkbar gewesen.

P.S.
Kann man nicht auf solche Vokabeln wie "weich gespülten Unsinn" verzichten? Das hat auch etwas mit Liebe und Toleranz zu tun.
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Re: Schmutzkampagne der "Etablierten" gegen die AfD geht in die finale Runde

Beitragvon Kritikaster » Mi 13. Sep 2017, 07:09

Anderus hat geschrieben:(13 Sep 2017, 07:55)

So, und welche Parteien sollen das sein? Ich kenne eigentlich nur die NSDAP und in Ansätzen die KPD.

Mir reicht das!
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Re: Schmutzkampagne der "Etablierten" gegen die AfD geht in die finale Runde

Beitragvon Anderus » Mi 13. Sep 2017, 07:16

Cobra9 hat geschrieben:(13 Sep 2017, 07:12)

Abschwächung erfolgreich ? Nö. Du scheinst nicht mitzubekommen das die AFD überdurchschnittlich viele Nazis, Rechte und Holocaust Leugner im Gefolge hat.


Kann sich eine Partei aussuchen, wen sie im Gefolge hat? Sieh es doch mal aus der Sicht der Nazis, Rechte und Holocaust Leugner (warum eigentlich nicht der Islamophoben?)? Sie haben es nicht leicht. Keiner will sie, keiner mag sie, keiner hört ihnen zu, überall fliegen sie raus, überall werden sie spontan bekämpft. Ist es da nicht nachvollziehbar, das sie sich an jeden Strohhalm klammern den sie finden können? Die AFD wird es sich auf Dauer nicht leisten können, solche Spinner im Schlepptau zu haben. Dann werden sie schneller wieder aus den Parlamenten fliegen, wie sie sich das vorstellen können.


Keine andere Partei hatte das nachweisbar so in der Anzahl.

Das ist unhistorisch. In der CDU, wimmelte es damals nur so von Nazis. In Baden Württemberg hatte man sogar damals den Herrn Filbinger, einen Ministerpräsidenten. Das war ein Nazi, der sogar als Richter Todesurteile gegen Fahnenflüchtige gefällt hat. Und, soll ich hier mal den Lebenslauf von Frau Merkel einstellen? Mir wäre es lieber, man würde die AFD-Leute nicht in solche Schubladen packen, sondern ihnen unvoreingenommen eine Chance geben. Wie hoch ist denn das Risiko? Das sitzen wir rechtsstaatlichen Demokraten doch auf einer Pobacke ab.
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Re: Schmutzkampagne der "Etablierten" gegen die AfD geht in die finale Runde

Beitragvon Humelix33 » Mi 13. Sep 2017, 07:16

Kritikaster hat geschrieben:(13 Sep 2017, 07:11)

Die deutsche Geschichte hat genügend schlechte Erfahrungen mit Toleranz gegenüber intoleranten Parteien gemacht! Das sollte jeder wissen, der solch weich gespülten Unsinn verbreitet.


Dann weißt du, und diejenigen, die mit "allen Mitteln" gegen die AfD vorgehen sowieso, von der Geschichte aber wenig, bis gar nichts.

Das Problem am Ende der Weimarer Republik war, das sich alle Richtungen quasi nur noch via Mord und Totschlag (auch die linken Vertreter haben zu entsprechenden Mitteln gegriffen) die Argumente der Gegenseite einhämmern wollten. Wir erleben jetzt genau dasselbe, nur das es "nur" von der linken Seite, natürlich ohne Mord und Totschlag, aber mit Widerstand gegen demokratisch legitime Parteien vorgegangen wird, weil deren Meinungen einem nicht passen. Man kann und muss doch absolut dankbar sein, das sich von der Gegenseite kein Gegenpart entwickelt hat, wo am Ende dann wirklich wieder die Verhältnisse vom Ende der Weimarer Republik aufgetan hätten.

Es gab damals weder von der einen, noch anderen Seite, auch nur den Ansatz von Toleranz, und bei dieser Haltung können nur die "Stärkeren" gewinnen. Das begreift man heute auch immer noch nicht, wenn man gewisse Meinungen verbieten oder falsch darstellen will.

Der mangelnde Lerneffekt ist daher absolut bei denjenigen zu erkennen, die der AfD soviel unterstellen und die Partei an ihre legitimen Aktionen hindern wollen, dass man damit genau das Gegenteil erreicht, weil es auch dort dann irgendwann unglaubwürdig wird, und aus Erfahrungen null bringt.

Wer den Aussagen der AfD kein vernünftiges Gegenargument anbringen kann, und bei einer Weiteren zu einem bestimmten Thema dann nichts mehr hat, muss sich dann eingestehen, dass man verloren hat, und zeigt ein absolut kleinkindliches Verhalten, wenn man dann "Nazi" oder "Rassist" ruft, und sich einer weiteren Debatte entziehen will, DAS ist Schwäche und ein mangelndes Eingeständnis einer zu löchrigen Haltung zu einem bestimmten Thema, die dann eher auf wackeligem Boden steht.
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Re: Schmutzkampagne der "Etablierten" gegen die AfD geht in die finale Runde

Beitragvon Anderus » Mi 13. Sep 2017, 07:22

Kritikaster hat geschrieben:(13 Sep 2017, 08:09)

Mir reicht das!


Was reicht Dir? Soll das etwa eine Rechtfertigung dafür sein, das man in Zukunft jeder neuen Partei, mit allen Mitteln der Schmutzkampagnen, entgentreten soll? Ich persönlich, wüsste da Besseres. Es scheint aber Unterschiede zwischen uns Beiden zu geben, die ich nicht besonders erörtern will. Besonders sympathisch bist Du mir nicht.
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Re: Schmutzkampagne der "Etablierten" gegen die AfD geht in die finale Runde

Beitragvon Senexx » Mi 13. Sep 2017, 07:30

Anderus hat geschrieben:(13 Sep 2017, 08:16)

Das ist unhistorisch. In der CDU, wimmelte es damals nur so von Nazis. In Baden Württemberg hatte man sogar damals den Herrn Filbinger, einen Ministerpräsidenten. Das war ein Nazi, der sogar als Richter Todesurteile gegen Fahnenflüchtige gefällt hat. Und, soll ich hier mal den Lebenslauf von Frau Merkel einstellen? Mir wäre es lieber, man würde die AFD-Leute nicht in solche Schubladen packen, sondern ihnen unvoreingenommen eine Chance geben. Wie hoch ist denn das Risiko? Das sitzen wir rechtsstaatlichen Demokraten doch auf einer Pobacke ab.

Nur der historischen Korrektheit wegen: Die FDP war das Sammelbecken der alten Nazis.
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Re: Schmutzkampagne der "Etablierten" gegen die AfD geht in die finale Runde

Beitragvon Kritikaster » Mi 13. Sep 2017, 07:40

Anderus hat geschrieben:(13 Sep 2017, 08:22)

Was reicht Dir?

Die mit denen gemachte Erfahrung. Ergibt sich auch aus dem Kontext, wenn man es denn verstehen möchte.
Anderus hat geschrieben:Soll das etwa eine Rechtfertigung dafür sein, das man in Zukunft jeder neuen Partei, mit allen Mitteln der Schmutzkampagnen, entgentreten soll?

Durchaus nicht.

Aber die findet ja auch gar nicht statt, sondern ganz normale journalistische Arbeit wird nur von Unterstützern der realitätsfern behaupteten "Opfer-AfD" als solche dargestellt. :eek:
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Re: Schmutzkampagne der "Etablierten" gegen die AfD geht in die finale Runde

Beitragvon becksham » Mi 13. Sep 2017, 07:56

Anderus hat geschrieben:(13 Sep 2017, 08:22)

Was reicht Dir? Soll das etwa eine Rechtfertigung dafür sein, das man in Zukunft jeder neuen Partei, mit allen Mitteln der Schmutzkampagnen, entgentreten soll?

Es sind doch keine Schmutzkampagnen, wenn ihre eigenen Verfehlungen veröffentlicht werden. Es zwingt doch einen Höcke z. B. niemand, eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad zu fordern. Die AfD ist für mich eine rechte Partei. Das wird man doch noch sagen dürfen. ;)

Anderus hat geschrieben:(13 Sep 2017, 08:22)
... Es scheint aber Unterschiede zwischen uns Beiden zu geben, die ich nicht besonders erörtern will. Besonders sympathisch bist Du mir nicht.

Jetzt hast du seitenlang Liebe für andere eingefordert. Besonders liebevoll klingt dieser ad hominem-Spam nicht gerade. ;)
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Re: Schmutzkampagne der "Etablierten" gegen die AfD geht in die finale Runde

Beitragvon busse » Mi 13. Sep 2017, 08:05

Kritikaster hat geschrieben:(13 Sep 2017, 07:11)

Die deutsche Geschichte hat genügend schlechte Erfahrungen mit Toleranz gegenüber intoleranten Parteien gemacht! Das sollte jeder wissen, der solch weich gespülten Unsinn verbreitet.


Unsinn ! Man sollte sich schon mit der Geschichte beschäftigen und nicht heraus posaunen was Unterschichten TV so produziert.
Im Rahmen der ersten wirklichen Demokratie in Deutschland hat die Weimarer Republik weitaus mehr gemacht, als andere europäische Nationen damals im Vergleich.
Welche Toleranz meinst Du denn ? Das Republikschutzgesetz, das Uniformierungsverbote, die Verbote öffentlichen Straßenraum zur Propaganda benutzen, Durchsetzung von Demonstrationsverboten mit teilweisen militärischen Massnahmen, die teilweisen harten Strafen bis zur Todesstrafe für die damaligen extremistischen Mörder ?
Wenn ich solches Gefasel höre , dann möchte ich mal hier erleben was im Forum abgeht wenn die BRD nur halb soviel unternimmt wie die damalige Weimarer Republik.
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Re: Schmutzkampagne der "Etablierten" gegen die AfD geht in die finale Runde

Beitragvon Kritikaster » Mi 13. Sep 2017, 08:29

busse hat geschrieben:(13 Sep 2017, 09:05)

Unsinn ! Man sollte sich schon mit der Geschichte beschäftigen und nicht heraus posaunen was Unterschichten TV so produziert.

Das müssen dann wohl Deine Quellen sein. Ich schau so etwas nicht! :cool:
busse hat geschrieben:Im Rahmen der ersten wirklichen Demokratie in Deutschland hat die Weimarer Republik weitaus mehr gemacht, als andere europäische Nationen damals im Vergleich.
Welche Toleranz meinst Du denn ? Das Republikschutzgesetz, das Uniformierungsverbote, die Verbote öffentlichen Straßenraum zur Propaganda benutzen, Durchsetzung von Demonstrationsverboten mit teilweisen militärischen Massnahmen, die teilweisen harten Strafen bis zur Todesstrafe für die damaligen extremistischen Mörder ?

Genutzt hat das nichts, war also offensichtlich zu wenig. Oder eben Beweis dafür, dass man nicht nur Gesetze erlassen, sondern sie auch umsetzen muss - was natürlich problematisch ist, wenn nicht unerhebliche Teile des Polizei- und Justizapparates mit den Extremisten einer Seite sympathisieren.
busse hat geschrieben:Wenn ich solches Gefasel höre , dann möchte ich mal hier erleben was im Forum abgeht wenn die BRD nur halb soviel unternimmt wie die damalige Weimarer Republik.

Todesstrafe muss nicht sein. Ansonsten siehe oben.
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Re: Schmutzkampagne der "Etablierten" gegen die AfD geht in die finale Runde

Beitragvon Yossarian » Mi 13. Sep 2017, 08:33

Humelix33 hat geschrieben:(13 Sep 2017, 08:16)

Dann weißt du, und diejenigen, die mit "allen Mitteln" gegen die AfD vorgehen sowieso, von der Geschichte aber wenig, bis gar nichts.

Das Problem am Ende der Weimarer Republik war, das sich alle Richtungen quasi nur noch via Mord und Totschlag (auch die linken Vertreter haben zu entsprechenden Mitteln gegriffen) die Argumente der Gegenseite einhämmern wollten. Wir erleben jetzt genau dasselbe, nur das es "nur" von der linken Seite, natürlich ohne Mord und Totschlag, aber mit Widerstand gegen demokratisch legitime Parteien vorgegangen wird, weil deren Meinungen einem nicht passen. Man kann und muss doch absolut dankbar sein, das sich von der Gegenseite kein Gegenpart entwickelt hat, wo am Ende dann wirklich wieder die Verhältnisse vom Ende der Weimarer Republik aufgetan hätten.

Es gab damals weder von der einen, noch anderen Seite, auch nur den Ansatz von Toleranz, und bei dieser Haltung können nur die "Stärkeren" gewinnen. Das begreift man heute auch immer noch nicht, wenn man gewisse Meinungen verbieten oder falsch darstellen will.

Der mangelnde Lerneffekt ist daher absolut bei denjenigen zu erkennen, die der AfD soviel unterstellen und die Partei an ihre legitimen Aktionen hindern wollen, dass man damit genau das Gegenteil erreicht, weil es auch dort dann irgendwann unglaubwürdig wird, und aus Erfahrungen null bringt.

Wer den Aussagen der AfD kein vernünftiges Gegenargument anbringen kann, und bei einer Weiteren zu einem bestimmten Thema dann nichts mehr hat, muss sich dann eingestehen, dass man verloren hat, und zeigt ein absolut kleinkindliches Verhalten, wenn man dann "Nazi" oder "Rassist" ruft, und sich einer weiteren Debatte entziehen will, DAS ist Schwäche und ein mangelndes Eingeständnis einer zu löchrigen Haltung zu einem bestimmten Thema, die dann eher auf wackeligem Boden steht.


Das wichtigste Wort hier ist *noch* ohne Mord und Totschlag. In regional Nachrichten kann man mitterweile 2mal die Woche von Übergriffen auf AFD Politiker, Mitglieder und Wahlhelfern lesen, nur in den großen MSM wird das totgeschwiegen.

In der durch die Medien und manche Parteien wie die SPD linksradikal aufgeheizten Stimmung ist es nur noch eine Frage der Zeit bis zum erstem Toten weil widerstand gegen die "bösen Nazis" gefeiert wird. Darauf hin werden natürlich die Schranken fallen.
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: Schmutzkampagne der "Etablierten" gegen die AfD geht in die finale Runde

Beitragvon Yossarian » Mi 13. Sep 2017, 08:34

Senexx hat geschrieben:(13 Sep 2017, 08:30)

Nur der historischen Korrektheit wegen: Die FDP war das Sammelbecken der alten Nazis.


Waren da mehr alte Nazis als bei der SPD imn Bundestag? Die SPD hat es immerhin auf 17 oder 19 gebracht.
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Tomaner » Mi 13. Sep 2017, 09:32

schelm hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:11)

Wer desinformiert werden möchte, braucht doch nur ÖR zu schauen.


Schaut man mal auf die Seite der AfD Arbeitnehmer (AidA) frage ich mich schon wie es so mit Informationen ist. Christian Waldheim kämpft also für uns Arbeiter und verdammt gleichzeitig den DGB. Schaut man weiter erfährt man, der ist seit 2007 Inhaber einer Beratungsdirma. Also nicht die Gewerkschaften vertreten unsere Interessen als Arbeiter, sondern unsere Chefs und Arbeitgeber wenn sie in der AfD sind. Arbeitnehmer die AfD wählen, wollen also uns, AfD Arbeitgebern zum Frass vorwerfen. Nicht also wir selbst wissen was Gut für uns ist und was wir wollen, sondern unsere Chefs? Ich sehe es schon kommen, bei gewonnener Wahl durch die AfD, gehen unsere Bosse und Chefs für uns auf die Straße und kämpfen wie ein Mann für unsere Löhne und Interessen. Echt geil diese AfD, dann können wir solange weiterarbeiten und haben keine Lohnverluste wegen Warnstreiks und Streiks.
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Re: Schmutzkampagne der "Etablierten" gegen die AfD geht in die finale Runde

Beitragvon Julian » Mi 13. Sep 2017, 09:48

Cobra9 hat geschrieben:(13 Sep 2017, 06:27)

Na ja die Keule hast Du allein verdient. Warum ?

- ins Land geholt wurden die Flüchtlinge nicht. Kamen von allein

- in Syrien gab es bsp. TRENNUNG von Staat und Religion, sowie ein Rechtssystem. Verfälscht darstellen ist aber eben einfacher

Soll ich weitermachen warum sich der Eindruck Rassistisch verfängt ?


Selbst, wenn diese Vorwürfe so richtig wären: Was hat das mit Rassismus zu tun? Nun gut, vielleicht weißt du ja wirklich nicht, was Rassismus ist, das ist dann aber dein Problem und nicht meines, und ich verbitte mir hier die ständigen Diffamierungen. Um es mal so zu sagen: Die Haut-, Augen- oder Haarfarbe spielen keine Rolle für mich bei der Beurteilung eines Menschen. Kulturelle und religiöse Prägungen, eine bestimmte Sozialisation dagegen schon. Warum soll ich einen Menschen willkommen heißen, der mich aufgrund meiner Homosexualität ablehnt? Warum sollen Frauen sich freuen, wenn Muslime mit hinterwäldlerischen Vorstellungen zur Stellung der Frau nach Deutschland kommen?

Warum sind denn die Flüchtlinge nach Deutschland gekommen? Liegt es vielleicht an den Anreizen, die hier gesetzt werden, etwa ein üppiges Sozialsystem und lasche Kontrollen? Liegt es vielleicht daran, dass eine Kanzlerin öffentlich behauptet, es gebe keine Obergrenze, und sich für alle Welt sichtbar mit Flüchtlingen ablichten lässt? Liegt es vielleicht daran, dass die Grenze nicht gesichert wurde, obwohl das nach Aussagen der Behörden jederzeit möglich gewesen wäre?

Warum sind denn so viele Flüchtlinge nach Deutschland und Schweden gekommen, nicht aber nach Frankreich und Dänemark, jeweils vergleichbare Länder? Fragen über Fragen, über die du mal nachdenken solltest.

Ja, Syrien war ein säkularer Staat, so wie der Irak ein säkularer Staat war, eben auf eine begrenzte Weise. Religion wurde dort schon immer instrumentalisiert. Die Frage ist aber vor allem, wie säkular die Bevölkerung eingestellt ist - und da gibt es ganz offenbar große Unterschiede zwischen Stadt und Land und zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, beispielsweise Alawiten versus Sunniten in Syrien (wobei ja vor allem letztere zu uns kamen). Warum haben denn der IS und andere Gotteskämpfer solch einen großen Erfolg in Syrien? Könnte das mit den Einstellungen der Bevölkerung zu tun haben? Ähnliches gilt für den Irak, wo eine Stadt wie Mossul nur so lange unter Kontrolle des IS stehen konnte, weil er auf Rückhalt in der Bevölkerung rechnen konnte.

Hältst du denn Afghanistan auch für ein säkulares Land? Wie ist die Stellung der Frau in Afghanistan? Gibt es dort Unterschiede zu Deutschland, die dazu führen, dass Afghanen sehr prominent in den Vergewaltigungsstatistiken, beispielsweise in Österreich, sind? Oder beobachte doch einfach, was inzwischen regelmäßig in Deutschland geschieht, beispielsweise, wenn mal wieder jemand abgeschlachtet wird, weil er die Regeln des Ramadan verletzt, oder wenn ein Flüchtlinge mal wieder durchdreht und wahlweise mit einem Messer um sich sticht, sich in die Luft jagt, oder in die Menge fährt, alles, um Allah zu gefallen und die Ungläubigen zu strafen.

Leider wird jeder, der den Finger in die Wunde legt und die Realität beschreibt, als Rassist oder sonst etwas abgetan. Das ist diffamierend, und es führt auch zu einer Verharmlosung des wirklichen Rassismus, den es selbstverständlich gibt. Je öfter ihr eure Keule gebraucht, desto stumpfer wird sie, selbst, wenn es einmal um echten Rassismus gehen sollte.

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