revisionismus - revisionisten

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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Alexyessin » Sa 20. Mai 2017, 20:31

Edmund hat geschrieben:(20 May 2017, 21:30)

In diesen 300 Jahren hat Preußen mit Abstand die wenigsten Kriege geführt.


Im Vergleich zu wen? Detmold-Lippe ?
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Edmund » Sa 20. Mai 2017, 20:34

Alexyessin hat geschrieben:(20 May 2017, 21:31)
Im Vergleich zu wen?


Frankreich, Großbritannien, Rußland.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 20. Mai 2017, 20:36

Alexyessin hat geschrieben:(20 May 2017, 21:26)

Das ist das preussische Erbe, so haben die 300 Jahre Staat gespielt. Biste blank, überfall den Nachbarn.

Wieso nur die Preußen?
Dienten nicht alle Kriege nur einem Zweck?
Der Gewinnmaximierung der kriegstreibenden Klasse?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Alexyessin » Sa 20. Mai 2017, 20:43

Edmund hat geschrieben:(20 May 2017, 21:34)

Frankreich, Großbritannien, Rußland.


Wieso gerade diese drei? Gemäß dem Motto - "Erstelle eine Statistik immer so, das das rauskommt, was du belegen willst"?
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Alexyessin » Sa 20. Mai 2017, 20:43

Bielefeld09 hat geschrieben:(20 May 2017, 21:36)

Wieso nur die Preußen?
Dienten nicht alle Kriege nur einem Zweck?
Der Gewinnmaximierung der kriegstreibenden Klasse?


Das klingt mir zu marxistisch.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 20. Mai 2017, 21:13

Alexyessin hat geschrieben:(20 May 2017, 21:43)

Das klingt mir zu marxistisch.

Nun bin ich ja kein Marxist.
Aber nenne doch mal einen Krieg,
in dem es nicht Machterhalt, Machterweiterung und Unterdrückung ging.
Das war doch nicht nur bei den Preußen so.
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Edmund » Sa 20. Mai 2017, 21:16

Alexyessin hat geschrieben:(20 May 2017, 21:43)
Wieso gerade diese drei? Gemäß dem Motto - "Erstelle eine Statistik immer so, das das rauskommt, was du belegen willst"?


Weil das die anderen europäischen Großmächte sind. Oder soll man Preußen nun mit Liechtenstein vergleichen?
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Alexyessin » Sa 20. Mai 2017, 21:26

Edmund hat geschrieben:(20 May 2017, 22:16)

Weil das die anderen europäischen Großmächte sind. Oder soll man Preußen nun mit Liechtenstein vergleichen?


Wenn, dann waren es die anderen europäischen Großmächte. Und ich glaube, Preussen sollten wir nicht wirklich die ersten Jahre zu den Großmächten sehen. Fritz der große Dieb hat es irgendwann zu einer Mittelmacht gemacht, dann kam Napoleon und leider anbetrachts der deutschen Geschichte hat dieser diesen schaurigen Frieden mit Preussistan geschloßen, aber Großmacht war es auch nicht. Deswegen ist der Vergleich auch wirklich unsinnig.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Alexyessin » Sa 20. Mai 2017, 21:27

Bielefeld09 hat geschrieben:(20 May 2017, 22:13)

Nun bin ich ja kein Marxist.
Aber nenne doch mal einen Krieg,
in dem es nicht Machterhalt, Machterweiterung und Unterdrückung ging.
Das war doch nicht nur bei den Preußen so.


Bitte misch dich nicht weiter ein. Ich möchte das hier nicht mit dir vertiefen.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Quatschki » Sa 20. Mai 2017, 21:28

Bielefeld09 hat geschrieben:(20 May 2017, 22:13)

Nun bin ich ja kein Marxist.
Aber nenne doch mal einen Krieg,
in dem es nicht Machterhalt, Machterweiterung und Unterdrückung ging.
Das war doch nicht nur bei den Preußen so.


Da kann man bei Clausewitz nachlesen:
...
Der Krieg ist mehr für den Verteidiger als für den Eroberer da, denn der Einbruch hat erst die Verteidigung herbeigeführt und mit ihr erst den Krieg. Der Eroberer ist immer friedliebend (wie Bonaparte auch stets behauptet hat), er zöge ganz gern ruhig in unseren Staat ein; damit er dies aber nicht könne, darum müssen wir den Krieg wollen und also auch vorbereiten, d. h. mit anderen Worten: es sollen gerade die Schwachen, der Verteidigung Unterworfenen, immer gerüstet sein und nicht überfallen werden; so will es die Kriegskunst.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 20. Mai 2017, 21:47

Quatschki hat geschrieben:(20 May 2017, 22:28)

Da kann man bei Clausewitz nachlesen:

Aber Clausewitz ist schon ein wenig älter, oder?
Kannte der schon Atomwaffen?
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Kael » Sa 20. Mai 2017, 21:53

Preußen hat insgesamt weniger Krieg geführt - in der gleichen Zeit - wie seine Nachbarn.

Welche großen Kriege hat Preußen denn verursacht?

Es ist schlicht und ergreifend falsch zu sagen Preußen war schlecht. Preußen war damals auf einem SEHR HOHEN STANDARD im Vergleich zu anderen Ländern.

Preußen hat sich seine Vormachtsstellung in Deutschland aber erkämpft.

Während Frankreich und England marodierend durch die Welt zogen, Sklaven hielten und die Welt kolonisierten, was haben wir Deutschen da bitte gemacht? Richtig -> Nichts.
Sklaverei war bei uns verpönt.

Deutschland ist ein Feindbild weil wir ein "Steh-Auf Männchen" sind. Man kann uns kurzzeitig kleinhalten dann musste ein Krieg her um uns einzuschränken. Ein geeintes Deutschland war die schlimmste Vorstellung welche die FRanzosen und Briten jemals hatten.

Der einzige Grund warum dies heutzutage etwas anders ist, ist weil durch die Kriege - die notwendig waren - die SIegermächte erkannt haben, dass sie Deutschland nicht "klein halten können" und es besser wäre, es einzubinden anstatt wie all die Jahre davor zu isolieren.

Denn jedesmal wenn man Deutschland isoliert hat, gab es Krieg damit man sich "befreien kann"
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Kael » Sa 20. Mai 2017, 21:55

Und ja, V Raketen brauchte man spezielle Dinge.
Aber der Krieg wurde nicht durch Spezialwaffen entschieden, sondern von Panzern, Artillerie und Kleinwaffen. Diese Dinge kann JEDE Werkstatt herstellen wenn man ihnen die Blaupausen gibt.
Selbst kleine Panzerfahrzeuge kann man in Werkstätten zusammenschweißen.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Quatschki » Sa 20. Mai 2017, 22:04

Bielefeld09 hat geschrieben:(20 May 2017, 22:47)

Aber Clausewitz ist schon ein wenig älter, oder?
Kannte der schon Atomwaffen?

Die passen besonders gut in die Clausewitzsche Logik.
Es ist Deutscvhland hier!
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 20. Mai 2017, 22:10

Quatschki hat geschrieben:(20 May 2017, 23:04)

Die passen besonders gut in die Clausewitzsche Logik.

Aber das hat jetzt wenig mit dem Thema hier zu tun.
Es geht ja um Revisionisten, also die ewig Gestrigen.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Nomen Nescio » Sa 20. Mai 2017, 23:03

Kael hat geschrieben:(20 May 2017, 22:55)

Und ja, V Raketen brauchte man spezielle Dinge.
Aber der Krieg wurde nicht durch Spezialwaffen entschieden, sondern von Panzern, Artillerie und Kleinwaffen. Diese Dinge kann JEDE Werkstatt herstellen wenn man ihnen die Blaupausen gibt.
Selbst kleine Panzerfahrzeuge kann man in Werkstätten zusammenschweißen.

wenn du wirklich so denkst, mußt du mal nachsuchen wieviel panzer durch panzer/kanonen/usw ausgeschaltet wurden und wieviel durch flugzeuge.
von allen waffen spielten die flugzeuge vermutlich die hauptrolle. sie sorgten dafür, daß obwohl speers fabriken noch immer leisteten nichts mehr aus den fabriken kam. es gab kein brennstoff mehr. dafür sorgten die flugzeuge.
oder das 6. heer bei stalingrad. trotz görings behauptung konnte seine luftflotte nicht das heer bevorraten. bei bastogne dagegen (ardennenoffensive) gelang es die alliierten flugzeuge das dorf zu bevorraten.
die wende im stillen ozean wurde durch flugzeuge erreicht, die vier japanische flugzeugträger vernichteten und dadurch japan flügellahm machten. usw...
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Nomen Nescio » Sa 20. Mai 2017, 23:04

Kael hat geschrieben:(20 May 2017, 22:53)

Sklaverei war bei uns verpönt.

ich will nicht diskutieren. merke nur auf, daß z.b. hannover soldaten verkaufte.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Nomen Nescio » Sa 20. Mai 2017, 23:08

Kael hat geschrieben:(20 May 2017, 22:53)

Der einzige Grund warum dies heutzutage etwas anders ist, ist weil durch die Kriege - die notwendig waren - die SIegermächte erkannt haben, dass sie Deutschland nicht "klein halten können" und es besser wäre, es einzubinden anstatt wie all die Jahre davor zu isolieren.

Denn jedesmal wenn man Deutschland isoliert hat, gab es Krieg damit man sich "befreien kann"

ich denke, das du zu viel in der kaiserstradition lebst. 1870-1871 war z.b. einen krieg um die vormachtstellung. daneben auch noch wirtschaftlich. obwohl dieses aspekt er recht deutlich wurde um die jhdt-wende.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Nomen Nescio » Sa 20. Mai 2017, 23:11

Edmund hat geschrieben:(20 May 2017, 22:16)

Weil das die anderen europäischen Großmächte sind. Oder soll man Preußen nun mit Liechtenstein vergleichen?

die wasserscheide für großmacht war 1870-1871.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Kael » Sa 20. Mai 2017, 23:47

JA, das sind Söldner. Aber es sind keine Sklaven.

Und ja, ich weiß wie viel die FLugzeuge dazu beigetragen haben. Aber es geht ja darum das theoretisch sofort in den Konsumbereih hätt umgeschwenkt werden können und das könnte sogar Rheinmetall oder Mauser damals.

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