Spitzensteuersatz weiter senken?

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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Realist2014 » Sa 13. Mai 2017, 09:55

Alter Stubentiger hat geschrieben:(13 May 2017, 10:46)

Noch so einer der einfach nicht versteht oder verstehen möchte was ich schreibe.


Liegt vielleicht daran- wie du es beschreibst und formulierst...

Ich versuche dir mal zu helfen:

Ein Lediger, der ein zu versteuerndes Einkommen von 300tsd Euro hat- der muss (die "letzten") 50tsd Euro mit dem Spitzensteuersatz von 45% versteuern.

Zustimmung deinerseits?
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Orwellhatterecht » So 14. Mai 2017, 11:11

Realist2014 hat geschrieben:(12 May 2017, 21:49)

das ist ja nicht der Punkt

nur finde ich es seltsam, das du bevorzugst denen mehr weg zu nehmen- die es erwirtschaften..




Der Artikel20, Satz 1, unseres Grundgesetzes, erläutert Dir näher, warum und wieso das so ist.
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » So 14. Mai 2017, 11:33

Orwellhatterecht hat geschrieben:(14 May 2017, 12:11)

Der Artikel20, Satz 1, unseres Grundgesetzes, erläutert Dir näher, warum und wieso das so ist.


unter anderem deswegen haben wir ja auch einen steigenden Grenzsteuersatz. Wo liegt das Problem?
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Orwellhatterecht » Di 16. Mai 2017, 15:01

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(14 May 2017, 12:33)

unter anderem deswegen haben wir ja auch einen steigenden Grenzsteuersatz. Wo liegt das Problem?



... der aber lediglich für Einkommen aus Arbeit zur Anwendung gelangt, nicht dagegen aber aus dem Ertrag aus Vermögen. Der allseits von der Politik verwendete Spruch: "... wer arbeitet, der muss mehr bekommen als jemand, der nicht arbeitet, wird somit ad absurdum geführt, er gilt lediglich für die "kleinen Leute", damit die sich auch maximal anstrengen.
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Positiv Denkender » Di 16. Mai 2017, 15:14

Orwellhatterecht hat geschrieben:(12 May 2017, 17:51)

Es geht vor allen Dingen um den %ualen Anteil der Mehrwertsteuer, somit um die %uale Gesamtsteuer Belastung eines Haushaltes. Der zahlt zwar manchmal keine oder nur geringe Einkommensteuer, dafür aber liegt der %uale Anteil der Verbrauchssteuern entsprechend hoch.


Prozentualer Anteil interessiert niemanden . 100 ,-€ ist mehr als 10 € . Frage mal einen Geschäftsmann ob es ihm interessiert wieviel % des Einkommens
der Kunde bei ihm lässt . Der wird sicher Kunden die 1000 € beim ihm lassen (obwohl lediglich 1 % seines Einkommens ) lieber sehen als jemand der hundert € verkonsumiert
obwohl es sich um 20 % des Einkommens handelt . Also merke wer 50000 € pro Jahr verdient zahlt mehr Steuern in € und Cent als jemand der 20000 ,-€ verdient .Wäre doch interessant zu wissen wo Preise prozentual nach Einkommen festgelegt werden .
Bisher habe ich das noch nirgendwo gelesen ,geht man mal von Vorzugspreisen für Schüller Studenten ,Rentner ab . Nur diese Preisnachlässe
werden, egal wie hoch das Einkommen der Betreffenden ist gewährt .Der vermögende Rentner bekommt Preisnachlass ,der Familienvater nicht .
Da fangen Ungerechtigkeiten an. Die MwSt . ist die gerechteste aller Steuern .
In Deutschland besonders ,weil auf Nahrungsmittel ein verminderten Steuersatz liegt .
Wer wenig konsumiert bezahlt wenig wer viel konsumiert bezahlt viel MwSt. Am Ende zählt für den Fiskus nur die tatsächliche Summe die
ins Staatssäckel fließen .
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 16. Mai 2017, 15:18

Orwellhatterecht hat geschrieben:(16 May 2017, 16:01)

... der aber lediglich für Einkommen aus Arbeit zur Anwendung gelangt, nicht dagegen aber aus dem Ertrag aus Vermögen.


es wäre mir neu, dass der persönliche Einkommensteuersatz nicht für Erträge aus Vermietung und Verpachtung gilt.
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Orwellhatterecht » Di 16. Mai 2017, 15:26

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(16 May 2017, 16:18)

es wäre mir neu, dass der persönliche Einkommensteuersatz nicht für Erträge aus Vermietung und Verpachtung gilt.



Vermietung und Verpachtung zählt nur selten zu den "leistungslosen Einkommen", insbesondere dann nicht, wenn der Immobilien Eigentümer verantwortlich handelt und sich um die Instandhaltung seiner Immobilie kümmert.Dafür bekommt er vom Mieter kaum Anerkennung, auch nur "mit Mullen und knullen" mal eine höhere Miete, dafür aber darf er die Miete auch wie Arbeitseinkommen und gegenüber leistungslosem Einkommen z.B. aus Tantiemen, entsprechend höher versteuern.
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 16. Mai 2017, 15:28

Orwellhatterecht hat geschrieben:(16 May 2017, 16:26)

Vermietung und Verpachtung zählt nur selten zu den "leistungslosen Einkommen", insbesondere dann nicht, wenn der Immobilien Eigentümer verantwortlich handelt und sich um die Instandhaltung seiner Immobilie kümmert.Dafür bekommt er vom Mieter kaum Anerkennung, auch nur "mit Mullen und knullen" mal eine höhere Miete, dafür aber darf er die Miete auch wie Arbeitseinkommen und gegenüber leistungslosem Einkommen z.B. aus Tantiemen, entsprechend höher versteuern.


Nun, natürlich zählen Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung zu den Einkünften aus Kapitalvermögen. Keine Ahnung was du sagen willst, da musst du dich wohl etwas genauer ausdrücken.
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Orwellhatterecht » Di 16. Mai 2017, 15:28

Positiv Denkender hat geschrieben:(16 May 2017, 16:14)

Prozentualer Anteil interessiert niemanden . 100 ,-€ ist mehr als 10 € . Frage mal einen Geschäftsmann ob es ihm interessiert wieviel % des Einkommens
der Kunde bei ihm lässt . Der wird sicher Kunden die 1000 € beim ihm lassen (obwohl lediglich 1 % seines Einkommens ) lieber sehen als jemand der hundert € verkonsumiert
obwohl es sich um 20 % des Einkommens handelt . Also merke wer 50000 € pro Jahr verdient zahlt mehr Steuern in € und Cent als jemand der 20000 ,-€ verdient .Wäre doch interessant zu wissen wo Preise prozentual nach Einkommen festgelegt werden .
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ins Staatssäckel fließen .



Doch, gerade diejenigen, die in der Einkommensskala weit unten angesiedelt sind, finden es nicht gerade ok, dass sie %ual weniger Netto vom Brutto erhalten als z. B. Bezieher von Tantiemen.
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 16. Mai 2017, 15:30

Orwellhatterecht hat geschrieben:(16 May 2017, 16:28)

Doch, gerade diejenigen, die in der Einkommensskala weit unten angesiedelt sind, finden es nicht gerade ok, dass sie %ual weniger Netto vom Brutto erhalten als z. B. Bezieher von Tantiemen.


Tantiemen müssen ganz normal mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert werden.
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Orwellhatterecht » Di 16. Mai 2017, 15:33

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(16 May 2017, 16:28)

Nun, natürlich zählen Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung zu den Einkünften aus Kapitalvermögen. Keine Ahnung was du sagen willst, da musst du dich wohl etwas genauer ausdrücken.



Das sieht das Finanzamt aber wesentlich anders, es unterscheidet bekanntlich zwischen der Anlage "KAP" (Einkünfte aus Kapitalvermögen) und "V+V" (Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung). Wobei die Anlage "KAP" nur noch für Menschen interessant ist, deren Grenzsteuersatz unter dem %satz der Abgeltungsteuer liegt, also im Regelfall für kleine und mittlere Einkommen.
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 16. Mai 2017, 15:42

Orwellhatterecht hat geschrieben:(16 May 2017, 16:33)

Das sieht das Finanzamt aber wesentlich anders, es unterscheidet bekanntlich zwischen der Anlage "KAP" (Einkünfte aus Kapitalvermögen) und "V+V" (Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung). Wobei die Anlage "KAP" nur noch für Menschen interessant ist, deren Grenzsteuersatz unter dem %satz der Abgeltungsteuer liegt, also im Regelfall für kleine und mittlere Einkommen.


was letztendlich auch nur bedeutet, dass wenn du Vermietung und Verpachtung außen vor lässt, nur derjenige von der aktuellen -Regelung pofitiert, der sowieso ein niedriges Einkommen hat. Nicht aber derjenige der ein hohes Einkommen aus Kapitaleinkünften hat.
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Positiv Denkender » Di 16. Mai 2017, 15:55

Orwellhatterecht hat geschrieben:(16 May 2017, 16:28)

Doch, gerade diejenigen, die in der Einkommensskala weit unten angesiedelt sind, finden es nicht gerade ok, dass sie %ual weniger Netto vom Brutto erhalten als z. B. Bezieher von Tantiemen.

Die Bezieher von Tantiemen bezahlen aber mehr Steuern wie schon erwähnt 1000 ist mehr als 100.
Das Menschen mit geringerem Einkommen weniger bezahlen mag auf deinen Rechenkünsten basieren .
Bei Menschen mit geringerem Einkommen ist brutto und Netto fast identisch ,Grund die zahlen keine Steuern .Die zahlen
auch geringere KV Beträge bei gleichwertig medizinischen Leistungen .Genau das Gegenteil ist richtig ,
Der Unterschied zwischen Brutto und Netto ist bei Menschen mit höherem Einkommen weitaus drastischer .
Übrigens in einem freien Land wie diesem ist es jedem selbst überlassen über lassen ob er Tantiemen bekommt.
Es gibt keine Begrenzung .
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Skull » Di 16. Mai 2017, 16:44

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(16 May 2017, 16:30)

Tantiemen müssen ganz normal mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert werden.

Stimmt. :)

Bei mir waren es immer der Höchststeuersatz plus Soli.

Orwellhatterecht hat geschrieben:(16 May 2017, 16:33)

Wobei die Anlage "KAP" nur noch für Menschen interessant ist,
deren Grenzsteuersatz unter dem %satz der Abgeltungsteuer liegt,
also im Regelfall für kleine und mittlere Einkommen.

Nö.

Ich darf, durfte und MUSS auch weiterhin die Anlage KAP zwangsweise ausfüllen.

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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Realist2014 » Di 16. Mai 2017, 20:46

Orwellhatterecht hat geschrieben:(16 May 2017, 16:01)

... der aber lediglich für Einkommen aus Arbeit zur Anwendung gelangt, nicht dagegen aber aus dem Ertrag aus Vermögen.n.



wenn das Vermögen aus Aktien besteht- dann geht es in der Spitze bis zu 54%...
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Orwellhatterecht » Mi 17. Mai 2017, 14:15

Realist2014 hat geschrieben:(16 May 2017, 21:46)

wenn das Vermögen aus Aktien besteht- dann geht es in der Spitze bis zu 54%...



Du "glänzt" wieder mal durch "alternative Fakten"!
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Skull » Mi 17. Mai 2017, 14:24

Orwellhatterecht hat geschrieben:(17 May 2017, 15:15)

Du "glänzt" wieder mal durch "alternative Fakten"!

Ich denke es ist in den letzten Jahren "unendliche" Male darauf hingewiesen worden,
das die Besteuerung einer ausgezahlten Dividende auf der einen Seite BEIM Unternehmen
und ZUSÄTZLICH bei Zufluss, nochmals der Restwert beim Aktionär versteuert wird.

Ebenfalls ist x-mal darauf verwiesen worden, das vorher ein Aktionär
- bei DIESER ebenfalls umfänglichen Besteuerung -
die KöSt als bereits vorausgezahlte Steuer gelten machen konnte.

Heute eben nicht mehr. Gezahlt und besteuert (mit) IST die KöSt ... aber weiterhin.

Das sind keine alternativen Fakten.

Das ist wohl eher .... die völlige Ignoranz dieses Sachverhalts von DEINER Seite. :)

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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Realist2014 » Do 18. Mai 2017, 08:50

Orwellhatterecht hat geschrieben:(17 May 2017, 15:15)

Du "glänzt" wieder mal durch "alternative Fakten"!




nur im Gegensatz zu dir bin ich unserem Steuersystem intellektuell gewachsen

und nicht wie du ideologisch verblendet...
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Orwellhatterecht » Fr 19. Mai 2017, 20:15

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(16 May 2017, 16:42)

was letztendlich auch nur bedeutet, dass wenn du Vermietung und Verpachtung außen vor lässt, nur derjenige von der aktuellen -Regelung pofitiert, der sowieso ein niedriges Einkommen hat. Nicht aber derjenige der ein hohes Einkommen aus Kapitaleinkünften hat.



Gerade derjenige mit dem niedrigen Einkommen (Grenzsteuersatz unter 25 %) täte gut daran, die Anlage "KAP" auszufüllen. Dann nämlich werden seine Kapitaleinkünfte seinem steuerpflichtigen Einkommen zugerechnet und er bekommt möglicherweise ein paar € seiner zuvor einbehaltenen Abgeltungssteuer zurück. Für denjenigen, der neben einem hohen Arbeitseinkommen ein leistungsloses Zusatzeinkommen dank Dividenden hat, gilt die Devise, "... durch Arbeit kann man nicht wirklich reich werden, bei Kapitalerträgen dagegen hilft einem der Staat, damit sie sich möglichst stark vermehren."
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Realist2014 » Fr 19. Mai 2017, 21:11

Orwellhatterecht hat geschrieben:(19 May 2017, 21:15)

G. Für denjenigen, der neben einem hohen Arbeitseinkommen ein leistungsloses Zusatzeinkommen dank Dividenden hat, gilt die Devise, "... durch Arbeit kann man nicht wirklich reich werden, bei Kapitalerträgen dagegen hilft einem der Staat, damit sie sich möglichst stark vermehren."


Ohne Abgeltungssteuer würden die auch nicht mehr Steuern bezahlen+

das wurde dir jetzt schon gefühlte 1000 mal erklärt

was genau hindert dich daran- dieses zu verstehen?
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