Sammelstrang: Quo vadis, Europa und EU?

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Re: Rückbau der EU

Beitragvon H2O » Mo 15. Mai 2017, 21:36

Senexx hat geschrieben:(15 May 2017, 22:23)

So, so. Andere Meinungen sind also nicht mehr erlaubt. Wo steht das in den Nutzungedingungen? Sollte ich unter falschen Vorrausetzungen hierher gelockt worden sein?


Das ist Ihre Auslegung meines Beitrags. Sie können sich aus meiner Sicht jede Meinung erlauben; ich nehme mir die Freiheit, auf Beiträge nicht mehr ein zu gehen, die das europäische Projekt grundsätzlich in Frage stellen, und ich bitte andere Freunde des europäischen Projekts, es mir nach zu tun.
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Ger9374
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon Ger9374 » Mo 15. Mai 2017, 21:38

Senexx hat geschrieben:(15 May 2017, 22:23)

So, so. Andere Meinungen sind also nicht mehr erlaubt. Wo steht das in den Nutzungedingungen? Sollte ich unter falschen Vorrausetzungen hierher gelockt worden sein?



Es ist ein Beispiel dafür wie engagiert das E.U
Forum streitet. Und solange wie mir keiner eine realistische Alternative zum Europa der Gegenwart
gibt werde auch ich dieses Symbol von freiheitlichen und Demokratischen Werten gegen unangemessene Kritik verteidigen. Europa braucht
Deutschland, und Deutschland braucht Europa.
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon Senexx » Mo 15. Mai 2017, 21:39

Sie können Beiträge getrost ignorieren.

Ich stelle das europäischen Projekt übrigens nicht in Frage. Ich möchte eine andere Art der Integration.
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon H2O » Mo 15. Mai 2017, 21:48

Senexx hat geschrieben:(15 May 2017, 22:39)

Sie können Beiträge getrost ignorieren.

Ich stelle das europäischen Projekt übrigens nicht in Frage. Ich möchte eine andere Art der Integration.


Wo ist Ihr konstruktiver Beitrag zum Thema zu finden? Der Begriff "europäisches Projekt" ist durch Inhalte besetzt.
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Ger9374 » Mo 15. Mai 2017, 21:59

Britannien und insbesondere May gehen auf Wählen zu, also her mit der E.U als Prellbock.
So solidarisiert man sein Volk und sammelt stimmen für die Torys.
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon Senexx » Mo 15. Mai 2017, 22:00

Spam entfernt

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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon H2O » Mo 15. Mai 2017, 22:15

Ger9374 hat geschrieben:(15 May 2017, 22:59)

Britannien und insbesondere May gehen auf Wählen zu, also her mit der E.U als Prellbock.
So solidarisiert man sein Volk und sammelt stimmen für die Torys.


Na ja, daß man sein Volk durch Kraftmeierei für ein Vorhaben solidarisieren kann, das die eine Hälfte des Volks abgelehnt hat, das wird jetzt eine ganz neue Erfahrung für mich. Ich hätte eher erwartet, daß Tommy Normalverbraucher sich über Brüskierungen ärgert und genau das Gegenteil unterstützt. Ja, gibt es denn überhaupt keine Liebe mehr unter den Menschen? ;)
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon Hyde » Di 16. Mai 2017, 02:45

frems hat geschrieben:(14 May 2017, 23:41)
Ist ja aber auch nicht so wichtig: die europäische Integration kann nun relativ entspannt fortgesetzt werden, da die Populisten wieder an Bedeutung verlieren.


"Entspannt" ist für mich das falsche Wort. Der Prozess des europäischen Projekts muss eher konzentriert & entschieden vorangetrieben werden, nicht entspannt dahinplätschernd.
Denn letztendlich gilt doch der Satz: "Politik muss die Probleme der Menschen lösen!" Oder, bezogen auf Europa: "Europa muss Probleme der Menschen lösen!" Wenn Rechtspopulisten auf dem Vormarsch sind, dann ist das immer ein Zeichen dafür, dass dieser Anspruch momentan nicht gut erfüllt wird. Da darf man sich nicht entspannt zurücklehnen, sondern muss die Unzufriedenheit wahrnehmen und entschieden notwendige Reformen in Angriff nehmen, damit durch Verbesserungen und Erfolge das Vertrauen in das europäische Projekt wieder gestärkt wird.

In Frankreich hat die Politik in den letzten Jahren nicht gut die Probleme der Menschen gelöst. Daher sind die Populisten dort auf dem Vormarsch.

Insofern ist der Rechtspopulismus, wenngleich er zurecht kritisiert wird, Teil der Selbstheilungskräfte der Demokratie. Umso größer der Populismus, umso größer auch der Druck auf den Regierungen, Reformen anzugehen, Dinge zu verbessern und sich nicht zu weit vom Willen der Bevölkerung zu entfernen.
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon Senexx » Di 16. Mai 2017, 04:24

Hyde hat geschrieben:(16 May 2017, 03:45)

Denn letztendlich gilt doch der Satz: "Politik muss die Probleme der Menschen lösen!" .


Politik muss gar nichts.

Politik heißt Mehrheitsentscheidungen: Die Mehrheit setzt ihre Interessen gegen die Minderheit durch. Das kann man bei uns wie in Frankreich sehr schön beobachten.

In Frankreich heißt das: Zentrum gegen Peripherie, Globalisierungsgewinner gegen Verlierer, Alte gegen Junge, Arbeitsplatzbesitzer gg. Neueinsteiger auf dem Arbeitsmarkt.

Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sich das mit Macron ändert.

Das Geschwätz von der Vertiefung der Europäischen Zusammenarbeit dient nur dazu, den Leuten Sand in die Augen zu streuen. Die Probleme z. B. Frankreichs sind nicht Folgen einer zu geringen europäischen Zusammenarbeit, sondern Ergebnis einer falschen heimischen Politik.
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EU 3.0

Beitragvon H2O » Di 16. Mai 2017, 08:08

Sehr wahrscheinlich beginnt nun eine weitere Entwicklungsstufe der Europäischen Union. Aus der gemütlicheren Anfangszeit mit 9 Mitgliedern, EU 1.0, ist durch die große Erweiterungsrunde auf 28 Mitgliedsstaaten die heutige EU 2.0 geworden, die leider mit einigem Zank abschließt, etwa dem BREXIT und unübersehbaren Abwegen zurück zur Nationalstaaterei bei vollen Hilfsbezügen der Hauptbeteiligten.

Der einzigartige Wahlsieg, den Präsident Macron ganz auf sich und seine Grundsätze gestellt errungen hat, öffnet jetzt eine Tür zu "mehr Europa". Derzeit scheint es so, als ob Präsident Macron das Wohl der Gemeinschaft mit dem Wohl Frankreichs verknüpfen will. In Deutschland hatte Enttäuschung um sich gegriffen, daß immer wieder unser Land zur Führung und Zahlung aufgerufen wurde, um dann für seine daraus erwachsende Dominanz gescholten zu werden.

Beide Ereignisse, Enttäuschung hier und Sieg des europäischen Gedankens dort, bieten nun eine einmalige Gelegenheit, dem stotternden europäischen Projekt neuen Schwung zu verleihen. Das Ergebnis davon könnte eines Tages EU 3.0 sein, wenn man sich der digitalen Zählweise bedient.

Ich schlage vor, daß wir Europäer in diesem Strang unsere Gedanken, Vorschläge, Kommentare zum laufenden Pozeß der Umgestaltung der EU ausbreiten. Ansonsten laufen wir Gefahr, daß die EU-Themen in einer Vielzahl von Strängen verstreut und ganz und gar unzusammenhängend behandelt werden. Weiterhin schlage ich vor, das Thema BREXIT auf den Strang "EU-Mitgliedschaft Großbritanniens" zu konzentrieren, weil Großbritannien leider an der EU 3.0 nicht mehr mitwirken wird. Auch ärgern mich die Widerwärtigkeiten die durch den anlaufenden Scheidungsprozeß über den Ärmelkanal ausgetauscht werden.

Der Antrittsbesuch, mit dem Präsident Macron die Bundeskanzlerin als künftig bedeutende Gesprächspartnerin geehrt hat, läßt jedenfalls hoffen, daß Frankreich und Deutschland in Sachen EU und Frankreich künftig an einem Strick ziehen werden, hoffentlich auch auf einer gemeinsamen Seite. Es sieht so aus, als ob die Euro-Zone eigene Organe bekommen wird, auf die bisher national wahrgenommenne Befugnisse übergehen werden. Die Versicherung Macrons, daß damit nicht etwa ein Zahlmeister Deutschland eine übergeordnete Macht bedienen muß, die dann "demokratisch" diese Mittel verteilt, könnte (berechtigte) alte deutsche Widerstände gegen diese einseitige Veranstaltung aufweichen.

Mein Eindruck also: Da kommt so etwas wie EU 3.0 in Bewegung!
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Re: EU 3.0

Beitragvon Senexx » Di 16. Mai 2017, 08:41

Es gibt dazu doch schon einen Strang

http://politik-forum.eu/viewtopic.php?f=8&t=62624
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Re: EU 3.0

Beitragvon Adam Smith » Di 16. Mai 2017, 09:17

Durch den Sieg von Macron gibt es nun die Möglichkeit ein Kerneuropa = Eurozone zu errichten. Macron geht es ja nicht um die gesamte EU, sondern nur um die Eurozone. Und hier soll die Union ausgebaut werden.
Zuletzt geändert von Adam Smith am Di 16. Mai 2017, 09:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Di 16. Mai 2017, 09:20

Nein, der trifft das Thema EU 3.0 nicht. Dort wird EU 2.0 abgehalndelt, wie auch im Strang EU-Mitgliedschaft GB. Hier geht es um die deutsch-französische Meinungs- und Willensbildung für die Zukunft der Euro-Zone. Von da aus geht's weiter... oder auch nicht.
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Re: EU 3.0

Beitragvon Eiskalt » Di 16. Mai 2017, 09:27

Man will keine deutsche Dominanz sondern man will deutsches Geld um seine eigenen Probleme nicht lösen zu müssen.

Die EU selber krankt an einigen Mitgliedsstaaten selber, insbesondere ihrem Unwillen zu Reformen.
Weiterhin an einem fehlerhaften Aufbau und dem politischen Willen das die EU auf Teufel komm raus immer größer wird.
Anstatt erstmal ein Kerneuropa zu schaffen.
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Re: EU 3.0

Beitragvon Adam Smith » Di 16. Mai 2017, 09:32

H2O hat geschrieben:(16 May 2017, 10:20)

Nein, der trifft das Thema EU 3.0 nicht. Dort wird EU 2.0 abgehalndelt, wie auch im Strang EU-Mitgliedschaft GB. Hier geht es um die deutsch-französische Meinungs- und Willensbildung für die Zukunft der Euro-Zone. Von da aus geht's weiter... oder auch nicht.

Und Macron geht es hier z.B. konkret um einen gemeinsamen Haushalt (Eurohaushalt).
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Re: EU 3.0

Beitragvon Adam Smith » Di 16. Mai 2017, 09:33

Eiskalt hat geschrieben:(16 May 2017, 10:27)

Man will keine deutsche Dominanz sondern man will deutsches Geld um seine eigenen Probleme nicht lösen zu müssen.

Die EU selber krankt an einigen Mitgliedsstaaten selber, insbesondere ihrem Unwillen zu Reformen.
Weiterhin an einem fehlerhaften Aufbau und dem politischen Willen das die EU auf Teufel komm raus immer größer wird.
Anstatt erstmal ein Kerneuropa zu schaffen.

Macron will doch ein Kerneuropa schaffen.
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Re: EU 3.0

Beitragvon Eiskalt » Di 16. Mai 2017, 09:43

Adam Smith hat geschrieben:(16 May 2017, 10:33)

Macron will doch ein Kerneuropa schaffen.


Ist auch alles in Ordnung, aber wenn die gemeinsamen Bonds kommen werden sich die anderen Staaten damit Ihrer Altlasten erledigen.
Das geht also nicht.
Ansonsten sollte man den man sicher unterstützen aber er muss auch zeigen das er seinen eigenen Laden auf Vordermann bringen kann!
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Re: EU 3.0

Beitragvon Adam Smith » Di 16. Mai 2017, 09:52

Eiskalt hat geschrieben:(16 May 2017, 10:43)

Ist auch alles in Ordnung, aber wenn die gemeinsamen Bonds kommen werden sich die anderen Staaten damit Ihrer Altlasten erledigen.
Das geht also nicht.
Ansonsten sollte man den man sicher unterstützen aber er muss auch zeigen das er seinen eigenen Laden auf Vordermann bringen kann!

Bonds hat Macron schon ausgeschlossen.
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Re: EU 3.0

Beitragvon Eiskalt » Di 16. Mai 2017, 09:55

Adam Smith hat geschrieben:(16 May 2017, 10:52)

Bonds hat Macron schon ausgeschlossen.


Seine Kollegin aber nicht!
Und nur weil er das jetzt hat heisst das nicht das es nächsten Monat doch auf dem Tisch kommt wenn sich der Pulverdampf verzogen hat!
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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Di 16. Mai 2017, 09:56

Adam Smith hat geschrieben:(16 May 2017, 10:17)

Durch den Sieg von Macron gibt es nun die Möglichkeit ein Kerneuropa = Eurozone zu errichten.


Das ist doch unsere Hoffnung für die Weiterentwicklung des europäischen Projekts, das aus meiner Sicht in den Streitigkeiten um den künftigen Weg der EU unter zu gehen droht. Diese EU ist dem Untergang geweiht: So hatte Kommissionspräsident Juncker das in seinem Weißbuch dargestellt in Variante 1.

Meine Sicht: D & F besetzten nach Regierungsbildung in F eine gemeinsame Arbeitsgruppe, um zunächst unsere unmittelbare Zusammenarbeit zu organisieren und tragfähige Konzepte für die Gemeinschaft zu überlegen. Von den übrigen Partnern kommen derzeit nur Erwartungen, was Deutschland tun sollte. Das können wir für die Gemeinschaft nie und nimmer leisten, vor allem nicht gegen Widerstände und Eigenbröteleien.

Wenn D & F eine belastbare Grundlage für ihr Miteinander gefunden haben, dann sollten weitere Partner einbezogen werden, die mit fairen Konzeptvorschlägen im Sinne des europäischen Projekts auffallen, vor allem auch die EU-Kommission als künftig zentrales Organ. Über die 27 Kommissare
sind alle heutigen Partner unmittelbar im Informationsstrom.

Dann muß eine große Konzeptrunde entstehen, in der auf der Grundlage der Konzepte von D & F ein Gesamtkonzept ableitet, mit dem Euro als Gemeinschaftswährung als Voraussetzung. Spätestens dann haben unsere Freunde der Nationalstaaten letzte Gelegenheit, gleich von Anfang an in der EU 3.0 (der tiefer integrierten Euro-Gruppe mit zu wirken.

Ein wichtiger Gesichtspunkt muß stets die demokratische Beteiligung der Mitbürger der Euro-Gruppe sein, wie sie sich ihre Mitwirkung im gemeinsamen Überbau vorstellen und auch den Endzustand. Man kann keine Gemeinschaft freier Völker bilden über die Köpfe der Menschen hinweg. Präsident Macron hatte dazu den Dialog mit den Mitbürgern auf seinem Zettel. Dabei müssen wir Europäer ihn unterstützen. Es kann nicht sein, daß auf einer einsamen Insel eine Elite allein beschließt, was gut für uns ist. Mehrheitsentscheidungen auf Staatsebene sind zu erwarten. Wer sich abmeldet, der ist eben draußen.

Im weiteren Schritt tritt die integrierte Euro-Gruppe in der EU 2.0 als ein Staat der Gemeinschaft auf; selbst dann, wenn die Integration der Euro-Gruppe noch nicht den Rang einer Föderation erreicht hat... die aber weiterhin der Zielsetzung des europäischen Projekts entspricht.

Das waren jetzt erst einmal meine Hoffnungen für die nächsten 3 Jahre... denn das Quinquennat Macrons läuft in 5 Jahren aus, mit Neuwahlen. und auch die Kanzlerin wird sicher nicht zu einer 5. Kanzlerschaft antreten können. Bis dahin muß klar sein, daß Frau LePen oder Herr Mélenchon erneut in Präsidentschaftswahlen unterliegen... Präsident Macron weiter dafür sorgt, daß das Kraftzentrum D & F die EU 3.0 weiter entwickelt.
Zuletzt geändert von H2O am Di 16. Mai 2017, 10:46, insgesamt 1-mal geändert.

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