Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

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Moses
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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon Moses » Fr 28. Apr 2017, 09:28

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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon H2O » Fr 28. Apr 2017, 13:42

Liegestuhl hat geschrieben:(27 Apr 2017, 16:15)

So ein Besuch ist nie dafür da, um sich Informationen zu besorgen oder eine Meinung zu bilden. Das ist vollkommen an der Realität vorbei. Dafür gibt es Referendare und Mitarbeiter, die einen Minister mit Informationen zuarbeiten.

Ein solcher Besuch ist ein symbolischer Akt. Eine Wertschätzung.


Nein, entschiedener Widerspruch. Wenn das der Lebenszweck eines Außenministers wäre, dann wäre ein Bundespräsident überflüssig. Es geht schon noch um Gedankenaustausch auf allen Ebenen. Aber ist jetzt auch Wurscht. Bis zur Bundestagswahl besteht ganz bestimmt keine Wiederholungsgefahr. ;)
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Wettkampf: Wer ist Instinkt- bzw. Geschmackloser?

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 28. Apr 2017, 15:20

Grundlage ein Interview des Springerverlages.

Netanyahus Halbwahrheiten

Hat Sigmar Gabriel "instinktlos" gehandelt, als er sich mit israelischen Regierungskritikern traf? Hat er gar brüsk ein Telefonat mit Benjamin Netanyahu abgelehnt? Der Premier verzerrt im "Bild"-Interview die Fakten.

Es ist immer lehrreich, Interviews der "Bild"-Zeitung mit dem israelischen Premierminister zu lesen, nicht nur wegen der Antworten, auch wegen der Fragen, vor allem der nicht gestellten, aber dazu später. Zunächst zu den Antworten, die Netanyahu dem ehemaligen Herausgeber Kai Diekmann gab.

Nach der Lektüre kann man zu folgendem Schluss kommen: Israels Premierminister hat ein Foul begangen und hält es offenbar für nötig, noch einmal nachzutreten. Er hat einen Eklat provoziert, indem er ein Treffen mit dem deutschen Außenminister absagte - und verdreht im Nachhinein die Wahrheit über den Gang der Ereignisse.

Im "Bild"-Interview behauptet er, es sei sein Grundsatz, "keine Diplomaten" zu empfangen, "die Israel besuchen und sich dabei mit Organisationen treffen, die unsere Soldaten Kriegsverbrecher nennen". Das sei, so Netanyahu, der Grund, warum das Treffen nicht stattfand. Abgesehen davon, dass Gabriel kein einfacher Diplomat, sondern Außenminister und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland ist, scheint es sich dabei um einen Grundsatz zu handeln, von dem Gabriel keine Kenntnis haben konnte.

Noch im Februar hatte Netanyahu den belgischen Ministerpräsidenten Charles Michel getroffen, obwohl der sich mit denselben Organisationen wie Gabriel traf. Danach erteilte das israelische Außenministerium auf Anweisung Netanyahus dem belgischen Botschafter zwar eine Rüge. Begründung: "Israel betrachtet das Treffen des belgischen Premiers Charles Michel mit den Leitern von Breaking the Silence und B'Tselem während seines Besuches in Israel mit größter Sorge." Aber kein Wort davon, dass Netanyahu Politiker nicht empfange, wenn sie sich mit den betreffenden NGOs treffen.


Unfairer Vorwurf der Taktlosigkeit

Schließlich Netanyahus Vorwurf, Gabriel habe "äußerst instinktlos" gehandelt, weil er am Gedenktag für Israels gefallene Soldaten und 24 Stunden nach dem Holocaust-Gedenktag die Kritiker der israelischen Armee traf. Das Auswärtige Amt hatte dem Büro des israelischen Ministerpräsidenten vor der Reise versprochen, dass das Treffen mit den NGOs unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden werde, es sollte, anders als beim Treffen des belgischen Premierministers mit den NGOs, weder Fotos noch ein Statement geben.

Gerade Gabriel gegenüber ist es unfair, den Vorwurf der Taktlosigkeit zu erheben. Nach seiner Landung in Tel Aviv ist der Vizekanzler als Erstes zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem gefahren. Er legte dort einen Kranz nieder und zeigte sich auch persönlich beschämt, weil sein Vater, wie er auf der Reise mehrmals erzählte, selbst bis zu seinem Tod ein überzeugter Nazi gewesen ist.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Die Naziverbrechen der Deutschen gebieten es Deutschland, Israels Existenz zu sichern, wo immer sie gefährdet ist. Waffenlieferungen gehören daher tatsächlich zur deutschen Staatsräson, wie es Angela Merkel 2008 in der Knesset formulierte.

Aber Netanyahu instrumentalisiert den Holocaust mit Vorliebe für andere politische Zwecke. Einmal, als Gabriels Vorgänger Frank-Walter Steinmeier die Gründung eines palästinensischen Staates anmahnte, schimpfte Netanyahu, Steinmeier wolle das Westjordanland "judenrein" machen.

Wer so instinktlos ist, sollte zweimal nachdenken, bevor er anderen Politikern diesen Vorwurf macht.


http://www.spiegel.de/politik/ausland/b ... 45263.html


Gabriel kann ein Bollerkopf sein, aber er rangiert nicht in der Kategorie eines Erdogan oder Netanjahu. Es ist immer interessant zu sehen, daß gerade die, die gewaltig austeilen können, sehr mimosenhaft und empfindlich sind. Oder sind sie es nicht, sie instrumentalisieren nur Situationen propagandistisch besser?
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Re: Wettkampf: Wer ist Instinkt- bzw. Geschmackloser?

Beitragvon Bobo » Fr 28. Apr 2017, 15:31

King Kong 2006 hat geschrieben:(28 Apr 2017, 16:20)

Grundlage ein Interview des Springerverlages.





Gabriel kann ein Bollerkopf sein, aber er rangiert nicht in der Kategorie eines Erdogan oder Netanjahu. Es ist immer interessant zu sehen, daß gerade die, die gewaltig austeilen können, sehr mimosenhaft und empfindlich sind. Oder sind sie es nicht, sie instrumentalisieren nur Situationen propagandistisch besser?



Einem Außenminister kann man Unwissenheit nicht als Entschuldigung durchgehen lassen. Was genau trieb ihn denn nach Israel? Ein Sonnenbad? Ein Käffchen mit Bibi? Ein Vortrag darüber, inwieweit Israel sich verteidigen oder an seiner Zukunft arbeiten darf? Hat der Außenminister nicht sogar einen Beraterstab, der ihn bei den nötigen Recherchen unterstützt? Wenn ein Außenminister so wenig über den Nahost-Konflikt weiß, wie der Artikel und das Gebaren vermuten lässt, ist er der falsche Mann im Amt und sollte lieber fern von Israel bleiben. Dann richtet er zumindest keinen Schaden an.
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Re: Wettkampf: Wer ist Instinkt- bzw. Geschmackloser?

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 28. Apr 2017, 15:41

Bobo hat geschrieben:(28 Apr 2017, 16:31)

Einem Außenminister kann man Unwissenheit nicht als Entschuldigung durchgehen lassen. Was genau trieb ihn denn nach Israel? Ein Sonnenbad? Ein Käffchen mit Bibi? Ein Vortrag darüber, inwieweit Israel sich verteidigen oder an seiner Zukunft arbeiten darf? Hat der Außenminister nicht sogar einen Beraterstab, der ihn bei den nötigen Recherchen unterstützt? Wenn ein Außenminister so wenig über den Nahost-Konflikt weiß, wie der Artikel und das Gebaren vermuten lässt, ist er der falsche Mann im Amt und sollte lieber fern von Israel bleiben. Dann richtet er zumindest keinen Schaden an.


Natürlich kann man ihm vorhalten, daß er sich nicht zwangsläufig mit Menschrechtsgruppen und NGO´s zu unterhalten hat. Welcher Staat ist von sowas begeistert? Beim Belgier war das nicht so ein großes Problem. Nun ist Belgien auch nicht so "bedeutend" wie Deutschland. Das mag eine Rolle gespielte haben.

Was Gabriel da wollte? Der Nahostkonflikt ist weiterhin Thema. Dazu gehört nicht nur Bibi. Wenn ich mich mit Streithanseln beschäftige, dann darf ich mir nicht nur eine Seite anhören. Aber klar, Israel ist nicht der einzige Staat in der Region, oder auf dem Globus, dem diese Besserwisser aus dem Westen gehörig auf die Nerven gehen. ;)
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Re: Wettkampf: Wer ist Instinkt- bzw. Geschmackloser?

Beitragvon Bobo » Fr 28. Apr 2017, 15:48

King Kong 2006 hat geschrieben:(28 Apr 2017, 16:41)

Natürlich kann man ihm vorhalten, daß er sich nicht zwangsläufig mit Menschrechtsgruppen und NGO´s zu unterhalten hat. Welcher Staat ist von sowas begeistert? Beim Belgier war das nicht so ein großes Problem. Nun ist Belgien auch nicht so "bedeutend" wie Deutschland. Das mag eine Rolle gespielte haben.

Was Gabriel da wollte? Der Nahostkonflikt ist weiterhin Thema. Dazu gehört nicht nur Bibi. Wenn ich mich mit Streithanseln beschäftige, dann darf ich mir nicht nur eine Seite anhören. Aber klar, Israel ist nicht der einzige Staat in der Region, oder auf dem Globus, dem diese Besserwisser aus dem Westen gehörig auf die Nerven gehen. ;)


Das Problem ist offensichtlich. Viele dieser Leute machen einfach ihre Hausaufgaben nicht. Sie strotzen vor Unwissenheit und glauben, sich aufgrund ihrer Position einmischen zu können. Um das klarzustellen: Man kann einem Außenminister nicht abverlangen, eine Position entgegen seiner Schlussfolgerungen zu beziehen. Aber man kann und MUSS diesen Ämtern umfangreiche Kompetenz zu Themen abverlangen, zu denen sie Position beziehen oder sich gar öffentlich äußern. S. Gabriel hat peinlich dargelegt, dass er nicht mehr weiß, als "man sagt" und dass davon sogar sein Handeln beeinflusst wird. Nun ja. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Muttis Äußerungen zu dem Thema sind ebenfalls nicht weniger rein populistisch und frei von Wissen zur israelisch-palästinensischen Historie. Von solch hochrangigen Amtspersonen darf man erwarten, dass sie sich bilden und dann, gern auch in bester Absicht, mit beiden Seiten Tacheles reden und entsprechend agieren. Als Gegenpart der Israelis ist die einzige Institution, die zu dem Thema Anspruch darauf hat, gehört zu werden, Abbas. Und der nur dann, wenn er handfeste Ausarbeitung zu einer friedlichen Zukunft vorlegt, zu denen er auch öffentlich steht! Konsequent danach strebt und dafür auch persönliche Risiken eingeht. Die Zeit der luftleeren Lippenbekenntnisse der arabischen Seite sollte vorbei sein. Nägel mit Köpfen oder weiter wie bisher.
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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon unity in diversity » Fr 28. Apr 2017, 17:07

Moses hat geschrieben:(28 Apr 2017, 10:28)

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Eine gute Wahl.
Weil sich der Antisemitismus gegen Menschen richtet, wohingegen sich der Antizionismus gegen eine expansionistische Ideologie richtet.
Mir ist deshalb klar, daß die üblichen Verdächtigen, jede ernsthafte Diskussion zwischen Israelkritikern und Israelbefürwortern ins Absurde abgleiten lassen müssen.
Vor allem, was die israelische Außenpolitik im Nahfeldbereich betrifft.
Die Araber halten Israel für einen Nachfolgestaat der Kreuzritter und es läge an Israel, das Gegenteil zu beweisen.
Zuletzt geändert von unity in diversity am Fr 28. Apr 2017, 17:26, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wettkampf: Wer ist Instinkt- bzw. Geschmackloser?

Beitragvon Liegestuhl » Fr 28. Apr 2017, 17:13

King Kong 2006 hat geschrieben:(28 Apr 2017, 16:41)
Was Gabriel da wollte? Der Nahostkonflikt ist weiterhin Thema. Dazu gehört nicht nur Bibi. Wenn ich mich mit Streithanseln beschäftige, dann darf ich mir nicht nur eine Seite anhören.


Dafür ist ein Antrittsbesuch aber denkbar ungeeignet.
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Re: Wettkampf: Wer ist Instinkt- bzw. Geschmackloser?

Beitragvon ThorsHamar » Fr 28. Apr 2017, 17:37

Liegestuhl hat geschrieben:(28 Apr 2017, 18:13)

Dafür ist ein Antrittsbesuch aber denkbar ungeeignet.


Darf der Antrittsbesucher da mitentscheiden?
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Re: Wettkampf: Wer ist Instinkt- bzw. Geschmackloser?

Beitragvon Liegestuhl » Fr 28. Apr 2017, 17:45

ThorsHamar hat geschrieben:(28 Apr 2017, 18:37)

Darf der Antrittsbesucher da mitentscheiden?


Natürlich. Wieso denn nicht?

Allerdings muss er auch dann auch mit entsprechender Kritik leben.
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Re: Wettkampf: Wer ist Instinkt- bzw. Geschmackloser?

Beitragvon ThorsHamar » Fr 28. Apr 2017, 17:55

Liegestuhl hat geschrieben:(28 Apr 2017, 18:45)

Natürlich. Wieso denn nicht?

Allerdings muss er auch dann auch mit entsprechender Kritik leben.


Ja, mit Kritik sollte man leben können, aber nicht alle mögen ja Kritik .... :cool:
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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon jellobiafra » Fr 28. Apr 2017, 17:57

Wenn beide Seiten die Schuld beim Anderen suchen, herrscht Einigkeit, dass etwas schief gelaufen ist.
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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon unity in diversity » Fr 28. Apr 2017, 18:03

Diffamierung entfernt
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Re: Wettkampf: Wer ist Instinkt- bzw. Geschmackloser?

Beitragvon Liegestuhl » Fr 28. Apr 2017, 18:29

ThorsHamar hat geschrieben:(28 Apr 2017, 18:55)

Ja, mit Kritik sollte man leben können, aber nicht alle mögen ja Kritik .... :cool:


Ist wohl auch eher die Ausnahme.
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Re: Wettkampf: Wer ist Instinkt- bzw. Geschmackloser?

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 28. Apr 2017, 18:30

ThorsHamar hat geschrieben:(28 Apr 2017, 18:36)

Ich habe übrigens genau Das hier auch geschrieben, allerdings mit dem deutschen Wort "benutzen" statt "instrumentalisieren" und mit "Shoa" statt "Holocaust" ....
Das wurde gelöscht und es gab es 'ne Sanktion. ( sorry Moses )


Ein Beitrag von mir wurde auch gelöscht. Die Antwort auf meine Nachfrage, was daran Hetze war fand ich nicht nachvollziehbar. Ich habe dasselbe noch einmal geschrieben. Nur diesmal mit Originalzitaten. Kein Problem mehr. Wieso das bei mir ein Problem war ist mir nicht ersichtlich.

Dieser Thread ist übrigens einmal komplett verschwunden, deshalb der Zusatz "Thread 2".
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Re: Wettkampf: Wer ist Instinkt- bzw. Geschmackloser?

Beitragvon ThorsHamar » Fr 28. Apr 2017, 19:31

Liegestuhl hat geschrieben:(28 Apr 2017, 19:29)

Ist wohl auch eher die Ausnahme.


Ja, und je nach Machtpotential wird Kritik dann unterdrückt. Sehr feine Sache ....
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Re: Wettkampf: Wer ist Instinkt- bzw. Geschmackloser?

Beitragvon ThorsHamar » Fr 28. Apr 2017, 20:18

King Kong 2006 hat geschrieben:(28 Apr 2017, 19:30)

Ein Beitrag von mir wurde auch gelöscht. Die Antwort auf meine Nachfrage, was daran Hetze war fand ich nicht nachvollziehbar. Ich habe dasselbe noch einmal geschrieben. Nur diesmal mit Originalzitaten. Kein Problem mehr. Wieso das bei mir ein Problem war ist mir nicht ersichtlich.

Dieser Thread ist übrigens einmal komplett verschwunden, deshalb der Zusatz "Thread 2".


...und hat auch 'nen anderen Titel .... :cool:
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Re: Wettkampf: Wer ist Instinkt- bzw. Geschmackloser?

Beitragvon Liegestuhl » Sa 29. Apr 2017, 05:41

ThorsHamar hat geschrieben:(28 Apr 2017, 20:31)

Ja, und je nach Machtpotential wird Kritik dann unterdrückt. Sehr feine Sache ....


Netanyahu hat keine Kritik unterdrückt. Gabriel darf sich aber gerne mal mit Machtbereich seines persönlichen Freundes Abbas umschauen.
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Re: Wettkampf: Wer ist Instinkt- bzw. Geschmackloser?

Beitragvon ThorsHamar » Sa 29. Apr 2017, 08:56

Liegestuhl hat geschrieben:(29 Apr 2017, 06:41)

Netanyahu hat keine Kritik unterdrückt. Gabriel darf sich aber gerne mal mit Machtbereich seines persönlichen Freundes Abbas umschauen.


Natürlich unterdrückt Netanyahu Kritik, indem er den Kontakt mit kritischen Soldaten ganz subtil in die Nähe der Shoa rückt, um die Kritik dieser Soldaten und vermuteter Sympathisanten besonders emotional abzuschmettern.
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Re: Wettkampf: Wer ist Instinkt- bzw. Geschmackloser?

Beitragvon Anderus » Sa 29. Apr 2017, 09:07

Liegestuhl hat geschrieben:(29 Apr 2017, 06:41)

Netanyahu hat keine Kritik unterdrückt. Gabriel darf sich aber gerne mal mit (im?) Machtbereich seines persönlichen Freundes Abbas umschauen.


Soweit ich das beurteilen kann, wirkt Herr Abbas, bei allen Unzulänglichkeiten die er wohl haben wird, durchaus mäßigend auf die Palästinenser ein. Ich hielte es für falsch, den Kontakt mit ihm abreißen zu lassen. Im Gegenteil, ich würde versuchen, ihn für den demokratischen Rechtsstaat zu begeistern. Vielleicht fällt es ja den Palästinensern, dann leichter, sich ebenso für den demokratischen Rechtsstaat zu interessieren?

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