DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

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Selina
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Selina » Fr 17. Mär 2017, 12:09

schokoschendrezki hat geschrieben:(17 Mar 2017, 11:44)

Es ging mir dabei lediglich darum, dass es vollkommen unsinnig und naiv ist, die USA uneingeschränkt als "Demokratiebringer" zu feiern. Sie spielen diese Rolle genau dann, wenn das mit ihren Interessen übereinstimmt.


Logisch. Das geht ja noch weiter: Der Westen wird generell als der "Demokratiebringer" bezeichnet, alle anderen Kräfte (Staaten, Regierungen, Nationen, Personen), die nicht das "Glück" haben, zum Westen dazuzugehören, sind dann die, denen man die Demokratie erst noch beibringen muss. Ja, mehr noch, die man zwingen muss zur Demokratie. Ein entsprechender Thread im Forum nennt sich ja sogar so. Auch wenn es da "vorsichtig" als Frage formuliert wird. Ich dachte, mich streift ein Bus, als ich das las.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 17. Mär 2017, 13:23

Selina hat geschrieben:(17 Mar 2017, 12:09)

Logisch. Das geht ja noch weiter: Der Westen wird generell als der "Demokratiebringer" bezeichnet, alle anderen Kräfte (Staaten, Regierungen, Nationen, Personen), die nicht das "Glück" haben, zum Westen dazuzugehören, sind dann die, denen man die Demokratie erst noch beibringen muss. Ja, mehr noch, die man zwingen muss zur Demokratie. Ein entsprechender Thread im Forum nennt sich ja sogar so. Auch wenn es da "vorsichtig" als Frage formuliert wird. Ich dachte, mich streift ein Bus, als ich das las.


Auch wenn es natürlich durchaus objektive Kriterien des eigenen Demokratiegrades gibt wie Pressefreiheit, Gewaltenteilung usw., nach denen eben ganz klar die USA demokratischer sind als etwa Russland. Nur: Es ist im Laufe der Zeit nicht viel geblieben von der Metapher der USA als "City Upon the Hill" in Hinsicht auf Demokratie. Als leuchtendes Vorbild für die Welt. Gerade vor ein paar Tagen lief in dradio ein "hintergrund" zum Thema Merkels Amerika-Bild. Das sich im Laufe der Zeit von einem überschwänglich und euphorisch gefeierten Idol über die Freundesabhörnation bis hin zu der Nation, dessen gewählter Präsident sie als "geisteskrank" erklärte, doch mit einer ziemlichen Ernüchterung verbunden ist.

Ich plädiere nochmals für einen nüchternen Blick. Ein idealisiertes Bild ist genauso unsinnig, wie - um den Dreh zum Thema zu bekommen - Lafontaine im ersten Beitrag des Threads als "einzig wahren Sozialdemokraten" zu bezeichnen.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon pikant » Fr 17. Mär 2017, 14:58

was ist soziale Gerechtigkeit?
schon bei der Definition scheiden sich die Geister

ist es soziale Gerechtigkeit ein bedingungsloses Grundeinkommen zu fordern oder ist das sozial ungerecht?

schon bei dieser Frage scheiden sich in der Linkspartei und bei den Linken die Geister.

soziale Gerechtigkeit definiert jeder auf seine Weise anders und von daher kann es nie ein Orginal geben - es gibt viele Orginale, die soziale Gereichtigkeit fuer sich in Anspruch nehmen und jeder hat aus seiner Sic htweise da Recht!
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 17. Mär 2017, 17:08

Der General hat geschrieben:(16 Mar 2017, 00:42)

Wie schon geschrieben, ist die Vita mit all Ihren Ämtern die sie bekleidet hat schon Katastrophal. Mio. hat diese Dame vor die Wand gefahren, nicht ein Projekt ist da gelungen.

Die saarländische Regierung setzt nun offenbar auf den Rutte-Effekt.

Nach den Ökonomie-Daten steht das kleine Bundesland aber durchaus sehr gut da.
Wir wissen natürlich, dass dies den "Oliver Twist"-Erzählungen der Linken widerspricht. Demnach gibt es entweder Milliardäre und Barone in den Palästen und Schlössern oder aber hungernde Kinder, die sich im Schlamm der Slums wälzen. Das sind Erzählungen, die zu jedem Wahlkampf erneut hochgefahren werden, den Wähler aber allmählich ermüden.

Naja, den SPIEGEL gibt es sicherlich bald nicht nur beim Baumarkt kostenlos, sondern bestimmt auch bald in der Bahnhofs Toilette als Souvenir ?!!

Die Pressevertreter sind Anwälte des Volkes.

Populismus ist nur ein Neu- Begriff von Neoliberalen wenn die Argumente fehlen. Die Wagenknecht-Linke wirkt, denn ohne DIE LINKE, hätte es damals noch nicht einmal eine Debatte um den Mindeslohn gegeben ;)

Und "neoliberal" ist eben ein alter Kampfbegriff. Die Populisten von links und rechts debattieren viel, zuweilen auch ziemlichen Unsinn, andere gehen mit der Realität um oder machen den Mindestlohn einfach.

In erster Linie, geht es um Deine Aussage zuvor. Du hattest behauptet, Wagenknecht sei gegen Schutzzonen in Syrien oder anderswo und somit eine Bombadierung Rechtfertigen würde, so der Kontext! Dafür hätte ich gerne ein Beleg. Wenn Du keinen findest, sei so Nett und nimm das einfach zurück, Danke!

Ein einfache Quelle zur Positionierung der Linken findet sich etwa hier: https://www.linksfraktion.de/presse/pre ... en-des-is/

Ich suche aber eine andere, die kritischer und komplexer ist.

Aber nochmal, wer Schutzzonen in Zeiten des Krieges verneint, der will Bomben statt Menschen schützen. Das ist meine Ansicht dazu, quasi als 1-Mann-Friedensbewegung gegenüber einer Linken, die den Kriegsparteien Russland und Iran nicht in die Parade fahren will.

Deine Behauptung war, dass der Iran und Rußland eine Koalition eingegangen ist und das ist absoluter Unsinn !

Sie kooperieren eng. Wie man das nennen will, ist doch zweitrangig. Beide Mächte verfolgen das Ziel, Assads Blutregime zu erhalten. In Aleppo, einer Stadt mit 250.000 Zivilisten, ist die Bevölkerung dezimiert worden - das ist ein Kriegsverbrechen.

DIE LINKE ist die einzige echte Friedenspartei im Deutschen Bundestag und setzt ausschließlich auf Dialog statt Waffengewalt. Wer sich Intensiv mit der Materie "Soziale Gerechtigkeit" befasst, kommt ganz klar zu dem Urteil, dass es DIE LINKE ist die das Original darstellt und die SPD nur als eine Kopie betrachtet werden kann. Es kann sein, dass sich das wieder ändert. Bis dahin ist es aber noch ein sehr laanger Weg und mit dem Martin als Kandidaten befinden sich nur weitere Steine auf diesem Wege!

Die Linke sitzt Putin auf dem Schoß, so bald es darum geht, für die Aggressions- und Annexionspolitik Verständnis zu haben. Das Sicherheitsbedürfnis unserer östlichen Alliierten und auch der Menschen außerhalb des Bündnisses, die unabhängig und frei in Frieden leben wollen, versteht die Linke dann eher nicht - auf dem Ohr ist man taub.

Die Linke ist ein Appendix der Autoritären, sie kopiert sich ja nicht mal selbst, historisch gesehen, und ein "Original" kann sie schon gar nicht darstellen. Die historische SPD war kein Freund des Zaren - DAS wäre das Original, welches sich die Genossen mal zum Vorbild nehmen sollten.

Ja, habe ich auch Heute gehört. Das Problem ist oder bleibt jedoch, dass nach jedem Endspiel ein weiteres folgt.

Die Meisterschaft ist jedoch 2017 und die Niederländer haben nach einem spannenden Match die Latte hoch gelegt.

Dito

Wer Freitag sagt, sagt auch Wochenende. Viele Grüsse.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 17. Mär 2017, 17:33

schokoschendrezki hat geschrieben:(17 Mar 2017, 11:44)

In einem anderen Interview sagt sie: "Und natürlich geht es auch beim russischen Eingreifen in Syrien nicht um Demokratie und Menschenrechte, sondern um die Verteidigung von Einflusssphären.". Genau bis dahin ist das auch mein Standpunkt und ganz sicher gilt das sowohl für Russland als auch für die NATO und ihre Teilnehmerstaaten. Und für Staaten wie Saudi-Arabien, Türkei, Iran etc. schon sowieso. Die Frage ist, wieweit man die Durchsetzung solcher Einflussinteressen auch mit militärischen Mitteln für berechtigt hält. Diese Frage hängt mit der Frage nach der Rolle der Nation zusammen und da liegt Frau Wagenknecht, die "heilige Johanna der neuen Nationalbewegung" :p (wie sie von antinationalistischen Linken schon mal genannt wurde) diametral gegen meine eigene Ansicht.

Die Einflusssphären der demokratischen Welt sind aber anders als Einflusssphären der Tyrannei. Die Unterschiede zwischen Aleppo und Mossul sind sehr beträchtlich. Es gehört lediglich zur rhetorischen Technik der Wagenknecht, durch beständige Relativiererei Sand in die Augen zu streuen.

Es ging mir dabei lediglich darum, dass es vollkommen unsinnig und naiv ist, die USA uneingeschränkt als "Demokratiebringer" zu feiern. Sie spielen diese Rolle genau dann, wenn das mit ihren Interessen übereinstimmt. Wie in diesem Punkt die Partei "Die Linke" argumentiert, ist für mich in dem Moment eigentlich irrelevant.

Wir alle sind nicht nur ständig und ausschließlich als "Demokratiebringer" unterwegs, niemand von uns. Wir gehen einer Arbeit nach - ökonomisches Interesse -, holen Kinder von der Schule ab - Sicherheitsinteresse, und gehen alle 4 Jahre mal wählen oder spenden monatlich etwas für Amnesty International - Demokratie-Interesse. Das ist kein Widerspruch, sondern normal.
Naiv ist es doch, von den USA eine Politik der Mutter Theresa zu erwarten und gleichzeitig Verständnis für die Sicherheitsinteressen von Diktatoren zu haben.

Haha. Ja. Die nüchterne Antwort lautet leider, dass das heute niemand mehr genau weiß. Es gibt Populisten, die vorgeben, es zu wissen und eine ziemliche Menge von Leuten, die ihnen freudig folgen. Einer dieser Populisten sitzt seit kurzem als Präsident im Weißen Haus.

Ja, dort sitzt er, twittert irgendwas aus dem Bauch heraus und ist doch eingerahmt von Sicherheitsleuten, dem Kongreß und auch eigenen Leuten, die teils völlig widersprechen. Populismus mag ein Problem sein, aber muss es deshalb unlösbar sein? Die europäischen Demokratien waren in der Geschichte einmal weitaus mehr in Bedrängnis und holten nach einer Phase der Konsolidierung, Erneuerung und Widerstandsfähigkeit doch zum entscheidenden Gegenschlag aus. Resist the Empire, join the Alliance.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon harry52 » Sa 18. Mär 2017, 14:55

DarkLightbringer hat geschrieben:Naiv ist es doch, von den USA eine Politik der Mutter Theresa zu erwarten ...

Ja, Du hast Recht.
Die US Bürger sind genauso wie wir sowieso gespalten und wir alle denken doch zu allererst an uns, unsere Kinder, Freunde, .... Wir Menschen werden wie alle Tiere und Pflanzen von egoistischen Genen "gebaut". Es ist linke Fremdenfeindlichkeit und Dummheit, wenn man die US Bürger in einen Topf wirft, oder ihnen vorwirft, was eigentlich alle meist tun, zuerst an sich zu denken.

Es gibt aber in Wahrheit ein ziemlich komplexes Problem,
denn je nach Situation kann es durchaus sinnvoll sein, sich auch militärisch sich zu engagieren. Dann widerum gibt es Krisen, wo man besser mit Sanktionen reagiert und andere, wo man am besten gar nichts macht. Und es gibt noch andere, wo man wie Willy Brandt mit Reden, Verhandeln, Vertrauen schaffen ... versucht, die Situation zu entschärfen, bzw. zu verbessern.

Das ist alles einfach nicht so leicht und ich will mal nur ein Beispiel nennen.
Nehmen wir den Irak. Was wäre denn passiert, wenn Saddam Hussein noch an der Macht gewesen wäre und in Tunesien verbrennt sich ein junger Mann, löst über soziale Netzwerke den arab. Frühling aus und im Irak entbrennt wie in Syrien und Libyen ein blutiger Bürgerkrieg? Viel blutiger als das, was wir in einigen Teilen Iraks jetzt haben.

Auch der Irak hätte in einen viel schlimmeren Bürgerkrieg versinken können. Der Irak hat mehre Einwohner als Syrien.
Und die irakische Demokratie lebt noch und hat in vielen Gebieten wie z.B. in den Schiiten Gebieten gar keine so schlechte Lage und man scheint jetzt auch gemeinsam den IS rauszuwerfen. Sunniten, Kurden und Schiiten scheinen sich doch irgendwie jetzt so langsam wieder zu vertragen.

Wer weiss denn, wie das alles ausgeht, oder ausgegnangen wäre, würde Hussein noch leben.

Ein Gedankenspiel ist das, das zeigt wie komplex und unberechenbar das ist.
Wer kann jetzt wirklich beweisen, ob das, was Blair und Bush damals im Irak machten, am Ende nicht vielleicht sogar gut war. Das sind komplexe Themen, megakomplexe Themen und (linke, rechte und religiöse) Populisten machen es sich zu einfach und es fehlt meist auch an Bildung und Phantasie.
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Der General » Sa 18. Mär 2017, 15:37

DarkLightbringer hat geschrieben:(17 Mar 2017, 17:08)

Die saarländische Regierung setzt nun offenbar auf den Rutte-Effekt.

Nach den Ökonomie-Daten steht das kleine Bundesland aber durchaus sehr gut da.
Wir wissen natürlich, dass dies den "Oliver Twist"-Erzählungen der Linken widerspricht. Demnach gibt es entweder Milliardäre und Barone in den Palästen und Schlössern oder aber hungernde Kinder, die sich im Schlamm der Slums wälzen. Das sind Erzählungen, die zu jedem Wahlkampf erneut hochgefahren werden, den Wähler aber allmählich ermüden.


Natürlich. Das Projekt von Annegret Krampf Knarrenbauer, die Meerwasser Fischzucht, die Millionenverluste einbrachte, ist da weitaus Spannender.

DarkLightbringer hat geschrieben:Die Pressevertreter sind Anwälte des Volkes.


Laß das mal nicht die Kleingärtner hören, die den Fahnenrassist Kleber angezeigt haben.

DarkLightbringer hat geschrieben:Und "neoliberal" ist eben ein alter Kampfbegriff. Die Populisten von links und rechts debattieren viel, zuweilen auch ziemlichen Unsinn, andere gehen mit der Realität um oder machen den Mindestlohn einfach.


Nein, der Neoliberalismus ist eben kein Kampfbegriff, er exestiert ja und ist täglich allgegenwärtig.

DarkLightbringer hat geschrieben:Ein einfache Quelle zur Positionierung der Linken findet sich etwa hier: https://www.linksfraktion.de/presse/pre ... en-des-is/


Ich finde diese Positionierungen absolut Richtig. Politische Lösungen statt Militärische Gewalt, sollten für jeden "normaldenkenden" immer erste Wahl sein. DIE LINKE ist absolute Friedenspartei !

DarkLightbringer hat geschrieben:Ich suche aber eine andere, die kritischer und komplexer ist.


Ich bitte darum, vor allen Dingen eine Quelle für Deine Behauptung bezüglich Wagenknecht, die für Bombadierungen von Allepo plädierte !

DarkLightbringer hat geschrieben:Aber nochmal, wer Schutzzonen in Zeiten des Krieges verneint, der will Bomben statt Menschen schützen. Das ist meine Ansicht dazu, quasi als 1-Mann-Friedensbewegung gegenüber einer Linken, die den Kriegsparteien Russland und Iran nicht in die Parade fahren will.


Wie schon geschrieben, wüsste ich nicht welcher LINKENpolitiker gegen Schutzzonen und für Bomben ist ??! Im übrigen, unter großer Mithilfe von Russland wurde Allepo nun endlich befreit ! Ohne Rußland, würden Heute noch immer Zivilisten verhungen, mißbraucht und gefoltert werden. Nicht wenige Syrer die nun Zahlreich zurückkehren bedanken sich bei Putin !

DarkLightbringer hat geschrieben:Sie kooperieren eng. Wie man das nennen will, ist doch zweitrangig. Beide Mächte verfolgen das Ziel, Assads Blutregime zu erhalten. In Aleppo, einer Stadt mit 250.000 Zivilisten, ist die Bevölkerung dezimiert worden - das ist ein Kriegsverbrechen.


Dezimiert wurden die Einwohner durch den IS, der Massiv verhinderte das die Menschen dort flüchteten. Man hat Sie in den 8 Jährigen Krieg als Schutzschilde mißbraucht. Viele sind verhungert, verdurstet oder auch erfroren. Es gibt Massengräber die nun in Allepo gefunden wurden. Für all das ist nicht Rußland verantwortlich, sondern eher die Westliche Wertegemeinschaft die nur zugeschaut hat ohne Politisch aktiv zu werden. Sie trägt eine Mitschuld für dieses Desaster.

DarkLightbringer hat geschrieben:Die Linke sitzt Putin auf dem Schoß, so bald es darum geht, für die Aggressions- und Annexionspolitik Verständnis zu haben. Das Sicherheitsbedürfnis unserer östlichen Alliierten und auch der Menschen außerhalb des Bündnisses, die unabhängig und frei in Frieden leben wollen, versteht die Linke dann eher nicht - auf dem Ohr ist man taub.

Die Linke ist ein Appendix der Autoritären, sie kopiert sich ja nicht mal selbst, historisch gesehen, und ein "Original" kann sie schon gar nicht darstellen. Die historische SPD war kein Freund des Zaren - DAS wäre das Original, welches sich die Genossen mal zum Vorbild nehmen sollten.


Vielleicht solltest Du Dich über die SPD Historie mal besser informieren??! Sagt Dir Willi Brandt noch etwas und seinen damaligen Kniefall von Warschau ?

Willi Brandt und die SPD hat sich schon immer für Ostpolitik stark gemacht. Es war die Sozialliberale Politik die ein "Wandel durch Annäherung" ermöglichte. Die LINKE setzt diese Kluge Verständigungspolitik fort und es ist auch der einzige Weg für dauerhaften Frieden und Wirtschaflichen Wohlstand in Europa sowie Deutschland. NICHT gegen Rußland sondern mit Rußland heißt da die Devise, weil Rußland zu Europa gehört !

DarkLightbringer hat geschrieben:Die Meisterschaft ist jedoch 2017 und die Niederländer haben nach einem spannenden Match die Latte hoch gelegt.


Ich begrüße den Wahlausgang in Holland. Dennoch sollte man sich die genauen Zahlen anschauen. Die Rechtspopulisten als Zweitstärkste Partei haben zugelegt und die amtierende Partei verloren. Ich sehe die Wahl deshalb nicht als Endspiel, sondern als ein Match was in die Verlängerung geht. Ändert sich Zukünftig nicht die EU Politik, werden die Rechten weiter Ihre Chance bekommen um Tore zu schießen.

DarkLightbringer hat geschrieben:Wer Freitag sagt, sagt auch Wochenende. Viele Grüsse.


bis bald
Patriot

Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Patriot » Sa 18. Mär 2017, 15:39

Linkspartei lobt Antifa [...]


„Sauerkraut, Kartoffelbrei – Bomber Harris, Feuer Frei!“
https://4.bp.blogspot.com/-84SfNRz5tSI/ ... mjulia.jpg
https://jungefreiheit.de/debatte/kommen ... -stiftung/
https://www.youtube.com/watch?v=SrHeWNO7_Ls
Julia Schramm, Landesvorstand Linke Berlin, Hate Speech Referentin der Amadeu Antonio Stiftung


„Heute sind wir Kanzleramt, morgen brennt das ganze Land.“
http://de.wikimannia.org/images/thumb/4 ... e_Land.jpg
Julia Schramm


Sarah Wagenknecht:
“Für mich ist Sozialismus Vorraussetzung für die Demokratie.”
http://www.gutzitiert.de/zitat_autor_sa ... 27361.html
„Die DDR war das friedfertigste und menschenfreundlichste Gemeinwesen, das sich die Deutschen im Gesamt ihrer bisherigen Geschichte geschaffen haben.“
http://www.gutzitiert.de/zitat_autor_sa ... 27363.html


Andrej Holm, Linke Berlin, war Hauptamtlicher Mitarbeiter beim MfS.


Grundsatzprogramm Linke: „3. Demokratischer Sozialismus im 21. Jahrhundert 27“
Zuletzt geändert von Brainiac am Sa 18. Mär 2017, 22:51, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: [MOD] unzulässiger Link entfernt
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 18. Mär 2017, 17:02

harry52 hat geschrieben:(18 Mar 2017, 14:55)

Ja, Du hast Recht.
Die US Bürger sind genauso wie wir sowieso gespalten und wir alle denken doch zu allererst an uns, unsere Kinder, Freunde, .... Wir Menschen werden wie alle Tiere und Pflanzen von egoistischen Genen "gebaut". Es ist linke Fremdenfeindlichkeit und Dummheit, wenn man die US Bürger in einen Topf wirft, oder ihnen vorwirft, was eigentlich alle meist tun, zuerst an sich zu denken.

Es gibt aber in Wahrheit ein ziemlich komplexes Problem,
denn je nach Situation kann es durchaus sinnvoll sein, sich auch militärisch sich zu engagieren. Dann widerum gibt es Krisen, wo man besser mit Sanktionen reagiert und andere, wo man am besten gar nichts macht. Und es gibt noch andere, wo man wie Willy Brandt mit Reden, Verhandeln, Vertrauen schaffen ... versucht, die Situation zu entschärfen, bzw. zu verbessern.

Das ist alles einfach nicht so leicht und ich will mal nur ein Beispiel nennen.
Nehmen wir den Irak. Was wäre denn passiert, wenn Saddam Hussein noch an der Macht gewesen wäre und in Tunesien verbrennt sich ein junger Mann, löst über soziale Netzwerke den arab. Frühling aus und im Irak entbrennt wie in Syrien und Libyen ein blutiger Bürgerkrieg? Viel blutiger als das, was wir in einigen Teilen Iraks jetzt haben.

Auch der Irak hätte in einen viel schlimmeren Bürgerkrieg versinken können. Der Irak hat mehre Einwohner als Syrien.
Und die irakische Demokratie lebt noch und hat in vielen Gebieten wie z.B. in den Schiiten Gebieten gar keine so schlechte Lage und man scheint jetzt auch gemeinsam den IS rauszuwerfen. Sunniten, Kurden und Schiiten scheinen sich doch irgendwie jetzt so langsam wieder zu vertragen.

Wer weiss denn, wie das alles ausgeht, oder ausgegnangen wäre, würde Hussein noch leben.

Ein Gedankenspiel ist das, das zeigt wie komplex und unberechenbar das ist.
Wer kann jetzt wirklich beweisen, ob das, was Blair und Bush damals im Irak machten, am Ende nicht vielleicht sogar gut war. Das sind komplexe Themen, megakomplexe Themen und (linke, rechte und religiöse) Populisten machen es sich zu einfach und es fehlt meist auch an Bildung und Phantasie.

Stimmt natürlich.

Was ich meinte, war, dass ein Staat selbstverständlich mehrere Interessen verfolgt, gleichzeitig und ggfs. nach Prioritäten geordnet. Auch ein demokratisches Gemeinwesen will genährt werden und in Sicherheit leben. Das war schon im alten Athen so.
Die formelle Europäische Nachbarschaftspolitik stellt Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen an die oberste Stelle.

Im übrigen argumentieren auch Appeaser und Isolationisten gern mit ökonomischem Vorteilen, die es zu wahren oder wiederherzustellen gelte.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 20. Mär 2017, 03:39

Der General hat geschrieben:(18 Mar 2017, 15:37)

Natürlich. Das Projekt von Annegret Krampf Knarrenbauer, die Meerwasser Fischzucht, die Millionenverluste einbrachte, ist da weitaus Spannender.

Die SPD besang schon mal auf ihrem Parteitag den Schulz-Effekt: "What a Wonderful World" von Louis Amstrong.

Laß das mal nicht die Kleingärtner hören, die den Fahnenrassist Kleber angezeigt haben.

Kleber hatte schwarzweißrote Reichsfahnen in Kleingärten ausgemacht, just in der Gegend, wo auch Thügida aufmarschiert war und ein Schauspieldirektor Anfeindungen und eine Attacke gegen Künstler bestätigte.

Die Presse ist nicht Feind des Volkes, sondern Auge und Ohr desselben. Umgekehrt wird doch ein Schuh daraus, wer Kampagnen gegen die Pressefreiheit schürt, will das Volk blind und taub machen. Schulz hat das auf dem Parteitag sehr gut verdeutlicht - wer die Medien "selektiert", setze die Axt an den Wurzeln der Demokratie an. Nebenbei wurde noch an die Weimarer Republik erinnert, als sich Sozialdemokraten Hitlers Machtergreifung widersetzten. Es gab stehende Ovationen - ein Gänsehaut-Moment der deutschen Sozialdemokratie.

Nein, der Neoliberalismus ist eben kein Kampfbegriff, er exestiert ja und ist täglich allgegenwärtig.

Von den Populisten soll man auch schon gehört haben.

Ich finde diese Positionierungen absolut Richtig. Politische Lösungen statt Militärische Gewalt, sollten für jeden "normaldenkenden" immer erste Wahl sein. DIE LINKE ist absolute Friedenspartei !

Es gab mal eine Flugverbotszone im Irak, von Alliierten durchgesetzt. Das hat vielen Menschen das Leben gerettet. Was am Gegenteil davon mit Friedenspolitik zu tun haben soll, erschließt sich wohl nur aus einer dialektischen Sprachregelung: Frieden ist Krieg. Krieg ist Frieden.

Ich bitte darum, vor allen Dingen eine Quelle für Deine Behauptung bezüglich Wagenknecht, die für Bombadierungen von Allepo plädierte !

Sie plädierte gegen eine Flugverbotszone. Noch eine Quelle dazu: http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... errorismus

In Aleppo leben 250.000 Zivilisten, die Milizen sind mit etwa 8.000 Mann deutlich in der Minderzahl. Bombardiert man da drauf los, trifft es primär die Zivilbevölkerung. Daher sage ich: Menschen statt Bomben schützen!

Wie schon geschrieben, wüsste ich nicht welcher LINKENpolitiker gegen Schutzzonen und für Bomben ist ??! Im übrigen, unter großer Mithilfe von Russland wurde Allepo nun endlich befreit ! Ohne Rußland, würden Heute noch immer Zivilisten verhungen, mißbraucht und gefoltert werden. Nicht wenige Syrer die nun Zahlreich zurückkehren bedanken sich bei Putin !

Das Blutregime hat doch selbst die Leute ausgehungert, Fassbomben abgeworfen und zahllose Verbrechen begangen. Russen und Iraner sind hier keine Befreier, sondern Besatzer, um der Tyrannei Assads unter die Arme zu greifen.

Dezimiert wurden die Einwohner durch den IS, der Massiv verhinderte das die Menschen dort flüchteten. Man hat Sie in den 8 Jährigen Krieg als Schutzschilde mißbraucht. Viele sind verhungert, verdurstet oder auch erfroren. Es gibt Massengräber die nun in Allepo gefunden wurden. Für all das ist nicht Rußland verantwortlich, sondern eher die Westliche Wertegemeinschaft die nur zugeschaut hat ohne Politisch aktiv zu werden. Sie trägt eine Mitschuld für dieses Desaster.

Der IS wird von der westlich-arabischen Koalition zielgerichtet bekämpft, so etwa in Mossul. Angriffe auf eine Stadt durch Freifallbomben und Verbrechen als bewußte Kriegstaktik stellen indes eine Dezimierung der Zivilbevölkerung dar. Eine Flugverbotszone zum Schutz der Menschen wurde schon vor Jahren gefordert.
Der Genozid in Syrien ist keine Naturkatastrophe, sondern vor allem der syrischen Luftwaffe geschuldet. Sie muss ausgeschaltet werden.
http://www.taz.de/!5225357/

Die NGO "Adopt A Revolution" unterstützte den Aufruf zur Flugverbotszone. Motto: "Clear the Sky".

Vielleicht solltest Du Dich über die SPD Historie mal besser informieren??! Sagt Dir Willi Brandt noch etwas und seinen damaligen Kniefall von Warschau ?
Willi Brandt und die SPD hat sich schon immer für Ostpolitik stark gemacht. Es war die Sozialliberale Politik die ein "Wandel durch Annäherung" ermöglichte. Die LINKE setzt diese Kluge Verständigungspolitik fort und es ist auch der einzige Weg für dauerhaften Frieden und Wirtschaflichen Wohlstand in Europa sowie Deutschland. NICHT gegen Rußland sondern mit Rußland heißt da die Devise, weil Rußland zu Europa gehört !

Willy Brandt war Sozialdemokrat, nicht Populist. Die Annäherung hat allerdings nicht die Sowjetunion zu Fall gebracht, sondern doch eher die Kosten. Man stand ja kurz davor, den Rüstungswettlauf ins Weltall zu expandieren, aber das hätte weitere Unsummen verschlungen - für Systeme, die nie funktioniert haben.

Im übrigen verteidigt die Ukraine auch die Freiheit Europas.

Ich begrüße den Wahlausgang in Holland. Dennoch sollte man sich die genauen Zahlen anschauen. Die Rechtspopulisten als Zweitstärkste Partei haben zugelegt und die amtierende Partei verloren. Ich sehe die Wahl deshalb nicht als Endspiel, sondern als ein Match was in die Verlängerung geht. Ändert sich Zukünftig nicht die EU Politik, werden die Rechten weiter Ihre Chance bekommen um Tore zu schießen.

Ruttes Sieg begrüße ich auch, ebenso wie Christian Lindner und wohl noch einige mehr.

Schauen wir uns kurz die Fakten an, bevor wir Wilders zum heimlichen Sieger hochstilisieren:

Ruttes VVD erhält 33 Sitze im Parlament,
Wilders PVV 20 Sitze.
Die konservative CDA erhält 19 Sitze, das sind 6 mehr als 2012.
Die linke D66 erhält 19 Sitze, 7 mehr als 2012.
Die grüne GL legt gegenüber 2012 um ganze 10 Sitze zu und erhält 14.

Die sozialdemokratische PvdA erhält 9 Sitze - ganze 29 weniger als 2012.

Quelle: https://www.welt.de/politik/ausland/art ... uchen.html

Daraus erhellt, VVD, CDA und GL haben zusammen 66 Sitze, wovon die Wilders-Partei nicht mal ein Drittel ausmacht. Die übrigen Parteien lassen wir mal außer acht, aber der Amtshinhaber Rutte hebt sich mit seiner Partei unter den 13 relevanten Parteien schon deutlich ab. Davon kann unser Herr Lindner derzeit nur träumen.
Die Gratulation, die Rutte allseitig wiederfährt, ist also durchaus berechtigt.

bis bald

An Ostern hätte ich noch mehr Zeit für Quellenstudien. ;)
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Selina » Mo 20. Mär 2017, 07:41

Der General hat geschrieben:(18 Mar 2017, 15:37)

Nein, der Neoliberalismus ist eben kein Kampfbegriff, er exestiert ja und ist täglich allgegenwärtig.

Ich finde diese Positionierungen absolut Richtig. Politische Lösungen statt Militärische Gewalt, sollten für jeden "normaldenkenden" immer erste Wahl sein. DIE LINKE ist absolute Friedenspartei !

Ich bitte darum, vor allen Dingen eine Quelle für Deine Behauptung bezüglich Wagenknecht, die für Bombadierungen von Allepo plädierte !

Wie schon geschrieben, wüsste ich nicht welcher LINKENpolitiker gegen Schutzzonen und für Bomben ist ??! Im übrigen, unter großer Mithilfe von Russland wurde Allepo nun endlich befreit ! Ohne Rußland, würden Heute noch immer Zivilisten verhungen, mißbraucht und gefoltert werden. Nicht wenige Syrer die nun Zahlreich zurückkehren bedanken sich bei Putin !

Dezimiert wurden die Einwohner durch den IS, der Massiv verhinderte das die Menschen dort flüchteten. Man hat Sie in den 8 Jährigen Krieg als Schutzschilde mißbraucht. Viele sind verhungert, verdurstet oder auch erfroren. Es gibt Massengräber die nun in Allepo gefunden wurden. Für all das ist nicht Rußland verantwortlich, sondern eher die Westliche Wertegemeinschaft die nur zugeschaut hat ohne Politisch aktiv zu werden. Sie trägt eine Mitschuld für dieses Desaster.

Vielleicht solltest Du Dich über die SPD Historie mal besser informieren??! Sagt Dir Willi Brandt noch etwas und seinen damaligen Kniefall von Warschau ?

Willi Brandt und die SPD hat sich schon immer für Ostpolitik stark gemacht. Es war die Sozialliberale Politik die ein "Wandel durch Annäherung" ermöglichte. Die LINKE setzt diese Kluge Verständigungspolitik fort und es ist auch der einzige Weg für dauerhaften Frieden und Wirtschaflichen Wohlstand in Europa sowie Deutschland. NICHT gegen Rußland sondern mit Rußland heißt da die Devise, weil Rußland zu Europa gehört !

Ich begrüße den Wahlausgang in Holland. Dennoch sollte man sich die genauen Zahlen anschauen. Die Rechtspopulisten als Zweitstärkste Partei haben zugelegt und die amtierende Partei verloren. Ich sehe die Wahl deshalb nicht als Endspiel, sondern als ein Match was in die Verlängerung geht. Ändert sich Zukünftig nicht die EU Politik, werden die Rechten weiter Ihre Chance bekommen um Tore zu schießen.


:thumbup: Kann ich jeden einzelnen Satz unterschreiben. Sehr guter Kommentar. Musste mal gesagt werden, auch wenn man mit diesen Positionen hier ganz sicher keine Freunde findet und sich allmählich wie der Rufer in der Wüste vorkommt :D Aber es ist nun mal alles so, wie von dir beschrieben :)
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Hyde » Mo 20. Mär 2017, 08:11

Der General hat geschrieben:(18 Mar 2017, 15:37)
DIE LINKE ist absolute Friedenspartei !


Mit der Linken würde es wohl weder eine Bekämpfung des IS geben, noch hätte es eine Stabilisierung Afghanistans gegeben, die Anfang des Jahrtausends kurz davor waren, von den Taliban komplett überrannt zu werden.
Auch würden die Linken durch ausbleibende Sanktionen und Appeasement die Russen dazu ermutigen, militärisch in Osteuropa noch weiter zu gehen.

Mit all diesen Punkten stellen die Linken eine signifikante Gefahr für den Weltfrieden da.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Hyde » Mo 20. Mär 2017, 08:26

Selina hat geschrieben:(17 Mar 2017, 12:09)
Ja, mehr noch, die man zwingen muss zur Demokratie.


Die Demokratie und die Menschenrechte müssen einen universellen Anspruch haben.
Nur weil manche Länder nicht von Menschenrechten oder von Demokratie überzeugt sind, heißt das nicht, dass man deswegen keinen Druck auf sie ausüben sollte.

Ich finde es beispielsweise nicht gut, wenn in manchen Ländern die Todesstrafe droht, wenn jemand homosexuell ist. Oder dass jemand ausgepeitscht wird, oder dass Frauen unterdrückt werden. Oder dass keine Demokratie herrscht.

Diese Dinge zu kritisieren, oppositionelle Kräfte zu stärken, das hat nichts mit "westlicher Arroganz" zu tun. Sondern damit, Humanität auf der Welt zu fördern.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Alexyessin » Mo 20. Mär 2017, 08:51

Der General hat geschrieben:(16 Mar 2017, 13:38)

Selbstverständlich hat er das getan ! Es war doch Gerhard Schröder der zunächst mit Rücktritt drohte. Am 10. März 1999 erklärte Schröder bei einer Kabinettssitzung, eine wirtschaftsfeindliche Politik sei „mit ihm nicht zu machen“.


Kabinett und nicht Partei - Er hat die Partei verlassen. Einfach hingeschmissen, feige halt und vor allem nicht aufrecht sozialdemokratisch
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Selina » Mo 20. Mär 2017, 09:24

Hyde hat geschrieben:(20 Mar 2017, 08:26)

Die Demokratie und die Menschenrechte müssen einen universellen Anspruch haben.
Nur weil manche Länder nicht von Menschenrechten oder von Demokratie überzeugt sind, heißt das nicht, dass man deswegen keinen Druck auf sie ausüben sollte.

Ich finde es beispielsweise nicht gut, wenn in manchen Ländern die Todesstrafe droht, wenn jemand homosexuell ist. Oder dass jemand ausgepeitscht wird, oder dass Frauen unterdrückt werden. Oder dass keine Demokratie herrscht.

Diese Dinge zu kritisieren, oppositionelle Kräfte zu stärken, das hat nichts mit "westlicher Arroganz" zu tun. Sondern damit, Humanität auf der Welt zu fördern.


Ich bin die Erste, die für Humanität auf der Welt ist. Ich bin aber auch gegen das Von-außen-Reinreden in die Sache anderer Nationen. Das Souveränitäts-Prinzip sollte da heilig sein. Ich hab auch nichts gegen Verhandlungen und Gespräche. Das ist aber alles immer eine Gratwanderung und führt oft zu Zuspitzungen auf den verschiedenen Seiten. Solange es aber friedliche demokratische Gespräche auf Augenhöhe sind, dann gerne. Mir wird manchmal nur zu sehr der Zeigefinger erhoben in Gutsherrenart und manchmal auch zu viel mit den Säbeln gerasselt. Motto: Wenn ihr euch nicht an demokratische westliche Spielregeln haltet, dann werdet ihr sehen, was ihr davon habt.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Alexyessin » Mo 20. Mär 2017, 09:42

Selina hat geschrieben:(20 Mar 2017, 09:24)

Ich bin die Erste, die für Humanität auf der Welt ist. Ich bin aber auch gegen das Von-außen-Reinreden in die Sache anderer Nationen. Das Souveränitäts-Prinzip sollte da heilig sein. Ich hab auch nichts gegen Verhandlungen und Gespräche. Das ist aber alles immer eine Gratwanderung und führt oft zu Zuspitzungen auf den verschiedenen Seiten. Solange es aber friedliche demokratische Gespräche auf Augenhöhe sind, dann gerne. Mir wird manchmal nur zu sehr der Zeigefinger erhoben in Gutsherrenart und manchmal auch zu viel mit den Säbeln gerasselt. Motto: Wenn ihr euch nicht an demokratische westliche Spielregeln haltet, dann werdet ihr sehen, was ihr davon habt.


Es gibt nur demokratische Spielregeln - ohne Unterscheidung nach West oder Ost oder sonstwas.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Selina » Mo 20. Mär 2017, 09:57

Alexyessin hat geschrieben:(20 Mar 2017, 09:42)

Es gibt nur demokratische Spielregeln - ohne Unterscheidung nach West oder Ost oder sonstwas.


Ja klar. Aber für die Einhaltung dieser demokratischen Spielregeln ist erst einmal jeder Staat für sich selbst verantwortlich. Was meinst du, wie Deutschland reagieren würde, wenn da von außen jemand sagen würde, macht das mal so oder so ;)
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Alexyessin » Mo 20. Mär 2017, 10:18

Selina hat geschrieben:(20 Mar 2017, 09:57)

Ja klar. Aber für die Einhaltung dieser demokratischen Spielregeln ist erst einmal jeder Staat für sich selbst verantwortlich. Was meinst du, wie Deutschland reagieren würde, wenn da von außen jemand sagen würde, macht das mal so oder so ;)


Kommt darauf an, was ;)
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 20. Mär 2017, 12:35

Selina hat geschrieben:(20 Mar 2017, 09:24)

Ich bin die Erste, die für Humanität auf der Welt ist. Ich bin aber auch gegen das Von-außen-Reinreden in die Sache anderer Nationen. Das Souveränitäts-Prinzip sollte da heilig sein.

Das bedeutet in Bezug auf die Ukraine - die Aufforderung, europäischer Politiker zum Gewaltverzicht während der Maidan-Proteste ist dieses "Reinreden". Für die russische Militär-Intervention gilt dann wiederum eine andere Formel. Richtig? ;)

Ich hab auch nichts gegen Verhandlungen und Gespräche. Das ist aber alles immer eine Gratwanderung und führt oft zu Zuspitzungen auf den verschiedenen Seiten. Solange es aber friedliche demokratische Gespräche auf Augenhöhe sind, dann gerne. Mir wird manchmal nur zu sehr der Zeigefinger erhoben in Gutsherrenart und manchmal auch zu viel mit den Säbeln gerasselt. Motto: Wenn ihr euch nicht an demokratische westliche Spielregeln haltet, dann werdet ihr sehen, was ihr davon habt.

Glaube, derzeit ist Seehofer wieder mal dabei, diese Druschba-Connection auf "Augenhöhe" zu betreiben.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 20. Mär 2017, 12:44

Selina hat geschrieben:(20 Mar 2017, 09:57)

Ja klar. Aber für die Einhaltung dieser demokratischen Spielregeln ist erst einmal jeder Staat für sich selbst verantwortlich. Was meinst du, wie Deutschland reagieren würde, wenn da von außen jemand sagen würde, macht das mal so oder so ;)

Eine wichtige Figur der deutschen Linken vom linken Flügel, Christine Buchholz, forderte mal in einer innerparteilichen, kontroversen Debatte, die Solidarität müsse den Unterdrückten gelten, nicht aber den Unterdrückern. Das war wesentlich auf das Assad-Regime bezogen.

In diesem Sinne würde ich sagen - Menschenschutz geht vor Tyrannenschutz.

Souveränität ist keine Einbahnstraße. Sie beinhaltet den Verzicht auf Aggressionsverbrechen und Genozid beispielsweise.
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