Anpassung an andere Kulturen.

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Würdest du , wenn du die möglichkeit hättest, eine andere Kultur endecken?

Ja
18
64%
Nein
6
21%
Keine Ahnung, ich habe mich nur umgeschaut und weiß nicht wie ICH hier gelandet bin?!
4
14%
 
Abstimmungen insgesamt: 28
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Re: Anpassung an andere Kulturen.

Beitragvon ThorsHamar » Do 29. Dez 2016, 01:41

Occham hat geschrieben:(28 Dec 2016, 21:09)

Die Kultur dessen Klassengemeinschaft immer weiter auseinander triftet? Ich betrachte es mal von der positiven Seite, das einzige was und übrig bleibt, ist, uns gegenseitig freiwillig kennenzulernen.


Eine sehr idealistische Annahme, dass Kulturen, deren Status Quo der Sozialisation entwicklungsgeschichtlich teilweise tausende Jahre auseinanderliegen, sich tatsächlich auf Augenhöhe begegnen könnten. Das ist völlig unmöglich!
IMMER ist dieses Begegnung ähnlich der Konstellation Ausbilder - Azubi ....
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Re: Anpassung an andere Kulturen.

Beitragvon ThorsHamar » Do 29. Dez 2016, 01:43

schokoschendrezki hat geschrieben:(28 Dec 2016, 21:17)

Falsch. Wirksamer als "unsere Kultur" steht dagegen Paragraph 183a StGB ("Erregung öffentlichen Ärgernisses"). Kannst also wieder runterkommen.


In dem Fall, den ich beschrieben habe, haben unsere Paragrafen gar keine Gültigkeit ( mehr).
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Re: Anpassung an andere Kulturen.

Beitragvon Occham » Do 29. Dez 2016, 07:41

ThorsHamar hat geschrieben:(29 Dec 2016, 01:41)

Eine sehr idealistische Annahme, dass Kulturen, deren Status Quo der Sozialisation entwicklungsgeschichtlich teilweise tausende Jahre auseinanderliegen, sich tatsächlich auf Augenhöhe begegnen könnten. Das ist völlig unmöglich!
IMMER ist dieses Begegnung ähnlich der Konstellation Ausbilder - Azubi ....

Da ja jede Kultur ein eigenes Zusammenhaltattribut besitzt, das sich blöderweise von Kultur zu Kultur unterscheidet, stehen wir vor einen riesen Problem, denn niemand stellt Zusammenhalt infrage. Ein bisschen tricksen muss man fürchte ich auf alle Fälle, denn wie schon erkannt kann der Ausbildende den Auszubildenden aufgrund der Position das der Auszubildende freiwillig zuhört, etwas Neues beibringen. Bei den Paradigmen des unterhaltungsfernsehens sind die Menschen ebenfalls in der Position des freiwilligen Zuhörens. Also daran lässt sich doch prima ansetzen :D wenn die Menschen Geld verdienen, sind sie auch bereit freiwillig zuzuhören. Überall Potential, das nur modifiziert werden muss.
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Re: Anpassung an andere Kulturen.

Beitragvon Selina » Do 29. Dez 2016, 10:54

ThorsHamar hat geschrieben:(29 Dec 2016, 01:41)

Eine sehr idealistische Annahme, dass Kulturen, deren Status Quo der Sozialisation entwicklungsgeschichtlich teilweise tausende Jahre auseinanderliegen, sich tatsächlich auf Augenhöhe begegnen könnten. Das ist völlig unmöglich!
IMMER ist dieses Begegnung ähnlich der Konstellation Ausbilder - Azubi ....


Ein klares Nein. Es geht nicht um Augenhöhe im Sinne von Professor zu Professor oder Kfz-Schlosser zu Kfz-Schlosser, es geht einzig und alleine um das Vermeiden von Überheblichkeit anderen Nationen, Völkern und Religionen gegenüber. Die Deutschen sind nichts Besseres. Diese merkwürdige "Konstellation Ausbilder - Azubi", das ist es ja gerade, was nicht hineingehört in die internationalen Beziehungen. Völkerverständigung geht anders. Sorry. Und so mancher Deutsche könnte sogar von Naturvölkern lernen.
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Re: Anpassung an andere Kulturen.

Beitragvon Occham » Do 29. Dez 2016, 12:07

Selina hat geschrieben:(29 Dec 2016, 10:54)

Ein klares Nein. Es geht nicht um Augenhöhe im Sinne von Professor zu Professor oder Kfz-Schlosser zu Kfz-Schlosser, es geht einzig und alleine um das Vermeiden von Überheblichkeit anderen Nationen, Völkern und Religionen gegenüber. Die Deutschen sind nichts Besseres. Diese merkwürdige "Konstellation Ausbilder - Azubi", das ist es ja gerade, was nicht hineingehört in die internationalen Beziehungen. Völkerverständigung geht anders. Sorry. Und so mancher Deutsche könnte sogar von Naturvölkern lernen.

ich denke er wollte damit sagen, das der azubi freiwillig zuhören muss. wenn mir etwas nur so halb bewusst ist, dann diskutiere ich auch so lange darüber, bis es mir voll bewusst ist. jedenfalls ist freiwillig zuhören die Basis, um sich kennenzulernen, in dem Sinne ist das mit dem Ausbilder - Azubi Beispiel schon richtig ausgedrückt, wenn er, so wie ich das aufgefasst habe, dies so ‚irgendwie‘ gemeint hat und die Hürde beim kennenlernen besteht darin, dass die Attribute wodurch sich andere Kulturen definieren, das individuum nicht von heute auf morgen erlernt hat, denn ich bin in die attribute meiner Kultur ja auch nicht innerhalb von 2 stunden hinein gewachsen. alles auf der Welt fängt klein an, wer groß anfängt, dem fehlt die Basis. so ist das leben und vor dem Problem stehen wir mit einem allzuschnellen zusammenprall.

naja, wer auf die Straße kakkt, kommt in die Psychiatrie.
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Re: Anpassung an andere Kulturen.

Beitragvon ThorsHamar » Do 29. Dez 2016, 13:03

Occham hat geschrieben:(29 Dec 2016, 07:41)


.... Ein bisschen tricksen muss man fürchte ich auf alle Fälle, denn wie schon erkannt kann der Ausbildende den Auszubildenden aufgrund der Position das der Auszubildende freiwillig zuhört, etwas Neues beibringen. ...


Du hast genau beschrieben, wo ich die grundlegende Problematik der, jeweils politisch konnotierten, Unehrlichkeit sehe.
"Ein bisschen tricksen" umschreibt was, bitte sehr?
Genau, ein bekanntes Manko in der Gesamtbasis durch bewusstes Betrügen auszugleichen. Dazu gehört IMMER ein ganz klares Ranking der Kulturen!
Dieses Ranking geht von "Entwicklungshilfe" bis zu Rassismus.

Also daran lässt sich doch prima ansetzen :D wenn die Menschen Geld verdienen, sind sie auch bereit freiwillig zuzuhören. Überall Potential, das nur modifiziert werden muss.


Sorry, aber genau dort liegt der Kern des gutmenschlichen Selbstbetruges: Geld und Freiwilligkeit gehen kaum zusammen!!!!!!
Sowas nennt man Dressur!
Zuletzt geändert von ThorsHamar am Do 29. Dez 2016, 13:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Anpassung an andere Kulturen.

Beitragvon ThorsHamar » Do 29. Dez 2016, 13:10

Selina hat geschrieben:(29 Dec 2016, 10:54)

Ein klares Nein. Es geht nicht um Augenhöhe im Sinne von Professor zu Professor oder Kfz-Schlosser zu Kfz-Schlosser, es geht einzig und alleine um das Vermeiden von Überheblichkeit anderen Nationen, Völkern und Religionen gegenüber. Die Deutschen sind nichts Besseres. Diese merkwürdige "Konstellation Ausbilder - Azubi", das ist es ja gerade, was nicht hineingehört in die internationalen Beziehungen. Völkerverständigung geht anders. Sorry. Und so mancher Deutsche könnte sogar von Naturvölkern lernen.


Wie gesagt, idealistische Verklärung und Verdrängung von unliebsamen Realitäten. Ich meine doch, dass Du in der Lage bist, zu erkennen, dass ich NIEMALS einen Gedanken über "sind etwas Besseres" verloren habe.
Mir geht es um ANDERS und wer bestimmt, was gespielt wird ...
Deine Märchenfreude bei " was nicht hineingehört in die internationalen Beziehungen. Völkerverständigung geht anders." ist sehr hübsch, offenbart aber eben völlige Ahnungslosigkeit ....
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Re: Anpassung an andere Kulturen.

Beitragvon ThorsHamar » Do 29. Dez 2016, 13:20

Occham hat geschrieben:(29 Dec 2016, 12:07)

ich denke er wollte damit sagen, das der azubi freiwillig zuhören muss. wenn mir etwas nur so halb bewusst ist, dann diskutiere ich auch so lange darüber, bis es mir voll bewusst ist. jedenfalls ist freiwillig zuhören die Basis, um sich kennenzulernen, in dem Sinne ist das mit dem Ausbilder - Azubi Beispiel schon richtig ausgedrückt, wenn er, so wie ich das aufgefasst habe, dies so ‚irgendwie‘ gemeint hat und die Hürde beim kennenlernen besteht darin, dass die Attribute wodurch sich andere Kulturen definieren, das individuum nicht von heute auf morgen erlernt hat, denn ich bin in die attribute meiner Kultur ja auch nicht innerhalb von 2 stunden hinein gewachsen. alles auf der Welt fängt klein an, wer groß anfängt, dem fehlt die Basis. so ist das leben und vor dem Problem stehen wir mit einem allzuschnellen zusammenprall.


Ja, das wollte er damit sagen .... ;)
naja, wer auf die Straße kakkt, kommt in die Psychiatrie.


Ich kann Dir Länder, Städte und Strassennamen auf der Welt nennen, in denen ganz selbstverständlich auf die Strasse gekackt wird, auch wörtlich.
Ich meine mit der Scheisse auch überhaupt Dinge wie den Wert hygienischer Infrastruktur gegenüber dem Wert, eine eigene Kalaschnikow zu besitzen oder eine riesige Moschee zu bauen, anstatt das krebserregende Wasser zu reinigen .....
Und wenn eben z.B. die Kultur aus Pakistan bei uns DIE Beiträge einbringt, welche eben dort zu Mord und Totschlag führen, kacken auch hier die Leute nach kurzer Zeit wieder auf die Strasse.
Das sind dann eben nicht mehr WIR, sondern DIE. UNS gibt es dann nicht mehr, sondern wir sind DIE geworden .....
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Re: Anpassung an andere Kulturen.

Beitragvon Occham » Do 29. Dez 2016, 13:48

ThorsHamar hat geschrieben:(29 Dec 2016, 13:03)

Du hast genau beschrieben, wo ich die grundlegende Problematik der, jeweils politisch konnotierten, Unehrlichkeit sehe.
"Ein bisschen tricksen" umschreibt was, bitte sehr?
Genau, ein bekanntes Manko in der Gesamtbasis durch bewusstes Betrügen auszugleichen. Dazu gehört IMMER ein ganz klares Ranking der Kulturen!
Dieses Ranking geht von "Entwicklungshilfe" bis zu Rassismus.

damit wollte ich sagen, das die Paradigmen der Unterhaltungsmedien durchaus in der Lage sind, den Menschen etwas neues vorzustellen, weil der Mensch "freiwillig" den Fernseher anschaltet und sich davor ausruht. mir braucht keiner sagen das mit Paradigmen nicht geherrscht wird.

ThorsHamar hat geschrieben:(29 Dec 2016, 13:03)
Sorry, aber genau dort liegt der Kern des gutmenschlichen Selbstbetruges: Geld und Freiwilligkeit gehen kaum zusammen!!!!!!

Naja, Fritz und Fritzchen. Für mich bedeutet Geld Zusammenarbeit = Fritz, du kannst dich auch gern an Fritzchen wenden --> Geld, aber eine Antwort bringt dir das dann nicht. Die Antwort ist Fritz --> Zusammenarbeit und wenn du alt genug bist, wirst du auch erkennen, dass man das freiwillig macht.

ThorsHamar hat geschrieben:(29 Dec 2016, 13:20)

Ja, das wollte er damit sagen .... ;)


Ich kann Dir Länder, Städte und Strassennamen auf der Welt nennen, in denen ganz selbstverständlich auf die Strasse gekackt wird, auch wörtlich.
Ich meine mit der Scheisse auch überhaupt Dinge wie den Wert hygienischer Infrastruktur gegenüber dem Wert, eine eigene Kalaschnikow zu besitzen oder eine riesige Moschee zu bauen, anstatt das krebserregende Wasser zu reinigen .....
Und wenn eben z.B. die Kultur aus Pakistan bei uns DIE Beiträge einbringt, welche eben dort zu Mord und Totschlag führen, kacken auch hier die Leute nach kurzer Zeit wieder auf die Strasse.
Das sind dann eben nicht mehr WIR, sondern DIE. UNS gibt es dann nicht mehr, sondern wir sind DIE geworden .....


Eine Assimilation durch andere Kulturen halte ich für unwahrscheinlich. Was ich mir wünschen würde, wäre eine Transformation zu gemeinsameren Verhaltensweisen, weil ich einer Klassengesellschaft diese auseinander triftet auch nichts abgewinnen kann. Aber diese Vorstellung setzt eben voraus, das man sich eben auf "Freiwilligkeit" kennenlernt.
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Re: Anpassung an andere Kulturen.

Beitragvon Zunder » Do 29. Dez 2016, 14:26

schokoschendrezki hat geschrieben:(28 Dec 2016, 21:17)

Falsch. Wirksamer als "unsere Kultur" steht dagegen Paragraph 183a StGB ("Erregung öffentlichen Ärgernisses"). Kannst also wieder runterkommen.

Was als öffentliches Ärgernis gilt, wird durch die Kultur bestimmt. Das kann sich ändern und ändert sich auch. Dein Versuch, den Kulturbegriff gegen ein Gesetz ausspielen zu wollen, geht ein bißchen an der Sache vorbei, weil das Rechtssystem nunmal Teil der Kultur ist.
Und wie sich geltendes Recht durch den kulturellen Wandel verändert, läßt sich am Beispiel des § 175 StGB anschaulich belegen.
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Re: Anpassung an andere Kulturen.

Beitragvon Selina » Do 29. Dez 2016, 14:50

ThorsHamar hat geschrieben:(29 Dec 2016, 13:20)

Das sind dann eben nicht mehr WIR, sondern DIE. UNS gibt es dann nicht mehr, sondern wir sind DIE geworden .....


Sorry, aber das ist Quatsch. Klingt wie der "große Austausch", von dem die Identitären immer reden. Andere nennen es "Umvolkung". Davon kann allerdings keine Rede sein.
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Re: Anpassung an andere Kulturen.

Beitragvon ThorsHamar » Do 29. Dez 2016, 15:08

Occham hat geschrieben:(29 Dec 2016, 13:48)

damit wollte ich sagen, das die Paradigmen der Unterhaltungsmedien durchaus in der Lage sind, den Menschen etwas neues vorzustellen, weil der Mensch "freiwillig" den Fernseher anschaltet und sich davor ausruht. mir braucht keiner sagen das mit Paradigmen nicht geherrscht wird.


;) Davon bin ich ausgegangen.
Für unsere, besonders gemeint die romantisch veranlagten, Mitleser sei nochmal erwähnt, was Paradigma überhaupt bedeutet, also nicht der semantische Part, sondern die Existenz von Paradigmen.
Ein Paradigma ist die Postulierung und Verkündung einer eigenen Leitkultur.
Gegen die vermeintliche Freiwilligkeit der Rezeption dieser Paradigmen gibt es ganz einfache Gegenmittel, welche angewendet werden, wenn der "Azubi" nämlich merkt, dass er gerade benutzt wird.
Das Gegenmittel gegen politische Indoktrination durch paradigmatische Interessen heisst "Lügenpresse", das gegen die Beeinflussung durch Werbung "ad-blocker" oder einfach Ausschaltknopf.

Naja, Fritz und Fritzchen. Für mich bedeutet Geld Zusammenarbeit = Fritz, du kannst dich auch gern an Fritzchen wenden --> Geld, aber eine Antwort bringt dir das dann nicht. Die Antwort ist Fritz --> Zusammenarbeit und wenn du alt genug bist, wirst du auch erkennen, dass man das freiwillig macht.


Meine berufliche Erfahrung sagt mir, dass die "Freiwilligkeit" zu Zusammenarbeit sofort aufhört, wenn der Geldfluss versiegt.
Wie gesagt, es ist Dressur, nicht pragmatisches Um-Denken , z.B. um die eigenen Paradigmen zu ändern, im Interesse von Gemeinschaft.

Eine Assimilation durch andere Kulturen halte ich für unwahrscheinlich. Was ich mir wünschen würde, wäre eine Transformation zu gemeinsameren Verhaltensweisen, weil ich einer Klassengesellschaft diese auseinander triftet auch nichts abgewinnen kann. Aber diese Vorstellung setzt eben voraus, das man sich eben auf "Freiwilligkeit" kennenlernt.


Es gibt Milliarden von Menschen, die uns, "den Westen", HASSEN!!!
Zuletzt geändert von ThorsHamar am Do 29. Dez 2016, 15:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Anpassung an andere Kulturen.

Beitragvon ThorsHamar » Do 29. Dez 2016, 15:24

Selina hat geschrieben:(29 Dec 2016, 14:50)

Sorry, aber das ist Quatsch. Klingt wie der "große Austausch", von dem die Identitären immer reden. Andere nennen es "Umvolkung". Davon kann allerdings keine Rede sein.


Die Begrifflichkeiten sind politisch konnotiert. "Austausch" und "Umvolkung" implizieren für mich irgendwelche Mächte, welche aktiv diese Aktionen betreiben, also mit einem Endziel.
Das sehe ich definitiv nicht so.
Trotzdem gibt es eine rein mathematische Veränderung. In meinem Stadtbezirk ist in ca. 40 Jahren eine praktisch 100%ige "Umkultivierung" tatsächlich passiert.
Es gibt praktisch keine deutschen Geschäfte mehr, es wird kaum Deutsch gesprochen, es gibt ein eher orientalisches Verständnis von Strassenverkehrsordnung, Nachtruhe, Familienehre und Akzeptanz von staatlichem Gewaltmonopol wie Polizei, Feuerwehr oder medizinischem Dienst.
Das Einzige, was tadellos DEUTSCH funktioniert, ist die Abholung der staatlichen Alimente.
Das ist Fakt!!
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Re: Anpassung an andere Kulturen.

Beitragvon Selina » Do 29. Dez 2016, 16:09

ThorsHamar hat geschrieben:(29 Dec 2016, 15:24)

Die Begrifflichkeiten sind politisch konnotiert. "Austausch" und "Umvolkung" implizieren für mich irgendwelche Mächte, welche aktiv diese Aktionen betreiben, also mit einem Endziel.
Das sehe ich definitiv nicht so.
Trotzdem gibt es eine rein mathematische Veränderung. In meinem Stadtbezirk ist in ca. 40 Jahren eine praktisch 100%ige "Umkultivierung" tatsächlich passiert.
Es gibt praktisch keine deutschen Geschäfte mehr, es wird kaum Deutsch gesprochen, es gibt ein eher orientalisches Verständnis von Strassenverkehrsordnung, Nachtruhe, Familienehre und Akzeptanz von staatlichem Gewaltmonopol wie Polizei, Feuerwehr oder medizinischem Dienst.
Das Einzige, was tadellos DEUTSCH funktioniert, ist die Abholung der staatlichen Alimente.
Das ist Fakt!!


Ja, es gibt einzelne Bezirke und Kommunen, wo das durchaus so ist. Aber in einem großen Teil des Landes ist es nicht so. Insgesamt ist Deutschland nicht "überflutet" oder "ausgetauscht" und "umgevolkt" oder was auch immer. Die AfD dramatisiert das gerne, weil ihr das Wählerstimmen bringt. Der Witz: Die größte Zustimmung haben die Rechtspopulisten dort, wo die wenigsten Migranten leben.
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Re: Anpassung an andere Kulturen.

Beitragvon Billie Holiday » Do 29. Dez 2016, 16:22

Selina hat geschrieben:(29 Dec 2016, 16:09)

Ja, es gibt einzelne Bezirke und Kommunen, wo das durchaus so ist. Aber in einem großen Teil des Landes ist es nicht so. Insgesamt ist Deutschland nicht "überflutet" oder "ausgetauscht" und "umgevolkt" oder was auch immer. Die AfD dramatisiert das gerne, weil ihr das Wählerstimmen bringt. Der Witz: Die größte Zustimmung haben die Rechtspopulisten dort, wo die wenigsten Migranten leben.


GOTTSEIDANK ist es mehrheitlich in Deutschland nicht so. Ich sehe NULL positives in dieser Art von Parallelgesellschaften.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Anpassung an andere Kulturen.

Beitragvon ThorsHamar » Do 29. Dez 2016, 16:43

Selina hat geschrieben:(29 Dec 2016, 16:09)

Ja, es gibt einzelne Bezirke und Kommunen, wo das durchaus so ist. Aber in einem großen Teil des Landes ist es nicht so. Insgesamt ist Deutschland nicht "überflutet" oder "ausgetauscht" und "umgevolkt" oder was auch immer. Die AfD dramatisiert das gerne, weil ihr das Wählerstimmen bringt. Der Witz: Die größte Zustimmung haben die Rechtspopulisten dort, wo die wenigsten Migranten leben.


Das ist doch kein Witz, denn dort, wo die meisten "Migranten" leben, gibt es ja wohl selbstredend keine Ablehnung mehr.
Allgemeine Frage: Ab wie vielen Einzelfällen ist denn für Dich ein Trend erkennbar?
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Re: Anpassung an andere Kulturen.

Beitragvon pikant » Do 29. Dez 2016, 16:46

Billie Holiday hat geschrieben:(29 Dec 2016, 16:22)

GOTTSEIDANK ist es mehrheitlich in Deutschland nicht so. Ich sehe NULL positives in dieser Art von Parallelgesellschaften.


das ist bares Geld wert - warum soll ich nach China reisen, wenn ich ein paar Km von mir ein chinesisches Viertel haben und dort China pur einatmen kann?
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Re: Anpassung an andere Kulturen.

Beitragvon Keoma » Do 29. Dez 2016, 16:49

pikant hat geschrieben:(29 Dec 2016, 16:46)

das ist bares Geld wert - warum soll ich nach China reisen, wenn ich ein paar Km von mir ein chinesisches Viertel haben und dort China pur einatmen kann?


Weil das, was du hier bekommst, gar kein wirkliches chinesisches Essen ist?
Oh Mann.
Was weißt du von China pur.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Anpassung an andere Kulturen.

Beitragvon pikant » Do 29. Dez 2016, 16:52

Keoma hat geschrieben:(29 Dec 2016, 16:49)

Weil das, was du hier bekommst, gar kein wirkliches chinesisches Essen ist?
Oh Mann.
Was weißt du von China pur.


ich vertraue den Chinesen, das sie mich nicht uebers Ohr hauen

ich war ja schon in Algerien und Marokko und da geht es oft so auf dem Markt zu wie in Drancy - das ist ein Vorort von Paris und sogar die Menschen gleichen sich :) und man sieht wenige weisse Gesichter.

warum soll das bei den Chinesen anders sein?
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Re: Anpassung an andere Kulturen.

Beitragvon Selina » Do 29. Dez 2016, 16:57

ThorsHamar hat geschrieben:(29 Dec 2016, 16:43)

Das ist doch kein Witz, denn dort, wo die meisten "Migranten" leben, gibt es ja wohl selbstredend keine Ablehnung mehr.
Allgemeine Frage: Ab wie vielen Einzelfällen ist denn für Dich ein Trend erkennbar?


Die Frage stellt sich so für mich nicht. Denn solange ich nicht persönlich beeinträchtigt werde von Flüchtlingen und anderen Menschen mit Migrationshintergrund, und das werde ich nicht, solange muss ich mich nicht negativ über sie äußern. Die terroristischen Fälle, die es ja durchaus gibt, finde ich auch schrecklich. Aber ich kann doch wegen ihnen keine Rückschlüsse auf eine gesamte Flüchtlings- und Migrantengruppe ziehen. Mir ist das immer zu pauschal.
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