Sammelstrang: Quo vadis, Europa und EU?

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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Wähler » Sa 3. Dez 2016, 08:07

ciesta hat geschrieben:(02 Dec 2016, 11:56)
http://makronom.de/stabilitaetsunion-fi ... ikte-18168
Die Landkarte der europäischen Interessenkonflikte
Es ist wahrlich nicht immer leicht zu verstehen, welche Wünsche und Ansichten im Brüsseler Polit-Dschungel aufeinandertreffen.
Eine neue Studie schafft Abhilfe.
Sehr interessante Übersicht.
Die eigentliche Studie gibt es hier: http://www.boeckler.de/pdf/p_imk_study_52_2016.pdf

Gute politikwissenschaftliche Analyse. Auf den Arbeitsmärkten der Südländer sollte etwas geschehen, was sich von der Agenda 2010 unterscheidet. In Frankreich haben schon leichte Reformen im Sinne der Agenda 2010 die Sozialisten nach kurzer Zeit so gespalten, dass sie bei der Präsidentschaftswahl wohl gegen Fillon wenig Chancen haben werden, vor allem wenn Macron parteilos antritt. Durch Migration können die von Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit Betroffenen auch mit den Füßen abstimmen, wenn sie wollen oder müssen.
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Realist2014 » Sa 3. Dez 2016, 08:26

Wähler hat geschrieben:(03 Dec 2016, 08:07)

Gute politikwissenschaftliche Analyse. Auf den Arbeitsmärkten der Südländer sollte etwas geschehen, was sich von der Agenda 2010 unterscheidet. In Frankreich haben schon leichte Reformen im Sinne der Agenda 2010 die Sozialisten nach kurzer Zeit so gespalten, dass sie bei der Präsidentschaftswahl wohl gegen Fillon wenig Chancen haben werden, vor allem wenn Macron parteilos antritt. Durch Migration können die von Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit Betroffenen auch mit den Füßen abstimmen, wenn sie wollen oder müssen.


dann ist es aber nicht wirksam...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Realist2014 » Sa 3. Dez 2016, 08:30

Satori hat geschrieben:(03 Dec 2016, 06:51)

Wenn es sie gäbe, die Demokratie
wäre sie eine Gefahr für die Investoren, denen die Unternehmen gehören.

D


.


also wieder mal der alte linke Käse über die pösen Eigentümer der Produktionsmittel

damit wirst du dich abfinden müssen

das wird so bleiben wie es ist - eine "sozialistische Enteignung" wird es nicht geben

weder global- und schon gar nicht in D...
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Wähler » Sa 3. Dez 2016, 09:04

Wähler hat geschrieben:(03 Dec 2016, 08:07)
Gute politikwissenschaftliche Analyse. Auf den Arbeitsmärkten der Südländer sollte etwas geschehen, was sich von der Agenda 2010 unterscheidet. In Frankreich haben schon leichte Reformen im Sinne der Agenda 2010 die Sozialisten nach kurzer Zeit so gespalten, dass sie bei der Präsidentschaftswahl wohl gegen Fillon wenig Chancen haben werden, vor allem wenn Macron parteilos antritt. Durch Migration können die von Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit Betroffenen auch mit den Füßen abstimmen, wenn sie wollen oder müssen.

Realist2014 hat geschrieben:(03 Dec 2016, 08:26)
dann ist es aber nicht wirksam...

Was mehr wirkt, wäre eine Investitionsoffensive in Deutschland in neue Unternehmen für Zukunftsbranchen. Dafür bedarf es aber auch mehr staatlicher Investitionen in Breitbandnetze und andere moderne Infrastruktur. Wenn das grenzüberschreitend gelänge, würden auch in den Nachbarländern neue moderne Arbeitsplätze entstehen. In jedem Fall bedarf es der Abfederung im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft, weil nicht alle Arbeitsuchenden moderne, gut bezahlte Arbeitsplätze bekommen werden. Allein "Schwarze Null" gemäß der "schwäbischen Hausfrau" Wolfgang Schäuble wird für einen Strukturwandel in Deutschland und in den Nachbarländern nicht ausreichen.
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon H2O » Sa 3. Dez 2016, 10:12

Satori hat geschrieben:(03 Dec 2016, 05:32)

Also gut, im Moment geht die Tendenz dass die Menschen die Feher der Vergangenheit 1) erkennen und 2 ) eine neue Politik wollen,
die sich wieder um die Menschen im Land kümmert und weniger um Utopien.
Es waren nicht die Menschen, die Arbeiter und Wähler, die ihr Land "abgemeldet" haben, es waren die politischen Funktionäre.
Und die Entscheider, die sitzen nicht in der Kreisstadt sondern in Berlin und Brüssel.

Die Falle ist die Unerreichbarkeit der "Politik", Brüssel kann niemand wählen ...
deshalb wird die EU, so nett sie auch war, jetzt beendet.
Es muss wieder regional, menschlich und transparent diskutiert und abgestimmt werden.
;)

.


Vor langen Jahren war ich viele Monate in Griechenland. Ich habe dort die 35-Stundenwoche in öffentlichen Dienst erlebt, die bestimmt nicht von den bösen Kapitalisten eingeführt worden war. Klar, daß technisch begabte Leute einen Nebenjob hatten... Zeit dazu war ja da. Steuerfreies Zusatzeinkommen versteht sich. Ich bin überzeugt davon, daß damals auch in der privaten Wirtschaft schon der bekannte Riesenschmu lief. Mit dem Sektor hatte ich nur nicht so viel zu tun.

Meinetwegen sollen die Menschen dort vor Ort weiterhin in gehabter Weise über sich entscheiden; dann aber bitte ohne Anspruch auf Zahlungen aus Brüssel oder gleich aus Berlin.

Netter Versuch, irgendwelche "Funktionäre" für das Elend allein verantwortlich zu machen. Die sind mit von der Partie, ganz klar. Aber mit Sicherheit sind die Menschen beteiligt daran, daß eine ganze Gesellschaft Steuern unterdrückt, "Fakelakis" annimmt und erwartet. Richtiger ist wohl, daß diese Gesellschaft mit dieser Sicht der Welt auch gar keine anderen Funktionäre haben kann.

Ein Unding, wie dieses Völkchen vor 18 Monaten gleich ganz Europa in Verwirrung stürzen wollte!
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 3. Dez 2016, 10:16

Kibuka hat geschrieben:(02 Dec 2016, 17:45)

Was für "Buzzwörter"?

Ich kann jedes beliebige Thema mit dir sachlich ausdiskutieren. Da musst du dir überhaupt keine Sorgen machen! Mal sehen, wie lange es dauert, bist du aussteigst, weil dich die Sachlichkeit überfordert?

Kann es losgehen? Fangen wir gleich mal bei der Eurokrise an.

Zum Thema Überfremdung kommen wir dann später. Sonst ist das eventuell zuviel Input auf einmal...

BTW: Welche Argumentation hatten "wir schon mal in D."? Und was genau bedeutet das hinsichtlich der Stringenz auf wahren Prämissen basierender logischer Schlüsse oder im Vergleich zu Ländern, die diese Diskussion auch führen? Erzähl mal! Ich möchte mal wieder lachen.

Oder dreht sich die Sonne neuerdings um die Erde, weil Hitler damals nichts Gegenteiliges behauptete?


Deine "Diskussion" beschränkte sich darauf einfach nur die Buzzwörter Massenmigration und Haftungsunion in den Ring zu werfen. Das reicht dir anscheinend um die EU zu bewerten. Für mich ist das indiskutabel. Und wer mit "Massenmigration" kommt sollte ohnehin wissen auf welchem dünnen Eis er sich bewegt. So wie du rumeierst weißt du das auch. So schürt man Überfremdungsängste. Überfremdung. Auch so ein Unwort. Aber seit Pegida scheinen ja solche Aussagen normal zu werden.
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 3. Dez 2016, 10:21

Wähler hat geschrieben:(03 Dec 2016, 09:04)

Was mehr wirkt, wäre eine Investitionsoffensive in Deutschland in neue Unternehmen für Zukunftsbranchen. Dafür bedarf es aber auch mehr staatlicher Investitionen in Breitbandnetze und andere moderne Infrastruktur. Wenn das grenzüberschreitend gelänge, würden auch in den Nachbarländern neue moderne Arbeitsplätze entstehen. In jedem Fall bedarf es der Abfederung im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft, weil nicht alle Arbeitsuchenden moderne, gut bezahlte Arbeitsplätze bekommen werden. Allein "Schwarze Null" gemäß der "schwäbischen Hausfrau" Wolfgang Schäuble wird für einen Strukturwandel in Deutschland und in den Nachbarländern nicht ausreichen.


Deutschland muß nur bürokratische Hemmnisse abbauen die in den letzten Jahrzehnten aufgebaut wurden und Gründer in vielen Bereichen zur Verzweiflung treiben. Man soll alles dokumentieren, jedes Jahr neue Bau und Dämmvorschriften. Immer neue Brandschutzverordnungen....usw.. Das muß besser werden. Dann gäbe es auch mehr Gründer. Man könnte dann auch mal günstiger Wohnungen bauen. Aber bei den Vorschriften sind nur noch teure Seniorenwohnanlagen profitabel.
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon H2O » Sa 3. Dez 2016, 10:39

odiug hat geschrieben:(02 Dec 2016, 18:48)

Na ja ... kommt darauf an.
Aber in die Krise sparen, wie es den Griechen aufgezwungen wurde, bringt nichts ... im Gegenteil, macht die Dinge nur noch schlimmer.
Es gibt nicht ein historisches Beisiel, wo das funktionierte ... nicht eins!
Der Staat handelt antizyklisch, er spart im Bommzeiten und gibt Geld aus in der Krise um die Wirtschaft am laufen zu halten und deswegen ist der Staat keine schwaebische Hausfrau.
Aendert natuerlich nichts daran, dass Griechenland strukturelle Reformen braucht ... stimmt schon ... nur ohne Moos nix los ... das gilt so auch fuer Reformen.


Ja, das kann ich schon einsehen; eine antizyklische Ausgabenpolitik geht ganz in Ordnung.

Aber sie widerspricht dem menschlich-allzu-menschlichem Verhalten, auf den Putz zu hauen, wenn die Mittel erwirtschaftet werden, und dann betrübt aus der Wäsche zu schauen, wenn so gut wie nichts zu verdienen ist.

Die "schwäbische Hausfrau" mit etwas Grips wird also ein Sparkonto anlegen, mit dem sie eine Durststrecke so überbrücken kann, daß notwendige Ausgaben möglich bleiben.

Nehmen wir doch einmal unser riesiges Infrastrukturprogramm: Gerade da könnte man antizyklisch
etwas tun: Pläne ausarbeiten und Geld dafür zurück legen, damit die Pläne in einer Saure-Gurken-Zeit dann auch sofort in Auftrag gegeben werden können.

Die schwäbische Hausfrau wird natürlich das Loch im Dach dann flicken lassen, wenn es durchregnet. Vielleicht wird sie aber bestimmte Arbeiten so über das Jahr verteilen, daß sie nicht alle dann erledigt werden müssen, wenn es an einer Stelle hoch her geht. Auch das ist doch eine antizyklische Wirtschaftsweise.

Ich meine, daß wir Bürger energisch gegenhalten müssen, wenn in den jetzt guten Zeiten alles irgendwie Nette und Wünschenswerte verbindlich im Haushalt festgelegt wird. Die Folge davon ist doch, daß unser Staatshaushalt dann in der Krise von diesen gesetzlichen Verpflichtungen bis in die Verschuldung hinein beansprucht wird, und daß zum Gegensteuern weitere Schulden gemacht werden. Da wäre auch nicht weiter schlimm, wenn damit nicht erhebliche Geldausgaben für das geliehene Geld verbunden wären, mit denen man wahrlich Besseres hätte bewirken können.

Ich würde jetzt gern unseren Finanzminister loben... aber mir ist leider überhaupt nicht klar, ob der jetzt "seine" 2 Billionen Schulden Tranche für Tranche zurück zahlt, oder ob er sich lediglich darüber freut, daß er jetzt dafür so gut wie keine Zinsen zu bezahlen hat... oder sogar noch negative Zinsen kassiert, weil seine Schulden für seine Gläubiger eine so sichere Geldanlage darstellen. Da steht doch etwas völlig auf dem Kopf!

Na gut, dann "oute" ich mich hier einmal als Einfaltspinsel.
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon H2O » Sa 3. Dez 2016, 11:18

Alter Stubentiger hat geschrieben:(03 Dec 2016, 10:21)

Deutschland muß nur bürokratische Hemmnisse abbauen die in den letzten Jahrzehnten aufgebaut wurden und Gründer in vielen Bereichen zur Verzweiflung treiben. Man soll alles dokumentieren, jedes Jahr neue Bau und Dämmvorschriften. Immer neue Brandschutzverordnungen....usw.. Das muß besser werden. Dann gäbe es auch mehr Gründer. Man könnte dann auch mal günstiger Wohnungen bauen. Aber bei den Vorschriften sind nur noch teure Seniorenwohnanlagen profitabel.


Über diese Vorschriftenflut kann man sich selbstverständlich ärgern.

Als Privathaushalt habe ich nun meine Wohnung mit Rauchmeldern ausgerüstet. Ich möchte nun aber doch gern wissen, wie oft diese an sich sinnvolle Einrichtung Menschen vor dem Tod bewahrt hat, und wie oft sie zu falschen Alarmen führen. Ist da die Verhältnismäßigkeit einer Vorschrift für 40 Millionen Wohnungen und Arbeitsstätten gewahrt? Wer prüft eigentlich wann das Vorhandensein dieser Einrichtungen... sie haben schließlich einem Gesetz folgend eingebaut zu werden. Eine reine Versicherungsgeschichte... nach dem Grundsatz "selbst schuld"?

Wie stellen wir uns eigentlich hin mit den Abgasvorschriften bei Kfz? Auch dort sind Grenzwerte durch Gesetz vorgeschrieben... aber wer prüft diese Grenzwerte und bestraft die Täuschung der Mitbürger durch betrügerische Verfälschung der Messungen und laxe oder gar keine Kontrollen durch den Gesetzgeber?

Was sollen denn Vorschriften, deren Umsetzung nie überprüft wird?

    Man könnte dann auch mal günstiger Wohnungen bauen.

Hier erhebe ich aber doch Einspruch! Natürlich müssen Brandschutz und Wärmedämmung auf zeitgemäßem Stand gehalten werden, wenn wir neu bauen. Alles andere wären ja wohl Schildbürgerstreiche. Worüber man nachdenken sollte, daß wäre dann die Ausstattungsqualität von Sanitärräumen und Küchen. Natürlich immer vergleichen, welche Mehrkosten vermieden werden könnten, wenn man etwas einfachere... aber brauchbare und funktionsfähige ... Ausstattungen wählt. Wenn diese Mehrkosten insgesamt gesehen witzlos sind, dann wäre das Einsparen eine Schikane.

Gut, hier bewegen wir uns aber doch weit weg vom Thema "neue" EU!
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Wähler » Sa 3. Dez 2016, 13:25

Wähler hat geschrieben:(03 Dec 2016, 09:04)
Was mehr wirkt, wäre eine Investitionsoffensive in Deutschland in neue Unternehmen für Zukunftsbranchen. Dafür bedarf es aber auch mehr staatlicher Investitionen in Breitbandnetze und andere moderne Infrastruktur. Wenn das grenzüberschreitend gelänge, würden auch in den Nachbarländern neue moderne Arbeitsplätze entstehen. In jedem Fall bedarf es der Abfederung im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft, weil nicht alle Arbeitsuchenden moderne, gut bezahlte Arbeitsplätze bekommen werden. Allein "Schwarze Null" gemäß der "schwäbischen Hausfrau" Wolfgang Schäuble wird für einen Strukturwandel in Deutschland und in den Nachbarländern nicht ausreichen.

Alter Stubentiger hat geschrieben:(03 Dec 2016, 10:21)
Deutschland muß nur bürokratische Hemmnisse abbauen die in den letzten Jahrzehnten aufgebaut wurden und Gründer in vielen Bereichen zur Verzweiflung treiben. Man soll alles dokumentieren, jedes Jahr neue Bau und Dämmvorschriften. Immer neue Brandschutzverordnungen....usw.. Das muß besser werden. Dann gäbe es auch mehr Gründer. Man könnte dann auch mal günstiger Wohnungen bauen. Aber bei den Vorschriften sind nur noch teure Seniorenwohnanlagen profitabel.

Bayern ist das beste Beispiel dafür, wie segensreich eine kluge jahrzehntelange Industriepolitik wirken kann:
https://www.bayern.landtag.de/www/ElanT ... 004871.pdf
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 3. Dez 2016, 15:14

H2O hat geschrieben:(03 Dec 2016, 11:18)

Über diese Vorschriftenflut kann man sich selbstverständlich ärgern.

Als Privathaushalt habe ich nun meine Wohnung mit Rauchmeldern ausgerüstet. Ich möchte nun aber doch gern wissen, wie oft diese an sich sinnvolle Einrichtung Menschen vor dem Tod bewahrt hat, und wie oft sie zu falschen Alarmen führen. Ist da die Verhältnismäßigkeit einer Vorschrift für 40 Millionen Wohnungen und Arbeitsstätten gewahrt? Wer prüft eigentlich wann das Vorhandensein dieser Einrichtungen... sie haben schließlich einem Gesetz folgend eingebaut zu werden. Eine reine Versicherungsgeschichte... nach dem Grundsatz "selbst schuld"?

Wie stellen wir uns eigentlich hin mit den Abgasvorschriften bei Kfz? Auch dort sind Grenzwerte durch Gesetz vorgeschrieben... aber wer prüft diese Grenzwerte und bestraft die Täuschung der Mitbürger durch betrügerische Verfälschung der Messungen und laxe oder gar keine Kontrollen durch den Gesetzgeber?

Was sollen denn Vorschriften, deren Umsetzung nie überprüft wird?

    Man könnte dann auch mal günstiger Wohnungen bauen.

Hier erhebe ich aber doch Einspruch! Natürlich müssen Brandschutz und Wärmedämmung auf zeitgemäßem Stand gehalten werden, wenn wir neu bauen. Alles andere wären ja wohl Schildbürgerstreiche. Worüber man nachdenken sollte, daß wäre dann die Ausstattungsqualität von Sanitärräumen und Küchen. Natürlich immer vergleichen, welche Mehrkosten vermieden werden könnten, wenn man etwas einfachere... aber brauchbare und funktionsfähige ... Ausstattungen wählt. Wenn diese Mehrkosten insgesamt gesehen witzlos sind, dann wäre das Einsparen eine Schikane.

Gut, hier bewegen wir uns aber doch weit weg vom Thema "neue" EU!


Sicher ist Brandschutz wichtig. Aber man versucht in solchen Bereichen jedes aber auch jedes Risiko auszuschließen. Was naturgemäß nicht funktioniert. Weil menschliche Fehler sich durch Verordnungen nicht verhindern lassen. Und sie verletzen mittlerweile die Verhältnismäßigkeit. Aktuell ist es daher im Moment unbezahlbar alte Dämmplatten mit Brandschutzmittel zu entsorgen. Deshalb können Hausbesitzer keine Dächer mehr sanieren. Soweit sind wir schon.

Das hat durchaus auch Bezug zur EU. Da kommt ja auch viel Unmut durch Vorschriften die keiner versteht aber umsetzen und bezahlen soll. So kann man die Bürger sicher nicht für sich gewinnen.
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 3. Dez 2016, 15:22

Wähler hat geschrieben:(03 Dec 2016, 13:25)

Bayern ist das beste Beispiel dafür, wie segensreich eine kluge jahrzehntelange Industriepolitik wirken kann:
https://www.bayern.landtag.de/www/ElanT ... 004871.pdf


Wie schön daß die CSU alles für sich reklamiert. Dabei könnte es in den SPD-Hochburgen in den großen Städten auch durchaus die SPD gewesen sein. Oder auf dem Land besonders günstige Umstände wie EU Subventionen oder ein starker Tourismus. Und jahrzehntelang ist sowieso sehr gewagt. Jahrzehntelang war Franken ein Sorgenkind mit seiner wegbrechenden Industrie (Maxhütte z.B.).
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon H2O » Sa 3. Dez 2016, 16:09

Alter Stubentiger hat geschrieben:(03 Dec 2016, 15:14)

Sicher ist Brandschutz wichtig. Aber man versucht in solchen Bereichen jedes aber auch jedes Risiko auszuschließen. Was naturgemäß nicht funktioniert. Weil menschliche Fehler sich durch Verordnungen nicht verhindern lassen. Und sie verletzen mittlerweile die Verhältnismäßigkeit. Aktuell ist es daher im Moment unbezahlbar alte Dämmplatten mit Brandschutzmittel zu entsorgen. Deshalb können Hausbesitzer keine Dächer mehr sanieren. Soweit sind wir schon.

Das hat durchaus auch Bezug zur EU. Da kommt ja auch viel Unmut durch Vorschriften die keiner versteht aber umsetzen und bezahlen soll. So kann man die Bürger sicher nicht für sich gewinnen.


Hilft aber alles nichts; Ihre Bedenken und Einwände gehören auf den Tisch von Politikern, denn die werden ja von allen möglichen Seiten zum Handeln und Abhilfe Schaffen gedrängt. Erstaunlich auch, daß solche Vorschriften an den fachlich damit befaßten Stellen vorbei entstehen. Fühlen sich diese Gesetzgeber eigentlich allwissend?

Bisher hieß es doch immer wieder, daß Lobbyisten auf die Politik einwirken. Wenn man diese Sache zustimmend bewerten will, dann sollte man doch vermuten daß da geballtes Fachwissen auf die Politik einstürmt. Das geschilderte Ergebnis will dazu gar nicht passen.
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 3. Dez 2016, 16:46

H2O hat geschrieben:(03 Dec 2016, 16:09)

Hilft aber alles nichts; Ihre Bedenken und Einwände gehören auf den Tisch von Politikern, denn die werden ja von allen möglichen Seiten zum Handeln und Abhilfe Schaffen gedrängt. Erstaunlich auch, daß solche Vorschriften an den fachlich damit befaßten Stellen vorbei entstehen. Fühlen sich diese Gesetzgeber eigentlich allwissend?

Bisher hieß es doch immer wieder, daß Lobbyisten auf die Politik einwirken. Wenn man diese Sache zustimmend bewerten will, dann sollte man doch vermuten daß da geballtes Fachwissen auf die Politik einstürmt. Das geschilderte Ergebnis will dazu gar nicht passen.


Die Lobbyisten vermitteln ihre Sicht der Dinge. Da bleibt das Fachwissen oft auf der Strecke.
Aber in einem Punkt hast du Recht. Immer wenn irgendwas passiert sucht man einen Verantwortlichen. Das will natürlich keiner sein. Deshalb immer mehr Vorschriften. Um sich abzusichern. Vollkaskomentalität. Das man nicht alles verhindern und vor allem nicht menschliches Fehlverhalten per Verordnung abstellen kann ist nicht mehr vermittelbar. Das war früher anders.
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon H2O » Sa 3. Dez 2016, 17:30

Alter Stubentiger hat geschrieben:(03 Dec 2016, 16:46)

Die Lobbyisten vermitteln ihre Sicht der Dinge. Da bleibt das Fachwissen oft auf der Strecke.
Aber in einem Punkt hast du Recht. Immer wenn irgendwas passiert sucht man einen Verantwortlichen. Das will natürlich keiner sein. Deshalb immer mehr Vorschriften. Um sich abzusichern. Vollkaskomentalität. Das man nicht alles verhindern und vor allem nicht menschliches Fehlverhalten per Verordnung abstellen kann ist nicht mehr vermittelbar. Das war früher anders.


Sie meinen also, früher hätte niemand geglaubt, daß das Gebot "Du sollst nicht stehlen!" auch tatsächlich die Zahl der Diebstähle senken würde... und heute glauben wir ganz fest daran, daß fürderhin niemand mehr stehlen wird. ;)
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Satori » So 4. Dez 2016, 01:26

H2O hat geschrieben:(03 Dec 2016, 10:12)

Vor langen Jahren war ich viele Monate in Griechenland. Ich habe dort die 35-Stundenwoche in öffentlichen Dienst erlebt, die bestimmt nicht von den bösen Kapitalisten eingeführt worden war. Klar, daß technisch begabte Leute einen Nebenjob hatten... Zeit dazu war ja da. Steuerfreies Zusatzeinkommen versteht sich. Ich bin überzeugt davon, daß damals auch in der privaten Wirtschaft schon der bekannte Riesenschmu lief. Mit dem Sektor hatte ich nur nicht so viel zu tun.

Meinetwegen sollen die Menschen dort vor Ort weiterhin in gehabter Weise über sich entscheiden; dann aber bitte ohne Anspruch auf Zahlungen aus Brüssel oder gleich aus Berlin.

Netter Versuch, irgendwelche "Funktionäre" für das Elend allein verantwortlich zu machen. Die sind mit von der Partie, ganz klar. Aber mit Sicherheit sind die Menschen beteiligt daran, daß eine ganze Gesellschaft Steuern unterdrückt, "Fakelakis" annimmt und erwartet. Richtiger ist wohl, daß diese Gesellschaft mit dieser Sicht der Welt auch gar keine anderen Funktionäre haben kann.

Ein Unding, wie dieses Völkchen vor 18 Monaten gleich ganz Europa in Verwirrung stürzen wollte!


Hm .... wie konnte die EU eigentlich Griechenland hineinholen. :?:
Es müsste ja erst ein Industrieland vorhanden sein, das so ein Tempo überhaupt mithalten kann. Es wurde also offensichtlich gemogelt, Bilanzen gefälscht,
damit die EU eine neue Erweiterung vorzeigen kann.

Was du oben beschreibst, sagte mir auch ein Kollege, dessen Eltern dort eine Gasthaus besitzen.
Handwerker zahlen überhaupt keine Steuern, oder fast keine, sagte er und vieles mehr. Mir scheints man hat die Verantwortlich betrunken gemacht, oder
ihnen Geld zugesteckt, dann haben sie unterschrieben.

Ein EU-Beitritt geht nur so: volle Aufklärung und öffentliche Debatten mindestens 2 Jahre lang. Dann Volksabstimmung.
Genauso andersrum muss das mögliche Austrittsprozedere schon vorher durchdacht werden.

Wichtig ist auch zu untersuchen: Wer drängt eigentlich auf solche Wirtschaftsräume, wer hat wirklich Vorteile.
Cui Bono Wem soll es nützen.

.
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Satori » So 4. Dez 2016, 01:46

Realist2014 hat geschrieben:(03 Dec 2016, 08:30)

also wieder mal der alte linke Käse über die pösen Eigentümer der Produktionsmittel

damit wirst du dich abfinden müssen

das wird so bleiben wie es ist - eine "sozialistische Enteignung" wird es nicht geben

weder global- und schon gar nicht in D...


Eigentümer haben die Eigenschaft, nie zufrieden zu sein, sie wollen immer mehr.
Erst die Fabrik, in der du arbeitest, dann die Strasse, in der du wohnst,
dann auch noch das Wasserwerk, das dein Klo bespült.

Am besten finde ich Genossenschaften, die Bürger sind beteiligt,
und allen gehört etwas von allem.

Wir haben jetzt erstmal einen kleinen Erfolg erreicht, TTIP liegt auf Eis
und CETA wird wohl erst nächstes Jahr wieder angefasst, falls überhaupt.
Es soll nicht sein, dass die, die das Geld drucken, unsere Märkte kaputtmachen.
Die Investoren, die gewissenlosen Heuschrecken.

Es muss gar nicht zu Enteignung kommen, es reicht wenn wir Aneignungen verhindern.
Fremde Aneignungen. Wenn ein amerikanischer Invetmendfonds städtische Wohnungen kaufen will
und die Bürger die Bürger sagen Nein, wie sie es in Freiburg gemacht haben.
:thumbup:

.
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon frems » So 4. Dez 2016, 01:54

Satori hat geschrieben:(04 Dec 2016, 01:26)

Hm .... wie konnte die EU eigentlich Griechenland hineinholen. :?:

Indem die Griechen einen Antrag auf Mitgliedschaft stellten, viele Jahre lang Reformen umsetzten und letztendlich beitraten. Die Voraussetzung, man müsse ein Industrieland sein, gab und gibt es nicht. Die EU holt keine Länder "rein". Wir sind ja nicht Russland.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon H2O » So 4. Dez 2016, 07:33

Satori hat geschrieben:(04 Dec 2016, 01:26)

Hm .... wie konnte die EU eigentlich Griechenland hineinholen. :?:
Es müsste ja erst ein Industrieland vorhanden sein, das so ein Tempo überhaupt mithalten kann. Es wurde also offensichtlich gemogelt, Bilanzen gefälscht,
damit die EU eine neue Erweiterung vorzeigen kann.

Was du oben beschreibst, sagte mir auch ein Kollege, dessen Eltern dort eine Gasthaus besitzen.
Handwerker zahlen überhaupt keine Steuern, oder fast keine, sagte er und vieles mehr. Mir scheints man hat die Verantwortlich betrunken gemacht, oder
ihnen Geld zugesteckt, dann haben sie unterschrieben.

Ein EU-Beitritt geht nur so: volle Aufklärung und öffentliche Debatten mindestens 2 Jahre lang. Dann Volksabstimmung.
Genauso andersrum muss das mögliche Austrittsprozedere schon vorher durchdacht werden.

Wichtig ist auch zu untersuchen: Wer drängt eigentlich auf solche Wirtschaftsräume, wer hat wirklich Vorteile.
Cui Bono Wem soll es nützen.

.


Nein, so harsch gehe ich mit den Leuten auch nicht ins Gericht. Das europäische Projekt muß auch Platz haben für solche Mitglieder. Dazu muß man dann nur die zweckmäßigen Randbedingungen schaffen... auf der Seite der EU. Etwa Geld nur dann, wenn... oder offene Grenzen nur dann, wenn...
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Alter Stubentiger » So 4. Dez 2016, 09:29

H2O hat geschrieben:(03 Dec 2016, 17:30)

Sie meinen also, früher hätte niemand geglaubt, daß das Gebot "Du sollst nicht stehlen!" auch tatsächlich die Zahl der Diebstähle senken würde... und heute glauben wir ganz fest daran, daß fürderhin niemand mehr stehlen wird. ;)


Na das ist doch zu simpel gedacht. Früher gab es Diebstähle. Das war so. Fertig
Heute ist das komplizierter. Wenn es heute z.B. in einem Stadtteil mehr Diebstähle gibt taucht garantiert einer auf der politisch Kapital daraus schlagen will oder mit einer Schlagzeile in der Presse punkten will. Dann werden Fragen gestellt. Und dann will sich kein Polizeichef und kein Stadtverordneter was vorwerfen lassen was in der Presse schlecht aussieht. Es ist ja auch so. Immer wenn irgendwo was passiert kommt gebetsmühlenartig der Ruf nach dem Staat. Und der versucht sich dann eben mit immer neuen Regelungen abzusichern.

Die Menschen müßen wieder lernen das eben manchmal Dinge passieren. Es läßt sich nicht alles auf dem Verordnungsweg im Vorfeld verhindern.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)

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