Sexualität zwischen Mann und Frau

Moderator: Moderatoren Forum 8

Benutzeravatar
Joker
Beiträge: 11944
Registriert: Mo 18. Mai 2009, 18:40

Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Joker » Fr 20. Mai 2016, 08:39

Diskriminierung,

Wobei ich bei dem Vorgehen diesen Kanadischen gym eine Diskriminierung beider Geschlechter sehe.
Wir gucken da nicht hin ,niemals nicht
http://www.lfpress.com/2016/05/19/ottawa-woman-says-gym-told-her-she-couldnt-work-out-in-tank-top-i-felt-discriminated-against
Benutzeravatar
Milady de Winter
Beiträge: 13157
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 16:37
Benutzertitel: Böse Königin
Wohnort: -access denied-

Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Milady de Winter » Fr 20. Mai 2016, 08:40

MOD - werte User, bitte lasst die Diskussion über's Judentum nicht ausufern bzw. führt sie in einem entsprechenden Strang. Nur als heads up, weil Ihr Euch vom Thema wegbewegt...
- When he called me evil I just laughed -
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 13499
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Dark Angel » Fr 20. Mai 2016, 08:55

schelm hat geschrieben:(19 May 2016, 20:59)

Eben - Männer haben sich in der Regel im Griff. Frauen auch - und weil deswegen niemand die Initiative ergreift, ist die Existenz von Sexualität nur ein Mythos, tatsächlich hingegen reproduziert sich die Spezies über die Jungfrauengeburt. ;)

Ja - der durchschnittliche Mann und die durchschnittliche Frau haben ihre(n) Trieb(e) unter Kontrolle und gerade diese Selbstkontrolle (als Teil der Selbstreflektion) ist es, was den Menschen vom Tier unterscheidet. Menschen sind eben NICHT triebgesteuert, NICHT ihren Trieben willenlos ausgeliefert - auch NICHT ihrem Sexualtrieb.
Das heißt haber nicht, dass diese Triebe ein Mythos seien, nur weil Menschen die Fähigkeit besitzen ihre(n) Trieb(e) zu zügeln und unter Kontrolle zu halten.
Menschen sind nun mal keine Instinktwesen, sondern Vernunftwesen!
Und egal wie Menschen zu Sexualität standen, wie Männer und/oder ihre Sexualität lebten, es gab zu allen Zeiten gesellschaftliche Konventionen und Tabus mit Hilfe derer bewertet und gewertet wurde. Den bisher ältesten bekannten Hinweis auf derartige Konventionen/Tabus liefern, die "Roten Drei" von Dolni Vestonice (ca. 20.000 ybp) - auch wenn wir nicht wissen, um welche Art Tabu es sich handelt.
Genauere Hinweise finden sich in Schriftkulturen, so u.a. im Gilgamesch-Epos - Enkidu wird zum Menschen als er lernt, sein(n) Trieb(e) zu kontrollieren - insbesondere seinen Sexualtrieb, als er lernt, diesen an Gefühle zu "binden".
Ebenso die griechische Mythologie - hier allerdings wesentlich ausgeprägter: hier sind die Satyrn - dauergeil und "besoffen", die ihren (insbesondere) Sexualtrieb zügellos auslebten, auf der einen Seite und auf der anderen Seite die Forderung des Gottes Apollon "Halte Maß ..." Dieses "Maß halten" bezog sich zwar auf alle Bereiche menschlichen und gesellschaftlichen Lebens
Hintergrund dieser Sichtweise/Einstellung war, das zügelloses, unkontrolliertes Ausleben der Triebe Menschen an der Entwicklung ihrer "anderen" Fähigkeiten hindert.
Interessanterweise unterstützen Studien diese (antiken) Ansichten. Bei Männer, die kognitive, intellektuelle Aufgaben zu bewältigen haben, nimmt die Libido/die Erregung ab - zumindest so lange sie sich mit diesen kognitiven, intellektuellen Aufgaben beschäftigen.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
steve1974
Beiträge: 1926
Registriert: Do 14. Mai 2015, 18:17

Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon steve1974 » Fr 20. Mai 2016, 09:06

Umetarek hat geschrieben:(19 May 2016, 20:03)

Aha, also verbale und körperliche Übergriffe auf fremde Frauen findest du normal?


-
Wo ist da jetzt der Zusammenhang zu dem was ich schrieb ?
Ich finde, es sind paltte Allgemeinplätze, welche die Userin Bleibtreu hier auswalzt.
Was Übergriffe auf fremde Frauen als solche betrifft, nein, ich finde sie nicht normal.
-
steve1974
Beiträge: 1926
Registriert: Do 14. Mai 2015, 18:17

Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon steve1974 » Fr 20. Mai 2016, 09:10

Dark Angel hat geschrieben:(20 May 2016, 09:55)

Ja - der durchschnittliche Mann und die durchschnittliche Frau haben ihre(n) Trieb(e) unter Kontrolle und gerade diese Selbstkontrolle (als Teil der Selbstreflektion) ist es, was den Menschen vom Tier unterscheidet. Menschen sind eben NICHT triebgesteuert, NICHT ihren Trieben willenlos ausgeliefert - auch NICHT ihrem Sexualtrieb.
Das heißt haber nicht, dass diese Triebe ein Mythos seien, nur weil Menschen die Fähigkeit besitzen ihre(n) Trieb(e) zu zügeln und unter Kontrolle zu halten.
Menschen sind nun mal keine Instinktwesen, sondern Vernunftwesen!
Und egal wie Menschen zu Sexualität standen, wie Männer und/oder ihre Sexualität lebten, es gab zu allen Zeiten gesellschaftliche Konventionen und Tabus mit Hilfe derer bewertet und gewertet wurde. Den bisher ältesten bekannten Hinweis auf derartige Konventionen/Tabus liefern, die "Roten Drei" von Dolni Vestonice (ca. 20.000 ybp) - auch wenn wir nicht wissen, um welche Art Tabu es sich handelt.
Genauere Hinweise finden sich in Schriftkulturen, so u.a. im Gilgamesch-Epos - Enkidu wird zum Menschen als er lernt, sein(n) Trieb(e) zu kontrollieren - insbesondere seinen Sexualtrieb, als er lernt, diesen an Gefühle zu "binden".
Ebenso die griechische Mythologie - hier allerdings wesentlich ausgeprägter: hier sind die Satyrn - dauergeil und "besoffen", die ihren (insbesondere) Sexualtrieb zügellos auslebten, auf der einen Seite und auf der anderen Seite die Forderung des Gottes Apollon "Halte Maß ..." Dieses "Maß halten" bezog sich zwar auf alle Bereiche menschlichen und gesellschaftlichen Lebens
Hintergrund dieser Sichtweise/Einstellung war, das zügelloses, unkontrolliertes Ausleben der Triebe Menschen an der Entwicklung ihrer "anderen" Fähigkeiten hindert.
Interessanterweise unterstützen Studien diese (antiken) Ansichten. Bei Männer, die kognitive, intellektuelle Aufgaben zu bewältigen haben, nimmt die Libido/die Erregung ab - zumindest so lange sie sich mit diesen kognitiven, intellektuellen Aufgaben beschäftigen.

-
Da hast du aber eine sehr idealisierte Einstellung zum Menschen,
die vielleicht für mache Kreise zutreffend sein mag, für viele andere hingegen nicht.
Leider.
Guck dir Polizeiberichte oder Nachrichten an.
Es vergeht kein Tag, an dem nicht Zeugnis von der triebbedingten Schlechtigkeit
mancher Menschen in den Berichten über sexuelle Gewalt abgelegt wird.
Aber wir erfahren nur einen Bruchteil.
Die Dunkelziffer ist viel größer .
Nein, Menschen generell als Vernunftwesen zu bezeichnen, so weit würde ich
nicht mehr gehen.
-
steve1974
Beiträge: 1926
Registriert: Do 14. Mai 2015, 18:17

Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon steve1974 » Fr 20. Mai 2016, 09:21

schelm hat geschrieben:(19 May 2016, 09:57)

Bla Bla, ich könnte, verspüre aber keinen Trieb dazu, jetzt die ganzen diffamierenden Bewertungen, hier im Thread nachlesbar, zitieren, die immer dann kommen, wenn die Unterschiede die praktischen Folgen beschreiben.

Kurzfassung : Moralisch legitim ist nur das weibliche Sexualverhalten der Zurückhaltung beim Kennenlernen. Das drängendere männliche Sexualverhalten hingegen muss unterdrückt, beherrscht, kontrolliert werden... what ever.... der Mann soll also auf sein Sexualverhalten verzichten, zur Verhaltensfrau mutieren, tut er es nicht, ist er ein " emotionaler Krüppel ", oder wahlweise ein schwanzgesteuerter Typ für den die armen Frauen nur Fleisch sind und so schnell wie möglich die Beine.... na ja... :rolleyes:

Auf jeden Fall bedarf ein Mann, der sich nicht zur Verhaltensfrau machen lässt, ganz " ernsthaft Hilfe ".

Ehrlich, bisher hab ich über solche Ausdrücke wie " Femifaschistinnen " immer geschmunzelt wie über Chemtrails.... jetzt weiß ich um den Sinn.

-
Viel schlimmer noch ist es, wenn sich Männer von Frauen und ihren
- nicht nur sexuellen, sondern sozialen Ansprüchen - weichspülen lassen,
sich ändern, an die Bedürfnisse der Frauen anpassen,
ohne daß aber im Gegenzug in Art eines Kompromisses eine Änderung weiblicher
Verhaltensweisen erfolgt.
Genau dieser soziale Wandel aber ist seit 40 Jahren in vollem Gange.
Irgendwann verliert eine Frau dann Respekt vor solchen Männern, die immer nur
ja sagen und nachgeben, nur damit am Abend was läuft.
Von Jungs alleinerziehender Mütter, denen echte Männer als Vorbilder fehlen,
und die nur Kindergärtnerinnen, Mütter, Lehrerinnen und Erzieherinnen
zu sehen bekommen, ganz zu schweigen.

-
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 13499
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Dark Angel » Fr 20. Mai 2016, 09:23

steve1974 hat geschrieben:(20 May 2016, 10:10)

-
Da hast du aber eine sehr idealisierte Einstellung zum Menschen,
die vielleicht für mache Kreise zutreffend sein mag, für viele andere hingegen nicht.
Leider.
Guck dir Polizeiberichte oder Nachrichten an.
Es vergeht kein Tag, an dem nicht Zeugnis von der triebbedingten Schlechtigkeit
mancher Menschen in den Berichten über sexuelle Gewalt abgelegt wird.
Aber wir erfahren nur einen Bruchteil.
Die Dunkelziffer ist viel größer .
Nein, Menschen generell als Vernunftwesen zu bezeichnen, so weit würde ich
nicht mehr gehen.
-

Ich habe keine idealisierte Einstellung zum Menschen!
Mein Beitrag beschreibt den Menschen UND gibt einen (sehr knappen) Abriss über die Entstehung intersubjektiver (gesellschaftlicher) Normen.
Einzelne Menschen - eine Minderheit - die sich NICHT an gesellschaftliche Konventionen halten, sind eben NICHT repräsentativ für ALLE Menschen.
Und nochwas: Menschen SIND Vernunftwesen, wären sie es nicht, wären sie niemals in der Lage gewesen, intersubjektive Konventionen für die Organisation ihres Zusammenlebens zu entwickeln, besäßen sie KEIN Selbstreflektionsvermögen. KEINE kognitiven Fähigkeiten, KEIN Imaginationsvermögen etc pp
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 13499
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Dark Angel » Fr 20. Mai 2016, 09:42

steve1974 hat geschrieben:(20 May 2016, 10:10)

-
Da hast du aber eine sehr idealisierte Einstellung zum Menschen,
die vielleicht für mache Kreise zutreffend sein mag, für viele andere hingegen nicht.
Leider.
Guck dir Polizeiberichte oder Nachrichten an.
Es vergeht kein Tag, an dem nicht Zeugnis von der triebbedingten Schlechtigkeit
mancher Menschen in den Berichten über sexuelle Gewalt abgelegt wird.

Aber wir erfahren nur einen Bruchteil.
Die Dunkelziffer ist viel größer .
Nein, Menschen generell als Vernunftwesen zu bezeichnen, so weit würde ich
nicht mehr gehen.
-

Ganz vergessen.
Von wem gehen denn die sexuellen Übergriffe aus und gegen wen sind sie gerichtet?
WARUM kommt es zu diesen sexuellen Übergriffen, verbunden mit sexueller Gewalt?
Ganz bestimmt NICHT, weil (einige) Männer ihren Trieb nicht kontrollieren können.
Zu diesen Übergriffen kommt es, weil (einige) Männer immer noch denken, sie könnten über den Körper einer Frau frei verfügen, weil das Verhalten von Frauen nicht den längst überholten (v.a. religiös geprägten) entspricht, wie Frau sich gefälligst zu verhalten habe und das nur sehr schwer aus den Köpfen (mancher) Männer zu verbannen ist - nach dem Motto "die Schlampe soll sich nicht so haben, was zieht die sich auch so aufreizend an, im Grunde will die doch genau das ...". Frauen als Freiwild!
DAS sind die vornehmlichen Gründe und NICHT, dass Mann seinen Trieb nicht unter Kontrolle halten könnte. Dass der männliche Trieb so übermächtig und sooo schwer zu kontrollieren sei, ist eine faule - sehr faule - Ausrede, wie die Mehrheit der Männer tagtäglich beweist!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
schelm
Beiträge: 19764
Registriert: Fr 21. Aug 2009, 23:29
Benutzertitel: Je suis Köterrasse
Wohnort: Thüringen

Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon schelm » Fr 20. Mai 2016, 09:44

Dark Angel hat geschrieben:(20 May 2016, 09:55)

Ja - der durchschnittliche Mann und die durchschnittliche Frau haben ihre(n) Trieb(e) unter Kontrolle und gerade diese Selbstkontrolle (als Teil der Selbstreflektion) ist es, was den Menschen vom Tier unterscheidet. Menschen sind eben NICHT triebgesteuert, NICHT ihren Trieben willenlos ausgeliefert - auch NICHT ihrem Sexualtrieb.

Aus diesem und den letzten Antwortbeitrag vom User BingoBurner schlussfolgere ich ein Missverständnis. Ich rede hier nicht dem " ficki ficki Antanzen " oder irgendwelcher Spielarten davon das Wort, sondern es geht, schlicht formuliert, um das Tempo der herkömmlichen Verführung bei einem romantischen Anbändeln zwischen den Geschlechtern.

Und natürlich muss dabei, damit das nicht platonisch endet und die Spezies das Zeitliche segnet, irgendwer irgendwann einmal die Initiative ergreifen und den potentiellen Partner verführen bis zum Vollzug ( ... )

Ob und warum dies kulturgeschlichtlich begründet momentan läuft wie es läuft, ist dabei für mich erst einmal unerheblich, ich konstatiere lediglich die drängendere Vorgehensweise des Mannes im direkten Vergleich zu der der Frau. Und, ich verwehre mich dagegen dies als Reduktion auf Jagdverhalten zum reinen Zwecke der Triebbefriedigung gelten zu lassen, sondern es sollte als Bestandteil männlichen Sexualverhaltens verstanden werden, unabhängig davon, ob es auch als reine Jagdmethode benutzt wird. Aber dazu gehören außerhalb von falschen Versprechungen, Nötigungen oder gar Vergewaltigungen immer noch 2 Personen, die sich auf das Spiel einlassen.
Denk ich an D in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, Heinrich Heine.
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 13499
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Dark Angel » Fr 20. Mai 2016, 09:48

steve1974 hat geschrieben:(20 May 2016, 10:21)

-
Viel schlimmer noch ist es, wenn sich Männer von Frauen und ihren
- nicht nur sexuellen, sondern sozialen Ansprüchen - weichspülen lassen,
sich ändern, an die Bedürfnisse der Frauen anpassen,
ohne daß aber im Gegenzug in Art eines Kompromisses eine Änderung weiblicher
Verhaltensweisen erfolgt.
Genau dieser soziale Wandel aber ist seit 40 Jahren in vollem Gange.
Irgendwann verliert eine Frau dann Respekt vor solchen Männern, die immer nur
ja sagen und nachgeben, nur damit am Abend was läuft.
Von Jungs alleinerziehender Mütter, denen echte Männer als Vorbilder fehlen,
und die nur Kindergärtnerinnen, Mütter, Lehrerinnen und Erzieherinnen
zu sehen bekommen, ganz zu schweigen.

-

Na da isse doch, die Frustruation, dass Frauen sich ändern, ihre Rechte wahrnehmen und vor allem auch durchsetzen, dass sie nicht mehr frei verfügbar zu sein haben - vor allem in Beziehungen/Ehen nicht. Es gibt keine "eheliche Pflicht" mehr für die Frau und DAMIT kommen so einige Zeitgenossen nicht klar. Sie kommen nicht damit klar, dass Frau auch "nein" sagen kann, sie kommen nicht damit klar, dass Mann - gerade in einer Beziehung/Ehe etwas tun muss, um für Frau interessant zu bleiben.
Und WEIL sie etwas tun müssen, WEIL Frau auch in einer Beziehung Ansrüche AN die Beziehung hat und nicht mehr pflichbewusst die Beine breit machen muss, flennen diese Zeitgenossen was von "weichgespült".
q.e.d.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 13499
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Dark Angel » Fr 20. Mai 2016, 09:56

schelm hat geschrieben:(20 May 2016, 10:44)

Aus diesem und den letzten Antwortbeitrag vom User BingoBurner schlussfolgere ich ein Missverständnis. Ich rede hier nicht dem " ficki ficki Antanzen " oder irgendwelcher Spielarten davon das Wort, sondern es geht, schlicht formuliert, um das Tempo der herkömmlichen Verführung bei einem romantischen Anbändeln zwischen den Geschlechtern.

Und natürlich muss dabei, damit das nicht platonisch endet und die Spezies das Zeitliche segnet, irgendwer irgendwann einmal die Initiative ergreifen und den potentiellen Partner verführen bis zum Vollzug ( ... )

Ob und warum dies kulturgeschlichtlich begründet momentan läuft wie es läuft, ist dabei für mich erst einmal unerheblich, ich konstatiere lediglich die drängendere Vorgehensweise des Mannes im direkten Vergleich zu der der Frau. Und, ich verwehre mich dagegen dies als Reduktion auf Jagdverhalten zum reinen Zwecke der Triebbefriedigung gelten zu lassen, sondern es sollte als Bestandteil männlichen Sexualverhaltens verstanden werden, unabhängig davon, ob es auch als reine Jagdmethode benutzt wird. Aber dazu gehören außerhalb von falschen Versprechungen, Nötigungen oder gar Vergewaltigungen immer noch 2 Personen, die sich auf das Spiel einlassen.

Hör doch endlich mit deinem Eiertanz auf!
Menschheitsgeschichte - und zwar die gesamte - zeigt, dass es bestimmte intersubjektive Konventionen im Verhalten gibt und ZU diesen Konventionen gehört die Triebkontrolle - welches Triebes auch immer. Es geht NICHT darum wer seinen Trieb besser kontrollieren kann oder wer wann die Initiative ergreift.
Fakt IST, dass sich diese intersubjektiven Konventionen auf das (gesamte) Verhalten des Menschen auswirken, es (auch) organisieren.
Fakt ist aber auch, dass jahrhundertelang tradierte intersubjektive Konventionen NICHT innerhalb weniger Jahre wieder verschwinden, die bleiben noch lange bestehen, werden sogar bis zu einem gewissen Grad vererbt ==> epigenetische Faktoren
UND - Verhalten unterscheidet sich um so mehr, je mehr Zwänge ausgeübt wurden, oder eben auch nicht.
Achja - und höre endlich auf, das alte Märchen immer neu aufzuwärmen!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 13499
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Dark Angel » Fr 20. Mai 2016, 12:39

Insbesondere ein User versucht ja krampfhaft das Märchen vom "geringeren Sexualtrieb" der Frau aufrecht zu erhalten.
Seine Begründungen sind sattsam bekannt.
Ich habe grade einige interessante Aufzeichnungen zu dem Thema gefunden:
Ein erster Wandel in den Vorstellungen über (die Funktion von) Mann und Frau vollzog sich mit Erfindung der Landwirtschaft. Aus Beobachtungen in der Natur wurde geschlussfolgert, dass Frau das (leere) Behältnis für den männlichen Samen sei und ihr Bestreben einzig darauf gerichtet sei, "angefüllt" zu werden. Daraus entwickelte sich die Vorstellung - die übrigens bis zum Beginn der Neuzeit Gültigkeit behielt - dass Frauen über einen sehr viel stärkeren Sexualtrieb verfügten als Männer, dieser gefährlich sei und aus diesem Grund unter Kontrolle gehalten werden müsse. ==> "sexuelle Zwangsjacke" Insbesondere Augustinus von Hippo und Thomas von Aquin äußerten sich in ihren Ausführungen zur (christlichen) Sexualmoral in dieser Richtung.
Erst in der Neuzeit/Zeit der Aufklärung vollzog sich ein Wandel, hin zur Negation eines weiblichen Sexualtriebes. Von nun an wurde Frau ein eigener Sexualtrieb abgesprochen. Mit Beginn der Sexualforschung im 19.Jh. richteten sich die Untersuchungen zur Sexualität vorrangig auf die männliche Sexualität und dort besonders auf so genannte "Perversionen". Auch Freud interessierte nur die psychologische "krankhafte" Seite der Sexualität.
Wenn Frau überhaupt so etwas wie ein Sexualtrieb zugestanden wurde, dann bestand bis weit in die 1970er Jahre hinein, die vorherrschende Meinung, dass dieser überhaupt erst vom Mann geweckt würde.
In der Zeit des Nationalsozialismus trieb diese Vorstellungen dann besondere Stilblüten, so wurde in "Aufklärungsschriften" allen Ernstes behauptet "das Verlangen des Mannes richtet sich auf die Frau und das der Frau auf das Kind".
Erst in den 1970ern begannen sich Sexualwissenschaftler mit der Sexualität der Frau, ihrem Sexualtrieb und ihren sexuellen Erleben zu beschäftigen. ==> Hite-Report.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
steve1974
Beiträge: 1926
Registriert: Do 14. Mai 2015, 18:17

Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon steve1974 » Fr 20. Mai 2016, 12:46

Dark Angel hat geschrieben:(20 May 2016, 10:42)

Ganz vergessen.
Von wem gehen denn die sexuellen Übergriffe aus und gegen wen sind sie gerichtet?
WARUM kommt es zu diesen sexuellen Übergriffen, verbunden mit sexueller Gewalt?
Ganz bestimmt NICHT, weil (einige) Männer ihren Trieb nicht kontrollieren können.
Zu diesen Übergriffen kommt es, weil (einige) Männer immer noch denken, sie könnten über den Körper einer Frau frei verfügen, weil das Verhalten von Frauen nicht den längst überholten (v.a. religiös geprägten) entspricht, wie Frau sich gefälligst zu verhalten habe und das nur sehr schwer aus den Köpfen (mancher) Männer zu verbannen ist - nach dem Motto "die Schlampe soll sich nicht so haben, was zieht die sich auch so aufreizend an, im Grunde will die doch genau das ...". Frauen als Freiwild!
DAS sind die vornehmlichen Gründe und NICHT, dass Mann seinen Trieb nicht unter Kontrolle halten könnte. Dass der männliche Trieb so übermächtig und sooo schwer zu kontrollieren sei, ist eine faule - sehr faule - Ausrede, wie die Mehrheit der Männer tagtäglich beweist!

-
Anscheinend hat diese "Mehrheit der Männer" geregelten und gesicherten Sex.
Wie sieht denn eine Triebkontrolle aus ?
Verzichten ? Warten ? Sich operieren lassen ? Zur Dirne gehen ?
Bei manchen ist der Trieb halt momentbedingt reflexartig hoch.
Kann einfach nicht warten. Dann kommt es zu spontanen Ventilreaktionen.
Daß manche Damen in Minihöschen und bauchnabelfreien Dessous rumlaufen,
erhöht den Reiz nur noch. Ach ja, sie tun es nicht für fremde Augen ?
Für welche dann ? Für ihre eigenen ? In jedem Falle für Bestätigung.
Eitelkeit kann manchmal Folgen haben, das ist aber aus dem Bewußtsein vieler
Erziehenden verschwunden,
obwohl pubertierende Mädchen ein Recht auf diese Information hätten.
-
steve1974
Beiträge: 1926
Registriert: Do 14. Mai 2015, 18:17

Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon steve1974 » Fr 20. Mai 2016, 12:59

Dark Angel hat geschrieben:(20 May 2016, 10:48)

Na da isse doch, die Frustruation, dass Frauen sich ändern, ihre Rechte wahrnehmen und vor allem auch durchsetzen, dass sie nicht mehr frei verfügbar zu sein haben - vor allem in Beziehungen/Ehen nicht. Es gibt keine "eheliche Pflicht" mehr für die Frau und DAMIT kommen so einige Zeitgenossen nicht klar. Sie kommen nicht damit klar, dass Frau auch "nein" sagen kann, sie kommen nicht damit klar, dass Mann - gerade in einer Beziehung/Ehe etwas tun muss, um für Frau interessant zu bleiben.
Und WEIL sie etwas tun müssen, WEIL Frau auch in einer Beziehung Ansrüche AN die Beziehung hat und nicht mehr pflichbewusst die Beine breit machen muss, flennen diese Zeitgenossen was von "weichgespült".
q.e.d.

-
Das ist eine weitherholte Interpretation, weder bin ich frustriert noch flenne ich.
Unter weichgespült verstehe ich Aufgabe der eigenen männlichen Identität,
das zu Allem Ja-Sagens, des angepasst Seins um jeden Preis,
um des Hausfriedens und vor allem des gesicherten Sex willen.
Das ist eine Entscheidung die viele Männer getroffen haben, aber die nicht unbeinflußt
war von ihrer Erziehung, meist durch alleinerziehende Mütter.

Von einer ehelichen Pflicht im Sinne einer gesetzlich festgelegten bedingunslosen
sexuellen Verfügbarkeit der Frau für den Ehemann war nie die Rede.
Sogar Luther hat vor 500 Jahren schon die gelegentliche sexuelle Unlust der Frau
als gegeben hingenommen. Er hat das dann lapidar in einem ihm zugeschriebenen
Satz zusammengefaßt, was der Mann in solchen Fällen tun kann.

Was muß du z.B den alles tun, um zum Zuge zu kommen ?
Welche weiblichen Diktate und Vorgaben heißt es für dich täglich zu erfüllen ?
Vielleicht bist du schon so weit umerzogen, daß du es gar nicht mehr wahrnimmst.
-
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 13499
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Dark Angel » Fr 20. Mai 2016, 14:47

steve1974 hat geschrieben:(20 May 2016, 13:59)

-
Das ist eine weitherholte Interpretation, weder bin ich frustriert noch flenne ich.
Unter weichgespült verstehe ich Aufgabe der eigenen männlichen Identität,
das zu Allem Ja-Sagens, des angepasst Seins um jeden Preis,
um des Hausfriedens und vor allem des gesicherten Sex willen.
Das ist eine Entscheidung die viele Männer getroffen haben, aber die nicht unbeinflußt
war von ihrer Erziehung, meist durch alleinerziehende Mütter.

Seine Idetität soll und muss KEIN Mann aufgeben!
Die Frau als gleichberechtigten Partner zu betrachten und zu achten, hat nichts mit Aufgabe männlicher Identität zu tun.
Es geht auch NICHT um Ja-sagen um jeden Preis. Es geht darum, sich NICHT "gehen zu lassen". Oh ja - das können Männer mindestens genauso gut wie Frauen - wenn nicht besser, wenn sie in einer Beziehung leben, dann sind sie der Meinung, sie bräuchten nichts mehr tun,

steve1974 hat geschrieben:(20 May 2016, 13:59)]Von einer ehelichen Pflicht im Sinne einer gesetzlich festgelegten bedingunslosen
sexuellen Verfügbarkeit der Frau für den Ehemann war nie die Rede.

War aber bis 1977 in Deutschland so geregelt. Galt sogar als einklagbare Pflicht, wie ein Urteil des BGH von 1966 verdeutlicht:
„Die Frau genügt ihren ehelichen Pflichten nicht schon damit, dass sie die Beiwohnung teilnahmslos geschehen lässt. Wenn es ihr infolge ihrer Veranlagung oder aus anderen Gründen (...) versagt bleibt, im ehelichen Verkehr Befriedigung zu finden, so fordert die Ehe von ihr doch eine Gewährung in ehelicher Zuneigung und Opferbereitschaft und verbietet es, Gleichgültigkeit oder Widerwillen zur Schau zu tragen. Denn erfahrungsgemäß vermag sich der Partner, der im ehelichen Verkehr seine natürliche und legitime Befriedigung sucht, auf die Dauer kaum jemals mit der bloßen Triebstillung zu begnügen, ohne davon berührt zu werden, was der andere dabei empfindet. (...) Deshalb muss der Partner, dem es nicht gelingt, Befriedigung im Verkehr zu finden, aber auch nicht, die Gewährung des Beischlafs als ein Opfer zu bejahen, das er den legitimen Wünschen des anderen um der Erhaltung der seelischen Gemeinschaft willen bringt, jedenfalls darauf verzichten, seine persönlichen Gefühle in verletzender Form auszusprechen.“

Und in den Köpfen vieler Männer geistert das immer noch herum bzw sie beklagen das Wegfallen des §1354 BGB.

steve1974 hat geschrieben:(20 May 2016, 13:59)Was muß du z.B den alles tun, um zum Zuge zu kommen ?
Welche weiblichen Diktate und Vorgaben heißt es für dich täglich zu erfüllen ?
Vielleicht bist du schon so weit umerzogen, daß du es gar nicht mehr wahrnimmst.
-

Bei uns gibt es KEINE Diktate! Eine Beziehung/Ehe funktioniert nun mal NICHT ohne das Engagement von beiden Seiten.
WAS das bedeutet wurde bereits erläutert ==> Abwechslung, Phantasie spielen lassen. Vor allem "sich nicht gehen lassen", für den Partner interessant bleiben etc pp
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
steve1974
Beiträge: 1926
Registriert: Do 14. Mai 2015, 18:17

Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon steve1974 » Fr 20. Mai 2016, 15:09

Dark Angel hat geschrieben:(20 May 2016, 10:23)

Ich habe keine idealisierte Einstellung zum Menschen!
Mein Beitrag beschreibt den Menschen UND gibt einen (sehr knappen) Abriss über die Entstehung intersubjektiver (gesellschaftlicher) Normen.
Einzelne Menschen - eine Minderheit - die sich NICHT an gesellschaftliche Konventionen halten, sind eben NICHT repräsentativ für ALLE Menschen.
Und nochwas: Menschen SIND Vernunftwesen, wären sie es nicht, wären sie niemals in der Lage gewesen, intersubjektive Konventionen für die Organisation ihres Zusammenlebens zu entwickeln, besäßen sie KEIN Selbstreflektionsvermögen. KEINE kognitiven Fähigkeiten, KEIN Imaginationsvermögen etc pp

-
Eine Nummer kleiner geht es nicht ?
Ein Feld-Wald-und Wiesenforenschreiber schwingt sich auf zum international
reputierten Anthropologen, der DEN Menschen beschreibt ...
das wären Hunderte Millionen Fakten, aus über 1 Mio Jahren ?
Einen Themenkomplex, zu dem sich echte Wissenschaftler von Rang und Namen
permanent um neue Erkenntnisse bemüht sind und auch liefern, derart zu simplifizieren,
und das in einem Text von einer Seite neben Chips und Cola als DIE Erkenntnis zu nennen,
halte ich für sehr gewagt ..
-
Zuletzt geändert von steve1974 am Fr 20. Mai 2016, 15:30, insgesamt 1-mal geändert.
steve1974
Beiträge: 1926
Registriert: Do 14. Mai 2015, 18:17

Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon steve1974 » Fr 20. Mai 2016, 15:25

Dark Angel hat geschrieben:(20 May 2016, 15:47)

Seine Idetität soll und muss KEIN Mann aufgeben!
Die Frau als gleichberechtigten Partner zu betrachten und zu achten, hat nichts mit Aufgabe männlicher Identität zu tun.
Es geht auch NICHT um Ja-sagen um jeden Preis. Es geht darum, sich NICHT "gehen zu lassen". Oh ja - das können Männer mindestens genauso gut wie Frauen - wenn nicht besser, wenn sie in einer Beziehung leben, dann sind sie der Meinung, sie bräuchten nichts mehr tun,


War aber bis 1977 in Deutschland so geregelt. Galt sogar als einklagbare Pflicht, wie ein Urteil des BGH von 1966 verdeutlicht:
„Die Frau genügt ihren ehelichen Pflichten nicht schon damit, dass sie die Beiwohnung teilnahmslos geschehen lässt. Wenn es ihr infolge ihrer Veranlagung oder aus anderen Gründen (...) versagt bleibt, im ehelichen Verkehr Befriedigung zu finden, so fordert die Ehe von ihr doch eine Gewährung in ehelicher Zuneigung und Opferbereitschaft und verbietet es, Gleichgültigkeit oder Widerwillen zur Schau zu tragen. Denn erfahrungsgemäß vermag sich der Partner, der im ehelichen Verkehr seine natürliche und legitime Befriedigung sucht, auf die Dauer kaum jemals mit der bloßen Triebstillung zu begnügen, ohne davon berührt zu werden, was der andere dabei empfindet. (...) Deshalb muss der Partner, dem es nicht gelingt, Befriedigung im Verkehr zu finden, aber auch nicht, die Gewährung des Beischlafs als ein Opfer zu bejahen, das er den legitimen Wünschen des anderen um der Erhaltung der seelischen Gemeinschaft willen bringt, jedenfalls darauf verzichten, seine persönlichen Gefühle in verletzender Form auszusprechen.“

Und in den Köpfen vieler Männer geistert das immer noch herum bzw sie beklagen das Wegfallen des §1354 BGB.


Bei uns gibt es KEINE Diktate! Eine Beziehung/Ehe funktioniert nun mal NICHT ohne das Engagement von beiden Seiten.
WAS das bedeutet wurde bereits erläutert ==> Abwechslung, Phantasie spielen lassen. Vor allem "sich nicht gehen lassen", für den Partner interessant bleiben etc pp

-
NA ENDLICH !
ENGAGEMENT von BEIDEN Seiten !

Nicht nur ER putzt sich die Zähne und duscht sich vor dem Sex, sondern SIE auch ! :D

Was ich kritisiert habe, ist das EINSEITIGE Nachgeben der Männer, um Sex zu bekommen
( und ein andeutungsweises Mitpracherecht und Mit-Sorgerecht über
die Kinder sowie andeutungsweise eine Rest-Vaterautorität behalten zu dürfen ..)

( - darüber hinaus hier nun noch kritisiere, ist das damit einhergehende Dominanzverhalten
der Frauen in sexuellen, familiären und Erziehungsfragen.) -

Du hattest so getan, als ob dieses Nachgeben der Männer OHNE ein Einlenken der Frau
zu erfolgen hat und als rechtmäßig anzusehen ist ...
Daß sich nur Männer zu ändern haben, Frauen aber fordern dürfen, was sie wollen.
Inclusive de facto AUTOMATISCHES Sorgerecht im Trennungsfall.
Das war und ist seit über 40 Jahren DAS Selbstverständnis der Frauenbewegung.
Exakt DAGEGEN habe ich mich gewehrt ...
-
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 13499
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Dark Angel » Fr 20. Mai 2016, 15:35

steve1974 hat geschrieben:(20 May 2016, 16:09)

-
Eine Nummer kleiner geht es nicht ?
Ein Feld-Wald-und Wiesenforenschreiber schwingt sich auf zum international
reputierten Anthropologen, der DEN Menschen beschreibt ...
ein Thema, an dem sich echte Wissenschaftler von Rang und Namen
immer um neue Erkenntnisse bemüht sind, derart zu simplifizieren,
und das in einem Text von einer Seite neben Chips und Cola als DIE Erkenntnis zu
verkaufen, ist an Frechheit kaum zu überbeiten.
-

Die Frechheit leistest DU dir!
Ich BIN ein "echter" Wissenschaftler - nämlich Archäologe und zu deren Fachwissen gehören Kenntnisse über die kulturhistorische Entwicklung des Menschen (HSS und um den geht es hier)!
Und JA - Wissenschaftler müssen auch die Erkenntnisse zu komplexen Themen mit einfachen Worten, in wenigen Sätzen zusammenfassen und widergeben können.
Ich kann natürlich auch eine mehrere Hundert Seiten lange Abhandlung schreiben, passt bloß nicht ins Forum. :p
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
Umetarek
Moderator
Beiträge: 14614
Registriert: Di 3. Jun 2008, 06:24
Benutzertitel: auf dem Weg zur Wüste...
Wohnort: Pfalz

Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Umetarek » Fr 20. Mai 2016, 15:38

steve1974 hat geschrieben:(20 May 2016, 10:06)

-
Wo ist da jetzt der Zusammenhang zu dem was ich schrieb ?
Ich finde, es sind paltte Allgemeinplätze, welche die Userin Bleibtreu hier auswalzt.
Was Übergriffe auf fremde Frauen als solche betrifft, nein, ich finde sie nicht normal.
-

Nun dein Post bezog sich auf den Post von Bleibtreu und das ließ diesen Rückschluß zu, da bin ich aber erleichtert, dass dem nicht so ist.
Mutter des Wahnsinns und Harmoniebeauftragte des Forums, sowie geprüfte Völkermörderin!
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 13499
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Dark Angel » Fr 20. Mai 2016, 15:41

steve1974 hat geschrieben:(20 May 2016, 16:25)

Was ich kritisiert habe, ist das EINSEITIGE Nachgeben der Männer, um Sex zu bekommen
( und ein andeutungsweises Mitpracherecht und Mit-Sorgerecht über
die Kinder sowie andeutungsweise eine Rest-Vaterautorität behalten zu dürfen ..)

( - darüber hinaus hier nun noch kritisiere, ist das damit einhergehende Dominanzverhalten
der Frauen in sexuellen, familiären und Erziehungsfragen.) -

Du hattest so getan, als ob dieses Nachgeben der Männer OHNE ein Einlenken der Frau
zu erfolgen hat und als rechtmäßig anzusehen ist ...
Daß sich nur Männer zu ändern haben, Frauen aber fordern dürfen, was sie wollen.
Inclusive de facto AUTOMATISCHES Sorgerecht im Trennungsfall.
Das war und ist seit über 40 Jahren DAS Selbstverständnis der Frauenbewegung.
Exakt DAGEGEN habe ich mich gewehrt ...

-

Und was bitte hat das alles mit dem Thread-Thema zu tun?
Es geht um Sexualität zwischen Mann und Frau - um die Unterschiede im Verhalten, die Gründe dafür, um die Behauptung Frauen hätten einen geringeren Trieb und NICHT um das ewig gleiche Gejaule, dass Männer der Umgang mit ihren Kindern entzogen wird, dass sie angeblich nicht an der Erziehung beteiligt werden.
Tu das in dem Thread, in dem das thematisiert wird.
Zuletzt geändert von Dark Angel am Fr 20. Mai 2016, 15:45, insgesamt 1-mal geändert.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen

Zurück zu „82. Gender“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Maskulist und 2 Gäste