Verbrecher - Das Recht holt sie alle

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John Galt
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Re: Das Recht holt sie alle

Beitragvon John Galt » Do 16. Jul 2015, 14:10

zollagent » Do 16. Jul 2015, 13:02 hat geschrieben:Eine Tätigkeit in einem Terrorregime mit einer Tätigkeit in einem demokratischen Staat gleichzusetzen, das versuchen braune oder rote Extremisten immer wieder. Funktioniert nur nicht. Und was "das Individuum" angeht, die hatten wenig Einfluß auf die Kampfplätze, auf die ihre Einheit geschickt wurde. Das traf aber nicht auf die internen Mitläufer des Terrorregimes zu. In die Wach- oder Verwaltungsmannschaft eines Vernichtungslagers wurde man nicht unfreiwillig eingeteilt. Da wollte man hin.


Gröning war schon mal vor Gericht, er wurde nicht verurteilt. Die Siegerjustiz hat eben einfach ihre Meinung geändert. Vielleicht sind wir ja in 70 Jahren so weit, dass wir endlich alle Soldaten als Mörder verurteilen, denn Armeen sind nichts anderes als Terrorbanden.

Wer sich heute einen auf seine demokratische Bundeswehr einen wichst, sollte sich nicht wundern, was in 70 Jahren auf sie zukommt.
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Re: Das Recht holt sie alle

Beitragvon Checkpointe » Do 16. Jul 2015, 14:11

Demolit » Do 16. Jul 2015, 14:02 hat geschrieben:Meinst du die Verteidigung des Angeklagten wäre blöde und hätte dein Argument nicht schon lange durchgecheckt und als nicht zugkräftig befunden..........?


Die Verteidigung hat das Argument doch gebracht:

Der Verteidiger Hans Holtermann argumentierte, Grönings Aufgabe auf der Rampe in Auschwitz sei es gewesen, Diebstähle aus dem Gepäck zu verhindern. Mit dem Heraustreiben der Menschen aus den Waggons und der Selektion habe er nichts zu tun gehabt. „Die bloße Anwesenheit auf der Rampe begründet keine strafbare Beihilfe“, sagte Holtermann in seinem Schlussvortrag.

Auch durch das Zählen und Weiterleiten des Geldes, das den ermordeten Juden gehört hatte, habe Gröning die Tat, den Massenmord an den ungarischen Juden im Sommer 1944, nicht gefördert, so der Verteidiger.


http://www.tagesspiegel.de/politik/ausc ... 54186.html
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Re: Das Recht holt sie alle

Beitragvon zollagent » Do 16. Jul 2015, 15:03

John Galt » Do 16. Jul 2015, 14:10 hat geschrieben:
Gröning war schon mal vor Gericht, er wurde nicht verurteilt. Die Siegerjustiz hat eben einfach ihre Meinung geändert. Vielleicht sind wir ja in 70 Jahren so weit, dass wir endlich alle Soldaten als Mörder verurteilen, denn Armeen sind nichts anderes als Terrorbanden.

Wer sich heute einen auf seine demokratische Bundeswehr einen wichst, sollte sich nicht wundern, was in 70 Jahren auf sie zukommt.

Das Lamentieren der Unbelehrbaren ist irrelevant. Die "Siegerjustiz" läßt eben die Knechte der Diktatur nicht aus den Fängen. Das Recht holt sie alle. Und das ist gut so.
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Re: Das Recht holt sie alle

Beitragvon zollagent » Do 16. Jul 2015, 15:06

Checkpointe » Do 16. Jul 2015, 14:11 hat geschrieben:
Die Verteidigung hat das Argument doch gebracht:



http://www.tagesspiegel.de/politik/ausc ... 54186.html

Und das Gericht hat es verworfen. Wer sich an Mordtaten, sogar an organisiertem Massenmord in welcher Funktion auch immer, beteiligt, muß damit rechnen, zur Rechenschaft gezogen zu werden. Und ich halte es für höchst lächerlich, die Verwaltung bereits gestohlener Dinge als "Verhinderung von Diebstahl" darstellen zu wollen.
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Re: Das Recht holt sie alle

Beitragvon zollagent » Do 16. Jul 2015, 15:09

Checkpointe » Do 16. Jul 2015, 13:53 hat geschrieben:
Warum auch? Es wurde ja mehrfach gegen ihn ermittelt, mit dem Ergebnis, dass er keine Straftaten begangen hat.

Wenn ein paar Richter von heute auf morgen die Rechtslage komplett auf den Kopf stellen, was kann Gröning dafür?

Ich finde es auch beängstigend, wenn man gar keine Rechtssicherheit mehr hat. Wer garantiert uns denn, dass Dinge die wir heute legal tun, in 50 Jahren von ein paar Richtern auf einmal als Straftaten angesehen werden?

Beihilfe zum Massenmord ist allerdings "etwas getan". Du argumentierst hier ähnlich unbelehrbar wie weiland Filbinger.
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Re: Das Recht holt sie alle

Beitragvon zollagent » Do 16. Jul 2015, 15:10

Checkpointe » Do 16. Jul 2015, 13:56 hat geschrieben:
Und wo beginnt die Schuld der Beihilfe zum Mord dann? Erst beim Zählen von Geld oder beim Kochen für den Lagerkommandanten?

Du hast mein Beispiel mit der Köchin des Lagerkommandanten als Dummfug bezeichnet. Aber warum? Man könnte ich bei der Köchin genauso argumentieren, dass sie durch ihre Tätigkeit die Tötungsmaschinerie mit am Laufen gehalten hat.

Könnte man. Ist so was wie Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung.
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Re: Das Recht holt sie alle

Beitragvon zollagent » Do 16. Jul 2015, 15:11

Sekretär des ZK » Do 16. Jul 2015, 12:52 hat geschrieben:In der Deutschen Demokratischen Republik gab es keine Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.


Nein, da war es umgekehrt. :D :D :D
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Re: Das Recht holt sie alle

Beitragvon Demolit » Do 16. Jul 2015, 15:17

Checkpointe » Do 16. Jul 2015, 14:11 hat geschrieben:
Die Verteidigung hat das Argument doch gebracht:



http://www.tagesspiegel.de/politik/ausc ... 54186.html


Das ist kein Argument gegen das verfahren. Die Verteudigung hätte (oder hat) prüfen müssen, ob das vorherige Verfahren eine erneute Verfahrenseröffnung heute verhindern würde. Dasxwurde nicht vorgetragen, beantragt. Deshalb dürfte die vorherigen Ermittlungen dem jetzigen Verfahren nicht entgegenstehen. Dein ursprüngluches argument ist dem nach nicht durchsvhlageng.
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Re: Das Recht holt sie alle

Beitragvon Checkpointe » Do 16. Jul 2015, 16:17

zollagent » Do 16. Jul 2015, 15:06 hat geschrieben:Wer sich an Mordtaten, sogar an organisiertem Massenmord in welcher Funktion auch immer, beteiligt, muß damit rechnen, zur Rechenschaft gezogen zu werden.


Gröning hat sich ja nicht an Mordtaten beteiligt. Das ist doch gerade das Paradoxe. Er hatte mit den Morden nichts zu tun.
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Re: Das Recht holt sie alle

Beitragvon zollagent » Do 16. Jul 2015, 16:43

Checkpointe » Do 16. Jul 2015, 16:17 hat geschrieben:
Gröning hat sich ja nicht an Mordtaten beteiligt. Das ist doch gerade das Paradoxe. Er hatte mit den Morden nichts zu tun.


Das könnte die Ausrede jedes beliebigen Mafiosi sein, oder auch die des Fahrers, der den Killer zum Tatort brachte.
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Re: Das Recht holt sie alle

Beitragvon Fadamo » Do 16. Jul 2015, 19:07

3x schwarzer Kater » Mi 15. Jul 2015, 21:01 hat geschrieben:
Sag das nicht. So echte Nazis, die hatten schon Eigenschaften, die konnte man in der SED-Diktatur gut gebrauchen


Hätte man schon gebrauchen können,ihr habt sie aber dringender gebraucht. :D


Checkpointe hat geschrieben:
Gröning hat sich ja nicht an Mordtaten beteiligt. Das ist doch gerade das Paradoxe. Er hatte mit den Morden nichts zu tun.



Gröning hat sein leben gelebt und wird sich nicht über das urteil ärgern. :D
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Re: Das Recht holt sie alle

Beitragvon zollagent » Do 16. Jul 2015, 19:55

Fadamo » Do 16. Jul 2015, 19:07 hat geschrieben:
Hätte man schon gebrauchen können,ihr habt sie aber dringender gebraucht. :D




Habt Ihr sie deswegen so gut aufgehoben?

Ich bitte trotzdem, jetzt wieder um Strangthema zurückzukehren: Auch kleine Rädchen im Diktaturgetriebe haben Verantwortung. Und das Recht holt sie alle!
Zuletzt geändert von zollagent am Do 16. Jul 2015, 19:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Recht holt sie alle

Beitragvon Nichtwähler » Do 16. Jul 2015, 20:11

Sekretär des ZK » 16.07.2015, 13:52 hat geschrieben:
In der Deutschen Demokratischen Republik gab es keine Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.


Hmm, so rum habe ich das noch nie betrachtet.

In wenigen Jahrzehnten, wenn der Kapitalismus wieder am Ende sein wird,


Ähh, wo genau war der Kapitalismus schon mal am Ende?
wird man die DDR ganz anders beurteilen.



Das stimmt. Die DDR war ein genau solcher Unrechtsstaat wie das Deutsche Reich von 1933 bis 1945.

Die Zeit ist heute noch nicht reif für solche Diskussionen.


Oh doch und es hat bereits begonnen, begonnen mit dem Urteil gegen Gröning, welches - wenn es Rechtskraft erlangt - wirklich für eine angemessene Vergangenheits Aufarbeitung heran gezogen wird und muss.

Die Opfer dieser beiden doitschen Unrechtsstaaten - oder besser Verbrecherstaaten - erhalten dadurch wenigstens
eine Rehabilitation.
Tatsachen hören nicht auf zu existieren, nur weil sie ignoriert werden.
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Re: Das Recht holt sie alle

Beitragvon GG146 » Fr 17. Jul 2015, 00:14

Ich möchte hier kein Seminar zum Thema Beihilfe abhalten, aber ich erinnere daran, dass Urteile gelegentlich auch rechtsfehlerhaft sein können und dass das hier diskutierte Urteil noch nicht rechtskräftig ist.

Beihilfe ist normalerweise die Unterstützung der eigentlichen Tat und nicht die Verwaltung oder Verwertung der Beute. Ein Hehler kann kein Tatbeteiligter sein.

Wenn jemand bei der "Ungarnaktion" in Auschwitz wirklich Beihilfe geleistet hat, dann die Mitarbeiter der Reichsbahn, ohne die der Massenmord nicht hätte stattfinden können. Ein Verfahren gegen Lokführer zu verlangen. liegt aber wohl jenseits des Horizont heutiger selbsternannter "Jäger brauner Bestien" (mit der Gnade der späten Geburt).
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Re: Das Recht holt sie alle

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Jul 2015, 00:29

Ein Beispiel für die Absurdität der "Aufarbeitung" nach 70 - 80 Jahren.
http://www.n-tv.de/politik/Gericht-klag ... 37216.html

Die Verhandlung findet vor der Jugendkammer statt, weil der Angeklagte, heute 92, bei der vorgeworfenen Tat gerade 19 war.
Irre irgendwie ....
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Re: Das Recht holt sie alle

Beitragvon Fadamo » Fr 17. Jul 2015, 02:38

Nichtwähler » Do 16. Jul 2015, 20:11 hat geschrieben:



Das stimmt. Die DDR war ein genau solcher Unrechtsstaat wie das Deutsche Reich von 1933 bis 1945.




Nie und nimmer.
Sonst hätte der "rechtsstaat brd" die politnix der ddr bestraft.
Man hat den gleichen fehler wie 1945 gemacht.
Ihr habt nun die ossis und die nazis an der packe und werdet sie nicht los. :D
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Re: Das Recht holt sie alle

Beitragvon John Galt » Fr 17. Jul 2015, 06:34

GG146 » Fr 17. Jul 2015, 00:14 hat geschrieben:Ich möchte hier kein Seminar zum Thema Beihilfe abhalten, aber ich erinnere daran, dass Urteile gelegentlich auch rechtsfehlerhaft sein können und dass das hier diskutierte Urteil noch nicht rechtskräftig ist.

Beihilfe ist normalerweise die Unterstützung der eigentlichen Tat und nicht die Verwaltung oder Verwertung der Beute. Ein Hehler kann kein Tatbeteiligter sein.

Wenn jemand bei der "Ungarnaktion" in Auschwitz wirklich Beihilfe geleistet hat, dann die Mitarbeiter der Reichsbahn, ohne die der Massenmord nicht hätte stattfinden können. Ein Verfahren gegen Lokführer zu verlangen. liegt aber wohl jenseits des Horizont heutiger selbsternannter "Jäger brauner Bestien" (mit der Gnade der späten Geburt).


Ohne die Fußsoldaten hätte Auschwitz niemals auf erobertem Gebiet errichtet werden könne, alle wegen Beihilfe zum Mord verurteilen und die Buchhalter der Reichsbahn auch noch. Ohne die hätten niemals die Züge fahren können.
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Re: Das Recht holt sie alle

Beitragvon Olifant » Fr 17. Jul 2015, 07:00

John Galt » Fr 17. Jul 2015, 07:34 hat geschrieben:
Ohne die Fußsoldaten hätte Auschwitz niemals auf erobertem Gebiet errichtet werden könne, alle wegen Beihilfe zum Mord verurteilen und die Buchhalter der Reichsbahn auch noch. Ohne die hätten niemals die Züge fahren können.



Es wird Dir auch durch noch so absurde Thesen und Gleichsetzungen nicht gelingen, die Täter von ihren Taten zu lösen, um die Schuld ausschließlich denjenigen zuzuschanzen, die in der ersten Reihe standen. Ein Vernichtungsapparat wie der der Nazis benötigt nunmal zahllose Beteiligte in verschiedensten Funktionen, um so wiederlich effizient, reibungs- und geräuschlos zu funktionieren wie es leider der Fall war.
Zuletzt geändert von Olifant am Fr 17. Jul 2015, 07:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Recht holt sie alle

Beitragvon John Galt » Fr 17. Jul 2015, 07:05

Olifant » Fr 17. Jul 2015, 07:00 hat geschrieben:

Es wird Dir auch durch noch so absurde Thesen und Gleichsetzungen nicht gelingen, die Täter von ihren Taten zu lösen, um die Schuld ausschließlich denjenigen zuzuschanzen, die in der ersten Reihe standen. Ein Vernichtungsapparat wie der der Nazis benötigt nunmal zahllose Beteiligte in verschiedensten Funktionen, um so wiederlich effizient, reibungs- und geräuschlos zu funktionieren wie es leider der Fall war.


Du siehst also keine Schuld beim Lokführer oder bei der Reichsbahn die die Züge zur Massenvernichtung disponiert haben?

Durch die Rechtssprechungsänderung hat sich jeder auch nur ein kleines Rad im Getriebe war Mitschuldig gemacht. Du hältst die Fußsoldaten für unschuldig, den Gärtner, den Koch, den Lokführer aber nicht den Buchhalter?
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Re: Das Recht holt sie alle

Beitragvon Olifant » Fr 17. Jul 2015, 07:40

John Galt » Fr 17. Jul 2015, 08:05 hat geschrieben:
Du siehst also keine Schuld beim Lokführer oder bei der Reichsbahn die die Züge zur Massenvernichtung disponiert haben?

Durch die Rechtssprechungsänderung hat sich jeder auch nur ein kleines Rad im Getriebe war Mitschuldig gemacht. Du hältst die Fußsoldaten für unschuldig, den Gärtner, den Koch, den Lokführer aber nicht den Buchhalter?

Wir diskutieren hier über einen konkreten Fall. Wenn Du weitere in die Diskussion einbringen willst, her mit den detaillierten Umständen.

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