genetische Unterschiede

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Re: genetische Unterschiede der Menschenrassen

Beitragvon ThorsHamar » Di 23. Jun 2015, 11:42

Atheist » vor 21 Minuten hat geschrieben:
Welches System bzw. welche Systeme meinst Du: solche, die zwangsweise verpflichten (da gibt es in Deutschland eigentlich nur eins) oder solche, denen man sich freiwillig anschließt?


Alle dogmatischen, egal ob religiöse oder politische Systeme, welche aus ihrem selbsterhöhendem Selbstverständnis heraus Feinde definieren ...
Zuletzt geändert von ThorsHamar am Di 23. Jun 2015, 11:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: genetische Unterschiede der Menschenrassen

Beitragvon ThorsHamar » Di 23. Jun 2015, 11:46

Alexyessin » vor 19 Minuten hat geschrieben:
Ab und an muss ich dir Recht geben..


Tja, tut mir leid .... :cool: Wenn Du Dich bemühtest, noch weniger vorurteilsfrei zu lesen, würde die Zustimmungsquote ( für Dich ) noch schlimmer werden ....

Rassist kann jeder sein, egal welche politische oder moralische Überzeugung er mit sich rumträgt


Ja, eben ...
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Re: genetische Unterschiede der Menschenrassen

Beitragvon Atheist » Di 23. Jun 2015, 12:09

ThorsHamar » Di 23. Jun 2015, 12:42 hat geschrieben:
Alle dogmatischen, egal ob religiöse oder politische Systeme, welche aus ihrem selbsterhöhendem Selbstverständnis heraus Feinde definieren ...


Also ist ein Rassist freiwillig ein Rassist, weil er auch freiwillig demjenigen System angehört, in dem Rassismus systemimmanent ist - richtig so?
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Re: genetische Unterschiede der Menschenrassen

Beitragvon ThorsHamar » Di 23. Jun 2015, 12:17

Atheist » vor 5 Minuten hat geschrieben:
Also ist ein Rassist freiwillig ein Rassist, weil er auch freiwillig demjenigen System angehört, in dem Rassismus systemimmanent ist - richtig so?


Nein.
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Re: genetische Unterschiede der Menschenrassen

Beitragvon Atheist » Di 23. Jun 2015, 12:25



Sondern?
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Re: genetische Unterschiede der Menschenrassen

Beitragvon ThorsHamar » Di 23. Jun 2015, 12:33

Atheist » vor 6 Minuten hat geschrieben:
Sondern?


Ich weiss nicht, was Du noch wissen willst.
Ich habe geschrieben:
"Alle dogmatischen, egal ob religiöse oder politische Systeme, welche aus ihrem selbsterhöhendem Selbstverständnis heraus Feinde definieren ..."

Da steht doch Alles.
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Re: genetische Unterschiede der Menschenrassen

Beitragvon Atheist » Di 23. Jun 2015, 12:38

ThorsHamar » Di 23. Jun 2015, 13:33 hat geschrieben:
Ich weiss nicht, was Du noch wissen willst.
Ich habe geschrieben:
"Alle dogmatischen, egal ob religiöse oder politische Systeme, welche aus ihrem selbsterhöhendem Selbstverständnis heraus Feinde definieren ..."

Da steht doch Alles.


Der Bezugsrahmen ist Deutschland. Welches System neben der FDGO bzw. der gesamten deutschen Rechtsordnung siehst Du noch als allgemein verbindlich an?
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Re: genetische Unterschiede der Menschenrassen

Beitragvon ThorsHamar » Di 23. Jun 2015, 12:42

Atheist » vor 3 Minuten hat geschrieben:
Der Bezugsrahmen ist Deutschland. Welches System neben der FDGO bzw. der gesamten deutschen Rechtsordnung siehst Du noch als allgemein verbindlich an?


Hä? Wieso ist der Bezugsrahmen Deutschland?
Der Bezugsrahmen ist das Strangthema.
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Re: genetische Unterschiede der Menschenrassen

Beitragvon Atheist » Di 23. Jun 2015, 13:07

ThorsHamar » Di 23. Jun 2015, 13:42 hat geschrieben:
Hä? Wieso ist der Bezugsrahmen Deutschland?
Der Bezugsrahmen ist das Strangthema.


Warum sollen eigentlich die Buchreligionen rassistisch sein? Immerhin ist bei allen drei Buchreligionen die Konversion bedingt möglich. Rassisten zielen aber gerade auf die Undurchlässigkeit ab.
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Re: genetische Unterschiede der Menschenrassen

Beitragvon odiug » Di 23. Jun 2015, 13:36

Atheist » Di 23. Jun 2015, 12:38 hat geschrieben:
Der Bezugsrahmen ist Deutschland. Welches System neben der FDGO bzw. der gesamten deutschen Rechtsordnung siehst Du noch als allgemein verbindlich an?

Meine moralischen Ueberzeugungen zB.
Innerhalb dessen Rahmen muss sich die FDGO einfuegen.
Gluecklicher Weise tut sie das ganz gut, auch wenn ich zB auf mehr soziale Gerechtigkeit im Grundgesetz Wert legen wuerde, wenn ich koennte und duerfte.
Zuletzt geändert von odiug am Di 23. Jun 2015, 13:50, insgesamt 1-mal geändert.
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
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Re: genetische Unterschiede der Menschenrassen

Beitragvon ThorsHamar » Di 23. Jun 2015, 14:02

Atheist » vor 41 Minuten hat geschrieben:
Warum sollen eigentlich die Buchreligionen rassistisch sein? Immerhin ist bei allen drei Buchreligionen die Konversion bedingt möglich. Rassisten zielen aber gerade auf die Undurchlässigkeit ab.


Jede der Buchreligionen hat den unbedingten Wahrheitsanspruch!!
DAS schliesst zwangsläufig alle Anderen von dieser obersten Stufe aus.
Und dieses Ranking ist die Brutstätte von rassistischem Hass, denn "die Anderen", "die Ungläubigen" müssen immer als minderwertig wahrgenommen werden.
Der Grad diese Wahrnehmung reicht von Bedauern und Belächeln bis zum Verbrennen der Ungläubigen.

Unter diesen Leuten mit religiösem Wahn sind Konvertiten eindeutig die beklopptesten. Denn die wechseln mehrmals die absolute Wahrheit ....
Zuletzt geändert von ThorsHamar am Di 23. Jun 2015, 14:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: genetische Unterschiede der Menschenrassen

Beitragvon Wasteland » Di 23. Jun 2015, 14:15

Atheist » Di 23. Jun 2015, 14:07 hat geschrieben:
Warum sollen eigentlich die Buchreligionen rassistisch sein?


Wenn Muslime automatisch andere Muslime als bessere oder höherwertige Menschen ansehen, oder Christen oder Juden, einfach nur weil sie ihrer jeweiligen Religion angehören, dann würde ich das schon als Rassismus bezeichnen. Ich wüsste nicht wie man das sonst nennen kann.
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Re: genetische Unterschiede der Menschenrassen

Beitragvon Corella » Di 23. Jun 2015, 14:23

Brimborium » Di 23. Jun 2015, 07:02 hat geschrieben:Ich habe längere Zeit im Ausland an der Rezeption eines Touristenhotels gearbeitet. Irgendwann fiel mir auf, dass ich bereits unmittelbar beim Eintritt der neuen Gäste häufig deren Nationalität bzw. Herkunft erkennen konnte, und zwar unabhängig davon, ob ich schon ein Wort aus deren Mund gehört hatte. Ich testete das schließlich über einen längeren Zeitraum und notierte die Ergebnisse meiner Einschätzungen. Natürlich gab es gelegentlich auch einmal Fehlurteile. Doch im Laufe der Zeit wurden diese immer weniger, wenigstens bei den Nationalitäten, die häufig Gäste des Hotels waren. Grundsätzliche Probleme bekam ich nur, zwischen Oberbayern und Österreichern unterscheiden zu können und zwischen australischen und schwedischen Männern, wenn ich mal die Migranten eines Landes unberücksichtigt lasse. Natürlich gibt es innerhalb einer Nationalität unterschiedliche Äußerlichkeiten. Aber, es scheint im Gesamtbild ein bestimmtes Spektrum an Habitus zu geben, was sich immer wieder zeigt. Ob man bestimmte Unterschiede nun Rasse nennt oder einen anderen Begriff verwendet ist eigentlich unerheblich.


Solange wir das in einem Kontext "anders" und nicht in einem "besser-schlechter" halten, könnten wir vernünftig ins Gespräch kommen. Gut begründet weit unterhalb des Niveaus einer biologischen Rasse, aber manchmal sinnvoll, zum Beispiel in der Medikamentenentwicklung. Zu befürchten ist leider, dass du von (eher vermeintlichen) Äußerlichkeiten auch auf andere Merkmale schließen möchtest und spätestens da bist du nicht mehr harmlos. Völlig falsch schon weit vorher...
Wir haben uns ... der Illusion hingegeben, dass es so etwas wie Umweltkapital nicht gibt. Dass man ... [es] zum Nulltarif nutzen kann und ... in diesen Kapitalstock nicht reinvestieren muss. (Klaus Töpfer 2005)
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Re: genetische Unterschiede der Menschenrassen

Beitragvon Nathan » Di 23. Jun 2015, 14:24

Blockhead » Di 23. Jun 2015, 11:16 hat geschrieben:
der sogenannte ethnopluralismus ist nur verklausulierter rassismus.
"die anderen" sind immer noch minderwertig, nur wird das nicht so direkt gesagt.
faschisten und nazis versuchens halt auch mal auf die pseudo-intellektuelle tour.
ist aber trotzdem sehr durchschaubar.
die rechten halten alle anderen für ebenso doof wie sie selbst sind.
daher sind sie die geborenen verlierer.

Es hat schon gelegentlich etwas Gönnerhaftes, wie bei uns Ethnopluralismus betrieben wird. Die eigentliche Idee ist ja wertvoll, die Ausarbeitung jedoch eher abenteuerlich.
Schlimm ist, dass es überhaupt einer solchen Wortschöpfung bedarf. Dieser Pluralismus ist nun mal real existierend.
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Re: genetische Unterschiede der Menschenrassen

Beitragvon Atheist » Di 23. Jun 2015, 14:25

ThorsHamar » Di 23. Jun 2015, 15:02 hat geschrieben:
Jede der Buchreligionen hat den unbedingten Wahrheitsanspruch!!
DAS schliesst zwangsläufig alle Anderen von dieser obersten Stufe aus.
Und dieses Ranking ist die Brutstätte von rassistischem Hass, denn "die Anderen", "die Ungläubigen" müssen immer als minderwertig wahrgenommen werden.
Der Grad diese Wahrnehmung reicht von Bedauern und Belächeln bis zum Verbrennen der Ungläubigen.

Unter diesen Leuten mit religiösem Wahn sind Konvertiten eindeutig die beklopptesten. Denn die wechseln mehrmals die absolute Wahrheit ....


Die Nazis raubmordeten aus einer Überzeugung heraus, die zutiefst unreligiös ist. Deren ideelles Fundament ist in der Evolutionstheorie verortet. Genauso wird auch in diesem Thread schon von Anfang an versucht, reine Deskription in eine normative Dimension zu quetschen, um daraus die Legitimation für irgendwelchen Unfug herzuleiten.

Deine Ausführung über die drei Buchreligionen mag zwar insoweit zutreffen, als dass anhand der Lehre eine Diskriminierung (= Unterscheidung) vorgenommen wird, doch letztendlich hat keine der Buchreligionen eine vergleichbare rassistische Zielsetzung wie die der Faschisten oder Nazis. Die christlichen und die moslemischen Lehren sehen dabei ausdrücklich Durchlässigkeit vor, sie widersprechen damit fundamental der nationalsozialistischen oder faschistischen Ideologie, welche die Sippe propagiert. Das Judentum erschwert zwar die Konversion, schließt sie jedoch weder aus, noch erklärt es die Vernichtung oder zumindest Abwertung von allen, die nicht der Sippe angehören, zum Kollektivziel.
Zuletzt geändert von Atheist am Di 23. Jun 2015, 14:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: genetische Unterschiede der Menschenrassen

Beitragvon Atheist » Di 23. Jun 2015, 14:32

Corella » Di 23. Jun 2015, 15:23 hat geschrieben:
Solange wir das in einem Kontext "anders" und nicht in einem "besser-schlechter" halten, könnten wir vernünftig ins Gespräch kommen. Gut begründet weit unterhalb des Niveaus einer biologischen Rasse, aber manchmal sinnvoll, zum Beispiel in der Medikamentenentwicklung. Zu befürchten ist leider, dass du von (eher vermeintlichen) Äußerlichkeiten auch auf andere Merkmale schließen möchtest und spätestens da bist du nicht mehr harmlos. Völlig falsch schon weit vorher...


Danke, Corella. Manche können oder wollen nicht zwischen deskriptiven und normativen Wissenschaften trennen...
Zuletzt geändert von Atheist am Di 23. Jun 2015, 14:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: genetische Unterschiede der Menschenrassen

Beitragvon ThorsHamar » Di 23. Jun 2015, 14:33

Atheist » vor 4 Minuten hat geschrieben:
Die Nazis raubmordeten aus einer Überzeugung heraus, die zutiefst unreligiös ist. Deren ideelles Fundament ist in der Evolutionstheorie verortet. Genauso wird auch in diesem Thread schon von Anfang an versucht, reine Deskription in eine normative Dimension zu quetschen, um daraus die Legitimation für irgendwelchen Unfug herzuleiten.

Deine Ausführung über die drei Buchreligionen mag zwar insoweit zutreffen, als dass anhand der Lehre eine Diskriminierung (= Unterscheidung) vorgenommen wird, doch letztendlich hat keine der Buchreligionen eine vergleichbare rassistische Zielsetzung wie die der Faschisten oder Nazis. Die christlichen und die moslemischen Lehren sehen dabei ausdrücklich Durchlässigkeit vor, sie widersprechen damit fundamental der nationalsozialistischen oder faschistischen Ideologie, welche die Sippe propagiert. Das Judentum erschwert zwar die Konversion, schließt sie jedoch weder aus, noch erklärt es die Vernichtung oder zumindest Abwertung von allen, die nicht der Sippe angehören, zum Kollektivziel.


Ich schliesse mich Deinem Versuch, Rassismus in gut und böse zu unterteilen, ausdrücklich nicht an!
Wo Dogmatismus herrscht, und das ist unabhängig, ob ideologischer oder religiöser, herrscht auch Rassismus gegen die Feinde.
Atheist

Re: genetische Unterschiede der Menschenrassen

Beitragvon Atheist » Di 23. Jun 2015, 14:37

ThorsHamar » Di 23. Jun 2015, 15:33 hat geschrieben:
Ich schliesse mich Deinem Versuch, Rassismus in gut und böse zu unterteilen, ausdrücklich nicht an!
Wo Dogmatismus herrscht, und das ist unabhängig, ob ideologischer oder religiöser, herrscht auch Rassismus gegen die Feinde.


Deine Ansicht ist weder begründet noch orientiert sie sich überhaupt an der gereichten Definition des kulturellen Rassismus. Da Du an einer Diskussion sichtlich kein Interesse zeigst, packe ich Dich mit auf meine Ignorier-Liste. Denn ich bin zwar ein Atheist, dennoch ist mir plumpe und unreflektierte Hetze gegen Religionen zu billig.
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Re: genetische Unterschiede der Menschenrassen

Beitragvon ThorsHamar » Di 23. Jun 2015, 14:40

Atheist » vor 2 Minuten hat geschrieben:
Deine Ansicht ist weder begründet noch orientiert sie sich überhaupt an der gereichten Definition des kulturellen Rassismus. Da Du an einer Diskussion sichtlich kein Interesse zeigst, packe ich Dich mit auf meine Ignorier-Liste. Denn ich bin zwar ein Atheist, dennoch ist mir plumpe und unreflektierte Hetze gegen Religionen zu billig.


Danke, bitte ignoriere mich .... :thumbup:
Blockhead

Re: genetische Unterschiede der Menschenrassen

Beitragvon Blockhead » Di 23. Jun 2015, 14:49

Atheist » Di 23. Jun 2015, 15:25 hat geschrieben:
Die Nazis raubmordeten aus einer Überzeugung heraus, die zutiefst unreligiös ist. Deren ideelles Fundament ist in der Evolutionstheorie verortet. Genauso wird auch in diesem Thread schon von Anfang an versucht, reine Deskription in eine normative Dimension zu quetschen, um daraus die Legitimation für irgendwelchen Unfug herzuleiten.

Deine Ausführung über die drei Buchreligionen mag zwar insoweit zutreffen, als dass anhand der Lehre eine Diskriminierung (= Unterscheidung) vorgenommen wird, doch letztendlich hat keine der Buchreligionen eine vergleichbare rassistische Zielsetzung wie die der Faschisten oder Nazis. Die christlichen und die moslemischen Lehren sehen dabei ausdrücklich Durchlässigkeit vor, sie widersprechen damit fundamental der nationalsozialistischen oder faschistischen Ideologie, welche die Sippe propagiert. Das Judentum erschwert zwar die Konversion, schließt sie jedoch weder aus, noch erklärt es die Vernichtung oder zumindest Abwertung von allen, die nicht der Sippe angehören, zum Kollektivziel.


sehr gute zusammenfassung.

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