Sammelstrang: Quo vadis, Europa und EU?

Moderator: Moderatoren Forum 3

Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 20017
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon H2O » Mo 5. Feb 2018, 19:43

Charles hat geschrieben:(05 Feb 2018, 19:23)

Das Thema war ja "Selbstbestimmung der Regionen".

Ich verstehe z.B. nicht, warum die katalanischen Separatisten eine "unabängiges" Katalonien in der EU anstreben.

Aus Madrid möchte man sich nicht bevormunden lassen, aber aus dem weit entfernten Brüssel schon? Dabei ist der Einfluss Kataloniens aus Madrid viel grösser als ihr Einfluss auf Brüssel.


Ach, diese Gefühlslage führt doch nur zu gegenseitigen und kleinlichen Selbstblockaden; Leute mit gerechtfertigtem Selbstbewußtsein werden mit aller Kraft nach größtmöglichen Freiräumen suchen: Je größer der Raum, in dem ich mich entfalten kann, desto größer meine Chancen, dort zahlende Kunden für meine Waren und Dienstleistungen zu finden und mein Unternehmen aus zu weiten. Deutsche Mutterhäuser haben diese Chancen weidlich genutzt... bestimmt nicht zum Schaden ihrer deutschen Mitarbeiter.
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 20017
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon H2O » Mo 5. Feb 2018, 20:29

Tom Bombadil hat geschrieben:(04 Feb 2018, 22:02)

Die EU muss sich imho und ihre Mitgliedsländer selber auf die Probe stellen und sich ehrlich die Frage beantworten, ob man eine reine Wirtschaftsunion will oder ob man in Zukunft auch ein politisches Zusammenwachsen der EU-Staaten erreichen möchte. Wenn letzteres nicht mit allen EU-Staaten machbar ist, müssten sich die Staaten, die auch eine pol. Union wollen (Schengenstaaten?), zusammentun und eine EU 2.0 aus der Taufe heben.


Präsident Macron hatte dazu die Partner der Euro-Gruppe im Blick; weil aber EU-Kommissionspräsident Jucker gern alle 27 Staaten zusammenhalten wollte, kam noch gegen Jahresmitte 2017 sein Vorschlag eines gründlichen Umbaus der EU mit dem Euro als gemeinsamer Währung. Mit Ausnahme Dänemarks haben sämtliche EU-Staaten in ihren EU-Verträgen stehen, daß sie die Gemeinschaftswährung einführen werden, wenn sie wirtschaftlich diese Umstellung verkraften können. Da liegen im Grunde die nächsten Vertragsverletzungsklagen auf Halde!

Sie haben aber völlig Recht, daß die politische EU sich aufraffen muß, ihr Einigungswerk ohne die Partner fort zu setzen, die sich erkennbar auf die Teilnahme am Binnenmarkt beschränken wollen. Für diese Partner bleibt modellhaft Norwegen/Schweiz, während die übrige EU ihre politische Zusammenarbeit stetig vertieft. Dazu paßt auch wieder der Vorschlag Macrons. Natürlich muß der Vorschlag mit der Bundesregierung gründlich abgeglichen werden... und mit den anderen Partnern anschließend auch.
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 33813
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 5. Feb 2018, 20:43

Vllt. sollte man weniger Zwang in solche Verträge hineinschreiben. Ein Staat, der die wirtschaftlichen Bedingungen erfüllt, darf in den Euro eintreten, wenn er es denn will. Nicht MUSS. Gleiches sollte für den Schengenraum, die angestrebte Vereinheitlichung der Bildung oder jede weitere politische Einigung gelten. Wer kann und will, der darf, muss aber nicht.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Charles
Beiträge: 1124
Registriert: Fr 17. Apr 2015, 18:29

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon Charles » Mo 5. Feb 2018, 20:53

H2O hat geschrieben:(05 Feb 2018, 20:29)
Mit Ausnahme Dänemarks haben sämtliche EU-Staaten in ihren EU-Verträgen stehen, daß sie die Gemeinschaftswährung einführen werden, wenn sie wirtschaftlich diese Umstellung verkraften können.


Es können doch eigentlich noch nicht mal alle Länder den Euro verkraften, die ihn bereits haben. Griechenland zum Beispiel.

Schweden dagegen wäre wirtschaftlich schon lange in der Lage den Euro einzuführen, aber die Schweden würden die Einführung in einem Referendum mit grosser Mehrheit ablehnen.

H2O hat geschrieben:(05 Feb 2018, 20:29)
Für diese Partner bleibt modellhaft Norwegen/Schweiz, während die übrige EU ihre politische Zusammenarbeit stetig vertieft.


Was denkst du welche Mitgliedstaaten dann aktuell diese "übrige EU" bilden würden, die eine stetige Vertiefung bis hin zum Zentralstaat mitmachen würden?
Benutzeravatar
Nomen Nescio
Beiträge: 11604
Registriert: So 1. Feb 2015, 19:29

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon Nomen Nescio » Mo 5. Feb 2018, 20:55

Tom Bombadil hat geschrieben:(05 Feb 2018, 20:43)

Vllt. sollte man weniger Zwang in solche Verträge hineinschreiben. Ein Staat, der die wirtschaftlichen Bedingungen erfüllt, darf in den Euro eintreten, wenn er es denn will. Nicht MUSS. Gleiches sollte für den Schengenraum, die angestrebte Vereinheitlichung der Bildung oder jede weitere politische Einigung gelten. Wer kann und will, der darf, muss aber nicht.

was sind verträge wert, wenn eine permanente ausnahme gemacht wird wie bei frankreich.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 20017
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon H2O » Mo 5. Feb 2018, 21:26

Charles hat geschrieben:(05 Feb 2018, 20:53)

Es können doch eigentlich noch nicht mal alle Länder den Euro verkraften, die ihn bereits haben. Griechenland zum Beispiel.

Schweden dagegen wäre wirtschaftlich schon lange in der Lage den Euro einzuführen, aber die Schweden würden die Einführung in einem Referendum mit grosser Mehrheit ablehnen.



Was denkst du welche Mitgliedstaaten dann aktuell diese "übrige EU" bilden würden, die eine stetige Vertiefung bis hin zum Zentralstaat mitmachen würden?


Mit Ihrem Begriff "Zentralstaat" wecken Sie Ängste vor Vereinnahmung und Einheitsbrei; dabei ist ein Zentralstaat nicht im entferntesten angedacht. Was soll das also?

Allerdings meine ich schon, daß die EU ein politisches Ziel entwickeln sollte, das am vorläufigen Ende der stetig sich vertiefenden Zuammenarbeit stehen soll. Aus meiner (meiner!) Sicht könnte das Ziel die europäische Föderation sein, eine Art ganz großer Schweiz, die ja auch mit unterschiedlichen Landessprachen und Mentalitäten ihrer Kantone konfliktarm umgehen muß. Dann haben wir viele Dinge gemeinsam, aber eben auch viele Besonderheiten, die die Gemeinschaft nicht beeinträchtigen.

Wer an der politischen Union mitwirken will, der ist dazu eingeladen. Wer sich fern halten will, der muß sich sein eigenes Ding überlegen, mit Partnern oder eben allein. Ich gehe davon aus, daß die Staaten der Euro-Zone sich eine solche politische Union vorstellen können, zumindest aber Deutschland und Frankreich, wenn entsprechende Sonntagsreden jemals ernst gemeint waren. Ein gemeinsamer Wirtschaftsraum mit 150 Mio Menschen und gemeinsamem Überbau wäre schon einmal ein tüchtiger Schritt in die gute Richtung. Käme es dazu, dann dürfte die Anziehungskraft dieses Kerns weitere Partner ermutigen, diesen Schritt zu gehen. Vermutlich die Beneluxe und vielleicht die Italiener, Iberer und Balten. Selbst der Kern D&F könnte einige Zeit sich selbst genug sein, um Anfangsschwierigkeiten erst einmal zu zweit zu bewältigen.
Benutzeravatar
frems
Beiträge: 43881
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon frems » Do 15. Feb 2018, 16:16

Charles hat geschrieben:(05 Feb 2018, 19:01)

Je grösser ein Staat, desto geringer der Einfluss der einzelnen Regionen. Bayern hat innerhalb Deutschlands viel mehr politisches Gewicht als in der EU. Und selbst innerhalb Deutschlands werden Bayern aus Berlin Dinge aufgezwungen, für die es in Bayern selbst eigentlich gar keine demokratische Mehrheit gibt.

Ja, und die Mehrheit der Bayern stimmt bei irgendeinem Thema vielleicht anders als die Mehrheit Münchens. Willkommen in der Demokratie. Nach der Logik dürfte sich noch nicht einmal ein Stadtteil politisch organisieren. Nach dem Subsidiaritätsprinzip ist das im Alltag aber eh nicht weiter von Bedeutung.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
frems
Beiträge: 43881
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon frems » Do 15. Feb 2018, 16:18

H2O hat geschrieben:(05 Feb 2018, 21:26)

Mit Ihrem Begriff "Zentralstaat" wecken Sie Ängste vor Vereinnahmung und Einheitsbrei; dabei ist ein Zentralstaat nicht im entferntesten angedacht. Was soll das also?

Da er auch andere politikwissenschaftliche Begriffe völlig falsch benutzt, darf man davon ausgehen, dass sich die politische Bildung auf sächsischem Niveau befindet; also ganz unten. Wer für Föderalismus das exakte Gegenteil nutzt, hat dann offenbar erhebliche Defizite. Oder lügt bewusst, um Stimmung zu machen. Aber das soll man ja nicht annehmen.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
frems
Beiträge: 43881
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon frems » Do 15. Feb 2018, 16:20

Die Idee des Zwei-Kammer-Systems ist übrigens nun auch bei der Kommission wieder ganz oben angekommen. Schon ein interessanter Wandel, den die Kommission, wo einst die nationalen Staats- und Regierungschefs ihre alten Politiker abluden, da durchmacht. Vor 20 Jahren hätte wohl kaum ein Kommissionspräsident in so einer Form eine Stärkung des Parlaments beworben, da er dann am nächsten Tag durch die Nationalstaaten abgesägt worden wäre. Aber nun gut, das ist heute rechtlich gar nicht mehr möglich, da er vom Parlament gewählt wird.

Die Europäische Union soll bürgernäher werden, sagt Kommissionschef Juncker. Er spricht sich für ein Zweikammersystem und Spitzenkandidaten bei der Europawahl aus.
http://www.zeit.de/politik/2018-02/euro ... ng-buerger
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
Senexx
Beiträge: 6719
Registriert: Di 25. Apr 2017, 08:21
Benutzertitel: Catalunya nou Estat d'Europa

Re: Rückbau der EU

Beitragvon Senexx » So 18. Feb 2018, 00:48

Europa vielfach falsch abgebogen

Österreichs Kanzler hat einige Wahrheiten ausgesprochen

https://www.welt.de/politik/ausland/art ... bogen.html
M. W.

Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon M. W. » So 18. Feb 2018, 00:48

Um unsere europäischen Staaten auf Dauer zusammen zu schweißen, müssen die Völker der einzelnen Länder begreifen, dass wir alle den gleichen Ursprung haben und wir alle das gleiche Ziel verfolgen. Nämlich die unendliche Sehnsucht nach Frieden, Brüderlichkeit, Liebe und Harmonie. Um diese lebenswichtigen Bedürfnisse befriedigen zu können muss Europa zwangsläufig allein auf sich gestellt ein neues eigenes Reich gründen. Die restliche Welt, außerhalb Europas können wir nicht mehr begreifen, weil sie zu unterschiedlich und uneinig ist. Wir müssen uns langfristig vom Rest der Welt lösen und unsere Kraft in unsere eigene neue Zukunft investieren. Was interessieren uns die anderen Staaten dieser Welt? Wir können das Schicksal der einzelnen Völker nicht beeinflussen. Wir handeln uns immer wieder großen Ärger ein mit anderen Staaten dieser Welt, wenn wir versuchen unsere europäische Meinung durchzusetzen. Die ganze Welt lacht über uns. Wir werden verspottet für unsere Lebensweise und Denkensweise. Warum tun wir uns das an? Wir müssen jetzt Stärke und Überzeugung beweisen. Warum brechen wir nicht sämtliche Beziehungen zu allen Staaten außerhalb Europas, die nicht unserer Verfassung entsprechen friedlich ab? Europa braucht klare, militärisch gut gesicherte Grenzen. Europa muss sofort sämtliche Waffenlieferungen außerhalb der Grenzen Europas einstellen. Nur so können wir weltweiten Frieden schaffen. Keine Waffen, kein Krieg! Die Politik in den USA und die Russlands, entspricht nicht den europäischen Vorstellungen vom Zusammenleben der Völker unserer Welt. Warum distanzieren wir uns nicht von solchen Ländern? Die EU kann mittlerweile aufgrund ihrer umfangreichen Mitgliedsstaaten sehr gut unabhängig und allein existieren. Wenn wir es wirklich wollen, dann schaffen wir das.
Benutzeravatar
Nomen Nescio
Beiträge: 11604
Registriert: So 1. Feb 2015, 19:29

Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Nomen Nescio » So 18. Feb 2018, 05:57

M. W. hat geschrieben:(18 Feb 2018, 00:48)

Keine Waffen, kein Krieg! Die Politik in den USA und die Russlands, entspricht nicht den europäischen Vorstellungen vom Zusammenleben der Völker unserer Welt. Warum distanzieren wir uns nicht von solchen Ländern? Die EU kann mittlerweile aufgrund ihrer umfangreichen Mitgliedsstaaten sehr gut unabhängig und allein existieren. Wenn wir es wirklich wollen, dann schaffen wir das.

nur gilt (gerecht oder ungerecht) daß moskau wieder eine drohung darstellt. und dann ist »keine waffen« eine utopie.
zur zeiten ceasars wußte man schon »si vis pacem para bellum« (wenn du friede willst, sei bereit zum kriege).
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
Benutzeravatar
Arcturus
Beiträge: 707
Registriert: Mi 14. Feb 2018, 12:15
Benutzertitel: Schiffbrüchiger Grenzpionier
Wohnort: NRW

Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Arcturus » So 18. Feb 2018, 07:14

Nomen Nescio hat geschrieben:(18 Feb 2018, 05:57)

nur gilt (gerecht oder ungerecht) daß moskau wieder eine drohung darstellt. und dann ist »keine waffen« eine utopie.
zur zeiten ceasars wußte man schon »si vis pacem para bellum« (wenn du friede willst, sei bereit zum kriege).


Yo, Moskau ist kurz davor, in Berlin einzumarschieren :rolleyes:
Benutzeravatar
Nomen Nescio
Beiträge: 11604
Registriert: So 1. Feb 2015, 19:29

Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Nomen Nescio » So 18. Feb 2018, 12:57

Arcturus hat geschrieben:(18 Feb 2018, 07:14)

Yo, Moskau ist kurz davor, in Berlin einzumarschieren :rolleyes:

ein pseudo-heinlein könnte genügen. und das beispiel ostukraine ist natürlich auch nicht vertrauen weckend.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
Benutzeravatar
Arcturus
Beiträge: 707
Registriert: Mi 14. Feb 2018, 12:15
Benutzertitel: Schiffbrüchiger Grenzpionier
Wohnort: NRW

Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Arcturus » So 18. Feb 2018, 15:41

Nomen Nescio hat geschrieben:(18 Feb 2018, 12:57)

ein pseudo-heinlein könnte genügen. und das beispiel ostukraine ist natürlich auch nicht vertrauen weckend.


Sorry, aber was ist ein Pseudo-heinlein? Entschuldigen Sie bitte meine Ignoranz.
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 20017
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon H2O » So 18. Feb 2018, 15:55

Arcturus hat geschrieben:(18 Feb 2018, 15:41)

Sorry, aber was ist ein Pseudo-heinlein? Entschuldigen Sie bitte meine Ignoranz.


Die Anspielung betrifft Konrad Henlein, einen sudetendeutschen Nazi, der den Einmarsch deutscher Truppen in die damalige Tschechoslowakei unterstützt hatte. Leider nicht Peter Henlein, den Erfinder der Taschenuhr. :)

Aber der Kern des Beitrags von NN war schon, daß wir Deutschen aufrüsten müssen, um uns vor weiteren russischen Abenteuern in der EU zu schützen. Das ist aber auch Beschluß der Bundesregierung.
Zuletzt geändert von H2O am So 18. Feb 2018, 15:58, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Arcturus
Beiträge: 707
Registriert: Mi 14. Feb 2018, 12:15
Benutzertitel: Schiffbrüchiger Grenzpionier
Wohnort: NRW

Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Arcturus » So 18. Feb 2018, 15:57

H2O hat geschrieben:(18 Feb 2018, 15:55)

Die Anspielung betrifft Konrad Henlein, einen sudetendeutschen Nazi, der den Einmarsch deutscher Truppen in die damalige Tschechoslowakei unterstützt hatte. Leider nicht Peter Henlein, den Erfinder der Taschenuhr. :)


Danke für die Aufklärung. Meine historisch-politische Bildung lässt da wohl noch zu wünschen übrig. Aber selbst Google hat da nichts Brauchbares ausgespuckt :p
Benutzeravatar
Senexx
Beiträge: 6719
Registriert: Di 25. Apr 2017, 08:21
Benutzertitel: Catalunya nou Estat d'Europa

Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Senexx » So 18. Feb 2018, 16:07

Arcturus hat geschrieben:(18 Feb 2018, 15:57)

Danke für die Aufklärung. Meine historisch-politische Bildung lässt da wohl noch zu wünschen übrig. Aber selbst Google hat da nichts Brauchbares ausgespuckt :p


Dann haben Sie wohl ein anderes Google als wir. "Henlein" ergibt als Erstes einen Link auf "Konrad Henlein" bei wiki.

Und als Viertes einen Link auf seine Bio bei LeMo.
Benutzeravatar
Arcturus
Beiträge: 707
Registriert: Mi 14. Feb 2018, 12:15
Benutzertitel: Schiffbrüchiger Grenzpionier
Wohnort: NRW

Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Arcturus » So 18. Feb 2018, 16:16

Senexx hat geschrieben:(18 Feb 2018, 16:07)

Dann haben Sie wohl ein anderes Google als wir. "Henlein" ergibt als Erstes einen Link auf "Konrad Henlein" bei wiki.

Und als Viertes einen Link auf seine Bio bei LeMo.


Sie sind wirklich sehr unaufmerksam. Der User schrieb "Pseudo-heinlein. Finden Sie den Fehler
Benutzeravatar
Senexx
Beiträge: 6719
Registriert: Di 25. Apr 2017, 08:21
Benutzertitel: Catalunya nou Estat d'Europa

Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Senexx » So 18. Feb 2018, 16:22

Arcturus hat geschrieben:(18 Feb 2018, 16:16)

Sie sind wirklich sehr unaufmerksam. Der User schrieb "Pseudo-heinlein. Finden Sie den Fehler

Der betreffende User ist der deutschen Sprache nur unzureichend mächtig, das kann man ihm nicht vorwerfen. Ich habe das Buchstabierproblem sofort erkannt.

Zurück zu „31. EU - EFTA“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste