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 Betreff des Beitrags: Steinbrück, Schweiz und Steuern ...
BeitragVerfasst: Mi 31. Dez 2008, 16:03 
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http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,598964,00.html

zitat :

Schweiz lässt Steinbrück ins Leere laufen

Kalte Abfuhr für Peer Steinbrück: Der Bundesfinanzminister hat der Schweizer Regierung vorgeworfen, Deutschland beim Kampf gegen Steuerhinterzieher nicht zu unterstützen. Die weist alle Anschuldigungen zurück - und fragt, wieso die Bundesrepublik ihre Möglichkeiten nicht nutzt. ....


....

Der Finanzminister empfindet es als Ablenkungsmanöver, wenn der Schweizer Finanzminister Hans-Rudolf Merz Deutschland "Dumping" vorwerfe, weil die neue Abgeltungsteuer in Deutschland 25 Prozent, in der Schweiz aber 35 Prozent betrage. Auch den Hinweis der Schweiz, dass Deutschland von dort 120 oder 130 Millionen Euro an Quellensteuer auf deutsche Einlagen erhalte, empfinde er "als Scherz", sagte Steinbrück. "Fachleute sagen, dass deutsche Steuerzahler 200 bis 300 Milliarden Euro auf Schweizer Konten haben." Die Schweiz und Liechtenstein sollten die gleiche Hilfe bei Steuervergehen gewähren wie den Vereinigten Staaten, forderte er. Das Thema spiele bilateral eine Rolle, "auch wenn ich damit einigen weiter südlich auf die Nerven gehe", sagte Steinbrück.



das thema betrifft nicht nur die schweiz, sondern österreich und liechtenstein genauso, wie wir 2008 aus diversen reportagen erfahren konnten.
selbst deutsche banken wie die commerzbank oder gar die staatlichen landesbanken gewähren in ihren vertretungen im ausland deutschen staatsbürgern aktive beihilfe zur steuerhinterziehung.

ich denke steinbrück hat recht :
steuerhinterziehung ist kein kavaliersdelikt, und weiter, die regierungen der steueroasen wollen daran auch nichts ändern, weil ihre länder massiv daran profitieren.

was denkt die geneigte leserschaft ?


bakunicus

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Zuletzt geändert von bakunicus am Mi 31. Dez 2008, 16:04, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Steinbrück, Schweiz und Steuern ...
BeitragVerfasst: Mi 31. Dez 2008, 16:13 
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bakunicus hat geschrieben:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,598964,00.html

zitat :

Schweiz lässt Steinbrück ins Leere laufen

Kalte Abfuhr für Peer Steinbrück: Der Bundesfinanzminister hat der Schweizer Regierung vorgeworfen, Deutschland beim Kampf gegen Steuerhinterzieher nicht zu unterstützen. Die weist alle Anschuldigungen zurück - und fragt, wieso die Bundesrepublik ihre Möglichkeiten nicht nutzt. ....


....

Der Finanzminister empfindet es als Ablenkungsmanöver, wenn der Schweizer Finanzminister Hans-Rudolf Merz Deutschland "Dumping" vorwerfe, weil die neue Abgeltungsteuer in Deutschland 25 Prozent, in der Schweiz aber 35 Prozent betrage. Auch den Hinweis der Schweiz, dass Deutschland von dort 120 oder 130 Millionen Euro an Quellensteuer auf deutsche Einlagen erhalte, empfinde er "als Scherz", sagte Steinbrück. "Fachleute sagen, dass deutsche Steuerzahler 200 bis 300 Milliarden Euro auf Schweizer Konten haben." Die Schweiz und Liechtenstein sollten die gleiche Hilfe bei Steuervergehen gewähren wie den Vereinigten Staaten, forderte er. Das Thema spiele bilateral eine Rolle, "auch wenn ich damit einigen weiter südlich auf die Nerven gehe", sagte Steinbrück.



das thema betrifft nicht nur die schweiz, sondern österreich und liechtenstein genauso, wie wir 2008 aus diversen reportagen erfahren konnten.
selbst deutsche banken wie die commerzbank oder gar die staatlichen landesbanken gewähren in ihren vertretungen im ausland deutschen staatsbürgern aktive beihilfe zur steuerhinterziehung.

ich denke steinbrück hat recht :
steuerhinterziehung ist kein kavaliersdelikt, und weiter, die regierungen der steueroasen wollen daran auch nichts ändern, weil ihre länder massiv daran profitieren.

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bakunicus


Für jeden der legal erworbenes Geld ab morgen anlegt, machen 10% Unterschied bei der Abgeltungssteuer durchaus etwas aus.
Für diese Menschen ist die Schweiz ab morgen absolut unattraktiv.

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 Betreff des Beitrags: Re: Steinbrück, Schweiz und Steuern ...
BeitragVerfasst: Fr 2. Jan 2009, 00:10 
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Es wundert mich, dass er diesmal Luxemburg nicht erwähnt hat.

Normalweise werden wir auch immer als erster genannt, wenn es um Steuerhinterziehung geht.
Steinbrück sollte mal vor seiner eigenen Haustür kehren bevor er mit dem Finger auf andere Länder zeigt :angry:


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 Betreff des Beitrags: Re: Steinbrück, Schweiz und Steuern ...
BeitragVerfasst: Fr 2. Jan 2009, 13:13 
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Thomas, seit wann müssen Ausländer ohne Wohnsitz in der Schweiz oder in Deutschland Abgeltungssteuer zahlen? :D

Was es dort gibt ist eine Art Quellensteuer für EU-Bürger:

"Quellensteuer zahlen nur die Dummen"

In die Schweiz bringt man seit jeher nur schwarz verdientes Geld oder wenn man die Zinsbesteuerung von sauber verdientem Geld leid ist.

Für uns "Kleine Leute" war die Schweiz sowieso nie was.

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What country can preserve its liberties, if its rulers are not warned from time to time that the people preserve the spirit of resistance? Let them take arms...The tree of liberty must be refreshed from time to time, with the blood of patriots and tyrants.

- Thomas Jefferson


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 Betreff des Beitrags: Re: Steinbrück, Schweiz und Steuern ...
BeitragVerfasst: Fr 2. Jan 2009, 18:53 
Gerechtigkeit
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bakunicus hat geschrieben:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,598964,00.html

zitat :

Schweiz lässt Steinbrück ins Leere laufen

Kalte Abfuhr für Peer Steinbrück: Der Bundesfinanzminister hat der Schweizer Regierung vorgeworfen, Deutschland beim Kampf gegen Steuerhinterzieher nicht zu unterstützen. Die weist alle Anschuldigungen zurück - und fragt, wieso die Bundesrepublik ihre Möglichkeiten nicht nutzt. ....


....

Der Finanzminister empfindet es als Ablenkungsmanöver, wenn der Schweizer Finanzminister Hans-Rudolf Merz Deutschland "Dumping" vorwerfe, weil die neue Abgeltungsteuer in Deutschland 25 Prozent, in der Schweiz aber 35 Prozent betrage. Auch den Hinweis der Schweiz, dass Deutschland von dort 120 oder 130 Millionen Euro an Quellensteuer auf deutsche Einlagen erhalte, empfinde er "als Scherz", sagte Steinbrück. "Fachleute sagen, dass deutsche Steuerzahler 200 bis 300 Milliarden Euro auf Schweizer Konten haben." Die Schweiz und Liechtenstein sollten die gleiche Hilfe bei Steuervergehen gewähren wie den Vereinigten Staaten, forderte er. Das Thema spiele bilateral eine Rolle, "auch wenn ich damit einigen weiter südlich auf die Nerven gehe", sagte Steinbrück.



das thema betrifft nicht nur die schweiz, sondern österreich und liechtenstein genauso, wie wir 2008 aus diversen reportagen erfahren konnten.
selbst deutsche banken wie die commerzbank oder gar die staatlichen landesbanken gewähren in ihren vertretungen im ausland deutschen staatsbürgern aktive beihilfe zur steuerhinterziehung.

ich denke steinbrück hat recht :
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bakunicus

steinbrück hat recht. ich muss auch meine steuern voll bezahlen und kann mich nicht so einfach in ein steuerparadies zurückziehen.abgesehen davon, dass reiche ausländer und ausl. firmen in der schweiz tiefer besteuert werden als schweizer! das ist auch ungerecht gegenüber dem schweizer normalbürger!

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 Betreff des Beitrags: Re: Steinbrück, Schweiz und Steuern ...
BeitragVerfasst: Sa 3. Jan 2009, 12:07 
Gauckist
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Garfield335 hat geschrieben:
Es wundert mich, dass er diesmal Luxemburg nicht erwähnt hat.

Normalweise werden wir auch immer als erster genannt, wenn es um Steuerhinterziehung geht.
Steinbrück sollte mal vor seiner eigenen Haustür kehren bevor er mit dem Finger auf andere Länder zeigt :angry:


Vielleicht weil Claude Juncker europapolitisch zu wichtig ist um ihn sich zum Feind zu machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Steinbrück, Schweiz und Steuern ...
BeitragVerfasst: Sa 17. Jan 2009, 22:39 
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http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,601859,00.html

Die Bundesregierung erhöht den Druck auf Steuerspar-Staaten. Bundesfinanzminister Steinbrück will mit neuen Gesetzen die Kapitalflucht blockieren. Der Plan sieht unter anderem vor, die Geldtransfers in diese Länder drastisch zu verteuern.

Berlin - Peer Steinbrück plant eine Anpassung des Steuerrechts: Einem Gesetzentwurf zufolge sollen alle Zahlungen an Firmen in unkooperativen Staaten nicht mehr als Betriebsausgaben anerkannt werden, sofern die Regierung eine Verordnung dazu erlässt. Einen entsprechenden Bericht des "Tagesspiegels am Sonntag" bestätigte ein Ministeriumssprecher am Samstag in Berlin.




dazu passt auch diese meldung :

http://www.tagesschau.de/inland/zoll102.html

Zollfahnder haben bei einer großangelegten Aktion gegen Bargeldschmuggel europaweit fast elf Millionen Euro beschlagnahmt. Allein in Deutschland stießen die Ermittler nach Angaben des Zollkriminalamtes innerhalb einer Woche auf insgesamt 5,5 Millionen Euro, die ins Ausland geschmuggelt werden sollten. Bei Kontrollen in den anderen EU-Staaten sowie in Norwegen, Kroatien, Algerien, Tunesien und Marokko wurden weitere 5,3 Millionen Euro ungeklärter Herkunft konfisziert

wenn ich das mal hochrechne, bedeutet dass allein für deutschland 286 mio. € im jahr, und das sind nur diejenigen, die sich erwischen lassen.
es wäre interessant dazu mal mehr konkrete zahlen zu haben, also wie groß die aufklärungsquote für kapitalflucht ist ...

man kann also sicher von milliardenbeträgen ausgehen, die am fiskus vorbeigeschmuggelt werden.


ich halte steinbrücks vorgehen für richtig, wenn auch noch nicht weitgehend genug.
es ist für alle anderen rechtsstaaten nicht hinnehmbar, dass andere länder steuerflüchtlingen unterschlupf gewähren ..


bakunicus

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 Betreff des Beitrags: Re: Steinbrück, Schweiz und Steuern ...
BeitragVerfasst: Mi 21. Jan 2009, 01:31 
ad multos annos
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@bakunicus

Hier hast ein paar allgemeine Zahlen zur Steuerflucht, wurden auch gerade nochmal von Eichel bei Maischberger so genannt (der schweizer Gast war ja niedlich und kräftig mit Nebelkerzen geworfen):
"Die internationale Steuerflucht wird zu einem massiven Problem. Nach neusten Schätzungen werden pro Jahr 255 Mrd. US-Dollar Steuern durch superreiche Individuen hinterzogen. Ausfälle an Unternehmenssteuern dürften womöglich zwei Mal so hoch sein. Allein den Entwicklungsländern entgehen 75 Mrd. US-Dollar pro Jahr."

bzgl. Deutschland, das Gesamtsteuerfluchtvermögen:
"Die Schweizer Wirtschaftszeitung "Cash" schätzt den Anteil von unversteuertem Vermögen aller Anlagen aus dem Ausland auf 30 bis 80%. In dieser Bandbreite käme dies einem Betrag zwischen 1250 bis 3000 Mrd. Fr. gleich. Das Steuerfluchtkapital allein aus Deutschland könnte bis zu 800 Mrd. Fr. betragen."

Bin ja gespannt, ob OECD und G20 wirklich handeln werden.

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"Wer heute den Krieg der Kulturen führen will, der kann das gut tun und tut es auch gerne im Gewand eines Anti-Antisemiten."Widmann
"Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger." Tucholsky


Zuletzt geändert von ToughDaddy am Mi 21. Jan 2009, 01:32, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Steinbrück, Schweiz und Steuern ...
BeitragVerfasst: Mi 21. Jan 2009, 01:51 
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bakunicus hat geschrieben:
[...]
Berlin - Peer Steinbrück plant eine Anpassung des Steuerrechts: Einem Gesetzentwurf zufolge sollen alle Zahlungen an Firmen in unkooperativen Staaten nicht mehr als Betriebsausgaben anerkannt werden, sofern die Regierung eine Verordnung dazu erlässt. Einen entsprechenden Bericht des "Tagesspiegels am Sonntag" bestätigte ein Ministeriumssprecher am Samstag in Berlin.
[...]


Sicher, genau das braucht eine Exportnation in Zeiten der Wirtschaftskrise... :roll:

Wenn mein Modellbahnhändler eine Lok von HAG (Hersteller aus der Schweiz) bestellt, weil ich eine haben möchte, dann kann man ihm nicht die Bezahlung dieser Lok an den schweizerischen Hersteller plötzlich nicht mehr als Betriebsausgabe anerkennen nur weil das Schweizervolk nicht so abstimmt wie es Steinbrück passt.
Aber Steinbrück ist es wahrscheinlich lieber wenn ich mir die Lok direkt in der Schweiz bestelle (da spare ich mir auch gleich die deutsche Mehrwertsteuer...)
...und wenn ich da dann ein Konto hätte könnte ich die Lok auch gleich davon bezahlen, so muss das Geld erst garnicht über die Grenze.

Gut, meinem Modellbahnhändler könnten weitere Umsatzeinbußen dann zum Kunde der Bundesagentur machen. Aber wen interessiert das schon?

Ich bezweifle, dass es verfassungskonform ist, deutsche Unternehmen zu Geiseln im Kampf mit Steueroasen zu nehmen.

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Zuletzt geändert von Thomas I am Mi 21. Jan 2009, 01:52, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Steinbrück, Schweiz und Steuern ...
BeitragVerfasst: Do 22. Jan 2009, 07:41 
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Thomas I hat geschrieben:

Sicher, genau das braucht eine Exportnation in Zeiten der Wirtschaftskrise... :roll:

Wenn mein Modellbahnhändler eine Lok von HAG (Hersteller aus der Schweiz) bestellt, weil ich eine haben möchte, dann kann man ihm nicht die Bezahlung dieser Lok an den schweizerischen Hersteller plötzlich nicht mehr als Betriebsausgabe anerkennen nur weil das Schweizervolk nicht so abstimmt wie es Steinbrück passt.
Aber Steinbrück ist es wahrscheinlich lieber wenn ich mir die Lok direkt in der Schweiz bestelle (da spare ich mir auch gleich die deutsche Mehrwertsteuer...)
...und wenn ich da dann ein Konto hätte könnte ich die Lok auch gleich davon bezahlen, so muss das Geld erst garnicht über die Grenze.

Gut, meinem Modellbahnhändler könnten weitere Umsatzeinbußen dann zum Kunde der Bundesagentur machen. Aber wen interessiert das schon?

Ich bezweifle, dass es verfassungskonform ist, deutsche Unternehmen zu Geiseln im Kampf mit Steueroasen zu nehmen.



komisch ...

die USA haben lichtenstein mit der androhung ihre filialen in USA zu schließen in die knie gezwungen, und ein abkommen erreicht, welches lichtenstein verpflichtet das bankengeheimnis zu lüften.

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Zuletzt geändert von bakunicus am Do 22. Jan 2009, 07:59, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Steinbrück, Schweiz und Steuern ...
BeitragVerfasst: Do 22. Jan 2009, 07:54 
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bakunicus hat geschrieben:


komisch ...

die USA haben lichtenstein ( trotz wirtschaftskrise ) mit der androhung ihre filialen in USA zu schließen in die knie gezwungen, und ein abkommen erreicht, welches lichtenstein verpflichtet das bankengeheimnis zu lüften.



dazu mehr hier :

http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/ ... .html?dr=1


hier die ankündigungen von frau merkel :

Angela Merkel, CDU Bundeskanzlerin, am 20.2.2008:
Ich habe auch deutlich gemacht, dass die schon
geschlossenen Vereinbarungen mit den USA natürlich für
uns als europäische Unions-Mitgliedsländer auch so eine Art
Referenz sind. Und wir sagen, was mit den Vereinigten
Staaten von Amerika möglich ist, das sollte auch mit der
Europäischen Union möglich sein.


und nun die wirklichkeit :

Paris, 21. Oktober 2008.
Noch immer kein Steuerbetrugsabkommen mit Liechtenstein.
Immerhin: Jetzt wollen die Europäer gemeinsam Druck machen.
Die OECD will die Steueroasen endlich austrocknen – doch
einige EU-Staaten boykottieren die Tagung.


O-Ton Peer Steinbrück, SPD Bundesfinanzminister am
21.10.2008:
Es waren nicht hier Luxemburg, die Schweiz, Liechtenstein,
Österreich. Das wirft ein sehr selbstkritisches Licht auf uns


dazu im beitrag von frontal21 :

O-Ton Werner Rügemer, Business Crime Control:
Offensichtlich hat dieser Zwergstaat eine wenig sichtbare,
aber doch sehr mächtige Lobby. Denn wenn wir uns
vergegenwärtigen, dass Konzerne dort ihre schwarzen
Kassen halten, um global zu bestechen, wenn Parteien dort
ihre geheimen Stiftungen haben, wenn Individuen dort als
Steuerflüchtige eine Aufnahme finden, dann ergibt das doch
eine mächtige Lobby, die Regierungen zögern lässt, hier
konsequent durchzugreifen.



bakunicus

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 Betreff des Beitrags: Re: Steinbrück, Schweiz und Steuern ...
BeitragVerfasst: Fr 20. Feb 2009, 16:40 
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dass steinbrück und eichel recht haben, zeigt doch die entwicklung im falle ubs!

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 Betreff des Beitrags: Re: Steinbrück, Schweiz und Steuern ...
BeitragVerfasst: Fr 20. Feb 2009, 17:05 
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solagon hat geschrieben:
dass steinbrück und eichel recht haben, zeigt doch die entwicklung im falle ubs!


Machen wir uns nichts vor, es gibt Länder, die ihre Politik gezielt darauf ausrichten Steuergelder anzuziehen. Diese Steuerparadiese verhalten sich in einer globalen Ökonomie wie Parasiten. Man weiß genau, das gewöhnliche Länder, mit diesen Dumpingsteuersätzen nicht konkurrieren können.

Es ist die Aufgabe der mächtigen Industriestaaten diese Steuersümpfe auszutrocknen, auch wenn dafür extreme Maßnahmen notwendig sein sollten. Gegen Parasiten muss man bekanntlich mit ganzer Härte vorgehen, um sie nachhaltig auszurotten!

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Have no heroes, look up to no-one, for if you do, the best you'll ever be is second. If you have to ask why, you'll never understand!

„Weil das Wohl von einem genauso schwer wiegt, wie das Wohl von vielen.“


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 Betreff des Beitrags: Re: Steinbrück, Schweiz und Steuern ...
BeitragVerfasst: Fr 8. Mai 2009, 12:49 
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Herr Steinbrück ist gerade dabei, den Wahlausgang in Luxemburg massiv zu beeinflussen :shock:
Ob das so gewollt war von ihm?

Es gibt hier nur noch Anti-deutsche Wahlkampfthemen :confused:


Mit Themen wie "Schickt sie zurück ins Reich" versuchen einige Stimmen zu bekommen.
Klasse Herr Steinbrück. Von Diplomatie hat der Kerl genausowenig Ahnung wie von seinen Finanzen.


Zuletzt geändert von Garfield335 am Fr 8. Mai 2009, 12:54, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Steinbrück, Schweiz und Steuern ...
BeitragVerfasst: Fr 8. Mai 2009, 12:57 
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Fire81 hat geschrieben:

Vielleicht weil Claude Juncker europapolitisch zu wichtig ist um ihn sich zum Feind zu machen.


Das war mal ... Jetzt hat er auch die Luxemburger als Feind :thumbup:

Ganz grosses Kino was er da abzieht. Der Mann ist nicht zurechnungsfähig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Steinbrück, Schweiz und Steuern ...
BeitragVerfasst: Fr 8. Mai 2009, 13:14 
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Garfield335 hat geschrieben:
Herr Steinbrück ist gerade dabei, den Wahlausgang in Luxemburg massiv zu beeinflussen :shock:
Ob das so gewollt war von ihm?

Es gibt hier nur noch Anti-deutsche Wahlkampfthemen :confused:


Mit Themen wie "Schickt sie zurück ins Reich" versuchen einige Stimmen zu bekommen.
Klasse Herr Steinbrück. Von Diplomatie hat der Kerl genausowenig Ahnung wie von seinen Finanzen.


Wenn an den Vorwürfen von Steinbrück nicht auch etwas drann wäre, würden die Menschen auf diese ja kaum so stark reagieren oder?

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 Betreff des Beitrags: Re: Steinbrück, Schweiz und Steuern ...
BeitragVerfasst: Fr 8. Mai 2009, 13:20 
Ya Mas
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Garfield335 hat geschrieben:
Herr Steinbrück ist gerade dabei, den Wahlausgang in Luxemburg massiv zu beeinflussen :shock:
Ob das so gewollt war von ihm?

Es gibt hier nur noch Anti-deutsche Wahlkampfthemen :confused:


Mit Themen wie "Schickt sie zurück ins Reich" versuchen einige Stimmen zu bekommen.
Klasse Herr Steinbrück. Von Diplomatie hat der Kerl genausowenig Ahnung wie von seinen Finanzen.



Wenn die Parteien in Luxemburg nichts anderes zu tun haben,dies zum Wahlkampfthema zu machen,ist das deren Problem. Einer diplomatischen Konfrontation mit den " Steuerparadiesen ",sollte man aus deutscher Sicht doch eher gelassen entgegen sehen.

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Der geheime Krieg in Laos http://www.veoh.com/browse/videos/categ ... 22MsH9pzzt


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 Betreff des Beitrags: Re: Steinbrück, Schweiz und Steuern ...
BeitragVerfasst: Fr 8. Mai 2009, 13:30 
Lëtzeboier
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Thomas I hat geschrieben:
Wenn an den Vorwürfen von Steinbrück nicht auch etwas drann wäre, würden die Menschen auf diese ja kaum so stark reagieren oder?


Es geht hier nicht um Steuerflüchtlinge oder Bankgeheimnis oder sonst was. Die Nachbarländer fordern schon seit Jahren vom kleinen Luxemburg ihr Steuer und Sozialmodel an Nachbarstaaten "anzugleichen", nur der Ton verschärft sich zunehmend. Es ist aber nicht unsere Schuld, dass wir erfolgreicher waren. Ich erkenne darin nur Neid.

Warum sollte ein Land sowas tun? Würde Deutschland sowas tun?
Wir haben hier bereits eine Quellensteuer und eine Zinsbesteuerung eingeführt, nur weil es von irgendwelchen nachbarländern gefordert wurde. Grosse Begeisterungsstürme vom Wahlvolk kamen wegen der zusätzlichen Steuer natürlich nicht. Egal was man macht, Trotzdem wird ständig weitergeschossen. Damit wird nun Schluss sein. Nach Steinbrück Aussagen, wird hier gar nichts mehr passieren.

Und vorallem sollte man bedenken, dass in Luxemburg 30.000Deutsche Arbeiten, das macht hier 10% der Arbeitsfähigen bevölkerung aus, die damit allesamt vom Luxemburgischen Steuer und Sozialmodel profitieren.

Lieber Herr Thomas, du must auch verstehen, dass der Ton auch hier schärfer geworden ist, weil wir hier mitten im Wahlkampf sind. Am 7.Juni sind Wahlen. Es wäre doch politischer Selbstmord würde man nicht scharf zurückschiessen. Vor 1Monat interessierte sich das Wahlvolk doch gar nicht für dieses Thema. Nun ja die Deutschen haben das jetzt mitten in unseren Wahlkampf hereingetragen.

Das Ergebnis müsste doch jedem klar sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Steinbrück, Schweiz und Steuern ...
BeitragVerfasst: Fr 8. Mai 2009, 13:33 
Lëtzeboier
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yogi61 hat geschrieben:


Wenn die Parteien in Luxemburg nichts anderes zu tun haben,dies zum Wahlkampfthema zu machen,ist das deren Problem. Einer diplomatischen Konfrontation mit den " Steuerparadiesen ",sollte man aus deutscher Sicht doch eher gelassen entgegen sehen.


Nicht die Parteien in Luxemburg haben dieses Thema in die öffentlichkeit getragen sondern der Herr Steinbrück.
Vor 2 Wochen hätte das noch niemand interessiert ...

Naja das Thema wird aber auch von Medien hochgeputscht.


Zuletzt geändert von Garfield335 am Fr 8. Mai 2009, 13:34, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Steinbrück, Schweiz und Steuern ...
BeitragVerfasst: Fr 8. Mai 2009, 13:35 
Ya Mas
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Garfield335 hat geschrieben:

Nicht die Parteien in Luxemburg haben dieses Thema in die öffentlichkeit getragen sondern der Herr Steinbrück.
Vor 2 Wochen hätte das noch niemand interessiert ...

Naja das Thema wird aber auch von Medien hochgeputscht.



Du weisst aber schon,dass wir uns praktisch auch im Wahlkampf befinden,ja? ;)

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