Cash! hat geschrieben:
Aus dem Stand 17% zu bekommen ist für niederländische Verhältnisse eine Sensation.
Nö, hat ja die
Liste Pim Fortuyn 2002 auch geschafft. Ein Jahr später waren's nur noch 8% und nochmal 3 Jahre später war sie bedeutungslos. Da Geert Wilders polarisiert, konnte er mit Sicherheit viele Proteststimmen auf die PVV ziehen, was analog zur LPF zu sehen ist. Ohne diese Persönlichkeiten nehmen halt die Wahlanteile
solcher Parteien ab.Wäre der PVV-Vorsitzende so'ne graue Person wie Balkenende, hätte die PVV imho wesentlich weniger Stimmen erhalten.
Es gibt ein
gewisses Wählerpotential, das würde ich nicht bestreiten. Nur wie dieses aussieht, weiß man erst, wenn es einer
dieser Parteien gelingt, sich über längere Zeit bei Wahlen zu behaupten. Das wird sich zeigen, wenn Wilders vom Schicksal Fortuyns verschont bleibt, selbstverständlich.
Das wäre dann übrigens auch die Sensation, wenn die PVV es schafft, sich auf diesem Level, wohlgemerkt bei einer höheren Wahlbeteiligung, zu konsolidieren. Man wird sehen.
Zitat:
Die Partei des Ministerpräsidenten hatte bei den letzten Parlamenstwahlen knapp über 25%.
Ja und?
Zitat:
Wilders war für viele kein Grund hinzugehen, und für viele eben auch kein Grund andere Parteien zu wählen.
Im Gegenteil, Cash!, ganz im Gegenteil. Natürlich war Wilders, der es versteht sich in Szene zu setzen und an die Ängste der Menschen zu appellieren,
der Grund für das
relativ gute Abschneiden bei der Europawahl.
Zitat:
Von daher sind diese 17% durchaus representativ!
Nein. Ein Achtungserfolg - meinetwegen, repräsentativ - auf keinen Fall.