Bye-bye Biene Maja: die Insekten verschwinden aus Deutschland

Moderator: Moderatoren Forum 4

Benutzeravatar
Quatschki
Beiträge: 7060
Registriert: Mi 4. Jun 2008, 08:14
Wohnort: rechtselbisch

Re: Bye-bye Biene Maja: die Insekten verschwinden aus Deutschland

Beitragvon Quatschki » Do 19. Okt 2017, 22:10

X3Q hat geschrieben:(19 Oct 2017, 20:18)

Geht es nicht vielleicht noch blöder oder zeigt die AfD-Euphorie ihre ersten Nebenwirkungen?

--X

Wenn du massiv Gewicht verlierst und dein Arzt dir sagt:"Das müssen wir abklären! Es könnte lebensbedrohlich sein"
Was würdest du dann machen? Eine Aspirin nehmen und einen Saufen gehen?
Maikel
Beiträge: 56
Registriert: So 4. Jun 2017, 18:44

Re: Bye-bye Biene Maja: die Insekten verschwinden aus Deutschland

Beitragvon Maikel » Fr 20. Okt 2017, 12:58

Cat with a whip hat geschrieben:(19 Oct 2017, 22:51)Tatsächlich wird überall ein Rückgang der Vogelpopulationen festgestellt.

Wurde die mit ähnlich fragwürdigen Methoden gezählt (und dann hochgrechnet?)
Dazu fand ich folgende Kritik: "Die Daten beruhten auf Schätzungen mit teils sehr großen Spannen und schlechter Datenqualität" (https://www.welt.de/wissenschaft/article169794653/In-Deutschland-gibt-es-ein-regelrechtes-Vogelsterben.html)

Die Standorte sind für ganz Deutschland repräsentativ,

Davon wäre ich als Macher solcher Studie auch überzeugt, und würde das behaupten.

Aber wenn man wie Sie glaubt mehr Ahnung zu haben als Fachwissenschaftler,

Da ich die Insekten natürlich selbst nicht besser zählen kann, bleibt mir, die behaupteten Ergebnisse, und insbesondere deren Interpretation, auf Glaubwürdigkeit zu überprüfen.

Wer "Fachwissenschaftlern" blind glaubt, läuft Gefahr, auf Fake-News hereinzufallen.
Benutzeravatar
Umetarek
Moderator
Beiträge: 14506
Registriert: Di 3. Jun 2008, 06:24
Benutzertitel: auf dem Weg zur Wüste...
Wohnort: Pfalz

Re: Bye-bye Biene Maja: die Insekten verschwinden aus Deutschland

Beitragvon Umetarek » Fr 20. Okt 2017, 15:01

Maikel hat geschrieben:(20 Oct 2017, 13:58)
Da ich die Insekten natürlich selbst nicht besser zählen kann, bleibt mir, die behaupteten Ergebnisse, und insbesondere deren Interpretation, auf Glaubwürdigkeit zu überprüfen.

Wer "Fachwissenschaftlern" blind glaubt, läuft Gefahr, auf Fake-News hereinzufallen.

Laß es mich so sagen, in meiner Jugend mußte man deutlich häufiger die Windschutzscheibe säubern und die Autos waren langsamer, reicht das, oder sind das auch Fake-News? Mal davon abgesehen, dass die einzige Amsel, die ich dieses Jahr in meinem Garten gesehen habe, die war, die an meiner Terrassentür verendet ist :|
Mutter des Wahnsinns und Harmoniebeauftragte des Forums, sowie geprüfte Völkermörderin!
Benutzeravatar
Quatschki
Beiträge: 7060
Registriert: Mi 4. Jun 2008, 08:14
Wohnort: rechtselbisch

Re: Bye-bye Biene Maja: die Insekten verschwinden aus Deutschland

Beitragvon Quatschki » Fr 20. Okt 2017, 15:14

Ich hab diesen Sommer alles in allem zwei Marienkäfer gesehen, trotz jeder Menge Blattläuse
Und so Wiesen wie früher, wo bei jedem Schritt 5-6 Grashüpfer aufspringen und alle paar Meter ein Ameisenhaufen ist, fand ich nur im Sommerurlaub in den Bayrischen Alpen
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
Benutzeravatar
Quatschki
Beiträge: 7060
Registriert: Mi 4. Jun 2008, 08:14
Wohnort: rechtselbisch

Re: Bye-bye Biene Maja: die Insekten verschwinden aus Deutschland

Beitragvon Quatschki » Fr 20. Okt 2017, 15:21

Von daher:
Klimawandel - geschenkt
Wenn man Schwarzwald in die Rheinebene umzieht, hat man auch 5 Grad höhere Jahresdurchschnittstemperatur. Darauf kann man (und Natur) sich einstellen.

Aber wenn die Insekten verschwinden, sind die Folgen völlig unkalkulierbar.
Weil es eben zu wenig erforscht ist. Und das Forschungsbudget für einen neuen Kosmetikartikel oder Waschmittel bislang unter Garantie viel höher ist als jenes für die Ökologie der Krabbeltiere unserer Umwelt.
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
KarlRanseier
Beiträge: 423
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:43

Re: Bye-bye Biene Maja: die Insekten verschwinden aus Deutschland

Beitragvon KarlRanseier » Fr 20. Okt 2017, 15:45

frems hat geschrieben:(01 Aug 2017, 17:45)

http://www.faz.net/aktuell/wissen/insek ... 11642.html

Was meint denn die werte Userschaft? Fragwürdige Methodik der "Hobbyforscher"? Positiver Nebeneffekt, wenn weniger Mücken und Falter den Nerv rauben? Katastrophale Entwicklung für unser Ökosystem?



Wenn die Bienen aussterben, dann ist es mit den Menschen auch schnell vorbei. Damit dürften wir mit Abstand die dümmste Spezies sein, die jemals die Erde bevölkerte. Wir zerstören unsere eigenen Lebensgrundlagen, weil das "ökonomisch" ist. Ein höheres Maß an Dummheit ist gar nicht vorstellbar.
Benutzeravatar
JJazzGold
Beiträge: 27347
Registriert: Mo 25. Mai 2009, 00:34
Benutzertitel: L'État, c'est moi

Re: Bye-bye Biene Maja: die Insekten verschwinden aus Deutschland

Beitragvon JJazzGold » Fr 20. Okt 2017, 15:54

Quatschki hat geschrieben:(20 Oct 2017, 16:14)

Ich hab diesen Sommer alles in allem zwei Marienkäfer gesehen, trotz jeder Menge Blattläuse
Und so Wiesen wie früher, wo bei jedem Schritt 5-6 Grashüpfer aufspringen und alle paar Meter ein Ameisenhaufen ist, fand ich nur im Sommerurlaub in den Bayrischen Alpen


Das alles finde ich nach wie vor reichlich in meinem Garten im bayerischen Voralpenland. In Hessen war es schon ein Ereignis, wenn mal alle Jubeljahre ein Falter durch den Garten flog. Während hier die Herbstastern vor Bienen nur so wimmeln, konnte ich in Hessen allenfalls mit dem Strauchbasilikum ein paar Bienen anlocken. Auch Nachtfalter, die hier bereits kurz vor der einsetzenden Dämmerung zu beobachten sind, oder später Glühwürmchen, fehlten im hessischen Garten. Ameisen hatte ich an beiden Orten, die sind unverwüstlich.
God creates dinosaurs. God destroys dinosaurs. God creates man. Man destroys God. Man creates dinosaurs.
Dinosaurs eat man. Woman inherits the earth.
Olympus
Beiträge: 1301
Registriert: So 16. Jul 2017, 09:03

Re: Bye-bye Biene Maja: die Insekten verschwinden aus Deutschland

Beitragvon Olympus » Fr 20. Okt 2017, 16:02

KarlRanseier hat geschrieben:(20 Oct 2017, 16:45)

Wenn die Bienen aussterben, dann ist es mit den Menschen auch schnell vorbei. Damit dürften wir mit Abstand die dümmste Spezies sein, die jemals die Erde bevölkerte. Wir zerstören unsere eigenen Lebensgrundlagen, weil das "ökonomisch" ist. Ein höheres Maß an Dummheit ist gar nicht vorstellbar.

Hätte man irgendwie auch früher drauf kommen können. Als könne man sich nicht denken, das es Folgen hat tonnenweise Gift in die Landschaft zu schütten. Alles voll zu düngen und jede wilde Wiese in ein Acker oder Weide umzubauen.
Hauptsache der Discounter platzt aus allen Nähten.

Doch was jetzt tun? Es muss sofort und massiv gehandelt werden. Einen richtigen Plan hat man nicht und es würde sehr viel Geld kosten.

Da der Mensch erlangtes nicht freiwillig hergeben kann.
Betoniert man einfach noch mehr Flächen zu, leert noch mehr Gift auf die Wiesen und sagt sich "Irgendwann werden wir schon eine Lösung finden!"

2-3 neue kleine Schutzgebiete, Thema erledigt und plötzlich bleiben die Discounter leer. Nur ist es dann zu spät für Lösungen!!
KarlRanseier
Beiträge: 423
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:43

Re: Bye-bye Biene Maja: die Insekten verschwinden aus Deutschland

Beitragvon KarlRanseier » Fr 20. Okt 2017, 16:17

Olympus hat geschrieben:(20 Oct 2017, 17:02)

Hätte man irgendwie auch früher drauf kommen können. Als könne man sich nicht denken, das es Folgen hat tonnenweise Gift in die Landschaft zu schütten. Alles voll zu düngen und jede wilde Wiese in ein Acker oder Weide umzubauen.
Hauptsache der Discounter platzt aus allen Nähten.

Doch was jetzt tun? Es muss sofort und massiv gehandelt werden. Einen richtigen Plan hat man nicht und es würde sehr viel Geld kosten.

Da der Mensch erlangtes nicht freiwillig hergeben kann.
Betoniert man einfach noch mehr Flächen zu, leert noch mehr Gift auf die Wiesen und sagt sich "Irgendwann werden wir schon eine Lösung finden!"

2-3 neue kleine Schutzgebiete, Thema erledigt und plötzlich bleiben die Discounter leer. Nur ist es dann zu spät für Lösungen!!



Wer eine vernünftige Reaktion fordert, dem erzählt man grundsätzlich etwas von "Arbeitsplätzen".
Setzt man weniger Gifte in der Landwirtschaft ein, "gefährdet es Arbeitsplätze" in der Chemieindustrie.
Will man den Schadstoffausstoß der Autos verringern, "gefährdet es Arbeitsplätze in der Autoindustrie".
Auch der Atomausstieg "gefährdete Arbeitsplätze", insbesondere auch bei Onkologen sowie Friedhofsgärtnern.

JEDE NEUERUNG GEFÄHRDET ARBEITSPLÄTZE. Man darf aber hoffen, dass die Wirtschaftshandlanger in der Politik eines Tages erkennen, dass es nicht nur um Profite bzw. Arbeitsplätze geht, denn wir haben uns weitaus größere und drängendere Probleme geschaffen, deren Lösung bzw. Verringerung keinen Aufschub mehr duldet.
Maikel
Beiträge: 56
Registriert: So 4. Jun 2017, 18:44

Re: Bye-bye Biene Maja: die Insekten verschwinden aus Deutschland

Beitragvon Maikel » Fr 20. Okt 2017, 17:23

Umetarek hat geschrieben:(20 Oct 2017, 16:01)
Laß es mich so sagen, in meiner Jugend mußte man deutlich häufiger die Windschutzscheibe säubern und die Autos waren langsamer, reicht das,

Nein, deine Beobachtung ist lediglich ein Indiz; sie reicht nicht als Nachweis dafür, daß es heute weniger Insekten gibt.

Weitere mögliche Erklärungen für deine Beobachtung:
1. Es sind heutzutage viel mehr Autos als früher unterwegs. Bei gleichgebliebener Anzahl der Insekten verteilen sich diese ggf. auf viel mehr Windschutzscheiben, so daß die einzelne weniger abbekommt
2. Die Insekten haben gelernt, die Autostraßen zu meiden oder höher zu fliegen. Das ist heutzutage wohl einfacher, weil es meist einen steten Strom an Autos gibt.
3. Die Autos sind heutzutage viel "windschnittiger", der Luftstrom mit den Insekten trifft also weniger die Autos, sondern wird darüber hinweggeführt.
4. Früher war man bzgl. seines Autos penibler, hat mehr für Sauberkeit gesorgt und sich nicht so sehr auf die nächste Fahrt durch die Waschanlage verlassen. Vielleicht waren früher auch die Reinigungszusätze für Waschanlage, wenn sie denn genutzt wurden, weniger effektiv.

An meinem Auto habe ich übrigens, trotz Waschanlage, noch jede Mengen Insektenspuren, obwohl ich im Sommer wenig gefahren bin.
Maikel
Beiträge: 56
Registriert: So 4. Jun 2017, 18:44

Re: Bye-bye Biene Maja: die Insekten verschwinden aus Deutschland

Beitragvon Maikel » Fr 20. Okt 2017, 17:26

Quatschki hat geschrieben:(20 Oct 2017, 16:14)Ich hab diesen Sommer alles in allem zwei Marienkäfer gesehen

Marienkäfer habe ich auch in diesem Herbst wieder jede Menge an meinen sonnenverwöhnten Fenstern, um die Fenster herum in diversen Nischen, und dann auch in der Wohnung.
Benutzeravatar
Umetarek
Moderator
Beiträge: 14506
Registriert: Di 3. Jun 2008, 06:24
Benutzertitel: auf dem Weg zur Wüste...
Wohnort: Pfalz

Re: Bye-bye Biene Maja: die Insekten verschwinden aus Deutschland

Beitragvon Umetarek » Fr 20. Okt 2017, 17:50

Maikel hat geschrieben:(20 Oct 2017, 18:23)

Nein, deine Beobachtung ist lediglich ein Indiz; sie reicht nicht als Nachweis dafür, daß es heute weniger Insekten gibt.

Weitere mögliche Erklärungen für deine Beobachtung:
1. Es sind heutzutage viel mehr Autos als früher unterwegs. Bei gleichgebliebener Anzahl der Insekten verteilen sich diese ggf. auf viel mehr Windschutzscheiben, so daß die einzelne weniger abbekommt
2. Die Insekten haben gelernt, die Autostraßen zu meiden oder höher zu fliegen. Das ist heutzutage wohl einfacher, weil es meist einen steten Strom an Autos gibt.
3. Die Autos sind heutzutage viel "windschnittiger", der Luftstrom mit den Insekten trifft also weniger die Autos, sondern wird darüber hinweggeführt.
4. Früher war man bzgl. seines Autos penibler, hat mehr für Sauberkeit gesorgt und sich nicht so sehr auf die nächste Fahrt durch die Waschanlage verlassen. Vielleicht waren früher auch die Reinigungszusätze für Waschanlage, wenn sie denn genutzt wurden, weniger effektiv.

An meinem Auto habe ich übrigens, trotz Waschanlage, noch jede Mengen Insektenspuren, obwohl ich im Sommer wenig gefahren bin.

Wie alt bist du, wenn ich fragen darf?
Mutter des Wahnsinns und Harmoniebeauftragte des Forums, sowie geprüfte Völkermörderin!
Benutzeravatar
Cat with a whip
Beiträge: 9787
Registriert: Fr 4. Jul 2008, 20:49

Re: Bye-bye Biene Maja: die Insekten verschwinden aus Deutschland

Beitragvon Cat with a whip » Fr 20. Okt 2017, 19:07

Die Geschichte mit den deutlich weniger zerklatschten Insekten an der Autofront fällt so gut wie allen auf die schon länger Auto fahren.
In den Neunzigern hatte man nach langen Autofahrten im Sommer regelmässig die Insekten wegzuputzen. Mittlerweile muss man fast gar nicht mehr putzen.

Und die Autofahrer bewegen sich nicht in Naturschutzgebieten. Aber selbst der Hinweis wäre gar nicht nötig, die Studie die im TAZ-Artikel erwähnt wird ist ja repräsentativ für ganz Deutschland. Wer wissenschaftliche Belege leugnen will kann es ja leugnen. Er kann auch wirre Gedanken konstruieren die hinten und vorne nicht zusammen passen und mit der Realität nichts zu tun haben. Der hat halt dann keine Basis für eine Meinung.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
Boracay
Beiträge: 3459
Registriert: So 30. Dez 2012, 23:26

Re: Bye-bye Biene Maja: die Insekten verschwinden aus Deutschland

Beitragvon Boracay » Fr 20. Okt 2017, 21:50

Erinnert mich sehr an das Waldsterben diese Diskussion hier.

Wie damals der Spiegel Titelte: "Wir stehen vor einem ökologischen Hiroshima. "

Mit der Realität hatte dies nichts zu tun.
KarlRanseier
Beiträge: 423
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:43

Re: Bye-bye Biene Maja: die Insekten verschwinden aus Deutschland

Beitragvon KarlRanseier » Fr 20. Okt 2017, 22:40

Boracay hat geschrieben:(20 Oct 2017, 22:50)

Erinnert mich sehr an das Waldsterben diese Diskussion hier.

Wie damals der Spiegel Titelte: "Wir stehen vor einem ökologischen Hiroshima. "

Mit der Realität hatte dies nichts zu tun.



In den 1980er Jahren hat man sehr viel getan, um das Waldsterben zu stoppen. Den Kopf in den Sand zu stecken und die Probleme einfach zu ignorieren mag zwar für den Moment eine hervorragende Strategie sein, denn Probleme, die man nicht erkennt, belasten einen auch nicht. Aber soetwas rächt sich in der Zukunft sehr bitter.

Der große deutsche Philosoph Lothar Matthäus sagte einst: "Es ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, um Sand in den Kopf zu stecken!" Recht hat der Mann.
Benutzeravatar
Bielefeld09
Beiträge: 5687
Registriert: Mo 19. Jan 2015, 19:48

Re: Bye-bye Biene Maja: die Insekten verschwinden aus Deutschland

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 21. Okt 2017, 01:48

Nur Untergang rufen, das hilft aber auch nicht.
Im nächsten Jahr lassen wir eben Flächen wachsen
und blühen.
Da sind wir Stadtmenschen eben in der Verantwortung.
So ist das eben!
O.K.
Wie einfach ist das eben?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
Olympus
Beiträge: 1301
Registriert: So 16. Jul 2017, 09:03

Re: Bye-bye Biene Maja: die Insekten verschwinden aus Deutschland

Beitragvon Olympus » Sa 21. Okt 2017, 02:35

Bielefeld09 hat geschrieben:(21 Oct 2017, 02:48)

Nur Untergang rufen, das hilft aber auch nicht.
Im nächsten Jahr lassen wir eben Flächen wachsen
und blühen.
Da sind wir Stadtmenschen eben in der Verantwortung.
So ist das eben!
O.K.
Wie einfach ist das eben?

In den Städten gibt es mittlerweile mehr Insekten als auf Wiesen. Die helfen aber für Getreide auf dem Land nicht.
Wir nutzen Gifte die nicht nur Schädlinge killt. Selbst wenn wir solche Gifte hätten, fehlt der Schädling wieder einem anderem Insekt, dieses einem anderem, dieses wiederum einem Vogel.
Es ist ein absiffen der gesamten Bioversität.
Eines führt zum nächsten. Man kann sagen "toll die Kuh auf der Weide sieht toll aus", diese ist bis zur Schlachtung aber Grasfresser, welches wiederum Insekten nicht nährt, ohne diesem wiederum kein Zusatzfutter, die die Kuh wiederum braucht. Somit verschwindet sie letztlich auch.

Man nennt es auch Artensterben und dieses läuft in Zeit und Ablauf ähnlich wie das letzte vor 65 Millionen Jahren ab.

Dummerweise nicht erst in 100, oder 1000 Jahren.
Wir sind schon mittendrin.

Mann muss dringend wieder Flächen zurück geben, Wiesen, Wälder und diese Natur sein lassen. Flüsse rückbauen und zuletzt auch weniger Straßen (weiss man nicht genau inwieweit diese wirklich schaden).
Weniger Dünger und am besten keine Pestizide.

Ein richtig herber finanzieller und wirtschaftlicher Verlust.

Es müsste allerdings so massiv angegangen werden, das man erkennen wird, das der Mensch, der im nationalen weltweiten Machtkampf steckt, scheitern wird. Natürlich auch wegen "Ich werde niemals satt genug".
Benutzeravatar
Bielefeld09
Beiträge: 5687
Registriert: Mo 19. Jan 2015, 19:48

Re: Bye-bye Biene Maja: die Insekten verschwinden aus Deutschland

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 21. Okt 2017, 03:34

Ja, das ist so.
Wir haben zu reden.
Wir haben zu sprechen.
Was ist daran verkehrt?
Weltweit!
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
Boracay
Beiträge: 3459
Registriert: So 30. Dez 2012, 23:26

Re: Bye-bye Biene Maja: die Insekten verschwinden aus Deutschland

Beitragvon Boracay » Sa 21. Okt 2017, 07:04

Cat with a whip hat geschrieben:(20 Oct 2017, 20:07)

Die Geschichte mit den deutlich weniger zerklatschten Insekten an der Autofront fällt so gut wie allen auf die schon länger Auto fahren.


Dafür gibt es eine simple Erklärung die du auch auf Wikipedia unter "Insektensterben" findest. Viel viel bessere Aerodynamik.

Auch sonst ein interessanter Artikel, der auch die Wertlosigkeit dieser "Studie" erklärt. Von Problemen mit Bestäubung kann ich als Landwirt übrigens nichts berichten, in Gegenteil, die Imkerei boomt. Jede Woche fragt ein Stadtbewohner an ob er nicht seine Kästen bei mir aufstellen darf....
Benutzeravatar
Quatschki
Beiträge: 7060
Registriert: Mi 4. Jun 2008, 08:14
Wohnort: rechtselbisch

Re: Bye-bye Biene Maja: die Insekten verschwinden aus Deutschland

Beitragvon Quatschki » Sa 21. Okt 2017, 08:05

Bielefeld09 hat geschrieben:(21 Oct 2017, 02:48)

Nur Untergang rufen, das hilft aber auch nicht.
Im nächsten Jahr lassen wir eben Flächen wachsen
und blühen.
Da sind wir Stadtmenschen eben in der Verantwortung.
So ist das eben!
O.K.
Wie einfach ist das eben?

Das müßte eine Kampagne gestartet werden. So wie gegen das Rauchen!
Es sind ja vor allem öffentliche und gewerbliche Freiflächen, Grünstreifen und Böschungen, die aufgrund einer zweifelhaften Ästhetik und Ordnungsliebe permanent auf biologisch fast totem Kurzrasenniveau gehalten werden, während jetzt dort schon wieder die Laubsauger unterwegs sind...

Zurück zu „42. Energie - Umweltschutz“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste