Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

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Ebiker
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Ebiker » Fr 13. Okt 2017, 14:04

relativ hat geschrieben:(13 Oct 2017, 14:55)

Windräder zerstören eher die Optik einer Naturlandschaft, aber diesbezüglich kann man bestimmt genügend Kompromisse entstehen lassen, wo dies eben nicht zu geschehen hat.


Kann man nicht, sollten wir völlig aus der Karbonverstromung aussteigen müsste alle 2km ein Windrad stehen. Überall.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon relativ » Fr 13. Okt 2017, 14:11

Ebiker hat geschrieben:(13 Oct 2017, 15:04)

Kann man nicht, sollten wir völlig aus der Karbonverstromung aussteigen müsste alle 2km ein Windrad stehen. Überall.

Unter der Vorraussetzung, daß es kein Strommix gibt und das es keine Weiterentwicklungen , bzw. Fortschritt gibt.
Tja da muss man schon kräfig vors Windrad gerannt sein, um so ein Pessimismus an den Tag zu legen.
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Ebiker » Fr 13. Okt 2017, 14:15

relativ hat geschrieben:(13 Oct 2017, 15:11)

Unter der Vorraussetzung, daß es kein Strommix gibt und das es keine Weiterentwicklungen , bzw. Fortschritt gibt.
Tja da muss man schon kräfig vors Windrad gerannt sein, um so ein Pessimismus an den Tag zu legen.


Welche Weiterentwicklung soll das denn sein ? Es geht nur größer, das macht es nicht besser.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon pikant » Fr 13. Okt 2017, 14:15

Ebiker hat geschrieben:(13 Oct 2017, 15:04)

Kann man nicht, sollten wir völlig aus der Karbonverstromung aussteigen müsste alle 2km ein Windrad stehen. Überall.


Energiemix - noch nie was davon gehoert?
die Energiewende wird nicht mehr rueckgaengig gemacht und jetzt beginnt sogar Atomfrankreich auszusteigen.
die grosse Mehrheit der Deutschen will Regenerativ und kein Atom mehr - noch nicht mitbekommen?
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon relativ » Fr 13. Okt 2017, 14:22

Ebiker hat geschrieben:(13 Oct 2017, 15:15)

Welche Weiterentwicklung soll das denn sein ? Es geht nur größer, das macht es nicht besser.

Das ist völliger quatsch.
Wenn du es nicht glauben möchtest, dann nimm mal als Beispeil den Computer? Und jetzt erkläre glaubhaft mir warum es in der Energiewirtschaft auch in Zukunft nur größer geht?
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Ebiker » Fr 13. Okt 2017, 14:34

Dann erklär mir mal wie du den Wirkungsgrad von Generatoren verdoppeln willst.
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Raskolnikof » Fr 13. Okt 2017, 14:48

Mich stören die WKAs nicht. Was ich sehe, wenn in der freien Natur derartige Anlagen sehe denke ich wie simpel es ist, Energie für viele Menschen emissionsfrei zu erzeugen.
Ich kenne einige Menschen in meinem Umwelt, die sowohl WKAs als auch Kern- und Kohlekraftwerke rigoros ablehnen. Aber auf Strom verzichten will von denen keiner. Sie alle leben nach dem Motto "Wozu Atomkraftwerke? (austauschbar mit WKAs und Kohle), bei uns kommt der Strom aus der Steckdose.
Scheinheilig nennt man so etwas.
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 13. Okt 2017, 14:49

Sparen ist gut - Effizienz ist besser.

Wenn da nicht folgendes Problem wäre : Der Rebound-Effekt: Wenn Sparsamkeit zu Mehrverbrauch führt

Hat wohl mit unserer Unfähigkeit als Menschen uralte Gefühle auszuschalten und "modernere Teile unseres Gehirns" zu nutzen.

Ein großer Teil meines häuslichen Energiebedarf - auch den eigentlich unnötigen - kommt aus meiner PV - zwangsläufig "nur" in den Monaten März bis September also 5 Monate mit deutlich über jeweils 1 MWh und zwei mit "nur" ~960 kWh. Ansonsten deutlich weniger.

Wenn meine jetzt "Außenarbeiten" beendet sind, werde ich die Nutzung der PV besser organisieren um möglichst in den 7 genannten Monaten auf "Fremdeinspeisung" verzichten zu können. Auch ein Batteriespeicher (skalierbar) steht auf meiner Liste. Im ersten Schritt werde ich wenigstens alles was bei mir unter "Kommunikation" läuft damit "rund um die Uhr" versorgen.

Ob ich in den besonders heißen Tagen (die deutlich zunahmen und zunehmen sollen) per Klimaanlage kühle (wenigstens mein Büro) muss noch besser organisiert werden.

Was meine PV produziert, endet - (würde enden) - ansonsten als Wärme auf dem Dach. Kein Grund also damit "sparsam" umzugehen. Die Nutzung effizient zu gestalten ist deutlich vernünftiger. Meine Tiefkühlgeräte müssen nicht 24h "online" sein. Auch da kann man "speichern". Warmwasserbereitung - Kochen - Backen - Wäsche waschen - alles "elektrisch". Kein Standby - lediglich mein Netzwerk läuft 24h durch.

Was die Heizung angeht die ist seit 1974 elektrisch und vollkommen emissionsfrei - leider immer eben entsprechend dem lokalen Strommix - nur "vor Ort" - sprich in dem sowieso erfreulich ländlichen Umfeld. Was zur besseren Dämmung notwendig war, musste ich aus Effizienzgründen schon immer einrichten. Inzwischen würde der Austausch inzwischen ältere Isolierglasfenster weitere Verbesserungen bringen. Gezielte Absenkung in wenig bis nicht genutzten Räumen - Flächenheizungen - Fußboden - und weitere Infrarot-Wärmewellenheizungen (letztere sind sehr effektiv und benötigen relativ geringe Anschlusswerte) bringen weitere Einsparungen.

Was die "Abfallwärme" - jedes el. Gerät setzt endlich "alles" in Wärme um - sind Teil der Heizung - was allerdings nur während der Heizperiode "erwünscht" ist.

Ansonsten fahre ich mit meinem Diesel so "sparsam" wie eben möglich - gemeint ist die Nutzungsdauer - 7.500 km/a bislang...
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Ebiker » Fr 13. Okt 2017, 15:24

ja klar, was vom Pferd erzählen wollen aber Drecksdiesel fahren.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 13. Okt 2017, 15:27

Tja (User) relativ und Raskolnikof wie das alles weitergehen soll - alles größer weiter - ohne jede Veränderung "selbstverständlich" - bleiben Leute wie z.B. der Ebiker immer schuldig.

Aus der Richtung - sichtlich nicht der Einzige hier - ist nur sinnlose Ablehnung zu erwarten. Aber dieses Klientel ist in "bester Gesellschaft". Wenn Ablehnung nicht ausreicht, wird z.B. bei der Klimaveränderung entweder der menschliche Anteil daran oder wahlweise gleich die gesamte Klimaveränderung geleugnet.

Das passt bestens zu denen. Dabei, schon mit einer ganz Kleinen Prise Logik müssten auch sie begreifen was ein gewisser Guy R. McPherson meint, wenn er sagt :
Apparantly the cancer of industrial culture removes cognitive capacity befor it kills the host

In Übersetzung: Offensichtlich beseitigt der Krebs der industriellen Kultur die kognitive Fähigkeit, bevor er den Wirt tötet
Der "Wirt" damit ist offensichtlich Homo sapiens gemeint.

Wer sich die möglichen "Speicher" ansieht und dies grafisch darstellt wir erkennen (müssen) synthetisches "Methan" hat das notwendige Speichervermögen und pass ausgezeichnet zum derzeit genutzten fossilen Methan. Alles schon vorhanden was zum "Transport" (durch existierende Gasleitungen) und Lagerung (auch das dt. Gasnetz ist ein gigantischer Speicher) notwendig ist.

Was fehlt sind genügend WKA - vorzugsweise offshore - die elektrische Energie vor Ort in PtG wandeln. Das der Bedarf weit über den "Nur-elektrischen" hinausgeht dürfte klar sein. Was auch gleichzeitig mehr als genügend el. Energie bedeutet, wenn man eine Teil dieser WKA als "Hybriden" ausführt. Strom nur wenn der gerade gebraucht wird und einen guten Preis macht. Ansonsten PtG.

Es gibt zahlreiche Projekte wo Wellen oder Gezeitenströme zur Energieerzeugung dienen. Selbst relativ kleine Turbinen die in Fließgewässern in Ufernähe betrieben werden könnten - genügend ufernahe Abnehmer gibt es ja auch, also die Möglichkeiten sofort und mit Nachdruck sich wo immer bereits möglich von fossilen Zeitalter zu verabschieden, bevor sich die fossilen Energien "plötzlich und unerwartet" von uns verabschieden scheint mir mehr als nur logisch.

Nun ja, offensichtlich gibt es deutlich mehr Menschen denen das nicht nur gleichgültig ist, sondern die aktiv versuchen jeden sinnvollen Fortschritt zu verhindern.
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 13. Okt 2017, 15:39

Ebiker hat geschrieben:ja klar, was vom Pferd erzählen wollen aber Drecksdiesel fahren.
Da hast vollkommen recht - nur ich gebe meine Fehler eben zu und versuche sie zukünftig zu beseitigen. ;)

Nichts davon ist bei Dir zu merken - außer, wenn es gerade zu passen scheint - dann jenseits aller vernünftigen Proportionen kommt : "Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht"

Das Dir sonst nix konstruktives zu entlocken ist, erscheint symptomatisch für vorgebliche Naturschützer, denen ansonsten alles am "Allerwertesten vorbeigeht"....

Was sind denn Deine Vorschläge um aus dem "fossilen vorherigen Jahrhundert" ins 21. zu gelangen :?:
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Ebiker » Fr 13. Okt 2017, 15:58

immernoch_ratlos hat geschrieben:(13 Oct 2017, 16:39)

Da hast vollkommen recht - nur ich gebe meine Fehler eben zu und versuche sie zukünftig zu beseitigen. ;)

Nichts davon ist bei Dir zu merken - außer, wenn es gerade zu passen scheint - dann jenseits aller vernünftigen Proportionen kommt : "Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht"

Das Dir sonst nix konstruktives zu entlocken ist, erscheint symptomatisch für vorgebliche Naturschützer, denen ansonsten alles am "Allerwertesten vorbeigeht"....



Ich versuche nicht, ich handle. Auto seit 25 Jahren abgeschafft, wohnen im energiefreundlichen MFH, Stromverbrauch seit Jahren unter 1000kWh/a trotzdem ständig steigende Rechnungen. Aber dafür sind die linksgrünen Gutmenschlein ja bekannt, sie wollen immer nur den anderen vorschreiben wie sie sich zu beschränken haben. Und wenn die nicht freiwillig hören dann hilft immer noch der grüne Dreisatz besteuern, verteuern, verbieten.
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon ThorsHamar » Sa 14. Okt 2017, 15:00

relativ hat geschrieben:(13 Oct 2017, 14:55)

Sie ist es m.M. eben nicht, wenn man Vor und Nachteile diesebezüglich vergleicht. Ähm Kraftwerke brauchen keine Fundamente und Leitungen?
Windräder zerstören eher die Optik einer Naturlandschaft, aber diesbezüglich kann man bestimmt genügend Kompromisse entstehen lassen, wo dies eben nicht zu geschehen hat.


Es ist nicht nur die Optik, es ist die unsichtbare Versiegelung riesiger Flächen mit meterdickem Beton, auf die ich hinweisen möchte.
Es ist die, wieder mal stattfindende, Verdrängung der Nebenwirkungen.
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Raskolnikof » Sa 14. Okt 2017, 16:10

ThorsHamar hat geschrieben:(14 Oct 2017, 16:00)

Es ist die, wieder mal stattfindende, Verdrängung der Nebenwirkungen.

So wie jedes Medikament seine Nebenwirkungen hat haben auch Kraftwerke welcher Art auch immer ihre "Nebenwirkungen". Bei deren Auswahl gilt es, das kleinst mögliche Übel für Mensch, Tier und Umwelt zu erzielen.
Frage: Was wäre da dein Vorschlag?

Ich habe noch einmal „zurückgeblättert“ und stelle dabei fest, dass nicht ein einziger Kritiker von Windkraftanlagen überzeugende Alternativen für regenerative Energieerzeugung benennen konnte.

„Es ist viel einfacher, Kritik zu üben, als etwas anzuerkennen.“
Zuletzt geändert von Raskolnikof am So 15. Okt 2017, 11:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon frems » Sa 14. Okt 2017, 20:36

ThorsHamar hat geschrieben:(13 Oct 2017, 14:29)

Nichts!! Und deshalb darf ich darauf hinweisen, dass die "Alternative" Windrad eben genau so naturschädlich ist, wie andere Energiequellen.
Mehr habe ich nicht gesagt!
Die Windparks zerstören Kulturlandschaft, sie versiegeln mit Fundament und unterirdischen Leitungen riesige Landstriche, also Natur.

Hast Du das im Radio gehört, als Du mit einem SUV durch Berlin-Mitte gerast bist? :p

Spaß beiseite: Kulturlandschaft ist übrigens das Gegenteil von Natur. Das war schon in der Bibel so, als die Natur als das Wilde, das Gefährliche galt, aber der kultivierte Garten als Segen und Schutz.

Macht man sich Sorgen um Versiegelung, sollte man mehr aufs Straßenwesen schauen sowie auf Siedlungsräume, denn gerade in dicht bebauten Regionen kann das Wasser bei Starkregen nur schlecht abfließen. Hat man in der Hauptstadt sicherlich schon mal erlebt. Im Outback kommen solche Probleme nicht durch ein paar Windräder.
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon ThorsHamar » Mo 16. Okt 2017, 10:59

Raskolnikof hat geschrieben:(14 Oct 2017, 17:10)

So wie jedes Medikament seine Nebenwirkungen hat haben auch Kraftwerke welcher Art auch immer ihre "Nebenwirkungen". Bei deren Auswahl gilt es, das kleinst mögliche Übel für Mensch, Tier und Umwelt zu erzielen.
Frage: Was wäre da dein Vorschlag?

Ich habe noch einmal „zurückgeblättert“ und stelle dabei fest, dass nicht ein einziger Kritiker von Windkraftanlagen überzeugende Alternativen für regenerative Energieerzeugung benennen konnte.

„Es ist viel einfacher, Kritik zu üben, als etwas anzuerkennen.“


Ich erkenne die Alternative an, selbstredend.
Ich weise trotzdem auf die idiotische Euphorie hin und den Aktionismus, der unsere Umwelt unsichtbar zubetoniert, meist dort, wo die Befürworter selbst nicht wohnen müssen.
Wäre die Betonversiegelung sichtbar und mehr bei den West- Grünen. gäbe es kaum Windparks .... :cool:
So wächst einfach eine dünne Gras-Schicht über die Alternative im Osten und Alle ärgern sich nur über gespenstische Ansicht von hunderten Windrädern und staunen nachts über die roten Positionslichter
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon ThorsHamar » Mo 16. Okt 2017, 11:02

frems hat geschrieben:(14 Oct 2017, 21:36)

Hast Du das im Radio gehört, als Du mit einem SUV durch Berlin-Mitte gerast bist? :p


Ich rase grundsätzlich nicht. Mein Auto fährt sowieso nur 100 ....


Macht man sich Sorgen um Versiegelung, sollte man mehr aufs Straßenwesen schauen sowie auf Siedlungsräume, denn gerade in dicht bebauten Regionen kann das Wasser bei Starkregen nur schlecht abfließen. Hat man in der Hauptstadt sicherlich schon mal erlebt. Im Outback kommen solche Probleme nicht durch ein paar Windräder.


Auch hier: Wäre die Versiegelung sichtbar, gäbe es massive Proteste dagegen, da bin ich sicher ...
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon ThorsHamar » Mo 16. Okt 2017, 11:06

pikant hat geschrieben:(13 Oct 2017, 14:46)

da wird ja auch massiv angesetzt und die Buerger kaufen immer mehr Geraete wo der Stromverbrauch geringer ist.
Umwelt steht ganz hoch im Kaufverhalten.


Aha, woher kommt denn der Mehrbedarf, wenn die Effektivität um Welten gestiegen ist?
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Raskolnikof » Mo 16. Okt 2017, 13:11

ThorsHamar hat geschrieben:(16 Oct 2017, 12:06)

Aha, woher kommt denn der Mehrbedarf, wenn die Effektivität um Welten gestiegen ist?

Z.B. durch Abschaltung der noch im Betrieb befindlichen acht Kernkraftwerke im Rahmen des beschlossenen Atomausstiegs bis 2023 und trotz immer sparsameren Elektrogeräten und Beleuchtung ein zu erwartender wesentlich höherer Strombedarf durch die Industrie und der in den kommenden Jahren mit Sicherheit steil ansteigenden Elektromobilität.
Desweiteren produziert Deutschland derzeit einen gewaltigen Stromüberschuss, überwiegend aus (Braun)Kohle. Wenn nun auch die Kohle zukünftig als Energieerzeuger verbannt werden soll muss auch dafür Ersatz her es sei denn, unsere Energiewirtschaft verzichtet auf den lukrativen Stromexport. Das wäre so als würde man der Autoindustrie vorgeben, die Produktion zum Schutze der Umwelt zu drosseln. Strom ist eine Handelsware und Exportschlager wie ein VW Golf.
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon frems » Mo 16. Okt 2017, 13:13

ThorsHamar hat geschrieben:(16 Oct 2017, 12:02)
Auch hier: Wäre die Versiegelung sichtbar, gäbe es massive Proteste dagegen, da bin ich sicher ...

Mag sein. Aber nur weil Leute gegen Windkraftanlagen pöbeln (z.B. weil der Bauer von nebenan den Zuschlag bzw. Pachtvertrag bekam), heißt das nicht, es sei schon automatisch ökologisch bedenklich. Entscheidend bei der Versiegelung ist primär die oberste Schicht, die das Wasser aufnimmt und speichert. Deshalb ist es ja auch bereits eine Erleichterung, wenn sich Städte flächendeckend grüne Dächer leisten, obwohl nach einigen Zentimetern bereits der Beton folgt.
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