Was wollen die Grünen?

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Humelix33
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Humelix33 » Fr 19. Okt 2018, 06:31

Brainiac hat geschrieben:(19 Oct 2018, 07:08)

Diese "Gegenargumentation" entlarvt sich selbst.


Das war keine Gegenargumentation, sondern ist ein Fakt ;)

Es war ja nie die Rede davon, das wir dann auch alles nach altem Schema machen sollten.

Nochmal: Nur wir Menschen können das alleine schaffen, das wird durch Politik nicht funktionieren, weil die Grünen bei allen anderen Themen völlig daneben liegen, und beim Umweltthema auch zu schnell alles ändern will oder wollte, und wenn die Grünen wieder schwächer werden, sind die Umweltprobleme nicht weg, von daher, wie gesagt, kann das die Politik nicht wirklich lösen, vielleicht etwas nachhelfen, aber wenn im Hintergrund getrickst und alles ignoriert wird, bringt alles nichts. Vor allem nicht, wenn nur wir das hier machen.

Dazu gehört wie schon erwähnt, das man, solange es keine Alternative zum Kerosin gibt, auch bereits jetzt oder gestern und vorgestern kein Flugzeug mehr besteigen dürfte, bzw. das es abheben darf.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon JJazzGold » Fr 19. Okt 2018, 07:15

Humelix33 hat geschrieben:(19 Oct 2018, 07:31)

Das war keine Gegenargumentation, sondern ist ein Fakt ;)

Es war ja nie die Rede davon, das wir dann auch alles nach altem Schema machen sollten.

Nochmal: Nur wir Menschen können das alleine schaffen, das wird durch Politik nicht funktionieren, weil die Grünen bei allen anderen Themen völlig daneben liegen, und beim Umweltthema auch zu schnell alles ändern will oder wollte, und wenn die Grünen wieder schwächer werden, sind die Umweltprobleme nicht weg, von daher, wie gesagt, kann das die Politik nicht wirklich lösen, vielleicht etwas nachhelfen, aber wenn im Hintergrund getrickst und alles ignoriert wird, bringt alles nichts. Vor allem nicht, wenn nur wir das hier machen.

Dazu gehört wie schon erwähnt, das man, solange es keine Alternative zum Kerosin gibt, auch bereits jetzt oder gestern und vorgestern kein Flugzeug mehr besteigen dürfte, bzw. das es abheben darf.


Finde ich interessant, dass Sie gegen den Strom schwimmen und privat und beruflich auf das Flugzeug verzichten. Oder beruhigen Sie ihr Gewissen durch den Kauf eines grünen Ablassbriefs bei Atmosfair?
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Brainiac » Fr 19. Okt 2018, 09:07

Humelix33 hat geschrieben:(19 Oct 2018, 07:31)

Das war keine Gegenargumentation, sondern ist ein Fakt ;)

Es war ja nie die Rede davon, das wir dann auch alles nach altem Schema machen sollten.

Nochmal: Nur wir Menschen können das alleine schaffen, das wird durch Politik nicht funktionieren, weil die Grünen bei allen anderen Themen völlig daneben liegen, und beim Umweltthema auch zu schnell alles ändern will oder wollte, und wenn die Grünen wieder schwächer werden, sind die Umweltprobleme nicht weg, von daher, wie gesagt, kann das die Politik nicht wirklich lösen, vielleicht etwas nachhelfen, aber wenn im Hintergrund getrickst und alles ignoriert wird, bringt alles nichts. Vor allem nicht, wenn nur wir das hier machen.

Dazu gehört wie schon erwähnt, das man, solange es keine Alternative zum Kerosin gibt, auch bereits jetzt oder gestern und vorgestern kein Flugzeug mehr besteigen dürfte, bzw. das es abheben darf.

Also, du schriebst: "Deutschland kann aber nicht alleine das Klima retten, vor allem bringt es nichts Politik entsprechend machen zu wollen, wenn sich das nicht auch so in den Köpfen der meisten Menschen und vor allem Konzernchef's festsetzt, das nicht nur etwas, sondern viel verändert werden muss, wenn noch viele Generationen etwas von dem Planeten haben wollen."

Und benutzt genau das im weiteren als ein Argument gegen die Grünen. Oder nicht?

Es ist aber keines. Dass D das Klima nicht allein retten kann, ist eine Binsenweisheit, dass die Politik es nicht alleine kann, ebenfalls. Soll die deutsche Politik es deswegen am besten gar nicht versuchen? :rolleyes: Wenn man weltweiten Klimaschutz fordert, geht man als D besser mit gutem Beispiel voran. Wenn man von den Unternehmen und Menschen ein Umdenken fordert, geht man als Politik ebenfalls besser mit gutem Beispiel voran. Ansonsten kriegt man nämlich, mit Recht, genau das entgegen gehalten. Nennt sich auch kategorischer Imperativ, oder so ähnlich.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Raul71 » Fr 19. Okt 2018, 09:17

Brainiac hat geschrieben:(19 Oct 2018, 07:08)

Diese "Gegenargumentation" entlarvt sich selbst.
Was entlarvt sich denn da selbst, Herr Moderator? :rolleyes:
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Brainiac » Fr 19. Okt 2018, 09:22

Raul71 hat geschrieben:(19 Oct 2018, 10:17)

Was entlarvt sich denn da selbst, Herr Moderator? :rolleyes:

http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=4323716#p4323714
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Raul71 » Fr 19. Okt 2018, 09:51

Ich missbillige reine Symbolpolitik zu extremen Lasten der Bevölkerung und zur Beweihräucherung für Parteien.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Tomaner » Fr 19. Okt 2018, 10:19

Raul71 hat geschrieben:(19 Oct 2018, 10:51)

Ich missbillige reine Symbolpolitik zu extremen Lasten der Bevölkerung und zur Beweihräucherung für Parteien.

Umweltschutz und etwas gegen Klimawandel zu tun, ist keine Symbolpolitik! Nach Berechnungen, würde es 1000 Milliarden kosten den Klimawandel zu stoppen, bzw. Erwärmung einzuschränken, kostet es das Siebzigfache, als 70 000 Milliarden, nichts zu tun. Und ich habe es mehrfach schon geschrieben, es wird eine veränderten Markt geben, durch immer mehr entstehenden Metropolen mit mehr als 10 Millionen Einwohnern. Wenn man weiter auf Benzinverbrennungsmotoren setzt und Entwicklung verschläft, ist man mittelfristig weg vom Fenster. Es spielt keine Rolle ob man grüne Politik mag oder nicht, Fakt wird sein, in einigen Jahren exportierst du kein Benzinauto mehr, z.B. nach China. Motoräder heute schon nicht mehr, da es in chinesischen Städten Fahrverbote für Verbrennungsmotoren bei Motorädern gibt. Konservative Kräfte, vor allem AfD, setzen auf Vergangenheit und begreifen bis heute nicht, das es eben bei Aldi längst Bioeier und Milch gibt. Nicht weil Aldi Ökofuzzis sind, sondern weil der Markt es verlangt und ein kapitalistisches Unternehmen Geschäfte machen will.

Was verstehst du unter Belastung der Bevölkerung? Bei uns in der Nähe wurden Farben hergestellt und damalige vernünftige Entsorgung von Giften, hätten damals auch einige Millionen gekostet und eben über Preis kunden belastet. So ist eben jetzt Boden verseucht weiträumig und dieses zu bereinigen kosten zig Milliarden. Heute das Volk nicht zu belasten, und dafür unsere Enkel das unvorstellfach Mehr hin zu verschieben, ist eine unverantwortbare Politik, die AfD vebreitet. Der angeblich billige Atomstrom, wird selbst in 20 000 Jahren noch Milliarden verschlingen, falls es uns bis dahin überhaupt noch gibt. Oder passt der Atommüll dann auf sich selbst auf?
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Raul71 » Fr 19. Okt 2018, 11:31

Tomaner hat geschrieben:(19 Oct 2018, 11:19)

Umweltschutz und etwas gegen Klimawandel zu tun, ist keine Symbolpolitik! Nach Berechnungen, würde es 1000 Milliarden kosten den Klimawandel zu stoppen
Nicht einmal das gesamte Geld, dass die Menschheit seit ihrem Bestehen produziert hat, würde ausreichen, um die laufenden Klimawandel zu verhindern. Es ist für den Menschen schlicht und einfach unmöglich.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 19. Okt 2018, 20:33

Raul71 hat geschrieben:Nicht einmal das gesamte Geld, dass die Menschheit seit ihrem Bestehen produziert hat, würde ausreichen, um die laufenden Klimawandel zu verhindern.
Geld ? Geld wird nicht "produziert" - Geld ist ein Konstrukt an das alle glauben. Ganz genau wie Menschenrechte - Religionen - die Liste der "Kopfgeburten" ist sehr lang :dead:

Was existiert, ist der menschengemachte Klimawandel - den kann man tatsächlich nicht verhindern, wenn man auch noch so fest daran glaubt es gäbe ihn nicht.

Es ist eigentlich eine Beleidigung jeglicher menschlicher Intelligenz - jährlich mehrere Kubikkilometer (allein an Erdöl) so oder so zu verbrennen - das Ergebnis in eine sehr begrenzte Atmosphäre zu entlassen und sich dann fest einzureden - es habe - es könne - da nix verändern :mad2:

Es gäbe ein einfaches Experiment - man berechnet einen Modellraum - steckt alle Zweifler einfach darein und leitet natürlich modellhaft all das hinein wie sonst in die viel größere Atmosphäre "gerät" - schnell wären all die Zweifler "überzeugt" und wir Übriggebliebenen könnten so in Ruhe darüber nachdenken was wir womöglich falsch machen und ob es noch hilft etwas daran zu verändern :thumbup:

Ich zweifle inzwischen auch daran, das die schwersten Verwerfungen noch in kurzer Zeit verhindern können - immerhin "arbeitet Homo sapiens" schon 200 Jahre eifrig daran, möglichst schnell zu verbrennen, was zuvor Millionen Jahre gedauert hat um es zu bilden. Menschen wie der blöde Frosch der langsam im Topf vor sich hinköchelt und zuspät merkt nun bin ich gar und tot.... :eek:

Aber ohne die Vollidioten, die einfach den logischen Zusammenhang nicht sehen wollen (die dummen Menschen die das nicht können, können es einfach nicht) wird das nix. Muss mich nicht interessieren - halt ich hab ja meinen Sohn vergessen - muss mal dringend mit ihm reden - bumsen ja - Kinder lieber nein. Es genügt völlig wenn die Enkel der andern verrecken oder einfach dahinvegetieren ... :dead:
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Raul71 » Fr 19. Okt 2018, 23:23

immernoch_ratlos hat geschrieben:(19 Oct 2018, 21:33)

Geld ? Geld wird nicht "produziert" - Geld ist ein Konstrukt an das alle glauben. Ganz genau wie Menschenrechte - Religionen - die Liste der "Kopfgeburten" ist sehr lang :dead:

Was existiert, ist der menschengemachte Klimawandel - den kann man tatsächlich nicht verhindern, wenn man auch noch so fest daran glaubt es gäbe ihn nicht.

Es ist eigentlich eine Beleidigung jeglicher menschlicher Intelligenz - jährlich mehrere Kubikkilometer (allein an Erdöl) so oder so zu verbrennen - das Ergebnis in eine sehr begrenzte Atmosphäre zu entlassen und sich dann fest einzureden - es habe - es könne - da nix verändern :mad2:

Es gäbe ein einfaches Experiment - man berechnet einen Modellraum - steckt alle Zweifler einfach darein und leitet natürlich modellhaft all das hinein wie sonst in die viel größere Atmosphäre "gerät" - schnell wären all die Zweifler "überzeugt" und wir Übriggebliebenen könnten so in Ruhe darüber nachdenken was wir womöglich falsch machen und ob es noch hilft etwas daran zu verändern :thumbup:

Ich zweifle inzwischen auch daran, das die schwersten Verwerfungen noch in kurzer Zeit verhindern können - immerhin "arbeitet Homo sapiens" schon 200 Jahre eifrig daran, möglichst schnell zu verbrennen, was zuvor Millionen Jahre gedauert hat um es zu bilden. Menschen wie der blöde Frosch der langsam im Topf vor sich hinköchelt und zuspät merkt nun bin ich gar und tot.... :eek:

Aber ohne die Vollidioten, die einfach den logischen Zusammenhang nicht sehen wollen (die dummen Menschen die das nicht können, können es einfach nicht) wird das nix. Muss mich nicht interessieren - halt ich hab ja meinen Sohn vergessen - muss mal dringend mit ihm reden - bumsen ja - Kinder lieber nein. Es genügt völlig wenn die Enkel der andern verrecken oder einfach dahinvegetieren ... :dead:
Natürlich werden Geldscheine produziert. Und die Summe aller Geldscheine, die jemals im Umluf waren, inkl. ihres jeweils festgelegten Wertes, würde nicht ausreichen, einen Klimawandel zu verhindern. So meinte ich das, Herr Supergscheid. ;)
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Schnitter » Fr 19. Okt 2018, 23:29

Raul71 hat geschrieben:(20 Oct 2018, 00:23)

Natürlich werden Geldscheine produziert. Und die Summe aller Geldscheine, die jemals im Umluf waren, inkl. ihres jeweils festgelegten Wertes, würde nicht ausreichen, einen Klimawandel zu verhindern. So meinte ich das, Herr Supergscheid. ;)


Wenn die Menschheit an einem Strang zöge und nicht anti-wissenschaftliche asoziale Egomanen quer trieben ließe sich der Klimawandel selbstredend eindämmen.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 20. Okt 2018, 08:24

Raul71 hat geschrieben:Natürlich werden Geldscheine produziert. Und die Summe aller Geldscheine, die jemals im Umluf waren, inkl. ihres jeweils festgelegten Wertes, würde nicht ausreichen, einen Klimawandel zu verhindern. So meinte ich das, Herr Supergscheid. ;)
Nach oben
Es wurden auch Tapeten produziert - sicher mehr Papier als die Menge Papiergeld die je produziert wurde. Was ganz offensichtlich nicht verstanden wird - dazu muss niemand ein "Herr Supergscheid" sein - es ist einzig der Mensch, der irgendwelche Fantasiewerte bestimmt. Die haben nichts, aber auch gar nichts mit irgendeinem physikalischen "Wert" zu tun.

Eine chemische Veränderung z.B. kann mit keiner Summe Geld rückgängig gemacht werden. Das ist in der Welt jenseits menschlicher Dummheit einfach von sog. "Naturgesetzen" abhängig.

Es ist nicht eine Banknote notwendig um etwas zu verändern - es genügen schlicht die notwendigen physikalischen Grundlagen um etwas zu verändern. Jemanden der schlicht und einfach tot ist, kann all das Papiergeld gern auch sämtliches Münzgeld plus alles Gold - alle Kaurimuscheln und sonstiges "Primitivgeld" - gern auch noch zig Karat Diamanten - nicht mehr lebendig machen.

Wenn man allerdings gerade noch rechtzeitig "händisch" eingreift, kann eine einfache "kostenlose" Wiederbelebung das eventuell ändern. Das ist dann allerdings "Wissenschaft" und "unbezahlbar"....

Ich weiß nicht, ob das bis zu Deinen Gehirnwindungen durchdringt. Aber die Bedrohung, welche von "Gläubigen" ausgeht, ist inzwischen zu groß um noch mit dem feinen Florett zu kämpfen. Ich muss nicht an den messbaren Wandel "glauben", ich kann ihn wissenschaftlich verstehen. Es ist eine sinnlose Diskussion die sich schnell in wunderbare Haarspalterei auflöst, wenn man versucht sich diesem Thema argumentativ zu nähern. Ein wichtiger Grund warum ich gerade kein "Grüner" bin.

Soweit als möglich, schließlich gehöre ich selbst der Gattung "Homo sapiens" an, halte ich mich an alles was sich messen und wägen lässt - versuche Wissenschaft zu verstehen und Pseudowissenschaft zu meiden. Hier noch ein Zitat dem es kaum noch was hinzuzufügen gibt :
Yuval Noah Harari hat geschrieben:Aber dank der kognitiven Revolution konnte nur der Sapiens sagen: »Der Löwe ist der Schutzgeist unseres Stammes.« Nur mit der menschlichen Sprache lassen sich Dinge erfinden und weitererzählen. Man könnte sie deshalb als »fiktive Sprache« bezeichnen. Nur der Mensch kann über etwas sprechen, das gar nicht existiert, und noch vor dem Frühstück sechs unmögliche Dinge glauben. Einen Affen würden Sie jedenfalls nie im Leben dazu bringen, Ihnen eine Banane abzugeben, indem Sie ihm einen Affenhimmel ausmalen und grenzenlose Bananenschätze nach dem Tod versprechen. Auf so einen Handel lassen sich nur Sapiens ein.
Darüber hinaus, ich weigere mich an unnützen Diskussionen zum "Klimawandel" zu beteiligen. Warum soll ich mit "Gläubigen" über deren schräges Weltbild unsinnige Lebenszeit vertun ?
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon MäckIntaier » Sa 20. Okt 2018, 14:11

Brainiac hat geschrieben:(19 Oct 2018, 10:07)


Es ist aber keines. Dass D das Klima nicht allein retten kann, ist eine Binsenweisheit, dass die Politik es nicht alleine kann, ebenfalls. Soll die deutsche Politik es deswegen am besten gar nicht versuchen? :rolleyes: Wenn man weltweiten Klimaschutz fordert, geht man als D besser mit gutem Beispiel voran. Wenn man von den Unternehmen und Menschen ein Umdenken fordert, geht man als Politik ebenfalls besser mit gutem Beispiel voran. Ansonsten kriegt man nämlich, mit Recht, genau das entgegen gehalten. Nennt sich auch kategorischer Imperativ, oder so ähnlich.


Vom moralischen Standpunkt aus betrachtet mag das hinkommen, aus der Machtperspektive scheint das zweifelhaft. Wie hoch genau der Anteil derjenigen sein mag, die den Klimawandel nicht leugnen, er wird nicht hoch genug sein, um demokratische Mehrheiten für wirksame Maßnahmen zusammenzubringen. Jedenfalls so lange nicht, so lange ihnen das Wasser nicht direkt vor der Haustür bis zum Hals steht. Je demokratischer ein Gemeinwesen, desto schwächer alle Maßnahmen. Diese Gesetze der Politik bestimmen auch die Grenzen der Grünen.

Paradoxerweise, dies an immernoch_ratlos, könnte man das Glaubensargument auch umdrehen. In dem Augenblick, in dem Messen etc. zu keinem Handlungsergebnis führt, können Sie nur noch auf diese Fähigkeit setzen, Phantastisches zu glauben. Wo ein Mensch so tief glaubt, dass er sogar größte materielle Opfer bringt, und nicht nur wie die grüne Klientel so oft nur ideelle oder durch Ablassbriefe abzugeltende, stünden die Chancen etwas besser, als ihn von der rationalen Seite her zu überzeugen.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Brainiac » Sa 20. Okt 2018, 15:38

MäckIntaier hat geschrieben:(20 Oct 2018, 15:11)

Vom moralischen Standpunkt aus betrachtet mag das hinkommen, aus der Machtperspektive scheint das zweifelhaft. Wie hoch genau der Anteil derjenigen sein mag, die den Klimawandel nicht leugnen, er wird nicht hoch genug sein, um demokratische Mehrheiten für wirksame Maßnahmen zusammenzubringen. Jedenfalls so lange nicht, so lange ihnen das Wasser nicht direkt vor der Haustür bis zum Hals steht. Je demokratischer ein Gemeinwesen, desto schwächer alle Maßnahmen. Diese Gesetze der Politik bestimmen auch die Grenzen der Grünen.

Ich sehe das nicht so fatalistisch, aber nehmen wir mal an, du hättest recht. Was ist deine Konsequenz daraus? Ist das demokratische Staatswesen aus deiner Sicht grundsätzlich unfähig, solche Herausforderungen zu meistern? Und wenn ja, was dann?
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon MäckIntaier » Sa 20. Okt 2018, 16:03

Brainiac hat geschrieben:(20 Oct 2018, 16:38)

Ich sehe das nicht so fatalistisch, aber nehmen wir mal an, du hättest recht. Was ist deine Konsequenz daraus? Ist das demokratische Staatswesen aus deiner Sicht grundsätzlich unfähig, solche Herausforderungen zu meistern? Und wenn ja, was dann?


Nur der unmittelbaren Not folgend sind die maßgeblichen demokratischen Gemeinwesen in der Lage, das, was dort vorher schon als notwendig erachtet wird, auch durchzusetzen. Dabei spielt sowohl der eigene Machterhalt der Parteien eine Rolle, als auch die Ohnmacht gegenüber einer global agierenden Wirtschaft. Die Konsequenzen? Der Weg der Industrialisierung wird zu Ende gegangen und alles, was sich in Energie umwandeln lässt, wird auch verbrannt werden. Alles andere scheint völlig utopisch. Die reale Gegenwart hält jedenfalls keine anderweitigen Fakten vor, die auf etwas anderes hindeuten würden. Und es gibt, solange das nicht global geschieht, auch keine entsprechende Hoffnung, dass de Abschaffung der Demokratie in einem Land zugunsten einer solchen Politik Signalcharakter hätte. Was bleibt ist der Wettlauf der Findigkeiten, schlechte Technologien durch gute zu ersetzen.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Brainiac » Sa 20. Okt 2018, 16:09

MäckIntaier hat geschrieben:(20 Oct 2018, 17:03)
Und es gibt, solange das nicht global geschieht, auch keine entsprechende Hoffnung, dass de Abschaffung der Demokratie in einem Land zugunsten einer solchen Politik Signalcharakter hätte.

Wir bräuchten also den "Weltkönig"?

Was bleibt ist der Wettlauf der Findigkeiten, schlechte Technologien durch gute zu ersetzen.

Aha. Und was spricht dann dagegen, auf politischer Ebene Anreize für "gute" Technologien zu schaffen?
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon MäckIntaier » Sa 20. Okt 2018, 16:59

Brainiac hat geschrieben:(20 Oct 2018, 17:09)

Wir bräuchten also den "Weltkönig"?


Wozu wäre der gut? Es gibt kein Zurück in absolutistische Zeiten, China ist hier erfolgreicher und macht vor, wie die Zukunft aussehen könnte. Politik und Wirtschaft werden zentral gesteuert, die soziale Überwachung durch digitale Kontrolle läuft verstärkt an - nur so ist eine weitgehende Kontrolle möglich. Das wäre die Alternative zur Demokratie, um das zu erreichen, was man umweltpolitisch für notwendig erachtet.


Brainiac hat geschrieben:(20 Oct 2018, 17:09)
Aha. Und was spricht dann dagegen, auf politischer Ebene Anreize für "gute" Technologien zu schaffen?


Absolut nichts, gleichgültig, ob es reale Verbesserungen verspricht oder der Beruhigung dient. Es ist eine Frage der Zeit - aber selbst das hochmoralisch gerüstete Deutschland verfehlt bekanntlich seine Umweltziele krachend und hat nicht einmal die Fähigkeit, seine Autoindustrie im Zaum zu halten bzw. hat dieser Tage in Brüssel wieder gezeigt, welche Prioritäten Politik hat.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Brainiac » Sa 20. Okt 2018, 17:39

MäckIntaier hat geschrieben:(20 Oct 2018, 17:59)

Wozu wäre der gut? Es gibt kein Zurück in absolutistische Zeiten, China ist hier erfolgreicher und macht vor, wie die Zukunft aussehen könnte. Politik und Wirtschaft werden zentral gesteuert, die soziale Überwachung durch digitale Kontrolle läuft verstärkt an - nur so ist eine weitgehende Kontrolle möglich. Das wäre die Alternative zur Demokratie, um das zu erreichen, was man umweltpolitisch für notwendig erachtet.

Glaube ich nicht. Wer stellt sicher, dass die, die an den Schalthebeln der zentralen Steuerung sitzen, überhaupt irgend etwas für "umweltpolitisch notwendig" erachten, was über ihren eigenen Machterhalt hinausgeht?

Absolut nichts, gleichgültig, ob es reale Verbesserungen verspricht oder der Beruhigung dient. Es ist eine Frage der Zeit - aber selbst das hochmoralisch gerüstete Deutschland verfehlt bekanntlich seine Umweltziele krachend und hat nicht einmal die Fähigkeit, seine Autoindustrie im Zaum zu halten bzw. hat dieser Tage in Brüssel wieder gezeigt, welche Prioritäten Politik hat.

Nun sind wir hier in einem Strang, in dem es um die Partei "Die Grünen" geht. Du hast mich zitiert und dich dabei so geäußert, dass bei mir der Eindruck entstanden war, du hieltest es für sinnlos, Die Grünen zu wählen, da demokratische Systeme grundsätzlich unfähig seien, umweltpolitisch, zumindest bei Thema "Klimaschutz", maßgebliche Verbesserungen zu bewirken. Daher habe ich mal nachgefragt, um zu klären, ob ich dich da richtig interpretiere und was eigentlich deine Position dazu ist, wir sind hier ja im Parteienforum. Bislang allerdings erfolglos, deine Beiträge machen auf mich einen eher fatalistisch/unverbindlichen Eindruck und könnten auch von einem überzeugten Nichtwähler stammen. :|
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 20. Okt 2018, 17:46

MäckIntaier hat geschrieben:Der Weg der Industrialisierung wird zu Ende gegangen und alles, was sich in Energie umwandeln lässt, wird auch verbrannt werden.
Homo sapiens könnte durchaus so enden - vermutlich haben kleinere "Trupps" eine gewisse Überlebenschance.

Eine positive Entwicklung in all dieser dystopischen Sicht ist allerdings "messbar" - es wird schleichend passieren - die noch vorhandene fossile Energie geht (glücklicherweise) nicht schlagartig zu Null. Es gibt - auch das ist ohne Rückgriff auf quasi religiösen Glauben "messbar"die notwendigen Erkenntnisse dafür. Das wurde dort, wo Du das offensichtlich nicht vermutest, schon jetzt erkannt. Die Investitionen eilen dem unvermeidlichen Ende - bzw. der Verknappung - schon voraus. Das mag ja nicht demokratisch veranlasst sein, aber Demokratie ist wie alles andere keine "physikalische Notwendigkeit". Diese "milde Herrschaftsform" folgt den sichtbaren und messbaren Ereignissen ohnedies mit einer gewissen Verzögerung. Da entsteht nichts "Eigenes", nur mehr oder minder gut funktionierende Reflexion dessen was ohnedies passiert. Einzig im Gegensatz zu allen Formen der Diktatur muss keine vorgefasste Entscheidung "bis zum letzten verteidigt werden".

"Man" passt sich an - auch wenn es so scheint, als ändere es sich nichts - wird mit Verzögerung die Veränderung wirksam. Beispiel die jüngsten "Grabenkämpfe" rund um den Verbrenner. Was gestern noch "undenkbar" schien ist "morgen" Realität. Das dies nicht ohne Opfer abgeht, ist leider "part and parcel" jeder Entwicklung.

In einer Demokratie ist Veränderung leichter möglich, weil man für die "falsche Idee" niemand "an die Wand stellen" muss. Diktaturen verteidigen sich und all ihre falschen Entscheidungen bis entweder alle tot sind oder eine andere Diktatur "übernimmt".

Nur ein kleines aber realistisches Beispiel - das Militär - sehr auf Energie angewiesen, muss sich ohne das "Brett vorm Kopf" auf "energieärmere Zeiten" vorbereiten. Einfach mal nach Studien suchen die auf "das Militär" zurückgehen. Die "warten" ganz gewiss nicht, bis das letzte Tröpfchen Sprit alle ist und schieben danach ihre Panzer.... :(
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Großer Adler » Sa 20. Okt 2018, 22:15

Liebe grünen Mitstreiter, eine Frage. Was ist ökologischer? Ich besitze ein 28 Jahre altes Auto seit 11 Jahren. Wäre es sinvoll in ein neues Auto zu investieren? Nebenbei bemerkt verursacht jedes produzierte KfZ, wenn man von einer Mittelklasse ausgeht, etwa 70to Schrott. Ist es sinnvoll, sich alle 2-5 Jahre ein Auto zu kaufen? Ist es sinnvoll Nachhaltigkeit und Abnutzung zu ignorieren, nur dass man derzeit ein aktuell grünes gefährt führt? Erklärt mir das mal. Ich kann nicht nachvollziehen, dass Grüne radikal neue ökologischere Autos auf den Markt bringen wollen, ohne daran zu denken was die Massenproduktion für Umweltschäden verursachen kann. Ich steh echt sufn Schlauch, geht es euch um Umweltschutz oder grünen Massenkonsum?

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