Kanzlerkandidat der SPD

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Texas41
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon Texas41 » Do 26. Jan 2017, 09:13

frems hat geschrieben:(26 Jan 2017, 08:52)

Schon klar. Null Ahnung, aber voll dagegen. Richtig guter DDR-Style. Alles was fremd, unbekannt, neu erscheint, muss abgelehnt werden.


Alles, was sinnlos deutsche Steuergelder verbrennt muß abgelehnt werden und da steht die EU relativ weit oben auf der Liste! Im übrigen glaube ich kaum, daß Du überhaupt mitreden könntest, wenn es um "richtig guten DDR-Style" ginge :p
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relativ
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon relativ » Do 26. Jan 2017, 09:17

Der General hat geschrieben:(26 Jan 2017, 04:31)

Kanzlerkandidat der SPD

Mit Martin Schulz und dem Rückzug vom Gabriel, zeichnet sich weiter ein Untergang der SPD ab !
Du kannst dich mit der Kristallkugel vom Scheuer vereinen. ;)
Der Sigmar, möchte sich nun also mehr um seine Familie kümmern und wird demnächst Aussenminister :eek: :|
Ja, Aussenminister ! Ein Amt, wobei man sich schön am Sack kratzen kann und einfach mal so die Welt kennen lernen darf, viel Familie und viel Freizeit... nicht wahr.... :)

Die Aussenpolitik, ist aktuell und auch langfristig das WICHTIGSTE für Deutschland und EUROPA !!! ABER der Sigmar braucht da auch Zeit für Familie na klar :D

Es ist einfach nur Unsäglich wie Verantwortungslos die SPD agiert! Martin Schulz ist nichts weiter als eine Notlösung, ein Lückenbüser weil kein anderer wollte/sich traute.... so seh ich das!

Ich fände es ja viel besser, wenn mancher mal für ne Mark sein Hirn mehr anstrengen würde.
Steinbrück wird Bundespräsident, Gabirel hat im mom. im Kabinett von den SPD-Leuten die meiste Erfahrung und Schulz soll nicht ins Kabinett. Ich zähle da 1 mal 1 zusammen und voila. Gabriel wird bis zu den Wahlen Aussenminister. Danach werden die Karten eh neu gemischt.
Was glaubst du was ist stressiger? "Nur" Aussenminister, oder Wirtschaftminister mit gleichzeitigen Kanzlerwahlkampf?

Martin Schulz:

Ein Buchhändler (was ja nicht schlimm ist) aber ein noch größerer Quatschkopf bzw. Populist als Beispielsweise ein Herr Gauland. Ich habe mir sehr viele Reden und Auftritte von diesem Schulz angesehen.... Mit einem echten SPD´ler hatte das absolut nichts zu tun.
Na wer war denn für dich z.B. ein echter SPDler? Helmut Schmidt, Schröder, Brandt? Tja solltest du diese Personen als richtige SPDler erkennen, dann frag ich mich, was dann ein Herr Schulz für dich ist?

Sorry, aber Martin Schulz ist nach meiner Meinung nach, eine Politische Nullnummer und ein Schwätzer zugleich, der nur sehr wenig Kompetenz besitzt!
Jo deine Meinung, wenn ich deine post jetzt mal so analysiere, wundert mich dies auch nicht und kann das auch gut einschätzen. :D
Gegenüber Angie, wird er sicher Haushoch verlieren und damit auch die SPD! Als "LINKER" hoffe ich auf viele Stimmen für die Partei DIE LINKE, gleichzeitig noch weitere 4 Jahre in der Opposition!!!

Es mag sein, daß es für Merkel noch nicht reicht, aber evtl. kann er aus der SPD mehr rausholen als es Gabriel möglich gewesen wäre und dies wäre für mich auch schon mal ein Erfolg.

Die SPD. zeigt für mich Auflösungserscheinungen ..... Unsagbar schlechte Politiker dort am Start.....Schulz,Gabriel,Kraft,Steinmeier,Scholz und Stegner, nicht zu vergessen Oppermann rauche ich durch die Pfeiffe und sind allesamt sehr schlechte Politiker :|
Plapperst du dies nur nach, oder hast du da auch eine persönliche Erklärung für?
Ich glaube ja z.B., das du noch nicht mal Doofbritt durch deine Pfeiffe rauchen kannst. ;)
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon Texas41 » Do 26. Jan 2017, 09:23

relativ hat geschrieben:(26 Jan 2017, 09:17)
Es mag sein, daß es für Merkel noch nicht reicht, aber evtl. kann er aus der SPD mehr rausholen als es Gabriel möglich gewesen wäre und dies wäre für mich auch schon mal ein Erfolg.


Wir sind ja selten einer Meinung, aber in dem Punkt stimme ich zu! Schulz ist zwar eine Laberbacke, von der momentan keiner so genau weiß, wofür er überhaupt steht, aber er wird der SPD mehr Stimmen bringen als Siggi. Das ist aber auch nicht all zu schwer denn unbeliebter als Gabriel kann man ja auch kaum sein.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon relativ » Do 26. Jan 2017, 09:29

Texas41 hat geschrieben:(26 Jan 2017, 09:23)

Wir sind ja selten einer Meinung, aber in dem Punkt stimme ich zu! Schulz ist zwar eine Laberbacke, von der momentan keiner so genau weiß, wofür er überhaupt steht, aber er wird der SPD mehr Stimmen bringen als Siggi. Das ist aber auch nicht all zu schwer denn unbeliebter als Gabriel kann man ja auch kaum sein.

Vorallem war er in seiner eigenen Partei nicht sonderlich beliebt und dies ist ja noch schwerwiegender, als Wählerumfragen die sich auch mal stärker ändern können.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon Scipio » Do 26. Jan 2017, 09:33

H2O hat geschrieben:(25 Jan 2017, 22:29)

Ja, da werden Sie wohl Recht haben! Anders kann ich mir wirklich nicht das betonte Schweigen der Kanzlerin erklären. Überhaupt nicht verstehen kann ich aus meinem Mauseloch heraus, warum Herr Gabriel das Wirtschaftsministerium geräumt hat. Das ist und bleibt doch mit dem Auftrag "Energiewende" eine Jahrhundertaufgabe, die er, inhaltlichen Ehrgeiz vorausgesetzt, auch in einer nachfolgenden GroKo erfüllen könnte. Will der Mann sich aus der Berliner Politik verabschieden?

Das Auswärtige Amt wäre mit dem Schwerpunkt "Europa" doch das ideale Tummelfeld für Herrn Schulz gewesen. Der wird dort sehr wahrscheinlich nach entsprechendem Wahlausgang Ende des Jahres ohnehin landen. Die Standardrolle war doch bisher immer Außenminister und Vizekanzler.

Die Ausgangslage sieht heute die Union bei 36% bis 37% der Wählerstimmen, die SPD bei 20% bis 22%. Mit welchem Knalleffekt kann die SPD diesen Abstand aufholen? Wenn die AfD weiter so viel Zustimmung findet, dann bleibt nur eine GroKo für eine arbeitsfähige Regierung.


Ich kann mir gut vorstellen, warum Schulz nicht Außenminister wird. Zum einen muss er sich in der Innenpolitik profilieren, zum anderen wäre er Vertreter der Regierung Merkel. Sich im Wahlkampf gegen sie zu profilieren wäre dann deutlich schwerer und würde nicht ernst genommen.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon pikant » Do 26. Jan 2017, 09:36

Der General hat geschrieben:(26 Jan 2017, 04:31)

Kanzlerkandidat der SPD

Mit Martin Schulz und dem Rückzug vom Gabriel, zeichnet sich weiter ein Untergang der SPD ab !


Die SPD. zeigt für mich Auflösungserscheinungen ..... Unsagbar schlechte Politiker dort am Start.....Schulz,Gabriel,Kraft,Steinmeier,Scholz und Stegner, nicht zu vergessen Oppermann rauche ich durch die Pfeiffe und sind allesamt sehr schlechte Politiker :|


knallharte, unrealistische Analyse vom grottenfeinsten.

Martin Schulz wird die SPD wieder Richtung 30% fuehren - gehe mal von 25-30% in dieser Rubrik aus, wenn es in der SPD normal bis zur BTW laueft.

lese gerade, dass Schulz in der Beliebtheit gleichauf mit Merkel ist und die SPD-Waehler Schulz als Kanzlerkandidaten begruesen - Schulz ist zudem ein Zeichen, dass man in der SPD auf Europa setzt und wieder mit reine SPD Politik betreiben will - soziale Gerechtigkeit als Stichwort.
das ein oder andere Prozent wird er wohl der Linkspartei abknipsen, die sich ja mit ihrem Steuerkonzept aus der realen Politik ein wenig verabschiedet hat - da kann jetzt Schulz wildern, aber auch in der Mitte.

die Wahl ist mit der Nominierung von Schulz spannender geworden.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon frems » Do 26. Jan 2017, 09:43

Texas41 hat geschrieben:(26 Jan 2017, 09:13)

Alles, was sinnlos deutsche Steuergelder verbrennt muß abgelehnt werden und da steht die EU relativ weit oben auf der Liste! Im übrigen glaube ich kaum, daß Du überhaupt mitreden könntest, wenn es um "richtig guten DDR-Style" ginge :p

Du kriegst von Wählen nichts mir, kennst die Politiker nicht, weißt nicht wofür sie zuständig sind und was sie im Amt getan haben, aber bist voll überzeugt dagegen :p rennst du mit "Putin, hilf uns!"-Schildern durch Dresden?
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon yogi61 » Do 26. Jan 2017, 09:51

Man muss erst einmal abwarten, für was Schulz überhaupt steht. Ich weiss es bisher nicht. Durch die SPD muss ein Ruck nach links gehen. Sollte er nur wieder so ein neoliberaler Lakai sein,wird er eben genau so verbrannt wie seine Vorgänger und die SPD bleibt am Boden.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon pikant » Do 26. Jan 2017, 09:56

yogi61 hat geschrieben:(26 Jan 2017, 09:51)

Man muss erst einmal abwarten, für was Schulz überhaupt steht. Ich weiss es bisher nicht. Durch die SPD muss ein Ruck nach links gehen. Sollte er nur wieder so ein neoliberaler Lakai sein,wird er eben genau so verbrannt wie seine Vorgänger und die SPD bleibt am Boden.


das bringt doch die SPD fuer R2G nicht weiter, wenn man nur der Linkspartei Stimmen abnimmt - Schulz muss im CDU Revier wildern.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon yogi61 » Do 26. Jan 2017, 09:59

pikant hat geschrieben:(26 Jan 2017, 09:56)

das bringt doch die SPD fuer R2G nicht weiter, wenn man nur der Linkspartei Stimmen abnimmt - Schulz muss im CDU Revier wildern.


Er muss zunächst einmal die ehemaligen sozialdemokratischen Wähler wiedergewinnen.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon Texas41 » Do 26. Jan 2017, 10:00

frems hat geschrieben:(26 Jan 2017, 09:43)

Du kriegst von Wählen nichts mir, kennst die Politiker nicht, weißt nicht wofür sie zuständig sind und was sie im Amt getan haben, aber bist voll überzeugt dagegen :p rennst du mit "Putin, hilf uns!"-Schildern durch Dresden?


Hast Du es immer noch nicht gelernt, Beiträge richtig zu lesen? Daß ich die EU ablehne und EU-Wahlen prinzipiell boykottiere heißt nicht, daß ich nicht weiß, was die EU tut und was sie nicht tut! Allerdings muß ich dazu nicht jeden einzelnen Politiker kennen, der im EU-Parlament sitzt. Abgesehen davon muß man sich ja nur etwas mit deutscher Politik beschäftigen und stößt dabei zwangsläufig auf einen Großteil der europäisch verordneten "Stilblüten".

Und: ich brauch keine Hilfe - weder von Putin noch Trump oder Merkel. Du wirst es nie erleben, daß ich mich politisch oder gesellschaftlich engagiere oder gegen oder für irgendetwas demonstriere. Ich will mit dem politischen Klüngel nicht mehr zu tun haben als nötig. Mir würde es im Traum nicht einfallen, meine deutlich zu gering bemessene Freizeit auf irgendwelchen Demos zu verschwenden.....

Aber Du bist ja scheinbar der Allwissende: also wofür steht Herr Schulz denn in Sachen deutscher Politik? Er saß weder in einem Landtag noch im Bundestag und Minister- oder SPD-Führungsfunktion hatte er auch nicht.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon H2O » Do 26. Jan 2017, 10:01

yogi61 hat geschrieben:(26 Jan 2017, 09:51)

Man muss erst einmal abwarten, für was Schulz überhaupt steht. Ich weiss es bisher nicht. Durch die SPD muss ein Ruck nach links gehen. Sollte er nur wieder so ein neoliberaler Lakai sein,wird er eben genau so verbrannt wie seine Vorgänger und die SPD bleibt am Boden.


Strategisch beschert der Linksruck einer SPD aber geschwächte Linksparteien wie die LINKE oder die Grünen. Damit ist gar nichts gewonnen. Eigentlich müßte die SPD unter FDP-CDU-Wählern um Zustimmung kämpfen. Nur so kann es linke Mehrheiten geben.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon pikant » Do 26. Jan 2017, 10:03

yogi61 hat geschrieben:(26 Jan 2017, 09:59)

Er muss zunächst einmal die ehemaligen sozialdemokratischen Wähler wiedergewinnen.



die letzten Ergebniss ueber 30% hat Schroeder eingefahren
die SPD muss mehr auf soziale Gerechtigkeit setzen und die Mittelschicht und ein klares Bekenntnis zu Europa, klarer Kampf gegen Terrorismus und mehr Geld fuer Bildung und Infrastruktur.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon pikant » Do 26. Jan 2017, 10:04

H2O hat geschrieben:(26 Jan 2017, 10:01)

Strategisch beschert der Linksruck einer SPD aber geschwächte Linksparteien wie die LINKE oder die Grünen. Damit ist gar nichts gewonnen. Eigentlich müßte die SPD unter FDP-CDU-Wählern um Zustimmung kämpfen. Nur so kann es linke Mehrheiten geben.


genau richtig analysiert!
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon yogi61 » Do 26. Jan 2017, 10:04

H2O hat geschrieben:(26 Jan 2017, 10:01)

Strategisch beschert der Linksruck einer SPD aber geschwächte Linksparteien wie die LINKE oder die Grünen. Damit ist gar nichts gewonnen. Eigentlich müßte die SPD unter FDP-CDU-Wählern um Zustimmung kämpfen. Nur so kann es linke Mehrheiten geben.


Viele der Wähler die Du ansprichst, haben mit der FDP oder der Union eigentlich gar nichts am Hut. Die SPD hat viele Wähler verloren, weil die frustriert waren und einfach nur das Original oder Merkel gewählt haben.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon yogi61 » Do 26. Jan 2017, 10:06

pikant hat geschrieben:(26 Jan 2017, 10:03)

die letzten Ergebniss ueber 30% hat Schroeder eingefahren
die SPD muss mehr auf soziale Gerechtigkeit setzen und die Mittelschicht und ein klares Bekenntnis zu Europa, klarer Kampf gegen Terrorismus und mehr Geld fuer Bildung und Infrastruktur.


Die Ergebnisse hat Schröder eingefahren, weil kein Mensch wusste, dass er neoliberale Politik macht. Ausserdem hat er hin und wieder schlicht Glück mit Naturkatastrophen und der US-Kriegspolitik gehabt, das sollte man nicht vergessen.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon pikant » Do 26. Jan 2017, 10:06

yogi61 hat geschrieben:(26 Jan 2017, 10:04)

Viele der Wähler die Du ansprichst, haben mit der FDP oder der Union eigentlich gar nichts am Hut. Die SPD hat viele Wähler verloren, weil die frustriert waren und einfach nur das Original oder Merkel gewählt haben.


viele Waehler der SPD sind doch zur CDU abgewandert oder haben nciht mehr gewaehlt - auf beiden Feldern muss nun gearbeitet werden.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon relativ » Do 26. Jan 2017, 10:06

H2O hat geschrieben:(26 Jan 2017, 10:01)

Strategisch beschert der Linksruck einer SPD aber geschwächte Linksparteien wie die LINKE oder die Grünen. Damit ist gar nichts gewonnen. Eigentlich müßte die SPD unter FDP-CDU-Wählern um Zustimmung kämpfen. Nur so kann es linke Mehrheiten geben.

Martin Schulz kann es ziemlich egal sein, woher sein mehr an Stimmne kommt, hauptsache er kann sie gewinnen.
Ob er die Menschen genug überzeugen kann und ob die Begleidumstände in der Wahlkampfphase ihm helfen werden, bleibt abzuwarten. Desweiteren gibt es da immer noch den großen Batzen der Nichtwähler und der Unentschlossenen.
Denen empfehle ich den Wahlomaten und das persönliche Bauchgefühl als Hilfestellung.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon pikant » Do 26. Jan 2017, 10:07

yogi61 hat geschrieben:(26 Jan 2017, 10:06)

Die Ergebnisse hat Schröder eingefahren, weil kein Mensch wusste, dass er neoliberale Politik macht. Ausserdem hat er hin und wieder schlicht Glück mit Naturkatastrophen und der US-Kriegspolitik gehabt, das sollte man nicht vergessen.


nach Agenda 2010 hat er noch knapp 35% in die Scheune gefahren und dann ging er und der Abstieg der SPD nahm seinen Lauf.
jetzt hat Schulz die Chance der SPD wieder Kraft zu verleihen.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon H2O » Do 26. Jan 2017, 10:14

yogi61 hat geschrieben:(26 Jan 2017, 10:04)

Viele der Wähler die Du ansprichst, haben mit der FDP oder der Union eigentlich gar nichts am Hut. Die SPD hat viele Wähler verloren, weil die frustriert waren und einfach nur das Original oder Merkel gewählt haben.


Wenn das so wäre, dann hätten Sie Recht. Als verhältnismäßig unpolitischer Mensch hätte ich vermutet, daß DIE LINKE und vielleicht auch DIE GRÜNEN abtrünnigen SPD-Wählern eine neue Heimat gegeben haben. Warum sollte Herr Schulz nun die Kanzlerpartei rupfen? Mit welcher Aussicht auf politische Gestaltung? Das war der Knalleffekt, den ich an anderer Stelle meinte. Mit welchem Knalleffekt also?

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