Der UN-Migrationspakt

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Schnitter
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Re: Der UN-Migrationspakt

Beitragvon Schnitter » So 11. Nov 2018, 17:58

Julian hat geschrieben:(11 Nov 2018, 17:46)

Der SPIEGEL ist eines der Leitmedien der Linksgrünen....


Gähn, der Aluhut klemmt:

https://www.zeit.de/politik/deutschland ... du-csu-afd

Da werden die Lügen der AfD auch thematisiert.

Wenn er nicht bindend ist, warum wird er dann überhaupt unterzeichnet? Warum kommt in dem Pakt ständig das Wort "wir verpflichten uns" vor?

Warum habe ich das Gefühl, dass sich linksgrüne Rechtsanwälte der Asylindustrie u.a. auf diesen Pakt berufen werden, wenn es darum geht, ihren Schützlingen Aufenthalt und Geld zu verschaffen?

Außerdem werden die Grünen, sobald sie an die Macht kommen, diesen Pakt nutzen, um ihre Vorstellungen von Migration durchzusetzen, indem sie "Klimaflüchtlinge" und alle möglichen Leute aus Dritte-Welt-Ländern in Deutschland ansiedeln, um die einheimische Bevölkerung zu minorisieren.


AfD-Aluhut im Endstadium :D

Ich habe mitbekommen, dass die Gewalt gegen die AfD ausartet, ja


Alles weitgehend friedlich gelaufen.

Lass dich nicht von deinen Aluhut Medien blenden.
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Re: Der UN-Migrationspakt

Beitragvon Letzter_Hippie » So 11. Nov 2018, 18:22

Fliege hat geschrieben:(11 Nov 2018, 15:52)

Liste der Erste-Welt-Länder umfasst (Länder des Westens, Miniländer ausgelassen):
USA, Kanada; Island, Britannien, Irland, Portugal, Spanien, Frankreich, Schweiz, Deutschland, Belgien, Niederlande, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, Estland, Lettlan, Litauen, Polen, Slowakei, Tschechien, Österreich, Ungarn, Slowenien, Italien, Griechenland, Zypern; Israel; Australien, Neuseeland.


Das sind etwa die Länder, die m.o.w. direkt auf dem Wertekanon des SPQR beruhen, und damit auf dem Humanismus. Und ohne diesen Wertekanon gäbe es nirgendwo auf der Welt einen Humanismus, oder eine Demokratie, oder eine Renaissance, oder eine Aufklärung, oder Menschenrechte.

Das ist die Schizophrenie der Grünlinken: dass genau das, was sie mit allen Mitteln zerstören wollen, eben das ist, worauf sie sich letztlich berufen.
Und deshalb verfügen sie auch über keinerlei Argumente mehr, sondern ihnen bleibt nur noch die rohe totalitäre Gewalt.
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Julian
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Re: Der UN-Migrationspakt

Beitragvon Julian » So 11. Nov 2018, 18:28

Schnitter hat geschrieben:(11 Nov 2018, 17:58)

Gähn, der Aluhut klemmt:

https://www.zeit.de/politik/deutschland ... du-csu-afd

Da werden die Lügen der AfD auch thematisiert.



AfD-Aluhut im Endstadium :D



Alles weitgehend friedlich gelaufen.

Lass dich nicht von deinen Aluhut Medien blenden.


Haben Sie eigentlich schon ein einziges Argument gebracht in der Debatte?

Die Debatte zerfällt meiner Meinung nach in drei Aspekte:
1. Inhaltliche Argumene pro und contra
2. Bewertung des gewählten Verfahrens, also z.B. Vermeidung einer öffentlichen Debatte; Zustimmung unter Umgehung des Parlamentes
3. Internationale Perspektive: Sind die USA, Österreich, Israel und die vielen anderen Länder, die voraussichtlich nicht unterschreiben wollen, auch alle Aluhut-Träger/ Rechtsextremisten/ etc.?
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Re: Der UN-Migrationspakt

Beitragvon Orbiter1 » So 11. Nov 2018, 19:00

Von der österreichischen Regierung gibt es eine Liste von Punkten im Migrationspakt mit denen sie nicht einverstanden sind, sofern sie über österreichisches Recht hinausgehen, und die deswegen zur Ablehnung des Migrationspakt führten.

"Insbesondere lehnt Österreich folgende Punkte des VN-Migrationspaktes ab, soweit sie über die geltende österreichische Rechtslage hinausgehen:

Erleichterung des Statuswechsels regulärer-irregulärer Migrant

Familienzusammenführung soll erleichtert werden

Verbesserte Inklusion in den Arbeitsmarkt

Schaffung einer Übertragung von Ansprüchen in die Sozialversicherung

Zurverfügungstellung einer Grundversorgung

Zurverfügungstellung von Schulressourcen

Zugang zu höherer Bildung

Anerkennung von formal nicht erworbenen Qualifikationen

Erleichterung von Unternehmensgründungen

Zugang zum Gesundheitssystem

Ansiedlungsoptionen für Klimaflüchtlinge

Übernahme von Best-practices in der Integration

Verfolgung von Hassverbrechen

Aufklärung über rechtliche Verfolgungsmöglichkeiten zugunsten der Opfer von Hassverbrechen (Anzeigen, Schadenersatz)

Verhinderung von Täterprofilerstellungen aufgrund der Rasse, Ethnie oder Religion

Motivierung zur Aufdeckung von Intoleranz

Verhinderung von Internierungen und das Verbot von Sammelabschiebungen"

Quelle: https://amp.diepresse.com/5522097

Handelt es sich bei Österreich um ein Dritte-Welt-Land? Wo soll denn in diesen Punkten der Migrationspakt über österreichisches Recht hinausgehen?
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Re: Der UN-Migrationspakt

Beitragvon unity in diversity » Mo 12. Nov 2018, 01:45

Letzter_Hippie hat geschrieben:(11 Nov 2018, 01:23)

Dann lügen die Grünlinken in dem Punkt also auch, und es stimmt gar nicht, dass ohne die Scheinflüchtlinge unsere Rente weg ist?!? Wozu beharrt man dann eigentlich auf Zuwanderung?

Vielleicht ist eine Zunahme der Verteilungskämpfe in bestimmten Ländern politisch gewollt.
Auf etwas anderes kann es ja kaum hinauslaufen.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
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Re: Der UN-Migrationspakt

Beitragvon Fliege » Mo 12. Nov 2018, 21:42

Auch Bulgarien hat keine Lust mehr, den UN-Migrationspakt zu unterschreiben.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".
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Re: Der UN-Migrationspakt

Beitragvon Letzter_Hippie » Mo 12. Nov 2018, 21:50

unity in diversity hat geschrieben:(12 Nov 2018, 01:45)

Vielleicht ist eine Zunahme der Verteilungskämpfe in bestimmten Ländern politisch gewollt.
Auf etwas anderes kann es ja kaum hinauslaufen.


Das kann man auch auf verschiedene Weise interpretieren. Dass von Arbeitgebern ein Interesse an einem Überangebot an Arbeitskräften (für einfachere Arbeiten) besteht, hat mir kürzlich eine SPD-Politikerin so erklärt. Das lustige dabei ist, dass die als "rechtsextrem" bezeichneten Gruppen dasselbe erklären.

Verlang bitte nicht, dass ich da noch durchblicken soll. Seufz, früher hatte man politische Gruppen, deren Agenda wenigstens binnenkonsistent (=in sich selber schlüssig) war. :(
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Re: Der UN-Migrationspakt

Beitragvon odiug » Mo 12. Nov 2018, 23:06

t
Orbiter1 hat geschrieben:(11 Nov 2018, 19:00)

Von der österreichischen Regierung gibt es eine Liste von Punkten im Migrationspakt mit denen sie nicht einverstanden sind, sofern sie über österreichisches Recht hinausgehen, und die deswegen zur Ablehnung des Migrationspakt führten.

"Insbesondere lehnt Österreich folgende Punkte des VN-Migrationspaktes ab, soweit sie über die geltende österreichische Rechtslage hinausgehen:

Erleichterung des Statuswechsels regulärer-irregulärer Migrant

Familienzusammenführung soll erleichtert werden

Verbesserte Inklusion in den Arbeitsmarkt

Schaffung einer Übertragung von Ansprüchen in die Sozialversicherung

Zurverfügungstellung einer Grundversorgung

Zurverfügungstellung von Schulressourcen

Zugang zu höherer Bildung

Anerkennung von formal nicht erworbenen Qualifikationen

Erleichterung von Unternehmensgründungen

Zugang zum Gesundheitssystem

Ansiedlungsoptionen für Klimaflüchtlinge

Übernahme von Best-practices in der Integration

Verfolgung von Hassverbrechen

Aufklärung über rechtliche Verfolgungsmöglichkeiten zugunsten der Opfer von Hassverbrechen (Anzeigen, Schadenersatz)

Verhinderung von Täterprofilerstellungen aufgrund der Rasse, Ethnie oder Religion

Motivierung zur Aufdeckung von Intoleranz

Verhinderung von Internierungen und das Verbot von Sammelabschiebungen"

Quelle: https://amp.diepresse.com/5522097

Handelt es sich bei Österreich um ein Dritte-Welt-Land? Wo soll denn in diesen Punkten der Migrationspakt über österreichisches Recht hinausgehen?

Diese letzte Frage ist der eigentliche Punkt.
Die UN Charta geht in keinem Punkt über geltendes Recht in Österreich, ja der EU hinaus.
Es geht also nicht darum, einen Eingriff der UNO auf die nationale Souveränität abzuwehren, sondern vielmehr darum, bestehendes, österreichisches Recht abschaffen zu wollen.
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Re: Der UN-Migrationspakt

Beitragvon Raul71 » Mo 12. Nov 2018, 23:30

Fliege hat geschrieben:(12 Nov 2018, 21:42)

Auch Bulgarien hat keine Lust mehr, den UN-Migrationspakt zu unterschreiben.
Wie es immer so ist. Bevor man unterschreibt liest man auch das "Kleingedruckte".
Ein Horrorpapier für Ziel- und Wunschländer wie Deutschland. Auch Israel hält sich raus und bezeichnet das Papier als Pakt der Wölfe.
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Re: Der UN-Migrationspakt

Beitragvon Alpha Centauri » Mo 12. Nov 2018, 23:36

unity in diversity hat geschrieben:(12 Nov 2018, 01:45)

Vielleicht ist eine Zunahme der Verteilungskämpfe in bestimmten Ländern politisch gewollt.
Auf etwas anderes kann es ja kaum hinauslaufen.



Naja das Migration wird ja auch von einigen politischen Kräften (hierzulande AFD und Co) dazu gerne bereitwillig benutzt , um andere Probleme zu verschweigen bzw. von ihnen abzulenken ( etwa soziale Probleme, Wohnungsbau, Rente, Pflege,Sozialsysteme, Klimaschutz usw)
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Re: Der UN-Migrationspakt

Beitragvon jack000 » Mi 14. Nov 2018, 18:44

Alpha Centauri hat geschrieben:(12 Nov 2018, 23:36)

Naja das Migration wird ja auch von einigen politischen Kräften (hierzulande AFD und Co) dazu gerne bereitwillig benutzt , um andere Probleme zu verschweigen bzw. von ihnen abzulenken ( etwa soziale Probleme, Wohnungsbau, Rente, Pflege,Sozialsysteme, Klimaschutz usw)

Nein, die weisen darauf hin, dass durch das illegale Eindringen ein jedes dieser Themen (außer Klimaschutz) sich verschlechtert hat. Besser geworden ist hingegen nichts, oder ist dir da irgendwas bekannt?
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Der UN-Migrationspakt

Beitragvon Fliege » Mi 14. Nov 2018, 19:28

jack000 hat geschrieben:(14 Nov 2018, 18:44)
Besser geworden ist hingegen nichts, oder ist dir da irgendwas bekannt?

Mich würde auch interessieren, was da durch die Illegalen besser geworden sein soll. Ein solcher Punkt wäre geeignet, für den UN-Pakt glaubwürdige Werbung zu machen.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".
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Re: Der UN-Migrationspakt

Beitragvon Nightrain » Do 15. Nov 2018, 10:24

Macht es den Grünen eigentlich Spaß den Migrationspakt in Deutschland zu torpedieren? Das Interview macht mich schon recht fassungslos...

"Der Migrationspakt formuliert mehrere Leitlinien, die erst noch in nationales Recht gegossen werden müssen, auch in Deutschland. Wir haben dazu einen Antrag in den Bundestag eingebracht, in dem wir die schnelle Umsetzung des Pakts fordern."

"Wir fordern, dass jeder grundsätzlich die Möglichkeit bekommen sollte über unser Punktesystem zur Jobsuche nach Deutschland kommen zu können. Jeder Arbeitswillige sollte die Chance haben, seinen Abschluss in Deutschland prüfen zu lassen. Und er sollte die Chance haben, sich in Deutschland nachqualifizieren und weiterbilden zu können."

Jeder soll nach Duetschland einreisen dürfen zur Arbeitssuche? Jeder soll sich in Deutschland bilden ud qualifizieren (lassen) dürfen? (mit wessen Geld eigentlich, schließlich ist derjenige jaarbeitslos?)

https://www.welt.de/politik/deutschland ... -hoch.html
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Re: Der UN-Migrationspakt

Beitragvon Tom Bombadil » Do 15. Nov 2018, 12:30

Naja, solange die Grünen für ihre Politik und ihre Ideen so viel Zustimmung bei den Wählern finden, scheinen sie ja etwas richtig zu machen. Wenn jemand prinzipiell qualifiziert ist, habe ich nichts dagegen, dass er sich hier einen Job suchen kann, das ist doch eine Win-Win-Situation, es muss allerdings 100%ig sicher gestellt werden, dass derjenige das Land verlässt, wenn er keinen Job findet, da darf es dann keine Ausnahmen geben. Was "nachqualifizieren" bedeuten soll, müsste erklärt werden, dass sich jemand neben seinem Job weiterbildet ist doch nur begrüßenswert.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Der UN-Migrationspakt

Beitragvon Audi » Do 15. Nov 2018, 13:04

Tom Bombadil hat geschrieben:(15 Nov 2018, 12:30)

Naja, solange die Grünen für ihre Politik und ihre Ideen so viel Zustimmung bei den Wählern finden, scheinen sie ja etwas richtig zu machen. Wenn jemand prinzipiell qualifiziert ist, habe ich nichts dagegen, dass er sich hier einen Job suchen kann, das ist doch eine Win-Win-Situation, es muss allerdings 100%ig sicher gestellt werden, dass derjenige das Land verlässt, wenn er keinen Job findet, da darf es dann keine Ausnahmen geben. Was "nachqualifizieren" bedeuten soll, müsste erklärt werden, dass sich jemand neben seinem Job weiterbildet ist doch nur begrüßenswert.

und genau das kannst du vergessen
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Re: Der UN-Migrationspakt

Beitragvon Quatschki » Do 15. Nov 2018, 14:06

Tom Bombadil hat geschrieben:(15 Nov 2018, 12:30)

Naja, solange die Grünen für ihre Politik und ihre Ideen so viel Zustimmung bei den Wählern finden, scheinen sie ja etwas richtig zu machen. Wenn jemand prinzipiell qualifiziert ist, habe ich nichts dagegen, dass er sich hier einen Job suchen kann, das ist doch eine Win-Win-Situation, es muss allerdings 100%ig sicher gestellt werden, dass derjenige das Land verlässt, wenn er keinen Job findet, da darf es dann keine Ausnahmen geben. Was "nachqualifizieren" bedeuten soll, müsste erklärt werden, dass sich jemand neben seinem Job weiterbildet ist doch nur begrüßenswert.

Wir haben Digitalisierung und weltweite Vernetzung.
Um sich einen Job oder eine Ausbildungsmöglichkeit zu suchen, muß man nicht vor Ort sein.
Wenn Konzerne oder Mittelständler die Leute wirklich brauchen und dafür auf ihre Kosten qualifizieren wollen, kann man Auswahl, Anwerbung, Sprach- und Vorbereitungskurse in den Herkunftsländern organisieren, so wie wir es auch machen würden, wenn wir uns für einen Auslandsaufenthalt vorbereiten.
So etwas ist definitiv nicht Aufgabe unseres Staates und seiner Steuerzahler, sondern irgendwelcher NGO's der Wirtschaft, vielleicht auch der Kammern.
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Re: Der UN-Migrationspakt

Beitragvon Fliege » Sa 17. Nov 2018, 00:13

Auch Estland unterschreibt nicht.
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Re: Der UN-Migrationspakt

Beitragvon unity in diversity » Sa 17. Nov 2018, 05:39

Fliege hat geschrieben:(17 Nov 2018, 00:13)

Auch Estland unterschreibt nicht.

Wer keine Arbeit als Servicekraft in den NATO-Stützpunkten finden kann, oder will, wandert aus.
Was sollen die Restesten mit Migranten anfangen, wenn der Letzte das Licht ausmacht?
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
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Re: Der UN-Migrationspakt

Beitragvon Orbiter1 » Sa 17. Nov 2018, 07:28

unity in diversity hat geschrieben:(17 Nov 2018, 05:39)

Wer keine Arbeit als Servicekraft in den NATO-Stützpunkten finden kann, oder will, wandert aus.
Wie wollen denn die ausgewanderten Esten in ihrer neuen Heimat behandelt werden? Dort sind ja sie die Migranten.
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Re: Der UN-Migrationspakt

Beitragvon unity in diversity » Sa 17. Nov 2018, 07:42

Orbiter1 hat geschrieben:(17 Nov 2018, 07:28)

Wie wollen denn die ausgewanderten Esten in ihrer neuen Heimat behandelt werden? Dort sind ja sie die Migranten.

Sie sind zusätzliches, neoliberales Konfliktpotenzial.
Löhne runter, Mieten rauf...
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
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