Spitzensteuersatz weiter senken?

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Orwellhatterecht
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Orwellhatterecht » Mi 24. Mai 2017, 10:50

Skull hat geschrieben:(23 May 2017, 18:41)

Diskussionen um Inhalte ... mit DIR sind völlig sinnlos.
Dumpfbacken kannst Du vielleicht erreichen.
Menschen, die ihr Hirn benutzen, weniger.

Ein AUSTAUSCH um Meinungen und Inhalte ist bei Dir leider nicht möglich. :(

E N D E mal wieder ....... mit Dir.

mfg



Ich schliesse daraus, argumentativ hast Du meinen Inhalten nichts entgegen zu setzen, auch gut.
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Skull » Mi 24. Mai 2017, 11:25

Orwellhatterecht hat geschrieben:(24 May 2017, 11:50)

Ich schliesse daraus, argumentativ hast Du meinen Inhalten nichts entgegen zu setzen, auch gut.

Entschuldigung. Du hast zu diesem Thema KEINERLEI Argumente.
DU setzt allenfalls immer Deine gleichen Worthülsen und Links ab.

Zur SACHE (steuerliche Behandlung von Dividenden) hast Du NICHTS, gar nichts beizutragen.

mfg
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Orwellhatterecht » Mi 24. Mai 2017, 16:05

Skull hat geschrieben:(24 May 2017, 12:25)

Entschuldigung. Du hast zu diesem Thema KEINERLEI Argumente.
DU setzt allenfalls immer Deine gleichen Worthülsen und Links ab.

Zur SACHE (steuerliche Behandlung von Dividenden) hast Du NICHTS, gar nichts beizutragen.

mfg



Du meinst, weil ich keinesfalls dafür bin, den Spitzensteuersatz nochmals weiterhin zu senken? Du könntest mit Deiner Behauptung sogar Recht haben, zu bestimmten absurden und dreisten Vorstellungen mancher Zeitgenossen, fällt einem tatsächlich manchmal nichts mehr ein.
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Skull » Mi 24. Mai 2017, 16:13

Orwellhatterecht hat geschrieben:(24 May 2017, 17:05)

Du meinst, weil ich keinesfalls dafür bin, den Spitzensteuersatz nochmals weiterhin zu senken?

Nö. Genau DAS meine ich ....... nicht.

Du bist ja nicht einmal in der Lage, vernünftigen und KONKRETEN Diskussionen folgen zu WOLLEN.
Immer nur irgendwelche Ein- und Anwürfe, genauso,wie JETZT gerade.

Du bemerkst ja nicht einmal,
das ICH mich selbst mehrmals GEGEN eine Senkung des Spitzensteuersatzes ausgesprochen habe.

Du bemerkst eigentlich seltens, wer wann was in welchem ZUSAMMENHANG schreibt. :D

Lass also gut sein...

mfg
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Realist2014 » Mi 24. Mai 2017, 17:14

Orwellhatterecht hat geschrieben:(24 May 2017, 17:05)

Du meinst, weil ich keinesfalls dafür bin, den Spitzensteuersatz nochmals weiterhin zu senken?n.


nochmals?

Für Dividenden im Gesamtkontext wurde er ja noch nie nicht gesenkt...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Wähler » Fr 26. Mai 2017, 17:38

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/s ... -1.3520662
SZ 26. Mai 2017 Steuerreform - Der Irrtum vom gierigen Staat
Der Fiskus beansprucht 23 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Diese Steuerquote ist nicht höher als 1965 - trotz der Jahrhundertaufgabe Wiedervereinigung -, und sie liegt im internationalen Vergleich eher niedrig...Was die deutschen Arbeitnehmer viel mehr belastet, sind die Sozialausgaben von 37 Prozent des BIP, ein Ausdruck unter anderem der ungelösten Konflikte um die Generationen-Gerechtigkeit bei der Rente.

Eine Reform sollte sich jetzt auf das Wesentliche konzentrieren: Die mittleren Einkommen sollten entlastet werden, der Spitzensteuersatz erst später greifen. Die Unterschiede zwischen den Volksparteien dürften hier gering sein. Dagegen sollten die Sozialdemokraten es sich gut überlegen, ob sie Zeit und Energie in die Neuauflage der Vermögensteuer investieren. Die Steuer ist denkbar ineffizient, und die Frage, wie man Grund- und Betriebsvermögen im Vergleich zu Geldvermögen gerecht besteuert, ist bisher unbeantwortet.
Die Steuersenkung sollte auch nicht zu wuchtig ausfallen. Schäubles Politik der schwarzen Null hat ja einen Grund. In einer alternden Gesellschaft kommen auf die öffentlichen Haushalte absehbar neue Ausgaben zu.

Spielt die Steuerpolitik wirklich eine wichtige Rolle im Wahlkampf, oder geht es nicht eher um innere, äußere und soziale Sicherheit?
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Realist2014 » Fr 26. Mai 2017, 20:58

Wähler hat geschrieben:(26 May 2017, 18:38)

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/s ... -1.3520662
SZ 26. Mai 2017 Steuerreform - Der Irrtum vom gierigen Staat


Spielt die Steuerpolitik wirklich eine wichtige Rolle im Wahlkampf, oder geht es nicht eher um innere, äußere und soziale Sicherheit?



Sowohl die Steuerpolitik - als auch die ausgenudelte "soziale Gerechtigkeit" spielen nur eine Nebenrolle...
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Orwellhatterecht » Di 6. Jun 2017, 10:17

Realist2014 hat geschrieben:(26 May 2017, 21:58)

Sowohl die Steuerpolitik - als auch die ausgenudelte "soziale Gerechtigkeit" spielen nur eine Nebenrolle...




Wobei es schon ein Treppenwitz ist, dass diese "soziale Gerechtigkeit" nunmehr ausgerechnet von jener Partei eingefordert wird, die den größten Sozialabbau in der Geschichte der Bundesrepublik durchgesetzt hat.
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon pikant » Di 6. Jun 2017, 11:19

Orwellhatterecht hat geschrieben:(21 May 2017, 14:18)

Das Thema dieses Thread lautet nicht "Dividenden", sondern es geht um die Frage, ob der Spitzensteuersatz auf ein noch niedrigeres Niveau gesenkt werden soll. Bei Kapitaleinkünften ist er bereits heute gegenüber Arbeitseinkommen extrem niedrig, die Aussage: "... wer arbeitet, der muss mehr bekommen als jemand, der nicht arbeitet, gilt seit Peer Steinbrück hier schon nicht mehr.


aber nicht bei kleinen und mittleren Einkommen.
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Orwellhatterecht » Di 6. Jun 2017, 15:16

pikant hat geschrieben:(06 Jun 2017, 12:19)

aber nicht bei kleinen und mittleren Einkommen.


Kleine und mittlere Einkommen können so besteuert werden, wie eh und jeh. Dazu muß sich der Betreffende allerdings die Mühe machen, und weiterhin seine Anlage "KAP" sorgfältig ausfüllen, sofern sein Grenzsteuersatz unter 25 % liegt, bekommt er etwas raus.
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon jorikke » Di 6. Jun 2017, 16:03

Orwellhatterecht hat geschrieben:(06 Jun 2017, 11:17)

Wobei es schon ein Treppenwitz ist, dass diese "soziale Gerechtigkeit" nunmehr ausgerechnet von jener Partei eingefordert wird, die den größten Sozialabbau in der Geschichte der Bundesrepublik durchgesetzt hat.


Versuch mal in den Bundeshaushalten der vergangenen Jahrzehnte das Budget zu finden, in dem die Mittel für Sozialausgaben gekürzt wurden.
Wirst du nicht können, es wurde immer nur draufgesattelt.
Dort wird gut sichtbar, deine Klagen über den "größten Sozialabbau" sind dummes Zeug.
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Orwellhatterecht » Do 8. Jun 2017, 11:51

jorikke hat geschrieben:(06 Jun 2017, 17:03)


Dort wird gut sichtbar, deine Klagen über den "größten Sozialabbau" sind dummes Zeug.



So, findest Du? Dann solltest Du einfach mal mit einem oder mehreren der in die Millionen gehenden Betroffenen reden, solltest Du das denen gegenüber wiederholen, so empfehle ich Dir "Geleitschutz" und "Leibwächter", aufgestaute Aggressionen
sind bei manchen Zeitgenossen nicht immer im voraus kalkulierbar.

Im übrigen handelt es sich bei den Sozialausgaben zu 2/3 um Leistungen, die die Beitragszahler, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, zuvor erbracht haben.
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Realist2014 » Mo 12. Jun 2017, 19:05

Orwellhatterecht hat geschrieben:(08 Jun 2017, 12:51)

Im übrigen handelt es sich bei den Sozialausgaben zu 2/3 um Leistungen, die die Beitragszahler, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, zuvor erbracht haben.


NEIN

NICHT bei den erwähnten 123 Mrd aus dem Bundeshaushalt
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon That's me » Mo 12. Jun 2017, 21:20

Meine Theorie ist, dass das primäre Problem ist, dass das Volk nicht mehr das Gefühl hat, dass die Steuern in seinem Sinne ausgegeben werden. Zu viele Steuerverschwendungen.
Der Staat sollte in 1. Linie dafür sorgen, dass die Bürger "gerne" Steuern zahlen und sie für angemessen, ausgeglichen und gerecht erleben.


Ich habe ja schon vor zig Jahren ein "Modell" entwickelt, das leider von kaum jemandem geteilt wird:
Für einen Teil der von ihm zu entrichtenden Steuer - eher im kleinen %-Bereich - darf jeder festlegen, welchem Bereich dieser zugeführt wird.
Das bedeutet, dass es quasi zweckgebundene Steuern gibt.

Hierzu bietet man verschiedene "Töpfe" an. Die könnten sich z. B. auch daran orientieren, welche Ministerien es gibt und wählt davon welche aus. Es muss jedoch sozial und gemeinnützig sein. Militär, Auswärtiges Amt, Kanzleramt, Wirtschaft etc. fällt raus.

Oder man klassifiziert sie z. B. grob wie folgt (muss diskutiert werden) und bildet hierfür separate Haushaltsposten/Etate:
Umweltschutz, Bildung, Gesundheit, Kultur, Forschung........zusätzlich wird ein Ausgleichstopf gebildet.

In der Steuererklärung kreuzt man an, welchem Bereich der Steueranteil zugeführt werden soll. Mehrfachnennungen und Verteilungen sind möglich.

Die einzelnen obigen Ressorts werden gequotelt. Will heißen, je nach Ausgaben oder -kostenbedarf, oder Anteil am Bundeshaushalt (dies kann diskutiert werden) werden die von den Bürgern zugeordneten Steuergelder in diesen gewählten Topf gegeben.
Ist ein Teil davon voll und entstünde da ein Überschuss, kommt dies in den Ausgleichstopf.
Aus diesem Topf werden dann die Bereiche aufgefüllt, die unterrepräsentiert sind.

Zwar relativiert dies wiederum die 100%ige Mitbestimmung des Einzelnen, dass jeder Cent genau in den Topf kommt, den er gewählt hat. Aber im Endergebnis wird sicher gestellt, dass der eigene Steueranteil nur für diese Zwecke verwendet und nicht zweckentfremdet wird, indem andere Löcher damit gestopft werden.


Und ich bin mir sicher, darf das Volk nur ein bisschen mitbestimmen und somit steuern, was mit den Steuern (witziges Wortspiel)
passiert, würde auch die Bereitschaft und Einsicht steigen, dass ein Staat Steuereinnahmen braucht um zu funktionieren.
Vor allem die Superreichen würde dies vermutlich zu mehr Steuerehrlichkeit veranlassen.
Diese gründen nicht nur aus Steuerspargründen Stiftungen, sondern auch, weil sie bestimmen wollen, was mit ihrem Geld passiert.

Davon ab nervt mich diese pauschale Reichenschelte. Es gibt auch Reiche, die viel Spenden ohne es an die große Glocke zu hängen und sogar nach höheren Steuern rufen.

Ich bin überzeugt, dass der Anreiz korrekt Steuern zu zahlen höher wäre, wenn ein gewisser Entscheidungsspielraum gegeben wäre. Folgendes scheint mir recht zu geben?

Es gibt sie, die anständigen Millionäre:
http://www.appell-vermoegensabgabe.de/index.php5
Die Initiative Vermögender für eine Vermögensabgabe ist eine Gruppe Vermögender, die an die Politik appelliert, Reiche durch eine Vermögensabgabe stärker zu belasten.


http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-08/reiche-besteuerung
Prominente Millionäre wollen höhere Steuern zahlen
In den USA gibt es die Initiative schon länger: Nun fordern in der ZEIT auch prominente Wohlhabende aus Deutschland die Regierung auf: Besteuert uns!


http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/was-steckt-hinter-dem-super-spender-club-the-giving-pledge-a-884630.html
Heißt: Der Einzelne will nicht mehr dem Staat die Prioritätensetzung überlassen, sondern selbst bestimmen. Greifen Milliardäre auf diese Weise ein, sind die Konsequenzen entsprechend größer. ...
Die Pledger um Buffett und Gates sehen dies womöglich genauso. Allerdings bestimmen dabei sie - direkt oder indirekt -, was Wohlfahrt für die Menschen bedeutet.


https://www.welt.de/wirtschaft/article128898939/Reiche-Oesterreicher-wollen-mehr-Steuern-zahlen.html
Reiche Österreicher wollen mehr Steuern zahlen


http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/vermoegensabgabe-warum-reiche-eine-reichensteuer-fordern-1.1722512
Warum Reiche eine Reichensteuer fordern
Warum töten wir Menschen die Menschen töten, um den Menschen zu zeigen, dass Töten falsch ist?
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Realist2014 » Mo 12. Jun 2017, 21:25

That's me hat geschrieben:(12 Jun 2017, 22:20)

Meine Theorie ist, dass das primäre Problem ist, dass das Volk nicht mehr das Gefühl hat, dass die Steuern in seinem Sinne ausgegeben werden. Zu viele Steuerverschwendungen.
Der Staat sollte in 1. Linie dafür sorgen, dass die Bürger "gerne" Steuern zahlen und sie für angemessen, ausgeglichen und gerecht erleben.


Ich habe ja schon vor zig Jahren ein "Modell" entwickelt, das leider von kaum jemandem geteilt wird:


]



somit haben dann diejenigen, die KEINE Einkommenssteuer bezahlen ( ökonomische Unterschicht) - NICHTS zu melden..

interessanter Ansatz...
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon That's me » Mo 12. Jun 2017, 21:43

Realist2014 hat geschrieben:(12 Jun 2017, 22:25)
somit haben dann diejenigen, die KEINE Einkommenssteuer bezahlen ( ökonomische Unterschicht) - NICHTS zu melden..
interessanter Ansatz...


Stimmt. Aber aktuell hat gar keiner was zu melden. Auch nicht besser. Oder?
Davon ab, dass es in DE keinen gibt, der keine Steuer zahlt. Auch Hartzis, die zahlen ebenfalls MwSt. Und zwar von ihrem gesamten Geld, das sie zur Verfügung haben.
Somit geht der MwSt.-Anteil des Regelsatzes wieder an den Staat zurück. Das wird auch nie heraus gerechnet, wenn man über die Kosten für Hartzer schimpft ;) Da kommen bei 7 Mio. Alg 2 Berechtigte auch ca. 2,5 Mrd. zusammen, die an den Staat zurück fließen. Das mal nur nebenbei.
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon Realist2014 » Mo 12. Jun 2017, 21:47

That's me hat geschrieben:(12 Jun 2017, 22:43)

Stimmt. Aber aktuell hat gar keiner was zu melden. Auch nicht besser. Oder?
.



logisch

denn das ist dei Definition von "Steuern"..

die sind NIEMALS "zweckgebunden"
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon That's me » Mo 12. Jun 2017, 21:56

Realist2014 hat geschrieben:(12 Jun 2017, 22:46)
die Hatzis "zahlen" in Bezug auf Steuer einen SCHEISS von IHREM erzielten Einkommen
die haben KEINES
die leben von dem, was ANDERE erwirtschaften

Ist doch egal. Sie haben Geld zur Verfügung und von diesem zahlen sie wie jeder andere auch die MwSt. - und noch viele andere - Somit mindert sich die Last des Steuerzahlers um diesen Betrag. Da gibt es nichts weg zu diskutieren. Mehr habe ich nicht gesagt ;)

Realist2014 hat geschrieben:(12 Jun 2017, 22:47)
die sind NIEMALS "zweckgebunden"

Das wäre bei meinem Modell aber zumindest teilweise der Fall. Das ist ja der Sinn der Übung.
Anscheinend drang das nicht ganz zu dir durch.
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon syna » Di 13. Jun 2017, 09:10

That's me hat geschrieben:(12 Jun 2017, 22:20)
Der Staat sollte in 1. Linie dafür sorgen, dass die Bürger "gerne" Steuern zahlen und sie für angemessen, ausgeglichen und gerecht erleben.[/b] Ich habe ja schon vor zig Jahren ein "Modell" entwickelt, das leider von kaum jemandem geteilt wird:

Für einen Teil der von ihm zu entrichtenden Steuer - eher im kleinen %-Bereich - darf jeder festlegen, welchem Bereich dieser zugeführt wird.

That's me hat geschrieben:(12 Jun 2017, 22:20)
Ich bin überzeugt, dass der Anreiz korrekt Steuern zu zahlen höher wäre, wenn ein gewisser Entscheidungsspielraum gegeben wäre.


Hallo "That's me"! :thumbup:

Interessanter Ansatz. Und durchaus praktikabel, denn durch den "Ausgleichstopf"
kann man sicherstellen, dass die Verteilung der Gelder dann doch genauso
geschieht, wie es die Regierung festlegt.

Noch besser fände ich es aber, wenn die Bürger direkter auf die Ausgaben ihrer
Steuern Einfluss nähmen indem sie sich direkter in die Politik, insbesondere in
die Haushaltspolitik, einmischten. Denn da könnten Bürger wirklich Einfluss nehmen:

Auf kommunaler Ebene ist es ja der Haushaltsauschuss, der i.d.R. in öffentlicher
Sitzung tagt. Jeder Bürger kann da hingehen, jeder kann sich artikulieren - in der
Presse oder durch eigene Flugblätter, und jeder kann "seinen Abgeordneten"
konsultieren.

Auf Landesebene und Bundesebene ist es nicht mehr so direkt - aber auch da
kann man sich informieren und gucken, was wo im Haushalt eingeplant wird - und
dazu Stellung nehmen. Auch dazu kann man "seinen Abgeordneten"
konsultieren.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mehr noch: Oft suhlen sich Politiker in "vollmundigen guttönenden rhetorischem
Geplänkel". Solange das, was sie fordern oder ankündigen, nichts kostet, ist es
ja ziemlich beliebig.

Erst bei der Zuweisung von Geldern ...

... - der Steuergelder im Haushalt - zeigt sich dann, was wirklich und ernsthaft
gewollt ist. Wofür also ein Politiker oder eine Partei wirklich steht - welche
Subventionen und "Goodies" sie also protegiert und welche nicht. Man denke
an die Steuern für Hoteliers, and die Flugbenzinsteuer oder an die Abschreibungs-
möglichkeiten für KFZs. Oder an die Kohlesubventionen, Abwackprämie,
Unterstützung strukturschwacher Zonen, Herdprämie usw. etc ...

Die Liste ist unendlich - aber hier wird wirklich Politik gemacht, hier wird
"gesteuert".
:D
--~~/§&%"$!\~~--
pikant
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Re: Spitzensteuersatz weiter senken?

Beitragvon pikant » Di 13. Jun 2017, 10:05

That's me hat geschrieben:(12 Jun 2017, 22:20)

Meine Theorie ist, dass das primäre Problem ist, dass das Volk nicht mehr das Gefühl hat, dass die Steuern in seinem Sinne ausgegeben werden. Zu viele Steuerverschwendungen.
Der Staat sollte in 1. Linie dafür sorgen, dass die Bürger "gerne" Steuern zahlen und sie für angemessen, ausgeglichen und gerecht erleben.



der Staat sollte in erster Linie dafuer sorgen, dass der Buerger wenig Steuern zu bezahlen hat, aber die Leistungsfaehigkeit eines Staates erhalten bleibt.
Bei weniger Steuereinnahmen achtet man auch mehr darauf, dass nicht zu viel verschwendet wird.

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