Elon Musk - Wann platzt die Blase?

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firlefanz11
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon firlefanz11 » Di 28. Mär 2017, 10:24

Shadowrun lässt grüßen...
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frems
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon frems » Di 28. Mär 2017, 19:51

Chinas größtes Online-Netzwerk beteiligt sich an dem E-Auto-Hersteller von Elon Musk. Mit dem Geld der neuen Investoren soll das von Fans ersehnte "Model 3" wie versprochen tatsächlich dieses Jahr noch in die Serienproduktion gehen.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/t ... -1.3439750

Läuft bei ihm.
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Frank_Stein
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Frank_Stein » Di 28. Mär 2017, 23:26

watisdatdenn? hat geschrieben:(28 Jan 2017, 00:29)

Autonomes fahren.
Raketen die zum Teil wieder landen können.
Solarzellen die aussehen wie Dachziegel.
Roboter die auf zwei Beinen laufen können.
Satellitengestützter drohnenflug.
Internetfirmen wie Amazon, apple, Facebook und google.
Usw...

Leider alles nicht originär Made in Germany.. Wobei erstaunlich oft deutsche und Deutschstämmige Vordenker mit dabei waren/sind. Die denken aber leider in Amerika und nicht bei uns..

Die bedenkenträgerei und der zu starke Einfluss der bwller auf die produktgestaltung hält uns deutsche weit hinter unserem potential zurück.. Es gibt wahnsinnig viele kluge und kreative Leute in Deutschland.


In Deutschland hätte man Murst nach einer seiner Ideen zuerst einmal erklärt, warum das, was er vorhat, nicht geht und nicht gehen kann.
in den USA hingegen lässt man sich durch die Realität nicht so leicht von seinem Vorhaben abbringen - man macht es einfach - und wenn es beim ersten Mal Probleme gibt, macht man es beim nächsten Mal eben besser - oder etwas anderes.
Wer die Rente für die Zukunft sicherer machen will, investiert heute mehr in Kindergärten und Schulen.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Frank_Stein » Di 28. Mär 2017, 23:28

frems hat geschrieben:(28 Mar 2017, 10:37)

Musks Portfolio wieder wieder ein klein Ticken größer:

Der in Südafrika geborenne Unternehmer Elon Musk ist mit Tesla und SpaceX offenbar noch nicht genug ausgelastet: Jetzt hat er ein Unternehmen namens Neuralink gegründet, das menschliche Gehirne mit Künstlicher Intelligenz verbinden will.
http://www.elektronikpraxis.vogel.de/se ... es/594275/



der soll endlich Hundehirne anzapfen, dass wir sehen können, welche Krankheiten der Hund gerade erschnüffelt hat - zur schnellen Diagnose
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon immernoch_ratlos » Mi 29. Mär 2017, 00:56

Während man in D gerade mal mit ach und krach ~6.000 Startups pro Jahr gründet, schaffen die Amis 100.000 - nein kein Null zuviel - dort wollen einige die Welt verändern, hier suchen alle eine Anstellung möglichst bei Vater Staat.

Es ist eine Frage der Zeit, wie lange "wir" uns so noch "oben" halten können...

Auch die Geldspritze vom chinesische Internetkonzern Tencent, der für eine fünfprozentige Beteiligung bei Tesla 1,78 Milliarden Dollar einbrachte arbeitet mit Risikokapital. Donald der neue amerikanische Präsi sieht Tesla als Hoffnungsträger. Und Musk scheint weiter treu an seiner Seite zu stehen. Deutschen Zulieferer SHW AG (mit Sitz in Aalen ist ein Automobilzulieferer ) wurde ein Zuliefervertrag rund 100 Millionen € "wegen technischer Mängel" gekündigt. :?

Was den tödlichen Unfall angeht :
Manager Magazin hat geschrieben:Teslas umstrittene Autopilot-Funktion hat bereits zu einem tödlichen Unfall geführt. Die US-Behörde für Straßensicherheit stellte Tesla im Januar jedoch einen Freibrief aus, man konnte keine Mängel an der Software feststellen. Übermäßige Regulierung, die das Wachstum eines Unternehmens bremst, wäre auch für Trump kaum akzeptabel gewesen


Das Rennen um die "vorderen Plätze" läuft :
Daimler Börsen-Chart zeigen und Volkswagen Börsen-Chart zeigen haben Grund, sich wegen Tesla Sorgen zu machen. Teslas "Model 3" wird in der gleichen Preisklasse spielen wie BMWs seit 2013 erhältlicher BMW i3 und dem deutschen Modell mit hoher Wahrscheinlichkeit Marktanteile abjagen.

Zudem wird das Model 3 längst am Markt etabliert sein, wenn die deutschen Konkurrenten ihre Tesla-Fighter ins Rennen schicken. Audis e-tron ist für 2018 geplant, die EQ-Reihe von Mercedes kommt 2019, Porsches "Mission E" erst 2020. Zu diesem Zeitpunkt will Tesla die Millionengrenze bereits geknackt haben. :eek:
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon frems » Mo 3. Apr 2017, 09:53

theo hat geschrieben:(29 Mar 2017, 00:28)

der soll endlich Hundehirne anzapfen, dass wir sehen können, welche Krankheiten der Hund gerade erschnüffelt hat - zur schnellen Diagnose

Er hat ja einige führende Forscher für das Unternehmen gewinnen können, die sich schon mit Tierversuchen einen Namen machten, u.a. mit Vögeln: http://www.businessinsider.de/neuralink ... men-2017-3

Das Auto-Geschäft kommt auch gut in Fahrt: Tesla hat so viele Fahrzeuge an seine Kunden übergeben wie nie zuvor. Und für das kommende Jahr hat sich der amerikanische Elektroautobauer noch deutlich mehr vorgenommen.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/u ... 54983.html
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 3. Apr 2017, 10:26

frems hat geschrieben:(03 Apr 2017, 10:53)

Er hat ja einige führende Forscher für das Unternehmen gewinnen können, die sich schon mit Tierversuchen einen Namen machten, u.a. mit Vögeln: http://www.businessinsider.de/neuralink ... men-2017-3

Das Auto-Geschäft kommt auch gut in Fahrt: Tesla hat so viele Fahrzeuge an seine Kunden übergeben wie nie zuvor. Und für das kommende Jahr hat sich der amerikanische Elektroautobauer noch deutlich mehr vorgenommen.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/u ... 54983.html


Toll........und 675 Millionen Dollar Verlust in 2016. Wer braucht schon Tesla? Höchstens Technik-Freaks mit großer Brieftasche. Die glauben ja auch an den Hoax vom autonomen Fahren. (Dazu gab es vorige Woche einen ernüchternden Bericht auf Nano)
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon William » Mo 3. Apr 2017, 11:01

frems hat geschrieben:(03 Apr 2017, 10:53)

Er hat ja einige führende Forscher für das Unternehmen gewinnen können, die sich schon mit Tierversuchen einen Namen machten, u.a. mit Vögeln: http://www.businessinsider.de/neuralink ... men-2017-3

Das Auto-Geschäft kommt auch gut in Fahrt: Tesla hat so viele Fahrzeuge an seine Kunden übergeben wie nie zuvor. Und für das kommende Jahr hat sich der amerikanische Elektroautobauer noch deutlich mehr vorgenommen.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/u ... 54983.html


So viele Autos wie nie zuvor.
Haha!
So viele Tesla wie nie zuvor.
Toyota, VW, BMW und Mercedes kringeln sich gerade vor Lachen.

25.000 Stück will Tesla 2017 ausliefern wenn ich mich nicht irre. Was für eine Lachplatte!
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 3. Apr 2017, 11:36

@Alter Stubentiger

Wer braucht schon Tesla? Höchstens Technik-Freaks mit großer Brieftasche. Die glauben ja auch an den Hoax vom autonomen Fahren. (Dazu gab es vorige Woche einen ernüchternden Bericht auf Nano)
Falsche Frage und auch gleich die Antwort dazu...

"Ernüchternde Berichte" bietet das "öffentlich-rechtliche Fernsehen" zur Genüge. Leider ist die Auswahl, die so mancher trifft höchst selektiv. Dieser Bericht - inzwischen ein Jahr alt, zeigt den Tunnelblick der sich aus Wunschdenken und Realität ergibt :
Quelle hat geschrieben:Die E-Klasse fährt autonom - fast jedenfalls
12.03.2016
Mit offensichtlich unendlichem Elan diskutieren Verkehrsexperten, wann es denn so weit ist mit dem autonomen Fahren, in fünf, zehn oder fünfzehn Jahren.

Der Streit ist eigentlich zu Ende.

Wenn das, was die neue E-Klasse von Mercedes an Möglichkeiten bietet, kein autonomes Fahren bedeutet, was dann? Okay, setzen wir um des lieben Friedens will noch die Silbe „teil“ in Klammern davor, sprechen also von (teil)autonomem Fahren.
Gerade vor ein paar Tagen, erfolgte die "Dritte Lesung" eines Gesetzes zur Regelung des "autonomen Fahrens".

Wie schon gesagt, es wird Teil der Entwicklung sein, das "Umfeld" stufenweise für das autonomen Fahren anzupassen. Warum per teurer Technologie in JEDEM Fahrzeug, jeden nur erdenklichen Aspekt der "Umwelt" mühsam jedes mal neu berechnen ? Kein Mensch schaltet gegenwärtig Ampeln manuell um, warum also soll z.B eine Verkehrsampel (oder auch andere Fahrzeuge mit diesen Einrichtungen) nicht entsprechende Signale für alle Fahrzeuge senden, welche das "wünschen" ? Selbst die Geschwindigkeit die gegenwärtig starr und für recht große Bereiche festgelegt wird, kann in einem autonomistisch gestalteten Umfeld, flexibel zwischen Null und einer tatsächlich möglichen Höchstgeschwindigkeit "vor Ort" variiert werden. Die ersten "Teststrecken" sind in D bereits im Entstehen begriffen...

Besonders der elektrische Antrieb, kann problemlos beschleunigen uns in Sekundenbruchteilen "rekuperieren" aka "bremsen". Alle "fixen" Parameter, werden von Systemen im Fahrzeug ergänzt. Die Reaktionsfähigkeit eines heutigen dafür geschaffenen Algorithmus, übertrifft die menschliche um ein vielfaches. Längst hat das Militär "zur Verbesserung von Situationsbewußtsein und Überlebensfähigkeit mit einer Vielzahl an Sensoren ausgerüstet". Bordcomputer erfassen mehrere Ziele gleichzeitig und errechnen simultan die "Lösungen" für jedes erfasste Ziel.

Das sind gewiss größere Herausforderungen, da ja der jeweilige Feind - im Gegensatz zu einem entsprechend ausgestatteten Verkehrsenvironment - eher keine Hilfen zur besseren Orientierung bereithält. Die "Durchlässigkeit" zwischen militärischen und zivilen Projekten, ist immer dann gegeben, wenn Firmen sich auf beiden Feldern tummeln. Die notwendige Hardware hat entlang dem "Mooreschen Gesetz" und gleichzeitigen anderen Softwareentwicklungen, inzwischen die 27. Verdoppelung erreicht und dank dreidimensionaler Bauteilanordnung, ihr Ende weiter hinausgeschoben.

Der wichtigste Grund, ist die Notwendigkeit der existierenden Unternehmen, zu ihrem Überleben, neue Geschäftsfelder aufzutun. Eine Regierung, die sich mit "Vollbeschäftigung" die notwendige Legitimierung verschaffen muss, wird derlei Technologie mit allen Mitteln unterstützen.

Ganz zum Schluss, so teuer ist der "dreier Tesla" nun auch wieder nicht. Es gibt eine Menge fossiler Konkurrenten, die in "Mittelklasse" ähnlich abbilden. Wenn die Produktion und Verkauf sich so weiterentwickelt, ist sicher auch noch "preislich Luft nach unten" und die Bedrohung etablierter dt. Automobilkonzerne ist dann durchaus real. Allein schon das Auftauchen solventer "Mitbewerber" "Google u.a.) hat zu einer globalen Veränderung bei allen PKW-Herstellern geführt. China wird die von dt. und fr. Firmen "zwangsentwickelten" e-Mobile im unteren Preissegment spätestens in zwei ... drei Jahren auf den europäischen Markt werfen. Die eigenen "nationalen" Bemühungen mit europäischem Absatz zu finanzieren, werden "die Chinesen" eher nicht auslassen. Was "die" mit autonomem Fahren vorhaben, wird sich zeigen - brauchen können sie diese Möglichkeit allemal...
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon frems » Mo 3. Apr 2017, 11:57

Alter Stubentiger hat geschrieben:(03 Apr 2017, 11:26)

Toll........und 675 Millionen Dollar Verlust in 2016. Wer braucht schon Tesla? Höchstens Technik-Freaks mit großer Brieftasche. Die glauben ja auch an den Hoax vom autonomen Fahren. (Dazu gab es vorige Woche einen ernüchternden Bericht auf Nano)

Ich bezweifle stark, dass wirtschaftlich erfolgreiche Menschen solche Leseprobleme haben wie die Technikhasser von heute, die jede Entwicklung verteufeln, die nach ihrem 18. Geburtstag in der Boulevardpresse mal nachzulesen war. Einen weiteren Strang über Hass auf Technologien brauchen wir aber nicht, denk ich. Davon gibt's schon einige.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon firlefanz11 » Mo 3. Apr 2017, 12:59

Musk sollte vllt sein Augenmerk mehr auf Wasserstoffbrennzellentechnik legen statt Elektro. Ist in meinen Augen eher die Zukunft...
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Ger9374 » Mo 3. Apr 2017, 13:00

Musk hat Erfolg, seine technischen Innovationen
nützen allen, der Wettbewerb tut sein übriges.
Dankbar das solche Querdenker etwas voranbringen. Sie Schaden keinem, das Kapital wird ihnen von anderen zu geschossen, sie selbst bringen auch was ein.Neue Technologien, Arbeitsplätze, und wenn sie Probleme bekommen
schaden sie dem Steuerzahler nicht.
Nein Musk ist Pionier, Selfmade Millionär,
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon William » Mo 3. Apr 2017, 14:07

Musks Firma wird enden wie einst Herr Tesla selbst.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 3. Apr 2017, 14:21

frems hat geschrieben:(03 Apr 2017, 12:57)

Ich bezweifle stark, dass wirtschaftlich erfolgreiche Menschen solche Leseprobleme haben wie die Technikhasser von heute, die jede Entwicklung verteufeln, die nach ihrem 18. Geburtstag in der Boulevardpresse mal nachzulesen war. Einen weiteren Strang über Hass auf Technologien brauchen wir aber nicht, denk ich. Davon gibt's schon einige.


Was wir weniger brauchen sind Jubelperser die einen Konzern hochjubeln der jeden Tag viel Geld verbrennt. Technik sollte kein Selbstzweck sein.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Ger9374 » Mo 3. Apr 2017, 15:36

Alter Stubentiger hat geschrieben:(03 Apr 2017, 15:21)

Was wir weniger brauchen sind Jubelperser die einen Konzern hochjubeln der jeden Tag viel Geld verbrennt. Technik sollte kein Selbstzweck sein.



Ist es denn dein Kapital was er angeblich verbrennt . Investieren muss man schon um etwas neues oder verbessertes auf den Markt zu bringen .Das nennt man wohl Risikokapital.
Mittel zum Zweck.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 3. Apr 2017, 17:20

Ger9374 hat geschrieben:(03 Apr 2017, 16:36)

Ist es denn dein Kapital was er angeblich verbrennt . Investieren muss man schon um etwas neues oder verbessertes auf den Markt zu bringen .Das nennt man wohl Risikokapital.
Mittel zum Zweck.

Für mich ist die Technik wie sie heute präsentiert wird nicht zweckdienlich. Das sehen auch viele andere Autofahrer in D. so und lassen die E-Autos trotz E-Auto Prämie links liegen. Es ist doch so. Tesla verkauft Premiumautos. Das ist was für Leute die es sich leisten können und im Ernstfall auf eines ihrer anderen Autos mit Verbrennungsmotor zurückgreifen können. Für die Masse der Autofahrer bleiben zu viele Fragen offen. Ich kann es mir jedenfalls nicht leisten im Winter wenn die Batterietechnik von heute schwächelt nicht zur Arbeit zu kommen. Außerdem sind die Autos schlicht zu teuer.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Ger9374 » Mo 3. Apr 2017, 18:02

Alter Stubentiger hat geschrieben:(03 Apr 2017, 18:20)

Für mich ist die Technik wie sie heute präsentiert wird nicht zweckdienlich. Das sehen auch viele andere Autofahrer in D. so und lassen die E-Autos trotz E-Auto Prämie links liegen. Es ist doch so. Tesla verkauft Premiumautos. Das ist was für Leute die es sich leisten können und im Ernstfall auf eines ihrer anderen Autos mit Verbrennungsmotor zurückgreifen können. Für die Masse der Autofahrer bleiben zu viele Fragen offen. Ich kann es mir jedenfalls nicht leisten im Winter wenn die Batterietechnik von heute schwächelt nicht zur Arbeit zu kommen. Außerdem sind die Autos schlicht zu teuer.



Noch zu teuer. Der Hype ist kostenlose Reklame.
Gebt der gesamten Automobilindustrie ein paar Jahre... Serienreife kommt auch noch!
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon William » Mo 3. Apr 2017, 18:33

Ger9374 hat geschrieben:(03 Apr 2017, 16:36)

Ist es denn dein Kapital was er angeblich verbrennt . Investieren muss man schon um etwas neues oder verbessertes auf den Markt zu bringen .Das nennt man wohl Risikokapital.
Mittel zum Zweck.


Weniger Reichweite und Sicherheit bei vergleichsweise hohem Preis ist kein Fortschritt sondern Rückschritt.

Ich habe keinerlei Vorteile mit einem Tesla im direkten Vergleich mit einem deutschen oder asiatischen Verbrenner-PKW, weder beim Komfort, dem Preis, der Ausstattung, den Unterhaltskosten, noch der Alltagstauglichkeit oder Reparaturfreundlichkeit.
Kurzum: Tesla hat weder das Rad noch das Auto neu erfunden und ist kein Deut besser als andere Markenhersteller mit konventioneller Motortechnik.

Nur weil etwas neu ist, muss es nicht unbedingt besser sein. Das hat nichts mit Technikverweigerung zu tun, sondern eher rationionaler Kaufentscheidung.

Teslas sind optisch ansprechende Autos, das ist ein Ford Ranger oder Porsche 911, Cayman in meinen Augen aber auch. Davon lasse ich mich aber nur in zweiter Instanz beeindrucken, viel wichtiger ist die Alltagstauglichkeit.
Komme ich mit einem Tesla in 6...7 Stunden von M nach HH? Nein?! Dann kaufe ich ihn nicht, denn eine asiatische Schweinemöhre für 25.000 € mit halbwegs Leistung packt das locker.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon frems » Mo 3. Apr 2017, 18:53

Alter Stubentiger hat geschrieben:(03 Apr 2017, 15:21)

Was wir weniger brauchen sind Jubelperser die einen Konzern hochjubeln der jeden Tag viel Geld verbrennt. Technik sollte kein Selbstzweck sein.

Konstruktive Kritik ist keine Jubelei, nur weil sie nicht fundamentalistisch-destruktiv ist. Wenn Dir ein Produkt nicht gefällt, dann kauf's Dir doch einfach nicht statt predigend durchs Land zu ziehen und den Weltuntergang zu prophezeien, nur weil es nicht jeder so handhabt wie Du. :?:
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Frank_Stein » Mo 3. Apr 2017, 18:58

frems hat geschrieben:(03 Apr 2017, 10:53)

Er hat ja einige führende Forscher für das Unternehmen gewinnen können, die sich schon mit Tierversuchen einen Namen machten, u.a. mit Vögeln: http://www.businessinsider.de/neuralink ... men-2017-3

Das Auto-Geschäft kommt auch gut in Fahrt: Tesla hat so viele Fahrzeuge an seine Kunden übergeben wie nie zuvor. Und für das kommende Jahr hat sich der amerikanische Elektroautobauer noch deutlich mehr vorgenommen.
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Mursk ist ein Macher - jemand wie ihn könnte es in Deutschland nicht geben.
In Deutschland würde er entweder keine Kapitalgeber finden, weil ihm jeder sagt, dass das alles nicht funktionieren kann, was er vorhat - bzw. die vielen Vorschriften und Zulassungsverfahren ihm das Genick brechen würden - oder - wenn er damit erfolgreich ist, würden ihm die Linken nicht die Butter aufs Brot gönnen, weil es ja ungerecht wäre, wenn einer allein so viel Geld hat - dass man eine hohe Steuer einführen sollte, um ihm das Geld wieder wegzunehmen.

Zum Glück gibt es Amerika und solche Menschen, die uns zeigen, dass Träume und Spinnereien doch wahr werden können.
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