Sinusitis loswerden; Histamin

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Boraiel
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Sinusitis loswerden; Histamin

Beitragvon Boraiel » Sa 23. Sep 2017, 13:56

Seit sicherlich 15 Jahren habe ich eine Nasennebenhöhlenentzündung, in Fachkreisen Sinusitis genannt. Seit mindestens 10 Jahren geht diese auch im Sommer nicht weg. Meine Schulzeit habe ich ständig laufender Nase verbracht und die Unmengen an Papiertaschentüchern habe den ein oder anderen Waschgang versaut. Da die gut gemeinten homöopathischen Mittel meiner Mutter leider nicht geholfen habe, wird es höchste Zeit eine andere Vorgehensweise ausprobieren und diese endlich loszuwerden.
Seit ich auf glutenhaltige Produkte verzichte, hat sich der Schleimfluss reduziert auf unter die Hälfte bis zu einem Drittel.
In den letzten Tagen hat die Menge aber wieder zu genommen, sodass ich zu der Annahme gelangt bin, dass es allein damit nicht getan ist.
Als überzeugter Anhänger der These, dass Krankheit oder Gesundheit vor allem in der Ernährungsweise zu finden ist, habe ich einen weiteren Schuldigen ausgemacht: Histamin
Beim Menschen und anderen Säugetieren spielt Histamin eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen und ist am Immunsystem, d. h. an der Abwehr körperfremder Stoffe, beteiligt. So dient es als einer der Botenstoffe in der Entzündungsreaktion, um eine Anschwellung des Gewebes zu bewirken.

Histamin ist ein körpereigener Stoff der im Rahmen einer Allergie ausgeschüttet wird. Histamin wir darüber hinaus auch mit der Nahrung aufgenommen. Geräucherter Fisch , reifer Käse, Rotwein, Champagner und viele andere Nahrungsmittel enthalten zum Teil hohe Mengen an Histamin, die individuell unterschiedlich verstoffwechselt werden. Auch diverse Medikamente wie Diclofenac und Acetylsalicylsäure erhöhen den Histamingehalt im Körper.

Folge: durch die gesteigerte Aufnahme von Histamin mit der Nahrung/Getränken kommt es zur Schwellung der Schleimhäute in Nase/Nasennebenhöhlen/Bronchien und manchmal zur Ausbildung einer chronischen Sinusitis. Auch Kopfschmerzen, Urticaria, Flushsymptome und gastrointestinale Beschwerden können ausgelöst werden.

Die Vermutung besteht nun, dass durch eine histaminhaltige Ernährung die Schleimproduktion in den Nasennebenhöhlen ausgelöst wird. Auf diesem Schleim können wiederum Bakterien und Viren gut gedeihen, sodass man dann halt eine Sinusitis hat.
Plan ist daher die vermutete ernährungsinduzierte Schleimproduktion durch Verzicht auf histaminhaltige Lebensmittel abzustellen und diese wahrscheinlich Bakterien bis in die tiefsten Nasennebenhöhlen zu töten.
Falls jemand andere Ansatzpunkte hat, um diese Entzündung nachhaltig abzustellen, so möge er dies kundtun. :)
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Re: Sinusitis loswerden; Histamin

Beitragvon unity in diversity » Sa 23. Sep 2017, 17:09

Sind beide Nasenlöcher betroffen, oder nur eins?
Was hat der Hals/Nasen/Ohrenarzt vorgeschlagen?
Wenn die Schleimhäute jahreszeitlich bedingt geschwollen sind, kann es eine kombinierte Allergie gegen Blütenpollen sein.
Die geschwollenen Schleimhäute können die Nebenhöhlen zu machen und dann kommt die Entzündung und anschließend die Vereiterung.
Notfalls muß der toxisch gewordene Inhalt vom Facharzt abgesaugt werden, um die Kette zu unterbrechen.
Schwellung-> Entzündung-> Vereiterung-> Schwellung...
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Re: Sinusitis loswerden; Histamin

Beitragvon Boraiel » Sa 23. Sep 2017, 17:23

unity in diversity hat geschrieben:(23 Sep 2017, 18:09)

Sind beide Nasenlöcher betroffen, oder nur eins?
Was hat der Hals/Nasen/Ohrenarzt vorgeschlagen?
Wenn die Schleimhäute jahreszeitlich bedingt geschwollen sind, kann es eine kombinierte Allergie gegen Blütenpollen sein.
Die geschwollenen Schleimhäute können die Nebenhöhlen zu machen und dann kommt die Entzündung und anschließend die Vereiterung.
Notfalls muß der toxisch gewordene Inhalt vom Facharzt abgesaugt werden, um die Kette zu unterbrechen.
Schwellung-> Entzündung-> Vereiterung-> Schwellung...

Generell waren immer beide Seiten betroffen. Ich habe vorhin mal eine Spülung mit einem natürlich antibiotisch wirkenden Mittel gemacht durch das linke Nasenloch (ist ja immer nur eins geöffnet) . Infolgedessen sind tatsächlich Unmengen an Schleim ausgespült worden. Ich habe allerdings das Gefühl das besonders im oberem rechten Bereich etwas übrig geblieben ist, vielleicht auch etwas verhärtet. Ich werde diese Spülung auf jeden Fall aber noch mal wiederholen. Und ich denke das wird auch für ein paar Tage helfen. Das Hauptproblem ist, dass das in 15 Jahren immer wieder zurückgekommen ist, es war vielleicht mal nahezu weg und es war sicherlich in einigen Zeiten weniger belastend als in anderen und die Frage, die sich mir stellt, was kann ich tun damit das, wenn ich das einmal getötet habe, nicht bei der nächsten Grippewelle wiederkommt und sich für Jahre einnistet?
Allergietest waren übrigens immer negativ und beim HNO-Arzt war ich in letzten Zeit nicht. Aber vor Jahren hat ein solcher das Problem auch nicht lösen können.
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Re: Sinusitis loswerden; Histamin

Beitragvon Misterfritz » Sa 23. Sep 2017, 17:49

Boraiel hat geschrieben:(23 Sep 2017, 14:56)

Seit sicherlich 15 Jahren habe ich eine Nasennebenhöhlenentzündung, in Fachkreisen Sinusitis[.....]
Da die gut gemeinten homöopathischen Mittel meiner Mutter leider nicht geholfen habe, wird es höchste Zeit eine andere Vorgehensweise ausprobieren und diese endlich loszuwerden.
Wer sowas versucht mit homöopathischen Mitteln zu bekämpfen, kann nicht ganz normal sein und der Arzt, der das mitmacht, gehört verklagt.
Nach 15 Jahren dürfte das mittlerweile chronisch sein.
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Re: Sinusitis loswerden; Histamin

Beitragvon el loco » Sa 23. Sep 2017, 18:12

Misterfritz hat geschrieben:(23 Sep 2017, 18:49)

Wer sowas versucht mit homöopathischen Mitteln zu bekämpfen, kann nicht ganz normal sein und der Arzt, der das mitmacht, gehört verklagt.
Nach 15 Jahren dürfte das mittlerweile chronisch sein.

Ärzte die was taugen sind so selten wie ein 6er im Lotter.
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Re: Sinusitis loswerden; Histamin

Beitragvon Misterfritz » Sa 23. Sep 2017, 18:20

el loco hat geschrieben:(23 Sep 2017, 19:12)

Ärzte die was taugen sind so selten wie ein 6er im Lotter.

Diese Verallgemeinerung ist Quatsch und entspricht evtl. Deiner Erfahrung - beweist aber nix.
Aber eine Nebenhöhlenentzündung zu diagnostizieren, gehört nicht gerade zu den schwierigsten Aufgaben.
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Re: Sinusitis loswerden; Histamin

Beitragvon yogi61 » Sa 23. Sep 2017, 18:27

Misterfritz hat geschrieben:(23 Sep 2017, 19:20)

Diese Verallgemeinerung ist Quatsch und entspricht evtl. Deiner Erfahrung - beweist aber nix.
Aber eine Nebenhöhlenentzündung zu diagnostizieren, gehört nicht gerade zu den schwierigsten Aufgaben.


Das ist sogar sehr einfach, aber so eine Erkrankung interessiert keinen Arzt. Eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung lässt sich in der Regel eh nicht heilen.
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Re: Sinusitis loswerden; Histamin

Beitragvon Misterfritz » Sa 23. Sep 2017, 18:32

yogi61 hat geschrieben:(23 Sep 2017, 19:27)

Das ist sogar sehr einfach, aber so eine Erkrankung interessiert keinen Arzt. Eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung lässt sich in der Regel eh nicht heilen.
Naja, aber am Anfang war diese Entzündung sicherlich nicht chronisch. Wahrscheinlich ist seine Mutter mit ihm aber nie zum Arzt gegangen.
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Re: Sinusitis loswerden; Histamin

Beitragvon yogi61 » Sa 23. Sep 2017, 18:36

Misterfritz hat geschrieben:(23 Sep 2017, 19:32)

Naja, aber am Anfang war diese Entzündung sicherlich nicht chronisch. Wahrscheinlich ist seine Mutter mit ihm aber nie zum Arzt gegangen.


Es ist in vielen Fällen Veranlagung. Eine Linderung bringt in manchen Fällen eine operative invasive Eröffnung der Nasennebennebenhöhlen, dadurch können die Infekte kürzer verlaufen, gibt aber keine Garantie.
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Re: Sinusitis loswerden; Histamin

Beitragvon Boraiel » Sa 23. Sep 2017, 19:06

yogi61 hat geschrieben:
Das ist sogar sehr einfach, aber so eine Erkrankung interessiert keinen Arzt. Eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung lässt sich in der Regel eh nicht heilen.

Das ist nicht Stand der Wissenschaft.
yogi61 hat geschrieben:
Es ist in vielen Fällen Veranlagung. Eine Linderung bringt in manchen Fällen eine operative invasive Eröffnung der Nasennebennebenhöhlen, dadurch können die Infekte kürzer verlaufen, gibt aber keine Garantie.

Ich glaube nicht daran, dass das Veranlagung ist. Auch kann ich mir nur in den allerwenigsten Fällen vorstellen, dass eine Operation sinnvoll ist.
Viel schneller werden allerdings einige Ärzte dazu raten, denn Money is Money, und wie el loco sagte:
el loco hat geschrieben:Ärzte die was taugen sind so selten wie ein 6er im Lotter.

Gleichwohl gibt es beides.
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Re: Sinusitis loswerden; Histamin

Beitragvon Misterfritz » Sa 23. Sep 2017, 19:23

Boraiel hat geschrieben:(23 Sep 2017, 20:06)Auch kann ich mir nur in den allerwenigsten Fällen vorstellen, dass eine Operation sinnvoll ist.
Also einem meiner Freunde hat es geholfen.
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Re: Sinusitis loswerden; Histamin

Beitragvon Boraiel » Sa 23. Sep 2017, 22:08

Ich habe mich da noch einmal ein bisschen schlau gemacht. Wenn man sich die Nasennebenhöhlen mal anschaut, hier z.B.: http://www.apotheken-umschau.de/multimedia/8/188/114/6126231569.jpg, dann sieht man, dass Stirnhöhle und Siebbeinhöhle den oberen Teil bilden. Wenn man zur Schleimlösung, Infektionsbekämpfung irgendwelche Mittel nimmt, werden diese Bereiche aufgrund der Schwerkraft, wenn man nicht gerade einen Kopfstand macht, kaum erreicht. Auch der Luftsog beim Einatmen führt diese Stoffe Richtung Speiseröhre. Am ehesten kann also dort eine Infektion ungehindert bestehen, zudem kann diese auch von dort, wenn die bekämpfenden Mittel abgesetzt sind, auf das darunterliegende Gewebe tropfen und dieses wieder infizieren. Was mir zudem aufgefallen ist, ist, dass meine Augenlider recht schnell und aus mir sonst unerklärendlichen Gründen müde werden. Eine Infektion in der Siebbein- und Stirnhöhle, die unmittelbar in der Nähe liegen, mag das durch erhöhten Druck o.ä. so beeinflussen.
Mir erscheint erstmal zielführend das antibiotisch wirkenden Mittel so einzunehmen, dass es die oberen Naseninnenwände berührt und so auch in die Siebbein- und Stirnhöhle gelangen kann.
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Re: Sinusitis loswerden; Histamin

Beitragvon unity in diversity » So 24. Sep 2017, 06:23

Der intensive Einsatz von Antibiotika produziert multiresistente Keime. Besser zum Spülen der Nase ist geringgesalzenes, abgekochtes Wasser. Das Salz wirkt desinfizierend.
Ein Facharzt hat Möglichkeiten, Nebenhöhlen und Stirnhöhlen vollständig zu spülen. 2-3 Termine sollten genügen, um eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen. In Kombination mit deiner eigenen Nasenpflege.
Nasentropfen soll man nicht ständig anwenden, weil sich sonst die Schleimhäute verändern und die Schwellung zum Dauerzustand wird. Maximal 7-10 Tage am Stück sind möglich. Die Nasentropfen sind durch die oben beschriebene Salzlösung ersetzbar.
Es ist ratsam, Entzündungsherde und Eiterherde (Nasenraum, Rachenraum, Zahnwurzeln und weitere chronische Verlaufsformen) gründlich behandeln zu lassen, weil sonst jeder Zeit eine Sepsis möglich ist, in deren Verlauf das multiple Organversagen droht.
Eine Sepsis beginnt unspektakulär, sie wird oft mit grippalen Infekten verwechselt, aber Uhr läuft.
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Re: Sinusitis loswerden; Histamin

Beitragvon Zinnamon » So 24. Sep 2017, 06:39

unity in diversity hat geschrieben:(24 Sep 2017, 07:23)

Der intensive Einsatz von Antibiotika produziert multiresistente Keime. Besser zum Spülen der Nase ist geringgesalzenes, abgekochtes Wasser. Das Salz wirkt desinfizierend.
Ein Facharzt hat Möglichkeiten, Nebenhöhlen und Stirnhöhlen vollständig zu spülen. 2-3 Termine sollten genügen, um eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen. In Kombination mit deiner eigenen Nasenpflege.
Nasentropfen soll man nicht ständig anwenden, weil sich sonst die Schleimhäute verändern und die Schwellung zum Dauerzustand wird. Maximal 7-10 Tage am Stück sind möglich. Die Nasentropfen sind durch die oben beschriebene Salzlösung ersetzbar.
Es ist ratsam, Entzündungsherde und Eiterherde (Nasenraum, Rachenraum, Zahnwurzeln und weitere chronische Verlaufsformen) gründlich behandeln zu lassen, weil sonst jeder Zeit eine Sepsis möglich ist, in deren Verlauf das multiple Organversagen droht.
Eine Sepsis beginnt unspektakulär, sie wird oft mit grippalen Infekten verwechselt, aber Uhr läuft.


Ganz schön gewagt, einem verkappten Hypochonder bei der Nebenhöhlenentzündung von nebenan gleich mit ner Sepsis + multiplen Organversagen zu winken. Der nimmt wahrscheinlich schon Antibiotika, wenn er nen dunklen Rand unterm Fingernagel erblickt, und zwar unabhängig davon, wem der Finger gehört.

:thumbup:
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Re: Sinusitis loswerden; Histamin

Beitragvon Boraiel » So 24. Sep 2017, 08:41

Zinnamon hat geschrieben:(24 Sep 2017, 07:39)

Ganz schön gewagt, einem verkappten Hypochonder bei der Nebenhöhlenentzündung von nebenan gleich mit ner Sepsis + multiplen Organversagen zu winken. Der nimmt wahrscheinlich schon Antibiotika, wenn er nen dunklen Rand unterm Fingernagel erblickt, und zwar unabhängig davon, wem der Finger gehört.

:thumbup:

Ich würde pharmazeutisch hergestelltes Antibiotika nur mit Absprache des Arztes nehmen. Bei dem eingestetzen Produkt handelt es sich um Honig, da habe ich wenig Bedenken.
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Re: Sinusitis loswerden; Histamin

Beitragvon unity in diversity » So 24. Sep 2017, 08:44

Zinnamon hat geschrieben:(24 Sep 2017, 07:39)

Ganz schön gewagt, einem verkappten Hypochonder bei der Nebenhöhlenentzündung von nebenan gleich mit ner Sepsis + multiplen Organversagen zu winken. Der nimmt wahrscheinlich schon Antibiotika, wenn er nen dunklen Rand unterm Fingernagel erblickt, und zwar unabhängig davon, wem der Finger gehört.

:thumbup:

Mir fällt derweil auch auf, daß Boraiel auf konkrete Fragen und Vorschläge zur Behebung seines Problems ausweichend reagiert.
Richtiges Essen kann eine ergänzende Maßnahme sein, um das Immunsystem zu stärken.
Mangelernährung aus bestimmten, ideologischen Gründen, wirkt diesem Ziel aber entgegen.
Die meisten Abweichungen von normalen, körpereigenen Abwehrreaktionen, haben ihre Ursache in Verpilzungen des Darmes.
Dagegen helfen Haferflocken- und Roggenprodukte+Kaffee.
Das gibt zwar Eruptionen, die an Vulkanausbrüche erinnern, aber danach ist alles saubergefegt.
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Re: Sinusitis loswerden; Histamin

Beitragvon unity in diversity » So 24. Sep 2017, 08:46

Boraiel hat geschrieben:(24 Sep 2017, 09:41)

Ich würde pharmazeutisch hergestelltes Antibiotika nur mit Absprache des Arztes nehmen. Bei dem eingestetzen Produkt handelt es sich um Honig, da habe ich wenig Bedenken.

Honig verklebt aber die Nase, du solltest ihn lieber auf eine Vollkornsemmel streichen.
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Re: Sinusitis loswerden; Histamin

Beitragvon Boraiel » So 24. Sep 2017, 08:47

unity in diversity hat geschrieben:(24 Sep 2017, 07:23)

Der intensive Einsatz von Antibiotika produziert multiresistente Keime. Besser zum Spülen der Nase ist geringgesalzenes, abgekochtes Wasser. Das Salz wirkt desinfizierend.
Ein Facharzt hat Möglichkeiten, Nebenhöhlen und Stirnhöhlen vollständig zu spülen. 2-3 Termine sollten genügen, um eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen. In Kombination mit deiner eigenen Nasenpflege.
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Es ist ratsam, Entzündungsherde und Eiterherde (Nasenraum, Rachenraum, Zahnwurzeln und weitere chronische Verlaufsformen) gründlich behandeln zu lassen, weil sonst jeder Zeit eine Sepsis möglich ist, in deren Verlauf das multiple Organversagen droht.
Eine Sepsis beginnt unspektakulär, sie wird oft mit grippalen Infekten verwechselt, aber Uhr läuft.

Danke für deinen Rat. Ich werde das Vorgehen erstmals beibehalten und beobachten und wenn nach 4-5 Tagen keine Verbesserung oder sogar eine Verschlechterung Auftritt, einen Arzt aufsuchen.
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Re: Sinusitis loswerden; Histamin

Beitragvon Boraiel » So 24. Sep 2017, 08:48

unity in diversity hat geschrieben:(24 Sep 2017, 09:46)

Honig verklebt aber die Nase, du solltest ihn lieber auf eine Vollkornsemmel streichen.

Oder in Wasser auflösen. :thumbup:
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Re: Sinusitis loswerden; Histamin

Beitragvon yogi61 » So 24. Sep 2017, 08:49

Boraiel hat geschrieben:(24 Sep 2017, 09:41)

Ich würde pharmazeutisch hergestelltes Antibiotika nur mit Absprache des Arztes nehmen. Bei dem eingestetzen Produkt handelt es sich um Honig, da habe ich wenig Bedenken.


Du redest vom Stand der Wissenschaft und nimmst ein Honigprodukt. :D Wie gesagt, man könnte es mit einem kleinen Eingriff versuchen,aber wenn Du nicht willst, dann schleimst Du eben weiter ein wenig herum. Umbringen wird Dich das nicht.
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