Als Pazifist im Kriegsfall

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Re: Als Pazifist im Kriegsfall

Beitragvon unity in diversity » Sa 30. Jun 2018, 18:14

Cobra9 hat geschrieben:(30 Jun 2018, 19:13)

Über Kabel ????? Ähmmm das geht einfacher :)

Korrekt, vor allem im 5 G-Zeitalter.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
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Re: Als Pazifist im Kriegsfall

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 30. Jun 2018, 18:44

unity in diversity hat geschrieben:(30 Jun 2018, 18:52)

Wenn man Strom, Gas, Wasser stillgelegt hat, rollen weder Panzer noch Kanonen. Aber sogar dazu muß man Partei ergreifen. Man ist damit kein Pazifist.

Auf solche Angriffe muss die Verteidigung natürlich ausgelegt sein und die Zivilbevölkerung vorbereitet.
Habe mir sagen lassen, Cyber-Attacken lassen sich im Grunde nur durch Gegenangriffe abschrecken.
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Re: Als Pazifist im Kriegsfall

Beitragvon unity in diversity » Sa 30. Jun 2018, 19:08

DarkLightbringer hat geschrieben:(30 Jun 2018, 19:44)

Auf solche Angriffe muss die Verteidigung natürlich ausgelegt sein und die Zivilbevölkerung vorbereitet.
Habe mir sagen lassen, Cyber-Attacken lassen sich im Grunde nur durch Gegenangriffe abschrecken.

Solche unangemeldeten Besuche startet man leise und wartet darauf, daß sich der Gegner laut über die Cleverness seines Feindes beschwert. Damit die ungleiche Verteilung der Fähigkeiten deutlich wird.
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Re: Als Pazifist im Kriegsfall

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 30. Jun 2018, 21:05

unity in diversity hat geschrieben:(30 Jun 2018, 20:08)

Solche unangemeldeten Besuche startet man leise und wartet darauf, daß sich der Gegner laut über die Cleverness seines Feindes beschwert. Damit die ungleiche Verteilung der Fähigkeiten deutlich wird.

Die Bundeswehr baut ihre Truppe für den Cyber- und Informationsraum erst auf.
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Re: Als Pazifist im Kriegsfall

Beitragvon unity in diversity » Sa 30. Jun 2018, 21:16

DarkLightbringer hat geschrieben:(30 Jun 2018, 22:05)

Die Bundeswehr baut ihre Truppe für den Cyber- und Informationsraum erst auf.

Genau so, muß man es machen.
Man gibt sich vorerst potenziell unterlegen und eröffnet damit neue Handlungsräume.
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Re: Als Pazifist im Kriegsfall

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 30. Jun 2018, 21:20

unity in diversity hat geschrieben:(30 Jun 2018, 22:16)

Genau so muß man es machen.
Man gibt sich vorerst potenziell unterlegen und eröffnet damit neue Handlungsräume.

Vielleicht kommt auch die Wehrpflicht wieder, wer weiß.

Der Atlantische Schild kann fraglos skalieren, aber für lau ist das nicht und es dauert einige Jahre.
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Re: Als Pazifist im Kriegsfall

Beitragvon unity in diversity » Sa 30. Jun 2018, 21:24

DarkLightbringer hat geschrieben:(30 Jun 2018, 22:20)

Vielleicht kommt auch die Wehrpflicht wieder, wer weiß.

Der Atlantische Schild kann fraglos skalieren, aber für lau ist das nicht und es dauert einige Jahre.

Intelligente Kriege führt man so, daß sie keiner bemerkt.
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Re: Als Pazifist im Kriegsfall

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 30. Jun 2018, 21:39

unity in diversity hat geschrieben:(30 Jun 2018, 22:24)

Intelligente Kriege führt man so, daß sie keiner bemerkt.

Dann befinden wir uns in einem Jahrzehnt der Intelligenz.
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Re: Als Pazifist im Kriegsfall

Beitragvon Teeernte » Sa 30. Jun 2018, 21:57

unity in diversity hat geschrieben:(30 Jun 2018, 18:52)

Wenn man Strom, Gas, Wasser stillgelegt hat,.


Sitzt man 10 Minuten später als Terrorist in ner Zelle.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Als Pazifist im Kriegsfall

Beitragvon Bobo » Di 31. Jul 2018, 08:13

watisdatdenn? hat geschrieben:(28 Jun 2018, 03:11)

Ich habe mir schon öfter überlegt, wie man in einer Situation wie im 2 Weltkrieg effizient/moralisch handelt, wenn man eingezogen wird.

Eine Überlegung ist, wenn man eine Waffe bekommt, diese an der Front nicht gegen den "Feind" zu richten, sondern gegen die eigenen Vorgesetzten.

Würden das ausreichend viele machen, wäre Krieg gegen den Willen von ca. 10% konsequent Kriegsunwilliger nicht zu machen.
Bei einer angenommenen Quote von einem Offizier auf 9 Soldaten.

Ich denke auch je weiter oben man in der Hierarchie diesen "pazifistischen Mord" vollbringt, desto effizienter müsste es in einer hierarchischen Struktur sein.


Was meint ihr?
Wäre das moralisch zu vertreten? (man tötet denjenigen, der einen zum töten zwingen will)
Würde das einen Krieg wie im 2 Weltkrieg effizient unmöglich machen, wenn 10% der Leute so handeln würden?
Gibt es aus eurer Sicht effizientere Methoden?


Ich erkenne in dem Gedankenspiel keinen Pazifismus. Ein Vollblutpazifist lässt sich weder ausbilden noch bewaffnen.
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Re: Als Pazifist im Kriegsfall

Beitragvon BingoBurner » Di 31. Jul 2018, 08:50

watisdatdenn? hat geschrieben:(28 Jun 2018, 03:11)

Ich habe mir schon öfter überlegt, wie man in einer Situation wie im 2 Weltkrieg effizient/moralisch handelt, wenn man eingezogen wird.

Eine Überlegung ist, wenn man eine Waffe bekommt, diese an der Front nicht gegen den "Feind" zu richten, sondern gegen die eigenen Vorgesetzten.

Würden das ausreichend viele machen, wäre Krieg gegen den Willen von ca. 10% konsequent Kriegsunwilliger nicht zu machen.
Bei einer angenommenen Quote von einem Offizier auf 9 Soldaten.

Ich denke auch je weiter oben man in der Hierarchie diesen "pazifistischen Mord" vollbringt, desto effizienter müsste es in einer hierarchischen Struktur sein.


Was meint ihr?
Wäre das moralisch zu vertreten? (man tötet denjenigen, der einen zum töten zwingen will)
Würde das einen Krieg wie im 2 Weltkrieg effizient unmöglich machen, wenn 10% der Leute so handeln würden?
Gibt es aus eurer Sicht effizientere Methoden?


Was willst du den sonst machen ? Diskutieren ?

"Gott, Gott...wie könnt Ihr euch um uns armen Menschen nur lustig machen ?
Lasst mit Stolz mich reden.....Wir sind ein ärmliches Heer....alles was uns einst geschmückt......ist nun vergessen.

Doch wen kümmert das ?

Aber unsere Herzen schlagen immer noch voller Kraft. Bemüht euch nicht mehr....meinen Leichnam......... können sich die feinen Herren holen......... und dann meine Knochen verkaufen"

Heinrich der V









Effizientere Methoden ?

Lass es nicht soweit kommen.
Wie ? Handel...


Aber Kriege sind....erstmal überhaupt nicht das Problem...sondern die, die diese schürren.
Zuletzt geändert von BingoBurner am Di 31. Jul 2018, 09:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Heaven knows we need them here !

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Re: Als Pazifist im Kriegsfall

Beitragvon King Kong 2006 » Di 31. Jul 2018, 09:04

Es gibt keinen "pazifistischen Mord", oder "pazifistische Sabotage". Ich meine, das schliesst sich aus. Das ist je nach Gusto "Volksverrat", "Wehrkraftzersetzung" oder bestenfalls "Sand im Getriebe". Die Tötung eines Menschen kann niemals "pazifistisch" sein. Sabotage, wenn es willentlich die Unversehrtheit von Menschen in Gefahr bringt, z.B. fehlerhafte Munition zu produzieren, in AKWs etwas zu manipulieren oder Brücken zu beschädigen kann nicht pazifistisch sein. Vielleicht politisch oder militärisch sinnvoll, aber sicher nicht pazifistisch.

Pazifistisch muß stets die Unversehrtheit eines anderen bedeuteten. Auch die von Arschlöchern und Mördern.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
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Re: Als Pazifist im Kriegsfall

Beitragvon zollagent » Di 31. Jul 2018, 12:54

King Kong 2006 hat geschrieben:(31 Jul 2018, 10:04)

Es gibt keinen "pazifistischen Mord", oder "pazifistische Sabotage". Ich meine, das schliesst sich aus. Das ist je nach Gusto "Volksverrat", "Wehrkraftzersetzung" oder bestenfalls "Sand im Getriebe". Die Tötung eines Menschen kann niemals "pazifistisch" sein. Sabotage, wenn es willentlich die Unversehrtheit von Menschen in Gefahr bringt, z.B. fehlerhafte Munition zu produzieren, in AKWs etwas zu manipulieren oder Brücken zu beschädigen kann nicht pazifistisch sein. Vielleicht politisch oder militärisch sinnvoll, aber sicher nicht pazifistisch.

Pazifistisch muß stets die Unversehrtheit eines anderen bedeuteten. Auch die von Arschlöchern und Mördern.

Das sehe ich anders. Es kann zutiefst pazifistisch sein, einen Despoten am weiteren Tun zu hindern. Ich denke da an das Attentat auf Heydrich in Prag.
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Re: Als Pazifist im Kriegsfall

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Di 31. Jul 2018, 15:25

watisdatdenn? hat geschrieben:(28 Jun 2018, 03:11)

Ich habe mir schon öfter überlegt, wie man in einer Situation wie im 2 Weltkrieg effizient/moralisch handelt, wenn man eingezogen wird.

Eine Überlegung ist, wenn man eine Waffe bekommt, diese an der Front nicht gegen den "Feind" zu richten, sondern gegen die eigenen Vorgesetzten.

Das ist nicht besonders effizient. Da bist du dann als nächster dran.


Würden das ausreichend viele machen, wäre Krieg gegen den Willen von ca. 10% konsequent Kriegsunwilliger nicht zu machen.
Bei einer angenommenen Quote von einem Offizier auf 9 Soldaten.

Die Kriegswilligen bereinigen das.

Wäre das moralisch zu vertreten? (man tötet denjenigen, der einen zum töten zwingen will)

Es wäre widersinnig.

Gibt es aus eurer Sicht effizientere Methoden?

Den Deppen gar nicht erst wählen.
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Re: Als Pazifist im Kriegsfall

Beitragvon King Kong 2006 » Mi 1. Aug 2018, 07:31

zollagent hat geschrieben:(31 Jul 2018, 13:54)

Das sehe ich anders. Es kann zutiefst pazifistisch sein, einen Despoten am weiteren Tun zu hindern. Ich denke da an das Attentat auf Heydrich in Prag.


Aber waren das Pazifisten? Das waren von der brit. SOE ausgebildete Kämpfer. Pazifisten verstehe ich eher unter Gandhi oder Jesus. Die hätten nicht mit Handgranaten oder MP´s auf Menschen geschossen? Davon kann man ja halten was man will. Politisch, ideologisch war das Attentat verständlich. Aber pazifistisch?
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Re: Als Pazifist im Kriegsfall

Beitragvon H2O » Mi 1. Aug 2018, 08:57

zollagent hat geschrieben:(31 Jul 2018, 13:54)

Das sehe ich anders. Es kann zutiefst pazifistisch sein, einen Despoten am weiteren Tun zu hindern. Ich denke da an das Attentat auf Heydrich in Prag.


Das Attentat halte ich eher für ein Feuerzeichen; aber hat es die Lage der Tschechen und Slowaken geändert? Diese Art von Gewaltherrschern wird doch schlicht ernannt. Dem Getöteten folgt sofort ein anderer im Amt nach. Ich habe nicht nachgeforscht, aber so, wie ich die Nazis heute beurteilen kann, vermute ich, daß dieses Attentat den Tod einer Vielzahl unschuldiger Menschen und vielleicht auch einiger überführter Attentäter nach sich gezogen hat.
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Re: Als Pazifist im Kriegsfall

Beitragvon Uffzach » Mi 1. Aug 2018, 13:31

watisdatdenn? hat geschrieben:(28 Jun 2018, 03:11)

Ich habe mir schon öfter überlegt, wie man in einer Situation wie im 2 Weltkrieg effizient/moralisch handelt, wenn man eingezogen wird.

Eine Überlegung ist, wenn man eine Waffe bekommt, diese an der Front nicht gegen den "Feind" zu richten, sondern gegen die eigenen Vorgesetzten.

Würden das ausreichend viele machen, wäre Krieg gegen den Willen von ca. 10% konsequent Kriegsunwilliger nicht zu machen.
Bei einer angenommenen Quote von einem Offizier auf 9 Soldaten.

Ich denke auch je weiter oben man in der Hierarchie diesen "pazifistischen Mord" vollbringt, desto effizienter müsste es in einer hierarchischen Struktur sein.


Was meint ihr?
Wäre das moralisch zu vertreten? (man tötet denjenigen, der einen zum töten zwingen will)
Würde das einen Krieg wie im 2 Weltkrieg effizient unmöglich machen, wenn 10% der Leute so handeln würden?
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Das ist das Allerletzte ... sehr "effizient/moralisch" wirklich ... den eigenen Arsch retten, darum gehts dem Pazifisten ... da ist dann auch plötzlich heimtückischer Mord gestattet, denn es geht ja um den eigenen Arsch ...
Für die Freiheit des sprachlichen Ausdrucks !
Macht ist Macht über die Sprache der anderen. Fürchtet euch nicht, denn Bezeichner sind a priori bedeutungsleere Zeichenfolgen. :cool:
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Re: Als Pazifist im Kriegsfall

Beitragvon zollagent » Mi 1. Aug 2018, 19:53

H2O hat geschrieben:(01 Aug 2018, 09:57)

Das Attentat halte ich eher für ein Feuerzeichen; aber hat es die Lage der Tschechen und Slowaken geändert? Diese Art von Gewaltherrschern wird doch schlicht ernannt. Dem Getöteten folgt sofort ein anderer im Amt nach. Ich habe nicht nachgeforscht, aber so, wie ich die Nazis heute beurteilen kann, vermute ich, daß dieses Attentat den Tod einer Vielzahl unschuldiger Menschen und vielleicht auch einiger überführter Attentäter nach sich gezogen hat.

Ist ziemlich spekulativ, denn es hat Heydrich auch am Ausführen anderer Unterdrückungsmaßnahmen inklusive der damit einhergehenden Opfer gehindert.
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Re: Als Pazifist im Kriegsfall

Beitragvon zollagent » Mi 1. Aug 2018, 19:54

King Kong 2006 hat geschrieben:(01 Aug 2018, 08:31)

Aber waren das Pazifisten? Das waren von der brit. SOE ausgebildete Kämpfer. Pazifisten verstehe ich eher unter Gandhi oder Jesus. Die hätten nicht mit Handgranaten oder MP´s auf Menschen geschossen? Davon kann man ja halten was man will. Politisch, ideologisch war das Attentat verständlich. Aber pazifistisch?

Steht schon in der Bibel, "ein jegliches hat seine Zeit". Auch die Waffen. Sich nur abschlachten lassen ist widersinnig.
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Re: Als Pazifist im Kriegsfall

Beitragvon H2O » Mi 1. Aug 2018, 20:41

zollagent hat geschrieben:(01 Aug 2018, 20:53)

Ist ziemlich spekulativ, denn es hat Heydrich auch am Ausführen anderer Unterdrückungsmaßnahmen inklusive der damit einhergehenden Opfer gehindert.


Das ist schon richtig; irgendwo hatte ich vor Jahren einmal aufgeschnappt, daß dieser Nazi begann, "seine" Tschechen zu mögen... was immer das heißen mochte. Mit dem unbewiesenen Gedanken im Hinterkopf kommt man dann nicht so leicht auf den Gedanken, daß er aus eigener Veranlassung mit "seinen" Tschechen übelst Schlitten fahren könnte.

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