Gehalter Gender-gap

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Maskulist
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Maskulist » Do 27. Sep 2018, 16:29

garfield336 hat geschrieben:(25 Sep 2018, 09:42)

Es ist ein älterer Beitrag aber ich wurde durch die Forensuche hierher gelenkt-

Ich möchte diese Aussage richtig stellen.
Oben genannte Personen kamen nur auf den Thron weil es keinen männlichen Nachkommen gab.
Denn in der Lux-erbfolge war bis vor kurzen die rein-männliche Erbfolge festgelegt.

Auch dass diese beiden Frauen auf dem Thron sassen war nicht unumstritten.
Denn eigentlich hatte auch https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_von_Merenberg Anspruch an den Thron.

Dann wirst Du auch meinen Beitrag vom 09.02.17 gesehen haben, wo ich begründe, warum überwiegend Männer den Thron innehatten:

Zitat:
Wenn man Frauen unterdrücken würde, dann wäre KEINE Königin oder Kaiserin geworden. In den meisten Ländern galt nun einmal das salische Erbrecht, welches als Thronfolger den männlichen Erben vorsah, aber wenn es keinen gab, war es nicht unüblich, dass der Thron an den weiblichen Erben weitergegeben wurde.

Um das zu verstehen, sollte man sich mit Geschichte auskennen (was leider die meisten hier nicht tun), denn die Zeiten waren damals alles andere als friedlich. Jeder König und Kaiser war zugleich Kriegsherr, musste Heere führen und sein Volk verteidigen. Und bis tief in die Neuzeit hinein wurde von den Herrschern erwartet, dass sie in die Schlacht zogen und das ganze nicht von hinten aus der Etappe betrachteten. Nicht wenige Herrscher starben im Feld.

Aber wie viele Frauen standen denn in den Heeren? Wo waren die weiblichen Regimenter, wenn es darum ging, das Land zu verteidigen? Wer wurde in den Schlachten verstümmelt, niedergemetzelt und traumatisiert? Wer war von Gefangenschaft und Misshandlungen bis hin zur Kastration bedroht?
Maskulismus die radikale Ansicht, dass Männer keine Schweine sind, sondern Menschen.
FrankP

Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon FrankP » Mo 8. Okt 2018, 09:55

Habe mich jetzt nicht durch alle 57 Seiten gelesen, daher mögen diese Zahlen bezüglich des "gender pay gap" redundant sein.... ich fand sie jedenfalls interessant, sie stammen aus Großbritannien:

- 70 % der Bevölkerung glauben, Frauen würden für die gleiche Arbeit geringer bezahlt als Männer. Obwohl das illegal wäre.
- Frauen erhalten (im Median) 18.4 % weniger Gehalt als Männer. Dieser "Sammeleffekt" erklärt sich durch die unterschiedlichen Branchen und durch die
- 42 % der Frauen, die in Teilzeit arbeiten.
- Unter den in Vollzeit arbeitenden Personen gibt es einen geschlechterspezifischen Einkommensunterschied (Median) von 9.1 % (Effekt der Branchen).
- Der "gender pay gap" für Frauen zwischen 20 und 30 Jahren beträgt - im Rahmen der stat. Unsicherheit - 0 %.
- Frauen in Teilzeit verdienen (wieder Median) mehr als Männer in Teilzeit.

Für Deutschland kenne ich solche Zahlen nicht, womöglich wurden sie auch nicht erhoben.
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Ammianus
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Ammianus » Mo 8. Okt 2018, 17:20

Maskulist hat geschrieben:(27 Sep 2018, 17:29)

Dann wirst Du auch meinen Beitrag vom 09.02.17 gesehen haben, wo ich begründe, warum überwiegend Männer den Thron innehatten:

Zitat:
Wenn man Frauen unterdrücken würde, dann wäre KEINE Königin oder Kaiserin geworden. In den meisten Ländern galt nun einmal das salische Erbrecht, welches als Thronfolger den männlichen Erben vorsah, aber wenn es keinen gab, war es nicht unüblich, dass der Thron an den weiblichen Erben weitergegeben wurde.

Um das zu verstehen, sollte man sich mit Geschichte auskennen (was leider die meisten hier nicht tun), denn die Zeiten waren damals alles andere als friedlich. Jeder König und Kaiser war zugleich Kriegsherr, musste Heere führen und sein Volk verteidigen. Und bis tief in die Neuzeit hinein wurde von den Herrschern erwartet, dass sie in die Schlacht zogen und das ganze nicht von hinten aus der Etappe betrachteten. Nicht wenige Herrscher starben im Feld.

Aber wie viele Frauen standen denn in den Heeren? Wo waren die weiblichen Regimenter, wenn es darum ging, das Land zu verteidigen? Wer wurde in den Schlachten verstümmelt, niedergemetzelt und traumatisiert? Wer war von Gefangenschaft und Misshandlungen bis hin zur Kastration bedroht?


Richtig, nicht wenige Herrscher starben im Feld und auch junge männliche Adlige hatten, trotz besserer Ernährung weniger auszehrender Arbeit und auch ein wenig am damaligen medizinischen Knwohow kaum eine längere Lebenserwartung als junge Bauern. Denn der männliche Adlige wurde Ritter und später Offizier und ließ im Feld sein Leben.
Und wie starben die Frauen? Im Bett. Allerdings sehr häufig im Kindbett bei oder nach der Geburt des ersten, zweiten oder neunten Kindes.
Bei der Ausgrabung z.B. eines hochmittelalterlichen Friedhofs, so ca. 12., 13. Jahrhundert fallen sehr schnell die gemeinsamen bestatteten Überreste von Frauen und Säuglingen auf. Das sind keine Einzelfälle. Die Ergebnisse von archäologischer Untersuchungen auf Gräberfeldern, angefangen in der Jungsteinzeit bis in die frühe Neuzeit ermöglichen es grafische Kurven zu erstellen aus denen die Sterberate im jeweiligen Alter ablesbar ist. Im Großen und Ganzen sind diese Kurven sehr ähnlich. Es gibt eine sehr hohe Sterbewahrscheinlichkeit bei Neugeborenen über das Kleinkindalter bis ungefähr um die 6, 7 Jahre. Dann legt sich das etwas und beginnt mit Einsetzen der Pubertät bei beiden Geschlechtern in vergleichbarer Stärke wieder mehr als deutlich anzusteigen.

Vereinfacht kann man sagen: Die Männer sterben als Krieger, die Frauen als Mütter.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Maskulist » Mo 8. Okt 2018, 22:13

Ammianus hat geschrieben:(08 Oct 2018, 18:20)

Richtig, nicht wenige Herrscher starben im Feld und auch junge männliche Adlige hatten, trotz besserer Ernährung weniger auszehrender Arbeit und auch ein wenig am damaligen medizinischen Knwohow kaum eine längere Lebenserwartung als junge Bauern. Denn der männliche Adlige wurde Ritter und später Offizier und ließ im Feld sein Leben.
Und wie starben die Frauen? Im Bett. Allerdings sehr häufig im Kindbett bei oder nach der Geburt des ersten, zweiten oder neunten Kindes.
Bei der Ausgrabung z.B. eines hochmittelalterlichen Friedhofs, so ca. 12., 13. Jahrhundert fallen sehr schnell die gemeinsamen bestatteten Überreste von Frauen und Säuglingen auf. Das sind keine Einzelfälle. Die Ergebnisse von archäologischer Untersuchungen auf Gräberfeldern, angefangen in der Jungsteinzeit bis in die frühe Neuzeit ermöglichen es grafische Kurven zu erstellen aus denen die Sterberate im jeweiligen Alter ablesbar ist. Im Großen und Ganzen sind diese Kurven sehr ähnlich. Es gibt eine sehr hohe Sterbewahrscheinlichkeit bei Neugeborenen über das Kleinkindalter bis ungefähr um die 6, 7 Jahre. Dann legt sich das etwas und beginnt mit Einsetzen der Pubertät bei beiden Geschlechtern in vergleichbarer Stärke wieder mehr als deutlich anzusteigen.

Vereinfacht kann man sagen: Die Männer sterben als Krieger, die Frauen als Mütter.

Und beide Geschlechter litten unter den Seuchen wie Pest, Cholera, Typhus, Lepra, etc. Hinzu kamen Hungersnöte aufgrund von Missernten und Naturkatastrophen.

Für die meisten Menschen ging es Jahrhundertelang schlicht und ergreifend um das nackte überleben, 99,9% war es Sch... egal, ob Männlein oder Weiblein regierte.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Ammianus » Di 9. Okt 2018, 10:53

Geht jetzt zwar langsam am Thema vorbei aber man sollte sich vergangene Zeit nicht unbedingt als die des absoluten Grauens vorstellen. Die Leute hatten auch ihren Spaß, viele glückliche Momente, verstanden zu feiern, kannten den Stolz auf Erreichtes der glücklich macht usw. Das Leben war, wie auch heute, ein Auf und Ab.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon cosinus » Fr 12. Okt 2018, 08:28

Jaja jetzt werden Frauen nicht nur bei Gehältern diskriminiert, nun auch noch von einer KI zur Bewerbungsprüfung --> https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 89356.html

Dass die KI feststellt, dass Männer einfach besser qualifiziert sind, kann und darf natürlich nicht sein. Frauen können ja grundsätzlich alles und besser.
Was ist eigentlich mit der systematischen Diskriminierung von Männern, wenn ich Stellenanzeigen steht, dass Frauen bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt werden?
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Maskulist » Fr 12. Okt 2018, 21:35

cosinus hat geschrieben:(12 Oct 2018, 09:28)

Jaja jetzt werden Frauen nicht nur bei Gehältern diskriminiert, nun auch noch von einer KI zur Bewerbungsprüfung --> https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 89356.html

Dass die KI feststellt, dass Männer einfach besser qualifiziert sind, kann und darf natürlich nicht sein. Frauen können ja grundsätzlich alles und besser.
Was ist eigentlich mit der systematischen Diskriminierung von Männern, wenn ich Stellenanzeigen steht, dass Frauen bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt werden?

Das ist - siehe Hamburg - nur so lange gut, bis Männer bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt werden - dann ist es nämlich plötzlich Frauen-Diskriminierung.

http://maskulist1965.blogspot.com/

Mein Kommentar dazu wurde übrigens von der MOPO nicht veröffentlicht.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon cosinus » Fr 12. Okt 2018, 23:22

Maskulist hat geschrieben:(12 Oct 2018, 22:35)

dann ist es nämlich plötzlich Frauen-Diskriminierung.


Dann ist es auch eine Diskriminierung, so wie es jetzt eine Diskriminierung gegen Männer ist wenn Frauen bevorzugt eingestellt werden. Werden Frauen eigentlich auch bevorzugt bei der Müllentsorgung eingestellt, warum gibt es denn fast nur "Müllmänner" und keine "Müllfrauen"?
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Maskulist » Sa 13. Okt 2018, 09:45

cosinus hat geschrieben:(13 Oct 2018, 00:22)

Dann ist es auch eine Diskriminierung, so wie es jetzt eine Diskriminierung gegen Männer ist wenn Frauen bevorzugt eingestellt werden. Werden Frauen eigentlich auch bevorzugt bei der Müllentsorgung eingestellt, warum gibt es denn fast nur "Müllmänner" und keine "Müllfrauen"?

Theoretisch ja!

Aber es gibt kaum Frauen, welche die Tonnen rollen wollen!
Und wenn, wird natürlich groß darüber berichtet.
https://www.mopo.de/hamburg/michaela-fuhrmann-packt-an-sie-ist-hamburgs-erste-muellfrau--1664826
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon cosinus » Mi 17. Okt 2018, 12:59

Maskulist hat geschrieben:(13 Oct 2018, 10:45)

Theoretisch ja!

Aber es gibt kaum Frauen, welche die Tonnen rollen wollen!
Und wenn, wird natürlich groß darüber berichtet.
https://www.mopo.de/hamburg/michaela-fuhrmann-packt-an-sie-ist-hamburgs-erste-muellfrau--1664826


Und warum redet da niemand über Frauenquoten? Dieser ekelhafte Femininismus ist doch nichts anderes als Rosinenpickerei.

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