Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

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epona
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon epona » Fr 12. Aug 2016, 13:32

Dark Angel hat geschrieben:(12 Aug 2016, 14:25)

Mit solch einer Aufforderung werden besser qualifizierte Männer immer noch dikriminiert - auch dann wenn du das nicht begreifen willst!


Auch wenn du es nicht begreifen kannst, der Europ. Gerichtshof hat bereits vor Jahren die bevorzugte Einstellung von weibl. Bewerberinnen für Rechtens erklärt, wenn es sich um Sektoren handelt, in denen Frauen nachweislich unterrepräsentiert sind.
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Boraiel
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Boraiel » Fr 12. Aug 2016, 13:38

pikant hat geschrieben:(12 Aug 2016, 14:26)

nein,
wie Parteien ihre Satzung beschliessen ist Sache der Parteien und da macht der Staat keine Vorgaben im Hinblick auf Frauen und Maenner.

Vor staatlichen Regeln ist die Gerechtigkeit Orientierungsgrundlage und so auch in diesen Fällen. Ich dachte aber, du spieltest auf Quotenregeln in größeren Unternehmen und staatlichen Instituitionen an. Dort ist Unrecht zu Recht geworden, auch wenn, ich glaube, nicht mit Unterstützung aller Parteien.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon pikant » Fr 12. Aug 2016, 13:41

Boraiel hat geschrieben:(12 Aug 2016, 14:38)

Vor staatlichen Regeln ist die Gerechtigkeit Orientierungsgrundlage und so auch in diesen Fällen. Ich dachte aber, du spieltest auf Quotenregeln in größeren Unternehmen und staatlichen Instituitionen an. Dort ist Unrecht zu Recht geworden, auch wenn, ich glaube, nicht mit Unterstützung aller Parteien.


nein, das hatte ich nicht im Hinterkopf, sondern die Auswahl der Parteien auf ihren Listen fuer den Bundestag und andere Aemter.
natuerlich kann der Bundestag auch Quoten fuer Unternehmen beschliessen und daran Subventionen knuepfen oder geldwerte Leistungen.
alles rechtens und durch Gesetze abgedeckt.

Gerechigkeit wird es in der Politik nie geben.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon NMA » Fr 12. Aug 2016, 13:50

Dampflok hat geschrieben:(12 Aug 2016, 13:39)
(...)
Es gilt die freie Berufswahl. Wenn NMA damit kein Problem hat (weil es ihn ja nicht betrifft), dann darf das natürlich nur für den Fall gelten, daß NMA den Job nicht bekommt. Ansonsten ist selbstverständlich immer der Bestgeeignete zu nehmen. Und wenn das öfter ein Mann ist (oder umgekehrt), dann ist das eben so.

(...)


Wer ist denn der Bestgeeignete? Woran macht man das fest? Zeugnisnoten? :rolleyes:
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon epona » Fr 12. Aug 2016, 13:54

Dark Angel hat geschrieben:(12 Aug 2016, 14:21)

Nö das ist schlicht und ergreifend eine Tatsache


Die Klage wäre erfolgreich gewesen! 1. weil es sich um eine eindeutige Verletzung a) des Grundgesetzes und b) des Antidiskriminierungsgesetzes gehandelt hätte.
2. weil die Klage wahrscheinlich in den USA eingereicht worden wäre, mit Unterstützung der "Professorenvereinigung Deutscher Hochschulverband".

Zur Info: Punkt 2 ist jetzt meine prsönliche Meinung. Der Rest ist eine Tatsachenfeststellung. :x


Nein, das 1. ist deine pers. Meinung und mitnichten eine Tatsachenfeststellung, denn wie hier bereits erwähnt, läßt die Gesetzgebung in Ausnahmefällen die Bevorzugung von Geschlechtern zu, zb. wenn der Nachweis erbracht wird, dass zb. Frauen in bestimmten Sektoren unterrepräsentiert sind. Und das ist in diesem Fall gegeben.

2. ist nur dein kleines Träumchen ;)
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Flat » Fr 12. Aug 2016, 13:56

NMA hat geschrieben:(12 Aug 2016, 14:50)

Wer ist denn der Bestgeeignete? Woran macht man das fest? Zeugnisnoten? :rolleyes:


Moin,

nun, in diesem Fall hat wohl die Auswahlkommission selbst einen Mann als besser qualifiziert gesehen, wenn ich das richtig verstanden habe.

Da ist dann natürlich nur schwer noch zu argumentieren, dass die Frau doch eigentlich besser ist.

Ansonsten ist Bestgeeignet immer stellenabhängig und interpretierbar. Aber es gibt eben auch objektive Kriterien wie Zeugnisse, Beurteilungen, bereits innegehabte Stellen, usw..

Wenn sich da mal ein wirklicher Überflieger bewirbt, wird es schwer, gerichtsfest jemand anderen zu nehmen (dann bricht man das Verfahren in der Regel ab, wenn man ihn nicht haben will). Wenn hingegen 2 eng beieinander liegen, sollte das jeder Personalchef eigentlich hindrehen können, wie er will.
_______
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Boraiel » Fr 12. Aug 2016, 13:58

pikant hat geschrieben:(12 Aug 2016, 14:41)

nein, das hatte ich nicht im Hinterkopf, sondern die Auswahl der Parteien auf ihren Listen fuer den Bundestag und andere Aemter.
natuerlich kann der Bundestag auch Quoten fuer Unternehmen beschliessen und daran Subventionen knuepfen oder geldwerte Leistungen.
alles rechtens und durch Gesetze abgedeckt.

Gerechigkeit wird es in der Politik nie geben.

Leute wie du widern mich an. Gerechtigkeit ist euch noch nicht mal mehr ein Anliegen. Denk mal drüber nach, was aus dir geworden, Pikant. :|
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Dark Angel » Fr 12. Aug 2016, 14:00

epona hat geschrieben:(12 Aug 2016, 14:29)

Egal ob männl. oder weibl., Leistung und Berufsqualifikation müssen männl. sowie weibl. ABSOLVENTEN erst unter Beweis stellen.
Wer ständig suggeriert Frauen/Mädchen wären (biologisch bedingt?) dümmer als Männer, der sollte schnellsten sein Frauenbild überdenken. ;)

WO steht, dass Frauen dümmer sind?
Professor oder Abteilungsleiter wird NIEMAND sofort nach Studienabschluss! Wenn es um derartige "Positionen"geht, dann HABEN die Betreffenden Leistung, Kompetenz und Qualifikation bereits unter Beweis gestellt und das bedeutet dann der/die Beste bekommt die Stelle und zwar unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe und Religion.
Klar soweit?
Auf die Idee, dass Frauen (auch Frauen die studiert haben) evtl. andere Prioritäten setzen als Männer, dass bei Frauen (auch Frauen die studiert haben) dem Kinderwunsch Vorrang vor der Karriere geben, kommst du offensichtlich nicht.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon pikant » Fr 12. Aug 2016, 14:04

@Borial

ich habe geschrieben, dass es in der Politik keine Gerechtigkeit gibt, aber mit keinem Satz, dass es fuer mich kein Anliegen ist.
Unterschied verstanden? - wenn nicht, kann ich es leider nicht aendern.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon epona » Fr 12. Aug 2016, 14:05

Flat hat geschrieben:(12 Aug 2016, 14:56)

Moin,

nun, in diesem Fall hat wohl die Auswahlkommission selbst einen Mann als besser qualifiziert gesehen, wenn ich das richtig verstanden habe.

Da ist dann natürlich nur schwer noch zu argumentieren, dass die Frau doch eigentlich besser ist.

Ansonsten ist Bestgeeignet immer stellenabhängig und interpretierbar. Aber es gibt eben auch objektive Kriterien wie Zeugnisse, Beurteilungen, bereits innegehabte Stellen, usw..

Wenn sich da mal ein wirklicher Überflieger bewirbt, wird es schwer, gerichtsfest jemand anderen zu nehmen (dann bricht man das Verfahren in der Regel ab, wenn man ihn nicht haben will). Wenn hingegen 2 eng beieinander liegen, sollte das jeder Personalchef eigentlich hindrehen können, wie er will.


In dem Fall gab es keinen Personalchef sondern ein Gremium befasste sich mit den Bewerbungen und die Mitglieder dieses Gremiums hatten wohl versäumt sich im vorfeld
mit der Stellenausschreibung zu beschäftigen.
Wäre die Ausschreibung bekannt gewesen, hätten sie rechtzeitig ihr Votum einlegen können. Dann hätte man intern die Finanzierung der ausgeschriebenen Position klären können oder hätte mangels Geld die Ausschreibung unterlassen.

Es müssen zwischen Position 1 und 2 der Bewerber also nicht unbedingt große Qualifikationsunterschiede bestanden haben, m.E. hatte die Uni einfach keine Lust interne Streiterein in der Öffentlichkeit auszutragen.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Flat » Fr 12. Aug 2016, 14:07

epona hat geschrieben:(12 Aug 2016, 15:05)

In dem Fall gab es keinen Personalchef sondern ein Gremium befasste sich mit den Bewerbungen und die Mitglieder dieses Gremiums hatten wohl versäumt sich im vorfeld
mit der Stellenausschreibung zu beschäftigen.
Wäre die Ausschreibung bekannt gewesen, hätten sie rechtzeitig ihr Votum einlegen können. Dann hätte man intern die Finanzierung der ausgeschriebenen Position klären können oder hätte mangels Geld die Ausschreibung unterlassen.

Es müssen zwischen Position 1 und 2 der Bewerber also nicht unbedingt große Qualifikationsunterschiede bestanden haben, m.E. hatte die Uni einfach keine Lust interne Streiterein in der Öffentlichkeit auszutragen.



Moin,

in so einem Fall ist das Einkassieren der Stellenausschreibung, alles auf Null und von vorn -aber korrekt- anfangen, auch richtig.

Sonst gibt's nur Prozesse und die zahlen bei staatlichen Universitäten letztlich wir Steuerzahler.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon epona » Fr 12. Aug 2016, 14:08

Dark Angel hat geschrieben:(12 Aug 2016, 15:00)

Auf die Idee, dass Frauen (auch Frauen die studiert haben) evtl. andere Prioritäten setzen als Männer, dass bei Frauen (auch Frauen die studiert haben) dem Kinderwunsch Vorrang vor der Karriere geben, kommst du offensichtlich nicht.



Was hat das mit dem Thema zu tun? :dead:

Wie gesagt, keine Frau wird gezwungen.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Boraiel » Fr 12. Aug 2016, 14:08

pikant hat geschrieben:(12 Aug 2016, 15:04)

@Borial

ich habe geschrieben, dass es in der Politik keine Gerechtigkeit gibt, aber mit keinem Satz, dass es fuer mich kein Anliegen ist.
Unterschied verstanden? - wenn nicht, kann ich es leider nicht aendern.

Ich sehe da keinen großen Unterschied. Du propagierst mit deiner Aussage die Fügung in die von dir genannten "unabänderlichen Tatsachen". :|
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon epona » Fr 12. Aug 2016, 14:11

Flat hat geschrieben:(12 Aug 2016, 15:07)

Moin,

in so einem Fall ist das Einkassieren der Stellenausschreibung, alles auf Null und von vorn -aber korrekt- anfangen, auch richtig.

Sonst gibt's nur Prozesse und die zahlen bei staatlichen Universitäten letztlich wir Steuerzahler.


Dieser Umstand ist durchaus zu kritisieren.
Es ist schon peinlich, wenn an der Auswahl maßgeblich beteiligte Personen nicht rechtzeitig über die Grundlagen der Ausschreibung informiert werden.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Dark Angel » Fr 12. Aug 2016, 14:12

epona hat geschrieben:(12 Aug 2016, 14:54)

Nein, das 1. ist deine pers. Meinung und mitnichten eine Tatsachenfeststellung, denn wie hier bereits erwähnt, läßt die Gesetzgebung in Ausnahmefällen die Bevorzugung von Geschlechtern zu, zb. wenn der Nachweis erbracht wird, dass zb. Frauen in bestimmten Sektoren unterrepräsentiert sind. Und das ist in diesem Fall gegeben.

2. ist nur dein kleines Träumchen ;)

Die Ausschreibung richtete sich an Männer UND Frauen, war geschlechtsneutral gehalten. Das ist entscheident!
"Förderung von Chancengleichheit für Frauen" ist a) KEIN Ausschlusskriterium (für Männer), b) bedeutet Chancengleichheit das eine qualifizierte Frau diegleiche Chance hat wie ein Mann, dass Leistung und Qualifikation entscheident sind. "Förderung von Chancengleichheit ..." bedeutet NICHT, BESSERE Chancen für Frauen bzw NUR Frauen.
Unterrepräsentanz von Frauen bedeutet noch lange NICHT, dass (hoch)qualifizierte Frauen von Beförderung ausgeschlossen sind/werden, sondern dass sich Frauen für bestimmte Sektoren schlicht nicht intressieren, dass ihre Präferenzen woanders liegen, sie in anderen Sektoren überrepräsentiert sind.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon epona » Fr 12. Aug 2016, 14:14

Dark Angel hat geschrieben:(12 Aug 2016, 15:12)

Die Ausschreibung richtete sich an Männer UND Frauen, war geschlechtsneutral gehalten. Das ist entscheident!
"Förderung von Chancengleichheit für Frauen" ist a) KEIN Ausschlusskriterium (für Männer), b) bedeutet Chancengleichheit das eine qualifizierte Frau diegleiche Chance hat wie ein Mann, dass Leistung und Qualifikation entscheident sind. "Förderung von Chancengleichheit ..." bedeutet NICHT, BESSERE Chancen für Frauen bzw NUR Frauen.
Unterrepräsentanz von Frauen bedeutet noch lange NICHT, dass (hoch)qualifizierte Frauen von Beförderung ausgeschlossen sind/werden, sondern dass sich Frauen für bestimmte Sektoren schlicht nicht intressieren, dass ihre Präferenzen woanders liegen, sie in anderen Sektoren überrepräsentiert sind.


da kannst dich erregen, aber der Europ. Gerichtshof läßt eine Bevorzugung aufgrund Unterrepräsentanz zu!!!!!!!

Die fragen Frau DA nicht erst.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Dark Angel » Fr 12. Aug 2016, 14:20

epona hat geschrieben:(12 Aug 2016, 15:08)

Was hat das mit dem Thema zu tun? :dead:

Wie gesagt, keine Frau wird gezwungen.

Oh - das hat sehr viel mit dem Thema zu tun - nämlich mit dem Grund WARUM Frauen "unterrepräsentiert" sind, WARUM sich weniger Frauen als Männer bewerben, WARUM Männer öfter höher qualifiziert und kompetenter sind.
Wenn Frauen nicht gezwungen werden, dann darf allerdings auch NICHT pauschal von "Unterrepräsentanz" schwadroniert werden, dann MUSS akzeptiert werden, dass Frauen (auch) zugunsten von Kindern auf Karriere verzichten.
Nach der Logik "keine Frau wird gezwungen", wird auch keine Frau gezwungen Karriere zu machen bzw in gleichen Maß, wie Männer überall präsent zu sein.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Atheist » Fr 12. Aug 2016, 14:21

NMA hat geschrieben:(12 Aug 2016, 14:50)

Wer ist denn der Bestgeeignete? Woran macht man das fest? Zeugnisnoten? :rolleyes:


Abschlüsse sind lediglich die Eintrittskarte zu Assessment Centern. Im AC wiederum wird auf die konkrete Ausformung der Genitalien nicht geachtet, es sei denn es handelt sich um eine Bewerberauswahl für Erwachsenenunterhaltung oder dergleichen...

Echt schade, dass die zweitplatzierte Bewerberin nicht berufen wurde, denn ich hätte nur zu gerne gesehen, wie das den Verantwortlichen höstrichterlich um die Ohren gehauen würde.
Zuletzt geändert von Atheist am Fr 12. Aug 2016, 14:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Dark Angel » Fr 12. Aug 2016, 14:24

epona hat geschrieben:(12 Aug 2016, 15:14)

da kannst dich erregen, aber der Europ. Gerichtshof läßt eine Bevorzugung aufgrund Unterrepräsentanz zu!!!!!!!

Die fragen Frau DA nicht erst.

Ja leider, weil der ganze Genderquatsch per "top down" OHNE jegliche demokratische Legitimation durchgedrückt wurde!
NIEMAND hat Gendermainstream/Genderstudies per Abstimmung demokratisch legitimiert!
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon epona » Fr 12. Aug 2016, 14:27

Dark Angel hat geschrieben:(12 Aug 2016, 15:20)

Oh - das hat sehr viel mit dem Thema zu tun - nämlich mit dem Grund WARUM Frauen "unterrepräsentiert" sind, WARUM sich weniger Frauen als Männer bewerben, WARUM Männer öfter höher qualifiziert und kompetenter sind.
Wenn Frauen nicht gezwungen werden, dann darf allerdings auch NICHT pauschal von "Unterrepräsentanz" schwadroniert werden, dann MUSS akzeptiert werden, dass Frauen (auch) zugunsten von Kindern auf Karriere verzichten.
Nach der Logik "keine Frau wird gezwungen", wird auch keine Frau gezwungen Karriere zu machen bzw in gleichen Maß, wie Männer überall präsent zu sein.


Niemand wird gezwungen.
Die Förderung umfasst auch die Bereiche Kinderbetreuung/Vereinbarung von Familie und Beruf.
Hier wurde sicher das Optimale noch nicht erreicht, aber es gibt Fortschritte.

Daher zieht dein "Argument" nicht.

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