Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

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Boraiel
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Boraiel » Fr 12. Aug 2016, 12:54

epona hat geschrieben:(12 Aug 2016, 13:42)

ist doch für jeden vernünftigen Menschen ersichtlich.

Die Hälfte der Bevölkerung ist weiblich, der Anteil der weibl. Schul-und Uniabsolventen liegt sogar über 50 Prozent.
Es wäre reine Verschwendung wertvoller Ressourcen auf die Fähigkeiten, Kompetenzen und Kreativität von Frauen zu verzichten.
Also werden Frauen gefördert, um eine gerechte Teilhabe in allen Bereichen zu erzielen.
Das sieht man nicht nur in D. so, darauf haben sich die EU-Mitgleidsstaaten verständigt.

Richtig auch eine Frau sollte gefördert werden, aber nicht weil sie eine Frau ist, sondern weil sie in Bereich XYZ sehr gut ist. Genauso wie ein Mann halt auch. Wenn eine Frau jetzt eine bessere Förderung erhält als ein Mann, der eventuell sogar noch etwas besser ist als die Frau, dann ist nachvollziehbarerweise ungerecht. Mit einer geschlechtsspezifischen Förderung wie sie z.B. das Professorinnenprogramm von Bund und Ländern darstellt sollten wir daher besser heute als morgen aufhören.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon epona » Fr 12. Aug 2016, 12:54

Dark Angel hat geschrieben:(12 Aug 2016, 13:43)

Und es war nur deshalb NICHT rechtswidrig, weil die Uni die Professur unbesetzt ließ. DAS habense also grade noch so auf die Reihe gekriegt, weil der Eklat sonst noch größer geworden wäre.
Ändert aber immer noch nichts an der Tatsache, dass es sich eindeutig um eine Diskriminierung von Männern aufgrund Geschlechtszugehörigkeit handelt.
Aussage der Leiterin des Präsidialbüros der Uni: "Entweder ein Frau oder keiner." Schon diese Aussage IST eine Diskriminierung!


Proaktive Fördermodelle gibt es nicht erst seit gestern und im Rahmen der von Gutachtern empfohlenen Ausweitung des AGG werden weitere hinzu kommen.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon epona » Fr 12. Aug 2016, 12:58

Boraiel hat geschrieben:(12 Aug 2016, 13:54)

Richtig auch eine Frau sollte gefördert werden, aber nicht weil sie eine Frau ist, sondern weil sie in Bereich XYZ sehr gut ist. Genauso wie ein Mann halt auch. Wenn eine Frau jetzt eine bessere Förderung erhält als ein Mann, der eventuell sogar noch etwas besser ist als die Frau, dann ist nachvollziehbarerweise ungerecht. Mit einer geschlechtsspezifischen Förderung wie sie z.B. das Professorinnenprogramm von Bund und Ländern darstellt sollten wir daher besser heute als morgen aufhören.


Pers. finde ich die auf einen Einzelfall gerichtete Wahrnehmung immer sehr fragwürdig.
Wie man in diesem Fall erkennen kann, werden der grundsätzlich Sinn und Zweck von Maßnahmen/Gesetzgebungen völlig aus dem Blickfeld verloren.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon pikant » Fr 12. Aug 2016, 13:01

Boraiel hat geschrieben:(12 Aug 2016, 13:54)

Richtig auch eine Frau sollte gefördert werden, aber nicht weil sie eine Frau ist, sondern weil sie in Bereich XYZ sehr gut ist. Genauso wie ein Mann halt auch. Wenn eine Frau jetzt eine bessere Förderung erhält als ein Mann, der eventuell sogar noch etwas besser ist als die Frau, dann ist nachvollziehbarerweise ungerecht. Mit einer geschlechtsspezifischen Förderung wie sie z.B. das Professorinnenprogramm von Bund und Ländern darstellt sollten wir daher besser heute als morgen aufhören.


bin gegen den Rechenschieber bei Frau und Mann!
Augenmass ist gefragt, da kann aber auch mal eine Quote helfen - bei Mann und Frau - Flexibilitaet ist gefragt um die beste Loesung zu erhalten
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Dark Angel » Fr 12. Aug 2016, 13:02

epona hat geschrieben:(12 Aug 2016, 13:46)

:D das hätte eben nicht Frau Moderatorin DA, sondern ein ordentliches Gericht entschieden. ;)

Die Aussage der Leiterin ist doch bezogen auf Ausschreibung und Finanzlage in diesem Fall völlig korrekt.

Du solltest dich mal mit dem Unterschied zwischen einer Entscheidung und einer Feststellung beschäftigen.
Was ich geäußert habe, war eine Feststellung.
Die Festellung ist folgen - wiederhole ich gern nochmal für dich:
Mit dem Abbruch des Auswahlverfahrens/dem Unbesetztlassen der Professur ist die Uni einer Rechtswidrigkeit/einem Verstoß gegen das GG gerade noch aus dem Weg gegangen. Mit dieser Verfahrensweise konnte sie eine Klage, einen Musterprozess gerade noch abwenden.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon pikant » Fr 12. Aug 2016, 13:05

Dark Angel hat geschrieben:(11 Aug 2016, 23:22)

Die Humboldt-Universität zu Berlin suchte einen Professor für "Reine Mathematik", entsprechend wurde die Ausschreibung auch geschlechtsneutral ausgeführt - doch nur zum Schein. Unter den 44 Bewerbern auf die Professur waren 15 Frauen.
Universitätsintern wurde allerdings die Weisung heraus gegeben, dass für die Berufung nur für Frauen zu gelten haben. Trotz dieser internen Weisung erstellte eine Auswahlkommissione eine Liste nach Qualifikationskriterien auf. Der beste Bewerber war ein Mann, die zweitbeste eine Frau - beide aus den USA. Letztendlich blieb die Proffessur unbesetzt.
Der Pressesprecher der Humboldt-Universität, Hans-Christoph Keller, sucht die Nichtberufung des Besten und damit den Abbruch des Auswahlverfahrens mit dem Vorbild eines exklusiven „Professorinnenprogramms des Bundes und der Länder“ zu rechtfertigen.


die Uni hat Kosten gespart!
Kostensenkungsprogramm wohl aufgelegt?
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon epona » Fr 12. Aug 2016, 13:06

Dark Angel hat geschrieben:(12 Aug 2016, 14:02)

Du solltest dich mal mit dem Unterschied zwischen einer Entscheidung und einer Feststellung beschäftigen.
Was ich geäußert habe, war eine Feststellung.
Die Festellung ist folgen - wiederhole ich gern nochmal für dich:
Mit dem Abbruch des Auswahlverfahrens/dem Unbesetztlassen der Professur ist die Uni einer Rechtswidrigkeit/einem Verstoß gegen das GG gerade noch aus dem Weg gegangen. Mit dieser Verfahrensweise konnte sie eine Klage, einen Musterprozess gerade noch abwenden.


Das ist lediglich deine persönliche Meinung.
Die will dir niemand nehmen, ist aber unerheblich.

Ob ggf. eine Klage erfolgreich gewesen wäre ist sehr zweifelhaft.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon epona » Fr 12. Aug 2016, 13:07

pikant hat geschrieben:(12 Aug 2016, 14:05)

die Uni hat Kosten gespart!
Kostensenkungsprogramm wohl aufgelegt?


u.a. auch das.
Google doch mal.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Boraiel » Fr 12. Aug 2016, 13:11

epona hat geschrieben:(12 Aug 2016, 13:58)

Pers. finde ich die auf einen Einzelfall gerichtete Wahrnehmung immer sehr fragwürdig.
Wie man in diesem Fall erkennen kann, werden der grundsätzlich Sinn und Zweck von Maßnahmen/Gesetzgebungen völlig aus dem Blickfeld verloren.

Aha, du erkennst also auf welch wackeligen Füßen deine "Argumentation" steht, du willst vom Einzelfall ablenken, von der Diskriminierung von bessergeeignten Männern und der unnötigen Verschwendung von Steuergeldern, welch übrigens auch zum Großteil Männer erwirtschaftet haben, und die Schiene, die nachvollziehbarerweise auf allseitige Zustimmung kommt, fahren, dass Frauen doch bitte gefördert werden sollen. Sie sind doch so wenige im Bereich XYZ. Die ganzen Nachteile, erwähnen du und deine Gesinnungsgenossen lieber nicht, denn dann würde das ja auch nie auf Zustimmung stoßen.
Das Gerechtigkeit bei dir nicht der Leitfaden ist, habe ich leider schon feststellen müssen.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Atheist » Fr 12. Aug 2016, 13:11

epona hat geschrieben:(12 Aug 2016, 13:33)

@becksham

"mit dem Ziel der Förderung der Chancengleichheit von Frauen in Forschung und Lehre finanziert." (Ziel Fördergelder)

"Die HU strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und forderte qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf sich zu bewerben"

Aus der Stellenausschreibung.
Ehrlich, einem Mann der das nicht kapiert, den würde ich nicht mal mit einer Einkaufsliste zum Bäcker schicken.


Eins ist sicher: Würde die selbe oder eine vergleichbare Stellenausschreibung Frauen diskriminieren, dann wärst du hier mit an vorderster Front, um dagegen zu wettern. So aber beleidigst du auch noch die männlichen Bewerber, die sich Mühe gaben und Lebenszeit aufwendeten, um im Rahmen der Menschenrechte zu handeln. Da kann man einfach nur fassungslos mit dem Kopf schütteln...


PS: Im Übrigen sind derartige Formulierungen im ÖD durchaus geläufig, allerdings bedeuten sie nicht, dass nach dem jeweiligen Kriterium (z.B. Geschlecht, soziale Abkunft, Ethnie, Religion etc.) diskriminiert wird. Es ist viel mehr eine Ermutigung von unterrepräsentierten Personengruppen, am Bewerbugnsprozess teilzunehmen. Mehr nicht.
Zuletzt geändert von Atheist am Fr 12. Aug 2016, 13:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Boraiel » Fr 12. Aug 2016, 13:14

pikant hat geschrieben:(12 Aug 2016, 14:01)

bin gegen den Rechenschieber bei Frau und Mann!
Augenmass ist gefragt, da kann aber auch mal eine Quote helfen - bei Mann und Frau - Flexibilitaet ist gefragt um die beste Loesung zu erhalten

Nein, eine Quote kann nie helfen, so etwas ist die Verabschiebung des Rechtsstaates.
Sonst hast du, wie so oft, nur Beschwichtigung zu bieten.
Zuletzt geändert von Boraiel am Fr 12. Aug 2016, 13:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Dark Angel » Fr 12. Aug 2016, 13:15

epona hat geschrieben:(12 Aug 2016, 13:42)

ist doch für jeden vernünftigen Menschen ersichtlich.

Die Hälfte der Bevölkerung ist weiblich, der Anteil der weibl. Schul-und Uniabsolventen liegt sogar über 50 Prozent.
Es wäre reine Verschwendung wertvoller Ressourcen auf die Fähigkeiten, Kompetenzen und Kreativität von Frauen zu verzichten.
Also werden Frauen gefördert, um eine gerechte Teilhabe in allen Bereichen zu erzielen.
Das sieht man nicht nur in D. so, darauf haben sich die EU-Mitgleidsstaaten verständigt.

Die bloße Anzahl der Absolventen von Schulen und/oder Univrsitäten ist vollkommen irrelevant. Das Einzige was zählt (zun zählen hat) sind Leistung und Qualifikation! Alles andere führt zu Diskriminierung - in diesem Fall zur Diskriminierung aufgrund Geschlechtszugehörigkeit.
Wenn der Beste eine ausgeschriebene Stelle bekommen soll, dann hat sie auch der Beste zu bekommen und NICHT die Zweitbeste, weil die Zweitbeste eine Frau ist. Nennt sich Leistungsprinzip! Und mit diesem Leistungsprinzip ist Deutschland zu dem geworden, was es heute ist.
OHNE dieses Leistungsprinzip, stattdessen mit Privilegierung/Bevorzugung aufgrund Zugehörigkeit zum weiblichen Geschlecht versinkt Deutschland im Mittelmaß, wenn Frauen eben NICHT die Besten, sonder nur die Zweitbesten sind.
Daran ändert auch das Gelaber von "wertvolle[n] Ressourcen auf die Fähigkeiten, Kompetenzen und Kreativität von Frauen" nichts.
Das sehen übrigens Frauen, die ihren Job, ihre Position durch Leistung und Qualifikation erlangt haben, genauso wie, die wollen auch nicht mit den "Quotenweibern" in einen Topg geworfen und mit denen zusammen genannt werden.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Boraiel » Fr 12. Aug 2016, 13:16

pikant hat geschrieben:(12 Aug 2016, 14:05)

die Uni hat Kosten gespart!
Kostensenkungsprogramm wohl aufgelegt?

Dem Steuerzahler hat das aber nichts genutzt, er wird nur über andere Wege für eine scheinbar schlechtere Leistung im wahrscheinlich höheren Maße zur Kasse gebeten.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon pikant » Fr 12. Aug 2016, 13:17

Boraiel hat geschrieben:(12 Aug 2016, 14:14)

Nein, eine Quote kann nie helfen, so etwas ist die Verabschiebung des Rechtsstaates.
Sonst hast du, wie so oft, nur Beschichtung zu bieten.


alle im Bundestag vertretenen Parteien haben Quoten beschlossen!
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Boraiel » Fr 12. Aug 2016, 13:20

pikant hat geschrieben:(12 Aug 2016, 14:17)

alle im Bundestag vertretenen Parteien haben Quoten beschlossen!

Alle im Bundestag vertretenen Parteien haben Unrecht zu Recht gemacht. Soll ja schon mal vorgekommen sein ... :dead:
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Dark Angel » Fr 12. Aug 2016, 13:21

epona hat geschrieben:(12 Aug 2016, 14:06)

Das ist lediglich deine persönliche Meinung.
Die will dir niemand nehmen, ist aber unerheblich.

Nö das ist schlicht und ergreifend eine Tatsache

epona hat geschrieben:(12 Aug 2016, 14:06)Ob ggf. eine Klage erfolgreich gewesen wäre ist sehr zweifelhaft.

Die Klage wäre erfolgreich gewesen! 1. weil es sich um eine eindeutige Verletzung a) des Grundgesetzes und b) des Antidiskriminierungsgesetzes gehandelt hätte.
2. weil die Klage wahrscheinlich in den USA eingereicht worden wäre, mit Unterstützung der "Professorenvereinigung Deutscher Hochschulverband".

Zur Info: Punkt 2 ist jetzt meine prsönliche Meinung. Der Rest ist eine Tatsachenfeststellung. :x
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Dark Angel » Fr 12. Aug 2016, 13:25

epona hat geschrieben:(12 Aug 2016, 13:33)

@becksham

"mit dem Ziel der Förderung der Chancengleichheit von Frauen in Forschung und Lehre finanziert." (Ziel Fördergelder)

"Die HU strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und forderte qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf sich zu bewerben"

Aus der Stellenausschreibung.
Ehrlich, einem Mann der das nicht kapiert, den würde ich nicht mal mit einer Einkaufsliste zum Bäcker schicken.

Mit solch einer Aufforderung werden besser qualifizierte Männer immer noch dikriminiert - auch dann wenn du das nicht begreifen willst!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon pikant » Fr 12. Aug 2016, 13:26

Boraiel hat geschrieben:(12 Aug 2016, 14:20)

Alle im Bundestag vertretenen Parteien haben Unrecht zu Recht gemacht. Soll ja schon mal vorgekommen sein ... :dead:


nein,
wie Parteien ihre Satzung beschliessen ist Sache der Parteien und da macht der Staat keine Vorgaben im Hinblick auf Frauen und Maenner.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon epona » Fr 12. Aug 2016, 13:29

Dark Angel hat geschrieben:(12 Aug 2016, 14:15)

Die bloße Anzahl der Absolventen von Schulen und/oder Univrsitäten ist vollkommen irrelevant. Das Einzige was zählt (zun zählen hat) sind Leistung und Qualifikation! Alles andere führt zu Diskriminierung - in diesem Fall zur Diskriminierung aufgrund Geschlechtszugehörigkeit.


Egal ob männl. oder weibl., Leistung und Berufsqualifikation müssen männl. sowie weibl. ABSOLVENTEN erst unter Beweis stellen.
Wer ständig suggeriert Frauen/Mädchen wären (biologisch bedingt?) dümmer als Männer, der sollte schnellsten sein Frauenbild überdenken. ;)
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Flat » Fr 12. Aug 2016, 13:29

Dark Angel hat geschrieben:(12 Aug 2016, 14:21)

Die Klage wäre erfolgreich gewesen! 1. weil es sich um eine eindeutige Verletzung a) des Grundgesetzes und b) des Antidiskriminierungsgesetzes gehandelt hätte.


Moin,

das kommt sehr darauf an, wie sie ausgeschrieben haben und was das genau für eine Stelle war und vor allem, warum sie unbedingt eine Frau wollten.

Das Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG), das eine Diskriminierung sowohl von Frauen wie auch von Männern verbietet, kennt nämlich eine Ausnahme:

Eine Bevorzugung eines Geschlechts ist dann zulässig, wenn das Geschlecht eine wesentliche und entscheidende Anforderung darstellt (nach § 8 Abs. 1 AGG ).

Und da kommt es eben sehr auf die Begründung an. Das ist auslegbar.
_______
wer Rechtsradikales sagt und tut, ist rechtsradikal. Das hat nichts mit Nazikeule zu tun.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/inte ... 62231.html

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