Den Islam kritisieren...

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hrkrspnd
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Den Islam kritisieren...

Beitragvon hrkrspnd » So 7. Okt 2018, 17:52

Hallo zusammen,

es heißt ja oft, der Islam müsse/könne wegen diesem und jenem kritisiert werden. Meistens geht es um ganz konkrete Sachen: z.B. Frauenrechte. Ich habe mich schon oft gefragt, warum das auf der Ebene der Religion gemacht wird. Meiner Meinung nach sind damit viele unnötige Probleme verbunden:

Erstens wurde/wird die Religion zu verschiedenen Zeiten / an verschiedenen Orten extrem unterschiedlich ausgeübt.Das heißt in einer Diskussion wird ständig aneinander vorbei geredet, weil jede/r auf andere Dinge verweist.

Zweitens kennen sich in der Regel die religionsfremde Kritiker nicht mit der Religion aus bzw. setzen andere Schwerpunkte.

Drittens ist den Menschen ihre Religion in der Regel sehr wichtig, sie gehen damit also automatisch in die Defensive

Viertens lässt sich Religion nur extrem schwer von Kultur / Alltag / Tradition trennen.

Fünftens kann nur auf einer extrem allgemeinen / theoretischen Ebene passieren.


Warum setzen sich Leute, die sich für Frauenrechte einsetzen, unnötig diesen Schwierigkeiten aus? Es würde doch reichen zu sagen: Wir bestehen darauf, dass auf Frauen im Fall x ... den gleichen Zugang zum Arbeitsmarkt haben, die gleichen Bildungsmöglichkeiten, die gleichen Freiheiten etc pp. Das wäre doch produktiver als eine Grundsatzdiskussion über die Religion anzufangen. Das sind ja auch alles Rechte, die sich ganz klar aus dem GG ableiten lassen... d.h. es bringt auch nix, wenn sich das Gegenüber dann auf seine Religion berufen würde.
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Simon
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Re: Den Islam kritisieren...

Beitragvon Simon » So 7. Okt 2018, 18:17

>es bringt auch nix, wenn sich das Gegenüber dann auf seine Religion berufen würde

Eben doch. Das ist genau das Problem. Wenn du niemals zugeben willst, dass religiöses Dogma falsch sein könnte, dann musst du alle Konsequenzen so akzeptieren.

>Viertens lässt sich Religion nur extrem schwer von Kultur / Alltag / Tradition trennen.

Es sind nicht die Gegner des Glaubens, die das tun, sondern die Verteidiger. Die Verteidiger des Glauben beschönigen religiöse Motivation als "kulturell" oder "politisch", währrend die Gegner des Glaubens zugeben, dass der kulturelle Einfluss und die politische Meinung eben gerade die religiöse Doktrin ist.

>Zweitens kennen sich in der Regel die religionsfremde Kritiker nicht mit der Religion aus

Im Fall von Islam ist das sicher nicht wahr. Die Leute, die sich besser mit dem Islam auskennen, lehnen ihn eher ab. Unter anderem auch, weil sich "Kritiker" des Glaubens überhaupt erstmal mit dem Islam ausseinandersetzen, währrend sich die meisten Leute mit faulen Ausreden aus dritter Hand begnügen.

>Drittens ist den Menschen ihre Religion in der Regel sehr wichtig

Das ist der springende Punkt. Frauenrechte, liberale Grundordnung, Schutz von Homosexuellen und Juden - alles ganz gut... ausser man stößt auf ein bisschen Widerstand oder macht sich ein bisschen unbeliebt. Es scheint mir, dass vielen Leuten Gemütlichkeit und Ansehen viel wichtiger sind, als die Werte, die sie angeben zu vertreten.
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Antonius
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Re: Den Islam kritisieren...

Beitragvon Antonius » So 21. Okt 2018, 13:44

Der Islam ist vor allem eine totalitäre politische Herrschaftsideologie, die mit den Werten unseres GG und den universalen Menschenrechten unvereinbar ist.
Die theologischen Inhalte dagegen sind sehr dürftig.
Aus diesem Grunde ist diese Ideologie einer ständigen vehementen Kritik ausgesetzt.
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
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Fliege
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Re: Den Islam kritisieren...

Beitragvon Fliege » So 21. Okt 2018, 14:30

Antonius hat geschrieben:(21 Oct 2018, 14:44)
Der Islam ist vor allem eine totalitäre politische Herrschaftsideologie, die mit den Werten unseres GG und den universalen Menschenrechten unvereinbar ist.
Die theologischen Inhalte dagegen sind sehr dürftig.
Aus diesem Grunde ist diese Ideologie einer ständigen vehementen Kritik ausgesetzt.

Ich stimme dir zu und füge deswegen an:
Islam-Gläubigen darf und soll für meinen Geschmack gern und bei jeder passenden Gelegenheit gesagt und vor Augen gehalten werden, dass der Islam als, wie du ihn m. E. zutreffend charakterisierst, totalitäre politische Herrschaftsideologie in Europa nicht erwünscht ist und auch nicht geduldet wird. Liberale Islam-Gläubige werden dieser m. E. Ansage und Drohung zustimmen und dürfen dafür Rückdeckung erwarten bei ihren Bemühungen, den Islam in Europa und darüber hinaus derart zu reformieren, dass er nicht mehr als totalitäre politische Herrschaftsideologie auftritt.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".
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Re: Den Islam kritisieren...

Beitragvon Nudelholz » Mo 12. Nov 2018, 20:50

Hier

https://www.youtube.com/channel/UCItDrz ... Big/videos

ist einer vom Islam zum Christentum konvertiert und kritisiert nun seinen alten Glauben. Wenn er zum Beispiel erzählt, dass die Frauen im Islam keine Rechte haben, belegt er das mit Stellen aus dem Koran. Trotzdem wird er von islamfreundlichen Kommentatoren als Lügner hingestellt, er würde alles verdrehen und so würde das ja gar nicht sein, Frauen haben Rechte, der Mann dürfe sie nicht schlagen etc. pp.

Meine Frage wäre, ist das ein Übersetzungsproblem, kann man das so oder so interpretieren oder wie? Wenn der das alles richtig wiedergibt, ist der Islam tatsächlich ne widerliche Sache.

Ich für meinen Teil fühle mich bisher nicht davon bedroht und verfolge das nur aus Interesse weil eben da ein Riesenfass aufgemacht wird. Das ganze scheint mir zwar noch nicht so extremistisch wie Fussball aber vielleicht überholen die Islamisten ja noch.
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Re: Den Islam kritisieren...

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 12. Nov 2018, 21:52

Manche Leute sehen Kritik am Islam als rassistisch an und gehen massiv auf den Kritiker los. Man fragt sich schon, was das soll, weil es sich dabei oft um Linke/Linksradikale und Linksliberale handelt, die normalerweise jede andere Religion in den Dreck ziehen, besonders gerne die einheimische.
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Re: Den Islam kritisieren...

Beitragvon Misterfritz » Mo 12. Nov 2018, 22:23

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Nov 2018, 21:52)

Manche Leute sehen Kritik am Islam als rassistisch an und gehen massiv auf den Kritiker los. Man fragt sich schon, was das soll, weil es sich dabei oft um Linke/Linksradikale und Linksliberale handelt, die normalerweise jede andere Religion in den Dreck ziehen, besonders gerne die einheimische.
Das ist aber eigentlich eher ein Problem des "Lagerdenkens". Hier geht es meistens weder um den Glauben der Europäer noch um den der Zugewanderten, sondern um Abgrenzung gegen das andere politische Lager.
Wenn also das rechte Lager extrem auf die Moslems eindrischt, muss das linke Lager diese verteidigen. Es ist aber völlig bekloppt, denn es scheint im Prinzip überhaupt nicht darum zu gehen, sondern um die Feindschaft zwischen rechts und links.
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Re: Den Islam kritisieren...

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 12. Nov 2018, 23:00

Ja, das ist sicherlich die Motivation dahinter. Ex-Muslime, die sich gegen den Islam wenden, sind dann die Kollateralschäden unter Polizeischutz.
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Re: Den Islam kritisieren...

Beitragvon JFK » Mo 12. Nov 2018, 23:36

Misterfritz hat geschrieben:(12 Nov 2018, 22:23)

Das ist aber eigentlich eher ein Problem des "Lagerdenkens". Hier geht es meistens weder um den Glauben der Europäer noch um den der Zugewanderten, sondern um Abgrenzung gegen das andere politische Lager.
Wenn also das rechte Lager extrem auf die Moslems eindrischt, muss das linke Lager diese verteidigen. Es ist aber völlig bekloppt, denn es scheint im Prinzip überhaupt nicht darum zu gehen, sondern um die Feindschaft zwischen rechts und links.



Rechts- Links trifft es nicht so ganz.
Es gibt das Lager der Spalter und Hetzer, ob jetzt Rechte, Linke oder Religiöse, und es gibt das Lager derer, die sich den Hetzern entgegen stellen und für ein friedliches mit- nebeneinander plädieren.

Wenn die strategische aufblähung von radikalen innerhalb einer geschlossenen Gruppe zu repräsentanten dieser hochgezogen werden (z.b jeder Moslem ist potenzieller Terrorist) nur um eine geschlosse Gruppe von Menschen undifferenziert in misskredit zu bringen, sollten aufgeklärte Europäer in der Lage sein dieses perfide Spielchen zu durchschauen, und dem auch entscheidend entgegentreten.

Kritik am Islam funktioniert nur differenziert.
Zb. die Gleichung Islam= Frauenunterdückung geht nicht auf, der Moslem kann den Islam auch im rahmen der FDGO Leben, das ist Millionenfach bewiesen.

Jedoch Kritik an Frauenunterdückung nur undifferenziert, die Kritik sollten auch den Islam mit einbeziehen aber es sich nicht ausschließlich um ihn drehen, alles andere wäre heuchlerisch.
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Re: Den Islam kritisieren...

Beitragvon ThorsHamar » Di 13. Nov 2018, 00:37

JFK hat geschrieben:(12 Nov 2018, 23:36)

... Kritik am Islam funktioniert nur differenziert.
Zb. die Gleichung Islam= Frauenunterdückung geht nicht auf, der Moslem kann den Islam auch im rahmen der FDGO Leben, das ist Millionenfach bewiesen.
....


"Der Moslem" lebt deshalb im Rahmen der FDGO, weil der Islam hier keine Macht hat. Dort aber, wo irgendein Islam die Macht hat, gibt es keinen Frieden, sondern Unterdrückung von andersgläubigen Moslems, von Ungläubigen sowieso, im Namen Allahs und des Propheten.
"Den Islam" kann man nicht kritisieren, weil es davon viel zu viele Varianten gibt. Aber für Menschen, die frei leben wollen, gilt es, jeden Islam konsequent abzulehnen! Es gibt keinen Islam, der irgendwie ein Gewinn für Frieden, Freiheit und Liberalität ist .... Islam ist Bedrohung der Freiheit.
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Re: Den Islam kritisieren...

Beitragvon JFK » Di 13. Nov 2018, 11:34

ThorsHamar hat geschrieben:(13 Nov 2018, 00:37)

"Der Moslem" lebt deshalb im Rahmen der FDGO, weil der Islam hier keine Macht hat. Dort aber, wo irgendein Islam die Macht hat, gibt es keinen Frieden, sondern Unterdrückung von andersgläubigen Moslems, von Ungläubigen sowieso, im Namen Allahs und des Propheten.


Das verzählt man sich am braunen Stammtisch, ist aber vollkommener Bullshit.

Wichtig ist es nicht die Hetzer und Spalter an die Machthebeln zu lassen, das hast du wohl absichtlich aus meinem zitat gekürzt.

Es gibt das Lager der Spalter und Hetzer, ob jetzt Rechte, Linke oder Religiöse, und es gibt das Lager derer, die sich den Hetzern entgegen stellen und für ein friedliches mit- nebeneinander plädieren.
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Re: Den Islam kritisieren...

Beitragvon ThorsHamar » Di 13. Nov 2018, 13:53

JFK hat geschrieben:(13 Nov 2018, 11:34)

Das verzählt man sich am braunen Stammtisch, ist aber vollkommener Bullshit.

Wichtig ist es nicht die Hetzer und Spalter an die Machthebeln zu lassen, das hast du wohl absichtlich aus meinem zitat gekürzt.


....es war wohl der gleiche Grund, aus welchem Du mein Posting gekürzt hast:
"Den Islam" kann man nicht kritisieren, weil es davon viel zu viele Varianten gibt. Aber für Menschen, die frei leben wollen, gilt es, jeden Islam konsequent abzulehnen! Es gibt keinen Islam, der irgendwie ein Gewinn für Frieden, Freiheit und Liberalität ist .... Islam ist Bedrohung der Freiheit.
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Re: Den Islam kritisieren...

Beitragvon MäckIntaier » Di 13. Nov 2018, 14:32

ThorsHamar hat geschrieben:(13 Nov 2018, 13:53)


"Den Islam" kann man nicht kritisieren, weil es davon viel zu viele Varianten gibt.


"Der Islam" versteht sich selbst als Vollendung der Buchreligionen vor ihm, das ist allen seinen Richtungen immer gemeinsam. Er folgt in den Grundsätzen einem ähnlichen Welt- und Menschenbild wie die Religionen, auf denen er aufsetzt, kennt ähnliche eschatologische Elemente wie diese, auch hier unanhängig davon, in welcher Variante er auftritt. Auch das Christentum tritt in sehr unterschiedlichen Varianten auf. Keiner käme auf den Gedanken zu sagen, "das" Christentum kann man nicht kritisieren, bloß weil Herr Calvin sich von Herrn Servetus unterscheidet oder der schwäbische Pietist fundamental vom Südtiroler Katholiken. Man kann "den" Islam kritisieren - mit Gründen.
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Re: Den Islam kritisieren...

Beitragvon ThorsHamar » Di 13. Nov 2018, 14:57

MäckIntaier hat geschrieben:(13 Nov 2018, 14:32)

"Der Islam" versteht sich selbst als Vollendung der Buchreligionen vor ihm, das ist allen seinen Richtungen immer gemeinsam. Er folgt in den Grundsätzen einem ähnlichen Welt- und Menschenbild wie die Religionen, auf denen er aufsetzt, kennt ähnliche eschatologische Elemente wie diese, auch hier unanhängig davon, in welcher Variante er auftritt. Auch das Christentum tritt in sehr unterschiedlichen Varianten auf. Keiner käme auf den Gedanken zu sagen, "das" Christentum kann man nicht kritisieren, bloß weil Herr Calvin sich von Herrn Servetus unterscheidet oder der schwäbische Pietist fundamental vom Südtiroler Katholiken. Man kann "den" Islam kritisieren - mit Gründen.


...genau deshalb lautet die Satzkombination ja auch:
"Den Islam" kann man nicht kritisieren, weil es davon viel zu viele Varianten gibt. Aber für Menschen, die frei leben wollen, gilt es, jeden Islam konsequent abzulehnen! Es gibt keinen Islam, der irgendwie ein Gewinn für Frieden, Freiheit und Liberalität ist .... Islam ist Bedrohung der Freiheit."
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Re: Den Islam kritisieren...

Beitragvon Fuerst_48 » Di 13. Nov 2018, 15:08

Der Islam hat sich tendenziell vom "Verbreiten mit Feuer und Schwert" noch nicht getrennt.
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Re: Den Islam kritisieren...

Beitragvon JFK » Di 13. Nov 2018, 18:36

ThorsHamar hat geschrieben:(13 Nov 2018, 13:53)

....es war wohl der gleiche Grund, aus welchem Du mein Posting gekürzt hast:
"Den Islam" kann man nicht kritisieren, weil es davon viel zu viele Varianten gibt. Aber für Menschen, die frei leben wollen, gilt es, jeden Islam konsequent abzulehnen! Es gibt keinen Islam, der irgendwie ein Gewinn für Frieden, Freiheit und Liberalität ist .... Islam ist Bedrohung der Freiheit.


Die Variante des Islam, gelebt im rahmen der FDGO und solange es nicht die Freiheiten anderer tangiert stellt kein Problem dar.

Jeder kann für sich die Religion ablehen, wenn es ihn frei, friedlich und Liberaler macht, das geben unsere Gesetze her.
Und genau diese Gesetze sind zu verteidigen von Faschisten aller art, ob Islamisch, Nationalisch und was auch immer.
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Re: Den Islam kritisieren...

Beitragvon JFK » Di 13. Nov 2018, 18:38

Fuerst_48 hat geschrieben:(13 Nov 2018, 15:08)

Der Islam hat sich tendenziell vom "Verbreiten mit Feuer und Schwert" noch nicht getrennt.


Hast du dahingehend konkrete Erfahrungen gemacht? Schließlich lebst du in einem Land mit 5Mio Islamträgern.
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Re: Den Islam kritisieren...

Beitragvon Senexx » Di 13. Nov 2018, 18:47

Das Christentum zu verdammen und zu verhöhnen, ist heutzutage normal.

Jetzt also Islamkritik.

Kritik an der jüdischen Religion wäre wohl als Antisemitismus sanktioniert, nehme ich mal an.
Hinweis aus gegebenen Anlass: Ich verwende niemals "copy paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
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Re: Den Islam kritisieren...

Beitragvon ThorsHamar » Di 13. Nov 2018, 19:00

JFK hat geschrieben:(13 Nov 2018, 18:36)

Die Variante des Islam, gelebt im rahmen der FDGO und solange es nicht die Freiheiten anderer tangiert stellt kein Problem dar.


Doch, JEDER Islam stellt ein Problem für Freiheit, Demokratie und Liberalität dar!
Jede Gesellschaft, welche irgendeiner Art dieses Vereins erlaubt, sich unter ihren liberalen Gesetzen auszubreiten, erlaubt sich islamische Parallelgesellschaft, ein Herd von Demokratiefeindlichkeit, Rückschritt ins Mittelalter, letztlich Staatsfeindschaft. Das ist belegt durch unzählige Äusserungen von z.B. deutschen Muslimen, durch türkische Muslime in Deutschland, deren Wahlergebnisse in punkto Erdogan ....

Jeder kann für sich die Religion ablehen, wenn es ihn frei, friedlich und Liberaler macht, das geben unsere Gesetze her.


Richtig.

Und genau diese Gesetze sind zu verteidigen von Faschisten aller art, ob Islamisch, Nationalisch und was auch immer.


...mit "von" ist das falsch, ich denke Du meinst "vor", nicht? Da bin ich Deiner Meinung. Genaus deshalb müssen wir uns vor Islam schützen.
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Re: Den Islam kritisieren...

Beitragvon Tom Bombadil » Di 13. Nov 2018, 19:02

Senexx hat geschrieben:(13 Nov 2018, 18:47)

Kritik an der jüdischen Religion wäre wohl als Antisemitismus sanktioniert, nehme ich mal an.

Falsch angenommen, Kritik an der jüdischen Beschneidung und dem Schächten kann man hier auch ganz ohne Sanktion wegen Antisemitismus vorbringen, ist auch schon geschehen. Der Ton macht aber bekanntlich die Musik.

Jegliche Kritik an den Religionen kann sich auch nur an die weltlichen Auswirkungen und Einschränkungen der Gläubigen richten, irgendwelche religiösen Dogmen oder Rituale zu kritisieren steht Außenstehenden nicht zu.
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