Christophobie

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pittbull

Re: Christophobie

Beitragvon pittbull » So 12. Feb 2012, 19:05

Herr Bert » So 12. Feb 2012, 19:08 hat geschrieben:1. Wieso nicht?

Zufall ist das willkürliche Auftreten irgendwelcher Ereignisse ohne (erkennbare) Ursache. Dadurch entsteht nichts. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich per Zufall Atome zu Wassermolekülen vereinen und den Inhalt eines Schwimmbeckens bilden, ist so verschwindend gering, dass es praktisch unmöglich ist.

Herr Bert » So 12. Feb 2012, 19:08 hat geschrieben:2. Was ist der Unterschied zwischen echtem und falschem Zufall?

Echter Zufall ist z.B. thermisches Rauschen. "Falschen Zufall" erzeugen z.B. mathematische Zufallsgeneratoren in Computern. Sie basieren auf irre langen, geschlossenen Zahlenfolgen, was uns als Mensch quasi zufällig erscheint, weil wir nicht wissen an welcher Position der Folge sich der Zufallsgenerator gerade befindet.

Mag aber sein, dass es überhaupt keinen echten Zufall gibt, denn alles Zufällige in der Natur erscheint uns vielleicht nur so, weil wir es nicht vohersehen können bzw. seine Bildungsgesetze nicht verstehen.
Zuletzt geändert von pittbull am So 12. Feb 2012, 19:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Herr Bert
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Re: Christophobie

Beitragvon Herr Bert » So 12. Feb 2012, 19:20

pittbull » Sonntag 12. Februar 2012, 19:05 hat geschrieben:Zufall ist das willkürliche Auftreten irgendwelcher Ereignisse ohne (erkennbare) Ursache.

Ist das nicht ein Widerspruch?
Will-kürlich
und
ohne Ursache?
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Krabat
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Re: Christophobie

Beitragvon Krabat » So 12. Feb 2012, 20:11

Netjoker » So 12. Feb 2012, 17:43 hat geschrieben:[color=#000080]Christophobie..., was für eine schöne Wort-Kreation. Bedeutet in der Übersetzung etwa "die krankhaft übersteigerte Abneigung christlicher Grundsätze", oder? (Na ja, zumindest soll es wohl suggerieren, dass die Ablehnung entsprechender Lehren ein Krankheitsbild darstellen würde. :rolleyes:) ...


Ganz genauso ist es. Du hast vollkommen recht.

Wir Christen verwenden diesen Begriff und auch den Begriff "Antikatholizismus" aber, um Menschen wie Dich zum Nachdenken zu bewegen.

Natürlich sind diese Begriffe Kampfbegriffe. Wir wollen aber, daß Ihr Christenhasser versteht, daß Ihr Euch willig und demütig den Begriffen "Antisemitismus" und "Islamophobie" unterwerft.

Die UNO in etwa stellt fest, daß Antisemitismus und Islamophobie Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind.

Gegen Christen zu sein ist aber kein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, kein Haßverbrechen.

Wir Christen wollen, daß Ihr nachdenkt, daß Ihr versteht und Euch Gedanken macht, warum auch unsere Regierung vor Islamophobie warnt, aber nicht vor Christophobie.

Du hast nachgedacht, und das ist ein erster Schritt.
pittbull

Re: Christophobie

Beitragvon pittbull » So 12. Feb 2012, 20:13

Herr Bert » So 12. Feb 2012, 20:20 hat geschrieben:Ist das nicht ein Widerspruch?
Will-kürlich
und
ohne Ursache?

Willkürlich im Sinne von beliebig oder wahllos. Nicht im Sinne von absichtlich oder gewollt.
--> http://www.duden.de/rechtschreibung/willkuerlich
pittbull

Re: Christophobie

Beitragvon pittbull » So 12. Feb 2012, 20:18

Krabat » So 12. Feb 2012, 21:11 hat geschrieben:Wir Christen wollen, daß Ihr nachdenkt, daß Ihr versteht und Euch Gedanken macht, warum auch unsere Regierung vor Islamophobie warnt, aber nicht vor Christophobie.

Christianophobie existiert so gut wie gar nicht, wohl aber Islamophobie, denn Christenhass beruht nicht auf Angst (==Phobie) vor Christen.
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Re: Christophobie

Beitragvon Fadamo » So 12. Feb 2012, 20:21

Wir sollten uns ALLE lieb haben ;)
Ob Christ,Islamist oder Jude :)

Ich lebe nach dem Motto:So wie meine Mitmenschen zu mir sind,so bin ich auch zu meinen Mitmenschen. :D
Politik ist wie eine Hure,die kann man nehmen wie man will
Sir Porthos

Re: Christophobie

Beitragvon Sir Porthos » So 12. Feb 2012, 20:22

pittbull » So 12. Feb 2012, 20:18 hat geschrieben:Christianophobie existiert so gut wie gar nicht, wohl aber Islamophobie, denn Christenhass beruht nicht auf Angst (==Phobie) vor Christen.


Unlogisch.

Ich kritisiere den Islam.

Aber ich habe keine Angst vor ihm, denn ich halte unsere auf christlichen Traditionen gründende Kultur für wesentlich stärker.

Daher ist der Begriff "Phobie" nichts weiteres als ein billiges Propagandamittel, Islamkritikern eine Krankheit zu unterstellen.

Billig und dummdreist, aber durchschaubar und daher lächerlich.

Herzlichen Gruß aus Hamburg
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Re: Christophobie

Beitragvon pittbull » So 12. Feb 2012, 21:09

Sir Porthos » So 12. Feb 2012, 21:22 hat geschrieben:Ich kritisiere den Islam.
Aber ich habe keine Angst vor ihm, denn ich halte unsere auf christlichen Traditionen gründende Kultur für wesentlich stärker.

Um zu wissen ob du keine Angst vor dem Islam hast, solltest du kurz deine Kritikpunkte am Islam erläutern. Viele sogenannte "Islamkritiker" begründen ihre "Kritik" auf 9/11, Selbstmordattentäter, Shari'a, "Ausländergewalt" oder Pädophilie. Sie lesen Broder und Ulfkotte und ihnen wird Angst und Bange. Diese Leute darf man mit Fug und Recht als Islamophobiker bezeichnen. Ich möchte dir jedoch nicht unterstellen, dass du dazugehörst.
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Re: Christophobie

Beitragvon Krabat » So 12. Feb 2012, 21:38

pittbull » So 12. Feb 2012, 21:18 hat geschrieben:Christianophobie existiert so gut wie gar nicht, wohl aber Islamophobie, denn Christenhass beruht nicht auf Angst (==Phobie) vor Christen.


Und schon mal überlegt, warum die Menschen Angst vor dem Islam haben, aber keine Angst vor dem Christentum?

Könnte es daran liegen, daß Jesus sich ermorden ließ, Mohammed aber gemordet hat?
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Re: Christophobie

Beitragvon pittbull » So 12. Feb 2012, 21:56

Krabat » So 12. Feb 2012, 22:38 hat geschrieben:
Und schon mal überlegt, warum die Menschen Angst vor dem Islam haben, aber keine Angst vor dem Christentum?

Könnte es daran liegen, daß Jesus sich ermorden ließ, Mohammed aber gemordet hat?


Nein, daran liegt es nicht. Jesus predigte zwar Nächsten- und Feindesliebe, während Mohammed Unterwerfung unter Gott wollte. Doch obwohl weder Christentum noch Islam sinnlose Gewaltanwendung gutheißen, haben christliche und muslimische Heerscharen blutige Kriege geführt, wovon beide dachten dass dies durch ihren Glauben gedeckt sei.

Der Islam kennt immerhin das Konzept des "Heiligen Krieges", allerdings nur zur Verteidigung, sollten muslimische Gebiete von Ungläubigen angegriffen werden. Ein böswiller Prediger hat damit die Möglichkeit bestimmte Qur'an-Stellen kontextfrei zu zitieren, um aus Dummen Gotteskrieger zu generieren. Wie man aber einem Christen beibringt zur Waffe zu greifen, ist mir schleierhaft. Trotzdem hat es funktioniert.
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Re: Christophobie

Beitragvon Netjoker » Mo 13. Feb 2012, 08:16

Krabat » So 12. Feb 2012, 20:11 hat geschrieben:
Ganz genauso ist es. Du hast vollkommen recht.

Wir Christen verwenden diesen Begriff und auch den Begriff "Antikatholizismus" aber, um Menschen wie Dich zum Nachdenken zu bewegen.

Natürlich sind diese Begriffe Kampfbegriffe. Wir wollen aber, daß Ihr Christenhasser versteht, daß Ihr Euch willig und demütig den Begriffen "Antisemitismus" und "Islamophobie" unterwerft.

Die UNO in etwa stellt fest, daß Antisemitismus und Islamophobie Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind.

Gegen Christen zu sein ist aber kein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, kein Haßverbrechen.

Wir Christen wollen, daß Ihr nachdenkt, daß Ihr versteht und Euch Gedanken macht, warum auch unsere Regierung vor Islamophobie warnt, aber nicht vor Christophobie.

Du hast nachgedacht, und das ist ein erster Schritt.

Eine "ganze Kleinigkeit" verdient es in diesem Bezug allerdings noch, erwähnt zu werden.

In Wahrheit gibt es nämlich kaum "Christen-Hasser", außer vielleicht einiger radikalisierter Muslime.
Gegen die geht`s aber ja offensichtlich in diesem Thread weniger.

In Wahrheit soll hier eine Opposition gegen etablierte, christliche Kirchen, insbesondere gegen die römisch-katholische, als irrationaler Aktionismus gegen das gesamte Christentum hingestellt werden.

Die ist jedoch faktisch kaum vorhanden und im Grundsatz geht es den Allermeisten schlicht um Offenlegung einer gewaltigen "Abzocke" durch ein paar Welt-Konzerne, die sich ihre Vorteile unter dem Deckmäntelchen der christlichen Nächstenliebe verschaffen.
Um den "alten Herrn" und seinen "gekreuzigten Sohnemann" geht`s diesen Vereinen doch offenbar schon eine sehr lange Zeit überhaupt nicht mehr. Ganz im Gegenteil, eigentlich müssten die Entscheidungsträger "Blut und Wasser" schwitzen, wenn sie an die Konsequenzen ihres Tun`s denken, aber offenbar glauben sie selbst nicht so recht an das, was sie da so verbreiten. ;)

Wenn man diese Organisationen einmal ausklammert, finde ich am eigentlichen Christentum nichts Bekämpfenswertes. Es ist für mich persönlich nicht wirklich logisch nachvollziehbar, aber insgesamt strebt es immerhin ein gewisses Wohlverhalten zwischen den Menschen an.


Gruß
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Re: Christophobie

Beitragvon Mind-X » Mo 13. Feb 2012, 08:34

Jaja...

Christen werden kaum gehasst. :rolleyes:



Komischerweise sind sie die am häufigsten verfolgte Gruppe. :?
"und du wirst wahnsinnig werden von dem, was deine Augen sehen müssen." (5. Mose 28,34)

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Re: Christophobie

Beitragvon Netjoker » Mo 13. Feb 2012, 08:36

Mind-X » Mo 13. Feb 2012, 08:34 hat geschrieben:Jaja...

Christen werden kaum gehasst. :rolleyes:



Komischerweise sind sie die am häufigsten verfolgte Gruppe. :?

Also ich hasse Christen keinesfalls und ich verfolge sie schon garnicht. :)

Gruß
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Re: Christophobie

Beitragvon Antonius » Mo 13. Feb 2012, 10:15

Krabat » So 12. Feb 2012, 20:11 hat geschrieben:
...Wir Christen wollen, daß Ihr nachdenkt, daß Ihr versteht und Euch Gedanken macht, warum auch unsere Regierung vor Islamophobie warnt, aber nicht vor Christophobie.

Du hast nachgedacht, und das ist ein erster Schritt.
Ich stimme Dir vollständig zu, Krabat.

Der Sinn solcher Diskussionsforen kann doch nur sein, daß der einzelne Forist zum Nachdenken angeregt wird,
um auf diesem Wege etwas Neues dazuzulernen.
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Re: Christophobie

Beitragvon Antonius » Mo 13. Feb 2012, 10:18

Netjoker » Mo 13. Feb 2012, 08:36 hat geschrieben:Also ich hasse Christen keinesfalls und ich verfolge sie schon garnicht. :)
Gruß
Netjoker

Du nicht, aber Faktum ist, daß die Christen zu den am meisten verfolgten Menschen gehören. Warum?
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Re: Christophobie

Beitragvon Antonius » Mo 13. Feb 2012, 10:26

pittbull » So 12. Feb 2012, 20:18 hat geschrieben:Christianophobie existiert so gut wie gar nicht, wohl aber Islamophobie, denn Christenhass beruht nicht auf Angst (==Phobie) vor Christen.
Islamophobie ist eine Wortschöpfung der Islam-Apologeten, um Kritik am Islam zu verhindern.
Aus diesem Grunde lehne ich den Neologismus "Islamophobie" ab.
Islamkritik ist notwendig.

Christophobie ist (ähnlich wie der Antisemitismus) weltweit existent, obwohl es keinen objektiven Grund dafür gibt.
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Re: Christophobie

Beitragvon Antonius » Mo 13. Feb 2012, 10:36

Sir Porthos » So 12. Feb 2012, 20:22 hat geschrieben:Unlogisch.

Ich kritisiere den Islam.

Aber ich habe keine Angst vor ihm, denn ich halte unsere auf christlichen Traditionen gründende Kultur für wesentlich stärker.

Daher ist der Begriff "Phobie" nichts weiteres als ein billiges Propagandamittel, Islamkritikern eine Krankheit zu unterstellen.

Billig und dummdreist, aber durchschaubar und daher lächerlich.

Herzlichen Gruß aus Hamburg
Volle Übereinstimmung, Sir Porthos.

Die christenliche Lehre und ihre Symbole sind stark, da sie die Freiheit des Menschen (inkl. seines Verantwortungsbewußtseins) postulieren.

Viele Grüsse aus München.
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Re: Christophobie

Beitragvon ToughDaddy » Mo 13. Feb 2012, 10:45

[quote="[url=http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=1402657#p1402657]
Komischerweise sind sie die am häufigsten verfolgte Gruppe. :?[/quote]

Echt? Also die Behauptung habe ich schon öfters gelesen, mehr aber auch leider nicht.
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Re: Christophobie

Beitragvon pittbull » Mo 13. Feb 2012, 11:57

Antonius » Mo 13. Feb 2012, 11:26 hat geschrieben:Islamophobie ist eine Wortschöpfung der Islam-Apologeten, um Kritik am Islam zu verhindern.
Aus diesem Grunde lehne ich den Neologismus "Islamophobie" ab.
Islamkritik ist notwendig.

Sachliche und nüchterne Kritik am Islam ist notwendig, aber keine Panikmache, die der Islamophobie entspringt.
Ich unterscheide zwischen seriösen Islamkritikern und stupiden Hetzern. Leider gibt es von Letzteren viel zu viele.
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Re: Christophobie

Beitragvon Mind-X » Mo 13. Feb 2012, 14:24

ToughDaddy » Mo 13. Feb 2012, 10:45 hat geschrieben:
Echt? Also die Behauptung habe ich schon öfters gelesen, mehr aber auch leider nicht.


Grundsätzlich sollte klar sein, dass das westliche Europa - oder der "Westen" allgemein - nicht die ganze Welt ist und was man hier an Nichtverfolgung erlebt, gleich aller anderen Regionen der Welt bedeutet.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/439609/Christentum-meistverfolgte-Religion-weltweit

Weitere Quellen (Auswahl):
Amnesty International berichtet über viele verschiedene Länder, in denen Christen aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden.
Open Doors ist hilfreich, auch wenn diese besonders (ja, ausschließlich) auf die Verfolgung von Christen hinweisen, was auch nicht schlimm ist, als Fürsprecher nur einer Gruppe zu handeln.

Ansonsten ist ein Blick in viele islamisch geprägten Ländern hilfreich, was dort mit Christen passiert.

China, Nordkorea usw. usf., um nicht allein auf den Islam zu schielen, Osteuropa, wenn man die Verfolgung von nichtorthodoxen (bspw. in unserem Sinne Freikirchen) Denominationen anschaut, es lassen sich einige Beispiele anführen.



Dass natürlich die Verfolgung nicht unbedingt auf eine theologische Reflexion fußt, sondern Christen einfach häufig als Sinnbild des Westens mit verstanden wird, was ja nichtsdestotrotz auch wieder eine Verfolgung aufgrund des Christseins einschließt (Der Hass auf den Westen = Der Hass auf Christen, da Westen = Christen) und umgekehrt, ist klar. Deswegen wird auch bei den Organisationen dahingehend differenziert, ohne die Verfolgung zu relativieren.
Dass auch andere Religionen - von Region zu Region unterschiedlich - verfolgt werden, stimmt zwar, bringt allerdings bei einem unterschwelligen Versuch einer Relativierung rein gar nichts, da weder die eine noch die andere Verfolgung überhaupt stattfinden sollte. Dennoch zeigt es, dass das Christentum weltweit am meisten verfolgt wird, was sicherlich auch an deren Verbreitung liegt, da sie (fast) überall auf der Welt zu finden sind.
"und du wirst wahnsinnig werden von dem, was deine Augen sehen müssen." (5. Mose 28,34)

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