Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

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Aristide
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Aristide » Do 14. Dez 2017, 15:49

relativ hat geschrieben:(13 Dec 2017, 08:24)

Ich kann mit deiner Milchmädchenrechnung nix anfangen. Sterben also bis dahin keine Moslems in Deutschland und wieviel Kinder muss eine muslimische Frau dann hier Durchschnittlich bekommen bei 10.000.000 mehr Moslems in 32 Jahren?
Und wieso sinkt dann die Bevölkerung Deutschlands nicht weiter?

Den dreisatz wirst du schon selbst hinkriegen.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Boraiel » Do 14. Dez 2017, 15:53

krone hat geschrieben:(14 Dec 2017, 11:17)

Indien ist abseits der ganz großen Metropolen finstertes Mittelalter.
Und selbst die Metropolen sind noch Jahrhunderte entfernt.
Die glitzernden Hochhäuser sind da nur Fassade .

Das sieht bei uns nicht so viel anders aus. :(
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Misterfritz » Do 14. Dez 2017, 16:18

Boraiel hat geschrieben:(14 Dec 2017, 15:53)

Das sieht bei uns nicht so viel anders aus. :(

Ah, ja - schon mal in Indien gewesen?
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Boraiel » Do 14. Dez 2017, 16:27

Misterfritz hat geschrieben:(14 Dec 2017, 16:18)

Ah, ja - schon mal in Indien gewesen?

Nein, aber ich kenne Deutschland. Ein Großteil der Bevölkerung ist arm, geistig und materiell.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Misterfritz » Do 14. Dez 2017, 16:42

Boraiel hat geschrieben:(14 Dec 2017, 16:27)

Nein, aber ich kenne Deutschland. Ein Großteil der Bevölkerung ist arm, geistig und materiell.
Dann hast Du also keine Ahnung, ok - hat wahrscheinlich eh' keiner erwartet.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Boraiel » Do 14. Dez 2017, 16:49

Misterfritz hat geschrieben:(14 Dec 2017, 16:42)

Dann hast Du also keine Ahnung, ok - hat wahrscheinlich eh' keiner erwartet.

I already counted you in before. ;)
Schau dir die Leute an, rede mit Ihnen, besuche die Schulen und Universitäten dieses Landes. Armut ist da allgegenwärtig.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon relativ » Fr 15. Dez 2017, 08:59


...um es mal mit deinen Worten auszudrücken. Geht es nocht etwas präziser? :D
Ich hoffe wenigstens du hast diese kleine statistische Prognose selber verstanden und vor allem um welches Szenario es da geht, ob sie objektiv ist und welche Parameter sie festlegt erkennt man daraus auf jedenfall nicht.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon relativ » Fr 15. Dez 2017, 09:00

Boraiel hat geschrieben:(14 Dec 2017, 16:49)

I already counted you in before. ;)
Schau dir die Leute an, rede mit Ihnen, besuche die Schulen und Universitäten dieses Landes. Armut ist da allgegenwärtig.

Ich hoffe du erwartest von uns nicht, daß wir deine Beiträge hier als Maßstab anlegen sollen. Dann könnte es natürlich übel ausgehen. :D
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Hyde » Sa 23. Dez 2017, 03:31

Dark Angel hat geschrieben:(09 Dec 2017, 10:13)
Da hat kein Staat irgendwelche Vorschriften zu machen bzw zu bevormunden.


Wenn ein Angebot an Kitaplätzen geschaffen wird, dann ist das doch keine Bevormundung.

Laut Umfragen ist der Anteil an Eltern in der Bevölkerung, die sich Ganztagsbetreuung für ihre Kinder wünschen, deutlich höher als das tatsächliche Angebot an Ganztagsbetreuungsplätzen.

Somit liegt wenn überhaupt eine Bevormundung dahingehend vor, dass der Staat manche Eltern zwingt, die Kinder zu Hause zu erziehen, da zu wenig Betreuungsplätze für den Bedarf der Eltern da sind und die Eltern somit notgedrungen darauf verzichten müssen.



Steinmann verweist u.a. darauf, dass 21% der gebärfähigen Frauen in Deutschland, trotz vorhandenem Kinderwunsch, auf Kinder verzichten, weil die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht gegeben ist und das ist (auch) ein Ergebnis des Feminismus.


Wie gesagt, fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein Ergebnis von mangelndem Feminismus.
Fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist eine Folge der Sichtweise, Frauen seien in erster Linie für häusliche Kindererziehung verantwortlich, während Männer die Familienernährer sind. Eine solche traditionelle Sichtweise auf die Geschlechterrollen kann nur durch Feminismus aufgebrochen werden, so wie in Nordeuropa zu großen Teilen geschehen. Und erst dann ist die nötige Basis vorhanden, damit auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert werden kann, denn wer die antifeministische Sichtweise hat, dass es die Aufgabe der Frauen sei, zu Hause zu bleiben und die Kinder zu erziehen, der wird sich auch nicht darum bemühen, die Frauen beruflich zu fördern, sprich für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu sorgen.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Feminismus hängen also natürlich sehr eng miteinander zusammen.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Misterfritz » So 24. Dez 2017, 15:46

Hyde hat geschrieben:(23 Dec 2017, 03:31)
Wie gesagt, fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein Ergebnis von mangelndem Feminismus.
Das halte ich für eine gewagte These.
Die DDR war bestimmt kein besonders feministischer Staat, aber da hat es mit der Kinderbetreuung geklappt, weil der Staat auf die Arbeitskraft der Frauen angewiesen war.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Sextus Ironicus » So 24. Dez 2017, 16:01

Misterfritz hat geschrieben:(24 Dec 2017, 15:46)

Das halte ich für eine gewagte These.
Die DDR war bestimmt kein besonders feministischer Staat, aber da hat es mit der Kinderbetreuung geklappt, weil der Staat auf die Arbeitskraft der Frauen angewiesen war.

Und gleichzeitig seine Vorstellung von Erziehung effektiv umsetzen konnte
… habe ich mich sorgsam bemüht, menschliche Tätigkeiten nicht zu verlachen, nicht zu beklagen und auch nicht zu verdammen, sondern zu begreifen. (Spinoza)
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Dark Angel » So 24. Dez 2017, 18:40

Hyde hat geschrieben:(23 Dec 2017, 03:31)
Wenn ein Angebot an Kitaplätzen geschaffen wird, dann ist das doch keine Bevormundung.

Laut Umfragen ist der Anteil an Eltern in der Bevölkerung, die sich Ganztagsbetreuung für ihre Kinder wünschen, deutlich höher als das tatsächliche Angebot an Ganztagsbetreuungsplätzen.

Aha - lt. Umfragen ... Darum geht es ja gerade - um Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ganztagsbetreuung heißt aber nicht nur Kita/Kiga, Ganztagsbetreuung heißt auch Ganztagsschule über die Grunschulzeit hinaus.

Hyde hat geschrieben:(23 Dec 2017, 03:31)Somit liegt wenn überhaupt eine Bevormundung dahingehend vor, dass der Staat manche Eltern zwingt, die Kinder zu Hause zu erziehen, da zu wenig Betreuungsplätze für den Bedarf der Eltern da sind und die Eltern somit notgedrungen darauf verzichten müssen.

Der Staat zwingt niemanden zu irgend etwas. Ob und wie lange Kinder zu Hause erzogen werden, liegt allein in der Entscheidung der Eltern. Es geht um den Wiedereinstieg in den Beruf, darum Vollzeit statt Teilzeit arbeiten zu können.

Hyde hat geschrieben:(23 Dec 2017, 03:31)Wie gesagt, fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein Ergebnis von mangelndem Feminismus.
Fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist eine Folge der Sichtweise, Frauen seien in erster Linie für häusliche Kindererziehung verantwortlich, während Männer die Familienernährer sind. Eine solche traditionelle Sichtweise auf die Geschlechterrollen kann nur durch Feminismus aufgebrochen werden, so wie in Nordeuropa zu großen Teilen geschehen. Und erst dann ist die nötige Basis vorhanden, damit auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert werden kann, denn wer die antifeministische Sichtweise hat, dass es die Aufgabe der Frauen sei, zu Hause zu bleiben und die Kinder zu erziehen, der wird sich auch nicht darum bemühen, die Frauen beruflich zu fördern, sprich für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu sorgen.

Das ist Quatsch mit Soße, Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat mit Feminismus sowas von gar nichts zu tun, aber sowas von ...
Feminismus gibt es nicht erst seit vorgestern, sondern seit den späten sechziger Jahren - also seit fast fünfzig Jahren und in dieser Zeit hat sich so gut wie gar nichts in Bezug auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf getan.

So genannte "traditionelle Geschlechterrollen" gibt es ebenfalls nicht. Auch wenn das Sozialkonstruktivisten gerne weis machen wollen. Und was es nicht gibt, kann auch nicht "aufgebrochen" werden.
Es sind nunmal Frauen, die schwanger werden/sind und die Kinder gebären und Frauen entwickeln nunmal eine engere und tiefere Bindung zu ihren Kindern - eine Bindung die bereits während der Schwangerschaft beginnt und die mit der Umstellung des Hormonhaushaltes der Frau zu tun hat. Und es sind nunmal Frauen, die in den ersten Wochen und Monaten, die einzige natürliche Nahrung für Säuglinge/Kleinstkinder zur Verfügung stellen können.
Sorry - aber das ist eine Aufgabe, die Frauen von "der Natur" gestellt wird, die nicht sozial kontruiert ist. Hat was mit Biologie zu tun und es hat etwas mit Biologie zu tun, dass es angeborene (biologisch bedingte) geschlechtsspezifische Verhaltenunterschiede zwischen Männern und Frauen gibt.
vergl. "Von Natur aus anders: Die Psychologie der Geschlechtsunterschiede", (Prof)Doris Bischof-Köhler, Kohlhammer W., GmbH; Auflage: 4 (1. September 2011)

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bedarf der Schaffung von Rahmenbedingungen durch den Staat, die eine freie Entscheidung überhaupt ermöglichen. Feminismus (und Genderwahn) haben zur Schaffung solcher Rahmenbedinungen nicht nur nichts beigetragen, sie stehen einer freien Entscheidung (beider Elternteile) sogar diametral entgegen.
Es sind ja gerade Genderfeministinnen, die Frauen stigmatisieren, die sich (wenn auch nur zeitweilig) ausschließlich bzw vorrangig der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder und der Familie widmen wollen, es sind die Genderfeministinnen, die Frauen die Fähigkeit (und das Recht) auf freie selbstbestimmte Entscheidung absprechen und die Frauen (Eltern) bevormunden.

Hyde hat geschrieben:(23 Dec 2017, 03:31)Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Feminismus hängen also natürlich sehr eng miteinander zusammen.

Was Vereinbarkeit von Familie und Beruf angeht, ist Feminismus nicht nur überflüssig wie ein Kropf, er ist sogar äußerst schädlich!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Alpha Centauri » Mi 27. Dez 2017, 12:40

Ja und, Bangladesch hat mehr Einwohner als ganz Russland und in nicht allzu ferner Zukunft werden wahrscheinlich in Nigeria mehr Menschen leben als in den USA.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Antonius » Fr 19. Jan 2018, 11:00

Alpha Centauri hat geschrieben:(27 Dec 2017, 12:40)
Ja und, Bangladesch hat mehr Einwohner als ganz Russland und in nicht allzu ferner Zukunft werden wahrscheinlich in Nigeria mehr Menschen leben als in den USA.
Die Lage in Bangladesch ist katastrophal;
die Menschen in Nigeria werden es sicherlich nicht soweit kommen lassen.
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 19. Jan 2018, 23:18

Oh heiliger Antonius - eigentlich zu müde - aber solche Sprüche :
Antonius hat geschrieben:Die Lage in Bangladesch ist katastrophal;
die Menschen in Nigeria werden es sicherlich nicht soweit kommen lassen.
machen mich wenigstens für den Augenblick hellwach - besonders, wenn das die Antwort auf
Alpha Centauri hat geschrieben:Ja und, Bangladesch hat mehr Einwohner als ganz Russland und in nicht allzu ferner Zukunft werden wahrscheinlich in Nigeria mehr Menschen leben als in den USA.
war - diese Zahlen habe ich aus WIKIPEDIA kopiert und berechnet ;

Einwohner "Volksrepublik Bangladesch" 2017 : 168.800.000 - Bevölkerungs­entwicklung : +1,3% = 2018 + 3.882.400 = 172.682.400
nächst Verdoppelung = 70 / 1,3 in 54 Jahren (auf dann ~337.600.000)

Einwohner "Federal Republic of Nigeria" 2016 : 186.053.386 - Bevölkerungs­entwicklung : +2,44% = 2017 + 4.539.703 = 190.593.089
nächst Verdoppelung = 70 / 2,44 in 29 Jahren ( 2045 auf dann ~372.106.772)

Einwohner "United States of America" 2016 : 322.755.353 - Bevölkerungs­entwicklung : +0,74% = 2017 + 2.388.390 = 325.143.743
nächst Verdoppelung = 70 / 0,74 in 96 Jahren ( 2112 auf dann ~650.287.486)

Einwohner "Bundesrepublik Deutschland" 2017 : 82.521.653 - Bevölkerungs­entwicklung : +1,2% = 2018 + 990.260 = 83.511.912
nächst Verdoppelung = 70 / 1,2 in 58 Jahren ( 2075 auf dann ~165.043.306)

Quelle Google Puplic Data

per Tabelle ließe sich " in nicht allzu ferner Zukunft" genauer bestimmen - mir genügt schon das Nigeria zum meinem 100. Geburtstag eine Bevölkerung von ~372 Millionen haben könnte.

Was einige - und Du bist dabei - einfach nicht verstehen oder auch wahrhaben wollen, eine Bevölkerung nimmt nicht einfach so ab - selbst bei Nullwachstum bleibt die Basis in etwa gleich. Zahlen - Prozentsätze kleiner 1 verlangsamen den Prozess und alles darüber verkürzen die Zeit bis zur nächsten Verdoppelung erheblich. Wer sich auf der "zweiten Hälfte des Schachbretts" befindet, hat nur sehr wenig "Spielraum" :dead:

Wer bereits auf einer hohen Basis mit hohem Nettozuwachs "weiterbevölkert", wird schnell den Punkt erreichen, wo die Teilung der verbleibenden Ressourcen zum Sprengstoff wird. Das gilt für alle Staaten.

Ob das nun überall bis zur Katastrophe führt :?: Der allgemeine Trend möglich niemanden mehr "hereinzulassen" lässt sich problemlos an diesen Zahlen nachvollziehen. Zu den "endlichen Ressourcen" gehört selbstverständlich auch die Zahl sich wenigstens selbst tragenden Arbeitsplätze. In Zeiten "galoppierender Automatisation" kommt zusätzlich dieser gegenläufige Trend zu immer weniger bezahlter menschliche Arbeit sozusagen schlimmverbessernd "obendrauf".

Aber einfach "ungläubig" wegsehen hilft... oder aber einfach mal Deinen Spruch "SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen." selber ernst nehmen.

Im übrigen warte ich auf jemanden, der all das fein säuberlich und nachvollziehbar widerlegt - also nicht nur mit den üblichen inhaltslosen Sprüchen - ich würde mich echt wohl fühlen, wenn ich mich total geirrt hätte !
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Quatschki » Sa 20. Jan 2018, 09:50

Ich erinnere mich, mal einen Artikel in einem Geografie-Buch von 1900 oder 1910 gelesen zu haben, wo sich der Autor auch mit der Demographie befasst:

Damals exorbitantes Bevölkerungswachstum in der "weißen" westlichen Welt, ordentliches, aber vergleichsweise geringeres Wachstum in Asien, stagnierende oder fallende Einwohnerzahlen in Schwarzafrika und Arabien. Lateinamerika generell nur dünn besiedelt (Die größte Stadt Buenos Aires hatte weniger als 1 Mio)
Seine logische Schußfolgerung war, dass die Weißen in absehbarer Zukunft die auch zahlenmäßig dominierende Rasse werden und zwangsläufig große Teile der Welt kolonisieren und besiedeln würden, wo sie die Eingeborenen nach und nach verdrängen, wie in Nordamerika oder Australien bereits geschehen...
Einmal werden froh wir sagen: Heimat, Du bist wieder mein!
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 20. Jan 2018, 16:36

An andere Stelle schon beschrieben (und nicht von mir erkannt) Europa hat die ganze Welt in vielerlei Hinsicht "europäisiert". Die Veränderungen - keineswegs eine Rückkehr in Zeiten vor diesem Prozess - finden nun erst im 21. Jahrhundert statt.

Europa hat seine "Überbevölkerung" lediglich vorweg genommen und längst damalige Überschüsse in die von europäischen Staaten dominierten Erteile "entsorgt".

Der Prozess der Industrialisierung aller Lebensbereiche hat durch den Effekt - "nun ist alles gut" (jedenfalls Nahrung in bis dahin unbekannter Fülle) und hauptsächlich durch bis dahin unbekannte Hygiene (ein Nebeneffekt med. Fortschritts) die üblichen Ausfälle (Kinder die nie das reproduktive Alter erreichten) vermieden und eine, Generationen anhaltende Weiterführung, der bis dahin "üblichen" Reproduktionsrate, einen sprunghaften Anstieg in den vormals landwirtschaftlich organisierten Staaten hervorgerufen. Das lässt sich problemlos anhand der vorhanden Daten nachweisen.

Zunächst war dieser Überschuss an billigen potentiellen Arbeitskräften ein Segen für die noch in den Anfängen befindliche Industrie. Bla bla - Dampfmaschinen und Elektrizität - nie zuvor dagewesene Nutzung fossiler Energieträger - zuerst Kohle - später Erdöl usw. usf.

Zwei große Ideologien, die uns auch noch Heute verfolgen, können problemlos als durch diese Entwicklungen verantwortlichen "Geburtshelfer", wenn nicht sogar als deren Begründungen, verstanden werden. Schlussendlich, war auch hier wieder Europa die allein treibende Kraft und unglücklicher Weise auch das dominierende Vorbild. Einige Kommentare hier sind eindeutige Beweise, niemand erkannte und erkennt den unerfreulichen Zusammenhang von Basis und jährlicher Zuwachsrate (Netto). Obwohl alle natürlichen Wachstumsprozesse haben ausnahmslos einen exponentiellen Verlauf. Etwas das im Gegensatz zu linearen Verläufen "uns" eher nicht so beeindruckt wie es das müsste.

Das man eine Badewanne mit dem einmaligen Aufdrehen des Wasserhahns zu Beginn nach und nach füllt (abdrehen nicht vergessen...) ist ein vergleichsweise einfach zu verstehender LINEARER Vorgang. Nun darf jeder darüber nachdenken, wenn der Wasserhahn in bestimmten Zeitabschnitten immer weiter aufgedreht werden würde, welchen Unterschied das wohl ausmacht - klar, nun ist der Vorgang deutlich "unübersichtlicher" da sich andauert die zugeführte Menge nicht nur ändert, sonder mit dem vorgegebenen Prozentsatz eben EXPONENTIELL erhöht. Vorher wussten wir, wenn da pro Minute die Menge x Liter einläuft, wird die blöde Wanne mit dem Volumen Y in Z (Minuten) voll sein - einfach Y / x = Z . Was nun, wenn x jede Minute um einen fixen Prozentsatz größer wird ? Wo außer beim Wachstum kommt das schon vor ? Da Wachstum - ein Kind z.B. - in unserer Vorstellung so langsam - über Jahre wächst - können wir die Bedeutung allenfalls intellektuell "erfassen" müssten den armen Tropf ständig messen und wiegen und alles da grafisch darstellen. Das tut im Normalfall keiner und deswegen bleibt uns dieser Zusammenhang auch so fremd. Doch wie alles in der Natur - Mathematik ist eben nur eine andere "Ansicht" der Natur, können wir dem nicht entgehen. Auch religiöse Überzeugungen - Ideologien helfen da nix.

Der nächste "Kracher" ist das Gegenteil von "Exponentiellem Wachstum" ist der "Exponentielle Zerfall" Wenn sich eine als zu "groß gewordene Bevölkerung" wieder verkleinern möchte oder muss, genügt es nicht den Netto-Zuwachs auf Null zu reduzieren. Da bleib eben alles sozusagen auf dem Stand X "eingefroren". Nun muss die Netto-Reproduktion niedriger sein, als die natürliche Sterberate. OK zuvor war es doch der Prozentsatz der die Bevölkerungszahl "durch die Decke schickte". Also meine ich nun, einfach ~2% /a soll die Abnahmerate sein.

Klingt toll, wird dann hoffentlich genauso schnell "zurückgeführt" wie es zuvor nach "Oben" ging ? Leider nein, weil ebenfalls exponentiell, wird die anfängliche Zahl der Reduktion in der Menge sozusagen "umgekehrt" ständig immer kleiner.

So müsste ich also eine fixe Zahl - soundsoviel Menschen jährlich müssen wech - :eek: um eine wünschenswerte, weil tolerable mit den Ressourcen im Einklang stehende Bevölkerung möglichst schnell zu erhalten, bevor die "Natur" diesen Part selbstständig übernimmt.

Das ist wieder die "Badewanne" die ich mit einem immer gleichgroßen Gefäß leer schöpfe. Bei der Wanne kein Problem - bei Bevölkerungsüberschuss unter humanistischen Gesichtspunkten eine unlösbare Aufgabe.

Um all diese Rechnerei (die manche vermutlich einfach ignorieren) zu vermeiden, muss ich nun irgendwie erklären, die Erde könne für beliebig viele Menschen Nahrung, bezahlte Arbeit, für jeden ein Auto, ein Haus - einfach alles - in unerschöpflichen Mengen bereitstellen.

Ich nehme einfach mal meine Badewanne von vorhin - wie lange werde ich da wohl Wasser herausschöpfen können oder wie viele Leutchen passen da rein, bevor die Wanne leer bzw. voll sein wird :?: Die sich automatisch vergrößernde Wanne, wäre sicher eine gute Lösung, doch wie lange wohl würde die ins Badezimmer reinpassen :?:

Klare Frage, wie viele Milliarden Menschen "trägt" die Erde bei eine Lebensstandard wie der heute schon für Bangladeshis als "normal" gelten muss ? Ich bin auf Schätzungen heftigst gespannt.

Da "wir hier" ja in D sind und sicher jeder gern wissen möchte, wann denn die dt. Obergrenze - derzeit schlappe 83 Millionen - erreicht sein wird. Wäre sicher nicht schlecht, gleich noch mitzuliefern wo die alle wohnen werden und was die wohl arbeiten werden - wobei ich fest davon überzeugt bin, außer uns sind sicher alle, im "Rest der Welt" - also direkt hinter unserer Staatsgrenze - werden freudig den Lebensstandard von Bangladeshis annehmen, wenn es den lieben Deutschen bloß weiter gut geht.

Klar das da ab sofort keiner mehr von außen reinkommt. Um es ganz einfach und übersichtlich zu machen, wer heute hier ist, wird völlig unrassistisch und ab sofort Deutsche(r).

@ Quatschki

Durch Dich habe ich meine Vorstellungen warum wir besser nicht weiter wachen sollten, nochmal überprüft. Die genannten Beispiele zeigen wie wenig man in dieser Zeit vom "Rest der Welt" wusste und wie beeindruckt, ja wohl auch besoffen, man von dem eigenen Wachstum in Europa war. "Damals" wurde sichtlich eine "starke Bevölkerung" als Machtfaktor gesehen. Schon 1918 mit dem ersten fortschrittlich und auf industrieller Grundlage geführten Krieg, wusste man schon diffus, die Macht kommt aus industriell gefertigten modernen Waffen und Bevölkerung ist dabei eher hinderlich - der Hunger im abgeschnitten Kaiserreich - gibt zumindest mir eine anschauliche Vorstellung, was wohl passiert, wenn die Lieferungen aus aller Welt ausfallen, weil die das Zeug selber auffressen wollen. Im WK II konnte sich D bis nahe an den "Endsieg" auf Kosten der bis dahin Besiegten recht gut ernähren - zu deren Nachteil selbstverständlich. Später musste man sich auch mal auf den Abfallhaufen der tasächlichen "Endsieger" bedienen. Also ich halte den derzeitigen Zustand der Fülle (bei uns) für eher "vorübergehend"....
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Antonius » So 21. Jan 2018, 13:53

immernoch_ratlos hat geschrieben:(19 Jan 2018, 23:18)
Oh heiliger Antonius - eigentlich zu müde - aber solche Sprüche :machen mich wenigstens für den Augenblick hellwach - besonders, wenn das die Antwort auf war - diese Zahlen habe ich aus WIKIPEDIA kopiert und berechnet ;

Einwohner "Volksrepublik Bangladesch" 2017 : 168.800.000 - Bevölkerungs­entwicklung : +1,3% = 2018 + 3.882.400 = 172.682.400
nächst Verdoppelung = 70 / 1,3 in 54 Jahren (auf dann ~337.600.000)
Einwohner "Federal Republic of Nigeria" 2016 : 186.053.386 - Bevölkerungs­entwicklung : +2,44% = 2017 + 4.539.703 = 190.593.089
nächst Verdoppelung = 70 / 2,44 in 29 Jahren ( 2045 auf dann ~372.106.772)
Einwohner "United States of America" 2016 : 322.755.353 - Bevölkerungs­entwicklung : +0,74% = 2017 + 2.388.390 = 325.143.743
nächst Verdoppelung = 70 / 0,74 in 96 Jahren ( 2112 auf dann ~650.287.486)
inwohner "Bundesrepublik Deutschland" 2017 : 82.521.653 - Bevölkerungs­entwicklung : +1,2% = 2018 + 990.260 = 83.511.912
nächst Verdoppelung = 70 / 1,2 in 58 Jahren ( 2075 auf dann ~165.043.306)
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per Tabelle ließe sich " in nicht allzu ferner Zukunft" genauer bestimmen - mir genügt schon das Nigeria zum meinem 100. Geburtstag eine Bevölkerung von ~372 Millionen haben könnte.

Was einige - und Du bist dabei - einfach nicht verstehen oder auch wahrhaben wollen, eine Bevölkerung nimmt nicht einfach so ab - selbst bei Nullwachstum bleibt die Basis in etwa gleich. Zahlen - Prozentsätze kleiner 1 verlangsamen den Prozess und alles darüber verkürzen die Zeit bis zur nächsten Verdoppelung erheblich. Wer sich auf der "zweiten Hälfte des Schachbretts" befindet, hat nur sehr wenig "Spielraum" :dead:
Wer bereits auf einer hohen Basis mit hohem Nettozuwachs "weiterbevölkert", wird schnell den Punkt erreichen, wo die Teilung der verbleibenden Ressourcen zum Sprengstoff wird. Das gilt für alle Staaten....

Meine leicht provokative Anmerkung hat immerhin dazu geführt, daß Du Dich mit dem Thema des allgemeinen Bevölkerungswachstums befaßt hast
und dafür bin ich Dir dankbar.
(Obwohl es in diesem Strang eigentlich OT ist, denn hier es geht um die Bevölkerungsdichte in Deutschland.)

Wir brauchen eine negative Wachstumrate, um zu einer Reduzierung des Weltbevölkerung zu kommen.
Selbst eine feste (leicht positive) Rate führt langfristig zu exponentiellem Wachstum, das ist klar.
Also, ich stimme Dir bei Deinen Schlußfolgerungen weitgehend zu.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 22. Jan 2018, 01:17

Antonius hat geschrieben:Meine leicht provokative Anmerkung hat immerhin dazu geführt, daß Du Dich mit dem Thema des allgemeinen Bevölkerungswachstums befaßt hast und dafür bin ich Dir dankbar.
(Obwohl es in diesem Strang eigentlich OT ist, denn hier es geht um die Bevölkerungsdichte in Deutschland.)
D ist als Teil dieser Welt (ich kenne keine andere) zu sehen. Ein Vergleich mit bestimmten Entwicklungen, kann da sehr hilfreich sein. Mit dem leidigen Bevölkerungswachstum habe ich mich in der Vergangenheit schon mehrfach auseinandergesetzt hier z.B. : zum internen Beitrag Damit niemand den "Vergleich" mühsam suchen muss, zitiere ich die mir wichtigsten Passagen :
Keine dieser Gruppen ist für die "Gleichstellung der Frau" bekannt. Ihre Funktion als Gebärmaschinen hat bestens funktioniert. 1950 hatte Syrien ~3.413.000 Einwohner 2005 waren es bereits 18.133.000 Eine Zunahme innerhalb von ~zwei Genrationen in nur 55 Jahren.

Die prozentuale Zunahme in gerade mal 55 Jahren beträgt ~531% oder anders ausgedrückt, die syrische Bevölkerung hat sich "Netto" mehr als verfünffacht :dead:

Um zu verstehen, was dies für ein Land und dessen Ressourcen bedeutet, D insgesamt im Vergleich, hatte 1950 ~68.724.000 Einwohner. Auch D hatte einen Bevölkerungszuwachs in diesen 55 Jahren. 2005 hatte Deutschland lt. destatis zum Jahresanfang eine Bevölkerung von ~82.501.000. Womit die Zunahme bei ~120% im selben Zeitraum liegt :thumbup:

Hätte sich D nach dem Krieg ab 1950 wie Syrien verfünffacht, müsste das Land mehr als 360 Millionen Einwohner verkraften :rolleyes:
Womit ich ebenfalls per Gegenüberstellung versuche die beiden Möglichkeiten einer Entwicklung dingfest zu machen.

Im übrigen als ich die "mögliche Entwicklung" der Bundesrepublik (357.385 km^2) ausrechnete habe ich sehr genau geprüft ob mir da nicht ein Fehler unterlaufen ist. In 2075 auf dem Territorium 165 Millionen Einwohner - in etwa die derzeitigen Bevölkerung von Bangladesch (147.570 km^2) - dürfte sich niemand ernsthaft wünschen. Platz wäre ja da. D hat mehr als die doppelte Fläche - das "Feeling" - wie das wohl wäre, kann man sich ja schon heute verschaffen. Was mich etwas beruhigt hat, ist der Wert der für 2016 in der Grafik mit +1,19% von 2014 mit +0,42% sehr steil nach oben geht. Ganz offensichtlich ist dieser Zuwachs eine Mischung aus Geburten und Zuwanderung. Falls das nicht so weitergeht... Das sage ich ohne einen Hauch von Rassismus oder ähnlichen Gefühlswallungen.

Das Problem ist dennoch sehr ernsthaft zu betrachten - es ist am Ende völlig gleichgültig woher die Überbevölkerung (hier ein "gemischter" Zuwachs) am Ende kommt. Die Frage ist immer, reichen die lokalen Ressourcen (Nahrung, Wohnraum und selbsttragende Beschäftigung) aus ? Wir leben derzeit in einer wirtschaftlich positiven Periode - eine Periode, von der niemand weiß, wann sie abflacht oder gar drastisch endet. Nimmt man als Maßstab alle erwachsene Personen in D, welche nur über verschiedenen Stufen staatlicher Alimentation gegenwärtig bereits einen gar nicht so kleinen "sozialen Rucksack" bilden. Wie kann man dann ernsthaft annehmen, dass wäre bei eine sehr optimistischen Annahme auch der "anteilige sozialen Rucksack", alles würde sich lediglich verdoppeln und alles sonst bliebe auch bei 165 Millionen Einwohnern gleich. Was schlicht völliger Unsinn ist - die Welt um uns herum wird ja ebenfalls ein weiteres Wachstum haben - die gemeinsamen Ressourcen müssen dann weiter geteilt werden.

Eine überbordende Bevölkerung wird den Wert menschlichen Lebens stetig verringern. Wehe dem, wer dann zu den Paria gehört.

Was die Menschheit brauchen würde, wäre wenigstens ein Nullwachstum. Eine negatives Wachstumsrate - Du solltest die Konsequenz bedenken - bedeutet um überprüfbare Zahlen zu nennen - Wachstum derzeit ein Plus von ~80 Millionen das sind ~ 1,1%

Ein negatives Wachstum in dieser Größenordnung - ich halbiere würde ein jährliche ZUSÄTZLICHES "Schrumpfen" um ~40 Millionen Menschen bedeuten - "vorzüglich wären die weiblich und "wech" bevor sie in ihre reproduktive Phase gelangen". 40 Millionen/a mehr, als jetzt bereits jährlich sterben !

Um die derzeitige Weltbevölkerung von ~7,5 Milliarden auf 6,5 Milliarden zu reduzieren müssten so in 25 Jahren 1 Milliarde Menschen ZUSÄTZLICH zu den normalen "Abgängen" sterben. Rechne das nach - es ist entsetzlich wo wir stehen...

Übrigens im WK II wurden rund 80 Millionen Menschen weltweit auf die unterschiedlichsten Arten als Folge dieser Ereignisse getötet. In Asien "begann Japan damit 1937" - "Deutschland folgte 1939" beide kapitulierten 1945. So waren ~8 Jahre notwendig um "im Schnitt jährlich 10 Millionen irgendwie umzubringen".

Bei "nur" -40 Millionen" müssten dann jährlich die vierfache Menge Menschen (euphemistisch ausgedrückt) "verschwinden". Wer glaubst Du möchte das in die "Hand" nehmen ?

Wenn jemand das nicht glauben mag - ist ja wohl nicht gerade eine erfreuliche Berechnung - nur zu - selber recherchieren - nachrechnen.

Die Folgen der aktuellen Überbevölkerung sind überall zu besichtigen - OK das alles zu verdrängen mag ja hilfreich sein.....
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Quatschki
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Quatschki » Mo 22. Jan 2018, 08:23

Man muß bedenken, dass der Zuwachs der Bevölkerung Deutschlands seit 1950 praktisch ausschließlich auf den Anstieg der Lebenserwartung zurückzuführen ist.
Ohne diese 20-25 Mio Rentner, die noch (mehr oder weniger) ihr Leben geniessen, hätten wir trotz Zuwanderung einen Rückgang der Einwohnerzahlen!

China hatte bei Einführung der 1-Kind-Ehe 700 Mio. Einwohner. Die Einwohnerzahl hat sich seitdem trotz stabilisierter Geburtenzahlen trotzdem verdoppelt, nur dadurch, dass die vielen Menschen nun auch alt werden.
Dieses Hineinwachsen der noch sehr jungen Bevölkerung in die älteren Jahrgänge, der Umbau der Bevölkerungspyramide in die Glockenform, ist etwas, das all den Entwicklungsländern noch bevor steht.

In Ägypten zum Beispiel wurden 2017 schätzungsweise 2,7 Mio Kinder geboren.
(Im Deutschen Reich lag das Maximum bei 2 Mio vor dem 1.Weltkrieg)
Wenn alle nachkommenden Generationen Ägyptens genauso stark sind (nicht weiter wachsen!), ergäbe sich bei einer duchschnittlichen Lebenserwartung von 80 Jahren eine Einwohnerzahl von 216 Millionen für 2097,
also eine reichliche Verdoppelung der heute knapp 100 Millionen nur dadurch, dass die geburtenstarken Jahrgänge alt werden!
Einmal werden froh wir sagen: Heimat, Du bist wieder mein!

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