Eine neue Eiszeit?

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Senexx
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Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Senexx » Fr 27. Apr 2018, 07:08

Wir leben derzeit in einem Eiszeitalter, und innerhalb dessen in einem relativen Klimaoptimum. Dieses Eiszeitalter wird irgendwann zu Ende gehen, und der Normalzustand einkehren, dass die Polkappen geschmolzen sind und weite Teile der Erde und des bisherigen Landes von Wasser überdeckt werden, eine neue Warmzeit beginnt. Wann das so weit sein wird, weiß niemand. Statistisch gesehen dauert das jetzige Eiszeitalter schon deutlich zu lange. Sicher ist, dass keiner der derzeit Lebenden, die neue Warmzeit erleben wird und es wird bestimmt noch viele Generationen dauern.

Nun ist es so, dass bisher immer vom "anthropogenen Klimawandel" hypothetisisert wird. In der Wissenschaft hat diese Hypothese weite Anerkennung gefunden, obwohl sie letztlich nichts weiter als ein Hypothese ist.

Derzeit aber scheint die Sonnenaktivität nachzulassen und es könnte sich eine kleine Eiszeit einstellen, die den - angeblichen - anthropogenen Klimawandel stark abmildern würde. Ob es dann Verhältnisse wie in der letzten kleinen Eiszeit geben wird, mit Hungernöten und Missernten ist unklar.

Nanu, was ist denn mit unserer Sonne los? Ihre Aktivität ist so gering wie zuletzt vor fast 100 Jahren. US-Forscher Dan Lubin von der Scripps Institution an der Universität von Kalifornien in San Diego wertet das als sicheres Zeichen dafür, dass eine "kleine Eiszeit" bevorstehen könnte. Das gab es zuletzt in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Aber bevor Sie sich zu große Sorgen machen und in Hamsterkäufen mit Thermo-Unterwäsche eindecken, sei Ihnen gesagt: Wirklich bemerken würden wir ein "großes Aktivitätsminimum" der Sonne nicht. Bestenfalls würde es die Klimaerwärmung etwas abbremsen. (Foto: DPA)

Tatsächlich streiten Sonnenforscher darüber, welche Schlüsse sie aus der aktuell geringen Aktivität ziehen können. "Wir können keine Vorhersagen machen, die über einige Jahre hinausgehen", sagt Sami Solanki, Direktor des Göttinger Max-Planck-Intituts für Sonnensystemforschung. Der aktuelle Sonnenzyklus sei zwar sehr schwach, was das bedeute, ließe sich aber nicht zweifelsfrei sagen. Auf die letzte ähnlich schwache Aktivitätsphase zu Beginn des 20. Jahrhunderts sei "ein sehr starker Zyklus" gefolgt.


http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 03711.html
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon gregor » Fr 27. Apr 2018, 07:17

Genau, die kleine Eiszeit mildert den Klimawandel ein bisschen ab. Weiter braucht man weder Diskutieren noch philosophieren.
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Excellero
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Excellero » Fr 27. Apr 2018, 07:20

Senexx hat geschrieben:(27 Apr 2018, 08:08)
Nun ist es so, dass bisher immer vom "anthropogenen Klimawandel" hypothetisisert wird.


...das richtige Wort wäre phantasiert. :thumbup:

Senexx hat geschrieben:Wir leben derzeit in einem Eiszeitalter, und innerhalb dessen in einem relativen Klimaoptimum. Dieses Eiszeitalter wird irgendwann zu Ende gehen, und der Normalzustand einkehren,


Nicht in einer "Zwischenzeit" ? ;) Also wenn das eine "Eiszeit" ist dann muss ich mir unbedingt eine stärkere Klimaanlage besorgen...

Senexx hat geschrieben:Derzeit aber scheint die Sonnenaktivität nachzulassen und es könnte sich eine kleine Eiszeit einstellen, die den - angeblichen - anthropogenen Klimawandel stark abmildern würde. Ob es dann Verhältnisse wie in der letzten kleinen Eiszeit geben wird, mit Hungernöten und Missernten ist unklar.


Ist das jetzt ein erstes vorsichtiges zurückrudern vom Klimawahn? :D
Um fremden Wert willig und frei anzuerkennen, muß man eigenen haben.
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon gregor » Fr 27. Apr 2018, 07:28

Excellero hat geschrieben:(27 Apr 2018, 08:20)

...das richtige Wort wäre phantasiert. :thumbup:



Nicht in einer "Zwischenzeit" ? ;) Also wenn das eine "Eiszeit" ist dann muss ich mir unbedingt eine stärkere Klimaanlage besorgen...



Ist das jetzt ein erstes vorsichtiges zurückrudern vom Klimawahn? :D

Nein, es dient der ÖL und Kohleindustrie, so wie der Börse. Das Establishment lebt.

Dem Klimawandel ist Wurst. Der macht sein Ding.
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Alster » So 29. Apr 2018, 07:52

gregor hat geschrieben:(27 Apr 2018, 08:28)

Nein, es dient der ÖL und Kohleindustrie, so wie der Börse. Das Establishment lebt.



und wer sagt mir jetzt, ob ich da einsteigen soll, oder nicht?
https://www.lynxbroker.de/artikel/die-b ... um-aktien/
dies ist keine Rechtsberatung sondern nur meine persönliche Meinung
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon H2O » Mo 30. Apr 2018, 06:55

Ab sofort ist Eiszeit bis Ende September; unsere gelateria italiana ist wieder geöffnet. :thumbup:
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Adam Smith » Mo 30. Apr 2018, 07:03

Die zwanziger Jahre werden zeigen, ob es neue Hitzerekorde geben wird oder ob es stetig kälter werden wird. Geduld ist angesagt.
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon H2O » Mi 2. Mai 2018, 08:42

Adam Smith hat geschrieben:(30 Apr 2018, 08:03)

Die zwanziger Jahre werden zeigen, ob es neue Hitzerekorde geben wird oder ob es stetig kälter werden wird. Geduld ist angesagt.


Die Gemeinheit bei der Ermittlung einer langfristigen Klimaentwicklung sind statistische Einflüsse von erheblicher Größe, so daß der Mittelwert bei zu geringer Zeitspanne sogar einen gegenteiligen Eindruck erwecken kann. In der Hinsicht sind 100 Jahre Beobachtungszeit "nichts". 2003 hatte ich vermutet, daß in Deutschland die Hölle losbricht. In Norddeutschland im Juli/August dauerhaft um 35 °C! Wahnsinn!

Die Vorhersagequalität für eine Klimaverschiebung für mag besser sein, wenn es gelingt, die mittlere Erwärmung der Erdoberfläche über sämtliche Kontinente zu bestimmen.
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Adam Smith » Mi 2. Mai 2018, 09:08

H2O hat geschrieben:(02 May 2018, 09:42)

Die Gemeinheit bei der Ermittlung einer langfristigen Klimaentwicklung sind statistische Einflüsse von erheblicher Größe, so daß der Mittelwert bei zu geringer Zeitspanne sogar einen gegenteiligen Eindruck erwecken kann. In der Hinsicht sind 100 Jahre Beobachtungszeit "nichts". 2003 hatte ich vermutet, daß in Deutschland die Hölle losbricht. In Norddeutschland im Juli/August dauerhaft um 35 °C! Wahnsinn!

Die Vorhersagequalität für eine Klimaverschiebung für mag besser sein, wenn es gelingt, die mittlere Erwärmung der Erdoberfläche über sämtliche Kontinente zu bestimmen.

Vielleicht lässt sich das ja auch über die Sonnenaktivität überprüfen.
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Dark Angel » Mi 2. Mai 2018, 09:36

H2O hat geschrieben:(02 May 2018, 09:42)

Die Gemeinheit bei der Ermittlung einer langfristigen Klimaentwicklung sind statistische Einflüsse von erheblicher Größe, so daß der Mittelwert bei zu geringer Zeitspanne sogar einen gegenteiligen Eindruck erwecken kann. In der Hinsicht sind 100 Jahre Beobachtungszeit "nichts". 2003 hatte ich vermutet, daß in Deutschland die Hölle losbricht. In Norddeutschland im Juli/August dauerhaft um 35 °C! Wahnsinn!

Die Vorhersagequalität für eine Klimaverschiebung für mag besser sein, wenn es gelingt, die mittlere Erwärmung der Erdoberfläche über sämtliche Kontinente zu bestimmen.

Langfristige Klimaentwicklungen bzw Klimawandel lassen sich anhand von Eisbohrkernen und Sedimentbohrkernen recht gut nachweisen.
Die Behauptung, der gegenwärtige Klimawandel sei vom Menschen verursacht, ist reine Ideologie, wenn nicht sogar Hysterie.
Die globale Durchschnittstemperatur während der Warmzeiten betrug in der überwiegenden Erdgeschichte 22°C, gegenwärtig liegt die globale Durchschnittstemperatur bei 15°C - also 7° unter dem überwiegenden globalen Durchschnitt.
Quelle

Während des so genannten Römischen Klimaoptimum lagen die jährlichen Durchschnittstemperaturen auf der nördlichen Hemisphäre etwa 1° bis 1,5° höher als heute, die Alpen waren praktisch eisfrei. Dies ermöglichte Hanibal die Alpenüberquerung!
Auch im so genannten Mittelalterlichen Wärmeoptimum lagen die globalen Durchschnittstemperaturen etwa 1° höher als heute.
Quelle

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Klimaoptima einen unmittelbaren Einfluss auf den technologischen und kulturellen Fortschritt der Menschheit hatten.
So begann z.B. Industrialisierung in Europa mit dem Ende des letzten Klimapssimums (Kleine Eiszeit) um 1850.
Die ganzen Maßnahmen, die von Grünen, der EU und UNO zur "Rettung des Erdklimas" angestoßen und gefordert werden, sind reiner Aktionismus, die zu nichts führen (werden), außer zur Etablierung toatalitärer Systeme.

Was im Zusammenhang mit dem Klima, mit Klimaveränderungen und dem Einfluss des Menschen darauf steht, ist die exponential zunehmende Weltbevölkerung.
Hier muss angesetzt werden - durch Maßnahmen zu Aufklärung, Zugang zu Bildung etc muss eine Umkehr des Bevölkerungswachstums erreicht werden.
Sparsamer Umgang mit Ressourcen (fossile Energieträger etc) und Entwicklung neuer Technologien etc hat zwar positive Rückkopplungseffekte auf das Gesamtökosystem Erde, wird aber periodische Klimaschwankungen nicht verhindern.

Wir leben gegenwärtig in einem Interglatial, welches bereits 10.000 Jahre andauert, aber endlich ist.
Erdgeschichtlich dauerten die Interglatiale zwischen 11.000 und 15.000 Jahren, das Interglatial zwischen Saale- und Würm-/Weichseleiszeit dauerte 11.000 Jahre (mit deutlich höheren globalen Jahresdurchschnittstemperaturen) und da gab es nachweislich noch keine Menschen, die irgendeinen Einfluss auf einen Klimawandel ausüben oder diesen gar verursachen konnten.
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon H2O » Mi 2. Mai 2018, 09:48

Das ist doch ein sehr sachlicher Hinweis! Dürfen wir annehmen, daß hinter der behaupteten Periodizität der Eiszeiten ein physikalisches Gesetz verborgen ist, das zu solchen Schwingungen veranlaßt?

Und was fangen wir an mit der Überzeugung so vieler doch auch ernst zu nehmender Wissenschaftler, daß unsere heutige Klimaerwärmung vom Menschen gemacht sei... und Sie dagegen halten, daß die nächste Eiszeit im Grunde überfällig ist?

Immerhin sind wir im Thema Bodenschätze und Weltbevölkerung weitestgehend einig. Unsere Energiewende ist also vernünftig. Wie bekommen wir das Wachstum der Erdbevölkerung in den Griff? China hatte sich damit hervorgetan... allerdings mit Maßnahmen, die in freiheitlichen Systemen nicht durchführbar sind. Was tun, wenn sich der freiheitliche Weg als zu lang und zu wenig wirksam erweist?
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 2. Mai 2018, 10:17

Geht denn aus Eisbohrkernen und Sedimentbohrkernen hervor, dass die Temperatur in den anderen Interglatialen auch so sprunghaft gestiegen ist, wie in den letzten ~100 Jahren? Dieser schnelle Anstieg der Temperatur ist doch der Casus Knacksus.
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon DagDag » Mi 2. Mai 2018, 10:17

H2O hat geschrieben:(02 May 2018, 10:48)

Das ist doch ein sehr sachlicher Hinweis! Dürfen wir annehmen, daß hinter der behaupteten Periodizität der Eiszeiten ein physikalisches Gesetz verborgen ist, das zu solchen Schwingungen veranlaßt?

Und was fangen wir an mit der Überzeugung so vieler doch auch ernst zu nehmender Wissenschaftler, daß unsere heutige Klimaerwärmung vom Menschen gemacht sei... und Sie dagegen halten, daß die nächste Eiszeit im Grunde überfällig ist?

Immerhin sind wir im Thema Bodenschätze und Weltbevölkerung weitestgehend einig. Unsere Energiewende ist also vernünftig. Wie bekommen wir das Wachstum der Erdbevölkerung in den Griff? China hatte sich damit hervorgetan... allerdings mit Maßnahmen, die in freiheitlichen Systemen nicht durchführbar sind. Was tun, wenn sich der freiheitliche Weg als zu lang und zu wenig wirksam erweist?

Es wird keine Verkleinerung der Menschheit geben. Wie auch, ohne Zwangsmaßnahmen, die nur noch mehr Autoritäre Systeme befeuern würden. Menschen wollen Kinder und durch Panikmache bestimmter menschen immer mehr als der Nachbar (sonst geht ja das Abendland unter). 1 Kind Politik auf freiwilliger Basis ist ein Wunschtraum, mehr nicht. Sobald die Nachbarn versehentlich ein zweites bekommen, geht dieses Versehen durch die ganze Straße und Stadt. Der Neid treibt den Menschen dazu immer weiter und höher zu schießen und sein eigenes Ableben zu generieren.
Klimaleugnung und Geschichten die gar nicht im Zusammenhang zur derzeitigen Entwicklung stecken, sollen diesem Treiben nach höher und weiter nicht im Wege stehen.

Für eine Wandel der Temperaturen braucht es Gründe wie Vulkanismus, Geologische Verschiebungen oder auch Gefahren aus dem All.

Nur passen keinerlei dieser nötigen natürlichen Gewalten zur Entwicklung die wir derzeit erleben. Eine Erwärmung der Atmosphäre die rein zufällig mit dem Aufstieg der Menschheit ins Zeitalter der Verschwendung, des Luxus und des über sich herauswachsen ins Bodenlose. Wir sind es und wir sind es weiterhin.

Leugner springen stehts von einem Stock zum nächsten mit hanebüchen Begründungen die in der Vergangenheit mal waren, aber heute nicht sind. So zählen sie vergangene Eiszeiten auf ohne zu erwähnen das zu diesen Zeiten ein ganzer Kontinent von A nach B rauschte der die gesamten Meeresströmungen durcheinander brachte. Oder verschwiegen wird das Vulkanismus zu diesen Veränderungen führten.

Frag diese Leute mal nach einem Grund, warum die Erde sich plötzlich mit dem Aufschwung ins Industriezeitalter exakt parallel erwärmt.

Ich kenne die Antwort......"Klimawandel gab es schon immer!"

Es ist der Mensch, denn einen anderen Grund gibt es nicht. Der aktuelle Vulkanismus ist zu schwach, Die tektonischen Verschiebungen ebenfalls und auch knallen uns keine Felsen aus dem All auf den Kopf.

Seit 3 Jahren schmeißt der Mensch wieder so viel Co² in die Luft und die ppm steigen strichgerade gen Himmel. Die Jahre zuvor gab es leichte Rückgänge unseres Ausstoßes und die ppm blieben nahezu gleich.
Schon wieder ein seltsamer Zufall in 4,5 Milliarden Jahren Erde.

Mir geht es nicht ums Geld. Unseren Marktschreiern hingegen, ausschließlich plus Ausländer raus. Auch nur Zufall?
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 2. Mai 2018, 10:32

DagDag hat geschrieben:(02 May 2018, 11:17)

Menschen wollen Kinder und durch Panikmache bestimmter menschen immer mehr als der Nachbar (sonst geht ja das Abendland unter).

Ja klar, das Wachstum der Weltbevölkerung findet im Abendland statt :D
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon DagDag » Mi 2. Mai 2018, 10:37

Tom Bombadil hat geschrieben:(02 May 2018, 11:32)

Ja klar, das Wachstum der Weltbevölkerung findet im Abendland statt :D

Zum Glück nicht, bei der geistigen Rückentwicklung. ;)
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Dark Angel » Mi 2. Mai 2018, 11:07

H2O hat geschrieben:(02 May 2018, 10:48)

Das ist doch ein sehr sachlicher Hinweis! Dürfen wir annehmen, daß hinter der behaupteten Periodizität der Eiszeiten ein physikalisches Gesetz verborgen ist, das zu solchen Schwingungen veranlaßt?

Schlicht und ergreifend JA!
Ich habe die Quellen verlinkt, aus der ich meine "Weisheiten" habe, dort sind Zusammenhänge recht gut erklärt und es gibt jede Menge Querverweise - alles in allem sehr interessanter Lesestoff. :) ;)

Sonnenaktivität, Plattentektonik, Präzession etc unterliegen physikalischen Gesetzen und alle haben Einfluss auf das Erdklima.

H2O hat geschrieben:(02 May 2018, 10:48)Und was fangen wir an mit der Überzeugung so vieler doch auch ernst zu nehmender Wissenschaftler, daß unsere heutige Klimaerwärmung vom Menschen gemacht sei... und Sie dagegen halten, daß die nächste Eiszeit im Grunde überfällig ist?

Das Problem sind nicht die Wissenschaftler, das Problem ist der IPCC (internationaler Klimarat), welcher zwar behauptet wissenschaftlich zu arbeiten, es de facto jedoch nicht tut.

"Vorbemerkungen auch deshalb, weil bei eher fachfremden, gleichwohl kritischen Naturwissenschaftlern, welche die heftigen Diskussionen der Klimatologen untereinander (bzw. jener, die sich dafür ausgeben) aufmerksam verfolgen, der Eindruck entstanden ist, dass politische (und finanzielle) Implikationen von grösserer Bedeutung sind als verifizierbare wissenschaftliche Ergebnisse.
Im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen steht häufig dasIPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), oder Wissenschaftler und Einrichtungen, die ihm nahestehen. Wie die Selbstbeschreibung des IPCC nahelegt (siehe unten), wird der anthropogen bedingte Klimawandel (AGW - Anthropogenic Global Warming) als wahrscheinlich suggeriert und bildet quasi die Legitimation dieser zwischenstaatlichen Organisation, etabliert 1988 durch WMO und UNEP.

"The Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) is a scientific body tasked to evaluate the risk of climate change caused by human activity."
"The IPCC does not itself carry out research, nor does it monitor climate or related phenomena. A main activity of the IPCC is publishing special reports on topics relevant to the implementation of the UN Framework Convention on Climate Change (UNFCCC)."
"The IPCC bases its assessment mainly on peer reviewed and published scientific literature."
"The stated aims of the IPCC are to assess scientific information relevant to:
human-induced climate change,
the impacts of human-induced climate change,
options for adaptation and mitigation.""
Quelle


Das bedeutet nichts weniger, als dass der "menschengemachte Klimawandel" bewiesen werden soll und jede skeptische Sichtweise bzw Fakten, die diese Behauptung widerlegen könnten, konsequent ausgeblendet und skeptische Wissenschaftler mundtot gemacht und diffamiert werden.

Alle gegenwärtigen Klimamodelle basieren auf den Wetteraufzeichnungen der letzten 150 Jahre (also so lange, wie es überhaupt Wetteraufzeichnungen gibt) und jede Menge Unbekannten. Und natürlich werden vom IPCC nur die Modelle akzeptiert, die die Behauptung vom "menschengemachten Klimawandel" stützen.
Interessant in diesem Zusammenhang auch:

"Diese Daten von Nord- und Südpol widerlegen düstere Prophezeiungen, der Meeresspiegel könne in kurzer Zeit um mehrere Meter ansteigen. »Bis das Grönlandeis schmilzt, vergehen mehr als tausend Jahre«, versichert Miller. Denn es war in der Vergangenheit auch deutlich wärmer als heute, ohne dass die riesigen Gletscher verschwanden. Auch die Befürchtung, der aktuelle Klimawandel lasse das Treibhausgas Methan aus Sümpfen und Meeren ausgasen und das Klima »kippen«, finden die Glaziologen nicht bestätigt: »Wir sehen auch in wärmeren Zeiten keinen entsprechenden Anstieg des Methans.«

"Wer von Klimaschutz redet, weckt Illusionen«, mahnt Miller zu Bescheidenheit. »Klima lässt sich nicht schützen und auf einer Wunschtemperatur stabilisieren. Es hat sich auch ohne Einwirkungen des Menschen oft drastisch verändert.« Schlagworte wie Klimakollaps oder -katastrophe hält er für irreführend. »Das Klima kann nicht kollabieren, Natur kennt keine Katastrophen.« Was wir Menschen als Naturkatastrophen bezeichneten, seien in Wahrheit Kulturkatastrophen – weil unser vermeintlicher Schutz vor äußeren Unbilden versage. »Wer Häuser dicht am Strand, am Fluss oder in Lawinengebieten baut, muss mit Schäden rechnen«, sagt er." [...]
Quelle


"Wer sich nur ein wenig mit den bisherigen Klimamodellen beschäftigt hat, muss feststellen, dass es nicht ein einziges validiertes Klimamodell gibt. Alle bisherigen gleichen noch immer jener "schlecht polierten Kristallkugel, in der sich mehrere mögliche Schicksale ahnen lassen." (Stephen Schneider 1987 "Klimamodelle"). In einem Punkt weisen alle eine gewisse Ähnlichkeit auf: Sie kommen nicht ohne Katastrophen-Szenarien aus.
Vgl. die Untersuchungen einer Gruppe von Wissenschaftlern um den Giessener Physiker Prof. Dr. Armin Bunde, wonach Trends, wie die globale Erwärmung in Klimamodellen offenbar überschätzt werden (vgl. Govindan et al. 2002).
Ironischerweise gehört zu den Autoren des o.g. Artikels in den Physical Review Letters auch jener Potsdamer Wissenschaftler, dem in der Öffentlichkeit jede Übertreibung politisch opportun ist, um die Welt vor dem Untergang zu retten.
Quelle


H2O hat geschrieben:(02 May 2018, 10:48)Immerhin sind wir im Thema Bodenschätze und Weltbevölkerung weitestgehend einig. Unsere Energiewende ist also vernünftig.

Nein- unsere Energiewende ist nicht vernünftig!
Auch Energieerzeugung unterliegt physikalischen Gesetzen und die so genannten erneuerbaren Energien (Sonne, Wind) sind nicht grundlastfähig, ganz abgesehen davon, dass Speichermedien fehlen. Die Fokussierung auf Sonnen- und Windenergie kann sich verheerend auf die Netzstabilität auswirken, vor allem dann, wenn der von den Grünen geforderte Kohleausstieg stattfindet.
Vernünftig wäre ein Energiemix aus fossilen und erneuerbaren Energieträgern plus Atomstrom.

H2O hat geschrieben:(02 May 2018, 10:48)Wie bekommen wir das Wachstum der Erdbevölkerung in den Griff? China hatte sich damit hervorgetan... allerdings mit Maßnahmen, die in freiheitlichen Systemen nicht durchführbar sind. Was tun, wenn sich der freiheitliche Weg als zu lang und zu wenig wirksam erweist?

Tja - nur durch einen Umdenkprozess.
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Dark Angel » Mi 2. Mai 2018, 11:15

Tom Bombadil hat geschrieben:(02 May 2018, 11:17)

Geht denn aus Eisbohrkernen und Sedimentbohrkernen hervor, dass die Temperatur in den anderen Interglatialen auch so sprunghaft gestiegen ist, wie in den letzten ~100 Jahren? Dieser schnelle Anstieg der Temperatur ist doch der Casus Knacksus.

Man muss zwischen Wetter und Klima unterscheiden.
Aus Sediment- und Eisbohrkernen lassen sich Veränderungen des Klimas ablesen - also Dürreperioden und Perioden mit erhöhter Niederschlagstätigkeit und die wiederum lassen Rückschlüsse auf Temperaturentwicklungen zu.
Wenn man sich die Tabellen zu den jeweiligen Klimaoptima und -pessima anschaut, wird deutlich, dass Temperaturanstiege und Temperaturstürze sich innerhalb relativ kurzer Zeiträume vollziehen und das Klima dann über einen längeren Zeitraum relativ stabil bleibt.
Es lohnt sich wirklich, die verlinkte(n) Quelle(n) mal genauer zu lesen. ;)
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon DagDag » Mi 2. Mai 2018, 11:33

Dark Angel hat geschrieben:(02 May 2018, 12:07)

Schlicht und ergreifend JA!
Ich habe die Quellen verlinkt, aus der ich meine "Weisheiten" habe, dort sind Zusammenhänge recht gut erklärt und es gibt jede Menge Querverweise - alles in allem sehr interessanter Lesestoff. :) ;)

Sonnenaktivität, Plattentektonik, Präzession etc unterliegen physikalischen Gesetzen und alle haben Einfluss auf das Erdklima.


Das Problem sind nicht die Wissenschaftler, das Problem ist der IPCC (internationaler Klimarat), welcher zwar behauptet wissenschaftlich zu arbeiten, es de facto jedoch nicht tut.

"Vorbemerkungen auch deshalb, weil bei eher fachfremden, gleichwohl kritischen Naturwissenschaftlern, welche die heftigen Diskussionen der Klimatologen untereinander (bzw. jener, die sich dafür ausgeben) aufmerksam verfolgen, der Eindruck entstanden ist, dass politische (und finanzielle) Implikationen von grösserer Bedeutung sind als verifizierbare wissenschaftliche Ergebnisse.
Im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen steht häufig dasIPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), oder Wissenschaftler und Einrichtungen, die ihm nahestehen. Wie die Selbstbeschreibung des IPCC nahelegt (siehe unten), wird der anthropogen bedingte Klimawandel (AGW - Anthropogenic Global Warming) als wahrscheinlich suggeriert und bildet quasi die Legitimation dieser zwischenstaatlichen Organisation, etabliert 1988 durch WMO und UNEP.

"The Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) is a scientific body tasked to evaluate the risk of climate change caused by human activity."
"The IPCC does not itself carry out research, nor does it monitor climate or related phenomena. A main activity of the IPCC is publishing special reports on topics relevant to the implementation of the UN Framework Convention on Climate Change (UNFCCC)."
"The IPCC bases its assessment mainly on peer reviewed and published scientific literature."
"The stated aims of the IPCC are to assess scientific information relevant to:
human-induced climate change,
the impacts of human-induced climate change,
options for adaptation and mitigation.""
Quelle


Das bedeutet nichts weniger, als dass der "menschengemachte Klimawandel" bewiesen werden soll und jede skeptische Sichtweise bzw Fakten, die diese Behauptung widerlegen könnten, konsequent ausgeblendet und skeptische Wissenschaftler mundtot gemacht und diffamiert werden.

Alle gegenwärtigen Klimamodelle basieren auf den Wetteraufzeichnungen der letzten 150 Jahre (also so lange, wie es überhaupt Wetteraufzeichnungen gibt) und jede Menge Unbekannten. Und natürlich werden vom IPCC nur die Modelle akzeptiert, die die Behauptung vom "menschengemachten Klimawandel" stützen.
Interessant in diesem Zusammenhang auch:

"Diese Daten von Nord- und Südpol widerlegen düstere Prophezeiungen, der Meeresspiegel könne in kurzer Zeit um mehrere Meter ansteigen. »Bis das Grönlandeis schmilzt, vergehen mehr als tausend Jahre«, versichert Miller. Denn es war in der Vergangenheit auch deutlich wärmer als heute, ohne dass die riesigen Gletscher verschwanden. Auch die Befürchtung, der aktuelle Klimawandel lasse das Treibhausgas Methan aus Sümpfen und Meeren ausgasen und das Klima »kippen«, finden die Glaziologen nicht bestätigt: »Wir sehen auch in wärmeren Zeiten keinen entsprechenden Anstieg des Methans.«

"Wer von Klimaschutz redet, weckt Illusionen«, mahnt Miller zu Bescheidenheit. »Klima lässt sich nicht schützen und auf einer Wunschtemperatur stabilisieren. Es hat sich auch ohne Einwirkungen des Menschen oft drastisch verändert.« Schlagworte wie Klimakollaps oder -katastrophe hält er für irreführend. »Das Klima kann nicht kollabieren, Natur kennt keine Katastrophen.« Was wir Menschen als Naturkatastrophen bezeichneten, seien in Wahrheit Kulturkatastrophen – weil unser vermeintlicher Schutz vor äußeren Unbilden versage. »Wer Häuser dicht am Strand, am Fluss oder in Lawinengebieten baut, muss mit Schäden rechnen«, sagt er." [...]
Quelle


"Wer sich nur ein wenig mit den bisherigen Klimamodellen beschäftigt hat, muss feststellen, dass es nicht ein einziges validiertes Klimamodell gibt. Alle bisherigen gleichen noch immer jener "schlecht polierten Kristallkugel, in der sich mehrere mögliche Schicksale ahnen lassen." (Stephen Schneider 1987 "Klimamodelle"). In einem Punkt weisen alle eine gewisse Ähnlichkeit auf: Sie kommen nicht ohne Katastrophen-Szenarien aus.
Vgl. die Untersuchungen einer Gruppe von Wissenschaftlern um den Giessener Physiker Prof. Dr. Armin Bunde, wonach Trends, wie die globale Erwärmung in Klimamodellen offenbar überschätzt werden (vgl. Govindan et al. 2002).
Ironischerweise gehört zu den Autoren des o.g. Artikels in den Physical Review Letters auch jener Potsdamer Wissenschaftler, dem in der Öffentlichkeit jede Übertreibung politisch opportun ist, um die Welt vor dem Untergang zu retten.
Quelle



Nein- unsere Energiewende ist nicht vernünftig!
Auch Energieerzeugung unterliegt physikalischen Gesetzen und die so genannten erneuerbaren Energien (Sonne, Wind) sind nicht grundlastfähig, ganz abgesehen davon, dass Speichermedien fehlen. Die Fokussierung auf Sonnen- und Windenergie kann sich verheerend auf die Netzstabilität auswirken, vor allem dann, wenn der von den Grünen geforderte Kohleausstieg stattfindet.
Vernünftig wäre ein Energiemix aus fossilen und erneuerbaren Energieträgern plus Atomstrom.


Tja - nur durch einen Umdenkprozess.

Wow, Quellen aus dem letztem Jahrtausend, sehr überzeugend. Beweise für die jetzige Situation = 0.

Kurz gesagt.....man muß bei ÖL, Gas und Kohle bleiben weils Putin gefällt? Das schreibt man in solchen Propagandatexten auch nicht dazu.
In spätestens 10 Jahren werden die Leugner eh verstummt sein. Die Realität ist eben die Realität, auch wenn die Herren und Damen dies nicht einsehen wollen und so warte ich weiter und schmunzel über diese leeren Fantasien.
Ach ich lese Methan......kein Anstieg :?: . Fahr mal persönlich nach Kanada oder auch Alaska. Sorry, Russland geht natürlich auch. Dort kann man das Methan mittlerweile in Seen sprudeln sehen. Bitte nicht schwimmen gehen, es könnte böse enden. ;)

Keine Gletscher schmelzen? Im Yukon und Umgebung sind mittlerweile über 300 nicht mehr existent. Über 2000 stark geschrumpft.
In euren Fantasien sind 4 aber größer geworden. Mann, man darf überwältigt sein. 4 sind größer geworden.......miese Wissenschaft aber auch. :D Zeit die Öfen wieder an zu schmeißen und noch mehr Kohle zu verballern.

Aber Texte aus 1987, wie weit war die Klimaforschung bis dato?, sind natürlich der Beweis für alles. Die bösen Linken, die bösen Grünen.......oder sollte ich "Die Anderen" sagen?

Leugner haben viele Ideologische Schmeißwörter aber nie einen Beweis, außer Kamellen aus Zeiten in denen man nicht mal ein Wort für Klimawandel hatte, oder man mit fundamentalen Begründungen um sich schmeißt, die mit "Ich hab keine Ahnung was Co² überhaupt ist" beginnen und als Beweis für etwas was man nicht haben will gelten sollen. Am Ende fehlt nur noch das Amen und den Worten: "So hört mir doch endlich zu, ich kenne die einzige Wahrheit!"

P.s. und immerschön drumm bitten, die verlinkten "Wahrheiten auch unbedingt zu lesen!" Amen
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Dark Angel
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Dark Angel » Mi 2. Mai 2018, 11:51

Tom Bombadil hat geschrieben:(02 May 2018, 11:17)

Geht denn aus Eisbohrkernen und Sedimentbohrkernen hervor, dass die Temperatur in den anderen Interglatialen auch so sprunghaft gestiegen ist, wie in den letzten ~100 Jahren? Dieser schnelle Anstieg der Temperatur ist doch der Casus Knacksus.

Nachtrag:
"Die hier suggerierte Vergleichbarkeit mit den Messwerten ist daher unzulässig. Proxydaten müssen aus methodischen Gründen immer abgeschwächte Min.- und Max-Daten zeigen. In diesem Kontext ist interessant, dass die gegenwärtige - angeblich einmalige und besondere - Zunahme der Temperaturen generell lokal und regional sehr unterschiedlich ist (was leider immer wieder vergessen wird" [...]
"Derartige Vereinfachungen, basierend auf schlechter Wissenschaft, wurden hundertfach vorgenommen und dienten als Argumentationsbasis, übrigens auch noch aktuell (siehe oben und nächste Grafik unten!). Sands (2005: 175) ist kaum ein Vorwurf zu machen, denn er berief sich schliesslich auf das IPCC und dieses wiederum auf eine wissenschaftliche Arbeit in NATURE."
Quelle


Das zu deinem "sprunghaft angestiegen". Diesen sprunghaften Anstieg gab und gibt es so nicht. Diese Aussagen basieren offensichtlich auf bewusst manipulierten Daten.
Siehe früheren Beitrag zur Arbeitsweise des IPCC - es werden nur Daten akzeptiert, die die Behauptungen stützen.
Nachvollziehbarkeit oder gar Überprüfbarkeit und Falsifizierbarkeit der Datenerhebungen und/oder Klimamodelle sind nicht gewollt.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 2. Mai 2018, 11:55

Dark Angel hat geschrieben:(02 May 2018, 12:15)

Man muss zwischen Wetter und Klima unterscheiden.

Der sprunghafte Anstieg der Durchschnittstemperatur in den letzten 100 Jahren ist ein Wetterphänomen?
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson

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